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Erfahrung mit Einleitung- schlimmer, besser, schneller?

27. Januar 2014 um 11:17 Letzte Antwort: 30. Januar 2014 um 12:53

Hallo Mädels,

ich geh nun über den Termin und nichts tut sich. Meine FA sprach bereits jetzt von der Möglichkeit der Einleitung, weil die Plazenta wohl nicht mehr so gut arbeitet und das Kind geschätzt bei etwas über 4 Kilo hat.

Ich gestehe nach dem letzten Kaiserschnitt, wollte ich jetzt eine so natürliche Geburt wie möglich.

Jetzt bekomm ich echt Angst und komm mit mir selbst in den Konflikt, ob ich überhaupt einleiten lassen soll oder doch besser einen Kaiserschnitt machen.

Wie sind eure Erfahrungen? Wie seit ihr eingeleitet worden? Wann kam das Kind? Wie schlimm war es?

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27. Januar 2014 um 11:22

Eingeleitet bei ET+10 mit Tabletten
Kind kam bei ET+11 spontan, ca. 20h nach Beginn der Einleitung. Geburt an sich dauerte ca. 9h und verlief komplikationslos, ich denke genauso, wie es ohne Einleitung gelaufen wäre.

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27. Januar 2014 um 11:25
In Antwort auf sakura_12108020

Eingeleitet bei ET+10 mit Tabletten
Kind kam bei ET+11 spontan, ca. 20h nach Beginn der Einleitung. Geburt an sich dauerte ca. 9h und verlief komplikationslos, ich denke genauso, wie es ohne Einleitung gelaufen wäre.

Nochwas
Als ich eingeleitet wurde, war der Befund noch komplett geburtsunreif. Der Muttermund war noch nicht einmal verkürzt.

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27. Januar 2014 um 11:26
In Antwort auf sakura_12108020

Nochwas
Als ich eingeleitet wurde, war der Befund noch komplett geburtsunreif. Der Muttermund war noch nicht einmal verkürzt.

Ähm
Ich meine den Gebärmutterhals natürlich.

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27. Januar 2014 um 11:36

Ich bin
erst einen Tag drüber. Der Grund wäre aber vor allem, dass meine Ärztin Angst hat, dass das Kind nicht mehr gut genug versorgt ist. Die Kleine hat wohl viele Stippen im Fruchtwasser, was auch schon recht wenig ist und sie ist schon geschätzte 4 Kilo.

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27. Januar 2014 um 12:42

Huhu
ich kann zum thema leider nix sagen wollte aber fragen, wie lange dein ks zurückliegt? ich hab in 3 wochen et und hatte vor 19 monaten einen ks und mir hat man gesagt es darf nicht eingeleitet werden weil die wehen dann zu heftig sind für die ks narbe. vielleicht liegt da aber am kurzen abstand. ich frage weil ich auch den großen wunsch habe jetzt spontan zu entbinden und würde mir dann zwecks einleitung auch eine zweite meinung holen wenn das doch möglich ist.

lg
lisa

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27. Januar 2014 um 12:48


Mein Lieblingsthema, meine Einleitung.

Am Donnerstag hieß es, morgen zum Einleiten ins Krankenhaus, da dachte ich, so naiv wie ich war, es kommt dann gleich Jedenfalls hab ich kein Auge zugemacht, so aufgeregt war ich. Es kam am Freitag nicht, keine Wehe, nichts. Aber ich wurde mit einem Gel eingeleitet, wow.... ich dachte, wie soll da noch ein Kind durch? Es brannte fürchterlich, ich konnte kaum mehr aufs Klo...Und ich dachte, morgen kommt es bestimmt- ich habe wieder überhaupt nicht geschlafen, von den ganzen schreienden Babys mal abgesehen, da bringt man auch kein Auge zu.

Dieselbe Prozedur am Samstag noch 2x, da äußerte ich, dass ich einen Kaiserschnitt will ("Den wolle alle zu irgendeinem Zeitpunkt") und fragte mal ganz zaghaft, ob es am Montag dann schon da sei- das könne man nicht sagen...

Ich hab mir dann was Beruhigendes zum EInschlafen geben lassen und nach weiteren 2 Stunden ging es los, und zwar in einem Tempo...( Ankunft im Kreissaal, Mumu 2 cm offen, nach 10 Minuten Entschluss, dass ich eine PDA bekomme, Anästhesist kam sofort, nach der PDA war der Mumu komplett offen- alles klar? Von wegen pro cm 1 Stunde...) und ich war völlig entkräftet und fertig. Wehenpause Fehlanzeige, was soll das sein?

