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Erfahrungen als Pflegeeltern

23. März 2004 um 21:35

Hallo! Gibt es unter Euch Eltern die ein Pflegekind aufgenommen haben und mir über Erfahrungen berichten können. Wir sind eine happy Familie mit 6-jähriger Tochter und überlegen ein Pflegekind bei uns aufzunehmen.

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Top 3 Antworten

17. November 2004 um 19:21

Ich kann was sagen!
Hallo! ich bin zwar keine pflegemutter, aber ich bin ein pflegekind! um ein kind augzunehmen müsst ihr erst beim jugendamt einen antrag stellen, und dann so was wie ne prüfung machen!!! und wenn ihr die bestanden habt, kann es noch 1 jahr, oder sogar länger, dauern! so war es bei mir, aber ich bin ein sonderfall!!! kinder in meinem alter(14) werden normal ins kinderheim gesteckt. naja, es ist zwar nicht immer heiler sonnenschein, aber ich bin jetzt seid 1 jahr in der familie, und ich könnte mir nicht vorstellen, da wieder wegzugeheh!!!! ich hoffe ihr nehmt ein kind auf, sonst wandert wieder eins mehr ind heim!!!

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10. Februar 2005 um 22:39
In Antwort auf natascha41

Viel Aufmerksamkeit und gegenfalls Probleme
ich würde es nicht tun. Freunde von uns haben selber 5 Pflgekinder und es gibt nur Probleme. Die Kinder sind dort seit sie 3 Jahre sind. Allerdings haben alle irgendwie einen seelischen Knacks gehabt. Die eine mußte immer im Mittelpunkt stehen, wenn dies nicht klappt versuchte sie dies in der Schule durch die Tour "ICH BIN SO EIN ARMES PFLEGEKIND"

Naja und auch alle anderen haben auf ihre art und Weise Probleme bereitet die man von Kindern aus geordneten Verhältnissen nicht kennt.

Ich denke für die Kinder ist es sicherlich super wenn sie die Chance bekommen in einer normalen Family aufzuwachsen. Vielleicht entwickeln sich einige auch so wie man es sich wünscht...aber ich habe leider bei fast allen die ich kennengelernt habe festgestellt...das es sich in die andere Richtung entwickelt

Pflegekinder
Hallo Natascha,

vielleicht haben sich deine Freunde mit 5 Pflegekindern
etwas zuviel vorgenommen...
Wir haben 3 eigene und 2 Pflegekinder und ich möchte
meine nicht missen.
Was verstehst du unter "geordneten Verhältnissen"?! Glaubst du etwa allen Ernstes,dass Kinder
aus guten Verhältnissen nicht
auf die schiefe Bahn geraten?!

Es ist egal ob es eigene oder
angenommene Kinder sind. Man
sollte sich frei von Wünschen und Vorstellungen machen, wie die Kinder werden sollen. Kinder
sind nicht unser Eigentum.
Pflegekinder sind meist Kinder
auf Zeit. Sie brauchen unsere
Fürsorge, unsere Liebe,Geduld
und Zeit, damit mindestens einige Wunden heilen.Hier vom
"seelischen Knacks" zu sprechen finde ich etwas geschmacklos.

LG Dana

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20. Februar 2006 um 9:31

Sicht eines Pflegekindes
Hallo,
ich bin zwar keine Pflegemutter aber ein Pflegekind. Wurde mit 2 Jahren in eine Pflegefamilie gegeben. Ich bin sehr dankbar das es so Leute gibt die KInder aufnehmen, wo würden die KInder sonst landen?
Heute bin ich 23 Jahre alt und auch wenn ich die Situation nicht immer leicht fand, so hatte ich Eltern bei denen es mir gut ging.
Alle hochachtung die ein Pflegekind aufnehmen.
LG Haartraum1

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27. März 2004 um 18:45

Hallo Daniela!
Ich selber habe keine Pflegekinder, habe berufsmässig aber viel mit dem Thema zu tun.
Ich finde es erstmal toll, dass du überlegst, deine Familie durch ein Pflegekind zu erweitern, allerdings solltest du dir vorher überlegen, ob du ein Kind für EUCH haben willst oder ob du auch damit klar kommen würdest, wenn ihr ein Kind bekämt, das ihr nur ein Stück in seinem Leben begleiten könnt.
Denn so sieht es meistens leider aus, wenn man ein Pflegekind aufnimmt. Was immer sie auch schlimmes erlebt haben, sind sie nämlich trotzdem nicht überglücklich wenn sie plötzlich ganz liebe Eltern haben.
Wenn ihr allerdings auch damit klar kommen würdet, das ganze stückweit als einen "job" zu sehen und nicht einem armen kleinen Kind ein tolles Familienleben bieten wollt, dann werdet ihr eure Entscheidung mit Sicherheit nicht bereuhen.
Natürlich gibt es auch andere Kinder, zu denen man noch eine wirklich familiäre Bindung aufbauen kann, und die man dann eben wirklich für sich hat. Die Gefühle und das GEfühl der Geborgenheit noch zulassen können, aber leider sind diese Fälle eher selten, es sei denn die Kinder sind noch sehr klein. Aber ein Kleinkind zu bekommen ist ohnehin schon schwierig genug.

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1. April 2004 um 12:14
In Antwort auf kleinezicke

Hallo Daniela!
Ich selber habe keine Pflegekinder, habe berufsmässig aber viel mit dem Thema zu tun.
Ich finde es erstmal toll, dass du überlegst, deine Familie durch ein Pflegekind zu erweitern, allerdings solltest du dir vorher überlegen, ob du ein Kind für EUCH haben willst oder ob du auch damit klar kommen würdest, wenn ihr ein Kind bekämt, das ihr nur ein Stück in seinem Leben begleiten könnt.
Denn so sieht es meistens leider aus, wenn man ein Pflegekind aufnimmt. Was immer sie auch schlimmes erlebt haben, sind sie nämlich trotzdem nicht überglücklich wenn sie plötzlich ganz liebe Eltern haben.
Wenn ihr allerdings auch damit klar kommen würdet, das ganze stückweit als einen "job" zu sehen und nicht einem armen kleinen Kind ein tolles Familienleben bieten wollt, dann werdet ihr eure Entscheidung mit Sicherheit nicht bereuhen.
Natürlich gibt es auch andere Kinder, zu denen man noch eine wirklich familiäre Bindung aufbauen kann, und die man dann eben wirklich für sich hat. Die Gefühle und das GEfühl der Geborgenheit noch zulassen können, aber leider sind diese Fälle eher selten, es sei denn die Kinder sind noch sehr klein. Aber ein Kleinkind zu bekommen ist ohnehin schon schwierig genug.

Danke für Deine Antwort
Prinzipiell wollen wir ein Langzeitpflegekind aufnehmen. Habe nun mit dem zuständigen Amt in Wien Kontakt aufgenommen und werde demnächst ein persönliches Infogespräch haben. Mir ist klar, dass das alles gut überlegt werden muss. Und irgendwie läßt mich das Thema nicht los. In Österreich ist ein großer Bedarf an Pflegefamilien, unglaublich wie viele Babys in die Welt gesetzt werden, die dann letztlich nirgends hingehören.
Gruß Daniela

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10. Juli 2004 um 12:47
In Antwort auf daniela37

Danke für Deine Antwort
Prinzipiell wollen wir ein Langzeitpflegekind aufnehmen. Habe nun mit dem zuständigen Amt in Wien Kontakt aufgenommen und werde demnächst ein persönliches Infogespräch haben. Mir ist klar, dass das alles gut überlegt werden muss. Und irgendwie läßt mich das Thema nicht los. In Österreich ist ein großer Bedarf an Pflegefamilien, unglaublich wie viele Babys in die Welt gesetzt werden, die dann letztlich nirgends hingehören.
Gruß Daniela

Was, wenn sie wieder gehen müssen ?
Hallo,

ich weiss aus Erfahrung, wie schwer es ist, sich dann wieder von diesem Wurm zu trennen... Meine Eltern haben 4x ein Pflegekind aufgenommen, das erste war ein kleiner Pakistaner (ein paar Wochen alt) - er ging, als er laufen konnte, erschwerend kam hinzu, dass er zu seinen Eltern zurückkam. Werde ich nie vergessen, seine "Mutter" holte ihn ab und der Kleine weinte und streckte die Hände nach uns aus, sowas vergisst man nicht. Ich habe meinen Vater nie wieder so herzhaft lachen sehen, wie zu der Zeit, als der Kleine bei uns war. Danach kam ein kleines Mädel, sie blieb nicht ganz so lange, ging dann aber zu Adoptiveltern, wo sie wirklich in einen Goldtopf gefallen ist, wir wissen sie also gut aufgehoben. Aber trotzdem war auch das sehr schwer. Dann kam mein Bruder, er war 5 und blieb dauerhaft, allerdings als Pflegekind, da eine Adoption nicht möglich gewesen wäre (hatten allerdings jede Menge Probleme mit ihm, da er geistig etwas zurückgeblieben ist, er lebt seit einiger Zeit im betreuten Wohnen, ist jetzt über 20). Parallel kam meine "kleine" Schwester, sie kam mit wenigen Tagen zu uns - und sie konnten wir später adoptieren.
Will damit nur sagen, dass es verdammt hart ist, wenn man die Würmchen wieder gehen lassen muss - und ich weiss nicht, ob das so gut für deine anderen Kinder ist ?

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27. August 2004 um 22:17
In Antwort auf daniela37

Danke für Deine Antwort
Prinzipiell wollen wir ein Langzeitpflegekind aufnehmen. Habe nun mit dem zuständigen Amt in Wien Kontakt aufgenommen und werde demnächst ein persönliches Infogespräch haben. Mir ist klar, dass das alles gut überlegt werden muss. Und irgendwie läßt mich das Thema nicht los. In Österreich ist ein großer Bedarf an Pflegefamilien, unglaublich wie viele Babys in die Welt gesetzt werden, die dann letztlich nirgends hingehören.
Gruß Daniela

Pflegekind
Hallo Daniela,
ich habe selbst 2 Pflegekinder und wohne in BRD. Es wäre wichtig, daß Du abklärst, ob es so etwas wie einen Hilfeplan gibt. Das ist eine Vereinbarung, die mit HIlfe des JA (Jugendamt) gemeinsam mit den Herkunftseltern und Pflegeeltern getroffen wird.
Hier muß drinstehen, ob das Kind zurückgeführt werden soll. Wenn ja, innerhalb welcher Zeit und unter welchen Bedingungen? Es steht noch viel mehr drin, doch das sind die "Knackpunkte". Sonst müßt ihr immer mit dem Gedanken leben, das Kind jederzeit zurückgeben zu müssen oder darum kämpfen, wobei ich mich mit den Österreichischen Gesetzen nicht auskenne.
Wenn DU das in Erfahrung gebracht hast, melde Dich gerne wieder bei mir.
Viele Grüße
Roswitha@Hauke24.de

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18. Oktober 2004 um 18:06

Pflegeeltern
Hallo, wir sind auch Pflegeeltern. Hatten im Sommer ein 2 Wochen altes Mädchen und mußtes es nach 7 Wochen wieder abgeben da der Vater der Kleinen umgezogen ist (mutter lebte nicht mehr). Ich kann dir nur sagen das war schlimm. Ich habe nur geheult und die erste Zeit durfte mich keiner darauf ansprechen. Aber es waren sehr sehr schöne Wochen mit der Kleinen. Dann hatten wir für 2 Wochen einen 2 jährigen Jungen udn jetzt haben wir auch wieder ein kleinies Mädchen von 6 Wochen. Ich hoffe natürlich das wir sie behalten können, denn nochmals so ein Würmchen abzugeben wo man sich so sehr dran gewöhnt hat, ich weiß nicht ob ich das durchstehe. Bei der ersten Kleinen habe ich von meinem HA schon ein Beruhigungsmittel bekommen. Aber trotzdem tut es gut zu wissen das man so einem Zwerg helfen konnte.
liebe Grüße und viel Glück
lummybaer

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17. November 2004 um 19:21

Ich kann was sagen!
Hallo! ich bin zwar keine pflegemutter, aber ich bin ein pflegekind! um ein kind augzunehmen müsst ihr erst beim jugendamt einen antrag stellen, und dann so was wie ne prüfung machen!!! und wenn ihr die bestanden habt, kann es noch 1 jahr, oder sogar länger, dauern! so war es bei mir, aber ich bin ein sonderfall!!! kinder in meinem alter(14) werden normal ins kinderheim gesteckt. naja, es ist zwar nicht immer heiler sonnenschein, aber ich bin jetzt seid 1 jahr in der familie, und ich könnte mir nicht vorstellen, da wieder wegzugeheh!!!! ich hoffe ihr nehmt ein kind auf, sonst wandert wieder eins mehr ind heim!!!

