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Elternbeteiligung im Kindergarten

4. November 2014 um 11:46 Letzte Antwort: 6. November 2014 um 19:45

Hallo,

ich bin schon lange stille Mitleserin. Und heute habe ich mal eine wichtige Frage an euch, die mich und auch andere im Elternbeirat unseres Kindergartens sehr beschäftigt.

Unser Problem ist, dass sich die Eltern kaum am Kindergartenleben oder auch Krippenleben beteiligen. Nur wenige kommen zu den Elternabenden und noch weniger nehmen an diversen Aktionen teil. Uns ist bewusst, dass nicht alle Eltern ausreichend Zeit haben. Einige sind alleinerziehend und daher auch froh drum, dass sie sich nicht unbedingt auch noch im Kindergarten engagieren müssen. Für diese Mütter haben wir auch volles Verständnis und erwarten auch nicht viel. Aber das ist nur eine sehr kleine Zahl. Der Rest hätte sicherlich Zeit. Unter den Müttern gibt es einige, die nicht arbeiten müssen und eigentlich Zeit haben könnten.
Wir finden es sehr schade, dass nur so wenige Interesse zeigen. Viele tolle Ideen können wir gar nicht umsetzen, da uns schlichtweg die "Helfer" fehlen. Aber es geht ja nicht nur darum, sondern auch um das Interesse an der Einrichtung. So etwas wie eine "Identifikation" fehlt komplett. Unser Kindergarten ist für die meisten Eltern eine reine "Aufbewahrungsanstalt" für ihre Kinder. Frühs abgeben -Nachmittags abholen - Fertig!

Wie läuft es bei euch? Was macht euer Kindergarten/Krippe konkret, um die Eltern zu mehr Engagement zu motivieren?
Mir ist klar, dass man keinen zwingen kann. Das wollen wir auch nicht. Aber wie bekommen wir die anderen Eltern dazu, dass sie freiwillig "präsenter" sind?

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4. November 2014 um 11:58

Re
Bei uns das gleiche. Wenn der Elterbeirat die Eltern zum Elternstammtisch einläd, kommen entweder gar niemand oder allerhöchstens noch 4. Paar mal haben den Stammtisch schon abgesagt. Die Eltern haben kein Interesse, die anderen Eltern kennenzulernen mit wenigen Ausnahmen. Interessieren sich nicht für die Aktivitäten im Kindergarten, nur hinbringen, schnell abholen, das wars.
Wenn Arbeiten anliegen schreibt immer die Leitung einen Rundbrief. Wir sind evangelisch, nicht staatlich. Bisher haben immer welche geholfen. Aber meißt nur die selben. Aber zum Glück gibt es die ja und wenn die Kinder nicht mehr in Kindergarten sind, kommen hoffentlich immer wieder neue angagierte Eltern, auch wenn nur sehr sehr wenige.
Es ist einfach die Zeit. Die Menschen haben kein Interesse mehr an ehrenamtlichen Dingen usw. Wenn nichts dabei rausspringt, ist einfach kein Interesse an nichts.

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4. November 2014 um 12:06

Bei uns gibt es
Das Elternvesper, mit Kindern, an einem Nachmittag im Monat. Für uns leider auch immer schwer machbar, wegen der Uni, aber viel besser, als ein Elternabend. Wir sind alle zusammen und essen gemeinsam Kuchen, trinken Kaffee, etc. Bei einem Elternabend müsste immer einer allein beim Kind bleiben und wir haben schon so echt wenig Zeit miteinander, da ist uns der Abend doch irgendwie heilig.
Allerdings herrscht in unserer KiTa eh mehr Verbundenheit. Die Eltern bleiben oft am Nachmittag noch und spielen ein wenig mit, bevor es heim geht, trinken noch einen Kaffee mit den Erziehern.

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4. November 2014 um 12:15

Danke für deinen Tipp
Das ist natürlich nachvollziehbar, dass zu viel Aktionen die Motivation hemmen. Bei uns sind es im Jahr maximal 5 bis 6 Termine, die die Elternschaft betreffen: 3 Elternabende, Martinsumzug, Kinderbasar und Sommerfest.

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4. November 2014 um 12:16

Das wäre sehr nett
wenn du mir den Link zu deinem Thread schicken könntest.

Warum ist er denn eskaliert?

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4. November 2014 um 12:17

Hmmm.....
Die Situation war sicherlich sehr unangenehm für alle beteiligten.
Wir möchten ungern jemanden zwingen. Deswegen hoffe ich hier Tipps zu hören, wie man Eltern zu freiwilliger Beteiligung motivieren kann.

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4. November 2014 um 12:20
In Antwort auf euphemisma

Bei uns gibt es
Das Elternvesper, mit Kindern, an einem Nachmittag im Monat. Für uns leider auch immer schwer machbar, wegen der Uni, aber viel besser, als ein Elternabend. Wir sind alle zusammen und essen gemeinsam Kuchen, trinken Kaffee, etc. Bei einem Elternabend müsste immer einer allein beim Kind bleiben und wir haben schon so echt wenig Zeit miteinander, da ist uns der Abend doch irgendwie heilig.
Allerdings herrscht in unserer KiTa eh mehr Verbundenheit. Die Eltern bleiben oft am Nachmittag noch und spielen ein wenig mit, bevor es heim geht, trinken noch einen Kaffee mit den Erziehern.

