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Einschulung mit 5 - Ja ?Nein?

7. April 2013 um 20:19 Letzte Antwort: 8. April 2013 um 18:50

Hallo, meine Tochter wird Ende April 4. Bislang war ich immer fest davon ausgegangen, daß sie mit 6J eingeschult werden sollte, aber seit ein paar Wochen fange ich da an zu zweifeln. Sie kann schon länger so ca. bis 20 zählen, einfache Rechenaufgaben im 10er Raum lösen, seit Kurzem schreibt sie ihren Namen und hat Ende März angefangen, daß sie lesen lernen will und auch schon viele Wörter und Buchstaben kennt... Ich bin mit bewußt, daß sie sicher NICHT hochbegabt ist, aber wenn das so weitergeht, wird sie sicher lesen/schreiben können bevor sie eingeschult wird... wird sie sich dann nicht furchtbar langweilen das letzte Jahr im Kiga, bzw das erste Schuljahr?? Ist es nicht schlecht, sie nicht da zu unterstützen, wo sie wißbegierig ist?
Andererseits hat sie durchaus deutliche Schwächen in der Grobmotorik und ist sehr schüchtern/zurückhaltend. Von daher wäre es sicher besser, sie wäre zumindest im "richtigen" Schulalter, sonst wird sie ja nur untergebuttert von den anderen....
Das Ganze hat ja auch noch Zeit, ich kann ja noch bis Anfang 2014 warten, wie sie sich entwickelt usw...aber denke da gerade viel drüber nach...
Was meint Ihr????
Lydia

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7. April 2013 um 20:25


Wenn die Kleine das alles schon kann ist es doch super. Aber das ist auch kein Grund sie früher einzuschulen.
Ich hatte damals auch ein Mädchen in der Klasse die das alles schon konnte... sie war lange lange Zeit Klassenbeste und hat später ihr Abi gemacht. Aber sie kam auch erst mit 6 in die Schule.
Ich würd echt sagen das du das später entscheiden solltest wenn es soweit ist. Vielleicht hat die Kleine dann ja auch eine eigene Meinung ob sie jetzt in die Schule will oder noch ein Jahr warten. Bis dahin kannst du ihr ja Zuhause jede Menge neue Sachen beibringen damit ihr Wissensdurst gestillt ist

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7. April 2013 um 20:27

Mein
Sohn muss wahrscheinlich mit 5 3/4 in die schule, aber ich werde alles daran setzen, dass er noch ein weiteres jahr in kiga kann.

Der ernst des lebens beginnt früh genug...lieber noch ein jahr einfach nur kind sein find ich toll

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7. April 2013 um 20:46

Da muss man
sich mit Fachleuten drüber beraten. Das kann man echt schlecht allein entscheiden.
Bei uns wurde die Empfehlung von 2 Kinderärzten ausgesprochen, trotzdem habe ich mich innerlich eine lange Zeit dagegen gewehrt. In einem ausführlich beratenden Gespräch wurde mir dann nahe gelegt, dass man mit einer falschen Entscheidung viele Grundpfeiler zerstören kann- mit einer zu frühen, wie auch mit einer verzögerten Einschulung. Nach mehreren Tests wurde mir von allen Instanzen nahe gelegt, dass meine Tochter mit 5 3/4 eingeschult werden sollte, da sie sich ein weiteres Jahr im Kindergarten langweilen würde bei Schulbeginn dann mit dem Stoff unterfordert wäre und somit von Beginn an auf eine "falsche Bahn" hinsichtlich der Schulerfahrung käme. So haben wir uns nach langem Ringen und vielen Gesprächen FÜR eine vorzeitige Einschulung entschieden. Dazu gehört aber nicht nur eine intellektuelle Anforderung, sondern viel mehr auch eine gewisse Reife hinsichtlich der persönlichen Entwicklung- also Sozialverhalten, Sprache usw. Das alles war bei ihr gegeben- und ich weiß heute, dass wir zum Glück dem Rat der Fachleute gefolgt sind! Sie ist sehr gut in der Schule und hat großen Spaß! Nie könnte ich mir vorstellen, dass sie jetzt noch im Kiga wäre...
Ihr habt ja noch ein bissl Zeit, aber ziehe unbedingt Euren Kia zu Rat und hole Dir bei ihm alle nötigen Infos und Adressen ein. Es ist für uns hier unmöglich einen Rat zu geben- letztendlich ist das eine ganz individuelle Entscheidung.

