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Eltern mit älteren aut./ADHS Kindern Thema Schule

13. Februar 2017 um 10:16

Hallo,

wir hatten letzte Woche ein Gespräch mit der Lehrerin unseres Sohnes (4.Klasse, 9 J).
Sie plädiert auf alle Fälle dafür, dass er auf das Gymnasium geht, weil er diese Förderung einfach braucht.
so, nun haben wir zwei Baustellen:
Sozialverhalten und Organisation. 
Vom Sozialverhalten hat er sich im Rahmen seiner Möglichkeiten gebessert, auch wenn er anders ist als Gleichaltrige. Im Unterricht ist er wohl top und eine Bereicherung.
Das größere Problem wäre die Organisation. Da geht leider gar nichts, wobei die Lehrerin meinte, der Lehrerwechsel für jedes Fach wäre für ihn vorteilhaft, da es einfach strukturierter wäre.
Vielleicht könnt ihr mir Tipps geben oder habt Erfahrungen, wie sich Kinder mit Problemen in dem Bereich entwickelt haben bzw. Was helfen würde
 

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13. Februar 2017 um 13:25

Ich möchte dir raten, für eine Schulbegleitung zu kämpfen. 

Keinesfalls darf diese dann deinem Jungen "alles abnehmen", sondern kann eine wertvolle Hilfe beim Übergang zu einem Fachlehreruntdrricht am Gym sein. 

Der Nachteilsausgleich erfolgt durch die Klassenkonferenz in Zus. arbeit mit der Schulleitung. 

Bitte sucht von Anfang an das offene Gespräch, die Lehrer unterliegen der Schweigepflicht. 

Achtet darauf, dass der Junge in eine Klasse eingeschult wird, deren Klassenleitung sich auskennt und mit einer Schulbegleitung aktiv zus. arbeiten möchte!

Das können/wollen nicht alle Lehrer. 

Sucht von Anfang an den direkten Draht zu allen Beteiligten. 
Ich selbst habe mit einem begleiteten Asperger-Schüler sehr gute Erfahrungen gemacht und vermisse den Jungen noch heute.
Niemals zuvor oder danach hat mich ein Kind so begrüßt oder veranschiedet, so anhänglich. 
Er war sehr originell, von höchstem Fachwissen auf seinem Gebiet (PC) und hat heute auf genau diesem Gebiet seinen Platz gefunden dank spezieller Förderprogramme. 

Viel Glück!!

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13. Februar 2017 um 12:54
In Antwort auf sisasausemaus

Haben wir versucht...
es ist bei uns so, dass sich das JA dagegen entschieden hat. Er würde stigmatisiert werden und es gäbe Kinder, die es dringender bräuchten (hochgradig ADHS)
Die jetzige Lehrerin meinte, es wäre für die 3. Klasse schon gut gewesen.
Für die neue Schule...bin noch unschlüssig, wie ich da weiter vorgehen soll. Werde wohl nochmal mit dem JA telefonieren

bei uns entscheidet soetwas die Schule (Nachteilsausgleich). Da hat das JA zunächst keine Aktien. Ich würde in die zukünftige Schule gehen, die wissen, wie sie mit besonderen Bedarfen umgehen und haben auch schon Erfahrungen.

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13. Februar 2017 um 11:21

Hab mehr vertrauen in deinen sohn, von der leistung her gehoert er aufs gymnasium 
Sein sozialverhalten und seine organisation wuerd auf der realschule oder der gesamtschule ja auch schwierigkeiten bereiten.
meine hatte nur eine eingeschraenkte empfehlung(die lehrerin bemaengelte ihr sozialverhalten und arbeitstempo), bisher kommt sie aber gut klar auf dem gymnasium.
 

