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Erfahrungen als Adoptierte

2. Mai 2004 um 12:58

Ich bin adoptiert worden, als ich erst ein paar Wochen alt war. Ich bin zu Eltern gekommen, die nicht unbedingt sooo viel Geld hatten, aber ein eigenes Haus und einen Bauernhof. Eigentlich hatte ich eine sehr schöne Kindheit. Aber ich wusste auch nicht, das "meine Eltern" nicht wirklich meine Eltern waren. Irgendwann, ich glaub da war ich 14 oder sogar schon 15 habe ich es von jemand anderes erfahren. Das fand ich schon schlimm. Und das gab auch in dem Verhältnis zu "meinen Eltern" einen Bruch. Ich bin dann mit 18 auch schnell ausgezogen, wollte einfach nur weg.
Aber auf der anderen Seite, gab es ja auch noch eine Frau, die mich zur Welt gebracht hat. Und die wollte ich gerne kennenlernen. Also habe ich mich beim Jugendamt dann erkundigt, und die haben auch einen Kontakt hergestellt. Wir haben uns dann gesehen und das war so ein fremdes Gefühl, aber irgendwie schön. Danach haben wir die Telefonnummern ausgetauscht, bzw. Sie hat mir Ihre gegeben und dann hat sie ein Jahr lang nicht reagiert. Erst ein Jahr später kam ein Anruf zu meinem Geburtstag. Dann haben wir uns wieder getroffen, bei Ihr. Es war richtig schön. Ich hatte das Gefühl, als wenn ich Sie schon ewig kennen würde. Aber bei diesem ersten Treffen fragt man ja auch nicht gleich, wer der Vater ist und warum das überhaupt so gekommen ist. Und heute haben wir schon seit über einen Jahr keinen Kontakt mehr! Leider! Den als Tochter hat man noch so viele Fragen, die einfach offen bleiben. Wenn ich Sie auf Ihr Handy anrufe, was schon öfters vorkommt, dann legt Sie einfach auf! Sie hat mich so sehr verletzt, es tut so weh! Ich kann es einfach nicht verstehen! Sie hätte besser keinen Kontakt mehr zu mir aufgenommen, und ich hätte es auch nie versuchen dürfen. Sie wird Ihre Gründe haben, die für mich aber als weggegebenes Kind unverständlich sind. Denn Sie hat mich doch immerhin auf die Welt gebracht!
Also an alle, die Kinder adoptieren möchten, sagt Ihnen von Anfang an die Wahrheit.
Und an alle die Ihre Kinder weggegeben haben, lasst es doch zu, wenn Eure Kinder Kontakt suchen und beantwortet die Fragen. Denn darauf haben die Kinder ein Recht!

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14. Mai 2004 um 17:11

Huhu wurde auch Adoptiert....
Hallo...
Ich heiße: Bianka und bin 19, ich wurde auch Adoptiert, und würde mich freuen, wenn du dich mal melden könntest.
Meine E-Mail Addi: Schoko-Hase@t-online.de

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17. Juni 2004 um 22:42

Hallo !
Auch ich bin adoptiert.
Aber ich wußte sowie ich alt genug war von meiner Adoption - so war ich nie überrascht.

Ich bin auch der Meinung, daß Kinder von Anfang an sagen sollte, was Sache ist. Denn es später zu erfahren ist viel schlimmer.

Ich hatte nie das Bedürfnis die Frau kennenzulernen, die mich zur Welt gebracht hat. Sie wollte mich nicht.
Die meisten Mütter, die ihre Kinder zur Adoption freigeben haben kein allzu großes Interesse daran wirklich einen richtigen Kontakt aufzubauen.

Denn sonst hätten sie ja Euch als Kinder nicht weggeben müssen.

Ist leider meine Erfahrung.
Ich bin auch heilfroh meine Eltern zu haben die immer für mich gesorgt haben und für mich da waren.
Niemand hat mich je spüren lassen daß ich adpotiert bin.

Ich kann zwar verstehen daß es einen Bruch gibt wenn man so was erfährt, aber trotzdem... man sollte schon dran denken, wer einen aufgezogen hat, alles für einen getan hat.
Das war bestimmt nicht die Frau die einen auf die Welt gesetzt hat.....................

nachdenkliche grüße
grottche

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20. Juni 2004 um 17:51

Die Frau, die Dich geboren hatte,
hatte ihre Gründe, contra Abtreibung pro Adoption.
Keine Mutter macht sich das leicht!

Ich habe einen langen,inzwischen vergilbten Brief....
Du solltest sie nicht mit sms bombadieren und ihr einfach Zeit lassen,der Kontakt lässt sich nicht erzwingen.

Handy finde ich völlig unangebracht.
Das passt einfach nicht,solche persönlichen Dinge über Cell.phone zu diskutieren.

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22. Juni 2004 um 15:06

???
Ich finde es schade, dass sie am anfang von ihren Adoptiveltern, die Jahrelang sie geflegt und behütet haben...

gar nicht würdigen...stattdessen suchen sie immer noch ein Kontakt zu jener Person, die sie schon einmal im Stich gelassen hat!!!
Bestimmt hatte sie ihre Gründe....
Auch wenn es weh tut, diese Frau ist nur ihre biologische Mutter, sonst nichts!!!
Sie war niemals für sie da...das Kind wurde von einer anderen liebevollen Familie aufgezogen, getröstet wenn sie Trost brauchten, gepflegt, wenn sie krank waren, es hat ihnen an nichts gefehlt! Warum zeigen sie sich denn jetzt so undankbar, nur weil sie ihnen nicht gesagt haben, das sie ein Adoptivkind waren???
Ich bin selber Mutter und weiß, wie schwierig es ist ein Kind aufzuziehen, nur wenn man selber Kinder hat, weiß man es zu schätzen, was die Eltern bisher durchmachen mußten, denn Elterndasein ist schwierig, auch wenn es noch so schön ist....

Diese Familie hat sie wie ein eigenes Kind geliebt vielleicht deswegen nicht nötig gefunden die Wahrheit zu sagen....vielleicht wollten sie es ihnen auch irgendwann sagen...

Ich kenne andere Fälle, wo die Kinder von Anfang an wußten, dass sie adoptiert wurden...sie haben von anfang an jede Bemerkung der Adoptiverlern als Angriff aufgefaßt, glaubten nicht richtig geliebt worden zu sein....haben dann auch rebelliert und genauso mit 18 ausgezogen!!!!

Lassen sie doch ihre biologische Mutter sausen, sie hat sie doch schon einmal im Stich gelassen, vielleicht konnte sie damals wirklich nicht anders, aber nun akzeptieren sie, dass sie kein Kontakt will... kümmern sie sich lieber um ihre Adoptiverlern, die Ihnen eine schöne Kindheit beschert haben, das haben manche Kinder nicht einmal mit ihren eigenen, leiblichen Eltern erleben dürfen !!!!!!!!!!

Zeigen sie sich endlich dankbar!!

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25. Juni 2004 um 17:56

Meine Erfahrung
Hi Artec,
ich kann es Dir nachfühlen, wenn auch die Lage bei mir etwas anders ist.
Ich bi auch gleich nach meiner Geburt adoptier worden und hatte bei meinen Adoptiveltern eine Traumkindheit! Sie haben von Anfang an mit ofenen Karten gespielt, was auch gut so war, denn mit 6 wurde dann meine Story unter Kids auf dem Schulhof breit getratscht. War dann für mich kein Problem.
War es sowieso nie.
Dann, vor einigen Wochen: ich will heiraten und habe meine Abstammungsurkunde beantragt und was kommt da ins Haus? Das Ding mit dem Namen meiner leiblichen Mutter drauf. Das hat natürlich bei mir einges ins Rollen gebracht.
Habe dann nachgeforscht und innerhalb einer Woche hatte ich die Telefonnumer. Habe angerufen und... wurde verleugnet. Sie hätte nie ein Kind zur Adoption frei gegeben, nicht an dem Datum und auch sonst nie. War der Hammer für mich. Habe ne Runde geheult, mich dann aber auf das Wichtigste besonnen: Das wichtigste sind die Menschen, die man im Herzen trägt. Da ist es doch gleich, welches BLut da in den Adern fließt. Möchte meine Eltern, denn das sind sie, niemals her geben. Haben mir wundervolle Kinderjahre geschenkt! Und ich habe ihnen das Glück gebracht. So soll es bleiben. Man will natürlich wissen, wo seine Wurzeln sind. Habe ja auch danach gesucht und es hat mir nichts als eine Ohrfeige eingebracht. Als, bevor man sich das Leben damit nur noch schwieriger macht - lieber Finder davon lassen.
LG
fixundfoxy

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25. Juni 2004 um 18:00
In Antwort auf BrunhildeP

Die Frau, die Dich geboren hatte,
hatte ihre Gründe, contra Abtreibung pro Adoption.
Keine Mutter macht sich das leicht!

Ich habe einen langen,inzwischen vergilbten Brief....
Du solltest sie nicht mit sms bombadieren und ihr einfach Zeit lassen,der Kontakt lässt sich nicht erzwingen.

Handy finde ich völlig unangebracht.
Das passt einfach nicht,solche persönlichen Dinge über Cell.phone zu diskutieren.

Find ich gut
Hi BrunhildeP,
Deine Einstellung find ich super.
Auch ich wäre haute nicht da, hätte meine Mutter sich damals für eine Abtreibung entschienden. Aber sie hat mich ausgetragen und mich für ein vermeintlich besseres Leben frei gegeben. Und ich habe 28 tolle Jahre hinter mir. Bei super Eltern! Was will man mehr
LG
fixundfoxy

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30. Juni 2004 um 21:11
In Antwort auf ceren2

???
Ich finde es schade, dass sie am anfang von ihren Adoptiveltern, die Jahrelang sie geflegt und behütet haben...

gar nicht würdigen...stattdessen suchen sie immer noch ein Kontakt zu jener Person, die sie schon einmal im Stich gelassen hat!!!
Bestimmt hatte sie ihre Gründe....
Auch wenn es weh tut, diese Frau ist nur ihre biologische Mutter, sonst nichts!!!
Sie war niemals für sie da...das Kind wurde von einer anderen liebevollen Familie aufgezogen, getröstet wenn sie Trost brauchten, gepflegt, wenn sie krank waren, es hat ihnen an nichts gefehlt! Warum zeigen sie sich denn jetzt so undankbar, nur weil sie ihnen nicht gesagt haben, das sie ein Adoptivkind waren???
Ich bin selber Mutter und weiß, wie schwierig es ist ein Kind aufzuziehen, nur wenn man selber Kinder hat, weiß man es zu schätzen, was die Eltern bisher durchmachen mußten, denn Elterndasein ist schwierig, auch wenn es noch so schön ist....

Diese Familie hat sie wie ein eigenes Kind geliebt vielleicht deswegen nicht nötig gefunden die Wahrheit zu sagen....vielleicht wollten sie es ihnen auch irgendwann sagen...

Ich kenne andere Fälle, wo die Kinder von Anfang an wußten, dass sie adoptiert wurden...sie haben von anfang an jede Bemerkung der Adoptiverlern als Angriff aufgefaßt, glaubten nicht richtig geliebt worden zu sein....haben dann auch rebelliert und genauso mit 18 ausgezogen!!!!

Lassen sie doch ihre biologische Mutter sausen, sie hat sie doch schon einmal im Stich gelassen, vielleicht konnte sie damals wirklich nicht anders, aber nun akzeptieren sie, dass sie kein Kontakt will... kümmern sie sich lieber um ihre Adoptiverlern, die Ihnen eine schöne Kindheit beschert haben, das haben manche Kinder nicht einmal mit ihren eigenen, leiblichen Eltern erleben dürfen !!!!!!!!!!

Zeigen sie sich endlich dankbar!!

Auch ich bin selbst Mutter
Ich bin selber Mutter und weiß, wie schwierig es ist ein Kind aufzuziehen, nur wenn man selber Kinder hat, weiß man es zu schätzen, was die Eltern bisher durchmachen mußten, denn Elterndasein ist schwierig, auch wenn es noch so schön ist....

Sicherlich weiß ich wie schwer es ist, Mutter zu sein. Neben den vielen schönen Seiten. Und auch ich hatte eigentliche eine schöne Kindheit. Aber ich bin jung Mutter geworden, und das war schwer und ich hatte auch nicht unbedingt die besten Voraussetzungen. Trotzdem habe ich mein Kind behalten. Keine Abtreibung und keine Adoption. Wer keine Kinder und die Verantwortung dafür will, sollte vielleicht einfach mal verhüten oder erst gar nicht mit nem Kerl ins Bett steigen. Denn Unfälle gibt es fast nicht, in der Regel ist es einfach nur blödheit. Mir tut das einfach nur weh, vielleicht deswegen, weil Sie den Kontakt zu mir gesucht hat, das zweite mal. Ich lebe im Moment gut mit der Situation, wobei es immer noch viele Momente gibt, in denen ich an Sie denke.
Und meine Adoptiveltern lasse ich nicht im Stich. Ich bin nicht undankbar und es sind für mich meine Eltern. Was anderes lasse ich Sie auch nicht spüren.
Trotzdem tut es weh!

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30. Juni 2004 um 21:23
In Antwort auf BrunhildeP

Die Frau, die Dich geboren hatte,
hatte ihre Gründe, contra Abtreibung pro Adoption.
Keine Mutter macht sich das leicht!

Ich habe einen langen,inzwischen vergilbten Brief....
Du solltest sie nicht mit sms bombadieren und ihr einfach Zeit lassen,der Kontakt lässt sich nicht erzwingen.

Handy finde ich völlig unangebracht.
Das passt einfach nicht,solche persönlichen Dinge über Cell.phone zu diskutieren.

Wie sonst???
Ich habe einen langen,inzwischen vergilbten Brief....

Was für einen Brief?

Ich weiß nicht, wie ich sonst Kontakt zu Ihr aufnehmen sollte. Außer über Handy. Ich weiß nicht, wo sie wohnt, was sie macht, ich weiß gar nichts.
Ich will auch keinen Kontakt mehr, glaube ich, ich will doch einfach nur ein paar Erklärungen! Ich hab auch schon lange keinen Kontakt mehr gesucht. Es gibt einfach nur Momente, wo man sich wünscht, mit ihr reden zu können. Ich kann es einfach nicht verstehen, weil im Herzen tut es schon sehr weh! Auch wenn ich diese Frau gar nicht wirklich kenne!!!

