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Eltern von hochbegabten Kindern hier?

5. März 2013 um 21:33

Mich würde interessieren, ob es hier Mütter gibt, bei deren Kindern bereits eine Hochbegabung diagnostiziert wurde und wie sie damit umgehen, bzw. ihr Leben gestalten. Was sie ihren Kindern anbieten und dies gerade in jungen Jahren fördern, ggf auch wenn es in anderen bereichen noch Defizite gibt.

LG

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5. März 2013 um 22:30

Bei 'Defiziten'
würde ich schauen, ob es solche sind, die bei der Einschulung oder drüber hinaus dem Kind im Wege stehen. Bei Sprache und Feinmotorik (schreiben) würde ich eher ein Auge drauf werfen..aber ansonsten sowohl 'Defizite' als auch 'Talente' und alles zwischendrin und das Kind vor allem ANNEHMEN. Ich kenne da so eine, die ist auch im Erwachsenenalter furchtbar tollpatschig und in manchem Dingen so verwirrt..ich glaube aber, es stört sie meiste nICHT ernsthaft, weil sie insgesamt zufrieden mit sich ist und stolzauf andere Dinge...
Jedes Kind muss nach seinen Bedürfnissen getröstet werden, darf im Rahmen gefrustet und ich finde, Förderung bringt nur solange was, wenn das Kind viel noch aus eigener Motivation schafft...wenn du einem hochbegabten Kind schon Lesen beibringst, nur weil es das schon lernen kann, erfährt es unter Umständen nicht diesen unglaublichen Motor der eigenen Begeisterung-noch schlimmer, fühlt es die Erwartungshaltung, dass es das schon könnte und wird schnell enttäuscht von sich, wenn es Fehler macht...das hemmt DIE Art von Lernbegeisterung, die es dann in der Schule braucht.

Viel ist schon getan, wenn man Interessen auch ernst nimmt und nicht verbietet, sich auszuprobieren oder andere Interessen zu haben, als man selbst vielleicht hat.

Liebe Grüße

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5. März 2013 um 23:03

Wo kann man das testen lassen?
meine Tochter ist 6, kommt jetzt zur Schule u seit sie vier ist, rechnet sie. erst fing es klein an aber nun kommen so Dinge, wie 9x4 usw. zahlen bestimmen ihren Tag. sie liebt sie. die Uhr kann sie nun auch. ständig zählt sie was, rechnet was. Fantasie hat sie ohne Ende. ihre Erzieherin meinte sowas hat sie in der Form noch nie gehabt.

ich glaube jetzt nicht, dass sie hochbegabt ist, nur sie scheint ein uberdurchschnittliches zahlenverstandnis für ihr alter zu haben.

ich weiß es nicht. würde das aber gern mal testen lassen.

LG Sandra

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6. März 2013 um 5:34


Aus meiner Erfahrung mit hochbegabten Kindern kann ich nur sagen, dass mir die meisten sehr leid tun. An sich sind sie fast nur in einem Bereich des Lebens hochbegabt und wie in einer Waagschale haben sie Defizite in den meisten anderen Bereichen des Lebens. Trotzdem müssen sie den hohen Anforderungen der zu stolzen Eltern entsprechen.

Es scheint auch jetzt eine Modeerscheinung zu sein, das eigene Kind als hochintelligent einstufen zu lassen nur weil es eine Begabung in einer RIchtung hat.

Bei vielen Kindern die WIRKLICH eine Hochbegabung haben bedeutet es für die Eltern sehr viel Arbeit um die anderen Lebensbereiche aufzufangen. Die meisten die z.B. im mathematisch - logischen Bereich begabt sind, haben Probleme in den abstrakten Dingen. Die, die abstrakt topp sind, sind nicht mal in der Lage, einen Tisch zu decken... Und man darf auch nicht vergessen, dass viele hochintelligente Menschen leider eine Art Autismus haben.

Woher kommen im Moment eigentlich diese ganzen Hochintelligenten? Waren das nicht früher die ADHSler?? Die Hyperaktiven??

Warum müssen eigentlich so viele Kinder darauf getestet werden?? Ich finde das mehr als gruselig und mir tun die Kinder echt leid. Zumal diese auch sehr häufig Dauerkandidaten beim Therapeuten werden.

Ich würde die Kinder ganz normal aufwachsen lassen, mit allen Pflichten aber auch Freiheiten eines "normalintelligenten" Kindes. Versucht sie in den Alltag zu integrieren und denen keine Sonderstellung zu geben. Integriert sie in ein normales soziales Umfeld. Lasst sie toben, spielen und Spaß haben. Der Ernst des Lebens kommt früh genug. Macht die Kinder "überlebensfähig" im Dschungel des Lebens. Was hat das Kind davon, wenn es ganz toll rechnen kann, aber nichts anderes? Wenn es von seinen Mitschülern gehänselt wird?

