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Einschlafstörung - Bitte Hilfe

3. Januar 2007 um 14:35 Letzte Antwort: 16. Mai 2008 um 12:05

Hallo,
mein Sohn ist jetzt fast 4 Monate alt und hat noch nicht eine einzige Nacht allein geschlafen. Er schläft in unserem Ehebett. Seit einigen Wochen versuchen wir ihm beizubringen, zumindest allein einzuschlafen, in unserem Schlafzimmer in einer Wiege.

Nach vielen Versuchen bin ich jetzt endgültig verzweifelt, da er nur noch einschläft, wenn ich ihm die Brust gebe und auch daneben liegen bleibe.
Unser längster Versuch waren 8 Tage. Ständiges Stillen, Einschlafen, hinlegen, wieder aufwachen langes Geschrei, kein Beruhigen war mehr möglich, kein Brustgeben nichts hilft, außer ich lege mich mit ihm hin und bleib auch liegen. Nach 8 Tagen gab ich auf.
Sein Geschrei steigerte sich von einer Viertelstunde, jetzt dauert die ganze Einschlafprozedur schon bis zu 4 Stunden, mit ständigem Beruhigen u. Brustgeben usw. Ich bin mit meinem Latein am Ende.
Mein Freund sagt, ich soll ihn schreien lassen, er muß es lernen, sonst haben wir den Kleinen die nächsten 6 Jahre im Bett. Das möchte ich natürlich nicht, aber ihn über solange Zeit hysterisch schreien zu lassen bring ich nicht übers Herz und andererseits möchte ich auch mal wieder einen Abend für mich haben und nicht Stunde um Stunde mit dem Einschlafen beschäftigt sein, was derzeit wenig Erfolg bringt. Habt Ihr eine Idee, wie ich meinem Sohn das Allein-Schlafen beibringen kann, auf Humane Art und Weise. Das Geschrei bricht mir das Herz, dass halte ich nicht aus. Ist es wirklich so, dass er sich jetzt schon daran gewöhnt hat, dass er sozugagen "verwöhnt" ist? Wenn ja, wie wieder abgewöhnen. Ich bin ja bereit Geschrei zu ertragen, aber nicht über so eine lange Zeit.
Vielen Dank für Eure Antworten.

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3. Januar 2007 um 20:19

Hallo
Ich verstehe, ehrlich gesagt, gar nicht, wieso dein Sohn überhaupt in euerem Bett schläft. Denn auch noch jede Nacht????
Natürlich nehmen wir unsere Maus zum Kuscheln auch mal mit ins Bett oder wenn sie (wie an Silvester zum Beispiel) unruhig ist und das Gefühl von Sicherheit braucht. Aber das stellt natürlich die Ausnahme dar! Das sollte man von Anfang an nicht einreißen lassen. Außerdem ist das auch vollkommen unnötig! Die kleinen Mäuse haben doch im Krankenhaus auch eigene Betten, sodass sie das Alleineschlafen von Anfang an kennen lernen.
Wir haben für Johanna (übrigens acht Wochen jung)einen Stubenwagen, in dem sie wunderbar schläft nachts. Sogar schon bis zu sechs Stunden öfter. Tagsüber ist sie sowieso die ganze Zeit draußen, im Kinderwagen.
Ist es nicht auch so, dass man selber gar nicht richtig schläft, wenn das Baby neben einem liegt? Ich habe dann immer Angst, es zu erdrücken oder so. Am Morgen bin ich dann immer wie gerädert, weil ich überhaupt keinen Tiefschlaf bekommen habe. Geht es dir nicht auch so?
Warum also habt ihr euren Sohn überhaupt erst mit ins Bett genommen?
Ich weiß, diese Nachricht hilft dir nicht doll weiter, aber ich wollte mal meine Gedanken zu dem Thema loswerden.