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7. Juli 2004 um 12:59
In Antwort auf ceren2

???
Ich finde es schade, dass sie am anfang von ihren Adoptiveltern, die Jahrelang sie geflegt und behütet haben...

gar nicht würdigen...stattdessen suchen sie immer noch ein Kontakt zu jener Person, die sie schon einmal im Stich gelassen hat!!!
Bestimmt hatte sie ihre Gründe....
Auch wenn es weh tut, diese Frau ist nur ihre biologische Mutter, sonst nichts!!!
Sie war niemals für sie da...das Kind wurde von einer anderen liebevollen Familie aufgezogen, getröstet wenn sie Trost brauchten, gepflegt, wenn sie krank waren, es hat ihnen an nichts gefehlt! Warum zeigen sie sich denn jetzt so undankbar, nur weil sie ihnen nicht gesagt haben, das sie ein Adoptivkind waren???
Ich bin selber Mutter und weiß, wie schwierig es ist ein Kind aufzuziehen, nur wenn man selber Kinder hat, weiß man es zu schätzen, was die Eltern bisher durchmachen mußten, denn Elterndasein ist schwierig, auch wenn es noch so schön ist....

Diese Familie hat sie wie ein eigenes Kind geliebt vielleicht deswegen nicht nötig gefunden die Wahrheit zu sagen....vielleicht wollten sie es ihnen auch irgendwann sagen...

Ich kenne andere Fälle, wo die Kinder von Anfang an wußten, dass sie adoptiert wurden...sie haben von anfang an jede Bemerkung der Adoptiverlern als Angriff aufgefaßt, glaubten nicht richtig geliebt worden zu sein....haben dann auch rebelliert und genauso mit 18 ausgezogen!!!!

Lassen sie doch ihre biologische Mutter sausen, sie hat sie doch schon einmal im Stich gelassen, vielleicht konnte sie damals wirklich nicht anders, aber nun akzeptieren sie, dass sie kein Kontakt will... kümmern sie sich lieber um ihre Adoptiverlern, die Ihnen eine schöne Kindheit beschert haben, das haben manche Kinder nicht einmal mit ihren eigenen, leiblichen Eltern erleben dürfen !!!!!!!!!!

Zeigen sie sich endlich dankbar!!

Nicht alle leiblichen Mütter , sind Rabenmütter !
Ich finde es ünfair , Mütter die ihre Kinder weggegeben haben , so zu verurteilen. Nicht in jedem Fall ist es so , das die Mütter ihre Kinder freiwillig hergeben. Ich selbst bin seit zwei einhalb Jahren in einer Situation , die mich zur verzweiflung bringt ! Mein Kind wurde mir weggenommen , weil ich eine lange Vorgeschichte einer habe die auf eignen Famieliären Problemen basiert ! Das war
für das Jugendamt grund genug mir mein Kind zu nehmen ! Das Kind sollte
Anfangs nur in Bereitschaftspflege !
Nur unter diesem Aspekt habe ich dem
zugestimmt ! Jetzt allerding bin ich
eines besseren Belehrt worden !
Was ich nur zu dem was sie hier schreiben sagen wollte : " Ich liebe mein Kind , fahre alle drei wochen über 100 km um meinen kleinen Sohn für nur 3 Stunden, im beisein der Pflegemutter, die mir wo sie nur kann, das Leben schwer macht und mir mein eignes kind von mal zu mal entrfemdet ! Außerdem stetzt das Jugendamt alles daran um das Kind im glauben aufwachsen zu lassen ich sei nur eine flüchtige Bekannte die ab und zu vorbeikommt ! Wenn sie selbt Mutter sind , versuchen sie sich doch einmal in so eine Sitation hineinzuversetzen und veruteilen sie bitte nicht zu unrecht ! Denn man kennt nicht die hintergründe einer solchen entscheidung ! Sie wissen vielleicht wie schwer es ist ein Kind
zu erziehen , aber sie wissen bestimmt nicht, wie schwer es ist mit dem Gedanken leben zu mussen , das das eigene Kind von einer fremden Person als leibliche Mutter gesehne wird ! Ich kämpfe seit der Geburt meines Sohnen um Ihn !

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8. Juli 2004 um 15:46

Gefühle einer Adoptierten
HAllo; zuerst einmal suuper dass du zu den Adoptierten gehörst die sagen was los ist und kämpfen anstatt sich zu verstecken! Ich selebr bin adoptiert worden. Als Adoptierte/r steht man ja schon extrem alleine da und keiner Versteht was in einem abgeht. Ich bin absolut deiner Meinung, dass man Kinder frühstmöglich aufklären sollte MUSS! Bei mir war es eher ein zufall dass meine eltern mir das so früh gesagt haben. Meld dich doch mal bei mir oder besuch die webseite www.doublelife.de.vu
Grüße

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27. Juli 2004 um 10:19

Ingognito?????????
Hallo, ich wurde auch adoptiert, allerdings inkognito. Habe schon einiges versucht, meine leibliche Mutter zu finden, aber leider ohne Erfolg.
Bei wem hat es geklappt und wie???????????

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28. Juli 2004 um 15:42

Ich und mein Bruder
Sally, ich und mein Bruder sind ebenfalls adoptiert, es liegen jeweils 6 jahre zwischen uns.
Um unsere Adoption wurde eigentlich schon immer ein sehr großes Geheimnis gemacht! Ich bin jetzt 20 und möchte eigentlich bald den nächsten schritt machen, die leiblichen Eltern kennenzulernen. Wie sie heissen weis ich mittlerweile auch in welchen ort sie wohnen, aber der Mut fehlt mir einfach noch!
Ich muss sagen das ich Adoption nicht so echt für sinnvoll halte. Ich habe das einfach innerhalb unserer Familie bemerkt. Wir wurden nie so echt aufgenommen.Es war immer ein Bruch innerahlb der Familie.Und ich fand das Zusammenleben auch ziemlich schwer.Wir sind alle sehr verschieden und gehen alle völlig anders mit Situationen um, man merkte zumindest deutlich das wir nicht aus ein und derselben Familie stammen!Unsere Interessen sind alle furchtbar gespalten, mein Bruder der Musikalische, ich eine Sportlerin, mein Vater der intelektuelle, meine Mom die Soziale...
Ich würde so gerne wissen, wie das wohl so ist der erste Kontakt zu den leiblichen Eltern. ich habe echt Respekt vor dieser Situation!!!

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2. Oktober 2004 um 16:07
In Antwort auf larachantal

Ingognito?????????
Hallo, ich wurde auch adoptiert, allerdings inkognito. Habe schon einiges versucht, meine leibliche Mutter zu finden, aber leider ohne Erfolg.
Bei wem hat es geklappt und wie???????????

Wo ist das Problem?
Ich bin auch inkongnito adoptiert worden, aber das ist meines Wissens nach bei den meisten Adoptionen so, bei denen die Kindern direkt von der Herkunftsfamilie in die Adoptionsfamilie kommen, um vorzubeugen, dass die leiblichen Eltern das Kind wieder abholen etc.
Du gehst einfach zum Jugendamt, denn die wissen, wer deine Eltern sind und können sie kontaktieren. Dann können die sich entscheiden, ob sie dich sehen wollen und das Jugendamt bahnt dann die ersten Kontakte an.
No problem!
Es sei denn du bist anonym adoptiert worden (ist halt n Unterscheid zu inkognito), dann wissen a uch die Behörden den Namen deiner Mutter nicht, da eben anonym

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15. Oktober 2004 um 22:43
In Antwort auf ginny_12334079

Nicht alle leiblichen Mütter , sind Rabenmütter !
Ich finde es ünfair , Mütter die ihre Kinder weggegeben haben , so zu verurteilen. Nicht in jedem Fall ist es so , das die Mütter ihre Kinder freiwillig hergeben. Ich selbst bin seit zwei einhalb Jahren in einer Situation , die mich zur verzweiflung bringt ! Mein Kind wurde mir weggenommen , weil ich eine lange Vorgeschichte einer habe die auf eignen Famieliären Problemen basiert ! Das war
für das Jugendamt grund genug mir mein Kind zu nehmen ! Das Kind sollte
Anfangs nur in Bereitschaftspflege !
Nur unter diesem Aspekt habe ich dem
zugestimmt ! Jetzt allerding bin ich
eines besseren Belehrt worden !
Was ich nur zu dem was sie hier schreiben sagen wollte : " Ich liebe mein Kind , fahre alle drei wochen über 100 km um meinen kleinen Sohn für nur 3 Stunden, im beisein der Pflegemutter, die mir wo sie nur kann, das Leben schwer macht und mir mein eignes kind von mal zu mal entrfemdet ! Außerdem stetzt das Jugendamt alles daran um das Kind im glauben aufwachsen zu lassen ich sei nur eine flüchtige Bekannte die ab und zu vorbeikommt ! Wenn sie selbt Mutter sind , versuchen sie sich doch einmal in so eine Sitation hineinzuversetzen und veruteilen sie bitte nicht zu unrecht ! Denn man kennt nicht die hintergründe einer solchen entscheidung ! Sie wissen vielleicht wie schwer es ist ein Kind
zu erziehen , aber sie wissen bestimmt nicht, wie schwer es ist mit dem Gedanken leben zu mussen , das das eigene Kind von einer fremden Person als leibliche Mutter gesehne wird ! Ich kämpfe seit der Geburt meines Sohnen um Ihn !

...
Es tut mir leid Julia, ich habe deinen Beitrag erst jetzt gesehen...es ist wirklich traurig, dass Dir das passiert ist.Du hast Recht und die andere Seite muß man auch bedenken sorry, wenn ich Dich verletzt habe.

Hier geht es um Mütter, die ihre Kinder abgegeben haben oder abgeben müßten, aber dann die Kinder, die dann auch Jahre später kein Kontakt haben wollen und zulassen und das schmerzt vielen Adoptivkindern, sie fühlen sich so, wieder im Stich gelassen worden zu sein....
Sicherlich haben auch diese Mütter ihre Gründe, aber was können eigentlich die Kinder dafür??....

Bei Dir wird das natürlich nicht der Fall sein. Du kämpfst ja um Dein Kind. Und dass Du vielen vielen Schikanen ausgesetztz wirst, glaube ich Dir aufs Wort.

Es ist auch unfair, dass die Pflegeeltern zusätzlich noch Dir das Kind entfremden wollen. Aber eins steht fest: Wenn Dein Kind irgendwann Dich suchen wird, wird es nicht vor verschlossenen Türen stehen. Ich wünsche Dir viel Kraft und Ausdauer und dass Dein Kind bald wieder bei Dir leben kann.

Alles Liebe Ceren

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17. Oktober 2004 um 22:18
In Antwort auf Artec

Wie sonst???
Ich habe einen langen,inzwischen vergilbten Brief....

Was für einen Brief?

Ich weiß nicht, wie ich sonst Kontakt zu Ihr aufnehmen sollte. Außer über Handy. Ich weiß nicht, wo sie wohnt, was sie macht, ich weiß gar nichts.
Ich will auch keinen Kontakt mehr, glaube ich, ich will doch einfach nur ein paar Erklärungen! Ich hab auch schon lange keinen Kontakt mehr gesucht. Es gibt einfach nur Momente, wo man sich wünscht, mit ihr reden zu können. Ich kann es einfach nicht verstehen, weil im Herzen tut es schon sehr weh! Auch wenn ich diese Frau gar nicht wirklich kenne!!!

Sag mal Artec,
hast Du echt so wenig Verständnis dafür,was in einer Frau vorgeht,die ein Kind weggeben muss,wobei sie sich die Entscheidung für die SS schon nicht leicht gemacht hatte
?

MIt dem vergilbtem Brief, ein "Abschiedsbrief"an die liebe Adoptiveltern von Bruni......"

Ok,ich habs etwas leichter,ich ruf sie ab und an an,wenn auch nicht sehr oft,erst vor ein paar Tagen......

Du kannst es doch nicht erzwingen,vielleicht hat sie Probleme,eine Familie,die nichts von Dir weiss,einen Mann,der Dich nicht akzeptieren würde,da würde ich auch zu einer Tochter auf Distanz gehen,die aus dem Nichts auftaucht, mich belästigt in meinem jetzt-Leben,alte Wunden aufreisst, ja -das tust Du allemal

Lass der Frau etwas Zeit.
Warum hat sie Dir beim Treffen keine Adresse oder FEstnetznummer gegeben,ist sie Junkie oder vielleicht sozial abgestürzt?

Könnte doch alles sein.

Und jetzt kommmst Du,und willst unbedingt Antworten, so ja wohl nicht,so wirst Du sie auch niemals bekommen,wenn Du alles erzwingen willst

Ich musste auch 20 Jahre warten,dann haben wir uns mal in Ruhe darüber unterhalten.
Und gut wars.
Das braucht Geduld,Empathie,und Verständnis.

Mit dem jetzt-oder-nie-Handy-und-gleich-besser-als-die-Min-ute-zuvor-und-schnell-heute-noch-wenns-geht.

das funktioniert h i e r und s o
n i e m a l s.

Fahr mal ein bisschen runter.
Und setz sie nicht so unter Druck,dann gibt sie Dir vielleicht die Chance,sie kennenzulernen.
Kann auch sein,dass das nix mehr wird.

Dann könntest Du es über RTL probieren.
Wenn die Frau aber Probleme mit ihrem Jetzt-Leben hat,wird sie dort nicht hinkommen wollen.

Denk mal bisschen nach,bevor Du wieder so nen Stress machst.

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19. Oktober 2004 um 20:36
In Antwort auf BrunhildeP

Sag mal Artec,
hast Du echt so wenig Verständnis dafür,was in einer Frau vorgeht,die ein Kind weggeben muss,wobei sie sich die Entscheidung für die SS schon nicht leicht gemacht hatte
?

MIt dem vergilbtem Brief, ein "Abschiedsbrief"an die liebe Adoptiveltern von Bruni......"

Ok,ich habs etwas leichter,ich ruf sie ab und an an,wenn auch nicht sehr oft,erst vor ein paar Tagen......

Du kannst es doch nicht erzwingen,vielleicht hat sie Probleme,eine Familie,die nichts von Dir weiss,einen Mann,der Dich nicht akzeptieren würde,da würde ich auch zu einer Tochter auf Distanz gehen,die aus dem Nichts auftaucht, mich belästigt in meinem jetzt-Leben,alte Wunden aufreisst, ja -das tust Du allemal

Lass der Frau etwas Zeit.
Warum hat sie Dir beim Treffen keine Adresse oder FEstnetznummer gegeben,ist sie Junkie oder vielleicht sozial abgestürzt?

Könnte doch alles sein.