Elternvesper
mit Kind klingt super. Die Idee nehme ich zur nächsten Sitzung mit.
Da ist sicherlich was dran, dass viele Familien den Abend lieber zusammen verbringen. Ist bei mir und meinem Partner ähnlich, bloß dass ich mich dann trotzdem aufraffe und hin gehe.

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4. November 2014 um 12:22

Ich kenne das und es kotzte mich früher auch an.
Es sind wirklich immer dieselben, die helfen.
Aber ich ärgere mich nicht mehr darüber.
Kann ich dir nur empfehlen.
Wenn jemand nichts machen möchte, macht er nichts.
Natürlich kann man- kurzfristig- an die Moral appellieren, aber das wird- wenn überhaupt- meist in einem Strohfeuer enden.

LG
Pupsigel

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4. November 2014 um 12:27

Zu deinem letzten Absatz
Das habe ich weder so gemeint, noch so geschrieben. Bewusst habe ich den Konjunktiv "könnte" verwendet und das abschwächende Wort "eigentlich". Ich möchte da nicht über irgendjemanden urteilen!

Dieser Satz drückt auch ein Stück weit unsere Frustration aus. Für mich ist es einfach schwer nachzuvollziehen, dass manche Mütter, die bewusst Daheim sind, um sich intensiv ums Kind kümmern zu können, weniger Zeit haben als Mütter die Vollzeit arbeiten.

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4. November 2014 um 13:24
In Antwort auf jia_11966925

Das wäre sehr nett
wenn du mir den Link zu deinem Thread schicken könntest.

Warum ist er denn eskaliert?

.
Kurz gesagt hatten sich die Fronten verhärtet zwischen a) usern, die schlichtweg generell keine Lust auf solche Aktivitäten hatten, b) solchen, die arbeitstechnisch zu stark eingespannt sind um viel zu helfen, c) Motivierten, denen es auch schon negativ aufgefallen war, dass sich viele Eltern nicht einbringen, und d) solchen, die die Organisation solcher Aktivitäten bemängelten.

Ich denk mal es kommt wirklich auf die Art und die Menge an Arbeiten an, die erwartet werden. 4x monatlich Dienste schieben find ich übertrieben und aus diesem Grund habe ich mir bewusst keinen Kinderladen mit Putzdienst o.ä. ausgesucht - die Konzepte klangen immer soo nett aber das hätten wir zeitlich nicht gestemmt.



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4. November 2014 um 13:50

Mich nervt dieses Thema total
komischerweise werde. Solche threads auch immer von Eltern eröffnet die im Elternbeirat sind.
Ihr habt euch also freiwillig gemeldet und an euch bleibt die meiste Arbeit hängen.
Ich kann nur folgendes dazu sagen....
Wir arbeiten beide. Mein Freund kann sehr sehr selten zu irgendwelchen Veranstaltungen kommen.
Ich richte es immer irgendwie ein. Beteilige mich dann an Spenden oder bringe gerne etwas mit. Wo ich mich auch weigere sind Dinge wie auf-und Abbau. Das passt mir zeitlich einfach nicht auch noch rein. Und da ist mir das auch egal ob ein Kiga Fest nur einmal alle paar Monate statt findet.
Viele Kinder gehen auch noch in irgendwelche Kurse, die gerade jetzt an Weihnachten, eben neben dem Kiga auch Veranstaltungen plant wo die Eltern etwas beisteuern sollen.....
Nicht falsch verstehen, ich mache das für meine Tochter gerne. Und wenn beide Elternteile mal keine Zeit haben( ich muss jedes Mal frei nehmen) schicken wir die Oma mit....
Aber dann sollte es eben auch den Eltern überlassen bleiben ob und bei was sie helfen. Und zwingen lass ich mich garantiert zu nix.
Jetzt wird auch wieder was eingeführt. Ausflüge mit Kindern und Eltern( also während der kigazeit).
Ja, das kommt auch wieder von den Elternbeiräten die (bei unserem Kiga) allesamt daheim hocken und nicht arbeiten müssen.
Ich lass mich nicht schief anschauen wegen so etwas.
Ich war auch noch nie auf Flohmärkten vom Kiga.
Ich muss fast jedes Wochenende arbeiten. Da seh ich das auch nicht ein mich Samstag morgens da noch hinzustellen......
Und dann diese Elternabende.
Die fangen um acht an und gehen teilweise bis Mitternacht. Finde ich furchtbar, ganz ehrlich......

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4. November 2014 um 14:13

Anscheinend missverstehen mich einige
Wir möchten niemanden zwingen. Es soll auch kein "muss" sein. Die Freiwilligkeit und die "Identifikation" mit der Einrichtung sind unser Ziel.

Wir möchten lediglich Möglichkeiten/Wege/Angebote/... finden, dank denen viele Eltern von sich aus gerne kommen. Wir sind dazu bereit bisherige Kommunikationswege, organisatorische Vorgänge, Zeitpunkte, Orte, Aktivitäten, etc. über den Haufen zu werfen und etwas ganz Neues ins Leben zu rufen, um den Elterm möglichst weit entgegen zu kommen.

Was würde euch locken? Was würde euch reizen?
Zwang ist der falsche Weg. Das weiß ich.

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4. November 2014 um 14:23
In Antwort auf jia_11966925

Anscheinend missverstehen mich einige
Wir möchten niemanden zwingen. Es soll auch kein "muss" sein. Die Freiwilligkeit und die "Identifikation" mit der Einrichtung sind unser Ziel.