Liebe Grüße, Rini

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4. Januar 2007 um 9:35

Hallo
mein sohn schläft seit anfang an bei uns im bett. bzw am bett in einem babybalkon und von anfang an war für mich klar mein kind schläft nicht alleine. leo ist jetzt 6 monate und jetzt beginnt es langsam von alleine das er anfängt alleine einzuschlafen. ich stille ihn gerade langsam ab, da er auch immer an der brust eingeschlafen ist hatte ich ein bisschen sorge wie es ohne wird. aber es ist kein problem. jetzt kuschelt er sich kurz an mich und schläft naxch ein paar minuten ein und irgendwann wird es auch von alleine gehen.

dein kleiner ist doch erst vier monate alt, lass ihm die zeit die er braucht und mach dich nicht verrückt. vorallem lass ihn bitte nicht schreien damit wird sein vertrauen zerstört das immer jemand für ihn da ist, er war 9 monate ihn deinem bauch immer bei dir, wie soll er plötzlich nach vier monaten draussen alleine einschlafen können /sollen. versuch doch langsam ein abendritual einzuführen, dann weiß er jetzt geht es gleich schlafen.

liebe grüße und wieterhin starke nerven, die brauch mann ja leider manchmal

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4. Januar 2007 um 10:55
In Antwort auf haze_12255031

Hallo
mein sohn schläft seit anfang an bei uns im bett. bzw am bett in einem babybalkon und von anfang an war für mich klar mein kind schläft nicht alleine. leo ist jetzt 6 monate und jetzt beginnt es langsam von alleine das er anfängt alleine einzuschlafen. ich stille ihn gerade langsam ab, da er auch immer an der brust eingeschlafen ist hatte ich ein bisschen sorge wie es ohne wird. aber es ist kein problem. jetzt kuschelt er sich kurz an mich und schläft naxch ein paar minuten ein und irgendwann wird es auch von alleine gehen.

dein kleiner ist doch erst vier monate alt, lass ihm die zeit die er braucht und mach dich nicht verrückt. vorallem lass ihn bitte nicht schreien damit wird sein vertrauen zerstört das immer jemand für ihn da ist, er war 9 monate ihn deinem bauch immer bei dir, wie soll er plötzlich nach vier monaten draussen alleine einschlafen können /sollen. versuch doch langsam ein abendritual einzuführen, dann weiß er jetzt geht es gleich schlafen.

liebe grüße und wieterhin starke nerven, die brauch mann ja leider manchmal

Lass ihn doch bei dir schlafen
also was ist schlimm daran dass er bei dir im bett schläft ? so habt ihr wenigstens schlaf - beide- und wenn du stillst ist es sowieso gut wenn du ihn bei dir hast . ich stille meinen sohn seit er 10 wochen alt ist nicht mehr aber er schläft trotzdem noch bei mir im bett da ich keine lust habe 30 mal in der nacht aufzustehen wenn er bloss seinen schnuller haben will. mein mann schläft vorübergehend in anderem zimmer - und keinen von uns stört das und der kleine hat platz ohne ende ohne dass mama angst haben muss ihn zu erdrücken er schläft halt auf papas seite ... schlaf ist sehr wichtig für mutter und kind und ich würde nicht die kostbaren nächte damit verbringen meinem kind unter geschrei was abzugewöhnen - am nächsten tag ist man davon kaputt und das macht auch keinen glücklich. da wo ich herkomme ist es völlig normal dass babys am anfang viel bei der mama sind ichhabe es erst in deutschland erfahren dass das was schlimmes ist . und bei uns scläft auch kein 15-jähriger mehr im bett bei der mama - also die wollen schon als kleinkinder von selbst alleine schlafen - das hat bei meiner grossen tochter auch geklappt .

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4. Januar 2007 um 13:34
In Antwort auf an0N_1251970199z

Lass ihn doch bei dir schlafen
also was ist schlimm daran dass er bei dir im bett schläft ? so habt ihr wenigstens schlaf - beide- und wenn du stillst ist es sowieso gut wenn du ihn bei dir hast . ich stille meinen sohn seit er 10 wochen alt ist nicht mehr aber er schläft trotzdem noch bei mir im bett da ich keine lust habe 30 mal in der nacht aufzustehen wenn er bloss seinen schnuller haben will. mein mann schläft vorübergehend in anderem zimmer - und keinen von uns stört das und der kleine hat platz ohne ende ohne dass mama angst haben muss ihn zu erdrücken er schläft halt auf papas seite ... schlaf ist sehr wichtig für mutter und kind und ich würde nicht die kostbaren nächte damit verbringen meinem kind unter geschrei was abzugewöhnen - am nächsten tag ist man davon kaputt und das macht auch keinen glücklich. da wo ich herkomme ist es völlig normal dass babys am anfang viel bei der mama sind ichhabe es erst in deutschland erfahren dass das was schlimmes ist . und bei uns scläft auch kein 15-jähriger mehr im bett bei der mama - also die wollen schon als kleinkinder von selbst alleine schlafen - das hat bei meiner grossen tochter auch geklappt .