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13. Februar 2017 um 11:30
In Antwort auf sisasausemaus

Hallo,

wir hatten letzte Woche ein Gespräch mit der Lehrerin unseres Sohnes (4.Klasse, 9 J).
Sie plädiert auf alle Fälle dafür, dass er auf das Gymnasium geht, weil er diese Förderung einfach braucht.
so, nun haben wir zwei Baustellen:
Sozialverhalten und Organisation. 
Vom Sozialverhalten hat er sich im Rahmen seiner Möglichkeiten gebessert, auch wenn er anders ist als Gleichaltrige. Im Unterricht ist er wohl top und eine Bereicherung.
Das größere Problem wäre die Organisation. Da geht leider gar nichts, wobei die Lehrerin meinte, der Lehrerwechsel für jedes Fach wäre für ihn vorteilhaft, da es einfach strukturierter wäre.
Vielleicht könnt ihr mir Tipps geben oder habt Erfahrungen, wie sich Kinder mit Problemen in dem Bereich entwickelt haben bzw. Was helfen würde
 

Hm, also da scheint die Lehrerin aber von ADHS keine wirkliche Ahnungn zu haben, oder? Für solche Kinder ist ein eine sehr strenge Richtung eher förderlich, als zig verschiedene Lehrer mit noch mehr verschiedenen Vorgehen. Für Deinen Sohn ist also eher unstrukturierter. Bei uns im Gym ist ein Kind mit ADHS, es hat eine Schulbegleitung. Damit kommt es ganz gut zurecht, das strukturiert das Tohuwapohu der Lehrer etwas. Bei uns ist es auch wirklich sehr unstrukturiert, ich weiß nicht, ob das überall so ist.

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13. Februar 2017 um 11:43

Ist doch aber jeder weiterfuehrenden schule, egal ob gymnsium, real oder gesamtschule, das fast jedes fach ein anderer lehrer unterrichtet.

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13. Februar 2017 um 11:54

Mein Sohn ist Asperger Autisten mit Verdacht auf ADHS. Letzteres wollten wir nicht auch noch testen lassen, solange sonst keine schul. Probleme da sind.
Von den Mitschülern her gehen wohl diejenigen, mit denen er klar kommt, was schon mal ein guter Anfang wäre.

Er braucht ziemlich lange, bis er Hefte, Hausaufgaben etc. heraussucht. Extraaufforderungen wird es dann sicher nicht mehr geben

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13. Februar 2017 um 12:25
In Antwort auf ano100

Ist doch aber jeder weiterfuehrenden schule, egal ob gymnsium, real oder gesamtschule, das fast jedes fach ein anderer lehrer unterrichtet.

Wo habe ich geschrieben, dass es nicht so ist?

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13. Februar 2017 um 12:27
In Antwort auf sisasausemaus

Mein Sohn ist Asperger Autisten mit Verdacht auf ADHS. Letzteres wollten wir nicht auch noch testen lassen, solange sonst keine schul. Probleme da sind.
Von den Mitschülern her gehen wohl diejenigen, mit denen er klar kommt, was schon mal ein guter Anfang wäre.

Er braucht ziemlich lange, bis er Hefte, Hausaufgaben etc. heraussucht. Extraaufforderungen wird es dann sicher nicht mehr geben

richtig, aber auch mit Autismus hat er doch ein Anrecht auf einen adäquaten Nachteilsausgleich. Dann wäre doch eine Schulbegleitung, die ihn bei so etwas unterstützt, gut.

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13. Februar 2017 um 12:41
In Antwort auf flyingkat

richtig, aber auch mit Autismus hat er doch ein Anrecht auf einen adäquaten Nachteilsausgleich. Dann wäre doch eine Schulbegleitung, die ihn bei so etwas unterstützt, gut.

Haben wir versucht...
es ist bei uns so, dass sich das JA dagegen entschieden hat. Er würde stigmatisiert werden und es gäbe Kinder, die es dringender bräuchten (hochgradig ADHS)
Die jetzige Lehrerin meinte, es wäre für die 3. Klasse schon gut gewesen.
Für die neue Schule...bin noch unschlüssig, wie ich da weiter vorgehen soll. Werde wohl nochmal mit dem JA telefonieren

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13. Februar 2017 um 12:52

Es geht nicht um jedes X-beliebige Kind, sondern um ein anerkanntes Autismus-Kind. Dem steht, ob es dwem passt oder oder nicht, ein nachteilsausgleich zu. WIE der aussieht, ist völlig dahingestellt.

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13. Februar 2017 um 12:52

Wenn er bis jetzt ohne schulbegleiter auf der grundschule, sich im unterricht so gut eingebracht hat, das die lehrerin sogar sagt, er waer ne bereicherung... Wird er sicher auch das mit den heft rausholen auf die reihe kriegen. Auf der real/gesamtschule werden schliesslich auch hefte benutzt.Er denkt und handelt vielleicht anders als die norm, aber er ist weder geistig noch koerperlich beeintraechtigt.man muss den jungen ja nicht noch mehr ausgrenzen, was der fall mit einem schulbegleiter waer.
wenn die lehrer informiert sind, duerfte es doch eigentlich kein grosses problem sein.