Wir möchten lediglich Möglichkeiten/Wege/Angebote/... finden, dank denen viele Eltern von sich aus gerne kommen. Wir sind dazu bereit bisherige Kommunikationswege, organisatorische Vorgänge, Zeitpunkte, Orte, Aktivitäten, etc. über den Haufen zu werfen und etwas ganz Neues ins Leben zu rufen, um den Elterm möglichst weit entgegen zu kommen.

Was würde euch locken? Was würde euch reizen?
Zwang ist der falsche Weg. Das weiß ich.

Besprecht
doch mal den Kommunikationsweg und -zeitpunkt.

Vielleicht werden Aushänge leicht übersehen, weil das Schwarze Brett nicht gut sichtbar im Eingangsbereich platziert ist? Vielleicht ist ein Emailverteiler der geeignetere Weg? Und wie sind die Ankündigungszeiten? 1 Monat voher ist vielleicht zu lang für einen Ausflug, 2 Tage vorher zu kurzfristig.

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4. November 2014 um 14:34

Puh
Also ich muss gestehen, dass es bei uns mehr als anstrengend ist.

Ich war letztes Jahr auch im Elternbeirat und anstatt dass man sich gefreut hat, dass es überhaupt Mamas gibt, die sich einbringen wollen (es kam nur mit Müh und Not ein Elternbeirat zusammen), wurde ich doof angemacht, weil ich an 2 von 15 Meetings nicht teilnehmen konnte. Ich bin aber wohlgemerkt alleinerziehend und meine Kinder hatten beide Magen-Darm. Nungut.

Dann ist es so, dass fast alle Dinge, die das Fest betreffen, vom Kindergartenteam abgegeben werden.
Sei es die Organisation an den Elternbeirat oder das Mitbringen von Speisen an die Eltern. Und wenn man sich dann zB erlaubt, zur Weihnachtsfeier gekaufte Spekulatius oder Lebkuchen mitzubringen,wird man ebenfalls dumm angemacht.

Tja und dann wundert sich der Elternbeirat und das Kigateam, wieso keiner helfen will.

Achja und natürlich ist es so, dass nur der "Insiderkreis" was mitbekommt. Der Rest erfährt entweder alles auf den letzten Drücker oder gar nichts.

Ich bin generell gerne bereit, dass ich helfe. Aber ich helfe lieber, wenn alles so einfach wie möglich ist und keiner Stundenlangen Vorbereitung bedarf.
Ich bin auch bereit, dass ich bei den Kindergartenfesten etwas für die Getränke und das Essen zahle. Das ist mir lieber, wie wenn ich mich selbst in die Küche dafür stellen muss.
Und für so Dinge wie Laternenbasteln fehlt mir sowohl die Zeit, als auch der Nerv. Ich bin außerdem der Meinung, dass die Erzieher das ohne Probleme vormittags mit den Kindern gemeinsam machen können. Die haben wahnsinnigen Spaß daran und was soll ich als Mutter mich abends frei schaufeln und das ohne mein Kind machen.

VG

VG

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4. November 2014 um 14:35

Elternbeteiligung
Hi,

ich persönlich finde es ganz schön wenn es 1-2 Mal im Jahr einen Ausflug am We gibt, bspw im Tierpark, Indoorspielplatz o.ä. Aber nur wenn es zwanglos stattfindet (also ohne Fahrgemeinschaften; Essenslisten etc). Bei uns im Kga gibt es mehrere Elternabende pro Jahr; entwicklungsgespräche; Weihnachts-/ Sommerfeste, diverse Bastelabende sowie Kuchenverkäufe usw. Und ja mir ist das öfter zu viel und ich drücke mich. Wenn man keimen Partmer und Großeltern hat die permanent die Betreuung der kids bei solchen Veranstaltungen übernehmen können da sie arbeiten wird das schwer und man wird permanent angesprochen warum man nicht mitmacht etc.

Von daher finde ich die zwanglosen Veranstaltungen super bei denen ich nicht auch Stunden mit Kuchen backen usw verbringen muss.

Lg

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4. November 2014 um 14:44

Schimanski
ich verstehe Deinen Zorn, aber mir kommt es so vor, als ob jetzt Dein angestauter Frust aus Deinem ehemaligen Thread hier noch einmal zum Ausbruch kommt. Es ging doch der TE darum, Wege zu finden, um die Eltern mehr zu motivieren. Und ja, da finde ich den unten gebrachten Vorschlag eines Obulus statt Räum- und Backdiensten als durchaus diskussionswürdig.

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4. November 2014 um 14:55

Weißt du
ich bin keine unterforderte Hausfrau.
Ich hab wahrlich genug zu tun.
Darum würde es mir im Traum nicht einfallen mich freiwillig für so einen Posten wie Elternbeirat aufstellen zu lassen.
Wenn ich das aber mache, dann muss ich damit klar kommen das es Eltern gibt die auf dieses ganze Getue keine Lust haben.
Und wenn du dann zu denen gehörst die sich noch die Mühe machen und abends um elf Kuchen backen, ist das ja dein eigenes Ding.
Das muss man dann aber von niemand anderem erwarten.
Ich gehöre auch nicht zu denen die großartig backen können. Und wenn ich dann eben schnell noch beim Bäcker einen Nusszopf Kauf und den mitbringen würde, ist da ja wohl auch mein Problem.
Und den Kindern ist das so wieso völlig egal.
Wenn bei uns auf der Arbeit ein Fest ansteht, müssen das auch die Mitarbeiter alleine stemmen und nicht die Besucher.
Wenn sich dann jemand Anbietet etwas mitzubringen oder sonst irgendwie zu helfen, freut man sich und nimmt das gerne an.