Huhu
Also bei uns ist/war es so ähnlich.Haben Chiara ( jetzt 4 mon.alt) auch bei uns im Bett gehabt.Ich hatte keine Angst sie zu zederdrücken oder so , aber ich hatte kein richtigen schlaf.Unser einschlafen hat auch Stunden gedauert - und wenn ich sie weg gelegt habe - war sie nach 20min. wieder wach.Also bin ich abends manchmal bis zu 7 mal in ihr Zimmer und immer wieder das gleich immer und immer wieder.Irgendwann konnt ich nicht mehr und dann hatten wir irgendwann schon 1 Uhr Nachts und mein Tag hatte 14 oder 15 Stunden - da hab ich sie mit zu uns genommen,inne mitte oder in mein Arm und da war Ruhe.Wie gesagt - aber richtig geschlafen hab ich nie!
Jetzt klappt es komischerweise seit ein paar tagen - das sie ohne murren und knurren gegen halb zehn auf meinem arm einschläft.Nach 5 min. ist ruhe und ich lege sie weg.Wird sie wach,stell ich mir n stuhl neben ihr bett-mache KEIN licht an - gehe rein halte ihr Händchen , steck den schnuller rein - oder je nachdem wenn flaschenzeit ist gibts essen.Auch im dunkeln.Sie schläft während der flasche schon wieder ein,kein bäuerchen keine pampers sauber machen.! Das klappt super.Nur keine reize am abend oder in der nacht bzw. versuchen zu vermeiden.Wenn dein sohn 4 monate alt ist ist er im august oder sep geboren??? Wir haben hier ne august/september runde.Da kannste dich einklinken wenn du magst.
Da tauschen wir uns auch aus - und heulen uns aus *ggg*
Da haben auch einige das prob. mit dem schlafen.Komm mal rüber - die runde heißt Augustbabys haben "bald" ihren ersten burzeltag :-P
Lieben gruß alles liebe und gute - viiiiiiiel kraft!!!
Rina mit Chiara Janice ( 4 monate 5 tage)

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15. Mai 2008 um 18:47

Einschlafstörung
Hallo,
bei uns ist es so ähnlich, ich kann dich also gut verstehen.
Mein Sohn ist 6 Monate alt.
Vor ca. 3 Monaten haben wir auch angefangen ihn alleine einschlafen zu lassen, dies klappte die erste Woche super, ca 15 Minuten schreien und dan schlief er erstmal für 3-4 Stunden. Nach einer Woche klappte dies nicht mehr und wir haben nach ca 6 Wochen aufgegeben, weil er bis zu 2 Stunden ( wir haben ihn alle paar Minuten beruhigt ) schrie und dann für 20 Minuten einschlief. Zur Zeit schauen wir wie er am besten einschläft, stillen rumtragen, schreien lassen. Ich überlege mit Ihm zum Osteopathen zu gehen. Kann einem ganz schön an die Nerven gehen.
Wünsch dir viel erfolg.

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15. Mai 2008 um 19:50

Pucken
Hallo erstmal. Also bei uns war es nicht so, aber wir haben Lukas auch die ersten beiden Monate in unserem Bett schlafen lassen. Und wir fanden das völlig OK so!

Nach 2 Monaten waren auch wir der Meinung, daß er so langsam aus dem Bett verschwinden sollte. Nicht nur, weil es für ihn ruhiger ist...sondern auch, weil mein Mann und ich auch mal wieder "Nähe" brauchten. Das sollte man beim "Elternsein" nämlich nicht vergessen.