(Ich bin Therapeutin und sehe bei meinen Kolleginnen leider immer mehr angeblich hochintelligente Kinder, die in Wirklichkeit nur eine Teilbegabung besitzen. Die Eltern wollen das aber nicht wahrhaben und setzen die Kinder so sehr unter Druck, dass diese an Depressionen, Selbstverletzungen, etc. leiden. Wir haben immer mehr Testungen... Ich finde es lächerlich und traurig zugleich da die Kinder mehr Statussymbole sind als richtige Kinder... )

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6. März 2013 um 7:32

Wir sind Pateneltern
Eines Hochbegabten Mädchens. Sie ist schon 12 und bei ihr wurde es leider erst vor einem Jahr festgestellt. Die Stiefmutter hat ihre Verweigerung und probleme immer auf die Vorpupertär geschoben!
Dem war nicht so, aber bei disee Frau konnte man sagen was man will.

Die kleine hat in keinem bereich Defizite, Musikalisch ist sie sehr begabt, Ihr Sozialverhalten ist sehr ausgeprägt und sie hat keine schwierigkeiten neue Kontakte zu knüpfen. Eher das Gegenteil ist der Fall das kind quasselt die ganze und das obwohl sie an höchstbegabung grenzt. Also es kann auch alles ganz anders laufen. Gott sei dank wohnt sie seit kurzem wieder bei ihrer leiblichen Mutter.

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6. März 2013 um 7:35
In Antwort auf sannie79

Wo kann man das testen lassen?
meine Tochter ist 6, kommt jetzt zur Schule u seit sie vier ist, rechnet sie. erst fing es klein an aber nun kommen so Dinge, wie 9x4 usw. zahlen bestimmen ihren Tag. sie liebt sie. die Uhr kann sie nun auch. ständig zählt sie was, rechnet was. Fantasie hat sie ohne Ende. ihre Erzieherin meinte sowas hat sie in der Form noch nie gehabt.

ich glaube jetzt nicht, dass sie hochbegabt ist, nur sie scheint ein uberdurchschnittliches zahlenverstandnis für ihr alter zu haben.

ich weiß es nicht. würde das aber gern mal testen lassen.

LG Sandra

Ich denke wenn du in ein spezielles Zentrum gehst
wird das dort getestet....ist schon aussergewöhnlich was deine Tochter kann!!!

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6. März 2013 um 9:26


In der Familie meines Mannes ist das gerade Mode. Alle Kinder in einer bestimmten Straße (die meisten der Familie wohnen in einer Stadt) sind angeblich hochbegabt und ich sehe sie nur als faul und gewöhnlich, die einfach nur gelernt haben, ihren Eltern voll in Griff zu haben. Und die schlechte Noten haben!

Diese Testungen sind Privatleistungen - wenn nicht gerade ein BEGRÜNDETER Verdacht besteht. Und die meisten, die zu meiner Kollegin gehen sind wirklich Leute, die selber zahlen.

Und das kommt jetzt seit gut 1,5 Jahren... Deswegen habe ich den Verdacht einer Modeerscheinung - und das ist blöd für alle Eltern, die wirklich ein hochintelligentes Kind haben.

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6. März 2013 um 9:35

...
hier herrscht teilweise ein wirklich verqueres Bild von Hochbegabung. Der Großteil der Hochbegabten (also gestesteter IQ von 130 oder höher) ist umfassend begabt, in mehreren Bereichen. Auch die soziale und emotionale Intelligenz ist mindestens auf normalen Niveau bzw. auch überdurchschnittlich. Der Großteil der Hochbegabten fällt oft gar nicht auf, weder positiv oder negativ. Man merkt es ihnen im Alltag nicht an.

Es gibt natürlich eine Minderheit, die man mit sozialen und psychischen Störungen in Verbindung bringen kann, z.B. auch Aspergersyndrom. Aber das ist wie gesagt eine Minderheit.

Hochbegabte Kinder brauchen niemanden leid tun. Allerdings sollte man sich als Eltern davor hüten, dass jedem auf die Nase zu binden - gerade, weil es soviele Vorurteile und Assoziationen dazu gibt. Ansonten die Kinder eben ganz normal behandeln, wie jedes andere Kind individuell fördern. Je nachdem, welche Defizite sich abzeichen, da eben entgegenwirken. Wie gesagt, wie bei jedem anderen Kind auch. Hochbegabte Kinder können anstrengend sein, nicht hochbegabte Kinder aber auch.