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4. November 2014 um 15:33
In Antwort auf waldmeisterin1

Schimanski
ich verstehe Deinen Zorn, aber mir kommt es so vor, als ob jetzt Dein angestauter Frust aus Deinem ehemaligen Thread hier noch einmal zum Ausbruch kommt. Es ging doch der TE darum, Wege zu finden, um die Eltern mehr zu motivieren. Und ja, da finde ich den unten gebrachten Vorschlag eines Obulus statt Räum- und Backdiensten als durchaus diskussionswürdig.


Schimanski, du scheinst aber wirklich sauer zu sein....

Ich kann verstehen, dass sowas nerven kann, aber ich glaube bei dir scheint es schon ein wenig die Profilierungssucht zu sein.

Denn Du sagst, du willst, dass dein Kind ein schönes Fest hat - glaubst du denn, irgendeinem Kind wäre es wichtig, dass es (abends um 11) selbstgebackenen Kuchen gibt? Ich glaube, die würden sich über ne Packung Schokoküsse genauso freuen!

Ich gehe auch 40 Stunden in der Woche arbeiten und versuche trotzdem zu helfen, wo es geht. ABER...nicht in der Zeit, die ich mit meiner Tochter verbringen kann.

Die wenige Zeit, die ich mit ihr habe will ich nicht mit irgendwelchen Aufbauten, Elternbastelnachmittagen etc. verschwenden.

Ich glaube, meiner Tochter ist es sehr viel wichtiger, dass ich Zeit mit ihr verbringe, als dass 2-3 mehr Kinderfeste im Kindergarten gibt.

...ich nehme mir trotzdem für den einen oder anderen Ausflug einen Tag Urlaub, aber dann mache ich das gerne und brüskiere mich später nicht, dass ich einen Tag Urlaub genommen habe und andere nicht arbeitende Mamas nicht mitgekommen sind.....

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4. November 2014 um 16:38
In Antwort auf xxAmarulaxx

Weißt du
ich bin keine unterforderte Hausfrau.
Ich hab wahrlich genug zu tun.
Darum würde es mir im Traum nicht einfallen mich freiwillig für so einen Posten wie Elternbeirat aufstellen zu lassen.
Wenn ich das aber mache, dann muss ich damit klar kommen das es Eltern gibt die auf dieses ganze Getue keine Lust haben.
Und wenn du dann zu denen gehörst die sich noch die Mühe machen und abends um elf Kuchen backen, ist das ja dein eigenes Ding.
Das muss man dann aber von niemand anderem erwarten.
Ich gehöre auch nicht zu denen die großartig backen können. Und wenn ich dann eben schnell noch beim Bäcker einen Nusszopf Kauf und den mitbringen würde, ist da ja wohl auch mein Problem.
Und den Kindern ist das so wieso völlig egal.
Wenn bei uns auf der Arbeit ein Fest ansteht, müssen das auch die Mitarbeiter alleine stemmen und nicht die Besucher.
Wenn sich dann jemand Anbietet etwas mitzubringen oder sonst irgendwie zu helfen, freut man sich und nimmt das gerne an.

So siehts aus, Amarula!
Kita ist ganz sicher mehr als Aufbewahrungsanstalt, dafür bedarf es aber nicht, diverser Feste. Die Kinder brauchen das am aller wenigsten. Und gerade weil mein Kind den ganzen Tag dort ist, gehören die Nachmittage und Wochenenden uns als Familie. Das Leben als berufstätige Mama ist stressig genug, da kann ich auf solche "Extras" profilierungssüchtiger Mitmütter gerne verzichten.

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4. November 2014 um 16:40
In Antwort auf amyloid


Schimanski, du scheinst aber wirklich sauer zu sein....

Ich kann verstehen, dass sowas nerven kann, aber ich glaube bei dir scheint es schon ein wenig die Profilierungssucht zu sein.

Denn Du sagst, du willst, dass dein Kind ein schönes Fest hat - glaubst du denn, irgendeinem Kind wäre es wichtig, dass es (abends um 11) selbstgebackenen Kuchen gibt? Ich glaube, die würden sich über ne Packung Schokoküsse genauso freuen!

Ich gehe auch 40 Stunden in der Woche arbeiten und versuche trotzdem zu helfen, wo es geht. ABER...nicht in der Zeit, die ich mit meiner Tochter verbringen kann.

Die wenige Zeit, die ich mit ihr habe will ich nicht mit irgendwelchen Aufbauten, Elternbastelnachmittagen etc. verschwenden.

Ich glaube, meiner Tochter ist es sehr viel wichtiger, dass ich Zeit mit ihr verbringe, als dass 2-3 mehr Kinderfeste im Kindergarten gibt.

...ich nehme mir trotzdem für den einen oder anderen Ausflug einen Tag Urlaub, aber dann mache ich das gerne und brüskiere mich später nicht, dass ich einen Tag Urlaub genommen habe und andere nicht arbeitende Mamas nicht mitgekommen sind.....

