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Einschlafprobleme (9 Wochen alt)

1. März 2006 um 14:21 Letzte Antwort: 3. März 2011 um 20:54

hallo
mein sohn ist jetzt neun wochen alt und ich weißt nicht was ich machen soll. er schläft nur bei mir auf dem arm ein wenn ich ihn dann hinlege schläft er zwar weiter aber wenn ich ihn mal zur oma geben möchte ist dass immer ein problem weil er müde ist und nicht schlafen möchte bei seinem papa schläft er auch nicht ein. muss sagen bin teilweise auch selber schuld habe ihn wohl zu viel verwöhnt.

aber wie bekomme ich es jetzt wieder hin dass er auch mal woanderst einschläft außer bei mir.

bitte hilft mir weiß nicht weiter.

liebe grüße
funkmarie und luca

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1. März 2006 um 14:30

...
Hallo, dein Sohn ist 9 Wochen alt!!! Was verlangst du von so einem kleinen Baby? Dein Sohn ist nicht verwöhnt er braucht einfach deine nähe, die hatte er schließlich 9 Monate bei dir im Bauch.. Also ich finde du verlangst für den Anfang etwas viel..

LG Nadine

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1. März 2006 um 14:32
In Antwort auf sana'_12875576

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Hallo, dein Sohn ist 9 Wochen alt!!! Was verlangst du von so einem kleinen Baby? Dein Sohn ist nicht verwöhnt er braucht einfach deine nähe, die hatte er schließlich 9 Monate bei dir im Bauch.. Also ich finde du verlangst für den Anfang etwas viel..

LG Nadine

Antwort
ja das mag wohl sein. ich bin erst 18 und jeder sagt der ist zu sehr verwöhnt von mir weil er auch in meinem bett schlaft dass verunsichert mich einfach alles ein bischen denn bin sowieso unsicher ob ich immer alles richtig mache.

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1. März 2006 um 14:36
In Antwort auf uschi_12149366

Antwort
ja das mag wohl sein. ich bin erst 18 und jeder sagt der ist zu sehr verwöhnt von mir weil er auch in meinem bett schlaft dass verunsichert mich einfach alles ein bischen denn bin sowieso unsicher ob ich immer alles richtig mache.

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bin auch erst 20.. Lara hat auch bei uns im Bett geschlafen und ist sicher auch sehr verwöhnt aber ich genieße es.. Sie ist jetzt 5 1/2 Monate alt und schläft immer noch nur bei mir ein.. Ist halt einfach so.. genieße einfach die Zeit mit deinem Kleinen Und das erste Kind ist eh meist sehr verwöhnt.. aber wen störts? mich zumindest nicht.. Versuch einfach nicht auf die anderen zu hören und mache es einfach so wie du für richtig hälst..

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1. März 2011 um 9:37
In Antwort auf sana'_12875576

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Hallo, dein Sohn ist 9 Wochen alt!!! Was verlangst du von so einem kleinen Baby? Dein Sohn ist nicht verwöhnt er braucht einfach deine nähe, die hatte er schließlich 9 Monate bei dir im Bauch.. Also ich finde du verlangst für den Anfang etwas viel..

LG Nadine

Babys schlafen und essen HAUPTSÄCHLICH!!!
Jetzt sind genau 5 Jahre seid diesem Eintrag vergangen und doch scheint es mir sehr wichtig, darauf zu antworten, weil ich denke, dass viele Mütter dieses Problem haben werden.
Die Antwort, dass das normal sei, wenn Baby häufig weinen und nicht schlafen können bzw. nur in Mamas Arm ist unangebracht. Ich versuche mich zu erklären:

Meine Tochter ist jetzt 8 Wochen alt und am Anfang habe ich das gleiche durchgemacht. Nun, nachdem meine Kleine sehr viel geschrien hat und es auch nur half, wenn man sie sich auf dem Bauch legte bis sie einschlief, entschied ich, dass ich einen anderen Weg einschlagen sollte. Schließlich war ich die Mutter, ich musste sie leiten.
Der wichtigste Leitsatz war hier für mich:
"Was hatten die Babys im Mutterbauch?"

