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Er nimmt keine Flasche und keinen Schnuller, kein Freiraum für mich

9. Mai 2007 um 10:56

Hallo. Ich habe ein 10 Wochen alten Sohn. Ich stille voll und ich find es gut. Jetzt ist es so, das er sehr quengelig ist, viel schreit. Wir möchten ihn gerne zur Beruhigung den Schnuller geben, den nimmt er aber nicht. Viel problematischer finde ich es, das er die Flasche nicht nimmt. Da ich gerne auch abends mal raus möchte, habe ich Milch abgepumpt. Beim ersten mal hat er die Flasche genommen, da war er 4 Wochen alt. Mittlerweile nimmt er sie nicht mehr. Auch dann icht, wenn der Hunger groß ist. Es ist total blöd, da ich so immer daran gebunden bin und ich nicht mal was machen kann, was nicht in der Nähe ist, damit ich nach Hause gehen kann, damit er was zu trinken bekommt.
Nicht dass das Stillen mir keinen Spaß macht, aber mir fehlt ein Stück vom Freiraum und was ist wenn er nachher 6 Monate alt ist und er immer noch keine Flasche will?? Ich will doch keinen 12 jährigen an meiner Brust kleben haben, nur weil er anders die Nahrungsaufnahme verweigert.
Zur Info: Ich gebe ihm die Flasche nicht. Haben beides schon ausprobiert, ich, andere. Ich im Raum anwesend oder auch nicht, klappt nicht.
Maggie

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10. Mai 2007 um 22:28

Willkommen im Club
Meine Tochter wird am Sonntag 9 Monate und hängt auch nur an meiner Brust. Habe noch einen 4-jährigen Sohn, bei dem nach 4,5 Monaten die Flasche ganz unproblematisch kam.
Aber meine Tochter sieht die Sache einwenig anders.
Lass dir kein schlechtes Gewissen machen. Mir geht es genauso wie dir und ich bin vor nem knappen Jahr umgezogen. Bräuchte dringend mal nen Freiraum.
Aber nach allen literarischen Ausflüge meinerseits, kann man da wohl nichts machen. In diesem Alter unterliegt alles noch gewissen Phasen. Vielleicht sieht es in einem Monat schon viel besser aus (die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt). Aber wahrscheinlich musst du einfach in den sauren Apfel beißen und einfach abwarten. Alles andere bringt nichts. Wenn dein Sohn nicht will, wird dich alles unter Zwang nur unglücklich machen und ihn nicht zufrieden stimmen. Ich weiß, dass hört sich nicht gut an aber ich hoffe auch auf bessere Zeiten. Spätestens nächsten Sommer haben wir ein Stück Freiheit zurück.
Viel Glück und nicht traurig sein!
Geteiltes Leid ist halbes Leid
LG Sylvie

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11. Mai 2007 um 7:25

Zwischen 6 monaten und 12 jahren
leigt doch ein großer unterschied - und mit 6 monaten gibts doch schon die ersten breichen, die dich dann befreien - viele brust-kinder mögen keine flasche und mit 8 monaten ca kannst du doch dnn mit soch kleinen becherchen was geben - oder auch aus der tasse - das klappt meist gut!

lg

clarali + perle 38+0

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11. Mai 2007 um 15:45

Vollkommen richtig yvonne1980
Babys sind keine Puppen die man wie man Lust hat mal eben abschieben kann, nur um seinen Vernügungnen nach zu gehen.

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12. Mai 2007 um 17:58

Danke
danke schonmal für die Tips und die nettgemeinten Ratschläge. Hey, auch wenn ich ein Kind wollte, heißt es nicht, das sich mein Leben auf zu Hause beschränkt. Was wäre, wenn ich wieder arbeiten müßte. Nach 8 Wochen ist die Mutterschutzfrist vorbei. Das Leben geht trotzdem weiter.
Nun denn, werd mal die bisherigen Tips ausprobieren, oder zwischendurch immer die Flasche.
Gruss Maggie

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14. Mai 2007 um 10:29

Hi Maggie,
ich verstehe Dich da sehr gut. Mein Mäuschen ist jetzt sechs Monate alt und alles in allem war ich bisher einmal "draußen" und nicht am Abend, sondern am Nachmittag mit klopfendem Herzen. Seitdem nicht mehr. Ich vermisse es auch, unabhängig zu sein. Aber so ist es. Mir fiel es auch nicht leicht, mich daran zu gewöhnen, denn ich habe die Abende mit meinem Partner sehr genossen. Irgendwann wird es auch wieder gehen, wenn sie nicht mehr gestillt wird. Gerade die erste Zeit ist es nicht so leicht zu begreifen, dass das Leben nun ganz anders ist.
Ich dachte während der Schwangerschaft, dass es für mich kein Problem sein würde, auf alles Gewohnte zu verzichten, wie essen gehen oder Kino. In der ersten Zeit nach der Geburt auch noch. Inzwischen würde ich gerne hin und wieder mal spontan sein können. Weißt Du was? Augen zu und durch. Diese Zeit ist die kürzeste Deines Lebens. Genieße Dein Baby, solange es so winzig ist und hilflos und auf Dich angewiesen ist. Hab kein schlechtes Gewissen, wenn Dir die Tränen kommen, weil Du Dein altes Leben vermisst, obwohl Dir Dein neues gefällt.
Den Schnuller nimmt mein Mäuslein bis heute nicht. Aber bald nimmt sie den Löffel . Und Dein Würmchen auch. Solange musst Du Dich bestimmen lassen - Du wirst staunen, wie entspannt Dein Baby dann meistens sein wird.
Alles wird bald wieder ausgeglichener sein und auch Du wirst zum Zuge kommen dürfen. Aber jetzt ist Dein Kleines noch zu klein; noch musst DU Abstriche machen.
Aber das schaffst Du. Du kannst Dir Abendfreuden solange auch zu Hause bereiten lassen. Ein schönes Bad, oder zusammen kochen, Freunde einladen. Aber mehr ist erst mal wohl nicht drin.

Liebe Grüße,
Bäuchi

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14. Mai 2007 um 21:06

Kenn ich auch.
dass gleiche problem hatte ich auch, wir haben die zeit abgewartet, die zeit die er ohne mich konnte war er mit meinem mann, bevor er hunger bekam hab ich ihn geholt, wenn ich abends ausging hab ich ihn das letzte mal gestillt vorm schlafen gehen und kam wieder wenn es sein mußte, ansonsten schlief er dann bis morgens, klappt gut am abend denn dann schlafen sie meisten, am tag kommts dann irgendwann auch.
viel glück

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