Kurz nach der Geburt war ich so high, dass ich mir dachte, da kann man gleich noch eins kriegen- bis dann der Hormonrausch abebbte und ich Schmerzen bekam (Scheidenriss, Dammschnitt). Aber ausruhen durfte ich nicht, jetzt war stillen angesagt, über 24 h am Stück sitzen auf den Nähten- würde mir jetzt nicht mehr passieren, aber als Erstgebärende ist man ja schön blöd und lässt sich von mancher Schwester bevormunden, unterdrücken und als schlechte Mutter hinstellen, wenn man andeutet, man könne schlichtweg nicht mehr.

Das Ende vom Lied: Ich hatte ein Jahr lang massive Schmerzen untenrum in bestimmten Situationen... Auch jetzt ist es nicht wie vorher.

Ich bereue es, dass ich nicht darauf bestanden habe, einen Kaiserschnitt zu bekommen.

Ach ja: Ich hatte zu wenig Fruchtwasser und das Kind wuchs nicht mehr, hatte aber auch erst 2900 g und ich war kurz vorm Termin.

Ja, wie man es macht, kann man es falsch machen. Immerhin hatte ich eine natürliche Geburt, aber das muss man nicht erleben, ganz ehrlich. Ich glaube das sind Ausnahmen, wenn danach alles super ist und man keine Schmerzen hat...Nur reden die wenigsten darüber.

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27. Januar 2014 um 12:48

Sei vorsichtig
Bei mir war es so: 10 Tage über Termin, komplett unreifer Befund, kein verkürzter Gebärmutterhals, Kind noch nicht mal im Becken, Plazenta immer noch vollständig in Ordnung, geschätztes Gewicht vom Kind 3,8 Kilo. Eingeleitet mit Cytotec, sofort ganz heftig Wehen, Wehenstürme, ich bin ohnmächtig geworden, hab mich übergeben und dann ne PDA gekriegt. Von da an ging es mir gut, dem Kind auch recht lange, aber nach etwa 20 Stunden Wehen sind das erste Mal die Herztöne runter. Danach haben sie im Wechsel Wehenhemmer und wehenförderndes gegeben, ich selbst war wie unter Schock, hab gar nicht verstanden was da passiert. Die Ärzte haben meinem Kind Blut aus dem Köpfchen entnommen um zu sehen wie die Sauerstoffsättigung ist (durch den Geburtstkanal). DIe war immer ok. Bis zum Schluss, da war sie nicht mehr ok. Und für einen Kaiserschnitt war es zu spät. Zu dem Zeitpunkt war der Muttermund immer noch nicht offen, ich kann bis heute nicht fassen, dass sie nicht vorher abgebrochen haben. Das Ende vom Lied war dann Glocke, schwere Geburtsverletzungen für mich und ein Kind das vor Erschöpfung nicht atmen konnte und auf der Intensivstation lag. Ich werde nie wieder einleiten. Die haben mit uns ihre Kaiserschnittstatistik gedrückt, wie das seelisch für mich und das Kind ist - egal. Heute ist alles gut soweit, mein Beckenboden nach viel hartem Training und Physiotherapie wieder halbwegs alltagstauglich, unser Sohn hat die Geburt erstaunlich gut verkraftet. Aber man wünscht sich das natürlich anders. Künstliche Wehen sind oft härter, schmerzhafter und leider auch nicht wirksam. Du unterschreibst vorher einen Wisch auf dem das alles steht, was es bedeutet ist dir erst klar, wenn du mittendrin steckst. Ganz ehrlich, mit einer Kaiserschnittnarbe an der Gebärmutter würde ich mir das sehr gut überlegen. Unsere Kinderärztin hat mir erzählt, dass ihr bei der Geburt ihres dritten Kindes der Uterus an der Narbe gerissen ist. Zum Glück haben sie es sofort gemerkt, Not-OP gemacht und beide haben es überlebt, aber sowas kann auch anders ausgehen. Wenn du es unbedingt versuchen willst, dann würde ich vorher mit den Ärzten ganz klar darüber reden, dass jederzeit abgebrochen wird, wenn du das willst. Wenn man unter Wehen einen Kaiserschnitt verlangt, nehmen sie einen nicht mehr ernst. Ich weiß wovon ich rede.
Alles Gute für euch!

