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Entscheidungsdilemma - es geht um die liebe Arbeit ....

26. November 2015 um 11:42

Hallo,

ich habe ein "Problem", und zwar:
Seit kurzem habe ich einen neuen Job (war vorher Selbstständig - nie wieder.....) bei meinem alten Arbeitgeber und bin eigentlich auch glücklich mit dem Arbeitgeber und den Kollegen.

Manko: Es ist Vollzeit (habe einen 4jährigen Sohn) und befristet (1 Jahr).

Ich hatte, bevor ich hier wieder begann, die Wahl zwischen: Diesem Vollzeitjob mit wirklich gutem Gehalt bei einem großen und langjährigen Arbeitgeber den ich ja schon kenne und
einem Job mit freier Zeiteinteilung (zwischen 30 Stunden die Woche und 38 Stunden), teilweise Homeofficemöglichkeiten und laut deren Aussage ein sehr familienfreundliches Unternehmen - aber junges und kleines Unternehmen.

Ich habe mich für meinen alten Arbeitgeber entschieden - trotz der Befristung. Einfach, weil ich das Unternehmen als Arbeitgeber schon kenne und mich dort wohl fühlte.

Jedoch: Bin ich nun doch etwas am Zweifeln, ob es die richtige Entscheidung war. Denn mit der Entfristung sieht es wohl doch nicht so gut aus, wie gedacht (auch wenn es noch in ferner Zukunft liegt) und mein Mann kann nun auch Vollzeit arbeiten (war bisher arbeitssuchend und wollte eigentlich Teilzeit). Manchmal "träume" ich davon, bei dem kleinen Unternehmen nochmal anzufragen und einen erneuten Neustart zu wagen.

Einen Rat suche ich hier nicht - könnt ihr mir ja auch nicht geben.

Aber vielleicht war ja schonmal jemand in einer ähnlichen Situation?

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26. November 2015 um 11:56

Ich
Hab mich für das kleine, noch junge '' Unternehmen '' entschieden. 25-30 stundenwoche, familiäre Atmosphäre, Chef und Chefin wie Vater und Mutter. Es war das beste was ich für mich machen konnte. Vollzeit bei meinem alten Arbeitgeber wäre nichts gutes geworden, da wäre es nicht bei einer 40 stundenwoche geblieben und mein Vertrag wäre auch erst einmal befristet gewesen , der Lohn wäre zwar höher gewesen aber das war es mir nicht Wert. Ich hab mich damals für den jetzigen Job wegen meiner Familie entschieden. Natürlich brauch man auch Geld zum Leben,aber das haben wir ja so ja auch (halt nur ein bisschen weniger) aber ich wollte Zeit für die Familie haben, diese war mir wichtiger.... Achso, damals war mir natürlich auch mulmig ob sich dieses neue kleine Hotel halten würde und ich nicht nach ein, zwei Jahren ohne Job dastehen würde, aber es hat reingehauen wie eine Bombe immer ausgebucht und gerade wird noch ausgebaut, Sorgen um den Job brauch ich keine mehr haben.

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26. November 2015 um 12:23

Naja - umentscheiden ...
....natürlich könnte ich bei dem kleineren Unternehmen nochmal nachfragen, ob sie noch suchen. Sie suchten vor 2 Monaten mehrere neue Leute und ich habe mich mit dem Geschäftsführer sehr gut verstanden im Vorstellungsgespräch.

Aber ich habe etwas "Schiss" hier einen guten Job mit guter Bezahlung und netten Kollegen einzutauschen gegen etwas, was ich ja nicht kenne.
Der andere Job verspricht interessanter zu sein; der andere Job verspricht familienfreundlich zu sein ... aber ich könnte auch reinfallen auf leere Versprechungen.

Ach ..... schon doof.

Mein Mann ist auch in so einem Dilemma: Nimmt der das Angebot an, Vollzeit zu arbeiten in einem interessanten Job oder nimmt er das Teilzeitangebot an (was ihm seit einer Woche auch vorliegt) - jedoch als eine Art Hilfsarbeiter mit einem nicht so interessanten Job, und nicht so guter Bezahlung .....

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26. November 2015 um 14:55

Zwichenfrage
Ist die neue Befristung Deines Jobs überhaupt legitim? Warst Du vorher entfristet?

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27. November 2015 um 8:47

Befristung ist rechtens
...ich war damals auch befristet und wurde schwanger. Die Firma hatte damals , 4.5 Jahre ist es her , Einstellungsstopp und konnte mich als schwangere nicht entfristen. War ich auch einverstanden. Nach der elternzeit habe ich auch schnell was in teilzeit gefunden. War kein traumjob, aber auch ein toller Arbeitgeber und tolle Kollegen. Und 5 Stunden am Tag konnte ich auch einen Job im callcenter machen. War für mich ok.
Dann habe ich dort gekündigt, weil ich ja meinen Traum der Selbstständigkeit leben wollte. Ging nicht gut. Traum geplatzt. Erfahrungen gesammelt.

Nun hat mich mein Arbeitgeber , bei dem ich ja vor der Schwangerschaft war , wieder genommen. Meine alten Chefs haben sich dafür eingesetzt und ich wurde auch sehr sehr nett wieder empfangen.
Daher habe ich auch meinem alten und nun neuen Arbeitgeber ein schlechtes Gewissen gegenüber, wenn ich dort jetzt wieder kündige.

Außerdem: mein mann hat ja jetzt auch erstmal eine probezeit. Wäre doch blöd , wenn ich ein gutes Gehalt kündige und er besteht die probezeit nicht.

Kurz: wir haben nun vereinbart, dass wir es versuchen. Sollte es ihm dort wirklich weiterhin gefallen und er kommt mit der 40 stundenwoche gut klar (hat auch gesundheitliche Gründe, warum wir ein vertauschtes Modell versuchen wollten) , dann frage ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber wegen teilzeit an. Oder ich frage bei der anderen Firma nach.

Ich denke , dass es auch einen besseren Eindruck macht und auch besser zu argumentieren ist , wenn wir es ein paar monate versuchen und ich nicht nach 1 Monat schon wieder aufgebe. Macht sich im Lebenslauf ja auch nicht gut.

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