Getestet werden Kinder nur, wenn Probleme auftreten in schule oder Kita. Und zur umfassenden Diagnostik gehört eben auch ein Intelligenztest. Oft kommt Hochbegabung eher als Nebenergebnis heraus, die Eltern sind oft wegen anderer Probleme beim Psychologen gelandet. Klar gibt es Eltern, die dann austicken und alles übertreiben - da kann das Kind aber nix für.

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6. März 2013 um 13:43

Ich denke nicht das ich zu den Hochbegabten gehöre, aber ich
habe früher sehr sehr gern hausaufgaben gemacht, sogar mehr als nötig...ich kann mit frauen nichts anfangen bin lieber mit männern befreundet, weil die mehr auf einer länge mit mir sind. Ich kann Mathe null, bzw das normale mathe, rechnungswesen und kalkulationen sowie bilanzkonten sind so wow ich lese gerne medizinisch sachen mit normalen büchern kann ich nichts anfangen, nur welche die was "erklären"...songstexte hör ich mir ein paar mal an und kann den meisten text...ich fand die schule etwas öde damals.

Ich lern gerne viel neues, muss immer alles wissen. und kann es mir auch super gut merken.

aber trotzallem denke ich nicht das ich hochbegabt bin.

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6. März 2013 um 15:05

Also, mal zur Erklärung
Mein Sohn galt bis vor Kurzem als entwicklungsverzögert mit Minderbegabung und an der Grenze zur geistigen Behinderung. 2 Jahre lang sagte jeder zu dem wir vom Kinderarzt geschickt wurden das selbe. Nur unsere Frühförderin war der Meinung in meinem Sohn steckt mehr. Er bekam einen I-Platz, sollte dort sozialen Umgang und Konzentration lernen. Nach einem Jahr Wartezeit haben wir vor 4 Wochen einen stationären Aufenthalt in einer sozialpädiatrischen Fachklinik hinter uns gebracht. Die Ergebnisse dort haben mich überrumpelt.

Mein fast 4 jähriger Sohn (wird im Mai 4) ist NICHT entwicklungsverzögert. Die bisherige Berechnung seiner Begabung (IQ von 54!!!!!) ist schlichtweg FALSCH. Es wurde ein non-verbaler Intelligenztest gemacht und er hat einen IQ Wert von 137 erreicht. Situationsbedingtes Denken ist bei ihm besonders stark ausgeprägt, dort erreicht er ein geistiges Alter von über 8 Jahren, ansonsten liegt er im kognitiven Bereich im Durchschnitt bei 6,5 - 7 Jahren. Die Ärzte dort sagen selbst, so ein Ergebnis ist sehr selten und nun sie sind erstaunt, das ein Kind von einem anderen SPZ so schlecht diagnostiziert und eingeschätzt wurde. Natürlich ist dieser Wert noch wandelbar, er kann noch abnehmen, wobei mir eher prognostiziert wurde, das er noch zunehmen wird.

Nun das Problem. Junior hat eine Sprachstörung und ist sehr offen für Reize von außen, also Konzentration ist in ruhiger Umgebung wirklich super, gibt es allerdings Nebengeräusche ist er mit seinen gedanken schon bei dem Geräusch.

Mir wurde geraten mich an eine Elterngruppe für Hochbegabte zu wenden, 2x die Woche Logopädie, am Besten einmal die Woche Hippotherapie und in der Kita ihn bei den Vorschulkindern mitlaufen zu lassen. Die Klinik hat mit der behandelnden Kinderärztin, Logopädin und dem Kindergarten gesprochen, habe ihnen die Erlaubnis gegeben, denn mich würde man doch für bescheuert erklären, wenn das Kind erst geistig behindert sein soll und dann aufeinmal scheinbar hochbegabt ist.

Ich sage ganz ehrlich, dass ich Angst habe vor dem was nun kommt. Den richtigen Punkt zwischen Unter- und Überforderung zu treffen, da er bereits viel verweigert, was ihn nicht interessiert oder ihm zu langweilig ist.

Ich soll in ca 9 Monaten und ein halbes Jahr vor der Einschulung jeweils nochmal zur Sprachüberprüfung und zur IQ Testung in die Klinik kommen, jeweils nur für einen Tag. Sollte sich dieses Ergebnis vor der Einschulung bestätigen muss die richtige Schule gefunden werden und mir wurde schon jetzt von den Ärzten dort geraten mich nach einem Internat umzuschauen für Hochbegabte, wenn es um die weiterführende Schule geht.

