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Elterngeld - Keine 12 Monate gearbeitet

23. Januar 2015 um 15:39

Hallo,

ich bin ab 07.02.2015 in Mutterschutz. Davor habe ich vom 01.11.2014 - 06.02.2015 Alg 1 bezogen. Davor die ganze Zeit gearbeitet.

Ist es korrekt, dass wenn ich die 12 Monate vor Mutterschutz nicht komplett gearbeitet habe, nur die Monate, die ich in den 12 Monaten gearbeitet habe zusammengerechnet werden und dann durch 12 geteilt werden. Und daraus dann das Elterngeld (65-67%) berechnet wird. Also hier mein Bespiel.

Ich habe:

07.02.2014 - 30.09.2014 - Insgesamt 12.150 verdient (In 8 Monaten)

01.10.2014 - 07.02.2015 - Alg 1 bezogen. Dieser wird mit 0 kalkuliert.

Also würde ich nun die 12.150 durch 12 Monate teilen = 1012 durchschnittliches monatliches Einkommen

Bei einem Einkommen von 1012 monatlich bekommt man 67% als Elterngeld wieder = 678


Oder ist es wirklich so, dass wenn man nicht komplett 12 Monate vor Mutterschutz gearbeitet hat, einfach nur noch die 300 Elterngeld bekommt?

Danke schon mal!

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23. Januar 2015 um 16:09

Deine Rechnung
kommt schon ungefähr hin. Es wird noch eine Werbungskostenpauschale abgezogen. Und brachte, dass nur das reine Nettogehalt zu Grunde gelegt wird, kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, keine Überstunden oder Fahrkosten.

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23. Januar 2015 um 16:37

Prinzipiell
absolut richtig von der Berechnung.
Nur bin ich unsicher, ob die 12 Monate vor MUTTERSCHUTZ oder vor GEBURT des Kindes zur Berechnung herangezogen werden. Man liest des öfteren "vor Geburt"!
Wenn man in einem laufenden Arbeitsverhältnis steht, spielt das keine Rolle, da das Mutterschaftsgeld ebenso hoch ist wie das Arbeitseinkommen.
Aber wie hoch ist das Mutterschaftsgeld in Deinem Fall (würde mich mal interessieren)?


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23. Januar 2015 um 20:44
In Antwort auf florina911

Prinzipiell
absolut richtig von der Berechnung.
Nur bin ich unsicher, ob die 12 Monate vor MUTTERSCHUTZ oder vor GEBURT des Kindes zur Berechnung herangezogen werden. Man liest des öfteren "vor Geburt"!
Wenn man in einem laufenden Arbeitsverhältnis steht, spielt das keine Rolle, da das Mutterschaftsgeld ebenso hoch ist wie das Arbeitseinkommen.
Aber wie hoch ist das Mutterschaftsgeld in Deinem Fall (würde mich mal interessieren)?


Antwort
Also man kann es frei auswählen glaube ich. So steht es auf der familien-wegweiser Seite. Ich zitiere:

"Die Höhe des Elterngeldes richtet sich nach dem Nettoeinkommen, das der betreuende Elternteil vor der Geburt des Kindes hatte. Bei Beschäftigten geht es um die Lohn- und Gehaltsbescheinigungen der letzten zwölf Kalendermonate vor der Geburt. Monate, in denen die Mutter aufgrund der gesetzlichen Mutterschutzfristen nicht arbeiten durfte oder wegen einer schwangerschaftsbedingten Krankheit weniger verdient hat, zählen nicht mit. Das gilt auch für Monate mit Bezug von Mutterschaftsgeld oder Elterngeld für ein älteres Kind oder Monate, in denen auf Grund von Wehr- oder Zivildienstzeiten Einkommen weggefallen ist. Statt dieser Monate werden weiter zurückliegende Monate zu Grunde gelegt. Auf Wunsch der Eltern bleibt es jedoch bei den letzten zwölf Monaten vor der Geburt."

Also für mich sind die 12 Monate vor Mutterschutz wesentlich besser. Da ich hierdurch über ein Monat volles Gehalt miteinkalkulieren kann.

Bei mir entspricht das Mutterschaftsgeld meinen Alg 1 Leistungen. Also ich bekomme im Prinzip die 6 Wochen vor Entbindung und 8 Wochen danach Mutterschaftsgeld in Höhe vom Alg (sind bei mir ca. 750 monatlich). Nur das es nur von der Krankenkasse gezahlt wird.

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23. Januar 2015 um 20:50
In Antwort auf xrumpelstilzchenx

Deine Rechnung
kommt schon ungefähr hin. Es wird noch eine Werbungskostenpauschale abgezogen. Und brachte, dass nur das reine Nettogehalt zu Grunde gelegt wird, kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, keine Überstunden oder Fahrkosten.

Antwort
Die Werbungskostenpauschale wird in dem Fall ja dann nur anteilig abgezogen? Weil ich ja quasi nur 8 Monate gearbeitet habe. Wie viel müsste ich denn dann abziehen?

Was ist mit Zielprämien? Ich hatte 2 Prämien/Boni ausgezahlt bekommen. Wird das in der Berechnung mit einbezogen?

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23. Januar 2015 um 21:23
In Antwort auf carmo_12483048

Antwort
Die Werbungskostenpauschale wird in dem Fall ja dann nur anteilig abgezogen? Weil ich ja quasi nur 8 Monate gearbeitet habe. Wie viel müsste ich denn dann abziehen?

Was ist mit Zielprämien? Ich hatte 2 Prämien/Boni ausgezahlt bekommen. Wird das in der Berechnung mit einbezogen?

Ja
die Werbungskosten in Höhe von ca. 84 werden nur von den Monaten abgezogen, die mit Gehalt einberechnet werden. Prämien / Bonis werden leider nicht berücksichtigt.

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23. Januar 2015 um 21:26
In Antwort auf carmo_12483048

Antwort
Also man kann es frei auswählen glaube ich. So steht es auf der familien-wegweiser Seite. Ich zitiere:

"Die Höhe des Elterngeldes richtet sich nach dem Nettoeinkommen, das der betreuende Elternteil vor der Geburt des Kindes hatte. Bei Beschäftigten geht es um die Lohn- und Gehaltsbescheinigungen der letzten zwölf Kalendermonate vor der Geburt. Monate, in denen die Mutter aufgrund der gesetzlichen Mutterschutzfristen nicht arbeiten durfte oder wegen einer schwangerschaftsbedingten Krankheit weniger verdient hat, zählen nicht mit. Das gilt auch für Monate mit Bezug von Mutterschaftsgeld oder Elterngeld für ein älteres Kind oder Monate, in denen auf Grund von Wehr- oder Zivildienstzeiten Einkommen weggefallen ist. Statt dieser Monate werden weiter zurückliegende Monate zu Grunde gelegt. Auf Wunsch der Eltern bleibt es jedoch bei den letzten zwölf Monaten vor der Geburt."

Also für mich sind die 12 Monate vor Mutterschutz wesentlich besser. Da ich hierdurch über ein Monat volles Gehalt miteinkalkulieren kann.

Bei mir entspricht das Mutterschaftsgeld meinen Alg 1 Leistungen. Also ich bekomme im Prinzip die 6 Wochen vor Entbindung und 8 Wochen danach Mutterschaftsgeld in Höhe vom Alg (sind bei mir ca. 750 monatlich). Nur das es nur von der Krankenkasse gezahlt wird.

Genau
auf Antrag kann die Zeit des Mutterschutzes ausgeklammert werden. Dann wird auf die letzen 12 Monate davor zurückgegriffen.

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