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27. Januar 2014 um 12:51

Ich war genau
In deiner Situation. Plazenta hat nicht mehr richtig gearbeitet, vorangegangener ks und Einleitung.
Habe allerdings schon Wehen gehabt. Die haben aber nichts gebracht.
Wurde dann bei 40+5 eingeleitet. Der ks lag 22 Monate zurück.
Ging dann problemlos allerdings 8h Wehen im Minutentakt. Gab dann ne pda und schwups war se da
Ich würd immer wieder spontan entbinden, auch mit Einleitung.
Alles gute

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27. Januar 2014 um 13:11
In Antwort auf sarita_12325271

Ich war genau
In deiner Situation. Plazenta hat nicht mehr richtig gearbeitet, vorangegangener ks und Einleitung.
Habe allerdings schon Wehen gehabt. Die haben aber nichts gebracht.
Wurde dann bei 40+5 eingeleitet. Der ks lag 22 Monate zurück.
Ging dann problemlos allerdings 8h Wehen im Minutentakt. Gab dann ne pda und schwups war se da
Ich würd immer wieder spontan entbinden, auch mit Einleitung.
Alles gute

Hab auch schon seit drei Wochen Wehen
aber die bewirken kaum was.

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27. Januar 2014 um 13:19

Danke Euch
für Eure Erfahrungen und Eure Wünsche.

Ich bin einfach so super unsicher!

Bei meinem ersten Kind hätte ich es beinahe unter Wehen in der 22ssw verloren und hab mich dann noch 10 Wochen im KH mit Liegen gehalten und meinen Schatz in der 34 ssw nach fast 48 Stunden Wehen per Kaiserschnitt kriegen müssen.
Und jetzt wollte ich meine eigene selbstbestimmte Geburt...und doch bekomme ich wieder Angst, dass ich meinem Kind schade, wenn es solange in mir bleibt.

@lizalo Meine Geburt liegt 22 Monate zurück. Mein Kleiner wird im April erst 2. Ich wusste nicht, dass sich wegen dem Kaiserschnitt auch einige scheuen künstlich einzuleiten.

Im Ganzen überleg ich halt wieder, ob ich nicht in mein kleines schönes Krankenhaus mit Hebammenkreissaal und stillfreundlich etc gehe, sondern wieder ins Perinatalzentrum Level 1 und es dort (gut überwacht) bekomme. Was ich ja nicht wollte.

Ach, man so ein Mist!!!!! Bin einfach durcheinander.

Wenn ich hier von den mutigen Frauen, wie schnuckenweide lese, die ihr Kind Zuhause bekommen, werde ich so wehmütig und neidisch und merke aber, dass ich das so nicht kann. Aber ein wenig mehr so, würde ich es gerne haben.

Ich sprech morgen nochmal in Ruhe mit meiner FA.

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27. Januar 2014 um 13:40
In Antwort auf aino_12067349

Danke Euch
für Eure Erfahrungen und Eure Wünsche.

Ich bin einfach so super unsicher!

Bei meinem ersten Kind hätte ich es beinahe unter Wehen in der 22ssw verloren und hab mich dann noch 10 Wochen im KH mit Liegen gehalten und meinen Schatz in der 34 ssw nach fast 48 Stunden Wehen per Kaiserschnitt kriegen müssen.
Und jetzt wollte ich meine eigene selbstbestimmte Geburt...und doch bekomme ich wieder Angst, dass ich meinem Kind schade, wenn es solange in mir bleibt.

@lizalo Meine Geburt liegt 22 Monate zurück. Mein Kleiner wird im April erst 2. Ich wusste nicht, dass sich wegen dem Kaiserschnitt auch einige scheuen künstlich einzuleiten.

Im Ganzen überleg ich halt wieder, ob ich nicht in mein kleines schönes Krankenhaus mit Hebammenkreissaal und stillfreundlich etc gehe, sondern wieder ins Perinatalzentrum Level 1 und es dort (gut überwacht) bekomme. Was ich ja nicht wollte.

Ach, man so ein Mist!!!!! Bin einfach durcheinander.

Wenn ich hier von den mutigen Frauen, wie schnuckenweide lese, die ihr Kind Zuhause bekommen, werde ich so wehmütig und neidisch und merke aber, dass ich das so nicht kann. Aber ein wenig mehr so, würde ich es gerne haben.

Ich sprech morgen nochmal in Ruhe mit meiner FA.