Word!

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4. November 2014 um 16:54

Grundsätzlich
befürchte ich, wirst du dagegen nichts machen können. Ihr werdet auch Eltern nicht motivieren können, wenn diese nicht motiviert werden wollen! Ich glaube, dass die Form des Engagements weder eine Frage des Interesses, noch des Zeitaufwands ist, denn MÖGLICH wäre es jedem irgendwie und Interesse am Kind und am Spaß des Kind bescheinige ich pauschal erstmal jeder Mama und jedem Papa.
Ich denke, es ist eine Charaktersache! Es gibt Menschen, die engagieren sich immer und überall, haben wahnsinnig Spaß an der Organisation diverser Partys und Kinderbasare und Bastelorgien. Und dann gibt es so Mamas wie mich... Ich finde Laternenumzüge toll, könnte aber niemals selber so ein Ding basteln und bekomme Zustände, wenn ich daran denke, dieses zu müssen!
Lieber kaufe ich jeden Tag für alle Kids Obst und Gemüse (war ja hier auch so ein Beispiel), als einmal einen Kuchen für alle backen zu sollen.
Insofern glaube ich nicht, dass ihr irgendwas falsch macht; ihr habt nur offensichtlich Pech mit der Elternmischung bei euch!
Trotzdem hoffe ich, dass ihr Erfolg haben werdet, denn so Aktionen im Kindergarten sind toll und wichtig! ( mich bekommt man übrigens, indem man mir ein schlechtes Gewissen macht, was jetzt KEIN Tipp sein soll..)

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4. November 2014 um 21:22


jup, häng ich mich dran und unterschreib ich so....

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4. November 2014 um 22:13

Dafür muss man wohl geboren sein
die eine machts gern , die andere eben nicht.
ich gehör zu denen die sich nicht freiwillig einbringt, ausser man fragt mich nett.
unser elternbeirat waren die mütter die jeden morgen kaffetrinkend im flur stand und anscheinend zeit satt hatten.
eins meiner negativen erlebnisse mit dem elternbeirat war, als ich mal den kindersitz vergessen hatte. da meinten die erzieherinnen mich erziehen zu müssen , damit das nicht noch mal passiert. die haben meine tochter einfach dann nicht ins schwimmbad mitgenommen , obwohl ich für den kurs bezahlt hab. anzumerken wär, das die kita selbst ein paar sitze hat. als ich mich beschwerte(ich hab meine tochter nachmittags heulend vorgefunden), meinte der elternbeirat die erzieherin wär im recht. paar tage später der sohn einer dieser mütter hat seine turnschuhe vergessen... darf somit nicht zur sporthalle... jetzt ratet mal wer ein 2tes paar schuhe im auto hatte. klar hab ich ihm die gegeben... da sieht man wie mit zweierlei mass gemessen wird. und das war öfter der fall...ganz ehrlich sowas unterstütz ich nicht.
von mir aus können sie organisieren, wenn sie spass daran haben .... aber wenn ich nicht möchte, muss ich auch kein schlechtes gewissen haben.
wie gesagt fragt man mich nett hätte ich auch öfter geholfen.

mein rat, sprech diese mütter direkt an... diese infobriefe "dies und das wurde organisiert und man braucht noch helfer" hab ich weitestgehend ignoriert.

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4. November 2014 um 22:17

Hmm
Also ich kenn die Problematik.
Ich finde es nur schade gerade bei unserem Kiga das er einer Elterninitiative entspringt und man schon bei der Abmeldung unterschreibt das man sich nach persönlichen Möglichkeiten engagiert...

Tja die Möglichkeit haben anscheinend nicht sooooo viele....

Aber mir ist es gleich.... Ich bin im Elternbeirat und engagiere mich nach Möglichkeit.... Aber es gibt auch sachen nach denen mir nicht der Sinn steht.... Z.B na h acht Stunden Arbeit noch eine Stunde Laub zu fegen oder irgendwo Waffeln zu verkaufen....aber das ist auch ok dafür mache ich anderes....

Und mir ist es wichtig, auch für meinen sohn.... Berufstätig und alleinerziehend läuft in der woche nicht viel mit Besuchen, Vereinen oder sonstigem....

Ja da bin ich froh wenn ich mit meinem hintern zuhause bin und nur ein kind bespassen darf

Durch die Mitarbeit bekomme ich aber trotzdem vieles mit und durch die Veranstaltungen kann ich Kontakte knüpfen und pflegen was im alltag schwierig ist umzusetzen....

Und ich finde so Sachen wie das Laternenbasteln schön, allerdings machen wir das auch mit den Kindern zusammen und müssen nicht extra dafür alleine antanzen.... Es geht ja ums miteinander....

Dieses jahr machen wir auch einen Weihnachtsbasar.... Und ich werde etwas herstellen, ich backe gerne Kuchen und fand auch eine Standgebühr für den Kindertrödel bei uns vollkommen in Ordnung.... Letztlich kommt das Geld wieder unseren Kindern zu Gute!

Bei uns werden dadurch auch nochmal Extras finanziert und Materialien die manchmal das Budget überspannen.... Ubd ich denke das kommt auch finanziell schwachen Familien entgegen die dann nicht ständig hier und da noch was zahlen müssen oder die Kinder im schlimmsten fall nicht teilnehmen können....