Daher wollte ich gerne wissen, ob hier jemand Erfahrung hat, wie man damit umgeht, was man tun kann. Klar unterstütze ich meinen Sohn in den bereichen die ihn interessieren, wie zB Zahlen, Buchstaben und Gesellschaftsspiele, sowie Puzzles. Auch körperlich versuchen wir sehr aktiv zu sein und wollen nun gemeinsam mehr Schwimmen gehen, damit seine Muskelhypotonie langsam angegangen wird.

LG und Danke für Eure bisher so zahlreichen Antworten

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6. März 2013 um 17:14

Hm,
ich würd mich entspannen. Ein wirklich verlässliches Ergebnis ist in einem so jungen Alter sowieso nicht möglich. Du weißt nun, dass er nicht minder- sondern hochbegabgt ist - oder zumindest die Minderbegabung ausgeschlossen ist. Im KiGa kriegt er Logo, ihr macht Hippotherapie. Der Rest ergibt sich von selbst. Du musst da nicht was fördern, schau einfach, was er gern macht und unterstütze das. Wenn es ihm langweilig ist, wird er es sagen.

Er ist noch wirklich klein, er hat noch Zeit, ihr habt noch Zeit, gebt sie Euch.

Alles Gute für Euch

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6. März 2013 um 18:41
In Antwort auf rio_12903050

Also, mal zur Erklärung
Mein Sohn galt bis vor Kurzem als entwicklungsverzögert mit Minderbegabung und an der Grenze zur geistigen Behinderung. 2 Jahre lang sagte jeder zu dem wir vom Kinderarzt geschickt wurden das selbe. Nur unsere Frühförderin war der Meinung in meinem Sohn steckt mehr. Er bekam einen I-Platz, sollte dort sozialen Umgang und Konzentration lernen. Nach einem Jahr Wartezeit haben wir vor 4 Wochen einen stationären Aufenthalt in einer sozialpädiatrischen Fachklinik hinter uns gebracht. Die Ergebnisse dort haben mich überrumpelt.

Mein fast 4 jähriger Sohn (wird im Mai 4) ist NICHT entwicklungsverzögert. Die bisherige Berechnung seiner Begabung (IQ von 54!!!!!) ist schlichtweg FALSCH. Es wurde ein non-verbaler Intelligenztest gemacht und er hat einen IQ Wert von 137 erreicht. Situationsbedingtes Denken ist bei ihm besonders stark ausgeprägt, dort erreicht er ein geistiges Alter von über 8 Jahren, ansonsten liegt er im kognitiven Bereich im Durchschnitt bei 6,5 - 7 Jahren. Die Ärzte dort sagen selbst, so ein Ergebnis ist sehr selten und nun sie sind erstaunt, das ein Kind von einem anderen SPZ so schlecht diagnostiziert und eingeschätzt wurde. Natürlich ist dieser Wert noch wandelbar, er kann noch abnehmen, wobei mir eher prognostiziert wurde, das er noch zunehmen wird.

Nun das Problem. Junior hat eine Sprachstörung und ist sehr offen für Reize von außen, also Konzentration ist in ruhiger Umgebung wirklich super, gibt es allerdings Nebengeräusche ist er mit seinen gedanken schon bei dem Geräusch.

Mir wurde geraten mich an eine Elterngruppe für Hochbegabte zu wenden, 2x die Woche Logopädie, am Besten einmal die Woche Hippotherapie und in der Kita ihn bei den Vorschulkindern mitlaufen zu lassen. Die Klinik hat mit der behandelnden Kinderärztin, Logopädin und dem Kindergarten gesprochen, habe ihnen die Erlaubnis gegeben, denn mich würde man doch für bescheuert erklären, wenn das Kind erst geistig behindert sein soll und dann aufeinmal scheinbar hochbegabt ist.

Ich sage ganz ehrlich, dass ich Angst habe vor dem was nun kommt. Den richtigen Punkt zwischen Unter- und Überforderung zu treffen, da er bereits viel verweigert, was ihn nicht interessiert oder ihm zu langweilig ist.

Ich soll in ca 9 Monaten und ein halbes Jahr vor der Einschulung jeweils nochmal zur Sprachüberprüfung und zur IQ Testung in die Klinik kommen, jeweils nur für einen Tag. Sollte sich dieses Ergebnis vor der Einschulung bestätigen muss die richtige Schule gefunden werden und mir wurde schon jetzt von den Ärzten dort geraten mich nach einem Internat umzuschauen für Hochbegabte, wenn es um die weiterführende Schule geht.