Weil Lukas immer so wild mit den Armen fuchtelt, daß er gar nicht zum einschlafen kommt habe ich angefangen ihn zu pucken. Und siehe da....das dauert oft keine 2 Minuten und er schläft. Er weiß jetzt schon, daß das Tuch SCHLAFEN bedeutet. Weil es so warm ist, nehme ich ein dünnes Spucktuch damit er nicht schwitzt. Einen Pucksack zu kaufen halte ich persönlich für Blödsinn, weil die Tücher es ebensogut tun.

Versucht es damit. Am Anfang wird er sich fürchterlich streuben....aber das dauert wirklich nicht lange!!!! Festhalten....immer wieder Schnulli rein und Du wirst sehen...der pennt wie ein Stein.

Im Notfall einfach mal die Hebamme fragen, oder bei googeln. Ich habe eine tolle Anleitung unter Hallo-Eltern gefunden. Dort wird einen auch die Befürchtung genommen, daß man dem Kind seine "Freiheit" raubt. lach

Wie gesagt...ich kann es wirklich nur empfehlen.

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15. Mai 2008 um 23:12

Warum sie nicht alleine schlafen wollen
Mal was zum Nachsinnen:

Wo schliefen die Babys vor 100.000 Jahren? Es gab keine Häuser, es gab keine Wiegen, es gab keine Kleidung. Zweifellos schliefen sie dicht bei iherer Mutter oder auf ihr in einem behelfsmäßigen Lager aus Laubwerk. Der Vatger schlief wohl ganz in der Nähe und der gesamte Stamm kaum einige Meter entfernt. Nur so konnten sie den Schlaf überleben, den verletzlichsten Zustand ihrer Reise. (...)

Können Sie sich ein nacktes Baby vorstellen, das alleine im Freien auf dem Boden fünf oder zehn Meter von seiner Mutter entfernt sechs oder acht Stunden am Stück schläft? Es hätte nicht überlebt. Es musste einen Mechanismus geben, der dafür sorgte, dass das Baby auch in der Nacht in ständigem Kontakt mit seiner Mutter blieb, und wieder handelt sich um einen doppelten Mechanismus: Die Mutter hat das Bedürfnis, bei ihrem Baby zu sein (ja, trotz aller anders lautenden Tabus haben noch viele Mütter dieses Bedürfnis), und das Kind wehr tsich heftig dagegen, alleine zu schlafen.
Alleine schlafen! - das große Ziel der Kindererziehung im 20. Jahrhundert. Wie gesagt, ein Kind, das die ohne Mutter alleine und wach auf dem Boden liegen lassen konnte, dasnicht sofort protestierte, sondern einschlief (!) hätte wohl kaum mehr als eineige Stunden überlebt. Wenn es einmal solche Kinder gab, dann sind sie vor Tausenden von Jahren ausgstorben. (Gut, nicht alle. Man hört manchmal von Kindern, die spontan und freiwillig die ganze Nacht durchschlafen. Wenn Ihr Kind eines dieser seltenen Kinder ist, dann bekommen Sie keinen Schreck: Es ist sicher auch normal). Unsere Kinder sind genetisch darauf ausgelegt, in Gesellschaft zu schlafen.
(...)

aus: In Liebe wachsen, C. Gonzales S.70f


Gratuliere zu Deinem gesunden Kind!

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15. Mai 2008 um 23:13

Besorg
Dir mal das Buch Jedes Kind kann Schlafen lernen. Jetzt ist es zwar noch zu früh, irgendein Schlaftraining zu machen, frühestens mit 6 Monaten kann man anfangen. Aber in dem Buch ist auch der kindliche Schlaf beschrieben und was Du schreibst, passt zu was, was in dem Buch steht. Dein Kind schläft unter bestimmten Umständen ein (an Deiner Brust, seine Einschlafhilfe). Es wacht dann immer wieder kurz aus dem Tiefschlaf auf und stellt fest, halt da stimmt was nicht, meine Mama mit der Brust ist nicht da. Und schreit. Er hat gelernt, wenn er einschläft ist seine Einschlafhilfe weg, wenn er wieder aufwacht. Also versucht er nicht einzuschlafen und krampfhaft wach zu bleiben, damit Du nicht verschwindest. Versuch im beizubringen, dass er sich auf Dich verlassen kann, in dem Du konsequent die nächste Zeit neben ihm liegen bleibst, auch wenns hart ist. Wenn er wieder Vertrauen hat und problemlos in Deiner Nähe einschlafen kann, kannst Du überlegen, wie Du als nächstes vorgehst, um im beizubringen alleine einzuschlafen.
Aber im Moment hat er einfach ein gestörtes Vertrauenverhältnis, dass würde ich erst mal korrigieren.
Und wenn ich hier im Forum eins mitgekriegt habe, dann dass alle Kinder irgendwann freiwillig aus dem Elternbett ausziehen, und ich glaube keins war schon 6 Jahre.
Und ein kleines Baby kann man nicht verwöhnen.