Verstehe dich so gut
Wir waren damals auch sehr auf die Sicherheit bedacht. Wir haben halt auch nicht geglaubt, dass ein Krankenhaus, das alle Möglichkeiten hat eine schwere Geburt abzufangen, auch ein größeres Risiko eingehen kann. Mit deiner Ärztin sprechen ist bestimmt gut. Ich würde das auch machen. Und wenn du dich dann für einen KS entscheidest, würde ich in das Stillfreundliche Krankenhaus gehen. Das Risiko dass dabei was passiert ist doch minimal. Bei einer Einleitung würde ich zur Sicherheit aber in ein Krankenhaus mit NEo-Intensiv gehen. Ohne wäre unser Sohn heute schwer behindert.
Aber es ist ja wirklich immer unterschiedlich, auch ohne Einleitung kann eine Geburt superschnell oder superlang dauern und so manche hat mit Einleitung eine unkomplizierte Geburt. Sprich mit deiner Ärztin. Wenn die keine Bedenken wegen der Narbe hat, kannst du es ja versuchen. Aber sprich auch unbedingt vorher mit den Ärzten im Krankenhaus. Wie gesagt, Frauen mit Wehen nimmt keiner ernst. Hat damals schon meine Hebamme gesagt und leider hatte sie recht.
Im Übrigen ist es ja so, dass viele Frauen glauben, dass ein natürliches Geburtserlebnis so erstrebenswert ist. Wenn du dich für einen KS entscheiden solltest, dann mach dir solche Gedanken nicht. Ich kenne keine Frau, die nicht nach dem dritten Glas Wein ehrlich genug ist zuzugeben, dass sie darauf auch gut hätte verzichten können.
Ach ja, zuletzt noch, aus den geschätzten 3,8 Kilo meines Sohnes wurden nach der Geburt 4,3 Kilo... die Ärztin hat sich am nächsten Tag bei mir entschuldigt, dass sie mir nicht vorher schon zu einem KS geraten haben.

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29. Januar 2014 um 19:08


Dienstag wurde bei mir eine Eipollösung gemacht und darauf hin kamen auch richtig fiese Wehen alle drei Minuten...zumindest solange wie ich nicht in die Badewanne gegangen bin um den letzten Schups zu geben. Seit dem wehe ich wieder vor mich hin und ärger mich.

Morgen habe ich wieder einen Frauenarzttermin- gerne würde sie mich einleiten lassen, aber mein Mann und ich geben unserer Kleinen zumindest noch das Wochenende und würden dann frühestens ET+10 einleiten lassen.

Aber ja, wir wären dann dazu bereit. Möchte ich lieber versuchen als wieder einen Kaiserschnitt machen zu müssen.

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29. Januar 2014 um 19:44

Hallo....
Ich hatte zwei Einleitungen, die letzte endete im Notkaiserschnitt. Nach dieser Erfahrung wuerde ich NIE MEHR einleiten lassen!

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30. Januar 2014 um 8:26

Meine Meinung
Lass nicht einleiten! Ich habe gestern meine Tochter bei ET+5 selbstbestimmt und natürlich im Geburtshaus entbunden. Meine Große wurde damals 2011 per Kaiserschnitt entbunden.

Bedenke das eine Einleitung ein Eingriff in den natürlichen Ablauf in die Geburt ist und meist auch weitere Eingriffe erforderlich macht z.B. Wehentropf, Wehenhemmer, PDA, dann vielleicht doch Kaiserschnitt weil es nicht voran geht..

Wie weit bist du jetzt über Termin?

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30. Januar 2014 um 12:53
In Antwort auf jodie_12724215

Meine Meinung
Lass nicht einleiten! Ich habe gestern meine Tochter bei ET+5 selbstbestimmt und natürlich im Geburtshaus entbunden. Meine Große wurde damals 2011 per Kaiserschnitt entbunden.

Bedenke das eine Einleitung ein Eingriff in den natürlichen Ablauf in die Geburt ist und meist auch weitere Eingriffe erforderlich macht z.B. Wehentropf, Wehenhemmer, PDA, dann vielleicht doch Kaiserschnitt weil es nicht voran geht..

Wie weit bist du jetzt über Termin?

Erstmal
herzlichen Glückwunsch zu deiner Tochter. Ich wünsche dir von Herzen eine tolle Kennenlernzeit und gute Nerven.

Ich bin erst den dritten Tag drüber. Aber sowohl die Blutergebnisse als auch die Ultraschallergebnisse beunruhigen meine Ärztin. Sie hat mir für Samstag eine Einweisung ins Krankenhaus mitgegeben.

Ich habe gestern noch eine Metastudie der Uni Berkley (schreibt man die so?) in Abschnitten gelesen und muss sagen, dass diese mich sehr beruhigt hat. In dieser wird eher pro Einleitung gesprochen und zwar am besten zwischen den übertragenen 5 und dem übertragenen 9 Tag. Anschließend steigt das Risiko eines Kaiserschnitts und anderer Komplikationen signifikant.

Dementsprechend spreche ich jetzt am Samstag erst mal mit den Ärzten im KH und wäre ab Dienstag bereit mich einleiten zu lassen. Vorher würde ich doch gerne versuchen es so natürlich wie möglich zu haben. Aber wenn bei mir schon die Plazenta verkalkt und das Fruchtwasser gering ist, die Herztöne nicht mehr so dolle und meine Entzündungswerte im Körper ansteigen- dann macht mir das Angst!

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