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5. Januar 2005 um 14:14
In Antwort auf kleinezicke

Hallo Daniela!
Ich selber habe keine Pflegekinder, habe berufsmässig aber viel mit dem Thema zu tun.
Ich finde es erstmal toll, dass du überlegst, deine Familie durch ein Pflegekind zu erweitern, allerdings solltest du dir vorher überlegen, ob du ein Kind für EUCH haben willst oder ob du auch damit klar kommen würdest, wenn ihr ein Kind bekämt, das ihr nur ein Stück in seinem Leben begleiten könnt.
Denn so sieht es meistens leider aus, wenn man ein Pflegekind aufnimmt. Was immer sie auch schlimmes erlebt haben, sind sie nämlich trotzdem nicht überglücklich wenn sie plötzlich ganz liebe Eltern haben.
Wenn ihr allerdings auch damit klar kommen würdet, das ganze stückweit als einen "job" zu sehen und nicht einem armen kleinen Kind ein tolles Familienleben bieten wollt, dann werdet ihr eure Entscheidung mit Sicherheit nicht bereuhen.
Natürlich gibt es auch andere Kinder, zu denen man noch eine wirklich familiäre Bindung aufbauen kann, und die man dann eben wirklich für sich hat. Die Gefühle und das GEfühl der Geborgenheit noch zulassen können, aber leider sind diese Fälle eher selten, es sei denn die Kinder sind noch sehr klein. Aber ein Kleinkind zu bekommen ist ohnehin schon schwierig genug.

Hi kleinezicke,
wir kennen uns ja aus dem anderen Forum.

Was würdest Du davon halten, wenn ich den ältesten meiner Neffen aus dem Heim als Pflegekind aufnehmen würde? Weißt Du mehr über Rechtliches, evt. Finanzierungen etc?

Das ist jetzt mehr eine Überlegung, um überhaupt die Lage abzuschätzen. Mit meinem Lebensgefährten habe ich noch nicht gesprochen. Vielleicht kann mir auch jemand anderes weiterhelfen??
GRuß, Netti

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7. Januar 2005 um 23:04
In Antwort auf flo1304

Was, wenn sie wieder gehen müssen ?
Hallo,

ich weiss aus Erfahrung, wie schwer es ist, sich dann wieder von diesem Wurm zu trennen... Meine Eltern haben 4x ein Pflegekind aufgenommen, das erste war ein kleiner Pakistaner (ein paar Wochen alt) - er ging, als er laufen konnte, erschwerend kam hinzu, dass er zu seinen Eltern zurückkam. Werde ich nie vergessen, seine "Mutter" holte ihn ab und der Kleine weinte und streckte die Hände nach uns aus, sowas vergisst man nicht. Ich habe meinen Vater nie wieder so herzhaft lachen sehen, wie zu der Zeit, als der Kleine bei uns war. Danach kam ein kleines Mädel, sie blieb nicht ganz so lange, ging dann aber zu Adoptiveltern, wo sie wirklich in einen Goldtopf gefallen ist, wir wissen sie also gut aufgehoben. Aber trotzdem war auch das sehr schwer. Dann kam mein Bruder, er war 5 und blieb dauerhaft, allerdings als Pflegekind, da eine Adoption nicht möglich gewesen wäre (hatten allerdings jede Menge Probleme mit ihm, da er geistig etwas zurückgeblieben ist, er lebt seit einiger Zeit im betreuten Wohnen, ist jetzt über 20). Parallel kam meine "kleine" Schwester, sie kam mit wenigen Tagen zu uns - und sie konnten wir später adoptieren.
Will damit nur sagen, dass es verdammt hart ist, wenn man die Würmchen wieder gehen lassen muss - und ich weiss nicht, ob das so gut für deine anderen Kinder ist ?

Eher unwahrscheinlich

Hallo!!

ich denke auch dass ich etwas dazu sagen kann, da ich zur Zeit vorübergehend in einem Kinderheim arbeite.
Prinzipiell ist es sehr unwahrscheinlich dass ein bereits an eine Pflegefamilie vermitteltes Kind wieder zurück zu den Eltern geht. (ausgenommen Bereitschaftpflege, was Daniela aber wohl nicht meinte) Solange die Eltern das Sorgerecht nicht verloren haben und eine Rückführung ins Elternhaus angedacht oder möglich ist wird kein Kind an eine Pflegefamilie vermittelt, weil diese familie dem Kind ein Umfeld bieten soll in dem es sicher sein kann, dass es dort aufwächst. Die einzige Möglichkeit, dass das Kind dann noch zurück ins Elternhaus geht und dir wieder weggenommen werden könnte ist die, dass die leiblichen Eltern erneut Klagen und tatsächlich das Sorgerecht zurück erhalten sollen, was allerdings so gut wie nicht vorkommt.

Hoffe ich konnte etwas weiterhelfen...

Chalice

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10. Februar 2005 um 14:04

Viel Aufmerksamkeit und gegenfalls Probleme
ich würde es nicht tun. Freunde von uns haben selber 5 Pflgekinder und es gibt nur Probleme. Die Kinder sind dort seit sie 3 Jahre sind. Allerdings haben alle irgendwie einen seelischen Knacks gehabt. Die eine mußte immer im Mittelpunkt stehen, wenn dies nicht klappt versuchte sie dies in der Schule durch die Tour "ICH BIN SO EIN ARMES PFLEGEKIND"

Naja und auch alle anderen haben auf ihre art und Weise Probleme bereitet die man von Kindern aus geordneten Verhältnissen nicht kennt.

Ich denke für die Kinder ist es sicherlich super wenn sie die Chance bekommen in einer normalen Family aufzuwachsen. Vielleicht entwickeln sich einige auch so wie man es sich wünscht...aber ich habe leider bei fast allen die ich kennengelernt habe festgestellt...das es sich in die andere Richtung entwickelt

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10. Februar 2005 um 22:39
In Antwort auf natascha41

Viel Aufmerksamkeit und gegenfalls Probleme
ich würde es nicht tun. Freunde von uns haben selber 5 Pflgekinder und es gibt nur Probleme. Die Kinder sind dort seit sie 3 Jahre sind. Allerdings haben alle irgendwie einen seelischen Knacks gehabt. Die eine mußte immer im Mittelpunkt stehen, wenn dies nicht klappt versuchte sie dies in der Schule durch die Tour "ICH BIN SO EIN ARMES PFLEGEKIND"

Naja und auch alle anderen haben auf ihre art und Weise Probleme bereitet die man von Kindern aus geordneten Verhältnissen nicht kennt.

Ich denke für die Kinder ist es sicherlich super wenn sie die Chance bekommen in einer normalen Family aufzuwachsen. Vielleicht entwickeln sich einige auch so wie man es sich wünscht...aber ich habe leider bei fast allen die ich kennengelernt habe festgestellt...das es sich in die andere Richtung entwickelt

Pflegekinder
Hallo Natascha,

vielleicht haben sich deine Freunde mit 5 Pflegekindern
etwas zuviel vorgenommen...
Wir haben 3 eigene und 2 Pflegekinder und ich möchte
meine nicht missen.
Was verstehst du unter "geordneten Verhältnissen"?! Glaubst du etwa allen Ernstes,dass Kinder
aus guten Verhältnissen nicht
auf die schiefe Bahn geraten?!

Es ist egal ob es eigene oder
angenommene Kinder sind. Man
sollte sich frei von Wünschen und Vorstellungen machen, wie die Kinder werden sollen. Kinder
sind nicht unser Eigentum.
Pflegekinder sind meist Kinder
auf Zeit. Sie brauchen unsere
Fürsorge, unsere Liebe,Geduld
und Zeit, damit mindestens einige Wunden heilen.Hier vom
"seelischen Knacks" zu sprechen finde ich etwas geschmacklos.

LG Dana

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25. Februar 2005 um 18:48
In Antwort auf dana68

Pflegekinder
Hallo Natascha,

vielleicht haben sich deine Freunde mit 5 Pflegekindern
etwas zuviel vorgenommen...
Wir haben 3 eigene und 2 Pflegekinder und ich möchte
meine nicht missen.
Was verstehst du unter "geordneten Verhältnissen"?! Glaubst du etwa allen Ernstes,dass Kinder
aus guten Verhältnissen nicht
auf die schiefe Bahn geraten?!

Es ist egal ob es eigene oder
angenommene Kinder sind. Man
sollte sich frei von Wünschen und Vorstellungen machen, wie die Kinder werden sollen. Kinder
sind nicht unser Eigentum.
Pflegekinder sind meist Kinder
auf Zeit. Sie brauchen unsere
Fürsorge, unsere Liebe,Geduld
und Zeit, damit mindestens einige Wunden heilen.Hier vom
"seelischen Knacks" zu sprechen finde ich etwas geschmacklos.

LG Dana

Wieso...
...findest du es geschmacklos von einem seelischen Knacks zu sprechen?
Nach alldem was die Kinder bis zu einer Vermittlung in Pflegefamilien schon mitgemacht haben, ist so ein Knacks wohl mehr als verständlich.
Ich finde diese Formulierung sehr passend und gehe bestimmt nicht geschmacklos mit dem Thema um.

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24. März 2005 um 11:55
In Antwort auf chalice

Eher unwahrscheinlich

Hallo!!

ich denke auch dass ich etwas dazu sagen kann, da ich zur Zeit vorübergehend in einem Kinderheim arbeite.
Prinzipiell ist es sehr unwahrscheinlich dass ein bereits an eine Pflegefamilie vermitteltes Kind wieder zurück zu den Eltern geht. (ausgenommen Bereitschaftpflege, was Daniela aber wohl nicht meinte) Solange die Eltern das Sorgerecht nicht verloren haben und eine Rückführung ins Elternhaus angedacht oder möglich ist wird kein Kind an eine Pflegefamilie vermittelt, weil diese familie dem Kind ein Umfeld bieten soll in dem es sicher sein kann, dass es dort aufwächst. Die einzige Möglichkeit, dass das Kind dann noch zurück ins Elternhaus geht und dir wieder weggenommen werden könnte ist die, dass die leiblichen Eltern erneut Klagen und tatsächlich das Sorgerecht zurück erhalten sollen, was allerdings so gut wie nicht vorkommt.

Hoffe ich konnte etwas weiterhelfen...

Chalice

Eher unwahrscheinlich
Hallo Chalice,

ganz so unwahrscheinlich ist es leider nicht. Ich habe 7 Jahre Pflegekinder in meiner Familie betreut. Alle sind zurück zu Ihren Herkunftsfamilien. Die kleinste kam als sie knapp 2 war und ging nach 5 Jahren zurück zur Mutter. Der große war 7 Jahre da und musste gegen seinen und unseren Willen mit knapp 14 zurück als seine Mutter neu heiratete, die Mittlere hatte so erhebliche psychische Probleme, das sie in ein psychologisch betreutes Wohnen kam ( auch nach gut 7 Jahren). Es waren alle keine "leichten" Fälle. Alle waren grob vernachlässigt, die kleinste missbraucht und alle massiv verhaltsauffällig.Aber gerade so massive Probleme innerhalb unserer Familie schweißte zusammen. Diese Trennungen sind schrecklich, egal wie professionell man versucht damit umzugehen. Kinder nach 5 ,bzw. 7 Jahren wieder gehen zu lassen, zurück in eine Familie wo man weiß, es hat sich eigentlich nichts geändert, gar nichts, nur die Kinder sind stärker geworden - ist so schwer. Für mich war das der Grund, nach den vielen Jahren erfolgreicher "Arbeit", nicht mehr mit einem neuen Pflegekind von vorne anzufangen. Ich habe kein Problem mit zielorientierter Elternarbeit, aber mit den Trennungen. Ich kenne so viele Pflegefamilien denen es ähnlich ging.