Und jetzt kommmst Du,und willst unbedingt Antworten, so ja wohl nicht,so wirst Du sie auch niemals bekommen,wenn Du alles erzwingen willst

Ich musste auch 20 Jahre warten,dann haben wir uns mal in Ruhe darüber unterhalten.
Und gut wars.
Das braucht Geduld,Empathie,und Verständnis.

Mit dem jetzt-oder-nie-Handy-und-gleich-besser-als-die-Min-ute-zuvor-und-schnell-heute-noch-wenns-geht.

das funktioniert h i e r und s o
n i e m a l s.

Fahr mal ein bisschen runter.
Und setz sie nicht so unter Druck,dann gibt sie Dir vielleicht die Chance,sie kennenzulernen.
Kann auch sein,dass das nix mehr wird.

Dann könntest Du es über RTL probieren.
Wenn die Frau aber Probleme mit ihrem Jetzt-Leben hat,wird sie dort nicht hinkommen wollen.

Denk mal bisschen nach,bevor Du wieder so nen Stress machst.

So viele Vorwürfe!?
Liebe Brunhilde P.,

ich weiß nicht, warum Du mir so viele Vorwürfe machst? Muss ich doch nicht verstehen, oder?

Die Frau, die mich ungewollt zur Welt gebracht hat, hätte sich doch einfach gegen die Schwangerschaft entscheiden können! Oder Sie hätte vorher mal überlegen müsen, bevor Sie meint, sie müsste es mit wer weiß wem machen!!!

Hat denn nicht jeder Mensch ein Recht darauf zu erfahren, wo er her kommt? Ich glaub schon!

Diese Frau möchte ich nicht mehr kennenlernen! Sie hat mich sehr verletzt! Wie kann man denn für jemanden Verständnis haben, wenn man nicht weiß, wofür? Wenn man nichts weiß!

Diese Frau hat sich in mein Leben gedrängt, mir die Hoffnung gegeben, endlich meine Mutter gefunden zu haben! Weißt Du, wie das ist, wenn man eine richtig beschissene Kindheit hatte. Und dann irgendwann erfährt, man ist adoptiert, dann hat man als junger Mensch irgendwo die Hoffnung, alles nacholen zu können. eine Familie zu haben! Du wirst mich nicht verstehen können.

Wenn diese Frau sozial abgestürzt ist, dann hat sie Pech gehabt. Ist mir ehrlich gesagt, scheiß egal. Und RTL? Ne, tut mir leid, das ist nicht mein Niveau! Mit diesem Beitrag hier im Forum wollte ich einfach nur mal darstellen, wie sich adoptierte fühlen können. Und wie ich mich fühle.

Warum sollte ich warten, ihr Zeit geben? Wofür. Ich wollte sicher ne menge Antworten, aber wenn sie nicht in der Lage ist, mir die innerhalb von zwei Jahren zu geben, dann tuts mir leid! Über die Adoption konnte Sie ja auch schnell entscheiden, da hatte die Frau auch keine 1000 Jahre zeit.

Ich bin von der Frau sehr enttäuscht! Aber ich möchte da eigentlich gar nicht mehr drüber nachdenken. Denn im Herzen wird es mir immer verdammt weh tun, und vergessen werde ich Sie auch nie! Aber ich habe keine Lust mehr, um etwas zu kämpfen, was schon lange verloren ist. Sie hätte damals einfach nur sagen müssen, lass mich bitte in Ruhe, ich möchte keinen Kontakt zu Dir. Dann wäre vieles einfacher gewesen. Und wenn ich bald Geburtstag habe, werde ich sicher auch daran denken, das Sie für mich eine Kerze an macht. Das hat sie zumindest mal behautet!

Ich möchte mit diesem Kapitel endlich abschließen können, ist halt nicht so einfach, wenn man noch offene Fragen hat.
Aber ich werde sowieso bald ein neues Leben beginnen, dann aber ohne Sie und die mit Ihr verbundenen Probleme!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sie soll Ihr Leben leben, vielleicht ist sie glücklich, vielleicht geht es ihr richtig scheiße, das ist mir einfach egal!

Nur ich hätte mir einfach gewünscht, das diese Frau mir die Antworten auf meine Fragen gibt, damit hätte Sie mir dann nämlich auch die Möglichkeit gegeben, dieses Kapitel endlich zu beenden. Aber es gibt halt Menschen, die denken nur an sich und Ihre Probleme! Was andere machen ist denen doch egal! Aber Verantwortung kann diese Frau ja sowieso nicht tragen! Wenn man sein Kind zur adoption freigibt, dann sollte man auch dem Kind, wenn es den Wunsch hat, die Antworten auf seine Fragen geben. Und damit musste Sie rechnen, das dieser Tag kommt. Aber diese Frau drückt sich ja fein davor!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich verstehe es nicht, und ich werde mit sicherheit noch viele Tränen fließen lassen, wegen dieser Person!!! Es tut so weh!!!!

Lieben Gruß Artec
und sorry, ich musste jetzt mal dampf ablassen.
Wenn Du noch mehr deinen Senf dazu abgeben möchtest, oder vielleicht auch nen guten Ratschlag hast, schreib mir doch an meine e-mail adresse:
AktisaSchroeder@web.de

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5. Januar 2005 um 10:58
In Antwort auf ginny_12334079

Nicht alle leiblichen Mütter , sind Rabenmütter !
Ich finde es ünfair , Mütter die ihre Kinder weggegeben haben , so zu verurteilen. Nicht in jedem Fall ist es so , das die Mütter ihre Kinder freiwillig hergeben. Ich selbst bin seit zwei einhalb Jahren in einer Situation , die mich zur verzweiflung bringt ! Mein Kind wurde mir weggenommen , weil ich eine lange Vorgeschichte einer habe die auf eignen Famieliären Problemen basiert ! Das war
für das Jugendamt grund genug mir mein Kind zu nehmen ! Das Kind sollte
Anfangs nur in Bereitschaftspflege !
Nur unter diesem Aspekt habe ich dem
zugestimmt ! Jetzt allerding bin ich
eines besseren Belehrt worden !
Was ich nur zu dem was sie hier schreiben sagen wollte : " Ich liebe mein Kind , fahre alle drei wochen über 100 km um meinen kleinen Sohn für nur 3 Stunden, im beisein der Pflegemutter, die mir wo sie nur kann, das Leben schwer macht und mir mein eignes kind von mal zu mal entrfemdet ! Außerdem stetzt das Jugendamt alles daran um das Kind im glauben aufwachsen zu lassen ich sei nur eine flüchtige Bekannte die ab und zu vorbeikommt ! Wenn sie selbt Mutter sind , versuchen sie sich doch einmal in so eine Sitation hineinzuversetzen und veruteilen sie bitte nicht zu unrecht ! Denn man kennt nicht die hintergründe einer solchen entscheidung ! Sie wissen vielleicht wie schwer es ist ein Kind
zu erziehen , aber sie wissen bestimmt nicht, wie schwer es ist mit dem Gedanken leben zu mussen , das das eigene Kind von einer fremden Person als leibliche Mutter gesehne wird ! Ich kämpfe seit der Geburt meines Sohnen um Ihn !

Hallo Julia67,
darf ich Dir mal schreiben? Bei mir ist es, daß ich auf genau der anderen Seite stehe: Ich bin die Tante, die dafür gesorgt hat, daß meiner Schwester die 5 Kinder weggenommen wurden. Näheres im Beitrag: "Kinder im Heim..." im Familienforum - Kinder und Erziehung. Ich würde gerne von Dir wissen, wie Du als Mutter ohne Kinder die Situation beurteilst.

Meine Schwester spricht nicht mehr mit mir, und da Du in einer vielleicht ähnlichen Situation bist, kannst Du mir bestimmt helfen.

Vielleich kannst Du mir auch erzählen, wie es bei Dir war. So könnte ich Deine Sichtweise kennenlernen.

Gruß,
Netti

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5. Januar 2005 um 23:15

Ehrfahrung als Mutter,die ein Kind adoptiert hat
Ich habe meinen Sohn adoptiert als Baby.Ich kann nur sagen das ich es nicht eine Sekunde bereut habe.Er kam mit 7 Tagen zu uns und nach 2 Monaten haben wir ihn adoptieren dürfen.Er ist heute 17 Jahre und das erste mal verliebt,richtig süss.Er hat es von uns mit 3Jahren erfahren,spielerich immer eingefügt und er ist uns heute sehr dankbar.es vergeht kein Tag wo er mir sagt wie lieb er mich hat,ich bin sehr stolz darauf.Natürlich hat auch er den Wunsch seine Erzeuger irgentwann zu suchen .Mein Sohn hat mich aber sogar gefragt ob ich etwas dagegen hätte,natürlich nicht.Im übrigen habe ich mit meiner Mutter damals den Kontakt gebrochen,weil sie meinen Sohn nie akzeptiert hat.Sie hatte gesagt "Ihr musstet euch ja den Kerl an den Hals holen" das war zuviel.Heute lebt sie nicht mehr,aber es war nicht immer einfach für mich.Viel Glück in deinem weiteren Leben.

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6. Januar 2005 um 17:10
In Antwort auf hadley_11987246

Ich und mein Bruder
Sally, ich und mein Bruder sind ebenfalls adoptiert, es liegen jeweils 6 jahre zwischen uns.
Um unsere Adoption wurde eigentlich schon immer ein sehr großes Geheimnis gemacht! Ich bin jetzt 20 und möchte eigentlich bald den nächsten schritt machen, die leiblichen Eltern kennenzulernen. Wie sie heissen weis ich mittlerweile auch in welchen ort sie wohnen, aber der Mut fehlt mir einfach noch!
Ich muss sagen das ich Adoption nicht so echt für sinnvoll halte. Ich habe das einfach innerhalb unserer Familie bemerkt. Wir wurden nie so echt aufgenommen.Es war immer ein Bruch innerahlb der Familie.Und ich fand das Zusammenleben auch ziemlich schwer.Wir sind alle sehr verschieden und gehen alle völlig anders mit Situationen um, man merkte zumindest deutlich das wir nicht aus ein und derselben Familie stammen!Unsere Interessen sind alle furchtbar gespalten, mein Bruder der Musikalische, ich eine Sportlerin, mein Vater der intelektuelle, meine Mom die Soziale...
Ich würde so gerne wissen, wie das wohl so ist der erste Kontakt zu den leiblichen Eltern. ich habe echt Respekt vor dieser Situation!!!

Der erste Kontakt...
es ist nicht einfach, als ich es durchmachen sollte, habe ich es mir einfacher vorgestellt.
Du wirst leute kennenlernen, die dich schon kennen, aber du die nicht. Komisches Gefühl, weil man nicht weiss, wie man sich benehmen soll.
Mich hatte es so irgendwie schockiert, dass ich nächst 2 jahre echt fast kaum Kontakt haben wollte, erst dann als ich mit der Familie das erste mal beim Bier gefeiert habe, habe ich alle Ängste losgelassen...
und jetzt vermisse ich die total, vor allen meine 4Jahre ältere Schwester, die fehlt mir am meisten...

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27. Juni 2005 um 9:39
In Antwort auf maile_11945666

Gefühle einer Adoptierten
HAllo; zuerst einmal suuper dass du zu den Adoptierten gehörst die sagen was los ist und kämpfen anstatt sich zu verstecken! Ich selebr bin adoptiert worden. Als Adoptierte/r steht man ja schon extrem alleine da und keiner Versteht was in einem abgeht. Ich bin absolut deiner Meinung, dass man Kinder frühstmöglich aufklären sollte MUSS! Bei mir war es eher ein zufall dass meine eltern mir das so früh gesagt haben. Meld dich doch mal bei mir oder besuch die webseite www.doublelife.de.vu
Grüße

SCHWACHSINN!!
also als ich den satz "[...] als adoptierte steht man extrem alleine da und keiner versteht was in einem abgeht[...]" gelesen habe, bekam ich schon wieder dieses "arrrgh-gefühl" das ich imer bekomme wenn leute meinen sie müssten sich zum adoptionsthema äußern.
ich bin auch adoptiert worden und ich habe weder meine gebärmutter noch meinen erzeuger je zu gesicht bekommen und ehrlich gesagt interessiert es mich auch keinen furz!! ich mein diese frau hat ihre gründe gehabt als sie mich damals zur adoption freigegeben hat!!! warum verschwendet ihr gedanken an eine so unwichtige person?? is doch egal aus welchem unterleib man geschlüpft is!!!!
im endeffekt is das aufwachsen als adoptivkind nix besonderes, außer man macht aus einer mücke einen elefanten!!
ich habe mir das immer so gedacht bzw ich sehe das immer noch so: ich bin ein absolutes wunschkind meine eltern haben sich jahrelang den arsch für mich aufgerissen!! besser gehz eigentlich net...
un diese einstellung hatte ich auch schon mit hmm 8/9, 10, 11 ach ich weiß nicht eigentlich schon immer.
also denk dir keine solche gequirlte scheiße un freu dich dass du bei leuten lebst die dich gern hamm...
so un ich weiß das auch schon immer...
*kopfschüttel* ihr macht euch aus nichtigkeiten probleme die nicht der rede wert sind!!!

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21. August 2005 um 14:46
In Antwort auf larachantal

Ingognito?????????
Hallo, ich wurde auch adoptiert, allerdings inkognito. Habe schon einiges versucht, meine leibliche Mutter zu finden, aber leider ohne Erfolg.
Bei wem hat es geklappt und wie???????????

Die suche!
einen wunderschönen guten tag,
ersteinmal möchte ich dir mein bedauern aussprechen.
ich glaube ein wenig nach empfinden zu können welche gefühle deine gedanken in solchen momenten der suche tragen,
auch ich suche,
suche nun schon seit 1979 meine tochter svenja welche ich kurz vor meinem 18 geburtstag direkt nach ihrer geburt adoptieren ließ.
wenn ich dann solche suche welche du schriebst lese erlebe ich große hoffnung dass auch svenja sich auf die suche machen könnte. wenn du magst, würde ich mich freuen mit dir in kontakt zu kommen um erfahrungen auszutauschen.
nette grüße lydia

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21. August 2005 um 15:17
In Antwort auf Artec

So viele Vorwürfe!?
Liebe Brunhilde P.,

ich weiß nicht, warum Du mir so viele Vorwürfe machst? Muss ich doch nicht verstehen, oder?

Die Frau, die mich ungewollt zur Welt gebracht hat, hätte sich doch einfach gegen die Schwangerschaft entscheiden können! Oder Sie hätte vorher mal überlegen müsen, bevor Sie meint, sie müsste es mit wer weiß wem machen!!!

Hat denn nicht jeder Mensch ein Recht darauf zu erfahren, wo er her kommt? Ich glaub schon!

