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Einschlafstillen/Langzeitstillen - wer weiß Rat?

9. Juni 2016 um 14:18

Wer kann hat Tipps und Erfahrung?

Meine Tochter, 16 Monate, wird nachts noch häufig (gäääähn) gestillt. Leider war sie vom ersten Tag an eine "grauenvolle" Schläferin, bald hatte sich der Einschlaf- und Weiterschlafmechanismus "stillen" etabliert.
Vor ein paar Wochen wollte ich endlich das Stillen zum Mittagschlaf abgewöhnen, ich genieße das Stillen zwar oft noch (die Nähe, das Kuscheln), merke aber auch dass es mir langsam etwas zu viel wird.
Also hatten wir drei Mittage mit etwas begleitetem Geschrei (ich lag neben ihr und habe sie gestreichelt) und ab dem 4. Tag wurde es schon deutlich besser. Dann wurde die Püppi krank und wir sind in den Urlaub gefahren und schneller als ich gucken konnte, hatte sich das mittägliche Stillen wieder eingeschlichen.

Nun wollte ich heute wieder von vorne beginnen. Meine Tochter ist gerade erkältet (fast dauerhaft seitdem sie in die Kita geht) und bekommt auch schon wieder Zähnchen, aber irgendwas ist eben immer...
Nun ja, nach rund 30 Minuten herzzerreißendem Gebrüll ist sie nun eben eingeschlafen. Mal sehen wie lange, denn normalerweise wird sie alle 30 min wach und braucht die Brust zum Weiterschlafen.
Dieses Weinen (ich hatte ihr erklärt, dass die Brust "leer" ist und wir erst abends wieder stillen können) war furchtbar und fühlt sich nicht "richtig" an.
Pantley habe ich gelesen, ist aber nicht die richtige Methode für uns. Gordon werden wir demnächst Nachts versuchen, aber wie bekommt man das Einschlafstillen weg? Gibt es eine Möglichkeit ohne viel Geschrei?

Den Papa kann ich nicht so richtig einbinden, er hat sie in den letzten 16 Monaten einmal ins Bett gebracht (woohoo, weil ich einmal im Ballet war) und da hat sie 45 min bis zur Erschöpfung geweint.
Wie habt ihr das gemacht?

Merci.

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9. Juni 2016 um 18:29

Schliesse mich den Antworten an
Bei uns hat es sich mit 22 Monaten von selber erledigt

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9. Juni 2016 um 19:54

Das kenne ich. ..
Ich habe meine Maus 14 Monate gestillt da sie sich weigerte, irgend etwas anderes zu trinken. Sie ist genauso eine schlechte schläferin wie dein Schatz. In der kita hat sie dann angefangen ein wenig aus dem Becher zu trinken, sodass ich eigentlich abstillen wollte. Aber sie tat mir auch leid, weil sie so geweint hat Wenn ich sie nicht gelassen habe.
Allerdings konnte ich langsam nicht mehr, alle 2 Stunden wollte sie nachts trinken und irgendwie muss ich ja auch fit für die Arbeit sein. Außerdem wollte ich auch mal wieder Alkohol trinken und einfach Selbstbestimmt mein leben zurück. Als sie dann eine Nacht wirklich stündlich kam dachte ich nach dem vierten Mal, jetzt ist Schluss und hab rigoros abgestillt. Tagsüber war das relativ problemlos und die ersten beiden Nächte hat sie mein Mann genommen, damit sie keine brüste sieht.
Und das was ich bei meinem kleinen dickschädel nie erwartet hätte. ..Sie hat sich ohne große Probleme mit der schnabeltasse angefreundet. ..und schläft seitdem nachts wesentlich besser. Ich geb ihr zweimal den Becher und das wars (sie schläft mit mir im Bett ). Das ist wie ein Segen und wenn ich gewusst hätte, dass sie sich so einfach abstillen lässt, hätte ich das schon mit 12 Monaten gemacht.