Ich denke wer möchte, kann sich engagieren und das heisst nicht jedesmal "Hier" zu schreien.... Aber einmal im Jahr vllt doch

Diesen Lebensabschnitt haben wir nur einmal und unsere Kinder auch, dass sollte man sich besonders in zeiten der Lustlosigkeit nochmals vor Augen führen...

fussi hat gesprochen

Lh

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5. November 2014 um 8:43

Bei uns Walddorf ist es noch schlimmer...
Ich wusste nicht worauf ich mich einlasse als wir die Plätze dort bekamen... Also Eltern müssen jede paar Wochen den KiGa putzen und die Wäsche nach Hause holen und bügeln. Das geht aber noch. Schlimm sind für mich die Elternabende, die um die 3 Std. dauern und bei denen im Grunde nichts besprochen wird...- man darf nicht nach eigenem Kind fragen... Dann gibt es Feste etc. Was aber schlimm ist, sind oft die Eltern. Ich wurde schon den ganzen Oktober wegen einer Weihnachtsfeier angeschrieben. Es waren täglich um die 20 E-mails, die sofort beantwortet werden sollten... Ich werde bei der Feier Essen verkaufen und es gibt noch 10000 Aufgaben, die mein Mann übernehmen soll. Ausserdem verlangen die Mamis seit Wochen schon, dass man sich an 3 Vormittagen in der Woche treffen soll, um zu basteln!!! Weihnachtssachen!!!! Das sind alles Damen die kl Kinder im Schleptau haben u es als Krippenersatz betrachten. Wenn es nach dem KiGa gehen würde, dürfte man nicht berufstätig sein... Ich beteilige mich gerne bei den Sachen, die ich als sinvoll betrachte, den Rest ignoriere ich einfach. Und KiGa ist kein Familienersatz. Das vergessen manche glaub ich.

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5. November 2014 um 9:02

Ach so noch vergessen... Ich bekomme seit einigen Wochen E- Mails von Mamis mit Vorwürfen,
wieso wir kein Geld für den KiGa spenden. Es macht sie soooo traurig.

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5. November 2014 um 11:51

Aber das
ist doch auch wieder unfair, oder? Also; jetzt irgendwie "lästern", oder es doof finden, wenn eine Mama kein tolles Fingerfood gemacht hat, sondern nur Käsewürfel... Das ist ja der Grund, aus dem einige Mamas lieber nichts machen!
Ich finde es egal, WAS mitgebracht wird! Die Mühe, die sich jeder macht sollte nicht der ausschlaggebende Punkt sein, sondern, dass man mit Kind dabei ist und IRGENDWAS zum Buffet beisteuert.

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5. November 2014 um 12:07

.
Ich finde das auch nicht schlimm. Kombination aus Quiche, Frikadellen, Käsehäppchen und vielleicht noch Knabberstangen ergibt doch ein schönes Buffet
Wem es sehr viel bedeutet, Eigenkreationen beizusteuern kann das tun, wem das nicht so zusagt, kauft einfach. Fertig. Den Kindern wird das wohl am wenigsten ausmachen, das ist wohl eher ein Ding unter den Eltern an sich.
Und den Kochaufwand an der Zahl der Kinder festzumachen, etwa 1 Kind = Kapazitäten für viel Kocherei geht doch auch nicht auf. Vielleicht sind diese Einkindfamilien anderweitig eingespannt mit Hund, Arbeit, Krankengymnastik o.ä. oder haben einfach kein Händchen fürs Selbstbacken. Lieber gekaufte Frikadellen, die alle mögen, als eine vollkommen misslungene Torte, aber hauptsache handgemacht

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5. November 2014 um 12:15

Ich muss
zugeben dass ich nicht so viel mache.
ab und zu ein Kuchen für eine Veranstaltung und Elternabend natürlich.

Hatte bis jetzt immer das Pech, dass viele Veranstaltungen eben zur Prüfungszeitraum waren oder eben wenn ich Uni habe.

Natürlich ist es wichtig sich da zu beteiligen wobei ich eben auch jemanden kannte der im Eltern beirat war( ein Mann) und es alle ganz toll fanden ... und wohl oft damit beschäftig war aber ich von seine Babysitterin erfuhr, dass sie kaum Zeit haben fürs Kind weil sie so viel arbeiten und das Kind deswegen oft weint.
Da denk ch mir auch muss das sein noch seine Freizeit dafür zu opfern?sry jetzt schweif ich aber zu sehr ab :P
Ich denke ein Mittelweg wäre da am besten und das versuche ich auch..
wie man die Eltern dazu bringen kann sich da mehr zu beteiligen... da habe ich ehrlichgesagt keine Ahung.

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5. November 2014 um 12:25

Also wir sind in einem Kinderladen...
das ist kein normaler Kindergarten sondern ein e.V. Wir als Eltern sind also quasi der "Chef". Wir haben Mitentscheidungsrecht über ALLES... dafür müssen auch alle mit anpacken. D.h. jedes Elternpaar muss mindestens einmal im Monat Kochen und Nachttisch machen. Dazu kommen Putz- Wasch- und andere Dienste. Wir müssen renovieren, dekorieren, kaputte Sachen ersetzen usw. Das alles zu koordinieren ist ziemlich aufwendig und leider machen da auch nicht alle so mit wie es sein sollte. Dafür gibts dann aber auch "Ärger"... Das ist anstrengend aber auch schön. Man bekommt alles mit. Die Kinder geniessen es wahnsinnig wenn die Eltern da sind. Die Eltern kennen sich alle untereinander. Aber dafür muss man sich bewusst entscheiden, weil man viel Zeit investieren muss. Dafür bekommen ich Konflikte meiner Kinder mit, meine Kinder werden gut ernährt und der Kinderladen wird zu einem 2.ten Zuhause.