LG Pabli

AmiK - Allein mit Kind - Forum für allein erziehende Mütter & Väter
http://78111.forum.onetwomax.de/

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4. April 2005 um 17:41
In Antwort auf chalice

Eher unwahrscheinlich

Hallo!!

ich denke auch dass ich etwas dazu sagen kann, da ich zur Zeit vorübergehend in einem Kinderheim arbeite.
Prinzipiell ist es sehr unwahrscheinlich dass ein bereits an eine Pflegefamilie vermitteltes Kind wieder zurück zu den Eltern geht. (ausgenommen Bereitschaftpflege, was Daniela aber wohl nicht meinte) Solange die Eltern das Sorgerecht nicht verloren haben und eine Rückführung ins Elternhaus angedacht oder möglich ist wird kein Kind an eine Pflegefamilie vermittelt, weil diese familie dem Kind ein Umfeld bieten soll in dem es sicher sein kann, dass es dort aufwächst. Die einzige Möglichkeit, dass das Kind dann noch zurück ins Elternhaus geht und dir wieder weggenommen werden könnte ist die, dass die leiblichen Eltern erneut Klagen und tatsächlich das Sorgerecht zurück erhalten sollen, was allerdings so gut wie nicht vorkommt.

Hoffe ich konnte etwas weiterhelfen...

Chalice

Andere erfahrungen
der sohn meiner partnerin, der vater eines jetzt 6 1/2 jährigen nichtehelichen jungen, hat seinen sohn einfach nach 6 jahren familienpflege bei uns abgeholt und nicht mehr gebracht, weil er jetzt seit knapp 2 jahren mit seiner freundin zusammenlebt und sie das kind haben wollen.meine partnerin als oma hatte trotz dieser brutalen vorgehensweise keine chance beim familiengericht. bei der richterlichen anhörung sagte das kind, es wolle endlich wieder heim zu seiner oma und opa. prompt kam die frage , ob er wieder dahin wolle, dass die oma nicht mehr traurig ist. das kind sagte ja und das war es dann. loyalitätskonflikt nennt man das.ob das kind sich die augen nach uns ausweint ist uninteressant, bzw. wird uns angelastet, weil wir ja das kind manipulieren.das kind ist nun 4 monate beim vater und zeigt sich immer noch im gespräch auf seine situation total verschlossen. auch die tatsache, dass der vater sich nur sehr lasch um seinen sohn bisher kümmerte, den umgang zur leiblichen mutter seit 3 jahren verhinderte, spielt keine rolle.ich kann nur jedem raten, kein pflegekind an zu nehmen, denn letztendlich leiden das kind und die pflegeeltern unsäglich, was aber kein gericht interessiert.

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16. April 2005 um 16:42

Pflegeeltern werden sollte sehr gut überlegt sein
ich finde es überaus wichtig, dass Kinder in gesunden Familien aufwachsen. Um so mehr bewundere ich Menschen, die sich dafür einsetzen möchten. Möchte aber trotzdem von Freunden berichten, die 2 leibliche (24 J. und 18 J.) und 2 Pflegekinder haben und zwar nicht mehr im süssen Kleinkinderalter, sondern 19 J.und 14 J.alt. Das älteste Kind kam mit ca. 4 J. in die Familie, dass Jüngste mit 8 Monaten. Meine Freunde sind sehr liebevolle Menschen und haben alle Kinder immer gleich behandelt. Jeder wurde nach seinen Neigungen und Talenten gefördert. Ob Reiten, Klavier, Tanzunterricht etc. Für die leiblichen Kinder sind die Pflegekinder echte Geschwister und wurden immer in alles miteinbezogen und in Schutz genommen. Mit dem älteren Pflegekind bestanden von Anfang an grosse Probleme, die das gesamte Familienleben so massiv beeinträchtigt haben, dass das Kind seit seinem 12ten Lebensjahr nicht mehr in der Familie lebt. Die Pflegeeltern kümmern sich aber bis heute um ihr Kind, was aber von Seiten des nun erwachsenen Kindes nur mit Agressivität und Forderungen quittiert wird. Das jüngere Pflegekind war immer der Sonnenschein der ganzen Familie, bis mit ca. 12 1/2 J. die Pubertät einsetzte. Inzwischen lässt sich das Kind überhaupt nichts mehr sagen. Alle Bemühungen der Eltern stossen auf taube Ohren. Es hält sich an keine auch noch so kleine Regeln. Es ruft beim Jugendamt an und defamiert seine Pflegeeltern. In dieser Familie könne es nicht mehr weiter leben. Es hat ständig Geld in der Tasche und kauft sich Kleidung und die Eltern wissen nicht woher das Kind das Geld hat. Die Eltern haben Angst, dass ihr Kind auf die schiefe Bahn gerät. Auch ist die Enttäuschung der Eltern sehr gross, da sie das Kind wie ihr Eigenes lieben. Trotz mehrerer Termine beim Jugendamt kommt von dort auch keine wirkliche Hilfe. Wenn es nicht mehr geht, muss das Kind in ein Heim. Noch genauer kann ich nicht ins Detail gehen, sonst würde mein Beitrag 10 mal so lang. Meine Freunde sind jedenfalls inzwischen seelisch so fertig, dass sie nicht mehr können. Sie fühlen sich natürlich auch als Versager und ihre Liebe wird mit Füssen getreten. Es ist auch sehr schwer sich eingestehen zu müssen, dass nicht unbedingt die Erziehung einen Menschen formt, sondern doch zum grössten Teil die Gene. Ich möchte mit meinem Text kein Pflegekind defamieren aber es können doch wesentlich grössere Probleme auf einen zukommen als man denkt. Vor allem wenn leibliche Kinder in der Familie sind. Die Pflegekinder bekommen dann aus ihrer Sicht tagtäglich vor Augen gehalten, dass die leiblichen Geschwister von den Eltern gewollt wurden, sie selbst aber von ihren eigenen leiblichen Eltern nicht.

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19. April 2005 um 7:38

Unsere Erfahrung
Hallo Daniela,

wir haben vor 3 Jahren unsere Pflegetochter in offener Pflege aufgenommen.
Unsere Kleine hat viel durchgemacht, leidet auch an einer Behinderung. Wir waren ihre dritte Familie innerhalb eines Jahres.
Sie leidet auch unter Bindungs- und Verhaltensstörungen, ist sehr distanzlos und leider manchmal auch sehr aggressiv. Bedauerlicherweise richten sich ihre Aggressionen öfter mal gegen unsere adoptierte Tochter und auch gegen sie selbst.
Wir haben Nächte, in denen sie sich blutig kratzt und mit dem Kopf stundenlang gegen das Bett schlägt...wie gesagt: sie hat sehr viel durchgemacht.
Manchmal ist es schon so, dass wir

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19. April 2005 um 7:41
In Antwort auf claudia21470

Unsere Erfahrung
Hallo Daniela,

wir haben vor 3 Jahren unsere Pflegetochter in offener Pflege aufgenommen.
Unsere Kleine hat viel durchgemacht, leidet auch an einer Behinderung. Wir waren ihre dritte Familie innerhalb eines Jahres.
Sie leidet auch unter Bindungs- und Verhaltensstörungen, ist sehr distanzlos und leider manchmal auch sehr aggressiv. Bedauerlicherweise richten sich ihre Aggressionen öfter mal gegen unsere adoptierte Tochter und auch gegen sie selbst.
Wir haben Nächte, in denen sie sich blutig kratzt und mit dem Kopf stundenlang gegen das Bett schlägt...wie gesagt: sie hat sehr viel durchgemacht.
Manchmal ist es schon so, dass wir

Der Rest meiner Antwort ist verschwunden
Hier die Fortsetzung:

Manchmal ist es schon so, dass wir am Zahnfleisch kriechen, aber wir würden es wirkich jederzeit wieder tun.
Ich könnte mir die Kleine gar nicht mehr aus unserem Leben denken, denn sie ist -wenn es ihr seelisch gut geht- ein echter Sonnenschein.
Du kannst mich gerne auch privat anmailen:
claudia@colourful-world.com

Claudia

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18. Januar 2006 um 12:57

Vorab gut informieren!
Hallo, Daniela,

Pflegeeltern zu sein ist eine sehr, sehr große Herausforderung. Kind, Herkunftsfamilie, Behörden, Sozialarbeiter usw. müsst Ihr alles unter einen Hut bringen können. Es ist eine sehr, sehr große Aufgabe (ich spreche aus Erfahrung, wir hatten ein Pflegekind, das mit 3 Monaten zu uns kam und mit 1,5 Jahren wieder in seine Herkunftsfamilie zurückging, auf die Bedürfnisse des Kindes haben die Ämter leider keine Rücksicht genommen und auf seine Verhaltensauffälligkeiten, die im Zusammenhang mit der Rückführung standen: Selbstverletzungen, Gewichtsstagnation, Deprresivität etc). Es war eine sehr, sehr anstrengende Zeit als es begann, die Rückführung durchzuziehen von seiten des Jugendamtesund unser Pflegekind hin- und hergerissen war.

Besucht vorab Kurse der Pflegeelternschule Baden-Württemberg und informiert Euch dort: Tel.: 0711-6 64 57 93. AB eingeschaltet, eine Broschüre über die Kurse anfordern. Dort findet Ihr auch Beistand, wenn es Schwierigkeiten zwischen Euch und Ämtern oder Herkunftsfamilie gibt. Sehr empfehlenswert. Die Arbeit erfolgt ehrenamtlich. Im Internet unter Moses-online.de findet Ihr auch viel Informationen und unter agsp.de.

Liebe Grüße
Maria

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18. Januar 2006 um 13:12
In Antwort auf irina155

Pflegeeltern werden sollte sehr gut überlegt sein
ich finde es überaus wichtig, dass Kinder in gesunden Familien aufwachsen. Um so mehr bewundere ich Menschen, die sich dafür einsetzen möchten. Möchte aber trotzdem von Freunden berichten, die 2 leibliche (24 J. und 18 J.) und 2 Pflegekinder haben und zwar nicht mehr im süssen Kleinkinderalter, sondern 19 J.und 14 J.alt. Das älteste Kind kam mit ca. 4 J. in die Familie, dass Jüngste mit 8 Monaten. Meine Freunde sind sehr liebevolle Menschen und haben alle Kinder immer gleich behandelt. Jeder wurde nach seinen Neigungen und Talenten gefördert. Ob Reiten, Klavier, Tanzunterricht etc. Für die leiblichen Kinder sind die Pflegekinder echte Geschwister und wurden immer in alles miteinbezogen und in Schutz genommen. Mit dem älteren Pflegekind bestanden von Anfang an grosse Probleme, die das gesamte Familienleben so massiv beeinträchtigt haben, dass das Kind seit seinem 12ten Lebensjahr nicht mehr in der Familie lebt. Die Pflegeeltern kümmern sich aber bis heute um ihr Kind, was aber von Seiten des nun erwachsenen Kindes nur mit Agressivität und Forderungen quittiert wird. Das jüngere Pflegekind war immer der Sonnenschein der ganzen Familie, bis mit ca. 12 1/2 J. die Pubertät einsetzte. Inzwischen lässt sich das Kind überhaupt nichts mehr sagen. Alle Bemühungen der Eltern stossen auf taube Ohren. Es hält sich an keine auch noch so kleine Regeln. Es ruft beim Jugendamt an und defamiert seine Pflegeeltern. In dieser Familie könne es nicht mehr weiter leben. Es hat ständig Geld in der Tasche und kauft sich Kleidung und die Eltern wissen nicht woher das Kind das Geld hat. Die Eltern haben Angst, dass ihr Kind auf die schiefe Bahn gerät. Auch ist die Enttäuschung der Eltern sehr gross, da sie das Kind wie ihr Eigenes lieben. Trotz mehrerer Termine beim Jugendamt kommt von dort auch keine wirkliche Hilfe. Wenn es nicht mehr geht, muss das Kind in ein Heim. Noch genauer kann ich nicht ins Detail gehen, sonst würde mein Beitrag 10 mal so lang. Meine Freunde sind jedenfalls inzwischen seelisch so fertig, dass sie nicht mehr können. Sie fühlen sich natürlich auch als Versager und ihre Liebe wird mit Füssen getreten. Es ist auch sehr schwer sich eingestehen zu müssen, dass nicht unbedingt die Erziehung einen Menschen formt, sondern doch zum grössten Teil die Gene. Ich möchte mit meinem Text kein Pflegekind defamieren aber es können doch wesentlich grössere Probleme auf einen zukommen als man denkt. Vor allem wenn leibliche Kinder in der Familie sind. Die Pflegekinder bekommen dann aus ihrer Sicht tagtäglich vor Augen gehalten, dass die leiblichen Geschwister von den Eltern gewollt wurden, sie selbst aber von ihren eigenen leiblichen Eltern nicht.