VG...

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7. April 2013 um 21:00

Unterschätze
den emotionalen Bereich nicht
selbst wenn sie kognitiv sehr weit ist, sollte sie emotional und sozial auch fit sein. Ansonsten wird es ne Qual für sie, wäre doch schade.
lg

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7. April 2013 um 21:10

Eindeutig nein!
Ich selbst bin mit 5 eingeschult worden...weil ich schon lesen konnte usw aber ich war in der Schule so verspielt, dass sie mich wiederholen ließen.
Also es kann gut gehen muss aber nicht, ich würde noch ein Jahr warten!

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7. April 2013 um 21:15

Waisenmädchen
Bei uns ist es so, dass alle kinder, die bis 31.12. 5 jahre alt werden, im folgejahr eingeschult werden.

Kinder die bis 31.3. Des folgejahres 5 werden sind "kann"kinder

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7. April 2013 um 22:18

Lass
ihr ihre kitazeit, so schön wirds niewieder!

Mein sohn ist grad 3 geworden und kann alle buchstaben bennen, bis 20 zählen, hat ein mengenverständnis, malt die buchstaben seines namens auf, spricht 2 sprachen usw... Aber er kommt mit 6 zur schule, denn warum auch früher? Die zeit in der kita ist so entspannt, ab der schule wird es anstrengend mit hausaufgaben, tests, wieder der kleinste sein und sich mit kindern aus der 6. klasse auseinander zu setzten... Und, und, und.

Ich sag mir immer, sollte das so weiter gehen, kann er ja ne klasse überspringen oder er ist einfach gut in der schule.

Lg

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7. April 2013 um 23:33

Ganz klar nein!
Ich stehe gerade vor der selben entscheidung .
Mein sohn wird ende april 5,ist total fit und trotzdem finde ich es nicht angebracht, ein 5jahre altes kind ein zu schulen!
Ich weiss nicht wie es in andren kitas ist,abet bei uns wird im letzten jahr eine kooperstion mit der grundschule gestartet,es gibt einen tollen
Schulanfängertreff,besuche in der schule etc...
Ich finde das extrem wichtig!
Und mal ehrlich:
Welchen gefallen tut man
Seinem kind?
Nur weil es dann mit 15mittlere reiffe hat etc??
Für mich kommt es definitiv nicht in frage,auch wrnn mein sohn sehr fit ist!!

Lg

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7. April 2013 um 23:50
In Antwort auf elswedy

Ganz klar nein!
Ich stehe gerade vor der selben entscheidung .
Mein sohn wird ende april 5,ist total fit und trotzdem finde ich es nicht angebracht, ein 5jahre altes kind ein zu schulen!
Ich weiss nicht wie es in andren kitas ist,abet bei uns wird im letzten jahr eine kooperstion mit der grundschule gestartet,es gibt einen tollen
Schulanfängertreff,besuche in der schule etc...
Ich finde das extrem wichtig!
Und mal ehrlich:
Welchen gefallen tut man
Seinem kind?
Nur weil es dann mit 15mittlere reiffe hat etc??
Für mich kommt es definitiv nicht in frage,auch wrnn mein sohn sehr fit ist!!

Lg

Naja
Ein normal entwickeltes kind,dass mit 6 eingeschult wird,hat das letzte kita jahr denke ich keine langeweile, denn da wird in der regel das volle programm geboten,was schule etc betrifft...
Ein kind was im september eingeschult wird und zb im oktover:novembet 6wird,ist sicherlich reiff,aber ein kind,welches erst im darsuffolgenden jahr 6wird eher nicht!
Und bisscheb lesen und schreiben können eig alle kids,die in
Die schule kommen und das ist auch gut so

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8. April 2013 um 1:06

Meine war 5
als sie letzten sommer eingeschult wurde, aber schon im oktober wurde sie 6. sie ist die jüngste in ihrer klasse und die meisten sind ein paar monaten bis fast ein jahr älter als sie! kommt aber laut ihrer lehrerin trotzdem gut mit. also wenn dein kind nur ein paar wochen von diesem stichtag trennen , bei uns waren es grad mal 9 tage, würde ich sagen , ja wieso nicht. aber bei euch sind es ja doch schon ein paar monate.
deswegen würde ich echt sagen, nein auf keinen fall! hiesse in eurem fall das viele ihrer klassenkameraden locker 1,5 jahre älter wären.
letzlich ist es auch nicht wirklich deine entscheidung, du kannst sie zwar zur schuleignungsprüfung anmelden , aber wie entschieden wird liegt nicht an dir. ich denke nicht , das sie da einfach so besteht. weil es reicht nicht lesen zu können oder bis 10 zu zählen... auch körperlich und von der geistigen reife muss sie soweit sein.