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13. Februar 2017 um 12:54
In Antwort auf sisasausemaus

Haben wir versucht...
es ist bei uns so, dass sich das JA dagegen entschieden hat. Er würde stigmatisiert werden und es gäbe Kinder, die es dringender bräuchten (hochgradig ADHS)
Die jetzige Lehrerin meinte, es wäre für die 3. Klasse schon gut gewesen.
Für die neue Schule...bin noch unschlüssig, wie ich da weiter vorgehen soll. Werde wohl nochmal mit dem JA telefonieren

bei uns entscheidet soetwas die Schule (Nachteilsausgleich). Da hat das JA zunächst keine Aktien. Ich würde in die zukünftige Schule gehen, die wissen, wie sie mit besonderen Bedarfen umgehen und haben auch schon Erfahrungen.

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13. Februar 2017 um 13:08
In Antwort auf sisasausemaus

Haben wir versucht...
es ist bei uns so, dass sich das JA dagegen entschieden hat. Er würde stigmatisiert werden und es gäbe Kinder, die es dringender bräuchten (hochgradig ADHS)
Die jetzige Lehrerin meinte, es wäre für die 3. Klasse schon gut gewesen.
Für die neue Schule...bin noch unschlüssig, wie ich da weiter vorgehen soll. Werde wohl nochmal mit dem JA telefonieren

Was wäre gut gewesen? Ein Schulbegeiter oder der Nachteilsausgleich?

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13. Februar 2017 um 13:09
In Antwort auf ano100

Wenn er bis jetzt ohne schulbegleiter auf der grundschule, sich im unterricht so gut eingebracht hat, das die lehrerin sogar sagt, er waer ne bereicherung... Wird er sicher auch das mit den heft rausholen auf die reihe kriegen. Auf der real/gesamtschule werden schliesslich auch hefte benutzt.Er denkt und handelt vielleicht anders als die norm, aber er ist weder geistig noch koerperlich beeintraechtigt.man muss den jungen ja nicht noch mehr ausgrenzen, was der fall mit einem schulbegleiter waer.
wenn die lehrer informiert sind, duerfte es doch eigentlich kein grosses problem sein.

ich kann dir mal ein Beispiel geben, in der Klasse meines Sohnes (Gym) ist ein Autistisches Kind. Das hat eine Schulbegleiterin. Es ist ein kluger Kopf (1er bis 2er Schnitt). Einmal war die Begleiterin nicht da, und sein Stuhl hat gefehlt (war zur Seite geräumt, keine böswillige Absicht). jedes andere Kind hätte sich einen Stuhl organisiert oder Bescheid gesagt. Nicht so der Junge, er "setzte" sich an seinen Platz, indem er eine Hocke einnahm (ohne Stuhl, verharrte aber so, als hätte er einen) da musste das Kind nebenan dem Lehrer Bescheid geben, dass ein Stuhl fehlte. Sicher - ein sehr markantes beispiel, aber das ist schon eine andere Nummer, als ein wenig schlunzig zu sein.

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13. Februar 2017 um 13:25

Ich möchte dir raten, für eine Schulbegleitung zu kämpfen. 

Keinesfalls darf diese dann deinem Jungen "alles abnehmen", sondern kann eine wertvolle Hilfe beim Übergang zu einem Fachlehreruntdrricht am Gym sein. 

Der Nachteilsausgleich erfolgt durch die Klassenkonferenz in Zus. arbeit mit der Schulleitung. 

Bitte sucht von Anfang an das offene Gespräch, die Lehrer unterliegen der Schweigepflicht. 

Achtet darauf, dass der Junge in eine Klasse eingeschult wird, deren Klassenleitung sich auskennt und mit einer Schulbegleitung aktiv zus. arbeiten möchte!

Das können/wollen nicht alle Lehrer. 