-Wärme
-Enge
-Nahrung
-Dunkelheit

Ein paar Tipps erstmal:
Babys wollen ihre Ruhe haben! Das heißt, bitte keine Mobiles, keine Spielsachen (auch wenn drauf steht ab 0 Monaten), kein Fernseher, kein Radio!!! Das sind alles zu starke Sinneseindrücke für das Baby!! Es gilt beobachten, beobachten, beobachten. D.h. wenn man merkt, dass das Baby anfängt interessierter zu schauen, kann man ein kleines Stofftüchlein oben an der Wiege anbringen, das lieben die Babys, das reicht. Wenn sie anfangen ihre Händchen koordinierter zu bewegen, kann man SCHAUEN ob sie einen kleinen greifling haben möchten!

Nun zu dem Einschlafproblem. Babys schlafen in den ersten Monaten immer 2-3 Stunden am Stück, sind dann ca. 45 Minuten wach (stillen, wickeln, kurz reden mit dem Baby) und schlafen dann wieder 2-3 Stunden! Wenn das ein Baby nicht macht, dann kann irgendetwas nicht stimmen. Dann ist das Baby übermüdet, kann nicht mehr schlafen, schreit ständig. Was machen wir? Oh armes Baby dir geht es nicht gut, komm auf meinem Arm. Das Baby schläft ein, legen wir es in die Wiege, reißt es nach einer Weile die Augen auf, stellt entsetzt fest, dass es nicht mehr im Arm der Eltern ist und schreit wieder.. und das wiederholt sich bis zum geht nicht mehr. Die Mütter sind gestresst und die Babys total müde.
Wir haben unser Baby dann auch mit ins Bett genommen, aber da kann es auch nicht wirklich schlafen, wenn sich ständig jemand umdreht und ich bin auch bei jedem pips aufgewacht.

Was geholfen hat, war das Baby zu pucken. Sieht sehr befremdlich am Anfang aus, ist aber sehr gut. Gibt dem Baby eine Grenze und lässt es schlafen. Am besten ihr sucht euch eine gute Hebamme die euch das zeigen kann, ansonsten gibt es auch Säckchen, die sind auch ganz okay. Das schafft dem Baby eine Begrenzung und lässt seine Ärmchen nicht rumzappeln, welchen es ausgeliefert ist in den ersten Monaten. Als ich das das erste Mal gemacht habe, hat sie 8 std. am stück durchgeschlafen, die Arme war völlig erschöpft!! Ansonsten gilt das Baby beobachten, und sobald es gänt sofort einpucken und in die Wiege legen - MIT OFFENEN AUGEN, denn dann können sie sich an ihre Wiege gewöhnen und schlafen dann auch alleine ein, als wenn man sie im Schlaf rein legt und sie völlig entsetzt aufwachen und niemanden mehr vorfinden! Am Anfang weinen sie noch recht heftig vielleicht 10 Minuten, dann muss man es schaffen sie weinen zu lassen und sie schlafen dann ein. Nach dem aufwachen natürlich sofort stillen bzw. Fläschchen geben. Dann wickeln und dann werden sie meistens wieder müde. Nach einer Woche ist es dann meisten geschafft und sie lächeln ihr Tüchlein (was oben hängt) dann sogar an und schlafen friedlich ein. Natürlich muss man ich wiederhole es so oft sein Baby gut beobachten, man darf es natürlich nicht alleine lassen, wenn es Bauchweh hat, aber das bekommt man dann auch raus. Grundsätzlich je früher man mit dem Pucken anfängt desto besser, aber selbstverständlich kann man das auch mit einem älteren Baby machen aber nur bis ca. 6 Monaten, wenn sie anfangen sich zu drehen sollte man aufhören, weil ja ihre Beine eingewickelt sind und dann würde Erstickungsgefahr bestehen, sollten sie sich auf dem Bauch drehen und nicht mehr zurück können. Es sollte auc nur eine Hilfe darstellen, d.h. es wird empfohlen es nicht länger als 8Wochen zu machen, solang, bis das Baby einen festen Rytthmus bekommen hat.

Ein Buch was mir da sehr geholfen hat ist: Wenn Babys häufig schreien von Ria Blom.