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8. April 2013 um 8:14

Moin!
Hmm, das ist so aus der Entfernung immer sehr schwierig abzuwägen, weil ja keine von uns dein Kind kennt, schon gar nicht so gut wie du!
Es kann sehr von Vorteil sein, es kann, wie unten geschrieben, auch nach hinten losgehen. Bei meinem Sohn ist der Zeitpunkt noch echt weit weg - ich kann dir aber sagen, dass ich früher eingeschult worden bin - nachdem ich erklärt hatte, dass es mir im KiGa jetzt zu langweilig ist - den Eignungstest hatte ich bestanden. Mir hats nicht geschadet
Du kannst deine Tochter ja weiterhin beobachten - vielleicht gibt es auch ein paar etwas ältere Kindergartenfreunde, die mit ihr zusammen in die Schule wechseln würden? Auch das kann ja schon ne Menge ausmachen.

LG
Lizarch

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8. April 2013 um 9:33

Mal ne andere Frage
Sind es bei euch in der 1. Klasse nur 1. Klässler oder habt ihr auch die Möglichkeit auf gemischte Klassen? (Also 1. und 2 Klässler in einem Raum?)

Bei uns ist das nämlich so, dass es gemischte Klassen gibt. In dem Fall würde ich vermutlich erst später einschulen und auf die gemischte Klasse pochen. Bei uns ist es dann so, dass alles was schnell und richtig im 1. Klass Stoff gemacht wird von denjenigen die es können auch den 2. Klass Stoff probieren können. Und welche die dann wirklich das ganze Jahr über gut und fix sind, die dürfen dann quasie die 2. Klasse überspringen und gleich mit in die 3. Klasse. Das wäre evtl. dann auch ne Möglichkeit.

Vielleicht erkundigst dich mal in die Richtung. Dann kommt in der Schule keine Langeweile auf, weil sie ja den "schwierigen" Stoff machen darf. Wenn Sie dann aber mit dem schwierigen Stoff doch nicht klar kommt kein Problem Sie hat ja wie alle anderen noch ein Jahr.

Gerade die soziale Kompetenz sollte man auch nicht unterschätzen. Wenn sie wirklich schüchtern ist und motorisch noch hier und da hinterher hinkt dann würde ich ihr noch ein Jahr Kindergarten gönnen.

LG

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8. April 2013 um 10:22


Ganz genau so ist es auch! Hätte ich vor eineinhalb Jahren auf die Frage der TE geantwortet, hätte ich wahrscheinlich genauso wie Elswedy geantwortet. Ich war fest entschlossen, meine Tochter im Regelverlauf einzuschulen- zum damaligen Zeitpunkt hatte ich mich auch schon über unseren ersten KIA hinweg gesetzt. Aber nachdem auch nach dem Umzug unsere neue Ärztin sofort nach der ersten Vorsorge ein intensives Gespräch zu dem Thema mit uns geführt hat, habe ich mich das erste mal "weich" gemacht und darüber nachgedacht. Und ich weiß zu 105 Prozent, dass es bei unserer Tochter genau so verlaufen wäre, wie Whaea es bei ihrem Bekannten erlebt hat! Man kann nicht pauschal sagen, ob gut oder schlecht, falsch oder richtig. Aber man darf sich auf keinen Fall steif machen und sperren! Ich finde es auch ganz furchtbar, dass im O-Ton immer mitschwingt, dass sich letztendlich nur die Eltern dieser Kinder profilieren wollen- das ist nämlich mal totaler Quatsch! Bei Hochbegabung ist es ähnlich- man wird so oft schief angesehen und dann gibt es diesen hier . Aber hey- die meisten vergessen, dass es um unsere Kinder geht und nicht darum, wer der/ die Schönste, Schlauste, Schnellste ist...

VG...

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8. April 2013 um 10:58

Meine Tochter
wird fast sieben sein wenn sie eingeschult wird, Stichtag bei uns ist der 1.9. und am 30.9. hat sie Geburtstag.
Ich habe mich auch mit einer früheren Einschulung auseinandergesetzt, letztlich aber guten Gewissens dagegen entschieden.