Diese Frau möchte ich nicht mehr kennenlernen! Sie hat mich sehr verletzt! Wie kann man denn für jemanden Verständnis haben, wenn man nicht weiß, wofür? Wenn man nichts weiß!

Diese Frau hat sich in mein Leben gedrängt, mir die Hoffnung gegeben, endlich meine Mutter gefunden zu haben! Weißt Du, wie das ist, wenn man eine richtig beschissene Kindheit hatte. Und dann irgendwann erfährt, man ist adoptiert, dann hat man als junger Mensch irgendwo die Hoffnung, alles nacholen zu können. eine Familie zu haben! Du wirst mich nicht verstehen können.

Wenn diese Frau sozial abgestürzt ist, dann hat sie Pech gehabt. Ist mir ehrlich gesagt, scheiß egal. Und RTL? Ne, tut mir leid, das ist nicht mein Niveau! Mit diesem Beitrag hier im Forum wollte ich einfach nur mal darstellen, wie sich adoptierte fühlen können. Und wie ich mich fühle.

Warum sollte ich warten, ihr Zeit geben? Wofür. Ich wollte sicher ne menge Antworten, aber wenn sie nicht in der Lage ist, mir die innerhalb von zwei Jahren zu geben, dann tuts mir leid! Über die Adoption konnte Sie ja auch schnell entscheiden, da hatte die Frau auch keine 1000 Jahre zeit.

Ich bin von der Frau sehr enttäuscht! Aber ich möchte da eigentlich gar nicht mehr drüber nachdenken. Denn im Herzen wird es mir immer verdammt weh tun, und vergessen werde ich Sie auch nie! Aber ich habe keine Lust mehr, um etwas zu kämpfen, was schon lange verloren ist. Sie hätte damals einfach nur sagen müssen, lass mich bitte in Ruhe, ich möchte keinen Kontakt zu Dir. Dann wäre vieles einfacher gewesen. Und wenn ich bald Geburtstag habe, werde ich sicher auch daran denken, das Sie für mich eine Kerze an macht. Das hat sie zumindest mal behautet!

Ich möchte mit diesem Kapitel endlich abschließen können, ist halt nicht so einfach, wenn man noch offene Fragen hat.
Aber ich werde sowieso bald ein neues Leben beginnen, dann aber ohne Sie und die mit Ihr verbundenen Probleme!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sie soll Ihr Leben leben, vielleicht ist sie glücklich, vielleicht geht es ihr richtig scheiße, das ist mir einfach egal!

Nur ich hätte mir einfach gewünscht, das diese Frau mir die Antworten auf meine Fragen gibt, damit hätte Sie mir dann nämlich auch die Möglichkeit gegeben, dieses Kapitel endlich zu beenden. Aber es gibt halt Menschen, die denken nur an sich und Ihre Probleme! Was andere machen ist denen doch egal! Aber Verantwortung kann diese Frau ja sowieso nicht tragen! Wenn man sein Kind zur adoption freigibt, dann sollte man auch dem Kind, wenn es den Wunsch hat, die Antworten auf seine Fragen geben. Und damit musste Sie rechnen, das dieser Tag kommt. Aber diese Frau drückt sich ja fein davor!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich verstehe es nicht, und ich werde mit sicherheit noch viele Tränen fließen lassen, wegen dieser Person!!! Es tut so weh!!!!

Lieben Gruß Artec
und sorry, ich musste jetzt mal dampf ablassen.
Wenn Du noch mehr deinen Senf dazu abgeben möchtest, oder vielleicht auch nen guten Ratschlag hast, schreib mir doch an meine e-mail adresse:
AktisaSchroeder@web.de

Ungewollt ?
manchmal,
liebe artec macht der mensch dinge welche andere und besonders betroffene nicht unbedingt verstehen.
wie auch........
kannst du dir vorstellen dass es auch frauen geben kann welche ein kind adoptieren lassen weil sie das gefühl (der überzeugung sind)haben dem kind ihrem kind nicht gerecht werden zukönnen?
das sie selbst in einem alter der findung sind und garkeine möglichkeit sehen ihrem kind schenken zu können was sie in dieser zeit sich selbst nicht geben können.
vielleicht sind da auch noch menschen welche ihnen sagen das sie es nicht schaffen zukönnen.
glaube mir,
es gibt frauen welche die adoption ihres kindes nicht mit leichtigkeit nehmen,
frauen die wochenlang, tag und nacht weinen und ihre entscheidung der adoption sie nicht mehr schlafen läßt.
diese wochen bis zur endgültigen unterschriftsleistung beim notar als die schwarzesten ihres lebens dachten.
aber die zeit nach der unterschrift die sekunden stunden tage monate jahre jahrzehnte, sie sind noch viel dunkler
viel mächtiger.
klar sie haben sich das selbst zu zuschreiben,
es selbst zu verantworten und doch wissen sie das richtige für ihr kind getan zu haben.
ich glaube an die verbundenheit einer mutter zu ihrem kind , ja auch wenn das kind nicht real bei ihrer mutter und die mutter nicht bei ihrem kind ist.
die emotionale ebene auf welcher mutter und kind miteinander sind, auch ohne sich jemals gesehen zu haben ist sicher nicht das was mutter und kind zusammen leben könnten, auch kein ersatz..... natürlich nicht und trotzdem keine gleichgültigkeit.

momentan glaube ich zu emotional zu schreiben und denke mit diesem satz zu schließen.
p.s es gibt keine entschuldigung für eine adoption.
aber, es muß auch keine geben.

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21. August 2005 um 21:12
In Antwort auf maile_11945666

Gefühle einer Adoptierten
HAllo; zuerst einmal suuper dass du zu den Adoptierten gehörst die sagen was los ist und kämpfen anstatt sich zu verstecken! Ich selebr bin adoptiert worden. Als Adoptierte/r steht man ja schon extrem alleine da und keiner Versteht was in einem abgeht. Ich bin absolut deiner Meinung, dass man Kinder frühstmöglich aufklären sollte MUSS! Bei mir war es eher ein zufall dass meine eltern mir das so früh gesagt haben. Meld dich doch mal bei mir oder besuch die webseite www.doublelife.de.vu
Grüße

Manchmal tut's schon weh!
Ich bin 17 Jahre alt und als ich zwei Jahre alt war, wurde ich meiner Mutter weggenommen und kam ins Heim. Kurz vor meinem dritten Lebensjahr adoptierten mich meine Adoptiveltern, die ich wirklich über alles lieb habe und um nichts in der Welt mehr missen möchte! Doch trotzdem gibt es Momente wo mich dieses Thema sehr beschäftigt!
In den letzten Jahren ist mir auch aufgefallen, je älter ich werde desto mehr beschäftige ich mich mit dem Thema!
Ich weis eigentlich schon immer das ich adoptiert bin, da mir meine Eltern das immer wieder erklärt hatten, als ich klein war.
Noch bin ich noch nicht 18 und kann deswegen noch nichts über das Jugendamt erfahren. Doch ich bin sehr interessiert daran und mache mir immer wieder Gedanken darüber wie meine leibliche Mutter wohl ist! Ob ich Geschwister habe, etc ...
Doch irgendwie traue ich mich nicht mehr so richtig, oder immer weniger, mich mit meinen Eltern über dieses Thema zu unterhalten. Ich habe Angst sie zu verletzen, vor allem meine Mutter!!

Es interessiert mich schon sehr was mit meiner leiblichen Mutter ist und eventuell angehörigen! Das WARUM interessiert schon irgendwie jeden!
Manchmal wenn es Zoff Daheim gibt (oft auch wegen meiner 7 Jahre älteren Adoptivschwester) dann fühle ich mich manchmal schon allein und auch in anderen Momenten. Dann ziehe ich mich in mein Zimmer zurück und dann beschäftigt mich immer die Frage woher komm ich! Und es tut immer weh, weil ich es nicht versteh! Vielleicht denke ich auch zu viel darüber nach, oder bin ich einfach viel zu sehr empfindlich, manche würden vielleicht sensibelchen sagen! ICh weis auch nicht, ich finde es einfach immer wieder unheimlich schwer.

Ich stehe noch in Kontakt mit einer Erzieherin (Ordensschwester aus dem Heim) und einem Freund, der mit mir dort im Heim war und dort aufgewachsen ist! Die Beiden habe ich sehr lieb und könnte es mir ohne die Beiden auch nicht mehr vorstellen, mit Ihnen kann ich über vieles reden.

Manchmal weis ich einfach nicht wie ich das Thema behandeln soll. Geheimnis draus machen oder nicht? Nur wenige Freunde wissen davon!

Ganz liebe Grüße an ALLE da draußen! EngelEla

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24. August 2005 um 13:30
In Antwort auf kayla_12492224

Manchmal tut's schon weh!
Ich bin 17 Jahre alt und als ich zwei Jahre alt war, wurde ich meiner Mutter weggenommen und kam ins Heim. Kurz vor meinem dritten Lebensjahr adoptierten mich meine Adoptiveltern, die ich wirklich über alles lieb habe und um nichts in der Welt mehr missen möchte! Doch trotzdem gibt es Momente wo mich dieses Thema sehr beschäftigt!
In den letzten Jahren ist mir auch aufgefallen, je älter ich werde desto mehr beschäftige ich mich mit dem Thema!
Ich weis eigentlich schon immer das ich adoptiert bin, da mir meine Eltern das immer wieder erklärt hatten, als ich klein war.
Noch bin ich noch nicht 18 und kann deswegen noch nichts über das Jugendamt erfahren. Doch ich bin sehr interessiert daran und mache mir immer wieder Gedanken darüber wie meine leibliche Mutter wohl ist! Ob ich Geschwister habe, etc ...
Doch irgendwie traue ich mich nicht mehr so richtig, oder immer weniger, mich mit meinen Eltern über dieses Thema zu unterhalten. Ich habe Angst sie zu verletzen, vor allem meine Mutter!!

Es interessiert mich schon sehr was mit meiner leiblichen Mutter ist und eventuell angehörigen! Das WARUM interessiert schon irgendwie jeden!
Manchmal wenn es Zoff Daheim gibt (oft auch wegen meiner 7 Jahre älteren Adoptivschwester) dann fühle ich mich manchmal schon allein und auch in anderen Momenten. Dann ziehe ich mich in mein Zimmer zurück und dann beschäftigt mich immer die Frage woher komm ich! Und es tut immer weh, weil ich es nicht versteh! Vielleicht denke ich auch zu viel darüber nach, oder bin ich einfach viel zu sehr empfindlich, manche würden vielleicht sensibelchen sagen! ICh weis auch nicht, ich finde es einfach immer wieder unheimlich schwer.

Ich stehe noch in Kontakt mit einer Erzieherin (Ordensschwester aus dem Heim) und einem Freund, der mit mir dort im Heim war und dort aufgewachsen ist! Die Beiden habe ich sehr lieb und könnte es mir ohne die Beiden auch nicht mehr vorstellen, mit Ihnen kann ich über vieles reden.

Manchmal weis ich einfach nicht wie ich das Thema behandeln soll. Geheimnis draus machen oder nicht? Nur wenige Freunde wissen davon!

Ganz liebe Grüße an ALLE da draußen! EngelEla

Nicht aufgeben
hallo,
ich bin einer dieser frauen welche ihr kind direkt nach der geburt zur adoption frei gab.
möchte dir gerne sagen das ich es wunderbar finde was du schreibst. du kannst schon sehr klar sagen was du möchtest.
manche menschen habe leider nicht diese fähigkeit ihre emotion in worte zu fassen um andere daran teilhaben zu lassen.
und diese welche dich nicht verstehen .......
lass sie. sie müssen es nicht.
ich als betroffene, möchte nicht darum bitten verständniss oder der gleichen zu bekommen, nein möchte einfach nur jedem mut zusprechen das zu tun was wichtig und richtig erscheint für jeden einzelnen.
weißt du,
vielleicht ist es so das deine leibliche mutter wartet, sich sogar danach sehnt dich kennen zu lernen.
wir als mütter haben keine chance euch zu finden,
egal welche beziehungen frau hat. wir können es nicht.
vielleicht findest du in ihr etwas was auch du in dir hast.
vielleicht ist sie dir garnicht fremd,
vielleicht bist du schon immer in ihren gedanken,
vielleicht wird eure begegnung etwas wunderbares!!!!!!!
vielleicht wirst du auch feststellen das es keine gemeinsame energie für euch gibt.
aber du hast getan was du konntest.
ich wünsche dir alles erdenklich liebe ,
UND, GLAUBE EINFACH AN DICH UND DAS WAS DU TUST, FÜHLST
SIE WIRD ES AUCH GETAN HABEN.
wünschte mir, ich könnte svenja (meine tochter) auch ein paar zeilen schreiben.
nette grüße lydia

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24. August 2005 um 14:49

Kenne solche Probleme
auch ich leide darunter dass erst Adoptiveltern sowie leibliche Mutter um mich gestritten haben.
Jetzt wenn ich mal Hilfe benötige, will keiner von beiden Parteien mehr mit mir reden und ist kurz ab am Telefon.

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25. August 2005 um 22:55
In Antwort auf tammi_12473825

Nicht aufgeben
hallo,
ich bin einer dieser frauen welche ihr kind direkt nach der geburt zur adoption frei gab.
möchte dir gerne sagen das ich es wunderbar finde was du schreibst. du kannst schon sehr klar sagen was du möchtest.
manche menschen habe leider nicht diese fähigkeit ihre emotion in worte zu fassen um andere daran teilhaben zu lassen.
und diese welche dich nicht verstehen .......
lass sie. sie müssen es nicht.
ich als betroffene, möchte nicht darum bitten verständniss oder der gleichen zu bekommen, nein möchte einfach nur jedem mut zusprechen das zu tun was wichtig und richtig erscheint für jeden einzelnen.
weißt du,
vielleicht ist es so das deine leibliche mutter wartet, sich sogar danach sehnt dich kennen zu lernen.
wir als mütter haben keine chance euch zu finden,
egal welche beziehungen frau hat. wir können es nicht.
vielleicht findest du in ihr etwas was auch du in dir hast.
vielleicht ist sie dir garnicht fremd,
vielleicht bist du schon immer in ihren gedanken,
vielleicht wird eure begegnung etwas wunderbares!!!!!!!
vielleicht wirst du auch feststellen das es keine gemeinsame energie für euch gibt.
aber du hast getan was du konntest.
ich wünsche dir alles erdenklich liebe ,
UND, GLAUBE EINFACH AN DICH UND DAS WAS DU TUST, FÜHLST
SIE WIRD ES AUCH GETAN HABEN.
wünschte mir, ich könnte svenja (meine tochter) auch ein paar zeilen schreiben.
nette grüße lydia

Danke
Danke für die guten Worte!
Ich finde es einfach klasse, dass es diese Seite gibt in der man sich mit anderen mit gleichen Erfahrungen austauschen kann!
Ich habe noch nie so richtig mit anderen gesprochen die das Gleiche empfinden oder ähnliches! Es regt zum denken an.( Obwohl ich denke, dass ich immer zu viel denke?!)

