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Einschlafstillen und Zwickmühle

7. September 2013 um 10:56

Ich bin irgendwie momentan absolut ratlos !!! Mein Sohn ist jetzt 16 Monate alt und ist noch total Brust fixiert. Wir betreiben noch Einschlafstillen da es bis jetzt immer sowas von einfach ist. Er schläft innerhalb Sekunden oder Minuten an der Brust ein.... Manchmal so wie gestern abend lege ich mich nur neben ihn und versuche ihn durch meine Anwesenheit zu befriedigen und stille nicht. Er ist so auch eingeschlafen ! Aber meist fordert er schon sein vertrauliches Saugen an der Brust. Momentan kommen auch noch die letzten 3 Zähne auf einmal und er ist derzeit so schwierig. Nur am quengeln und möchte 24 Stunden meine Körpernähe.
Jetzt habe ich eine Putzstelle bekommen bei ganz reichen Leuten und das ist wirklich ein super Angebot das ich bekommen habe !! Das sind 2x a 3 Std in der Woche... sprich Montag 3 Std und Freitag 3 Std in denen er bei der Oma ist. Gestern war er eh schon sehr knatschig und übermüdet und das Babysitting verlief für die Oma echt nicht so doll.
Er weinte viel und sie denkt wenn er müde ist muss er von allein einschlafen. Als ich vom putzen kam ist er sofort an der Brust eingeschlafen...
Ich weiß gar nicht wie lang das mit dem Einschlafstillen ok ist und ich weiß nicht wie ich ihn daran gewöhnen soll das er bei Oma eben mal 3-4 Std keine Brust zur Verfügung hat
Ich freue mich einerseits so über meine neue Nebentätigkeit da es sehr gutes Geld ist und andererseits könnte ich weinen weil mein Sohn grad so ne Glucke ist und ich ihm in den 4 Std keine Nähe geben kann die er jetzt immer gewohnt war.
Sollte ich mit dem Einschlafstillen aufhören ?
Er war immer so ausgeglichen und zufrieden. Seit einer bzw zwei Wochen ist er richtig verändert.
Hatte heute Nacht sogar Alpträume weil mich das so beschäftigt. Mir ist schon klar das andere Frauen sogar Vollzeit arbeiten und ihre Babys bei ner TM oder sonstiges betreut werden. Ich habe jetzt auch nicht unbedingt so eine Trennungsangst sondern eher das Gefühl ich quäle ihn wenn ich ihm was gewohntes vorenthalte. Ach je wie erkläre ich es nur ? Als ich gestern vom putzen kam, kam er sofort auf mich zu gekrabbelt und hat herzzerreißend geweint.

Ich möchte den Nebenjob auf alle Fälle machen. Meine Frage ist nur, wie soll ich das mit dem Einschlafstillen handhaben ? Und wie kann ich uns dieses Trennen erleichtern ?

Grüße

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7. September 2013 um 11:17

In dem alter
Kennen die Kleinen den Unterschied zwischen Mama und Oma.
Erwartet den die Oma, dass er ganz alleine einschläft? Eventuell muss sie sich mit dazu legen, ein Buch mit ihm anschauen, dass macht auch müde.
Klar ist es in iRdnung, dass du dein Kind zum einschlafen stillst, wenn es das einfachste für euch beide ist.
LG

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7. September 2013 um 12:41

Hallo
Ich sehe das wie strawberry.

Solange es für euch beide schön ist, ist das Einschlafstillen toll.
Habe es auch gemacht, aber meine Tochter wollte irgendwann nicht mehr an der Brust einschlafen.

Den Unterschied zwischen Mama und Oma kennt er auf jeden Fall und auch, dass es dort keine Brust gibt.
Ich finde die Idee gut mit Buch anschauen, gemütlich hinlegen und ihn beim Einschlafen begleiten.

Ich denke, er wird erstmal vermehrt noch mehr Kuscheleien einfordern und dann bald merken, dass du nicht lange weg bist und das kein Dauerzustand ist.

Liebe Grüße

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7. September 2013 um 14:44

Schnuckweide
Dankeschön für deinen Beitrag ! Er hilft mir sehr !
Wahnsinn, mein Sohn ist ja seit einer Woche ganz verändert. Er ist ständig so zornig ohne Gründe... weint ohne Gründe, sucht ständig den Körperkontakt allerdings nur mit mir!
Sein Papa fardarf ihn nicht mal nehmen wobei die 2 sonst ein Herz und eine Seele sind. Er schläft schlecht und ich frage mich was nur los ist. Er war immer so ausgeglichen und lieb. Jetzt ist er viel zornig, zeigt auf Dinge die er haben will und wenn er sie bekommt geht es gerade so weiter.
Leider verstehen die ältere Generation nicht wie sensibel Kinder ticken können. Musste mir gestern anhören meine Kinder seien immer so zornig wo doch andere Kinder nur lieb sind.

Ich weiß nicht ob mein Sohn versteht wenn ich ihm sage das ich in 4 std wieder komme.Allerdings haben wir jetzt vereinbart das die Oma zu uns künftig kommt zum betreuen. Ich denke in seiner gewohnten Umgebung läuft es vielleicht besser.

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