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9. Juni 2016 um 20:33
In Antwort auf unserwunder2015

Das kenne ich. ..
Ich habe meine Maus 14 Monate gestillt da sie sich weigerte, irgend etwas anderes zu trinken. Sie ist genauso eine schlechte schläferin wie dein Schatz. In der kita hat sie dann angefangen ein wenig aus dem Becher zu trinken, sodass ich eigentlich abstillen wollte. Aber sie tat mir auch leid, weil sie so geweint hat Wenn ich sie nicht gelassen habe.
Allerdings konnte ich langsam nicht mehr, alle 2 Stunden wollte sie nachts trinken und irgendwie muss ich ja auch fit für die Arbeit sein. Außerdem wollte ich auch mal wieder Alkohol trinken und einfach Selbstbestimmt mein leben zurück. Als sie dann eine Nacht wirklich stündlich kam dachte ich nach dem vierten Mal, jetzt ist Schluss und hab rigoros abgestillt. Tagsüber war das relativ problemlos und die ersten beiden Nächte hat sie mein Mann genommen, damit sie keine brüste sieht.
Und das was ich bei meinem kleinen dickschädel nie erwartet hätte. ..Sie hat sich ohne große Probleme mit der schnabeltasse angefreundet. ..und schläft seitdem nachts wesentlich besser. Ich geb ihr zweimal den Becher und das wars (sie schläft mit mir im Bett ). Das ist wie ein Segen und wenn ich gewusst hätte, dass sie sich so einfach abstillen lässt, hätte ich das schon mit 12 Monaten gemacht.

Da hätte es wahrscheinlich noch nicht
so problemlos geklappt. Alles gut so, denke ich!

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9. Juni 2016 um 21:06

Ohne Geschrei wird das leider nichts
Meine Tochter habe ich mit 14 Monaten abgestillt. Ich musste hochdosierte Schmerzmittel nehmen. Abstillen wurde dann leider knallhart für uns. Ich schlief die ersten 4 Tage auf dem Sofa und mein Mann schlief mit der Kleinen und dem Großen im Bett. Ab Tag 5 schlief ich auch wieder im Bett. Mit BH und Rollkragen Ich habe erst Salbeitee getrunken, davon ging die Milch gar nicht weg. Hab dann Pfefferminztee getrunken und nach 2 Tagen war keine Milch mehr da.

Jeder Abstillversuch ist gescheitert, aber da ging es ja nicht mehr anders. Meine Tochter hat sehr viel geweint und das Geschrei war groß und wir brauchten alle starke Nerven

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9. Juni 2016 um 22:29

Bei mir war es so
Bei meinem Großen habe ich auch lange hin und her überlegt, wie ich das Einschlafstillen abschaffen kann, habe sämtliche Einschlafbücher gelesen. Nichts überzeugte mich bzw. schien mir geeignet. Als er knapp zwei war, hatte er eine Phase, wo er stündlich wach wurde, und die Brust haben wollte. Das hat mich dann so sehr genervt, dass ich von heute auf morgen das nächtliche Stillen eingestellt habe. Ich habe ihm einfach gesagt, wenn es dunkel ist, gibt es keine Brust mehr. Das war ein Tipp von einer Hebamme, und es hat wunderbar und ohne Tränen funktioniert. Er hat es einfach so hingenommen und akzeptiert. Ich war überrascht und dachte mir, ich hätte das schon früher machen sollen. Aber dann hätte er es vielleicht noch nicht verstanden. Beziehungsweise war ich vorher einfach auch noch nicht bereit dafür.

Meine Kleine ist jetzt fast 19 Monate und auch immer noch ein absoluter Still-Junkie. Im Bett ohne Brust einschlafen geht gar nicht. Noch sehe ich das aber entspannt, genieße die Nähe und will ihr das einfach noch nicht wegnehmen. Sie wird aber auch nur ca. drei mal wach in der Nacht...

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9. Juni 2016 um 22:39

Huhu
Ich habe meinen zweiten sohn auch lange gestillt, bis zum 16. monat. Ebenfalls zum einschlafen und auch 1 bis 2 mal nachts.
Dann kam für mich irgendwann der punkt wo ich einfach wieder mehr ich sein wollte und so haben wir langsam angefangen abzustillen.

Wenn mein mann ihn ins bett bringt schläft er schon länger ohne milch nur bei mir gabs theater. Also hat mein mann es konsequent 5 abende übernommen.
Als nächsten schritt gabs dann nachts nur wasser statt die brust. Hat nach 2 nächten super funktioniert.
Nun schläft er ohne brust auch bei mir ohne meckern ein und anscheinend findet er wasser nachts nicht so spannend das es sich für ihn nicht lohnt aufzuwachen.