Geben Sie Ihren Freunden die Tel.Nr. der Pflegeelternschule
Hallo,

Ihre Freunde sollte Kontakt suchen zu anderen Pflegeeltern, die in der gleichen Situation sind. Geben Sie ihnen die Nummer der Pflegeelternschule Baden-Württemberg Nr. 0711- 6645793. Dort finden sie Hilfe und hilfreiche Kurse und ehrenamtliche Beistände für schwierige Situationen.

Gruß Maria

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10. Februar 2006 um 10:42
In Antwort auf ilovekids

Pflegekind
Hallo Daniela,
ich habe selbst 2 Pflegekinder und wohne in BRD. Es wäre wichtig, daß Du abklärst, ob es so etwas wie einen Hilfeplan gibt. Das ist eine Vereinbarung, die mit HIlfe des JA (Jugendamt) gemeinsam mit den Herkunftseltern und Pflegeeltern getroffen wird.
Hier muß drinstehen, ob das Kind zurückgeführt werden soll. Wenn ja, innerhalb welcher Zeit und unter welchen Bedingungen? Es steht noch viel mehr drin, doch das sind die "Knackpunkte". Sonst müßt ihr immer mit dem Gedanken leben, das Kind jederzeit zurückgeben zu müssen oder darum kämpfen, wobei ich mich mit den Österreichischen Gesetzen nicht auskenne.
Wenn DU das in Erfahrung gebracht hast, melde Dich gerne wieder bei mir.
Viele Grüße
Roswitha@Hauke24.de

Wie lange bleibt ein Kind?
Mein Mann und ich stehen ganz am Anfang, ob wir ein Pflegekind in unserer Familie aufnehmen. Wir haben zwei kleine Kinder und würden gern einem hilflosen Wurm eine Chance geben. Aber man hört so viel verschiedenes. "Es wird Dir irgendwann wieder weggenommen" oder "Wenn es zwei Jahre bei Dir ist, dann bleibt es für immer". Was ist denn nun wahr. Auf welcher Internet-Seite stehen denn mal gute Informationen? Bevor wir den ersten Schritt in die offizielle Richtung gehen, wollte ich mich gern ein wenig informieren.

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20. Februar 2006 um 9:31

Sicht eines Pflegekindes
Hallo,
ich bin zwar keine Pflegemutter aber ein Pflegekind. Wurde mit 2 Jahren in eine Pflegefamilie gegeben. Ich bin sehr dankbar das es so Leute gibt die KInder aufnehmen, wo würden die KInder sonst landen?
Heute bin ich 23 Jahre alt und auch wenn ich die Situation nicht immer leicht fand, so hatte ich Eltern bei denen es mir gut ging.
Alle hochachtung die ein Pflegekind aufnehmen.
LG Haartraum1

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12. März 2006 um 14:08

Schwer aber nicht unmöglich
Wir haben mit 21 jahren geheiratet und knapp ein halbes Jahr später unser Pflegekind bekommen. Er ist eigendlich mein kleiner Halbbruder und das Jugendamt hat natürlich alles erdenklich mögliche getan um das zu verhindern, aber keine Chance gehabt. Da meine Mutter ganz plötzlich erkrankt ist, konnte sie sich nicht mehr um das Kind kümmern. Er war damals erst 5 und sie wollten ihn ins Heim stecken.
Wir haben versucht uns hilfe beim Kinderschutzbund zu holen, aber selbst die waren dagegen, weil wir ja noch sooo jung waren.Es blieb uns nichts anderes übrig, als uns einen Anwalt zu nehmen und vors Familiengericht zu gehen und das Sorgerecht zu beantragen. Daraufhin wurde ein Gutachten erstellt. Alles, aber auch wirklich alles in unserem Leben wurde aufgewühlt, sie haben versucht uns auch nur den kleinsten Fehler nachzuweisen. Das Jugendamt und der Kinderschutzbund haben sachen über uns geschrieben, von denen wir in unserem Leben noch nie etwas gehört haben. Nach langem Kampf bekamen wir dann aber das Sorgerecht für ihn. Da meine Mutter, die ja eigendlich ihm gegenüber unterhaltsverpflichtet ist, uns keinen Unterhalt zahlen konnte und mein Mann damals noch Student war, mussten wir eine Pflegschaft unterschreiben, sonst hätten wir ja kein Pflegegeld bekommen und hätten das Kind nicht ernähren können. Ich habe zwar gearbeitet, aber das Jugendamt hatte immer wieder das Argument, das das Kind bei uns nicht gut aufgehoben wäre, weil ich arbeite und ja gar keine Zeit hätte. Also hörte ich auf zu arbeiten. Kurz darauf wurde ich eh Schwanger und somit konnte mir keiner mehr was über keine Zeit erzählen, da ich 3 jahre Erziehungsurlaub genommen habe.
Wir haben leider sehr schlechte Erfahrungen mit dem Jungendamt gemacht, noch heute schnüffeln sie, wegen der Pflegschaft, jedes halbe Jahr hier rein.Aber wegnehmen, können sie ihn uns nicht mehr, da wir das volle Sorgerecht haben und er inzwischen auch eine Namensänderung hat und jetzt so wir wir heissen. Er wird definitiv bis zu seiner volljährigkeit bei uns bleiben.
Bei uns war es sogenannte Verwantschaftspflege und die leibliche Mutter war mit allem einverstanden. Ich denke nicht, das wir nochmal ein Pflegekind aufnehmen werden, weil wir soviel Ärger mit dem Jungendamt hatten. Das will ich mir in Zukunft ersparen. Hier in Bayern hängen an jeder Ecke Plakate, auf denen draufsteht, " Pflegeeltern gesucht". Die machen einen riesen Aufstand, und wenn sich dann welche melden, holen sie einen die kinder nach einiger Ziet wieder raus. Ich glaube nicht, das ich damit klar käme.Andre ist jetzt 11 und entwickelt sich ganz prächtig.Unsere leiblichen Kinder betrachtet er als seine Geschwister und umgekehrt auch. Falls wir uns doch nochmal dazu entscheiden würden ein Pflegekind aufzunehmen, dann nur in Dauerpflege. Das bedeutet, das das Kind, falls nicht erhebliche Probleme in der Familie auftauchen, bei uns bleibt bis zur volljährigkeit. Auf Kurzzeitpflege würde ich mich nicht einlassen. Kurzzeitpflege bedeutet nämlich, das das Kind für eine gewisse Zeit in der Familie bleibt und dann jederzeit von Jugendamt oder leiblichen Eltern herausgerissen werden kann.

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17. März 2006 um 9:19

Ich bin eine Ehemalige Pflegekind
Hallo, heute bin ich 32, mutter von 2 Kinder. Damals war ich knapp 3 Jahr alt, geistige gestört von den Mißhandlungen meines Eltern.... Und ich hatte damals die Chance gehabt in eine Pflegefamilie zu gehen... Die frau war Witwe, selbs mutter von 2 Söhnen. Von meine knapp 3 Lebensjahr bis meine 18 Lebensjahr, bin ich geliebt werden von meine Pflegemutti wie eine eigenes Kind. Ich bin akzeptiert worden von die ganze Familie wie eine Familiemitglied, ich bin behandelt worden von die 2 Söhnen wie eine Schwester..... Und ich sehr froh das ich diese chance hatte...
Ich habe heute noch sehr schönen Kontakt zu meine Pflegefamilie, es ist meine Familie, und ich kann nicht genung danke sagen.....

Mach das, du hilft ein Kind in Not!!!

Grüß

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19. April 2006 um 22:43
In Antwort auf ilovekids

Pflegekind
Hallo Daniela,
ich habe selbst 2 Pflegekinder und wohne in BRD. Es wäre wichtig, daß Du abklärst, ob es so etwas wie einen Hilfeplan gibt. Das ist eine Vereinbarung, die mit HIlfe des JA (Jugendamt) gemeinsam mit den Herkunftseltern und Pflegeeltern getroffen wird.
Hier muß drinstehen, ob das Kind zurückgeführt werden soll. Wenn ja, innerhalb welcher Zeit und unter welchen Bedingungen? Es steht noch viel mehr drin, doch das sind die "Knackpunkte". Sonst müßt ihr immer mit dem Gedanken leben, das Kind jederzeit zurückgeben zu müssen oder darum kämpfen, wobei ich mich mit den Österreichischen Gesetzen nicht auskenne.
Wenn DU das in Erfahrung gebracht hast, melde Dich gerne wieder bei mir.
Viele Grüße
Roswitha@Hauke24.de

Pflegekind
hallo Roswitha, ich habe auch ein Dauerpflegekind, was evtl. zurück zu seiner Mutter zurück geht. Wenn Sie die Auflagen vom Jugendamt erlädigt hat, so wie es aussieht schafft, sie es auch. Ich bin ja auch eigentlich immer dafür das , ein Kind immer zu seiner Mutter gehört, wenn sie es korrekt behandet. Aber ich möchte es auch gleichzeitig selbst behalten , es ist jetzt wie mein Leibliches Kind die gefühle zu meinem Pflegekind sind sehr stark. Wie kann man dagegen angehen, ich habe gehört das mann nach 2 Jahren um das Pflegekind gerichtlich kämpfen kann?

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4. Mai 2006 um 3:47

Entelterte Kinder
Hallo ihr alle!

Ich bin eine Mutter von 3 Kindern. Ich bin kein Gegener vom Jugendamt, da es allzuoft Fälle gibt, wo ein Eingreifen zwingend notwendig ist.

Mir wurde mein ältestes Kind weggenommen.
Grund dafür war ein persönlicher Rachefeldzug meiner Eltern. Ich habe mich gewagt, ohne ihr Einverständnis nach dem ersten Kind noch zwei weitere zu bekommen.
Das war im Alter von 30 Jahren.

Wer glaubt, dass es immer ein gerechtfertigter Eingriff des Jugendamtes gibt, der irrt. Ich habe inzwischen zu vielen betroffenen Eltern Kontakt. Es ist ein Skandal, was in unserem Rechtsstaat abgeht. Bis vor kurzen habe ich auch noch an die juristische Gerechtigkeit geglaubt.

Da wusste ich aber noch nicht, dass nicht nur Asylanten nach Deutschland kommen, sondern auch Deutsche im ausländischen Asyl aufgenommen werden. Weil das Jugendamt so einflussreich ist, unliebsame Eltern trotz entkräftender Gutachten mittels Entmündigung aus dem Weg geräumt werden.Dieser Fall ging übrigens international durch die Presse, also keine Spinnerei!!!

Auch gibt es Methoden die niemand für möglich hält und die schon zu Hitlers Zeiten sehr erfolgreich waren. In einem Fall (auch in der internationalen Presse bekannt) geht es um Zwangssterilisation und Zwangsabtreibung.

Die Herausnahme der Kinder aus der Herkunftsfamilie wird oft aufgrund einer nicht erwiesenen Denunziation durchgeführt. Der 1666 lässt eine individuelle Massnahme mit der alleinigen Begründung "Kindeswohlgefährdung" grundsätzlich als Präventivmassnahme zu.
Die grundgesetzlich verankerte Unschuldsvermutung sowie den juristischen Grundsatz "in dubio pro reo" werden in Sorgerechtsentscheidungen nahezu grundsätzlich übergangen.

Selbst die UN-Kinderrechtskonvention mit Bezug auf 1 und 2 wird völlig missachtet.

Wer glaubt, dass die Blindheit der Justitia für Einhaltung gültiger Rechte sorgt, der täuscht. Eine totalt Verschiebung von Legislative, Exekutive und Judikative.

Das Jugendamt stellt den Antrag, dieser wird mittels der Verfahrenspflege bestärkt (stetige Zusammenarbeit), der Richter folgt der Empfehlung des Jugendamtes. Entlastende Beweise seitens der Eltern werden nicht zugelassen.

Alleine in meinem Fall wird nahezu gegen jeden einzelnen Paragraphen des KJHG verstossen. Nahezu sämtliche Gesetze der Menschenrechte werden beschnitten.

Nachdem ich in einer Gruppe zahlreiche einzelne Fälle kennengelernt habe und monatelang im Internet recherchiert habe, ist mir nicht der positive Aspekt einer Fremdunterbringung eines Kindes aufgefallen.