Ich wünsche euch viel Liebe und Gedult mit eurem kleinen Wesen und hoffe, ich konnte euch etwas weiter helfen!

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1. März 2011 um 10:30

9 Wochen ist Dein Baby
Du kannst es nicht mit Dingen verwöhnen - auch wenn es grösser ist - die Grundbedürfnisse sind. Dazu gehören u.a. auch Nähe, Geborgenheit, Wärme, Liebe (etc.). Wenn Dein Baby bei Dir auf dem Arm einschläft ist das doch wunderbar.

Glaub mir, die Zeit geht so schnell vorbei... und Du wirst Luca nicht bis zur Uni aufm Arm einschläfern, da bin ich mir sicher.

Gewähre im diese Art, in Schlaf zu finden... offenbar braucht er es (noch) so.

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1. März 2011 um 11:03

HALLO
Was erwartest Du denn von einem 9 Wochen alten Baby??? Das ist doch ganz natürlich, dass es nach Dir sucht. Du bist seine Bezugsperson Nummer 1!!!

;ich wundert es immer wieder, was manche für Vorstellungen haben, v.a. zum Thema schlafen. 9 Wochen.. das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen... Das sind grad mal 2 Monate. Wie soll den ein so kleines Wesen schon Vertrauen zu anderen Leuten aufbauen, wenn alles noch Fremd für es ist.

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2. März 2011 um 21:14

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Da hast du vollkommen Recht, was ich meine unter starken Sinneseindrücke sind irgendwelche blinkende Gegenstände, Plastikspielzeug was komische Geräusche macht oder sonst was. Natürlich braucht ein Kind Geräusche, schöne Geräusche... Den Herzschlag der Mutter spüren (z.B. Tragetuch), wenn man ihnen was vorsingt... also in erster Line geht es einfach um den Menschenkontakt. Das brauchen sie, aber keine starken Sinneseindrücke. Das macht sie unruhig.