LG
Morgaine

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15. Mai 2008 um 23:29
In Antwort auf noah_12558413

Besorg
Dir mal das Buch Jedes Kind kann Schlafen lernen. Jetzt ist es zwar noch zu früh, irgendein Schlaftraining zu machen, frühestens mit 6 Monaten kann man anfangen. Aber in dem Buch ist auch der kindliche Schlaf beschrieben und was Du schreibst, passt zu was, was in dem Buch steht. Dein Kind schläft unter bestimmten Umständen ein (an Deiner Brust, seine Einschlafhilfe). Es wacht dann immer wieder kurz aus dem Tiefschlaf auf und stellt fest, halt da stimmt was nicht, meine Mama mit der Brust ist nicht da. Und schreit. Er hat gelernt, wenn er einschläft ist seine Einschlafhilfe weg, wenn er wieder aufwacht. Also versucht er nicht einzuschlafen und krampfhaft wach zu bleiben, damit Du nicht verschwindest. Versuch im beizubringen, dass er sich auf Dich verlassen kann, in dem Du konsequent die nächste Zeit neben ihm liegen bleibst, auch wenns hart ist. Wenn er wieder Vertrauen hat und problemlos in Deiner Nähe einschlafen kann, kannst Du überlegen, wie Du als nächstes vorgehst, um im beizubringen alleine einzuschlafen.
Aber im Moment hat er einfach ein gestörtes Vertrauenverhältnis, dass würde ich erst mal korrigieren.
Und wenn ich hier im Forum eins mitgekriegt habe, dann dass alle Kinder irgendwann freiwillig aus dem Elternbett ausziehen, und ich glaube keins war schon 6 Jahre.
Und ein kleines Baby kann man nicht verwöhnen.

LG
Morgaine

@morgaine
und für Dich den Link: www.ferbern.de

Herr Doktor Ferber hat übrigens sein Bedauern ausgedrückt, wegen dieser Methode Babys zum Schlafen zu bringen!

Kinder schlafen, genauso, wie sie essen, genauso, wie sie laufen lernen und sitzen und sprechen - da lässt du sie auch machen - wieso nicht beim schlafen, wieso brauchst du/und manche anderen ein Programm!

Gibt es ein Buch "Jedes Kind kann laufen lernen?" - da würde ich ja an ein behindertes Kind denken, krass ausgedrückt, sind manche unserer Kinder "behindert"?, da wir Bücher hierfür empfehlen?

Du sprichst es so deutlich an - Das Kind braucht Vertrauen - aber um das dann gleich wieder zu brechen, in dem ich es weinen lasse?
Einschlafstillen - die natürlichste Sache der Welt - wofür soll ich sie denn sonst hernehmen, die Brust, wenn nicht auch als Einschlafhilfe - der Schnuller ist ja auch NUR ein Brustersatz!

Also, Zeit und Geduld, es stimmt - mit 6 Jahren kommen sie wohl nur mehr Sonntags morgen ins Bett

Zirbe

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15. Mai 2008 um 23:47

Bessere Buchempfehlung...
Bei diesem Buch geht es aber vorrangig darum, die Signale des Kindes - und das ist meist Weinen, wenn es abends allein zurückgelassen wird - zu ignorieren. Hab das für mich "zwischen den Zeilen" gelesen! Den Text also interpretiert.