Mit auseinandergerissenen Familien und im besonderen mit den entelterten Kindern lässt sich erhebliches Geld verdienen.

Kaum ein Staatsbürger weiß, wie so die Steuergelder hinausgeblasen werden und noch hinzu kommt der Betrug an Spendern die helfen wollen.

In meinem Fall kostet die Unterbringung knapp 4000 Euro pro Monat. Hinzu kommen 376 Euro Fahrtkosten pro Monat, weil es seltenst eine heimatnahe Unterbringung gibt (in meinem Fall 570 km) - übrigens auch gesetzeswidrig (Wunsch- und Wahlrecht Kind + Mutter).

Krankenkassenbeiträge obliegen nach wie vor bei den Erziehungsberechtigten, denn das bin nach wie vor noch ich (ebenfalls eine Straftat).
Therapeutische Massnahmen werden separat von der Krankenkasse übernommen.

Weiterhin versorge ich mein Kind mit diversen Zuwendungen, wie Weihnachtsgeschenken, Geburtstagsgeschenken, Briefmarken, Telefonkosten, regelmässigen Paketen usw.!

Obwohl die Einrichtungen für die Kinder immense Beträge erhalten und ebenfall das Kindergeld, werden die Kinder nicht neu oder wenigstens vernünftig eingekleidet. In der Einrichtung gibt es quasi eine Grundausstattung, die lediglich von Kind zu Kind wandert. Es werden also keine neuen Kleidungsstücke aus den Unterbringungkosten des Kindes finanziert. Die Kleiderkammer der Einrichtung füllt sich dank barmherziger Spender. Nicht nur die Kleiderkammer, sondern auch alles andere.

Obst und Kartoffeln und auch Getreide werden von den ortsansässigen Bauern gespendet. Brot von den Bäckern, die finanziellen Spenden werden mit dem erweckten Mitleid eingetrieben.

Die Zimmer der Einrichtung werden auf Kosten des Jugendamtes vorgenommen. Wieder wird der Steuerzahler betrogen.

Universitätsstudien belegen, dass pro Kind, dass keinen besonders erhöhten Pflegebedarf aufweist (etwa durch Krankheit oder Behinderung) ein Betrag zwischen 7000 - 10000 Euro pro Monat zusammenkommt.

In Pflegefamilien verhält sich das ähnlich, nur in einem finanziell erheblich geringeren Rahmen.

Über die qualitative Pflege und Betreuung dieser entelterten Kinder gibt es zahlreiche Studien, die darüber befinden.

Wer vergleichsweise viele Familien, deren Geschichte und die Vorher-Nachher-Fotos kennt, dem stockt der Atem.

Damit man mich hier nicht falsch versteht: ich bin nicht gegen das Jugendamt. Um dessen Notwendigkeit ist mir völlig bewusst. Aber was ist mit all den Fällen, wo Familien zu Unrecht zerstört werden, Kinder versuchen, Selbstmord zu begehen, sich durch Autoaggressionen selbst immens verletzen, wo Eltern sich aus Hilflosigkeit das Leben nehmen????

Ein Appell an Pflegeeltern: Es sind nicht eure Kinder. Dies muss euch vorher bewusst sein. Hinterfragt, was man euch sagt. Hört euch die Eltern an.

Und: wer wirklich einem Kind helfen will, der verdient sich damit nicht die Rate für sein Eigenheim!!!






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19. Mai 2006 um 21:33
In Antwort auf natascha41

Viel Aufmerksamkeit und gegenfalls Probleme
ich würde es nicht tun. Freunde von uns haben selber 5 Pflgekinder und es gibt nur Probleme. Die Kinder sind dort seit sie 3 Jahre sind. Allerdings haben alle irgendwie einen seelischen Knacks gehabt. Die eine mußte immer im Mittelpunkt stehen, wenn dies nicht klappt versuchte sie dies in der Schule durch die Tour "ICH BIN SO EIN ARMES PFLEGEKIND"

Naja und auch alle anderen haben auf ihre art und Weise Probleme bereitet die man von Kindern aus geordneten Verhältnissen nicht kennt.

Ich denke für die Kinder ist es sicherlich super wenn sie die Chance bekommen in einer normalen Family aufzuwachsen. Vielleicht entwickeln sich einige auch so wie man es sich wünscht...aber ich habe leider bei fast allen die ich kennengelernt habe festgestellt...das es sich in die andere Richtung entwickelt

Was meinst du wohl...
was diese Kinder in ihrem Leben schon erlebt haben. Ich denke es war bestimmt nicht einfach!!!
wer 5 Pflegekinder aufnimmt, der muß schon ein Profi sein!
Da ALLE!! Pflegekinder ihre Vorgeschichte haben kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, das man auf 5 Kinder gut genug eingehen kann. Ich selber habe 2 Pflegekinder die starke Defizite haben(Entwicklungsverzögerung,auditive, visuelle und taktile Wahrnehmungsstörungen, ADS, Fetales Alkoholsyndrom, Asthma, Allergien) und habe wirklich alle Hände voll zu tun. Wer Pflegekinder aufnimmt, der wird auch darauf hingewiesen, das es nicht leicht ist, denn wie gesagt haben alle Kinder schon ein schlimmes Leben hinter sich.Die Kinder haben nun mal ihre Probleme. Wir geben ihnen ein Stück Lebensqualität, vor allen Dingen Liebe die sie im "ersten Leben" nicht bekommen haben. Meinst du das Kinder aus "geordneten Familien" keine Probleme machen? Also ich denke da wird man als Pflegekind auch oft in eine Schublade gesteckt.
Gruß Judith

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3. Juni 2006 um 13:37
In Antwort auf kindweg

Entelterte Kinder
Hallo ihr alle!

Ich bin eine Mutter von 3 Kindern. Ich bin kein Gegener vom Jugendamt, da es allzuoft Fälle gibt, wo ein Eingreifen zwingend notwendig ist.

Mir wurde mein ältestes Kind weggenommen.
Grund dafür war ein persönlicher Rachefeldzug meiner Eltern. Ich habe mich gewagt, ohne ihr Einverständnis nach dem ersten Kind noch zwei weitere zu bekommen.
Das war im Alter von 30 Jahren.

Wer glaubt, dass es immer ein gerechtfertigter Eingriff des Jugendamtes gibt, der irrt. Ich habe inzwischen zu vielen betroffenen Eltern Kontakt. Es ist ein Skandal, was in unserem Rechtsstaat abgeht. Bis vor kurzen habe ich auch noch an die juristische Gerechtigkeit geglaubt.

Da wusste ich aber noch nicht, dass nicht nur Asylanten nach Deutschland kommen, sondern auch Deutsche im ausländischen Asyl aufgenommen werden. Weil das Jugendamt so einflussreich ist, unliebsame Eltern trotz entkräftender Gutachten mittels Entmündigung aus dem Weg geräumt werden.Dieser Fall ging übrigens international durch die Presse, also keine Spinnerei!!!

Auch gibt es Methoden die niemand für möglich hält und die schon zu Hitlers Zeiten sehr erfolgreich waren. In einem Fall (auch in der internationalen Presse bekannt) geht es um Zwangssterilisation und Zwangsabtreibung.

Die Herausnahme der Kinder aus der Herkunftsfamilie wird oft aufgrund einer nicht erwiesenen Denunziation durchgeführt. Der 1666 lässt eine individuelle Massnahme mit der alleinigen Begründung "Kindeswohlgefährdung" grundsätzlich als Präventivmassnahme zu.
Die grundgesetzlich verankerte Unschuldsvermutung sowie den juristischen Grundsatz "in dubio pro reo" werden in Sorgerechtsentscheidungen nahezu grundsätzlich übergangen.

Selbst die UN-Kinderrechtskonvention mit Bezug auf 1 und 2 wird völlig missachtet.

Wer glaubt, dass die Blindheit der Justitia für Einhaltung gültiger Rechte sorgt, der täuscht. Eine totalt Verschiebung von Legislative, Exekutive und Judikative.

Das Jugendamt stellt den Antrag, dieser wird mittels der Verfahrenspflege bestärkt (stetige Zusammenarbeit), der Richter folgt der Empfehlung des Jugendamtes. Entlastende Beweise seitens der Eltern werden nicht zugelassen.

Alleine in meinem Fall wird nahezu gegen jeden einzelnen Paragraphen des KJHG verstossen. Nahezu sämtliche Gesetze der Menschenrechte werden beschnitten.

Nachdem ich in einer Gruppe zahlreiche einzelne Fälle kennengelernt habe und monatelang im Internet recherchiert habe, ist mir nicht der positive Aspekt einer Fremdunterbringung eines Kindes aufgefallen.

Mit auseinandergerissenen Familien und im besonderen mit den entelterten Kindern lässt sich erhebliches Geld verdienen.

Kaum ein Staatsbürger weiß, wie so die Steuergelder hinausgeblasen werden und noch hinzu kommt der Betrug an Spendern die helfen wollen.

In meinem Fall kostet die Unterbringung knapp 4000 Euro pro Monat. Hinzu kommen 376 Euro Fahrtkosten pro Monat, weil es seltenst eine heimatnahe Unterbringung gibt (in meinem Fall 570 km) - übrigens auch gesetzeswidrig (Wunsch- und Wahlrecht Kind + Mutter).

Krankenkassenbeiträge obliegen nach wie vor bei den Erziehungsberechtigten, denn das bin nach wie vor noch ich (ebenfalls eine Straftat).
Therapeutische Massnahmen werden separat von der Krankenkasse übernommen.

Weiterhin versorge ich mein Kind mit diversen Zuwendungen, wie Weihnachtsgeschenken, Geburtstagsgeschenken, Briefmarken, Telefonkosten, regelmässigen Paketen usw.!

Obwohl die Einrichtungen für die Kinder immense Beträge erhalten und ebenfall das Kindergeld, werden die Kinder nicht neu oder wenigstens vernünftig eingekleidet. In der Einrichtung gibt es quasi eine Grundausstattung, die lediglich von Kind zu Kind wandert. Es werden also keine neuen Kleidungsstücke aus den Unterbringungkosten des Kindes finanziert. Die Kleiderkammer der Einrichtung füllt sich dank barmherziger Spender. Nicht nur die Kleiderkammer, sondern auch alles andere.

Obst und Kartoffeln und auch Getreide werden von den ortsansässigen Bauern gespendet. Brot von den Bäckern, die finanziellen Spenden werden mit dem erweckten Mitleid eingetrieben.

Die Zimmer der Einrichtung werden auf Kosten des Jugendamtes vorgenommen. Wieder wird der Steuerzahler betrogen.

Universitätsstudien belegen, dass pro Kind, dass keinen besonders erhöhten Pflegebedarf aufweist (etwa durch Krankheit oder Behinderung) ein Betrag zwischen 7000 - 10000 Euro pro Monat zusammenkommt.

In Pflegefamilien verhält sich das ähnlich, nur in einem finanziell erheblich geringeren Rahmen.

Über die qualitative Pflege und Betreuung dieser entelterten Kinder gibt es zahlreiche Studien, die darüber befinden.

Wer vergleichsweise viele Familien, deren Geschichte und die Vorher-Nachher-Fotos kennt, dem stockt der Atem.

Damit man mich hier nicht falsch versteht: ich bin nicht gegen das Jugendamt. Um dessen Notwendigkeit ist mir völlig bewusst. Aber was ist mit all den Fällen, wo Familien zu Unrecht zerstört werden, Kinder versuchen, Selbstmord zu begehen, sich durch Autoaggressionen selbst immens verletzen, wo Eltern sich aus Hilflosigkeit das Leben nehmen????

Ein Appell an Pflegeeltern: Es sind nicht eure Kinder. Dies muss euch vorher bewusst sein. Hinterfragt, was man euch sagt. Hört euch die Eltern an.

Und: wer wirklich einem Kind helfen will, der verdient sich damit nicht die Rate für sein Eigenheim!!!