Das tut gut und macht Mut, wenn man sieht, dass man nicht allein auf der Suche nach jmd. oder nach etwas ist das in der Vergangenheit weit zurück liegt.

Ich bin sehr traurig darüber, dass ich keine BAbyfotos von mir besitze. Auf dem ältesten Foto das ich habe, bin ich zweieinhalb!
Ich finde BAbys so knuddelig und umso mehr finde ich es einfach schade, dass es keine von mir gibt, die ich anderen zeigen kann! Auch dass ich nicht weis, wie ich als Baby war!
Irgendwie habe ich das Gefühl dass ich manchmal mein Gesicht in anderen Babyfotos suche.
Manche können das sicher nicht verstehen, aber so bin ich halt,vielleicht kleinlich, aber...

Ich bin mir sicher dass Deine Tochter sicher oft an Dich denkt! Das ist einfach normal! Sie wird sich warscheinlich auch fragen, was sie alles von dir vererbt hat. Aussehen? Irgendwelche Charakterzüge? EMOTIONEN? Das Lächeln?
...
Sie war und ist einfach noch ein Teil von Dir, auch wenn sie nicht für Dich und Du für sie greifbar bist!
Manchmal wird Sie VIELLEICHT( ich kann nur sagen was ich manchmal empfinde oder empfunden habe) die hassen, dafür dass Sie existiert. Umsomehr wird sie dich lieben, für die schönsten Momente in ihrem Leben, die sie erleben darf! Dank Dir, dass Du sie auf die Welt gebracht hast und nicht abgetrieben hast!

Sie wird sich sicher auf die Suche machen, mindestens noch mit dem Gedanken spielen, auch wenn sie es sich noch nicht traut. Sie wird es einmal tun. Da bin ich mir sicher!

Ganz lieben Gruß, EngelEla!

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11. November 2005 um 14:05

Antwort zum Beitrag: Erfahrung als Adoptierte
Liebe Artec,
ich arbeite für eine Fensehproduktionsfirma in München.
Für den Fernsehsender Pro7 habe wir vor ein paar Monaten eine Beitrag-Serie über "Vermisste Kinder" gedreht. Dadurch konnten wir immerhin von insgesamt 5 Fällen 2 Familien bei ihrere Suche geholfen.
Nun haben wir "den Spieß umgedreht" und möchten gerne mit Menschen drehen, die auf der Suche nach ihren Eltern sind.

Ich habe deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen und würde mich sehr freuen, wenn du mit mir Kontakt aufnehmen würdest und bei unserem Beitrag mitwirken würdest.
Du könntest erzählen, wie es war, als du deine Mutter wiedergefunden hast, welche Gefühle du dabei hattest und auch welche "Folgen" es haben kann, wenn man die leibliche Mutter wiedersieht.

Ich hoffe du antwortest auf meinen Beitrag!
Du kannst mich auch gerne direkt per e-mail ansprechen: massmann@marks-engel.de

Viele liebe Grüße,

Tina Massmann

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17. November 2005 um 20:00
In Antwort auf yadira_12513814

Antwort zum Beitrag: Erfahrung als Adoptierte
Liebe Artec,
ich arbeite für eine Fensehproduktionsfirma in München.
Für den Fernsehsender Pro7 habe wir vor ein paar Monaten eine Beitrag-Serie über "Vermisste Kinder" gedreht. Dadurch konnten wir immerhin von insgesamt 5 Fällen 2 Familien bei ihrere Suche geholfen.
Nun haben wir "den Spieß umgedreht" und möchten gerne mit Menschen drehen, die auf der Suche nach ihren Eltern sind.

Ich habe deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen und würde mich sehr freuen, wenn du mit mir Kontakt aufnehmen würdest und bei unserem Beitrag mitwirken würdest.
Du könntest erzählen, wie es war, als du deine Mutter wiedergefunden hast, welche Gefühle du dabei hattest und auch welche "Folgen" es haben kann, wenn man die leibliche Mutter wiedersieht.

Ich hoffe du antwortest auf meinen Beitrag!
Du kannst mich auch gerne direkt per e-mail ansprechen: massmann@marks-engel.de

Viele liebe Grüße,

Tina Massmann

Für mich ist das Thema beendet!
Hallo,

ich finde es gut, dass über dieses Thema berichtet wird. Allerdings käme es für mich nicht in Frage, darüber in der Öffentlichkeit zu reden.

Außerdem bin ich mittlerweile soweit, dass ich für mich sagen kann, ich habe dieses Kapitel abgeschlossen. Zumindest die meiste Zeit. Es würde wieder alles hochkommen, die Traurigkeit, Einsamkeit. Tut mir leid, aber das will ich nicht mehr. Ich habe damals diese Frau kennengelernt und Sie hat mich enttäuscht. Gründe weiß ich bis heute nicht und mittlerweile ist Sie mir egal. Es gibt keinen Kontakt, ich habe die Handy-Nummer gelöscht. An meinem Geburtstag werde ich wieder daran denken, da Sie ja an diesem Tag immer eine Kerze für mich anmacht. Aber mehr als ein Gedanke auch nicht.

Es gibt bestimmt andere, die bessere Erfahrungen gemacht haben und die auch gerne darüber berichten. Viel Glück.

Gurß Artec

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26. Januar 2006 um 19:45
In Antwort auf tammi_12473825

Die suche!
einen wunderschönen guten tag,
ersteinmal möchte ich dir mein bedauern aussprechen.
ich glaube ein wenig nach empfinden zu können welche gefühle deine gedanken in solchen momenten der suche tragen,
auch ich suche,
suche nun schon seit 1979 meine tochter svenja welche ich kurz vor meinem 18 geburtstag direkt nach ihrer geburt adoptieren ließ.
wenn ich dann solche suche welche du schriebst lese erlebe ich große hoffnung dass auch svenja sich auf die suche machen könnte. wenn du magst, würde ich mich freuen mit dir in kontakt zu kommen um erfahrungen auszutauschen.
nette grüße lydia

Hoffe auf hilfe
Hallo,
und warst du erfolgreich nach der suche deiner tochter ? ich suche meinen bruder. und habe leider erfahren, dass ich per gesetz keine möglichkeit habe ihn zu finden. solange er es nciht auch will. ich weiß ja gar nicht, ob er überhaupt weiß, das er adoptiert wurde.
das ist wirklich ein graus.

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3. Februar 2006 um 10:39

Ich habe angst davor, etwas zu vermissen, was ich nicht kenne!!!
Ich bin nun 25 Jahre alt und bin mit 3 Monaten von meiner leiblichen Mutter zur Adoption frei gegeben worden. Ich bin zu einer ganz tollen "Pädagogen-Familie" gekommen, hatte ne super schöne Kindheit und weiß, seit ich denken kann, das ich adoptiert bin. Natürlich wurde dadurch die Jugend ein bischen schwerer, mehr Machtkämpfe, Ausgrenzungen etc., aber meine Eltern haben so nie mein Vertrauen missbraucht. Ihr wollt Eure Kinder zur Wahrheit erziehen?? Fangt bei Euch selber an!!!

Ich habe meinen leiblichen Bruder kennengelernt...er ist und bleibt ein fremder Mensch für mich. Meine Mutter zu treffen oder kennenzulernen habe ich kein Interesse. Wozu? Mir fehlt es an nichts. Mein Leben habe ich von Anfang an mitbekommen..was soll ich noch für Fragen haben??? Eine Adoption ist eine Adoption. Eine leibliche Mutter legt bei der Adoption fest, dass sie alle REchte auf das KInd abgibt. Man brauch sie nichts zu fragen. Man kann ihr leise dafür danken, das sie auf diese Weise einem ein besseres Leben ermöglicht hat, als sie es fähig war zu geben!!!

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24. September 2007 um 16:37
In Antwort auf schokomama

Huhu wurde auch Adoptiert....
Hallo...
Ich heiße: Bianka und bin 19, ich wurde auch Adoptiert, und würde mich freuen, wenn du dich mal melden könntest.
Meine E-Mail Addi: Schoko-Hase@t-online.de

Huhu ebenfalls adoptiert
Hallo Schokomaus,

ich bin zwar nicht mehr ganz so jung wie Du, das heißt ich bin 34 Jahre.
Wie hast Du von Deiner Adoption erfahren?
Ich habe es vor 2 Tagen erfahren, da ich meinen langjährigen Lebenspartner heiraten möchte. Es war und ist ein totaler schock für mich und meine Tochter.
Wann hast Du davon erfahren und konntest Du es gut verarbeiten?
Bitte schreibe mir mal zurück, würde mich riesig darüber freuen.

Deine Angel

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11. Januar 2008 um 22:41

Mutter gestorben, bevor ich sie fand.
Ich wurde nach der Geburt ins Heim gegeben. Mit 1em Jahr adoptiert.
Meine Kindheit bei den neuen Eltern endete mit dem Tag, als ich in der Schule erfuhr, daß meine Eltern nicht meine Eltern sind. Das Vertrauen besonders zu meiner Mutter war weg.
Sie muß mich jahrlang angelogen haben, denn als kleines Kind stellt man sicher schon die Herkunftsfrage.

Wir haben nie darüber gesprochen.

Als ich meine leibliche Mutter fand, war sie bereits tot, mit 39 an den Folgen ihres Alkoholkonsums gestorben.
Schuldgefühle habe ich heute noch. Auch Mitleid.
Ich habe eine tiefe Sehnsucht nach ihr.
Ich besuche sie auf dem Friedhof.

Ich höre oft, wie traurig die Begegnung zwischen leiblicher Mutter und Kind sein kann.

So weiß ich nicht was trauriger ist, nicht die Chance gehabt zu haben, sie zu treffen oder zu wissen, daß sie Dich ablehnt.

Nun bin ich auf der Suche nach meinem Vater. Ich habe nur seinen Namen und suche seit 10 Jahren ohne Erfolg.
Es gibt soviele unbeantwortete Fragen.

So, wie ich für sie, meine leibliche Mutter empfinde, glaube ich nicht, daß sie mich in der Schwangerschaft abgelehnt hat.
Ich weiß, daß der Druck von ihrer Mutter kam, die leider kurz vor ihr gestorben ist.

Alle fäden, die ich verfolge enden mit
Schweigen oder Ahnungslosigkeit.Oder Verleugnung.Einige Fetzen nur weiß ich. Einige Fotos habe ich und ihren Personalausweis, den sie mal auf einem ihrer ArbeitsSchiffe liegenlassen hat. Diese Sachen hüte ich.

Vielleicht will ich es mir schön reden und an das Gute glauben. Aber das ist mir lieber so.

Auch von mir der Apell an alle, die Adoptieren, sagt Euren Kindern was los ist, sie werden Euch nicht verlassen, wenn ihr ihnen nur Eure Ängste mitteilt.

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12. Februar 2008 um 18:12

Adoption, man muss wissen wie man damit umgehen will
Hallo, tja wen wunderts auf dieser Seite, auch ich bin adoptiert worden (28).

Damals war ich bereits 5 Jahre. Geboren wurde ich in Chile, Los Lagos- nennt man auch die "chilenische Schweiz". Geheiratet habe ich vor 2 Jahren (einen Deutschen, wohnen aber schon seit 5 Jahren gemeinsam in der Schweiz). Meine Geburtsurkunde allerdings habe ich von meinen Adoptiveltern erst nach unseren Flitterwochen nach Chile erhalten.

Es war schon ein merkwürdiges Gefühl, den Namen des leiblichen Vaters auf den Papieren zu sehen.
Ich wusste ja damals, dass ich adoptiert worden bin. Jedoch war es nicht einfach.

Meine AdoptivMutter hatte ein Trauma noch von ihren Fehlgeburten, die sich dann mit ihrer Aggression an mir abgeladen hat. Es ist ein Grund weshalb auch ich mich auf die Suche gemacht habe. Ich hatte es eigentlich nie vorgehabt, aber die Wunden die man mir auch in Deutschland zugefügt haben wurden nicht kleiner. Die Umwelt im Norden tat sein übriges(anglotzen, starren, Rassissmus), aber meine Eltern nahmen es nie Ernst. Alles bildete ich mir ein, sagten sie.Noch heute werde ich nach Indien gesteckt. Dabei habe ich
Indianer als Vorfahren, Mapuche. Somit sieht man, wie sehr die Europäer eine Gehirnwäsche aus dem östlichen Gebiet haben. Dunkelhäutig, dunkle Haare= Indien, fertig, Schublade auf und wieder zu. In der Schweiz fragt man mich direkt, das finde ich schön, das Interesse ist da. Aber ich fühle mich immer wie zwischen den Welten. Ich sehe exotisch aus, spreche aber perfekt Hochdeutsch (hier Schriftdeutsch). In Chile war ich froh, wie eine von Ihresgleichen angesehen zu sein- jedoch haperte es mit dem Spanischen.

Die Sprache durfte ich damals nicht mehr sprechen, aber meine Mutter wollte mir einreden ich wollte es nicht. Ich weiss es besser, denn es war eine grosse Wende für mich - eine Entgültigkeit. Ich war so eingeschüchert, dass ich nur noch "JA" sagte.
Ziel war also nur Deutsch, alles andere vergessen und mit niemandem darüber reden, wehe.

Von der Mutter meines Vaters wurde auch ich, bis zu ihrem Tod hin, nie akzeptiert.

Meine Mutter dagegen hat sich so sehr an mich festgehalten, dass sie selbst meine Freunde vergrault hat. Mein Vater hat sich immer schön aus allem rausgehalten- ich bin sicher, sonst hätten sie sich getrennt.
Interessant finde ich, dass beide Leitende Funktionen (Cheflaborantin/ Betriebsleiter) hatten- anspruchsvolle, aber mit mir als eigentlich ja ihre Tochter nichts wirklich anfangen konnten. Abitur sollte ich machen und studieren. Man verglich mich zusehr mit der Nichte meiner Eltern. Die ist heute Rechtsanwältin in einer kleinen Kanzlei. Ich bin MTA(Medizinisch- Technische- Assistentin), wird aber in der Schweiz nicht so hoch angesehen wie in Deutschland.