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2. März 2011 um 21:44

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Es tut mir leid, da bin ich aber anderer Meinung, ich beschäftige mich seid Jahren mit dem Wesen des Kindes und du kannst mir glauben, dass ich absolut verstehe, was du meinst und wie es sich für dich anfühlt. Klar, jedes Kind ist natürlich individuell und jedes hat auch schon eine andere Geburt die mehr oder weniger anstrengend war, hinter sich, was auch in den ersten Wochen auschlaggebend ist. Ich würde ein Kind unter 3 Wochen auch niemals pucken. Ich habe längere Tage lang damit verbracht Babys zu beobachten um ihr Wesen zu verstehen und das was sie brauchen und zufriedenes Baby befindet sich in den ersten Wochen in einer Art Dämmerzustand, die Fäustchen sind noch oft geschlossen, Lächeln ist noch eher Zufall. Babys die in diesem Alter schon "aufgeweckt" wirken sind definitiv übermüdet. Auch ich machte am Anfang den Fehler und dachte ach, es will halt wach sein, es will halt schon die Welt erkunden... bis ich mich intensiv damit auseinander gesetzt habe und begriff.. Aber es hat überwindung gekostet das anzunehmen und es gibt viele Mütter die das auch nicht können. Wir Erwachsene DENKEN einfach zu viel. Babys haben keine Ängste, Babys haben einfach nur Bedürfnisse und wir müssen da einfach versuchen ihnen beizustehen mit Liebe und Verständnis. Hier geht es auch einfach die Entwicklung zu beobachten es gibt einfach Eltern, die drücken ihrem Kind ein Kuscheltier in die Hand, obwohl es das noch gar nicht halten kann. Sie trösten es ständig wenn es kurz weint und lassen so nicht zu, dass es endlich einschlafen kann. Babys schreien nunmal weil sie noch nicht sprechen können, und es liegt an der Fähigkeit der Mutter dieses weinen zu unterscheiden. Wenn man Baby genau beobachtet, kann man genau erkennen, wann sie weinen, wenn sie Bauchweh haben, übermüdet sind, oder weil sie nass sind etc. Mein kleines Baby (8Wochen alt) macht z.B. nur in ihre Hose wenn ich sie ihm Arm nehme. Sie quängelt kurz (ich weiß, dass sie muss) dann nehm ich sie im Arm und sie macht in ihre Windel. Das muss man halt erst rausfinden. Wegen dem "in den Schlaf weinen"... also nochmal, du hast Recht, aufkeinen Fall das Baby lange SCHREIEN lassen, wenn man sich nicht auskennt und nicht weiß was das Baby hat, dann bitte lieber trösten. Was ich meinte ist was total anderes. Ich redete davon, wenn Babys übermüdet sind, und man sich entschließt einen festen Rytthmus und/oder das Pucken einzuführen, dann kann es sein, dass die Babys die ersten 2 Tage für ca. 10 min. weinen, weil sie das alleine einschlafen nicht gewohnt sind. Es kommt vor, dass die Babys dann bis zu 8 std. am Stück schlafen. In den Tagen drauf, muss das weinen auf jeden Fall abnehmen, weil sie dann ihr Bettchen annehmen können. Ich weiß, hört sich alles kompliziert an. Wie gesagt, wenn jemand sich nicht mehr zu helfen weiß, dann einfach nach einer guten Hebamme suchen oder sich das Buch, welches ich schon empfohlen habe (wenn Babys häufig schreien) kaufen. Wenn die Babys (wie Erwachsene auch) vom Wachen ins Schlafen übergehen, durchlaufen sie ja einen anderen Zustand, das führt oft dazu, dass sie etwas schreien, was aber eher ein quängeln ist. Man muss da gut hinhören, dass ist ein gewaltiger Unterschied. Wenn das natürlich ausartet, dann auf jeden Fall hin gehen und nachsehen. NOCHMAL: Nach der ersten Woche müssten sie dann ausgeglichen sein, mind.2stunden am stück schlafen und kaum mehr weinen, außer sie haben Bauchweh und sich freuen, wenn sie in ihr Bettchen gelegt werden. Und ja.. wenn man konsequent ist und einen festen Rytthmus, dann ist es auch kein Problem die Kinder im eigenen Bett schlafen zu lassen. Ich bin auch immer auf dem Bauch meiner Mutter eingeschlafen..sie hatte die gleichen Probleme mit mir. Sobald sie mich dann schlafen gelegt hat, bin ich aufgewacht..Naja, ich will mich nicht ständig wiederholen, wenn es auf jeden Fall Mütter gibt, die sich darauf einlassen wollen und das Gefühl haben, dass etwas dran sein könnte und es etwas anderes gibt als schreiende und hilflose Babys, können sie mir gerne schreiben..natürlich auch andere mit Kritik.

Wunderschöne Sonnentage, wünsch ich euch.

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2. März 2011 um 22:48


mein kleiner ist 8 wochen alt und hat natürlich auch noch probleme mit dem schlafen aber ich denke das ist völlig normal meine frage wäre an euch ab wieviel monaten ich eine bestimmte zeit zum hinlegen einhalten müsste denn jetzt ist es so das wenn er abend nochmal gestillt wurde dann lege ich ihn in den stubenwagen und meisten leg ich mich schon mal ins bett mein mann passt dann auf und holt mich dann nochmal wenn der kleine wach wird erst dann hol ich ihn mit rüber still ihn ab da dann im bett und dann ist bettizeit. mach ich das richtig? oder kann man da noch nichts falsch machen. bin teilweise so verunsichert was man alles hört.

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3. März 2011 um 12:11

Genau richtig.
Das ist gut. Es geht genau um einen strukturierten Tagesablauf. Dasist wichtig für die Kleinen. Ich hab mir auch die ersten 2 Wochen jeden Tag, jede Stunde aufgeschrieben was sie gerade macht, wann sie isst, wann sie schläft, wann sie weint, um rauszufinden, was sie für einen Rytthmus hat, und nach was das weinen kommt etc. und habe ich versucht sie darin zu unterstützen und die Sachen zu ändern die ihr nicht gut getan haben. Und siehe da... es klappt