Kindeswohl muss ganz oben stehen!
Hallo, bei allen Entscheidungen muss und soll das Kindeswohl an erster Stelle stehen. Kein Kind wird ohne wichtigen Gründe fremduntergebracht. Fühlt sich das Pflegekind bei seinen Pflegeeltern oder in einer anderen Unterbringung wohl und hat es dort neue Bindungen aufgebaut, so ist es dringend erforderlich, dass die leiblichen Eltern dies akzeptieren und erkennen und somit auch die Pflegeeltern akzeptieren. Wird dies versäumt bzw. dagegen gearbeitet, so nimmt das Kind mit Sicherheit Schaden an. Im übrigen, gehört jedes Kind sich selbst und ist nicht Eigentum von jemand, auch nicht von den leiblichen Eltern. Deshalb mein Appell an die leiblichen Eltern: Schaut, wo Euer Kind steht, wenn es fremduntergebracht ist und wenn es ihm gut geht, lasst es los und lasste es seinen Weg gehen!!! Denn jede weitere Trennung Eures Kindes von einer vertrauten Umgebung wird es traumatisieren und es wird Schwierigkeiten geben. Es wird auch schon sehr empfindlich reagieren, wenn es merkt, dass es da, wo es ist und Bindungen aufgebaut hat, wieder weg soll.

Ich spreche aus Erfahrung, denn ich war selbst Pflegemutter und habe erlebt, wie ein Kind kaputtgehen kann, wenn nach eingegangenen Bindungen wieder ein Wechsel erfolgt.


Gruß Laudi

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3. Juni 2006 um 13:42
In Antwort auf feestern

Ich bin eine Ehemalige Pflegekind
Hallo, heute bin ich 32, mutter von 2 Kinder. Damals war ich knapp 3 Jahr alt, geistige gestört von den Mißhandlungen meines Eltern.... Und ich hatte damals die Chance gehabt in eine Pflegefamilie zu gehen... Die frau war Witwe, selbs mutter von 2 Söhnen. Von meine knapp 3 Lebensjahr bis meine 18 Lebensjahr, bin ich geliebt werden von meine Pflegemutti wie eine eigenes Kind. Ich bin akzeptiert worden von die ganze Familie wie eine Familiemitglied, ich bin behandelt worden von die 2 Söhnen wie eine Schwester..... Und ich sehr froh das ich diese chance hatte...
Ich habe heute noch sehr schönen Kontakt zu meine Pflegefamilie, es ist meine Familie, und ich kann nicht genung danke sagen.....

Mach das, du hilft ein Kind in Not!!!

Grüß

Eine schöne Lebenserfahrung für Dich!
Hallo,

ich freue mich für Dich, dass dies so für Dich gelaufen ist. So hast Du eine Chance auf ein anderes Leben bekommen und bist geliebt worden und wirst immer noch geliebt. Wir haben unseren Pflegesohn auch sehr geliebt, so wie ein eigenes Kind, doch er lebt wieder in seiner Herkunftsfamilie (Vater gewalttätig, Mutter ihm hörig). Wir können für ihn nur das beste hoffen. Er ist bei uns jeden Tag, in Gedanken. Wir lieben ihn sehr.
Alles Gute für Ihre Zukunft.

Gruß Laudi

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4. Juli 2006 um 11:24
In Antwort auf pflegemutter

Eine schöne Lebenserfahrung für Dich!
Hallo,

ich freue mich für Dich, dass dies so für Dich gelaufen ist. So hast Du eine Chance auf ein anderes Leben bekommen und bist geliebt worden und wirst immer noch geliebt. Wir haben unseren Pflegesohn auch sehr geliebt, so wie ein eigenes Kind, doch er lebt wieder in seiner Herkunftsfamilie (Vater gewalttätig, Mutter ihm hörig). Wir können für ihn nur das beste hoffen. Er ist bei uns jeden Tag, in Gedanken. Wir lieben ihn sehr.
Alles Gute für Ihre Zukunft.

Gruß Laudi

An laudi
es ist unglaublich, was du da von dir gibst.

klar, oft gibt es schwierigkeiten in der familie. aber das ist nicht immer die legitimation, jedes kind sofort rauszunehmen. mal abgesehen von den ganz harten fällen.

du verlangst von leiblichen eltern, sie sollen loslassen. versuch das mal bei ner löwenmutter - sie würde dich zerfleischen!

wen interessiert die eltern-kind-bindung? die darf man einfach zerstören?

mal von den gesetzestexten gar nicht angefangen. du kannst lesen, schau, was das "natürliche recht" bedeutet, oder der grundsatz "wächteramt" und "einschreiten des jas" - warum zerstört man so gezielt die kind-eltern-bindung anstatt so und vor allem dort zu helfen, wie es das kjhg vorgibt?

nochmal zur klarheit, ich rede hier nicht von den fällen, wo die häusliche situation komplett versagt.

es gibt mütter, denen nimmt man einfach nur das kind weg, weil sie zu oft zum kinderarzt geht - nennt man münchhausen-by-proxy... eine angebliche krankheit, die es nicht gibt.

wieso nimmt man eltern die kinder weg, weil sie sie aus überzeugung nicht impfen oder in den kindergarten schicken?

ich kann es dir sagen: weil bei jedem herausgenommenen kind der rubel rollt.

oder wie erklärst du es dir, das bei herausgenommenen kindern der therapeut vom JA bezahlt wird, nicht von der krankenkasse?

klar, weil der therapeut nicht die hand beisst, die ihn füttert.

und das ist eine art "abhängigkeitsverhältnis" zwischen therapeut und JA...

ich bezahl dich, du schreibst in meinem sinne. tust du das nicht,bezahl ich dich nicht, und du stehst mit ner leeren praxis da.

schau dir die seite www.muenchhausen-opfer.de an, speziell das video von dem jungen mert.

ist die entsetzliche traumatisierung wirklich durch die eltern????

mein sohn bricht in tränen aus, wenn ich ihn besuche. er fleht mich und die kleinen geschwister an: mama, bitte bleibt hier, lasst mich nicht alleine.
er ist 11.

und da erzählst du mir, ich soll loslassen???

was wäre ich für eine mutter

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4. Juli 2006 um 11:31
In Antwort auf dana68

Pflegekinder
Hallo Natascha,

vielleicht haben sich deine Freunde mit 5 Pflegekindern
etwas zuviel vorgenommen...
Wir haben 3 eigene und 2 Pflegekinder und ich möchte
meine nicht missen.
Was verstehst du unter "geordneten Verhältnissen"?! Glaubst du etwa allen Ernstes,dass Kinder
aus guten Verhältnissen nicht
auf die schiefe Bahn geraten?!

Es ist egal ob es eigene oder
angenommene Kinder sind. Man
sollte sich frei von Wünschen und Vorstellungen machen, wie die Kinder werden sollen. Kinder
sind nicht unser Eigentum.
Pflegekinder sind meist Kinder
auf Zeit. Sie brauchen unsere
Fürsorge, unsere Liebe,Geduld
und Zeit, damit mindestens einige Wunden heilen.Hier vom
"seelischen Knacks" zu sprechen finde ich etwas geschmacklos.

LG Dana

Dana - knacks geschmacklos??
hallo dana...

deinen letzten satz hat anscheinend niemand verstanden.

du meintest gewiss, dass seelischer knacks noch bei weitem nicht ausreicht, für das leid, was manche kinder erleben mussten.

sehe ich ähnlich.

genau für diese kinder seid ihr so wahnsinnig wichtig.

aber was ist mit den kindern, bei denen es keine quälereien, misshandlungen, missbrach gab, sondern bei denen es nur erziehungsschwierigkeiten gab.

ist es da gerechtfertigt, die kinder von ihren leiblichen eltern zu entfernen und diese kinder dann für die finanzielle ausbeute zu missbrauchen - so geschehen in meinem fall... und viele andere tausend pro jahr auch!

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4. Juli 2006 um 11:47
In Antwort auf lummybaer

Pflegeeltern
Hallo, wir sind auch Pflegeeltern. Hatten im Sommer ein 2 Wochen altes Mädchen und mußtes es nach 7 Wochen wieder abgeben da der Vater der Kleinen umgezogen ist (mutter lebte nicht mehr). Ich kann dir nur sagen das war schlimm. Ich habe nur geheult und die erste Zeit durfte mich keiner darauf ansprechen. Aber es waren sehr sehr schöne Wochen mit der Kleinen. Dann hatten wir für 2 Wochen einen 2 jährigen Jungen udn jetzt haben wir auch wieder ein kleinies Mädchen von 6 Wochen. Ich hoffe natürlich das wir sie behalten können, denn nochmals so ein Würmchen abzugeben wo man sich so sehr dran gewöhnt hat, ich weiß nicht ob ich das durchstehe. Bei der ersten Kleinen habe ich von meinem HA schon ein Beruhigungsmittel bekommen. Aber trotzdem tut es gut zu wissen das man so einem Zwerg helfen konnte.
liebe Grüße und viel Glück
lummybaer

Lummibaer
ich kann es nicht lassen, auch deine zeilen zu kommentieren...


laudi schreibt, die leiblichen eltern sollen gefälligst loslassen.

das wird von einer mutter verlangt, die das kind neun monate unter ihrem herzen getragen hat, die ihr kind (wie ich z.b. fast 11 jahre lang) aufwachsen gesehen hat - und wahrscheinlich in den meisten fällen liebt.

ich war für mein kind bis kurz vorm 11. lebensjahr tag für tag da.

ich habe mit ihm gezahnt, ich habe ihn nächtelang über 9 monate durch die wohnung getragen, weil bei der geburt das schlüsselbein gebrochen war und man an einem solchen bruch kaum etwas machen kann. verursacht schmerzen beim liegen, also trug ich ihn, während er schlief.

ich habe die kinderkrankheiten mit ihm durch standen, ich habe ihn im kindergarten losgelassen und auch in der schule.

wenn er durchfall hatte, habe ich neben ihm am klo gesessen, wenn er gekotzt hat, habe ich ihm den kopf gehalten.

wenn er sich die knie aufgefallen hat, habe ich ihn getröstet....


alles, wirklich alles habe ich getan. 24 stunden am tag, 365 tage im jahr, fast 11 jahre....

als man ihn einfach mal eben so wegnahm, habe ich geweint, monatelang...

ich brauchte keine beruhigungsmittel.


dich kann ich verstehen, dass einem der abschied von einem pflegekind schwer fällt, dass man traurig ist.

aber wenn du nach so kurzer zeit bereits medizinische unterstützung brauchst, wie wäre es dir dann erst an meiner stelle ergangen????

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14. August 2006 um 22:03
In Antwort auf pablitea

Eher unwahrscheinlich
Hallo Chalice,

ganz so unwahrscheinlich ist es leider nicht. Ich habe 7 Jahre Pflegekinder in meiner Familie betreut. Alle sind zurück zu Ihren Herkunftsfamilien. Die kleinste kam als sie knapp 2 war und ging nach 5 Jahren zurück zur Mutter. Der große war 7 Jahre da und musste gegen seinen und unseren Willen mit knapp 14 zurück als seine Mutter neu heiratete, die Mittlere hatte so erhebliche psychische Probleme, das sie in ein psychologisch betreutes Wohnen kam ( auch nach gut 7 Jahren). Es waren alle keine "leichten" Fälle. Alle waren grob vernachlässigt, die kleinste missbraucht und alle massiv verhaltsauffällig.Aber gerade so massive Probleme innerhalb unserer Familie schweißte zusammen. Diese Trennungen sind schrecklich, egal wie professionell man versucht damit umzugehen. Kinder nach 5 ,bzw. 7 Jahren wieder gehen zu lassen, zurück in eine Familie wo man weiß, es hat sich eigentlich nichts geändert, gar nichts, nur die Kinder sind stärker geworden - ist so schwer. Für mich war das der Grund, nach den vielen Jahren erfolgreicher "Arbeit", nicht mehr mit einem neuen Pflegekind von vorne anzufangen. Ich habe kein Problem mit zielorientierter Elternarbeit, aber mit den Trennungen. Ich kenne so viele Pflegefamilien denen es ähnlich ging.