Meine Tochter würde ich auch als wiff bezeichnen, sie schreibt ihren Namen und die unserer Familienmitglieder, sie kennt Zahlen bis hundert, kann die Uhr lesen bzw. versteht auch wenn ich sage in einer halben Stunde machen wir dieses oder jenes.

ABER diese unbeschwerte Zeit die sie jetzt erlebt, Kindergarten ohne Verpflichtungen, die möchte ich ihr nicht nehmen. Das Leben voller Leistungsdruck ist lange genug, warum sollte man Kinder frühzeitig in feste Strukturen drängen wenn es nicht unbedingt nötig ist?
Wir nutzen dieses Jahr vor Schuleintritt intensiv, sie lernt Flöte und besucht die Musikschule, dabei lernt sie auch dass man regelmäßig üben muss, ähnlich wie bei der Hausübung später. Außerdem findet der Unterricht in der Schule statt und sie übt so automatisch den Schulweg. Sie hilft mir im Haushalt mit, lernt Wäsche aufzuhängen, den Geschirrspüler auszuräumen, einfach Schneidearbeiten in der Küche, einen Kuchenteig anrühren usw. Dafür ist sie alt genug und jetzt haben wir die Zeit dafür auch diese Dinge zu erlernen.

Falls jetzt jemand aufschreit und sagt ich erziehe mir einen Haushaltssklaven heran, dem sage ich, in unserer Vorschulklasse werden genau diese Dinge mit den Kindern geübt, Dinge des Alltags.

Ich gönne meiner Tochter dieses Jahr, sie freut sich schon total auf die Schule. Ich denke mir eigentlich nie, sie wäre schon vergangenen Herbst reif gewesen. Sie wäre bestimmt mitgekommen, was den Stoff betrifft, aber vom sozialen Aspekt her, ist sie sicher noch zu unreif gewesen.

LG

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8. April 2013 um 11:14

Hm,
ich finde das, was sie da kann, nun wirklich nicht so ungewöhnlich, dass man sie früher einschulen müsste. Und selbst wenn sie lesen kann, was ist denn daran schlimm? Sie wird sicher nicht die einzige sein und da gibt es Sonderaufgaben.

Ich finde es mit 5 echt früh, weniger wegen der kognitiven Seite, sondern gerade im Sport und bei sozialen Dingen.

Aber Du kennst Dein Kind am Besten, sprich halt mal mit dem Kinderarzt, was er meint.

LG

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8. April 2013 um 11:27


ne, finde ich falsch. mmn klaut man damit dem kind ein wertvolles jahr und der ganze schulstress geht noch eher los.
auch wenn ein kind intellektuell schon sehr weit ist- es genießt doch trotzdem die freie zeiteinteilung im kindergarten, spielen, freunde , freizeit am nachmittag, auch mal einen tag zu oma. fördern kann man ein kind auch in der vorschule.
ich finde es nicht gut, wenn ein kind IMMER deutlich jünger ist, als die übrigen in der klasse.
meine tochter ist jetzt 6 geworden und wird im herbst eingeschult. wir genießen noch die kindergartenzeit. können immer mal ausschlafen oder die kleine kann mittagskind sein, wenn ich mal frei hab. sie hat keine hausaufgaben und kann sich am nm mit anderen kindern treffen oder mal bei oma übernachten. wir können außerhalb der ferien in den urlaub fahren und wenn die kleine krank ist verpaßt sie nichts.
meine kleine schreibt auch schon ein wenig, zählt bis hundert und rechnet ganz gut. na und? viele in ihrem alter tun das. ich glaube, die schule hat auch noch ganz andere herausforderungen, als lesen und schreiben.

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8. April 2013 um 12:17


Ich halte nichts davon, Kindern Schulstoff beizubringen...Das ist heute sehr schick und wird durch die Industrie durch entsprechende Spiele gefördert bzw fast aufgedrängt, aber es bringt ihnen langfristig gar nichts. Lenk doch ihren Blick auf andere Dinge, die eben nicht der Schulstoff der 1. Klasse sind. Es gibt so vieles zu entdecken und erfahren, über die Tierwelt, Mittelalter etc.