In der Gegenwart meiner Eltern durfte ich auch nie sagen "das ist sicher genetisch bedingt". Für sie gab es mein früheres Leben nicht! All meine Alpträume habe ich mir denn auch nur ausgedacht, die mich bis heute hin aber verfolgen. Wie heute bei Pro7 >>"Lebe deinen Traum"- Mutter verzweifelt gesucht<< habe auch ich Narben an meinem Körper, die wohl von einem Brand herühren in Chile.

Da ich mit meinen eigenen zukünftigen Kindern (egal ob adoptiert oder eigene) freundlicher, herziger und liebensvoller sein möchte (also nicht wie in einem Theater) habe ich mir vorgenommen aus diesem Grund meine Vergangenheit erst recht an mich ran zu lassen. Die Gefahr nämlich seine eigene Unzufriedenheit an Kindern auszulassen habe ich am eigenen Leib gespürt! Zum Glück es in meinem Leben an 1 Hand abzuzählende liebe Menschen, wo ich Wärme und ehrliches Interesse an meiner Person gespürt habe.

Wichtig ist, dass die Eltern, die wirklich ein Kind adoptieren möchten, sich im Klaren sein müssen, dass sie das Kind aus einer Gesellschaft rausrupfen hier allerdings mit Verlusten, nämlich den Wurzeln. Sich als Eltern auch nie zu selbstsicher sein, sondern sich gemeinsam auf jeden Schritt freuen und vor allem nicht das Unmögliche verlangen. Das heisst auch nicht, unbedingt immer verhätscheln aber bitte, bitte niemals handgreiflich werden.Ab dann ist nämlich das Vertrauen schon zerstört!!! Vielleicht hilft es ja wie bei einem Baby ein Buch der ersten Entwicklungsjahre zu führen.

Trösten ist immer wichtig, ich würd sagen, wichtiger als beim eigenen leiblichen Kind. Denn jedes adoptierte Kind hat bereits ein Leben hinter sich gelassen oder lassen müssen ob freiwillig oder weggegeben worden. Das vergessen Adoptiveltern leider zugern, denn jetzt hat das Kind es ja gut. Achja, nicht gleich mit jedem materialistischem Zeug überhaufen. Das Kind wird ja erdrückt!!! Meist freuen sich auch Adoptivkinder auf feste Rituale, gemeinsam als Familie oder viele Ausflüge. Mehr als nur ins Bett bringen.
Tiere helfen zusätzlich. Das Kind braucht jetzt erst recht Ablenkung und vor allem Wärme und Geborgenheit.
***
Herausgefunden habe ich, dass meine leiblichen Eltern leider schon Tod sind. Ich werde sie also nie kennenlernen. Es gibt aber einen Onkel. Ich denke nicht, dass ich ihn noch kennenlernen werde, aber ich hoffe auf eine Aufklärung, was in den ersten 4 Jahren passiert ist (das letzte Jahr kenne ich).

Noch weiss ich nicht wie das Enden wird. Ich bin froh verheiratet zu sein und mein Mann gibt mir die ehrlichen Umarmungen, die ich bei meinen Eltern noch heute vermisse. Den Weg zu gehen ist spannend, denn dann kann ich meinen Kindern ehrlich Antwort geben ohne ein schlechtes Gefühl zu haben.

Das ist mein Weg, es kann aber für jedes Adoptivkind anders sein. Es muss selber entscheiden, wie es in die Zukunft gehen will.

Achja, seit einiger Zeit weiss ich, dass ich nicht nur Deutsche bin, sondern auch Chilenin. Das macht mich wirklich froh, da ich mich eben ja genauso fühle >>zwischen den Welten<<

Allen sei noch gesagt:
Die Vergangenheit holt einen früher oder später immer wieder ein - spätestens bei den Enkelkindern =.

Für eine bessere Welt.
Liebe Grüsse
Cristina

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12. Februar 2008 um 18:33
In Antwort auf ceren2

???
Ich finde es schade, dass sie am anfang von ihren Adoptiveltern, die Jahrelang sie geflegt und behütet haben...

gar nicht würdigen...stattdessen suchen sie immer noch ein Kontakt zu jener Person, die sie schon einmal im Stich gelassen hat!!!
Bestimmt hatte sie ihre Gründe....
Auch wenn es weh tut, diese Frau ist nur ihre biologische Mutter, sonst nichts!!!
Sie war niemals für sie da...das Kind wurde von einer anderen liebevollen Familie aufgezogen, getröstet wenn sie Trost brauchten, gepflegt, wenn sie krank waren, es hat ihnen an nichts gefehlt! Warum zeigen sie sich denn jetzt so undankbar, nur weil sie ihnen nicht gesagt haben, das sie ein Adoptivkind waren???
Ich bin selber Mutter und weiß, wie schwierig es ist ein Kind aufzuziehen, nur wenn man selber Kinder hat, weiß man es zu schätzen, was die Eltern bisher durchmachen mußten, denn Elterndasein ist schwierig, auch wenn es noch so schön ist....

Diese Familie hat sie wie ein eigenes Kind geliebt vielleicht deswegen nicht nötig gefunden die Wahrheit zu sagen....vielleicht wollten sie es ihnen auch irgendwann sagen...

Ich kenne andere Fälle, wo die Kinder von Anfang an wußten, dass sie adoptiert wurden...sie haben von anfang an jede Bemerkung der Adoptiverlern als Angriff aufgefaßt, glaubten nicht richtig geliebt worden zu sein....haben dann auch rebelliert und genauso mit 18 ausgezogen!!!!

Lassen sie doch ihre biologische Mutter sausen, sie hat sie doch schon einmal im Stich gelassen, vielleicht konnte sie damals wirklich nicht anders, aber nun akzeptieren sie, dass sie kein Kontakt will... kümmern sie sich lieber um ihre Adoptiverlern, die Ihnen eine schöne Kindheit beschert haben, das haben manche Kinder nicht einmal mit ihren eigenen, leiblichen Eltern erleben dürfen !!!!!!!!!!

Zeigen sie sich endlich dankbar!!

Das ich nicht lache
Guten Tag,

ihr Beitrag hier ist völlig fehl am Platz!

Sind sie selber adoptiert worden, wurden sie vorher oder nachher geschlagen? Diese Kinder wissen wovon sie reden und sie mussten immer Schweigen. Geld macht eben nicht glücklich.

Alle die ihre leiblichen Eltern haben, sollten froh sein, denn sie wurden nicht um ihre Wurzeln gebracht. Gehen Sie sensitiver mit dieser Geschichte um. Denn herziges Lachen gibt es bei den wenigsten die Adoptiert sind.

Es gibt nunmal Merkmale an Menschen, die man immer bei Verwandten sucht, für uns fehlen diese aber.
Guten Tag.

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4. Oktober 2008 um 16:41

Hey, ...
bei mir war es so ähnlich ich bin auch adoptiert worden im alter von drei tagen ca.... schreib mir wenn du lust hast dich ein bisschen auszutauschen..
glg,kat

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4. Oktober 2008 um 23:25
In Antwort auf dorris_12876101

SCHWACHSINN!!
also als ich den satz "[...] als adoptierte steht man extrem alleine da und keiner versteht was in einem abgeht[...]" gelesen habe, bekam ich schon wieder dieses "arrrgh-gefühl" das ich imer bekomme wenn leute meinen sie müssten sich zum adoptionsthema äußern.
ich bin auch adoptiert worden und ich habe weder meine gebärmutter noch meinen erzeuger je zu gesicht bekommen und ehrlich gesagt interessiert es mich auch keinen furz!! ich mein diese frau hat ihre gründe gehabt als sie mich damals zur adoption freigegeben hat!!! warum verschwendet ihr gedanken an eine so unwichtige person?? is doch egal aus welchem unterleib man geschlüpft is!!!!
im endeffekt is das aufwachsen als adoptivkind nix besonderes, außer man macht aus einer mücke einen elefanten!!
ich habe mir das immer so gedacht bzw ich sehe das immer noch so: ich bin ein absolutes wunschkind meine eltern haben sich jahrelang den arsch für mich aufgerissen!! besser gehz eigentlich net...
un diese einstellung hatte ich auch schon mit hmm 8/9, 10, 11 ach ich weiß nicht eigentlich schon immer.
also denk dir keine solche gequirlte scheiße un freu dich dass du bei leuten lebst die dich gern hamm...
so un ich weiß das auch schon immer...
*kopfschüttel* ihr macht euch aus nichtigkeiten probleme die nicht der rede wert sind!!!

Das sehe ich ein bisschen anders...
huhu, hmmm was du da schreibst kommt mir bekannt vor... ich bin auch adoptiert und kann ähnliches behaupten von meiner familie... ich hab bis vor einiger zeit genauso gedacht wie du, aber dann wurde ich eines besseren belehrt.... eine solche abtrennung zwischen leiblicher mutter und kind hat IMMER eine auswirkung auf das kind... auch wenn es irgendwo in den tiefen des unterbewusstseins verdrängt ist und über die jahre "gras" drüber gewachsen ist. meiner meinung hinterlässt es eine wunde in der wurzel eines jeden adoptierten kindes. ich wurde shcon mit drei tagen adoptiert also unmittelbar aus dem krankenhaus heraus... und mitlerweile weiss ich dass es auswirkungen gehabt hat. es ist nur sehr schwierig daran zu kommen weil es eben alles zu einem zeitpunkt geschehen ist an dem man noch nicht bewusst denken und realisieren konnte...sehr schwierig also. aber als ich mich dann irgendwann nach langer widerwilligkeit doch damit auseinander gesetzt habe ist mir einiges klar geworden, ich habe mich und wie ich in meiner kindheit war, ..mich verhalten habe..etc reflektieren können und viele dinge über mich selber...wieso ich so ticke wie ich es eben tue...etc besser verstehen können....alles macht irgendwie dann sinn.... man beginnt sich selbst besser zu verstehen... allein die zeit in der man im bauch war also die pränatale phase..wie man sagt... hat einflüsse auf das noch ungebohrene baby...wie ja mitlerweile wissenschaftlich nachgewiesen ist.... ich denke dass die leute die behaupten und wahrscheinlich auch der überzeugung sind dass es keine auswirkungen auf sie hat einfach nohc nicht bereit sind sich mit diesm heiklen thema auseinander zu setzen...oder bei denen es eben noch schlummert..... viel mir ja auch schwer und tut es immer noch.....
tausch mich gerne mit euch aus....hab nicht viele leute die in einer ähnlichen situation sind wie ich...
liebe grüße!!

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4. Oktober 2008 um 23:46

Ich habe es zwar früh erfahren aber ähnliche erfahrungen mit der leiblichen mutter gemacht..
hallo artec, also ich wusste schon immer dass ich adoptiert bin...zum GLÜCK, alles andere ist ungeheuerlich!!! ein freund von mir hat es auch erst vor kurzem erfahren, ca vor zwei jahren... über einen freund von ihm... er hat es gar nciht verkraftet und nimmt seid dem drogen und hat immer weiter abgebaut....unverantwortlich von eltern das nicht von anfang an zu sagen....
naja aber was ich eigentlcih sagen wollte ist, dass du mit der situation was diene leibliche mutter angeht nicht alleine bist.... als ich meine leibliche mutter gefunden hab , ich war 16, haben wir einige male telefoniert...treffen ging erst etwas später da sie nach canada ausgewandert ist... und uns gut verstanden ich hatte ähnliche gefühle dabei wie du...total fremd alles....aber doch irgendwo vertraut und schön irgendwo..als kenne man sich irgendwie einfach...eine art selbstverständlichen verstehens...das war schön ...aber zugleich auch wie ein fluch... dann haben wir uns getroffen als sie dann mal nach deutschland kam, denn alle ihre verwandten leben noch in deutschland....( ich existiere offiziell übrigens gar nicht, niemand weiss von mir aus der familie, dabei leben sie nur 100 km von meinem elternhaus entfernt und ich habe weitere geschwister und viele andere verwandte orientalischer herkunft) auf jeden fall ham wir uns getroffen und dann war es mir erstmal zu viel alles.... und ichwollte keinen kontakt mehr. aber jetzt wo ich etwas älter bin (23) setze ich mich mit dem ganzen thema intensiv auseinander und die blöde kuh meldet sich nicht und antwortet wenn überhaupt immer nur spärrlich...total frustrierend... ich bin ja völlig abhängig was sie mir erzählt über die vergangenheit, verwandte etc... aber von ihr kommt nichts. das macht mich so wütend, ich finde das so ignorant.
ich glaube deine leibl. mutter meldet sich auch deshalb nicht weil sie n riesen problem mit dem thema hat...so ist es bei meiner auch. sie laufen lieber weg als sich mit schmerzlichen themen auseinandersetzen zu müssen..auf UNSERE kosten... weil wir können ja ncihts dafür...
meine leibl. mutte hat mir mal bilder geschickt von ihren eltern ihrer ncihte, also meiner cousine...und anderen verwandten. ich komme mir vor wie im exil. ich darf bilder sehen aber ihre namen nicht wissen weil sie angst hat dass ich sie kontaktieren könnte..und sie wissen ja ncihts von mir ...ausserdem ist kinder weggeben in orientalischen gesellschaften eine unverzeihlichkeit. man wird dann verachtet etc... das ist so unfair... sie werden eines tages alle tot sein ohne je gewusst zu haben dass ich existiere.... der gedanke ist schon scheisse irgendwie... naja
ich taushc mich gerne mit euch aus, die in einer ähnlichen situation stecken...
liebe grüße

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24. November 2008 um 18:04
In Antwort auf staci_12183694