LG Pabli

AmiK - Allein mit Kind - Forum für allein erziehende Mütter & Väter
http://78111.forum.onetwomax.de/

Wir sind halt "nur" Pflegeeltern
Hallo!
ich finde die Beiträge wirklich sehr interessant. Habe selbst ein Pflegekind aufgenommen. Es war damals 10 Monate alt. Natürlich hoffe ich, daß es bei uns bleiben kann, aber ich muß auch damit rechnen, daß es zum "Wohl des Kindes" in die Herkunftsfamilie zurück geht. Meine einzige Beruhigung ist, daß es bis dahin einfach ein schönes Leben hatte und ich es fördern konnte, wie die leiblichen Eltern es nicht tun würden oder könnten. Beruflich habe ich auch mit vielen Pfledekindern zu tun und kann nur sagen, daß es nicht leicht ist, ein Kind in die Familie aufzunehmen. Es schmeißt alles um und bringt viele Probleme mit sich. Die aber, genauso wie beim leiblichen Kind, gedankt werden. Und das Finanzielle ist ja wohl ein Witz! Ich habe mein kind jetzt ambulant auf meine Kosten operieren lassen, damit es mit knapp 4 Jahren nicht eine Woche in der Klinik liegen musste. Ich bekomme dafür kein Geld! Für das weitere Leben und Hobbies des Kindes bekomme ich auch kein Geld. Reich wird man da nicht und außerdem auch sehr gut kontrolliert. Mir geht das zumindestens so und die Jugendamtsdamen sind bei mir auch jeder Zeit willkommen. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander und das ist gut so.
Man sollte es sich genau überlegen, ob man ein Kind aufnimmt! Es bringt erst mal alles durcheinander und auch einiges an Ärger mit sich, dankt sich aber in Kleinigkeiten.....
Liebe Grüßen und eine gute Entscheidung

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24. August 2006 um 14:17

Erfahrung als Pflegeeltern
Hallo daniela37 und alle anderen Mitglieder die mir helfen können.

Ich wollte mal anfragen, ob Daniela sich nun für ein Pflegekind entschieden hat und wie Du zwischenzeitlich düber denkst und ob mir andere Pflegeeltern Tips geben können, weil wir ebenfalls überlegen, ein Pflegekind aufzunehmen.Ich habe ganz große Angst davor, das mir dieses Kind dann wieder weggenommen wird. Kommt das oft vor und habt Ihr danach noch Kontakt zum Kind?

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30. September 2006 um 2:34

Iss auf alle fälle für dich ne gute einnahmequelle
Hallo Eltern! Paßt auf eure Kinder auf. Der Staat kann sie gut gebrauchen:

www.kinderklau.beep.de
www.beepworld.de/members/ich_will_nach_hause
www.beepworld.de/members/zum-wohle-des-kindes
www.kinderklau.net
www.jugendamt-terror.de
www.kinderklau.de.vu
www.beepworld.de/members/kinderschmerz
www.muenchhausen-opfer.de
www.enbeka.de
www.beepworld.de/members/leonoramihriban
www.opferjugendamt.2page.de

Googelt unter Kinderklau und Jugendamtopfer - ihr werdet sehen: kein Einzelfall

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4. Februar 2007 um 17:39

Pflegekinder aufnehmen
Hallo ihr Lieben! Es lohnt sich wenn mann Kindern helfen möchte sie bei sich aufzunehmen. Wir haben schon drei Pflegekinder gehabt. Man muß sich schon im klaren sein das es nie einfach ist ein fremdes mit einer eigener nicht bekannten Vergangenheit auf nimmt. Oft steht man vor Rätzeln.Es ist aber auch schön zu sehen wie sich das Kind neben den eigenen Kindern frei entfalltet. Und jeden Tag kommt wieder ein neues Gesicht zum vorschein. Es kommt aber auch noch darauf an wie alt die Pflegekinder sind. Wir haben drei eigene Kinder und hatten Pflegekinder im Alter zwischen 14 und 17 Jahren.Wir würden immer wieder Kindern die hilfe brauchen zur Seite stehen. Die Kinder von heute sind unsere Zukunft von Morgen

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26. Februar 2007 um 12:33

Erfahrung als Pflegeeltern
Hi,

wir haben Pflegekinder seit 1990. Mittlerweile acht. Fünf davon sind noch bei uns. Möchte die Zeit nicht misssen, habe viel gelernt.
Manchmal war es schwierig, aber insgesamt überwiegen die positiven Elemente.

Auf www.pflegekinder.de findest du sicher noch reichlich Ansprechpartner. Wenn du spezielles wissen willst, frage einfach.

Liebe Grüße ... Rainer

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20. März 2007 um 17:33

Internetseite
Schau doch mal bei www.pflegeeltern.de hinein. Dort finden sich ganz viele Betroffene, mehr als hier!

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8. September 2007 um 5:59
In Antwort auf rosel001

Vorab gut informieren!
Hallo, Daniela,

Pflegeeltern zu sein ist eine sehr, sehr große Herausforderung. Kind, Herkunftsfamilie, Behörden, Sozialarbeiter usw. müsst Ihr alles unter einen Hut bringen können. Es ist eine sehr, sehr große Aufgabe (ich spreche aus Erfahrung, wir hatten ein Pflegekind, das mit 3 Monaten zu uns kam und mit 1,5 Jahren wieder in seine Herkunftsfamilie zurückging, auf die Bedürfnisse des Kindes haben die Ämter leider keine Rücksicht genommen und auf seine Verhaltensauffälligkeiten, die im Zusammenhang mit der Rückführung standen: Selbstverletzungen, Gewichtsstagnation, Deprresivität etc). Es war eine sehr, sehr anstrengende Zeit als es begann, die Rückführung durchzuziehen von seiten des Jugendamtesund unser Pflegekind hin- und hergerissen war.

Besucht vorab Kurse der Pflegeelternschule Baden-Württemberg und informiert Euch dort: Tel.: 0711-6 64 57 93. AB eingeschaltet, eine Broschüre über die Kurse anfordern. Dort findet Ihr auch Beistand, wenn es Schwierigkeiten zwischen Euch und Ämtern oder Herkunftsfamilie gibt. Sehr empfehlenswert. Die Arbeit erfolgt ehrenamtlich. Im Internet unter Moses-online.de findet Ihr auch viel Informationen und unter agsp.de.

Liebe Grüße
Maria

Hallo zusammen...
... wir haben von meiner Freundin die Kinder, für die Zeit, bei una aufgenommen - da sie z. Z. in Therapie ist.

Das bedeutet, die Kinder sind nun schon einige Wochen bei uns, haben sich sehr gut bei uns eingelebt, dieses bestätigte mir auch die Jugendhilfe, die 1 Mal wöchentlich zu Besuch vorbei schaut...

Mir stellt sich nun die Frage, wie kann ich es erreichen, dass die Kinder nicht mehr zu ihrer süchtigen Mutter müssen???

Sie sind Scheidungskinder, brauchen Struktur, die sie bei uns erlernt haben... Es gibt so viele Dinge für die Kinder, die total neu für sie sind und sie geniessen ihre Zeit bei uns sehr... Aber wie kann unsere Zukunft aussehen, da sie aus einer desolaten FAMILIE kommen!?!?

LG

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12. November 2007 um 19:29
In Antwort auf pflegemutter

Kindeswohl muss ganz oben stehen!
Hallo, bei allen Entscheidungen muss und soll das Kindeswohl an erster Stelle stehen. Kein Kind wird ohne wichtigen Gründe fremduntergebracht. Fühlt sich das Pflegekind bei seinen Pflegeeltern oder in einer anderen Unterbringung wohl und hat es dort neue Bindungen aufgebaut, so ist es dringend erforderlich, dass die leiblichen Eltern dies akzeptieren und erkennen und somit auch die Pflegeeltern akzeptieren. Wird dies versäumt bzw. dagegen gearbeitet, so nimmt das Kind mit Sicherheit Schaden an. Im übrigen, gehört jedes Kind sich selbst und ist nicht Eigentum von jemand, auch nicht von den leiblichen Eltern. Deshalb mein Appell an die leiblichen Eltern: Schaut, wo Euer Kind steht, wenn es fremduntergebracht ist und wenn es ihm gut geht, lasst es los und lasste es seinen Weg gehen!!! Denn jede weitere Trennung Eures Kindes von einer vertrauten Umgebung wird es traumatisieren und es wird Schwierigkeiten geben. Es wird auch schon sehr empfindlich reagieren, wenn es merkt, dass es da, wo es ist und Bindungen aufgebaut hat, wieder weg soll.

Ich spreche aus Erfahrung, denn ich war selbst Pflegemutter und habe erlebt, wie ein Kind kaputtgehen kann, wenn nach eingegangenen Bindungen wieder ein Wechsel erfolgt.


Gruß Laudi

Was kann ich machen????????????????????????
hallo meine mutter hatte auch zwei pflegekinder die bei uns in bereitschaft waren geschwisterkinder. jetzt sind sie in einer familie, doch da haben wir jetzt erfahren,dass es in der familie persönliche probleme gibt und die kinder da weg müssen. wir haben eine sehr starke bindung zu den kindern aufgebaut! doch das schlimmste ist jetzt sollen sie getrennt werden meine mutter und der rest der familie leidet sehr unter der entscheidung des jugendamts. meine mum hat dem jugendamt angeboten die kinder zurück zu nehem auf dauer doch dagegen wert das jugendamt sich sehr. da sie meine mutter ja dann als bereitschaftspflege verlieren würden!!! gibt es denn nichts was wir tuen können damit die zwei kleinen doch wieder zu uns kommen?? hat jemand einen rat???? aus erfahrung weiss ich das die zwei kaputt gehen wenn sie jetzt wieder in eine andere familie kommen.bei uns haben sie sich super wohl gefühlt!!! ich bin 21 und die älteste meiner mutter und ich will alles in die wege leiten damit wir die kinder kriegen es tut mir im herz weh wenn ich mit bekomme wie die 2 auseinander gerissen werden . als enschieden wurde das die kinder in die dauerpflege sollen hiess es sie werden nicht getrennt, aber jetzt wollen sie sie trennen!!! was is das für eine logick????? das entspricht aber nicht des kindes wohl!!! ich bitte um schnells mögliche antwort danke gruss tiegerlilly

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23. März 2008 um 14:15
In Antwort auf maigloeckchen5

Wir sind halt "nur" Pflegeeltern
Hallo!
ich finde die Beiträge wirklich sehr interessant. Habe selbst ein Pflegekind aufgenommen. Es war damals 10 Monate alt. Natürlich hoffe ich, daß es bei uns bleiben kann, aber ich muß auch damit rechnen, daß es zum "Wohl des Kindes" in die Herkunftsfamilie zurück geht. Meine einzige Beruhigung ist, daß es bis dahin einfach ein schönes Leben hatte und ich es fördern konnte, wie die leiblichen Eltern es nicht tun würden oder könnten. Beruflich habe ich auch mit vielen Pfledekindern zu tun und kann nur sagen, daß es nicht leicht ist, ein Kind in die Familie aufzunehmen. Es schmeißt alles um und bringt viele Probleme mit sich. Die aber, genauso wie beim leiblichen Kind, gedankt werden. Und das Finanzielle ist ja wohl ein Witz! Ich habe mein kind jetzt ambulant auf meine Kosten operieren lassen, damit es mit knapp 4 Jahren nicht eine Woche in der Klinik liegen musste. Ich bekomme dafür kein Geld! Für das weitere Leben und Hobbies des Kindes bekomme ich auch kein Geld. Reich wird man da nicht und außerdem auch sehr gut kontrolliert. Mir geht das zumindestens so und die Jugendamtsdamen sind bei mir auch jeder Zeit willkommen. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander und das ist gut so.
Man sollte es sich genau überlegen, ob man ein Kind aufnimmt! Es bringt erst mal alles durcheinander und auch einiges an Ärger mit sich, dankt sich aber in Kleinigkeiten.....
Liebe Grüßen und eine gute Entscheidung

Kindeswohl" Ein leeres Wort in Deutschland
Hallo Wir sind seit 6Jahren Pflegeeltern.2Kinder sind noch bei uns.ein Kind hatte eine Rückführung gegen seinen Willen.Nach fast 3 Jahren bei uns.Er kommt heute noch zu uns.Man hat uns gebeten es zu tun.Wir wären für das Kind der letzte Strohhalm.Auch die kleinen sollten nach 18 Monaten gehen.Es war die Hölle Sie kamen im Alter von 14 Monaten u.3Jahren.Waren da schon 18 Monate hier.Wir sind bis vors Familiengericht.Die Leiblichen Eltern haben einem Verbleiben bis zur Volljahrigkeit (auf Dauer) zugestimmt.Wir haben die Gesundheitsvorsorge Sowie die Kiga u.Schulfürsorge.Die letzte Zeit dringen ständig Gerüchte zu uns Die Leibliche Mutter wolle nächstes Jahr die Kinder hier rausholen.Geht es so einfach wenn ein Beschluss vorliegt wir ein Teil des Sorgerechtes haben.Die heute 7Jährige nimmt seit 1Jahr an den Besuchskontakten mit der leiblichen Mutter nicht mehr teil.Sie wird in einem SPZ u.in einemZSP behandelt.Wegen schweren seelichen Störungen.Da wir auch in anderen Fällen keine Entscheidung zum "kindeswohl"mitbekommen haben wäre es gut Erfahrungen ähnlicher Fälle zu bekommen.Die leibliche Mutter hat ein Drogen u.Alkoholproblem.Mit dem Vater der Kinder keinen Kontakt.Antworten Erfahrungen hierzu wären gut.Danke Bis Bald