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3. März 2011 um 12:16
In Antwort auf desta_12835888


mein kleiner ist 8 wochen alt und hat natürlich auch noch probleme mit dem schlafen aber ich denke das ist völlig normal meine frage wäre an euch ab wieviel monaten ich eine bestimmte zeit zum hinlegen einhalten müsste denn jetzt ist es so das wenn er abend nochmal gestillt wurde dann lege ich ihn in den stubenwagen und meisten leg ich mich schon mal ins bett mein mann passt dann auf und holt mich dann nochmal wenn der kleine wach wird erst dann hol ich ihn mit rüber still ihn ab da dann im bett und dann ist bettizeit. mach ich das richtig? oder kann man da noch nichts falsch machen. bin teilweise so verunsichert was man alles hört.


Ich denke, dass du das gut machst. Solange er nicht übermäßig viel weint, muss es gut sein. Legst du ihn Tagsüber auch in den Stubenwagen? Wieviel schläft er denn? Kannst du schon einen Rytthmus an deinem Baby erkennen, oder ist es noch recht willkürlich?

Lg

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3. März 2011 um 12:40


Ich merke gerade, wir reden einanander vorbei. Ich sagte bereits, dass ich deinen Gesichtspunkt verstehen kann. Ich lasse mein Kind NIEMALS alleine, wenn es Bauchweh hat. Ich lasse es NIEMALS alleine, wenn es unruhig ist, weil es vielleicht zu viel erlebt hat an einem Tag. Ich lasse es NIEMALS alleine, bzw. weinen, wenn es hungrig ist! NIEMALS!!! Also.. nochmal. Es ging hier um Babys, die nicht einschlafen können, weil sie übermüdet sind. Das wissen viele Eltern nicht, sie denken, das Baby schläft nicht, weil es so aufgeweckt ist (es gibt dann Kinder die schlafen irgendwann vor erschöpfung 8 std ein)
...So. Es geht darum, als Mutter einen festen Rytthmus einzuführen, dass das Baby merkt, man ist sicher, man bekommt alles, und sie können loslassen und müssen nicht ständig schreien um etwas zu bekommen. Das liegt definitiv an den Eltern! Die Baby schreien doch nur, weil sie sich nicht ausdrücken können! Das heißt nicht, dass diese Eltern schlechte Eltern sind, keinesfalls, aber es ist Fakt, dass etwas verändert werden muss, wenn sie wieder atmen wollen. Ich predige doch niemanden etwas vor ohne zu wissen von was ich rede, ich spreche lediglich aus eigener Erfahrung, mein Baby braucht auch keinen Schnuller durch den festen Rytthmus. Schreien tut sie nie. Wenn sie hunger hat gibt sie nur ein paar Laute von sich und ich gehe zu ihr hin. Aber das war anders zuvor!! Da hat sie ständig geschrien, ist nur auf meinem Arm eingeschlafen und konnte nicht alleine in ihrer Wiege einschlafen. Babys brauchen fürsorge, aber die kann man ihnen während des Tages geben, beim Stillen, beim Spielen, beim Schmusen. Wenn sie das bekommen, dann haben sie in der Nacht keinen Grund zu weinen, weil sie nicht im Elternbett schlafen. Sie schläft neben mir in der Wiege und sobald sie aufwacht wird sie gestillt. Sie weiß, es ist immer sofort jemand für sie da. Und was für eine Antwort...natürlich schlafen Babys am Liebsten an der Brust ein, oder sofort im Tragetuch! Sie brauchen den Kontakt, den Geruch, die Geräusche des Herzens-keine Frage!! Hier geht es ledeglich darum, ihnen zu helfen, alleine in den Schlaf zu finden. Und das erreicht man einfach am besten, wenn man es von Anfang an daran gewöhnt. Nicht durch schreien lassen, sondern durch Liebe. Und.. weil du so darauf fixiert bist, dass ich sagte, man solle das Kind 10 min schreien lassen.. NEIN, ich sagte, wenn man mehrere Wochen den ganzen Tag damit verbracht hat, das Baby zu trösten, wenn es weint, es hinlegt und es schreit, man es in den Arm nimmt und es schläft ein, man es hinlegt und es schreit..und man völlig überfordert ist und das Gefühl hat, das irgendetwas nicht stimmt und man beginnt Feste Rytthmen einzubauen in den Tagesablauf, dann ist es völlig normal, dass es bei den ersten 2Malen etwas weint weil es das nicht gewöhnt ist. Aber tut man dem Kind den einen Gefallen, wenn die Mutter völlig überfordert (und man braucht es nicht runter zu spielen, das überfordert die Mütter).. und das Kind nicht richtig schläft?
Wenn das andere anders sehen, dann akzeptiere ich diese Meinung, aber ich sehe das ein bisschen anders. Wie gesagt am Anfang war ich genauso verzweifelt, aber jetzt ist es ein Traum, sie weint nie, nie, nie wenn ich sie in die Wiege lege, lächelt ständig, tönt mit wenn ich ihr was vorsinge, braucht keinen Schnuller.. es ist ein Stück arbeit aber es lohnt sich. Dazu muss ich aber hinzufügen, dass alle Mütter und Pädagogen, die ich kenne und das so machen ihre Kinder Stillen und beim rausgehen im Tragetuch haben. Ich kenne da niemanden, der dem Kind ein Fläschen gibt und immer im Kinderwagen hat bei dem das auch so funktioniert. Es würde, denke ich auf jeden Fall auch gehen, vielleicht sollte man aber dafür sorgen, dass es öfter auf dem Arm genommen wird und vielleicht wirklich in der Nacht im Elternbett schläft, damit es ein hohes Maß an Nähe noch zusätzlich bekommt.