Daher wollte ich gerne wissen, ob hier jemand Erfahrung hat, wie man damit umgeht, was man tun kann. Klar unterstütze ich meinen Sohn in den bereichen die ihn interessieren, wie zB Zahlen, Buchstaben und Gesellschaftsspiele, sowie Puzzles. Auch körperlich versuchen wir sehr aktiv zu sein und wollen nun gemeinsam mehr Schwimmen gehen, damit seine Muskelhypotonie langsam angegangen wird.

LG und Danke für Eure bisher so zahlreichen Antworten

Geh nicht nur die ganzen "Maschen" durch
die man euch so vorgibt.
Achte vorallendingen auf dein Kind, wenn es sich langweilt wirst du es schon merken und dann braucht er förderung, aber eben nicht in vorgegebenen Bereichen, sondern in denen die ihm Spass machen
Weißt wie ich mein?
Steck dein Kind z.B. nicht einfach in ein Internat nur weil man sagt "es sei das beste"... frag vor allem das Kind was es davon hält

Viel Spass mit dem Kleinen, er wird dir sicher noch viel Freude und manches Erstaunen entlocken

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6. März 2013 um 19:02
In Antwort auf schokilade1

...
hier herrscht teilweise ein wirklich verqueres Bild von Hochbegabung. Der Großteil der Hochbegabten (also gestesteter IQ von 130 oder höher) ist umfassend begabt, in mehreren Bereichen. Auch die soziale und emotionale Intelligenz ist mindestens auf normalen Niveau bzw. auch überdurchschnittlich. Der Großteil der Hochbegabten fällt oft gar nicht auf, weder positiv oder negativ. Man merkt es ihnen im Alltag nicht an.

Es gibt natürlich eine Minderheit, die man mit sozialen und psychischen Störungen in Verbindung bringen kann, z.B. auch Aspergersyndrom. Aber das ist wie gesagt eine Minderheit.

Hochbegabte Kinder brauchen niemanden leid tun. Allerdings sollte man sich als Eltern davor hüten, dass jedem auf die Nase zu binden - gerade, weil es soviele Vorurteile und Assoziationen dazu gibt. Ansonten die Kinder eben ganz normal behandeln, wie jedes andere Kind individuell fördern. Je nachdem, welche Defizite sich abzeichen, da eben entgegenwirken. Wie gesagt, wie bei jedem anderen Kind auch. Hochbegabte Kinder können anstrengend sein, nicht hochbegabte Kinder aber auch.

Getestet werden Kinder nur, wenn Probleme auftreten in schule oder Kita. Und zur umfassenden Diagnostik gehört eben auch ein Intelligenztest. Oft kommt Hochbegabung eher als Nebenergebnis heraus, die Eltern sind oft wegen anderer Probleme beim Psychologen gelandet. Klar gibt es Eltern, die dann austicken und alles übertreiben - da kann das Kind aber nix für.

Oder die Eltern
die die
'HB' nicht annhemen können und sich vom Kind 'veräppelt' fühlen, weil es so 'neunmalklug' daherkommt...Vom Kind verlangen, dass es sich den Vorstellungen der Eltern unterordnet..Schwächen und Interessen beim Kind wahrzunehmen ist glaube bei allen Kindern wichtig....nur geht einem Kind eben möglicherweise auch viel verloren, wenn es für Schwächen sanktioniert wird...oder seine tiefsten Begeisterungen nicht ausleben darf..sei es schreiben..sei es ein Themengebiet oder Sport..

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6. März 2013 um 19:07


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5. April 2013 um 9:54

Hier
Mein sohn ist hochbegabt, in einigem sogar höchstbegabt. D.h. Er übersteigt eine iq grenze...
Wir haben schon gesehen, dass er in einigen sachen sehr schnell ist, aber auch nicht übertrieben, sondern nur leicht. Naja in der vorschule, hier in HH ist das in der Grundschule, sagte seine Lehrerin, dass sie eine Vermutung habe, und ihn gerne testen lassen. Naja, dann kam das unglaubliche Ergebnis. Er war ca 5,5 Jahre.
Erstmal hab ich voll die Panik geschoben, dass ich ihn total fördern muss etc, aber leider hab ich keine Unterstüzung gefunden.
Dann war er in einigen Kursen, naja jetzt lebt er ganz normal. Nicht sonderlich anders, er soll Kind bleiben.
Hat aber im Oktober '12 die 2. Klasse übersprungen, weil seine Lehrerin das wollte. Und es läuft wunderbar!

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