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5. November 2014 um 12:51

Bei uns ist es gar nicht so
Da sind alle engagiert. Sehr sogar. Zu jeder Veranstaltung erscheinen alle (!!!) Elternpaare. Bisher gabs keine einzige Ausnahme und in den 3Monaten hatten wir seither 5 Veranstaltungen, heute zb einen Laternenumzug, der freiwillig ist, aber alle haben bei der Anmeldung zugesagt. und eben auch die Laternen gemeinsam mit den Kindern im Kiga geschnitzt.

Elternabende laufen hier auch locker ab und bei uns ist es Pflicht, es wird viel gelacht und erzählt, bisher gabs nur positive Rückmeldungen.

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5. November 2014 um 13:52

Danke für eure beiträge
Manche durchleuchten ganz gut die Hintergründe warum sich jemand nicht engagieren will.
Interessanter finde ich die Beiträge, warum jemand einfach nicht kann, obwohl er gerne wollen würde. Da könnte man ansetzen und versuchen Wege zu finden, um es diesen Eltern doch irgendwie zu ermöglichen.

Ein bisschen knabber ich noch an dem Punkt, dass ein paar lieber nen 20iger zahlen, anstatt einen Kuchen zu backen. Ich ahne jetzt schon den Aufschrei, wenn ich den Vorschlag bringe. Sätze wie "Wir zahlen eh schon so viel Gebühren und Extras und jetzt müssen wir für das Essen beim Sommerfest auch noch was zahlen? Dann kommen wir eben nicht!" sind da doch vorprogrammiert?

Ich glaube am besten wäre es, wenn wir bei uns eine große Umfrage machen, in welcher Art und in welchem Umfang die Eltern bereit wären mitzuwirken. Vielleicht erkennen wir dann den Kern des Problems besser.

Ich persönlich finde es schon wichtig sich wenigstens bei den Festen, die die Kinder feiern blicken zu lassen. Noch schöner ist es natürlich, wenn sich Eltern auch engagieren. Damit zeig ich meinem Kind, dass mich seine Lebenswelt interessiert. Dass es mir nicht egal ist, wo er sich aufhält und was er dort macht. Ich geh auch immer auf die Firmenfeste meines Mannes mit. Aus genau dem gleichen Grund. Damit zeige ich eine gewisse Wertschätzung gegenüber seiner Tätigkeit. Ich finde es toll, dass mein Kind die Möglichkeit hat einen Kindergarten besuchen zu können. So viele Kinder auf dieser Welt sind sich selbst überlassen ohne ein soziales Gefüge, ohne einen Ort der Freude und des Spiels, ohne Bildung und viele sogar ohne ein Dach über dem Kopf. Ich bin dankbar, dass mein Sohn in dieser doch für ihn wunderbaren Erlebniswelt aufwachsen darf. Und diese Dankbarkeit möchte ich nicht nur aussprechen, sondern auch leben, indem ich so gut es geht meinen Beitrag leiste.

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5. November 2014 um 13:55
In Antwort auf lilaweisskariert

Bei uns ist es gar nicht so
Da sind alle engagiert. Sehr sogar. Zu jeder Veranstaltung erscheinen alle (!!!) Elternpaare. Bisher gabs keine einzige Ausnahme und in den 3Monaten hatten wir seither 5 Veranstaltungen, heute zb einen Laternenumzug, der freiwillig ist, aber alle haben bei der Anmeldung zugesagt. und eben auch die Laternen gemeinsam mit den Kindern im Kiga geschnitzt.

Elternabende laufen hier auch locker ab und bei uns ist es Pflicht, es wird viel gelacht und erzählt, bisher gabs nur positive Rückmeldungen.

Kannst du bitte mehr erzählen?
Warum läuft es bei euch so super?

Wie groß ist eure Einrichtung? Wie wird mitteinander kommuniziert? Wie wird was organisiert? Wann und wo findet was statt? und und und?

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5. November 2014 um 13:56

Okay
Solche Leute sind ätzend, und es ist dann ärgerlich, wenn man sich selbst so engagiert und sieht, dass andere Eltern nicht mal mit aufräumen können! Also geht's da nicht nur um die Käsehäppchen, sondern um " sie ist eine faule Kuh, hält sich aus allem raus, kann nicht mal mit aufräumen und bringt DANN auch nur läppische Käsewürfel mit!?"
Ich könnte nämlich durchaus die Mama mit dem Käse sein, würde dann allerdings genug für alle mitbringen und mich auch nicht vorm aufräumen drücken. Ich möchte nämlich keinen dazu zwingen, meine selbst gemachte Torte zu essen...

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5. November 2014 um 15:17

Elternbeteiligung
Hi,
erfasst eure Einrichtung doch bei Bildungsspender. Bitte dann die Eltern wenn sie gerade jethzt vor Weihnachten online einkaufen über die Seite zu gehen. Da kommen ordentlich Spenden zusammen, die ihr für die Einrichtung nutzen könnt. Dadurch kommt ein wenig Druck weg und ihr könnt das Geld nutzen für neue Spielsachen; euer Sommerfest etc. Stellt im Kiga oder bei Festen ein Spendenschwein auf. Feste Geldbeiträge bei fehlendem Engagement finde ich schwierig.

