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Elterngeld/Elternzeit - geht das

11. September 2014 um 18:43

Hi zusammen,

ich hoffe, hier kann jemand meine Frage beantworten bzw. verstehen, was ich meine.

Mein Freund und ich sind uns einig, dass wenn Nachwuchs kommt, derjenige zuhause bleibt, der weniger verdient. Das wird, so wie es aussieht, er sein.
Ich habe dann ja auch 8 Wochen Mutterschutz nach der Geburt, richtig?

Jetzt ist mir folgender Gedanke gekommen:
Elternzeit können beide, soweit ich weiß, beide 3 Jahre nehmen.
Und wir beide zusammen haben ja einen Anspruch auf 12+2 Monate Elterngeld.
Könnte ich, im Anschluss an den Mutterschutz, noch 2 Monate Elterngeld (und Elternzeit) beantragen? Und mein Freund (bis dahin wahrscheinlich Ehemann) dann eben gleichzeitig ab der Geburt die anderen 12 Monate, geteilt auf 2 Jahre?
So, dass wir dann praktisch die ersten 4 Monate beide zuhause wären.
Wenn das so funktionieren würde, wäre das echt gut. Zum einen, weil ich gerne Stillen möchte und andererseits habe ich von einer Bekannten, deren Mann in Elternzeit war, gesagt bekommen, dass man nach der Geburt echt die Zeit zur Erholung braucht (Sie ist direkt nach dem Mutterschutz wieder arbeiten gegangen). Und natürlich um so viel wie möglich von der ersten Zeit des Mäuschens zu genießen

Liebe Grüße
Snorkfrollein91

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11. September 2014 um 18:47

.
Zeiten des Mutterschutzes werden mit dem Elterngeld verrechnet, d.h. wenn Du 4 Monate nach der Geburt daheim bleibst entspräche das 4 Monaten Elterngeldbezuges, für Deinen Freund blieben dann 10 volle Monate übrig. Bin mir nicht sicher, ob Männer nach dem 14. Lebensmonat überhaupt noch Elterngeld beziehen können. Ruf mal bei der Elterngeldstelle an mit Deiner Frage.

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11. September 2014 um 19:30

Vier Monate gehen nicht
da der Mutterschutz mit dem Elterngeld verrechnet wird und dein Mann somit nur noch 10 Monate Elterngeld beziehen könnte.
Habt ihr beide Variaten schon durch gerechnet? Wieviel Elterngeld du bekommen würdest wenn du daheim bleibst und dein Mann arbeitet und wieviel er bekommen würde und du arbeiten gehen würdest?

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11. September 2014 um 19:57

Das Mutterschaftsgeld
wird immer mit dem Elterngeld verrechnet, egal für wie viele Monate du Elterngeld beantragst.
Wenn ihr als Paar gemeinsam die 14 Monate beantragt bleiben also effektiv 12 Monate Elterngeld übrig. Ist jaaber nicht so schlimm, Mutterschaftsgeld ist in der Regel ja mehr als Elterngeld

Die 14 Monate könnt ihr euch aufteilen wie ihr wollt. Nicht nur 12+2, auch 7+7 oder 10+4oder, oder...
und natürlich auch gleichzeitig.

Wenn du also 4 Monate Zuhause bleiben willst, bantragst du einfach die 4 Monate Elterngeld (wovon dann eben das Mutterschaftsgeld abgezogen wird). Deinem Freund/Mann bleiben dann 10 Monate übrig. Diese können natürlich auch gesplittet werden, also halber Auszahlungsbetrag auf doppelte Laufzeit.

