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Einschulung mit knapp 6 in Ganztagesklasse?

7. Dezember 2015 um 13:33

Da ja sowieso wegen Einschulung diskutiert wird.
Es geht um meine Nichte. Sie kommt mit knapp 6 Jahren in die Schule. Meine Schwägerin möchte sie in die Ganztagesklasse tun, damit sie gut gefördert wird und nach der Schule Freizeit hat. Schule ginge bis 15.45 Uhr, wobei auch viel Freispielzeit dabei ist.
Oma ist strikt dagegen, da es zu lang sei. Ich bin unschlüssig, was ich davon halten soll. Für mich stand es nie zur Debatte, dass ich Sohni in 1. Klasse in Ganztagesklasse anmelde.
Wie sind eure Ganztagesklassen? Sind sie eher wie Fortsetzung vom Kindergarten oder wirklich sehr stressig für ein Kind?

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7. Dezember 2015 um 13:56

Komische Argumente...
... hat deine Schwägerin in meinen Augen.
Bzw - was ist denn die Alternative, arbeitet sie und braucht eine Form der Kinderbetreuung am Nachmittag ohnehin?
Mein Sohn ist heuer in die Schule gekommen, geht in die Mittagsbetreuung unserer Schule und kommt um 14 Uhr, kurz nach mir, nach Hause. Ich mache täglich Hausaufgaben mit ihm und könnte mir nicht vorstellen, wie eine Institution sowas besser leisten soll als die Eltern?
Und Freizeit haben die Kids in der Ganztagesklasse doch gerade nicht so viel! Klar gibt es Angebote - aber passen die immer zu den Interessen des Kindes? Kann ein Kind selbst entscheiden wann es mal ne Pause braucht? Kann ein Kind sich mal mit Freunden treffen, die nicht in die gleiche Klasse gehen?
Wie ist das wenn ein Elternteil mal zuhause ist (Urlaub etc), kann man sich auch mal einen Nachmittag mit dem eigenen Kind gönnen oder ist dann Anwesenheitspflicht?
Ich hab keine Erfahrung mit Ganztagesklassen - aber so "von aussen betrachtet" kann ich mir nicht vorstellen, dass Grundschüler davon profitieren sollen bzw nen Vorteil gegenüber "normalen" Schülern haben.
Wenn die Mutter also nach Schulschluss ohnehin daheim wäre, würde ich eine Ganztagesklasse ablehnen.
Wenn beide Elternteile berufstätig sind, stellt sich die Frage, wie die Alternativen aussehen.

Tiri

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7. Dezember 2015 um 14:27
In Antwort auf tirima

Komische Argumente...
... hat deine Schwägerin in meinen Augen.
Bzw - was ist denn die Alternative, arbeitet sie und braucht eine Form der Kinderbetreuung am Nachmittag ohnehin?
Mein Sohn ist heuer in die Schule gekommen, geht in die Mittagsbetreuung unserer Schule und kommt um 14 Uhr, kurz nach mir, nach Hause. Ich mache täglich Hausaufgaben mit ihm und könnte mir nicht vorstellen, wie eine Institution sowas besser leisten soll als die Eltern?
Und Freizeit haben die Kids in der Ganztagesklasse doch gerade nicht so viel! Klar gibt es Angebote - aber passen die immer zu den Interessen des Kindes? Kann ein Kind selbst entscheiden wann es mal ne Pause braucht? Kann ein Kind sich mal mit Freunden treffen, die nicht in die gleiche Klasse gehen?
Wie ist das wenn ein Elternteil mal zuhause ist (Urlaub etc), kann man sich auch mal einen Nachmittag mit dem eigenen Kind gönnen oder ist dann Anwesenheitspflicht?
Ich hab keine Erfahrung mit Ganztagesklassen - aber so "von aussen betrachtet" kann ich mir nicht vorstellen, dass Grundschüler davon profitieren sollen bzw nen Vorteil gegenüber "normalen" Schülern haben.
Wenn die Mutter also nach Schulschluss ohnehin daheim wäre, würde ich eine Ganztagesklasse ablehnen.
Wenn beide Elternteile berufstätig sind, stellt sich die Frage, wie die Alternativen aussehen.

Tiri

Momentan..
arbeitet sie nicht, hat es aber in einem Jahr vor.
Alternative wäre Hort im KiGa, in dem sie jetzt gerade noch ist

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7. Dezember 2015 um 14:30

Huhuu
Also mein Sohn geht auch in die Ganztagsschule. Aber nicht weil er dort gefördert wird sondern, weil ich arbeiten muss. Sonst würde er dort nicht hingehen.

Es ist nicht schlecht dort. Ist eher wie Kindergarten für große. Erst werden Hausaufgaben gemacht mit Betreuung, danach Mittagessen, ab dann freies Spiel. 15 Uhr werden die ersten Kinder abgeholt. Dann ist mittagsprogramm z. B. Mittwochs kochen usw. Danach wieder freies Spiel. Sie sind aber viel draußen, dass finde ich richtig gut. Basteln viel, malen. Manchmal gibt es auch Projekte die dann vom Förderverein gestellt werden.

Mein großer fühlt sich wohl. Von daher. Hat Freunde dort. Und wenn ich mal frei hab, dann muss er dort net unbedingt hin. Hat sich bis jetzt niemand dran glauben gestört.

Lg

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7. Dezember 2015 um 14:30

Hi
mein Sohn ist in einer Ganztagsschule, allerdings schon in der 5. klasse. wir finden es ideal. er kommt nach der schule heim und hat Freizeit. ab und an mal bißchen was für eine Arbeit wiederholen und fertig. durch die Streckung des unterrichts, ist es wenig stressig. es ist viel Freizeit mit eingeplant.

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