Setz dich mit den anderen Eltermbeiräten zusammen und überlegt was ihr gerne machen würdet und fragt bei den anderen Eltern ob sie daran Interesse haben. Das geht z.Bsp ja auch ganz schnell über eine doodle Umfrage.

Oder ihr startet eine Umfrage im Kindi / per Mail an was die Eltern Interesse haben und startet dann einen Versuch.

Ich personlich fand bspw den Ausflug in den Zoo schön an einem Sa. Dadurch, dass jeder sein Essen mitgebracht hat/ vor dem Essen gegangen ist empfand ich es als sehr stressfrei. Klar mache ich für das Abschlussfest etc auch gerne etwas zum essen. Aber es sollte in einem gewissen Rahmen bleiben.

Als Gegenbeispiel der Kuchenverkauf. Hier solte man pro Kind 2 Kuchen beisteuern. Auserdem die Kuchen morgens zum Stand bringen und mittags die Kuchenplatten abholen. Bei drei Kindern 6 (!) Kuchen zzgl Hilfe beim Auf-/ Abbau sowie Verkauf. Das ist dann doch ein extremer Aufwand und mir persönlich zu viel.

Vielleicht findet ihr ja ein Mittelmaß. Bspw basteln im Advent zusammen mit den Kindern (dann hat man nicht immer das Babysitter Problem); dafür basteln die Kids die Laternen alleine. Sommerfest bringt jeder etwas wie Salat mit; Besteck; Grillgut usw jeder selber; Teilnahme am Bildungsspender; und vielleicht eine zwanglose Veranstaltung an einem neutralen Ort (Spielplatz; See; Zoo etc) an dem niemand auf-/ abbauen muss und einfach jeder Spaß haben kann. Das finde ich immer besser wie wenn ich wo hingehe und ständig ein schlechtes Gewissen habe warum ich mich nicht so engagieren kann wie andere; es nicht schaffe beim Auf-/ Abbau zu helfen etc wenn ich mich dann dann im Vorfeld ständig rechtfertigen muss vergeht mir ehrlicherweise die Lust.

Lg

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5. November 2014 um 15:35
In Antwort auf jia_11966925

Kannst du bitte mehr erzählen?
Warum läuft es bei euch so super?

Wie groß ist eure Einrichtung? Wie wird mitteinander kommuniziert? Wie wird was organisiert? Wann und wo findet was statt? und und und?

Wir haben hier in der umgebung
4 kigas a 16 Kinder.
In unserem Kiga gibt es 8 jüngere (Raupen 4-5J) und 8 ältere (Schmetterlinge (5-6J, sie kommen 2015 in die Schule).

Wir kommunizieren über die Kindergarten-Post, Emails oder Telefon. Alle 3Monate bekommen wir einen Terminplan von der Kindergärtnerin indem sie alle Termine eines Quartals markiert. Sie sagte beim Elternabend, dass es wenige Pflichtveranstaltungen gäbe, sie aber gerne ihre Freizeit für ihre Kigakinder opfern würde, wenn das Interesse besteht.
Unsere 2 Elternvertreter sprechen sich dann mit ihr ab und melden sich dann bei uns. Das klappt prima. Ich denke dass es aber immer auf die Eltern ankommt, es gibt viele die sich dafür interessieren und einige, die es eben nicht wollen. Für uns gehört es eben dazu.

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6. November 2014 um 10:27

Ich wollte nur noch mal den rat geben
direkt die eltern anzusprechen. irgendwelche anonymen umfragen oder allgemein infopost, prallt bei solchen eltern in der regel ab, zumindest fühlte ich mich damit nicht angesprochen.
in einem persönlichen gespräch, kann man hilfe individueller ansprechen. zb du arbeitest doch beim discounter, wärs möglich das du für uns den einkauf erledigst, für das sommerfest? oder... wir organisieren grad die weihnachtsfeier und bräuchten noch helfer beim kuchenverkauf. alternativ könntest du vielleicht auch einen kuchen backen?
in solchen persönlichen gesprächen ist man eher bereit ja zu sagen , als wenn da so ein infobrief kommt, wo nebenbei um mithilfe gebeten wird,

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6. November 2014 um 19:38

Das mit den zwei Gruppen
wäre vielleicht ein guter Mittelweg.

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6. November 2014 um 19:42

Ich finde es super,
dass du sogar zwei Kuchen beigesteuert hast und die Reaktion der anderen Mutter geht mal gar nicht! Ich kann es absolut nachvollziehen, dass du keine Lust mehr hast dich in Zukunft zu engagieren.

Zum Glück gibt es bei uns derartige Gehässigkeiten nicht.

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6. November 2014 um 19:45

Bei Eltern, die wirklich nicht können,
habe ich auch ehrliches Verständnis und erwarte auch nichts.

Aber man kennt sich doch untereinander und bekommt auch einiges mit. Und da gibt es bei uns einen recht großen Prozentsatz, dem es schlichtweg egal ist. Das finde ich schade. Und ich würde es gerne schaffen, DIESE Eltern zu ködern: Die, die könnten, aber bisher nicht wollten.

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