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11. September 2014 um 20:16

Elterngeld
muss ab Geburt und bis max. zum 14. Lebensmonat bezogen werden.
Wer das aber nimmt ist egal. Dein Mann kann also die ersten beiden Monate nehmen in denen du ja eh Mutterschaftsgeld bekommst. dann folgen die gemeinsamen Monate und zum schluss macht dein mann noch den Rest. Ob dein Mann sein Elterngeld unterbrechen kann für die beiden Monate in denen du auch zuhause bist, weiß ich nicht. Kannst du aber bei der Auszahlungsstelle nachfragen.
so wir ihr das plant, greift ihr echt am meisten ab.
Elterngeld wird nur mit dem Mutterschaftsgeld verrechnet wenn die Bezugszeiträume aufeinander fallen, das wäre ja in eurem Fall nicht so.
Du kannst zum leichteren Einstieg auch länger als die zwei Monate Elterzeit beantragen und dann bis zu 30 Stunden/Woche arbeiten. es ist jedoch empfehlenswert erst nach dem Bezugszeitraum des Elterngeldes zu arbeiten, sonst wird ja wieder verrechnet
Wichtg ist hierbei, dass man die ersten 2 Jahre gleich festmachen muss (egal wie man dann aufteilt), so bleibt den Arbeitgeber eine gewisse Planungssicherheit

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11. September 2014 um 20:24
In Antwort auf leiaf

Elterngeld
muss ab Geburt und bis max. zum 14. Lebensmonat bezogen werden.
Wer das aber nimmt ist egal. Dein Mann kann also die ersten beiden Monate nehmen in denen du ja eh Mutterschaftsgeld bekommst. dann folgen die gemeinsamen Monate und zum schluss macht dein mann noch den Rest. Ob dein Mann sein Elterngeld unterbrechen kann für die beiden Monate in denen du auch zuhause bist, weiß ich nicht. Kannst du aber bei der Auszahlungsstelle nachfragen.
so wir ihr das plant, greift ihr echt am meisten ab.
Elterngeld wird nur mit dem Mutterschaftsgeld verrechnet wenn die Bezugszeiträume aufeinander fallen, das wäre ja in eurem Fall nicht so.
Du kannst zum leichteren Einstieg auch länger als die zwei Monate Elterzeit beantragen und dann bis zu 30 Stunden/Woche arbeiten. es ist jedoch empfehlenswert erst nach dem Bezugszeitraum des Elterngeldes zu arbeiten, sonst wird ja wieder verrechnet
Wichtg ist hierbei, dass man die ersten 2 Jahre gleich festmachen muss (egal wie man dann aufteilt), so bleibt den Arbeitgeber eine gewisse Planungssicherheit

Nicht ganz richtig
Elterngeld wird immer mit dem Mutterschaftsgeld verrechnet. Und es gibt keine Möglichkeit "am meisten abzugreifen" - unterm Strich bekommt man immer gleich viel, egal wie -in dem Fall die 14 Monate- aufgeteilt werden.

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11. September 2014 um 21:09
In Antwort auf xrumpelstilzchenx

Nicht ganz richtig
Elterngeld wird immer mit dem Mutterschaftsgeld verrechnet. Und es gibt keine Möglichkeit "am meisten abzugreifen" - unterm Strich bekommt man immer gleich viel, egal wie -in dem Fall die 14 Monate- aufgeteilt werden.

Stimmt,
hab das Feld unter der Monatsverteilung überlesen.
Man kann lediglich sein Netto vorher möglichst hochschrauben bzw. das Einkommen im Bezugszeitraum möglichst niedrig halten

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11. September 2014 um 21:14

Danke für die Antworten =)
Also geht es wohl doch nicht so ganz wie ich es mir gedacht habe

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12. September 2014 um 19:48

Hmm...
Hab jetzt bisschen im Web gestöbert und es scheint echt keinen Weg daran vorbei zu geben, dass der Mutterschutz angerechnet wird -.-
So ein Mist -_-

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12. September 2014 um 20:07

Heiraten ...
ist übrigens günstiger nach dem Elterngeld. Sonst müsst ihr Steuern nachzahlen, weil das Elterngeld deines Mannes dir als Einkommen angerechnet wird.

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