Hier fällt mir folgendes dazu ein:
...Lösungsmöglichkeiten Wer sein Baby dazu bewegen möchte, nachts durchzuschlafen, für den gibt es andere, liebevollere Möglichkeiten als das Schreien lassen. Durch das Erkennen, Analysieren und Bewerten der Schlafmuster des eigenen Babys können diese sanft beeinflusst und in die gewünschten Bahnen gelenkt werden. Wie das geht, steht z.B. in dem Buch "The No-Cry Sleep Solution" von Elizabeth Pantley, einer Elternberaterin und Mutter von vier Kindern. Hier werden verschiedene Schlaflösungen, aus denen man die für sich passenden herauspicken kann, vorgestellt, und ein tränenfreier maßgeschneiderter Schlafplan wird erstellt.

"The No-Cry Sleep Solution" von Ruth Pospisil

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15. Mai 2008 um 23:51
In Antwort auf phoebe_12828027

@morgaine
und für Dich den Link: www.ferbern.de

Herr Doktor Ferber hat übrigens sein Bedauern ausgedrückt, wegen dieser Methode Babys zum Schlafen zu bringen!

Kinder schlafen, genauso, wie sie essen, genauso, wie sie laufen lernen und sitzen und sprechen - da lässt du sie auch machen - wieso nicht beim schlafen, wieso brauchst du/und manche anderen ein Programm!

Gibt es ein Buch "Jedes Kind kann laufen lernen?" - da würde ich ja an ein behindertes Kind denken, krass ausgedrückt, sind manche unserer Kinder "behindert"?, da wir Bücher hierfür empfehlen?

Du sprichst es so deutlich an - Das Kind braucht Vertrauen - aber um das dann gleich wieder zu brechen, in dem ich es weinen lasse?
Einschlafstillen - die natürlichste Sache der Welt - wofür soll ich sie denn sonst hernehmen, die Brust, wenn nicht auch als Einschlafhilfe - der Schnuller ist ja auch NUR ein Brustersatz!

Also, Zeit und Geduld, es stimmt - mit 6 Jahren kommen sie wohl nur mehr Sonntags morgen ins Bett

Zirbe

Hast Du das Buch gelesen?
Antwort kenne ich schon, da Du offensichtlich den Inhalt nicht kennst. Der Kia, der dass geschrieben hat, hat zwar seine Erfahrungen von Dr. Ferber, aber er hat die Methode abgewandelt und distanziert sich in dem Buch von der Ferbermethode. Desweiteren beschreibt das Buch auch das menschliche und insbesondere das kindliche Schlafverhalten und warum Probleme auftreten können. U.A. das Problem was hier beschrieben wurde. Hab ja kurz erläutert wie es dazu kommt. Ich habe gesagt sie soll das Buch lesen um zu verstehen was mit ihrem Kind los ist und nicht dass sie Ferbern soll. Ich finde das Buch gut, da es mögliche Probleme beschreibt und auch Lösungsmöglichkeiten für extreme Schlafstörungen gibt. Aber eben für extreme Schlafstörungen und erst ab einem bestimmten Alter. Und wenn man erst mal das Problem verstanden hat, schafft man es vielleicht eine andere noch sanftere Lösung zu finden.
Außerdem lass Dir gesagt sein: Du wendest was aus dem Buch an, so weit ich weiß: Denn Dein Kind schläft bei Dir im Bett und ihr alle seit damit glücklich. Das ist laut Buch völlig in Ordnung. Vielleicht solltest Du das ändern, wenn Du das Buch so schrecklich findest.

Bevor Du das Buch kommentierst solltest Du es erstmal lesen. Es ist immer schlecht über was zu urteilen, was man nicht gelesen hat. Ich war auch sehr skeptisch dem Buch gegenüber, da ich hier ja schon einiges dazu gelesen habe. Meine Schwägerin hatte es aber und wollte es mir leihen und ich wollte erst nicht und dachte dann aber, warum nicht, dann kann ich wenigstens mitreden. Und ich war sehr positiv überascht. Egal ob man die Methode (nicht Ferbern) anwenden will oder nicht, ist das Buch sehr lehrreich. Ich empfehle jedem es zu lesen, aber jeder muss selbst Wissen, was er mit den Informationen aus dem Buch anfängt.
Und weißt Du was: Meine Tochter schläft mit 8 Monaten auch in meinem Bett, wenn auch hauptsächlich, weil ich in letzter Zeit zu faul bin 2 oder 3 mal wegen Stillen aufzustehen. Vorher hat sie problemlos in ihrem Bett geschlafen. Okay, meistens Problemlos.