Spontanleser kann man ja gerne früher einschulen, weil das oft mit einer hohen Intelligenz einhergeht, aber wenn man selbst auf diese Fertigkeiten Einfluss genommen hat, würde ich es lassen. Mit einem Aprilkind hast du zudem ja sowieso keine Wahlmöglichkeit, von daher ist die Frage überflüssig.
Wenn sowas ansteht, kommen auch die Erzieher auf dich zu und nicht umgekehrt. Die haben die nötige Erfahrung und haben viele Kinder im Vergleich.

Wenn du wirklich glaubst, dass sie Defizite in der Feinmotorik und im sozialen Bereich hat, dann würd ich in der nächsten Zeit eher darauf achten: sich mit anderen treffen und ihr die Möglichkeit geben, sich motorisch zu verbessern, und zwar im Spiel.

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8. April 2013 um 12:19

Ich häng mich mal an hier...
Hallo Lydia,

mir geht es recht ähnlich wie dir, vielleicht kann ich mich mit meiner Frage anhängen?? (Ist bestimmt auch interessant für dich...)
Auch ich hab noch Zeit bis 2014, auch mein Sohnemann ist kognitiv eher weit. Er ist auch ein ruhiger (zumindest im Kiga ), grobmotorisch fit, feinmotorisch - najaaaaaaa...
Wir haben uns derzeit bewusst GEGEN eine frühe Einschulung entschieden. Er wird 2015 eingeschult und dann zwei Wochen später 7 Jahre alt werden. In meinen Augen ist das kognitive Können nur ein kleiner Teil dessen, was es zur "Schulreife" braucht, deswegen warten wir.
Mich würden Erfahrungen von Müttern interessieren, die ein kognitiv fittes Kind auch eher "spät" eingeschult haben.
Wie war das letzte Kindergartenjahr, kam wirklich die so oft befürchtete Langeweile auf?
Wie hat sie sich geäussert?
Habt ihr was unternommen, um eure Kids zu fordern? (Wie unten beschrieben - Musikinstrument, oder Englischkurs o.ä.) Und fandet ihr das im Nachhinein sinnvoll?

Meine Nichte, Dezemberkind, war übrigens auch kognitiv fit und wurde kurz vor ihrem 7. Geburtstag eingeschult. Sie hat zur Einschulung zwei Bücher bekommen (so um die 60, 70 Seiten, reiner Text), die sie zwei Wochen später fertig gelesen hatte.
Bei ihr kam das Thema mit der Langeweile nicht auf. Und sie hatte das grosse Glück in eine Kombiklasse zu kommen, sodass sie nach dem 1. Halbjahr in die 2. Klasse wechseln konnte, ohne aus dem Klassenverband rausgerissen zu werden. Für sie war die Kombiklasse echt ein Glücksfall!!

Tiri

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8. April 2013 um 16:29

Danke für die vielen Antworten
war wie gesagt auch derzeit nur Überlegung von mir, weil ich halt auch selber Erfahrung mit Einschulung mit 5J habe. Bin selber mit 5 eingeschult worden (wurde im Dezember 6), hatte nie Probleme mit dem Stoff oder sozial, obwohl ich später noch ne Klasse übersprungen hatte.... mein Neffe, der auch im April Geburtstag hat, wurde mit 6 1/4 eingeschult, war da aufgrund völliger Langeweile auffällig und zum Störenfried geworden, und hat letztendlich gleich in die 2. Klasse gewechselt. Jetzt ist er 12J und noch ein Kind, während seine Klassenkameraden mitten in der Pubertät stecken. Schulisch nach wie vor keine großen Probleme, aber halt sozial.
Will ja auch eigentlich bis 2015 warten... und wie gesagt, ich bin mir bewußt, daß sie nicht wahnsinning hochbegabt ist, ich versuche ihr das zu geben, was sie von mir will, zB wenn sie Interesse an Vogelarten hat, gehen wir in die Bücherei und holen uns altersentsprechende Bücher über Vögel, Dinosaurier, Wikinger usw...und solche Vorschul-Hefte mit Rätseln usw macht sie ja auch gerne...

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8. April 2013 um 18:50

Meine Tochter
hatte auch imemr wieder so Phasen, wo sie sich total für Buchstaben oder total für Zahlen interessiert hat. Da dachte ich am Anfang auch, oh, bald kann sie lesen etc. Nach ein paar Wochen wars dann aber meist wieder vorbei udn andere Sachen waren interessant. Und ein paar Monate später wars plötzlich wieder interessant. Lesen kann sie aber immer noch nciht. Aber im Moment malt sie wieder überall BUchstaben ab. eingeschult wird sie im Herbst mit knapp 6.

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