Ich habe es zwar früh erfahren aber ähnliche erfahrungen mit der leiblichen mutter gemacht..
hallo artec, also ich wusste schon immer dass ich adoptiert bin...zum GLÜCK, alles andere ist ungeheuerlich!!! ein freund von mir hat es auch erst vor kurzem erfahren, ca vor zwei jahren... über einen freund von ihm... er hat es gar nciht verkraftet und nimmt seid dem drogen und hat immer weiter abgebaut....unverantwortlich von eltern das nicht von anfang an zu sagen....
naja aber was ich eigentlcih sagen wollte ist, dass du mit der situation was diene leibliche mutter angeht nicht alleine bist.... als ich meine leibliche mutter gefunden hab , ich war 16, haben wir einige male telefoniert...treffen ging erst etwas später da sie nach canada ausgewandert ist... und uns gut verstanden ich hatte ähnliche gefühle dabei wie du...total fremd alles....aber doch irgendwo vertraut und schön irgendwo..als kenne man sich irgendwie einfach...eine art selbstverständlichen verstehens...das war schön ...aber zugleich auch wie ein fluch... dann haben wir uns getroffen als sie dann mal nach deutschland kam, denn alle ihre verwandten leben noch in deutschland....( ich existiere offiziell übrigens gar nicht, niemand weiss von mir aus der familie, dabei leben sie nur 100 km von meinem elternhaus entfernt und ich habe weitere geschwister und viele andere verwandte orientalischer herkunft) auf jeden fall ham wir uns getroffen und dann war es mir erstmal zu viel alles.... und ichwollte keinen kontakt mehr. aber jetzt wo ich etwas älter bin (23) setze ich mich mit dem ganzen thema intensiv auseinander und die blöde kuh meldet sich nicht und antwortet wenn überhaupt immer nur spärrlich...total frustrierend... ich bin ja völlig abhängig was sie mir erzählt über die vergangenheit, verwandte etc... aber von ihr kommt nichts. das macht mich so wütend, ich finde das so ignorant.
ich glaube deine leibl. mutter meldet sich auch deshalb nicht weil sie n riesen problem mit dem thema hat...so ist es bei meiner auch. sie laufen lieber weg als sich mit schmerzlichen themen auseinandersetzen zu müssen..auf UNSERE kosten... weil wir können ja ncihts dafür...
meine leibl. mutte hat mir mal bilder geschickt von ihren eltern ihrer ncihte, also meiner cousine...und anderen verwandten. ich komme mir vor wie im exil. ich darf bilder sehen aber ihre namen nicht wissen weil sie angst hat dass ich sie kontaktieren könnte..und sie wissen ja ncihts von mir ...ausserdem ist kinder weggeben in orientalischen gesellschaften eine unverzeihlichkeit. man wird dann verachtet etc... das ist so unfair... sie werden eines tages alle tot sein ohne je gewusst zu haben dass ich existiere.... der gedanke ist schon scheisse irgendwie... naja
ich taushc mich gerne mit euch aus, die in einer ähnlichen situation stecken...
liebe grüße

Alleine

Hallo,

bin jetzt 45 Jahre, aber immer noch auf der Suche nach meinen Wurzeln.
Mit 3 Jahren wurde ich adoptiert, obwohl ich eine 12 Jahre ältere Schwester habe.
Wir lernten uns erst vor 5 Jahren kennen. Lange habe ich gesucht, nachdem ich von einer Freundin erfuhr, dass ich adoptiert bin.
Von diesem Tag an war alles anders. Das irgendetwas nicht stimmte in der Familie, habe ich selbst als Kind gespürt. Nun hatte die Verlogenheit einen Namen.
Vieles wurde mir dann klarer, warum es so ist.
Von da an, wurde ich Einzelgänger, bis heute. Vertrauen konnte ich nicht geben, bzw. annehmen.
Gesundheitlich ging es mit mir auch bergab. Spielt eine große Rolle, dass ich heute EU-Rentnerin bin. Bin psychisch kaputt. (Essstörungen, Selbstverletzungen, Selbstmordversuche, Alkohol, Drogen usw.)
Je älter ich werde, um so mehr, habe ich mit meiner Vergangenheit Probleme. Ich weiß, dass ich nichts dafür kann, aber meine Seele ist kaputt. Es gab sooft Situationen, wo ich meine Mutter gebraucht hätte, aber sie war nicht da.
Nach Jahren erfuhr ich durch Zufall ihre Adresse. Konnte ja nicht wissen, daß sie vom Alkohol völlig kaputt war.
Ich klingelte, und sie beschimpfte mich, hinter der Tür, als Schlampe und das Letzte. Sie wußte zwar nicht wer ich bin, aber es tat verdammt weh.
Meine Schwester erzählte mir später, dass sie nie einer Adoption zugestimmt hatte. Nur weil sie eine Frau liebte, wurde ich ihr weg genommen. Meine Schwester durfte bei der Oma bleiben.
Die vielen Widersprüche um meine Adoption hören nicht auf. Eins weiß ich aber mit Sicherheit, im Heim wäre ich besser aufgehoben gewesen, und vieles wäre mir erspart geblieben.
Meine Mutter ist unterdessen gestorben, Ich konnte sie weder sprechen, noch sehen. Ich weiß nicht einmal, ob ich ihr böse bin, oder sie bedauere, Sie hatte es im Leben auch nicht leicht.
Mir fehlt das Abschied nehmen. Irgendwann werde ich zu ihr ans Grab gehen. Brauche nur noch etwas Kraft dazu.

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11. September 2010 um 13:29
In Antwort auf tammi_12473825

Nicht aufgeben
hallo,
ich bin einer dieser frauen welche ihr kind direkt nach der geburt zur adoption frei gab.
möchte dir gerne sagen das ich es wunderbar finde was du schreibst. du kannst schon sehr klar sagen was du möchtest.
manche menschen habe leider nicht diese fähigkeit ihre emotion in worte zu fassen um andere daran teilhaben zu lassen.
und diese welche dich nicht verstehen .......
lass sie. sie müssen es nicht.
ich als betroffene, möchte nicht darum bitten verständniss oder der gleichen zu bekommen, nein möchte einfach nur jedem mut zusprechen das zu tun was wichtig und richtig erscheint für jeden einzelnen.
weißt du,
vielleicht ist es so das deine leibliche mutter wartet, sich sogar danach sehnt dich kennen zu lernen.
wir als mütter haben keine chance euch zu finden,
egal welche beziehungen frau hat. wir können es nicht.
vielleicht findest du in ihr etwas was auch du in dir hast.
vielleicht ist sie dir garnicht fremd,
vielleicht bist du schon immer in ihren gedanken,
vielleicht wird eure begegnung etwas wunderbares!!!!!!!
vielleicht wirst du auch feststellen das es keine gemeinsame energie für euch gibt.
aber du hast getan was du konntest.
ich wünsche dir alles erdenklich liebe ,
UND, GLAUBE EINFACH AN DICH UND DAS WAS DU TUST, FÜHLST
SIE WIRD ES AUCH GETAN HABEN.
wünschte mir, ich könnte svenja (meine tochter) auch ein paar zeilen schreiben.
nette grüße lydia

Ich bin fündig geworden!
Hallo!
habe deinen Beitrag gelesen und habe einfach ein paar fragen/Gedanken, wenn du sie beatworten kannst. Ich bin adoptiert und weiss es schon ewig, habe es auch gut gehabt. Nun der wunsch bestand trotz dessen, die person findig zu machen, die mich zur Welt gebracht hat!
das habe ich vor ein paar monaten geschafft. Wir telefonieren ab und an, aber sehr emotional ist es nicht. Es ist schwierig das zu beschreiben.......
Sie hat niemanden von mir erzählt, keiner weiss etwas davon, dass sie ein kind bekommen hat. Sie sagt das sie es ihrem mann nicht sagen kann, da sonst alles zerbrechen würde, ihre existenz. Und ihr Mann ist psychisch labil. Hinzu kommt das sie sich selbst damit bestraft hat keine weiteren kinder zu bekommen, obwohl ihr mann das hätte gewollt.
Wenn ich von einem treffen rede dann bremst sie, blockt ab. Von mir aus muss noch nicht mal jemand wissen, wer ich bin. Nur eine Freundin. ich laufe wie falschgeld herum und mein bedürfnis ist sie zu sehen einmal life und in farbe. Ich kann nicht sagen, was dann daraus wird ... ich weiss eh nix momentan. Du als Mutter , kannst du nachvoll ziehen welche Ängste sorgen sie hat? Würdest du dein kind nicht treffen wollen? Es ist verzwickt, Briefe habe ich ihr schon geschrieben und sie freut sich darüber und vorwürfe über die freigabe habe ich nicht gemacht, eher im gegenteil ich habe sie beruihgt, dass alles ok ist!
Nur meine emotionen kann ich nicht zügeln, ich will sie so gerne sehen. Wie blöd laufe ich herum und denke an sie. Bedrängen kann ich sie auch nicht, alles braucht seine zeit! Es ist wie verliebt sein obwohl ich ja nichts richtig von ihr will, ich kann keine ansprüche stellen, ich freue mich über jegliche regung von ihr. Vielleicht habe ich es auch zu eilig. wAS KANN SO SCHLIMM SEIN SEINEM PARTNER NICHT ZU SAGEN WAS DAMALS GEWESEN IST; DAS SIE VOR CHARME UND SCHLECHTEM GEWISSEN ES NIEMANDEN ERZÄHLT HAT?
Das sie sich so schlecht damit fühlt dieses geheimniss seit fast 30 jahren für sich zu behalten. bzw,. sie fühlt sich schlecht mich überhaupt weggegeben zu haben! Es war eine andere zeit damals und sie hat das richtige getan!
Wäre schön wenn du etwas dazu schreiben würdest, danke! Sorry groß und kleinschreibung.
Gruß So ist das 1



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23. September 2010 um 20:37

Meine Freundin
(mal ganz nüchtern erzählt, wie es war)

hatte ihr Kind mit 17 zur Adoption frei gegeben. Auch mit dem Hintergund, dass sie sich sicher war, wieder neu ihr Leben anzufangen. Als sie damals merkte war es für eine Abtreibung zu spät, deswegen brachte sie das Kind zu Welt. Fakt war, sie wollte dieses Kind nicht und hätte sie es früher bemerkt, hätte sie abgetrieben.

Als das Kind 18 war, wurde auch über das Jugendamt der Kontakt hergestellt. Meine Freundin wollte keinen Kontakt. Sie hatte mit der Sache abgeschlossen und lebte ihr Leben mit ihrer Familie und ihren Kindern. Für sie war immer klar, was damals auch das Jugendamt ihr sagte, dass mit einer Adoption, alle verwandtschaftlichen Verhältnisse gelöscht sind. Sie ist dann nicht mehr die Mutter.

Irgendwie hat dieses Kind doch die Adresse rausbekommen, ob jetzt die Tante vom Jugendamt was erzählt hat, keiner weiss es.

Meine Freundin war geschockt. Da steht ein Kind vor der Tür, dass sie Mama nennt, obwohl ihr damals versichert wurde, es gibt keine verwandtschaftlichen Verhältnisse. Dieses Kind hat permanent den Kontakt gesucht, so das sich meine Freundin sagte, ok sie spricht mit ihr, damit dann endlich Ruhe ist. Sie hat dieses Kind damals nicht weggeben, damit es jetzt in ihrem Leben wieder auftaucht. Es war damals gewollt ein endgültiger Entschluss.

Dieses Kind hat sich natürlich nicht daran gehalten, sie nur kennenzulernen, sie wollte ihre Kinder auch noch kennenlernen. Meine Freundin hat versucht ihr klar zu machen, dass sie weder mit ihr noch mit ihren Kindern verwandt sei. Es gab einen Grund warum sie sie nicht wollte und sie solle es doch nun einfach akezptieren, sie hat kein Platz in ihrer Familie.

Dieses Kind hat angefangen zu stalken. Sie hat meine Freundin nicht in Ruhe gelassen. Meine Freundin war mit den Nerven total am Ende. Es musste die Polizei eingeschaltet werden. Meine Freundin hatte einen Nervenzusammenbruch.

Fakt: Es gibt einen Grund warum man ein Kind zur Adoption frei gibt. Es gibt einen Grund, warum man als Mutter bwz. Eltern nicht den Kontakt sucht. Es gibt auch einen Grund, warum es im Gesetz heisst, dass durch eine Adoption alle Verwandtschaftlichen Bindungen gebrochen werden. Sie existieren nicht mehr.

Auch wenn jetzt meine Freundin von euch verurteilt wird, es gibt immer einen Grund und man möchte nicht irgend wann in der Zukunft daran erinnert werden.

Auch wenn die Wurzeln gesucht werden, sollte darüber nachgedacht werden, ob die Wurzel so glücklich darüber ist, gefunden zu werden. Die meisten sind es wahrscheinlich nicht.

Mal ganz nüchtern erzählt.

Saraa

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11. November 2011 um 15:20

Adoptiert mit 3 tagen
Hey
Ich wurde auch adoptiert. Ich wusste es zum glück schon von anfang an. Ich habe auch eine "schwester" die auch adoptiert ist. Wir verstehen uns echt gut.
Kurz vor meinem 18. Habe ich versucht raus zu bekommen wer meine leiblichen eltern sind. An sich habe ich es geschaft aber seit zwei jahren überlege ich ob ich meine leibliche mutter überhaupt sehen möchte!. Ich habe auch noch eine leibliche schwester und sie ist ein jahr älter als ich. Mit ihr schreibe ich ab und zu mal per mail oder sms. Aber mehr auch nicht. Von meiner leiblichen mitter habe och nur zwei briefe bekommen, da ich ihr schon ganz viele geschickt habe. Aber leider weicht sie mir immer aus und antwortet nicht auf meine fragen. Weil als adoptierte hat manschon ein paar fragen an die leibliche mutter.... Naja... Ich bin erst mal der meinung wenn sie sich nicht melden will dann scheint es nicht so wichtig zu sein.