LG
Morgaine

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16. Mai 2008 um 0:04
In Antwort auf phoebe_12828027

Warum sie nicht alleine schlafen wollen
Mal was zum Nachsinnen:

Wo schliefen die Babys vor 100.000 Jahren? Es gab keine Häuser, es gab keine Wiegen, es gab keine Kleidung. Zweifellos schliefen sie dicht bei iherer Mutter oder auf ihr in einem behelfsmäßigen Lager aus Laubwerk. Der Vatger schlief wohl ganz in der Nähe und der gesamte Stamm kaum einige Meter entfernt. Nur so konnten sie den Schlaf überleben, den verletzlichsten Zustand ihrer Reise. (...)

Können Sie sich ein nacktes Baby vorstellen, das alleine im Freien auf dem Boden fünf oder zehn Meter von seiner Mutter entfernt sechs oder acht Stunden am Stück schläft? Es hätte nicht überlebt. Es musste einen Mechanismus geben, der dafür sorgte, dass das Baby auch in der Nacht in ständigem Kontakt mit seiner Mutter blieb, und wieder handelt sich um einen doppelten Mechanismus: Die Mutter hat das Bedürfnis, bei ihrem Baby zu sein (ja, trotz aller anders lautenden Tabus haben noch viele Mütter dieses Bedürfnis), und das Kind wehr tsich heftig dagegen, alleine zu schlafen.
Alleine schlafen! - das große Ziel der Kindererziehung im 20. Jahrhundert. Wie gesagt, ein Kind, das die ohne Mutter alleine und wach auf dem Boden liegen lassen konnte, dasnicht sofort protestierte, sondern einschlief (!) hätte wohl kaum mehr als eineige Stunden überlebt. Wenn es einmal solche Kinder gab, dann sind sie vor Tausenden von Jahren ausgstorben. (Gut, nicht alle. Man hört manchmal von Kindern, die spontan und freiwillig die ganze Nacht durchschlafen. Wenn Ihr Kind eines dieser seltenen Kinder ist, dann bekommen Sie keinen Schreck: Es ist sicher auch normal). Unsere Kinder sind genetisch darauf ausgelegt, in Gesellschaft zu schlafen.
(...)

aus: In Liebe wachsen, C. Gonzales S.70f


Gratuliere zu Deinem gesunden Kind!

Noch was
ähnlich steht es in Jedes Kind kann schlafen lernen.
Hab jetzt unter großem persönlichen Risiko das Buch geholt. Musste dabei fast über meine schlafende Tochter krabbeln ud das Buch in dem Stapel erst mal suchen. War natürlich ganz unten.

So hier die Formulierung aus Jedes Kind kann schlafe lernen (S. 34 -35):
Jeder kann sich vorstellen, dass in früheren Zeiten die Menschen nachts nicht so geschützt waren wie wir heute. Sie schleifen nicht in festen Häusern, sondern im Freien - umgeben von Feinden. Die ganze Nacht im Tiefschlaf zu verbringen wäre zu gefährlcih gewesen. Aus dem Trumschlaf,... konnten sie sehr leicht geweckt werden und auf jedes Geräusch blitzschnell reagieren. Das Schlafmuster mit "Gefahren-Warnsystem" war damit biologisch sinnvoll und fürs Überleben hilfreich. ... Bei jedem Wachwerden prüfen wir, ob alles in Ordnung ist. Genau das tun Babys uns Kleinkinder. ... Beim nächtlichen Aufwachen "checken" die Kleinen ab: Liege ich richtig? Bekomme ich genug Luft? Ist mir zu warm oder zu kalt? Tut etwas weh? Sie überprüfen also ihre eigenen Körperfunktionen. Und das ist sehr wichtig. Sie "checken" aber auch ab: Ist alles genauso, wie es beim Einschlafen war? Fühlt sich alles "normal" an. Zitat Ende.

Also ich finde, dass klint wie aus Deinem Buch, nur mit anderen Worten.

LG
Morgaine

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16. Mai 2008 um 12:05

Okay
Aber ich denke, dass ist schon ne ziemliche Ausnahme. Und hier viellciht auch eher ein Machtspielchen, klingt jedenfalls fast so.

LG
Morgaine

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