Fazit; nach nun insgesamt 3,9 jahren und 2 wundervollen söhnen kann ich eeeendlich wieder komplett durchschlafen!

Alles liebe

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9. Juni 2016 um 22:43

Danke für eure Antworten.
Vermutlich hilft nur standhaft bleiben und die ersten Nächte irgendwie überstehen. Ob wir schon komplett abstillen, also auch nachts, weiß ich noch nicht genau (denn das Einschlafstillen hat ja auch seine Vorteile bzw. geht es jeden Abend wirklich schnell), aber tagsüber möchte ich nun wirklich nicht mehr. Sie braucht es im Sinne der Nahrungs-/Flüssigkeitsaufnahme auch definitiv nicht mehr, sie isst und trinkt wirklich gut. Wenn ich ihr nachts Wasser anbiete, trinkt sie auch gerne einen ordentlichen Schluck, aber zum weiterschlafen braucht sie ihre geliebte Brust.
Der Mittagschlaf heute war nach 30 Minuten vorbei, also habe ich wieder gestillt damit sie weiterschläft.
Die Hoffnung dass es sich von selbst erledigt gebe ich nicht auf, liest man allerdings in den "einschlägigen" Foren zum Langzeitstillen, dann gibt es wohl auch genügend Kinder die mit 3 nachts noch vehement die Brust einfordern...

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9. Juni 2016 um 22:44
In Antwort auf spatzenjungs1

Huhu
Ich habe meinen zweiten sohn auch lange gestillt, bis zum 16. monat. Ebenfalls zum einschlafen und auch 1 bis 2 mal nachts.
Dann kam für mich irgendwann der punkt wo ich einfach wieder mehr ich sein wollte und so haben wir langsam angefangen abzustillen.

Wenn mein mann ihn ins bett bringt schläft er schon länger ohne milch nur bei mir gabs theater. Also hat mein mann es konsequent 5 abende übernommen.
Als nächsten schritt gabs dann nachts nur wasser statt die brust. Hat nach 2 nächten super funktioniert.
Nun schläft er ohne brust auch bei mir ohne meckern ein und anscheinend findet er wasser nachts nicht so spannend das es sich für ihn nicht lohnt aufzuwachen.

Fazit; nach nun insgesamt 3,9 jahren und 2 wundervollen söhnen kann ich eeeendlich wieder komplett durchschlafen!

Alles liebe

Oh 1 bis 2 Mal pro Nacht
fänd ich noch absolut annehmbar. Wir sind gerade wieder bei 6 bis 8 mal pro Nacht!

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9. Juni 2016 um 22:51

Ach ja, blöde Frage vielleicht,
aber wie genau habt ihr dann den "Übergang" geregelt. Papa scheint eine adäquate Möglichkeit zu sein (bei uns leider schwer umzusetzen, da mein Mann oft nachts/am Wochenende Dienst hat und dann gar nicht bei uns schläft), aber wie gestaltet man dann das Einschlafen? Einfach daneben liegen? Einen Ersatz (Kuscheltier, Schnuffeltuch etc.) angewöhnen?

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9. Juni 2016 um 22:53

Noch ein nachtrag
Meine Tochter macht ihren Mittagsschlaf schon ewig im Kinderwagen auf dem Balkon/der Terrasse. Ich schuckel sie, bis sie schläft, und dann schläft sie sehr zuverlässig 1,5 Stunden durch. Im Bett würde sie nach 45 Minuten wach werden und ich müsste mich dann wieder dazu legen. Da kommt man ja sonst zu nichts.

Vielleicht wäre das ja auch für euch eine Option.

Liebe Grüße!

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9. Juni 2016 um 23:02

Die Hoffnung
stirbt bekanntlich zuletzt!

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10. Juni 2016 um 15:03
In Antwort auf pinguin122

Oh 1 bis 2 Mal pro Nacht
fänd ich noch absolut annehmbar. Wir sind gerade wieder bei 6 bis 8 mal pro Nacht!

Oh weh
Das ist hart....die phase hatten wir auch, zwar nur kurz aber seeeehr intensiv!

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