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3. März 2011 um 12:50

Nein
hi

nein du bist keine ausnahme...

meine tochter war bis sie 1 jahr alt wurde nie allein bei oma! das erstmal allein bei oma war sie paar tage nach ihrem geburtstag aber nur paar stunden weil mündliche prüfung hatte.

lg blubberin

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3. März 2011 um 13:12

Es kommt alles von alleine
mit 9 Wochen hast Du ihn noch nicht verwöhnt. Er ist noch nicht lange außerhalb Deines Bauches und Deine Körpernähe und Dein Geruch sind im Moment das Einzige, was ihm vertraut sind und ihm Halt geben.

Außerdem stecken Babies mit 9 Wochen in ihrem zweiten Schub. Das Baby sieht, hört, riecht, schmeckt und fühlt Dinge, die ihm total neu sind. Seine alte Welt ist nicht mehr so, wie sie einmal war. Es ist verwirrt, erstaunt, perplex und muss dies Änderungen verarbeiten. Es will zurück auf Mamas Arm. Diese Phase dauert ein paar Tage bis zwei Wochen.

Es schreit mehr, will häufiger beschäftigt werden, isst schlechter, fremdelt öfter und klammert sich stärker an an die Mutter. Es schläft schlechter, lutscht häufiger am Daumen (Schnuller).

So viele Veränderungen sind enorm für so ein kleines Wesen. Gib Deinem Kind die Nähe, die es verlangt, Du verwöhnst es damit nicht, sondern stärkst damit sein Selbstbewusstsein für später.

Die Zeiten, wo es problemlos bei den Großeltern übernachten wird, werden noch kommen, vielleicht aber noch nicht unbedingt bei einem kleinen Säugling.

Bitte versuche nicht, ihm nun andere Gewohnheiten "anzutrainieren" mit dem Gedanken, dass Du ihn schließlich nicht verwöhnen oder gar verziehen möchtest.

Ein kleines Baby weint NIEMALS aus Berechnung, sprich weil es schon den Dreh heraus hat, wie es Euch um den Finger wickeln kann. Die ersten Lebensmonate hat ein Baby nur Bedürfnisse, die gestillt werden möchten. Bedürfnisse, wenn es Hunger/Durst hat, wenn die Windel voll ist, wenn ihm kalt/warm ist, wenn es Angst hat/sich einsam fühlt, aber für mehr reicht die Hirnreife noch nicht aus.

Deshalb kann man kein Baby der Welt mit zuviel Liebe verwöhnen.

Ich kann Dir keinen Tipp geben, um die aktuelle Situation in Kürze zu verbessern, außer, dass Mama und Papa sich ggf. abends zusammen mit dem Kind ins Bett legen und beide ihre Nähe weitergeben. So gewöhnt sich das Baby auch an den Vater. Alles weitere muss sich erst noch entwickeln.