P.s. Ich finde es gut adoptiert zu sein.
Ist besser als irgendwo in der gegend ausgesetzt zu sein oder in die mülltonne gesteckt zu werden. Da es immer familien gibt die leider keine kinder bekommen können. Ich glaube es ist nicht einfach aber man macht andere damit glücklich und finde es super das es die option gibt

Lg Bella

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3. Januar 2012 um 20:51

Hey katharina,
Ich bin einfach mal so frech und frage mal
Willst du deine leiblichen eltern kennen lernen?
Lg bella

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4. Januar 2012 um 21:57

@ katharina
Achso das wusste ich nicht. Bei mir hat es etwas gedauert bis ich wusste wer meine leibliche mama ist. Hier in deutschland läuft das alles uber ein diakonisches werk und das kann dauern.
Leider höre ich nichts mehr von meiner mama... Ich glaube ich habe zu viele fragen gestellt
Wo wohnst du jetzt?
Lg

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8. Februar 2012 um 20:54

Sei froh,
dass du sie wenigstens kennen lernen konntest...
Ich bin auch ein adoptivkind, doch meine geschichte ist total anderst als deine
Ich wurde damals mit 4 jahren aus russland adoptiert...
Als ich ca. 1 jahr alt war hat mich ein mann nachts auf der straße gefunden... da keiner wusste wer ich bin oder zu wem ich gehöre, hat er mich dann in ein waisenhaus gebracht..
Meine heimleiterin hat mir dann den namen Irinia gegeben und den tag wo ich gefunden wurde als mein geburtstag gewählt..
Am 13.6.1994 wurde ich gefunden und dann hat sie 1 jahr zurück geschätzt und den 13.6.1993 eben als mein geburtstdatum gewählt... In dem waisenhaus hab ich dann 3 jahre gelebt bis mich meine eltern dann adoptiert haben als ich 4 jahre alt war.. Leider hab ich dann auch als ich nach deutschland kam die russische sprache total verlernt...
Ich habe null anhaltspunkt wer meine leibliche mutter ist..ich werde es auch niemals herausfinden... ich weis weder was über meine vergangenheit (was in meinem ersten lebensjahr alles passiert ist als ich vermutlich noch bei ihr gelebt hab befor sie mich ausgesetzt hat) noch wer ich in echt eigenlich bin... Jedes jahr an meinen "geburtstag" denke ich an sie... wer sie ist, wie sie wohl aussieht, wie alt sie ist, wie sie heist, ob sie noch lebt, ob sie noch an mich denkt, oder warum sie mich damals ausgesetzt hat...? All diese fragen werden mir wohl niemals beantwortet werden können...meine adoptiveltern haben mir schon immer von anfang an gesagt das sie jederzeit mit mir nach saratow (aus der stadt bin ich) fliegen würden und mir dort alles zeigen und halt auch des waisenhaus...jedoch mir warscheinlich niemals ermöglichen werden können herauszufinden wer meine leibliche mutter ist... Wir sind auch immer 2x im jahr bei adoptivtreffen dabei... das eine ist ein allgemeines adoptivtreffen und das andere ist ein spezielles nur für russische adoptivkinder...finde ich immer ganz schön
Ich habe mein schicksal so gut wies geht angenommen und lebe damit jetzt schon mein ganzes leben eigenlich, aber so richtig auseinander setzen tu ich mich eigenlich erst seitdem ich 15 jahre alt war...
Du kannst von glück reden das du wenigstens herausgefunden hast wer deine leibliche mutter ist..auch wenn jetzt kein kontakt mehr besteht... Ich jedoch werde mein ganzes leben mit einem großen fragezeichen leben müssen nämlich dem "warum"....
Jedes adoptivkind trägt seine ganz eigene geschichte mit sich und ich finde es gut das man sich darüber so schön austauschen kann..

lg irinia

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9. Februar 2012 um 13:30

Antwort zu saara33
Also mich würde mal interessieren wann und in welcher Stadt Ihre Freundin Ihr Kind zur Adoption Frei gegeben wurde.
Weil die Aussage, dass die verwandschaftlichen Verhältnisse
gelöscht sind, definitiv falsch ist. Diese Aussage (mündl./schriftl.) wurde nur zu 1949-1989 in der ehemaligen DDR bei Zwangsadoptionen verwendet.
Den bei einer normalen Adoption nach dem deutschen Recht bekommt das adoptierte Kind den Namen und alle Rechte eines gleichgestellten leibl. Kindes. Aber das adoptierte Kind behält zum Beispiel das Erbrecht seiner leiblichen Eltern.
Wenn diese Adoptionsfreigabe des Kindes Ihrer Freundin vielleicht wirklich in der DDR stattfand war es vielleicht keine freiwillige Freigabe.
Dann könnte ich die Reaktion Ihrer Freundin verstehen. Dann wäre Sie wahrscheinlich traumatisiert und hat Angst das Ihr die Wahrheit keiner glaubt und Sie hat sich einen Schutz und Ihre eigene Geschichte aufgebaut. Meine Erfahrung mit dem Thema Zwangsadoption hat mir gezeigt das die leiblichen Eltern in ganz unterschiedlicher Art und Weise damit umgehen. Die Reaktion Ihrer Freundin ist eine typische Reaktion.
Wenn dies nicht der Fall seien sollte entschuldige ich mich für meine Ausführung.
Aber dann könnte ich die Reaktion Ihrer Freundin nicht nachvollziehen. Denn egal aus welchen Gründen Sie damals ihr Kind freigegeben hat wird sich ja Ihre Situation geändert haben. Jede Mutter ist glücklich wenn Sie Kontakt mit Ihrem Kind hat.
Eine Situation gäbe es noch. Ich habe mal vor längerer Zeit eine Frau kennengelernt die ähnlich auf Ihr leibl. Kind reagiert hatte. Da kam aber später raus dass,das Kind durch eine Vergewaltigung gezeugt wurde.
Was ich für Ihre Freundin selbstverständlich nicht hoffe.

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16. Februar 2012 um 20:16

Deutsch- Chileninsche Mapuche
Hallo

Nur durch Zufall bin ich jetzt auf deinen Beitrag gestossen.
Ich wurde von einer von wenigen Mapuche- Mädels nicht als Baby sondern erst mit 5 Jahren an Deutsche adoptiert worden. Ich kennen aber noch eine liebe Mapuche, die als Baby nach Deutschland adoptiert worden ist. Uns ist aufgefallen, dass viele viele MapucheMädels nach Deutschland kamen und auch Jungs, aber wenige sich trauen über ihre Vergangenheit nachzudenken oder nachzuhaken. Gerne würde ich mit Dir weiter in Kontakt bleiben. Ich gebe Dir ersteinmal einen Link =)
https://www.facebook.com/profile.php?id=100002479045839&ref=ts
Das ist der Link meiner "Schwester" . Grüessli, Cristina

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26. Februar 2012 um 10:17
In Antwort auf naomh_12744558

Meine Freundin
(mal ganz nüchtern erzählt, wie es war)

hatte ihr Kind mit 17 zur Adoption frei gegeben. Auch mit dem Hintergund, dass sie sich sicher war, wieder neu ihr Leben anzufangen. Als sie damals merkte war es für eine Abtreibung zu spät, deswegen brachte sie das Kind zu Welt. Fakt war, sie wollte dieses Kind nicht und hätte sie es früher bemerkt, hätte sie abgetrieben.

Als das Kind 18 war, wurde auch über das Jugendamt der Kontakt hergestellt. Meine Freundin wollte keinen Kontakt. Sie hatte mit der Sache abgeschlossen und lebte ihr Leben mit ihrer Familie und ihren Kindern. Für sie war immer klar, was damals auch das Jugendamt ihr sagte, dass mit einer Adoption, alle verwandtschaftlichen Verhältnisse gelöscht sind. Sie ist dann nicht mehr die Mutter.

Irgendwie hat dieses Kind doch die Adresse rausbekommen, ob jetzt die Tante vom Jugendamt was erzählt hat, keiner weiss es.

Meine Freundin war geschockt. Da steht ein Kind vor der Tür, dass sie Mama nennt, obwohl ihr damals versichert wurde, es gibt keine verwandtschaftlichen Verhältnisse. Dieses Kind hat permanent den Kontakt gesucht, so das sich meine Freundin sagte, ok sie spricht mit ihr, damit dann endlich Ruhe ist. Sie hat dieses Kind damals nicht weggeben, damit es jetzt in ihrem Leben wieder auftaucht. Es war damals gewollt ein endgültiger Entschluss.

Dieses Kind hat sich natürlich nicht daran gehalten, sie nur kennenzulernen, sie wollte ihre Kinder auch noch kennenlernen. Meine Freundin hat versucht ihr klar zu machen, dass sie weder mit ihr noch mit ihren Kindern verwandt sei. Es gab einen Grund warum sie sie nicht wollte und sie solle es doch nun einfach akezptieren, sie hat kein Platz in ihrer Familie.

Dieses Kind hat angefangen zu stalken. Sie hat meine Freundin nicht in Ruhe gelassen. Meine Freundin war mit den Nerven total am Ende. Es musste die Polizei eingeschaltet werden. Meine Freundin hatte einen Nervenzusammenbruch.

Fakt: Es gibt einen Grund warum man ein Kind zur Adoption frei gibt. Es gibt einen Grund, warum man als Mutter bwz. Eltern nicht den Kontakt sucht. Es gibt auch einen Grund, warum es im Gesetz heisst, dass durch eine Adoption alle Verwandtschaftlichen Bindungen gebrochen werden. Sie existieren nicht mehr.

Auch wenn jetzt meine Freundin von euch verurteilt wird, es gibt immer einen Grund und man möchte nicht irgend wann in der Zukunft daran erinnert werden.

Auch wenn die Wurzeln gesucht werden, sollte darüber nachgedacht werden, ob die Wurzel so glücklich darüber ist, gefunden zu werden. Die meisten sind es wahrscheinlich nicht.

Mal ganz nüchtern erzählt.

Saraa


Das Verhalten deiner Freundin empfinde ich als zu heftig.
Klar hat jedes Kind das Recht seine Eltern kennen zu lernen.
Dieses junge Mädel tut mir leid, denn so ein Verhalten von einer Erwachsenen Person, ist nicht mehr normal.
Ja deine Freundin hat sie abgeben, aber damit erlischt doch nicht das Mutter-Kind- Verhältnis. Schliesslich hat sie ihre DNA weitergegeben und das jenes Kind was nicht bei ihr leben durfte auch unangenehme Fragen stellen würde, muss doch klar sein.
Das Mädel hat erfahren das sie Geschwister hat, und natürlich darf sie auch da Kontaktaufnahme machen.


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28. Februar 2012 um 14:53

Meine Erfahrungen
Hallo,
ich selbst (24) bin als Kleinkind (8 Monate) in eine Adoptivfamilie gekommen. Meine älter Schwester kam dann 3 Monate später auch in die Familie. Dort ging es uns richtig gut. Unsere Leibliche Mutter wurde damals umgebracht. Meine Schwester konnte sich an alles aus der leiblichen Familie errinnern, ich mich jedoch nicht. Uns wurde aber nie verheimlicht, wo wir her kommen. Jedoch hätte man mir defenitif nicht sagen sollen, warum ich adoptiert bin. Vor ca. 2 Jahren haben sich dann meine leiblcieh Tante und Oma und co. gemeldet und taten so, als kennen Sie mich sehr gut und ich sei nie die ganzen 22 Jahren weg gewesen, was mir komisch vorkam, da ich sie alle nicht kenne und ich meine Familie hier habe. Mein Erzeuger, der unsere Mutter ermordet hat, kann auch nicht verurteilen, denn ich weiss nichts aus de Zeit, ausser von Erzählungen. Ich habe bisher 2 mal mit ihm getelt, weiss aber nie was ich sagen soll, weil ich nun mal keinen Bezug zu ihm habe und auch nicht möchte. Seit ca. 6 Monaten meldet sich nun niemand mehr von denen und mein Erzeuger sich eh noch nie. Ich werde mich auch nicht mehr melden, da ich denen nicht hinterher laufen will. Das habe ich nicht nötig!
Aus meinen Erfahrungen herraus ist es auch so, das nicht jeder über alte Zeiten reden will oder kann und man kann und sollte keine Antworten erzwingen.
Wie man es den Kindern erklärt, das es Biologisch gesehen andere Eltern hat, muss jeder für sich selbst wissen.
Kein Kind wird ohne Grund in eine Adoptiv oder Pflegefamilie kommen!

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11. März 2012 um 11:34
In Antwort auf hozan_12116847

Meine Erfahrungen
Hallo,
ich selbst (24) bin als Kleinkind (8 Monate) in eine Adoptivfamilie gekommen. Meine älter Schwester kam dann 3 Monate später auch in die Familie. Dort ging es uns richtig gut. Unsere Leibliche Mutter wurde damals umgebracht. Meine Schwester konnte sich an alles aus der leiblichen Familie errinnern, ich mich jedoch nicht. Uns wurde aber nie verheimlicht, wo wir her kommen. Jedoch hätte man mir defenitif nicht sagen sollen, warum ich adoptiert bin. Vor ca. 2 Jahren haben sich dann meine leiblcieh Tante und Oma und co. gemeldet und taten so, als kennen Sie mich sehr gut und ich sei nie die ganzen 22 Jahren weg gewesen, was mir komisch vorkam, da ich sie alle nicht kenne und ich meine Familie hier habe. Mein Erzeuger, der unsere Mutter ermordet hat, kann auch nicht verurteilen, denn ich weiss nichts aus de Zeit, ausser von Erzählungen. Ich habe bisher 2 mal mit ihm getelt, weiss aber nie was ich sagen soll, weil ich nun mal keinen Bezug zu ihm habe und auch nicht möchte. Seit ca. 6 Monaten meldet sich nun niemand mehr von denen und mein Erzeuger sich eh noch nie. Ich werde mich auch nicht mehr melden, da ich denen nicht hinterher laufen will. Das habe ich nicht nötig!
Aus meinen Erfahrungen herraus ist es auch so, das nicht jeder über alte Zeiten reden will oder kann und man kann und sollte keine Antworten erzwingen.
Wie man es den Kindern erklärt, das es Biologisch gesehen andere Eltern hat, muss jeder für sich selbst wissen.
Kein Kind wird ohne Grund in eine Adoptiv oder Pflegefamilie kommen!

Habe gerade zufällig erfahren, ich wurde adoptiert
Hallo,
es paßt zwar nicht ganz zum Thema, aber ich muss mal mit irgendwem reden, der mich vielleicht verstehen kann. Ich plane im Oktober zu heiraten und habe mir dazu den behördlich verlangten Auszug aus dem Geburtenregister schicken lassen. So bin ich mit 33 Jahren vorgestern drauf gekommen, daß ich offenbar adoptiert wurde. Meine Eltern haben mich ca. 3 Monate nach der Geburt bekommen (ganz blicke ich bei den Dokumenten nicht durch) und ich hatte eine wunderschöne Kindheit. Ich kann Ihnen wirklich keinen Vorwurf machen, ich wurde geliebt und in jeder HInsicht unterstützt. Trotzdem (und irgendwie verwirrt mich das total) bin ich wütend und irgendwie total verwirrt mit meinen Gefühlen - ich hatte nie auch nur den leistesten Verdacht, daß ich adoptiert wurde! Ich habe auf einmal so viele Fragen und kann kaum mehr schlafen.... Ich kann zur Zeit auch nicht mit meinen Eltern sprechen - es geht beiden gesundheitlich nicht gut und ich fürchte, die Neuigkeit "daß ich es weiß" würde Sie wirklich sehr verletzen und wahrscheinlich eine Lawine lostreten und ich weiß nicht, ob ich das wirklich will... Mein Verlobter meinte, ich solle dankbar für meine wundervolle Familie sein und mir sehr gut überlegen, was ich tue. Mein Kopf sagt irgendwie denk nicht mehr drüber nach, aber ich kann nicht aufhören und bin total planlos. Ich weiß nicht, ob ihr das verstehen könnt - aber ich würd im Moment sogar am Liebsten die Hochzeit absagen, irgendwie kenn ich mich selber nicht mehr... Gibt es jemand, der sowas auch erlebt hat und mir vielleicht raten kann, was er/sie gemacht hat? Oder Adoptiveltern, die nicht mit ihren Kindern geredet haben???
Danke....

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Von: caro2017neu
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