Sucht von Anfang an den direkten Draht zu allen Beteiligten. 
Ich selbst habe mit einem begleiteten Asperger-Schüler sehr gute Erfahrungen gemacht und vermisse den Jungen noch heute.
Niemals zuvor oder danach hat mich ein Kind so begrüßt oder veranschiedet, so anhänglich. 
Er war sehr originell, von höchstem Fachwissen auf seinem Gebiet (PC) und hat heute auf genau diesem Gebiet seinen Platz gefunden dank spezieller Förderprogramme. 

Viel Glück!!

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13. Februar 2017 um 13:36

Ich hatte keine Ahnung, dass es auch
noch "Studenten mit Helfern" gibt, abgesehen von körperlichen Behinderungen natürlich. 

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13. Februar 2017 um 13:39

Naja, das ist zwar gut gelaufen, dennoch meine ich, vergleichst Du jetzt Äpfel mit Birnen. Wenn ein Kind organisatorisch es nicht schafft seinen Schul-Alltag zu meistern (aufgrund einer anerkannten Einschränkung) und dadurch schlecht benotet wird (ja, im Gymnasium gibt es tlw. 6en bei fehlenden Unterlagen). Wie der Nachteilsausgleich aussieht, ist ja erstmal egal, man weiß ja auch nicht, wie sich der Autismus zeigt. Daher ein Gespräch mit der Schule, war mein Vorschlag.

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13. Februar 2017 um 13:40
In Antwort auf die2tekekslosekeksdose

Was wäre gut gewesen? Ein Schulbegeiter oder der Nachteilsausgleich?

Schulbegleiter.
Ziel hätte sein sollen, dass er eigenständiger wird und irgendwann ohne klar kommt. 
Es gab sehr schlimme Zeiten in der Gundschule, in denen wir dringend jemand gebraucht hätten.
Jetzt, in der 4., geht es uns aber besser, trotz der Unselbstständigkeit. Er freut sich auf die neue Schule und auch ich bin erleichtert, wenn die Grundschulzeit vorbei ist 

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13. Februar 2017 um 13:43
In Antwort auf flyingkat

ich kann dir mal ein Beispiel geben, in der Klasse meines Sohnes (Gym) ist ein Autistisches Kind. Das hat eine Schulbegleiterin. Es ist ein kluger Kopf (1er bis 2er Schnitt). Einmal war die Begleiterin nicht da, und sein Stuhl hat gefehlt (war zur Seite geräumt, keine böswillige Absicht). jedes andere Kind hätte sich einen Stuhl organisiert oder Bescheid gesagt. Nicht so der Junge, er "setzte" sich an seinen Platz, indem er eine Hocke einnahm (ohne Stuhl, verharrte aber so, als hätte er einen) da musste das Kind nebenan dem Lehrer Bescheid geben, dass ein Stuhl fehlte. Sicher - ein sehr markantes beispiel, aber das ist schon eine andere Nummer, als ein wenig schlunzig zu sein.

Ja, das könnte bei uns auch so aussehen. Ich werde auf jeden Fall die Schule informieren. Hoffe, sie hatten schon mal so einen Fall und daher Erfahrungswerte

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13. Februar 2017 um 13:48
In Antwort auf sisasausemaus

Schulbegleiter.
Ziel hätte sein sollen, dass er eigenständiger wird und irgendwann ohne klar kommt. 
Es gab sehr schlimme Zeiten in der Gundschule, in denen wir dringend jemand gebraucht hätten.
Jetzt, in der 4., geht es uns aber besser, trotz der Unselbstständigkeit. Er freut sich auf die neue Schule und auch ich bin erleichtert, wenn die Grundschulzeit vorbei ist 

Puh, okay. 
Mein Sohn wäre "untergegangen" ohne Begleitung.
Ich bin sehr froh darum. Wir haben auch wirklich Glück, da die Lehrerin nicht so "willig" ist und seine Schulbegleitung viel abfängt.

klio, deine Geschichte macht mir Mut. Mein Sohn ist u.a. hochgradiger Allergiker und Autist.

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13. Februar 2017 um 15:51

Hoffe, er kriegt es ohne hin.
es ist schon komisch, auch für ihn.
Andererseits ist er z.B. bei der Fahrradprüfung mit Pauken und Trompeten durchgerasselt. Es muss so krass gewesen sein, dass der alte Prüfer meinte, so etwas habe er noch nie erlebt.😱
Der Witz war, meinSohn dachte, er hätte keinen Fehler gemacht. Jetzt müssen wir dann auch erst nochmal den Schulweg üben😭

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