Versuche evtl. Deine Einstellung zu überdenken, indem Du nicht traurig bist, dass Du zz das Baby noch nicht so gut fremdbetreuen kannst, sondern empfinde Stolz, dass Du zz die einzige wahre Basis für Dein Kind bist. Du bekommst langfristig dafür viel zurück.

Alles Gute,
Sandra

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3. März 2011 um 14:49

Achja..
was mich noch sehr interessieren würde, da ich keine Vorstellung darüber habe.
(Das ist eine ernst gemeinte Frage)
An was hast du es bei deinem Baby gemerkt, dass es genug vom Pucken hatte? Ich habe gestern aufgehört sie zu pucken, weil sie seit 2 Tagen anfängt, ihre rechte Hand zu bemerken. Deshalb wollte ich sie in ihren Bewegungen nicht einschränken, also dass sie ihre Hand anschauen kann nach dem Aufwachen, wenn sie will.
Dein Baby war ja noch sehr klein und in der Zeit konnte es wahrscheinlich grad mal den Kopf heben und zur Seite drehen etc...
Deshalb würde es mich sehr interessieren um mehr dazu zu lernen, an was man es merkt. Normalerweise, wenn sie älter werden merkt man es, weil sie das Säckchen "nicht mehr anlächeln" oder z.B. zwar friedlich einschlafen aber unruhig aufwachen etc.
Freu mich über deine Antwort.
Grüße

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3. März 2011 um 20:44


Ja, das kann ich mit dir Teilen. Babys kennen noch nichts von dieser Welt, sie müssen sich erst an alles gewöhnen. Sie sind keine Erwachsene, denen man sagen kann tu dies, mach das. Es gibt Zeiten, da sollte man ihnen freien Raum geben zum Entwickeln und "sich bewegen" und es gibt Zeiten, da muss man sich mit ihnen zusammen beschäftigen.
Im Großen und Ganzen ist finde ich das Wichtigste, dass sich die Mutter wohlfühlt und einen eigenen Standpunkt hat, das merken die Kinder. Denn Kinder lieben ihre Eltern so oder so. Wenn sie viel Liebe und Fürsorge bekommen, ist schon viel getan. Die Kleinen sind dann glücklich

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3. März 2011 um 20:54
In Antwort auf gwawr_12270028


Ja, das kann ich mit dir Teilen. Babys kennen noch nichts von dieser Welt, sie müssen sich erst an alles gewöhnen. Sie sind keine Erwachsene, denen man sagen kann tu dies, mach das. Es gibt Zeiten, da sollte man ihnen freien Raum geben zum Entwickeln und "sich bewegen" und es gibt Zeiten, da muss man sich mit ihnen zusammen beschäftigen.
Im Großen und Ganzen ist finde ich das Wichtigste, dass sich die Mutter wohlfühlt und einen eigenen Standpunkt hat, das merken die Kinder. Denn Kinder lieben ihre Eltern so oder so. Wenn sie viel Liebe und Fürsorge bekommen, ist schon viel getan. Die Kleinen sind dann glücklich

Für alle die eine gute Literatur haben möchten...
EMMI PIKLER: Friedliche Babys - zufriedene Mütter
CHANTAL DE TRUCHIS: Zufriedene Kinder - gelassene Eltern
In diesen beiden Büchern geht es darum, zu lernen, Kindern Sicherheit und Vertrauen zu vermitteln, damit es seine Bedürfnisse entfalten kann und somit zu einer harmonischen Persönlichkeit reifen kann.

Auch sehr toll von EMMI PIKLER das Buch was ich allen Eltern empfehle: Lasst mir Zeit

Das ist das einzige Buch was es gibt, was Schritt für Schritt die Entwicklungen vom Baby zeigt. Nicht durch Zeitangaben (da sollte er dies und das können) sondern durch eine Reihenfolge, welche sich daraus ergibt, dass man das Baby einfach sein lässt und nicht eingreift in seiner Entwicklung.

Liebe Grüße an alle Mamis

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