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23. März 2008 um 15:57
In Antwort auf kindweg

Iss auf alle fälle für dich ne gute einnahmequelle
Hallo Eltern! Paßt auf eure Kinder auf. Der Staat kann sie gut gebrauchen:

www.kinderklau.beep.de
www.beepworld.de/members/ich_will_nach_hause
www.beepworld.de/members/zum-wohle-des-kindes
www.kinderklau.net
www.jugendamt-terror.de
www.kinderklau.de.vu
www.beepworld.de/members/kinderschmerz
www.muenchhausen-opfer.de
www.enbeka.de
www.beepworld.de/members/leonoramihriban
www.opferjugendamt.2page.de

Googelt unter Kinderklau und Jugendamtopfer - ihr werdet sehen: kein Einzelfall

Hahaha
lächerlich... nur weil ihr nicht einseht dass ihr eure kinder nicht versorgen könnt ist das böse jugendamt schuld... jaja kennt man ja schon. Gut dass ihr von niemandem ernst genommen werdet

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3. April 2008 um 19:02

Pflegekinder
Wir haben vor 16 Jahren das erste Pflegekind aufgenommen. Bis heute sind es 5 Kinder, die bei uns ein zuhause gefunden haben. Ein Kind ging zurück in die Herkuftsfamilie, die anderen leben bis zur Verselbständigung bei uns. Ich liebe diese Kinder wie leibliche (die ich NICHT habe), ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen, doch hat sich herausgestellt, dass ein Leben mit Pflegekind(ern) kein "normales" Leben ist, einfach nicht sein kann, denn jedes dieser Kinder hat einen "Rucksack" mit Problemen, den es aus seiner Herkunftsfamilie mit in die neue Familie bringt. Mal ist der"Rucksack" kleiner, mal grösser, aber immer ist er vorhanden. Zwei unserer Kinder kamen im frühesten Säuglingsalter zu uns. Bei einem Kind wurde im Alter von 3 Jahren eine Körperbehinderung (GdB 80)festgestellt (verursacht durch den extremen Alkoholkonsum der leibl. Mutter vor und während der Schwangerschaft), das andere ist körperlich gesund, hat aber noch heute (5 Jahre alt) extremste Verlassensängste und Alpträume.Ein Junge(10) (er kam mit 2,5 Jahren zu uns) ist ein hochbegabter Schulversager, die 16jährige Pflegetochter aufgrund massivster Misshandlungen und Mißbrauchs im Kleinkindalter ist Borderline (massive Persönlichkeitsstörung)und außerdem lernbehindert. Pflegekinder sind IMMER Kinder, die Defizite mitbringen, physisch oder psychisch oder intelektuell, oft auch alles zusammen - oft vorgeburtlich entstanden - oft in der Herkunftsfamilie erworben. Ein Pflegekind ist kein "Ersatz" für ein leibl. Kind, dass man nicht (mehr) bekommen möchte oder kann. Selten wissen die Sozialarbeiter der Jugendämter, was den Kindern wiederfahren ist, oft verhalten sich die Kinder in der ersten Zeit in der neuen Familie sehr angepasst und augenscheinlich unproblematisch, doch irgendwann bricht es aus ihnen heraus. Ich kenne kein Pflegekind, dass nicht irgendeine Therapie braucht(e), was kein Drama ist, aber es ist zeitaufwändig - man muss zur Therapiepraxis, evt. zuhause Übungen machen etc. Das Selbstwertgefühl dieser Kinder ist IMMER ein sehr geringes.Wer ein Pflegekind aufnehmen möchte, muss sich darüber im klaren sein, dass man durch dieses Kind durchaus gesellschaftlich randständig werden kann. Der 15jährige Pflegesohn (sehr freundlich, umgänglich, hilfsbereit, im Dorf allseits beliebt, seit fast 13 Jahren in der Familie) einer Freundin wurde im frühen Kindesalter sexuell missbraucht - dieser Junge wurde selbst zum Täter an einem 4jährigen Mädchen dieser Familie. Meine Freundin und ihre Familie sind Aussätzige im Dorf. Resümee meines Lebens mit Pflegekindern: Ja, aber!
Ja, mir geht das Herz auf, wenn der 10jährige zu mir sagt, was für ein Glück, dass ich zu dir gekommen bin, ich weiß, dass du mich liebst. Aber: wie lange hat es gedauert, bis er Vertrauen hatte, wie oft zweifelt er heute noch? Ja, wenn die 5jährige sich nach einem Alptraum im Schlaf an mich kuschelt und murmelt "liebste, liebste Mami".Aber: Es kostet viel Kraft, fast jede Nacht -oft mehrmals- das kleine Mäuschen zu trösten. Ja, wenn der "Grosse" mir im "Vorbeigehen" ein Küsschen auf die Wange haucht. Aber: Es kostet viel Kraft, ihm Selbstbewußtsein, Selbstvertrauen und Selbstwert zu vermitteln Ja, wenn die 16jährige mit mir ihre Träume teilt. Aber: Es kostet viel Kraft, zu wissen, dass diese Träume sich nie erfüllen und dieses Wissen für sich zu behalten. Wer ein Pflegekind aufnehmen möchte, muss wissen, dass da IMMER eine andere Mutter und/oder Vater ist und dass diese Person(en) IMMER eine Rolle im Leben des Kindes spielen werden, sei es als reale Person mit Besuchsrecht oder Kontakten auf dem Jugendamt, sei es als "Gespenst" oder auch als "Prinz" oder "Prinzessin" aus der Vergangenheit. Das Thema ist viel zu komplex, um hier auch nur annähernd korrekt dargestellt zu werden. Sinnvoll wäre es, auf dem zuständigen Jugendamt nachzufragen, ob es dort eine (oder mehrere) Pflegefamilien gibt, die bereit sind, persönlich Fragen zu beantworten.

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9. September 2008 um 21:52
In Antwort auf sonnenfinsternis3

Kindeswohl" Ein leeres Wort in Deutschland
Hallo Wir sind seit 6Jahren Pflegeeltern.2Kinder sind noch bei uns.ein Kind hatte eine Rückführung gegen seinen Willen.Nach fast 3 Jahren bei uns.Er kommt heute noch zu uns.Man hat uns gebeten es zu tun.Wir wären für das Kind der letzte Strohhalm.Auch die kleinen sollten nach 18 Monaten gehen.Es war die Hölle Sie kamen im Alter von 14 Monaten u.3Jahren.Waren da schon 18 Monate hier.Wir sind bis vors Familiengericht.Die Leiblichen Eltern haben einem Verbleiben bis zur Volljahrigkeit (auf Dauer) zugestimmt.Wir haben die Gesundheitsvorsorge Sowie die Kiga u.Schulfürsorge.Die letzte Zeit dringen ständig Gerüchte zu uns Die Leibliche Mutter wolle nächstes Jahr die Kinder hier rausholen.Geht es so einfach wenn ein Beschluss vorliegt wir ein Teil des Sorgerechtes haben.Die heute 7Jährige nimmt seit 1Jahr an den Besuchskontakten mit der leiblichen Mutter nicht mehr teil.Sie wird in einem SPZ u.in einemZSP behandelt.Wegen schweren seelichen Störungen.Da wir auch in anderen Fällen keine Entscheidung zum "kindeswohl"mitbekommen haben wäre es gut Erfahrungen ähnlicher Fälle zu bekommen.Die leibliche Mutter hat ein Drogen u.Alkoholproblem.Mit dem Vater der Kinder keinen Kontakt.Antworten Erfahrungen hierzu wären gut.Danke Bis Bald

Bin fassungslos
ich bin fassungslos über die *Ware Kind*.wenn ihr wisst das ihr zu weich seid euch wieder von einem kind zu trennen,warum sollen denn die leiblichen eltern dazu stark sein?das GUTE TOLLE JA!!!! das ich nicht lache.nehmen sie euch etwa auch die kinder weg ohne ersichtlichen grund?vielleicht haben sie es bei euch doch nicht besser gehabt als bei den leiblichen eltern.dem JA ist es egal was mit den kindern ist.sie sind nur einnahmequelle für den jährlichen urlaubt.
MERKT IHR DAS EIGENDLICH NICHT DAS DAS JA MIT EUCH DAS GLEICHE MACHT WIE MIT DEN LEIBLICHEN ELTERN?UND ES GIBT LEIBLICHE ELTERN DENEN DIE KIDS EINFACH ENTZOGEN WERDEN OHNE JEGLICHEN *TRIFTIGEN*GRUND.der einzigste grund der da war ,ist,das die leiblichen eltern sich gegen das JA gestellt haben .und ein NEIN akzeptieren die jugendämter nicht.denn sie sind schliesslich die bessten und grössten und mächtigsten (glauben sie ).MAN SEID IHR BLIND

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7. Juni 2009 um 18:55
In Antwort auf kindweg

Entelterte Kinder
Hallo ihr alle!

Ich bin eine Mutter von 3 Kindern. Ich bin kein Gegener vom Jugendamt, da es allzuoft Fälle gibt, wo ein Eingreifen zwingend notwendig ist.

Mir wurde mein ältestes Kind weggenommen.
Grund dafür war ein persönlicher Rachefeldzug meiner Eltern. Ich habe mich gewagt, ohne ihr Einverständnis nach dem ersten Kind noch zwei weitere zu bekommen.
Das war im Alter von 30 Jahren.

Wer glaubt, dass es immer ein gerechtfertigter Eingriff des Jugendamtes gibt, der irrt. Ich habe inzwischen zu vielen betroffenen Eltern Kontakt. Es ist ein Skandal, was in unserem Rechtsstaat abgeht. Bis vor kurzen habe ich auch noch an die juristische Gerechtigkeit geglaubt.

Da wusste ich aber noch nicht, dass nicht nur Asylanten nach Deutschland kommen, sondern auch Deutsche im ausländischen Asyl aufgenommen werden. Weil das Jugendamt so einflussreich ist, unliebsame Eltern trotz entkräftender Gutachten mittels Entmündigung aus dem Weg geräumt werden.Dieser Fall ging übrigens international durch die Presse, also keine Spinnerei!!!

Auch gibt es Methoden die niemand für möglich hält und die schon zu Hitlers Zeiten sehr erfolgreich waren. In einem Fall (auch in der internationalen Presse bekannt) geht es um Zwangssterilisation und Zwangsabtreibung.

Die Herausnahme der Kinder aus der Herkunftsfamilie wird oft aufgrund einer nicht erwiesenen Denunziation durchgeführt. Der 1666 lässt eine individuelle Massnahme mit der alleinigen Begründung "Kindeswohlgefährdung" grundsätzlich als Präventivmassnahme zu.
Die grundgesetzlich verankerte Unschuldsvermutung sowie den juristischen Grundsatz "in dubio pro reo" werden in Sorgerechtsentscheidungen nahezu grundsätzlich übergangen.

Selbst die UN-Kinderrechtskonvention mit Bezug auf 1 und 2 wird völlig missachtet.

Wer glaubt, dass die Blindheit der Justitia für Einhaltung gültiger Rechte sorgt, der täuscht. Eine totalt Verschiebung von Legislative, Exekutive und Judikative.

Das Jugendamt stellt den Antrag, dieser wird mittels der Verfahrenspflege bestärkt (stetige Zusammenarbeit), der Richter folgt der Empfehlung des Jugendamtes. Entlastende Beweise seitens der Eltern werden nicht zugelassen.

Alleine in meinem Fall wird nahezu gegen jeden einzelnen Paragraphen des KJHG verstossen. Nahezu sämtliche Gesetze der Menschenrechte werden beschnitten.

Nachdem ich in einer Gruppe zahlreiche einzelne Fälle kennengelernt habe und monatelang im Internet recherchiert habe, ist mir nicht der positive Aspekt einer Fremdunterbringung eines Kindes aufgefallen.

Mit auseinandergerissenen Familien und im besonderen mit den entelterten Kindern lässt sich erhebliches Geld verdienen.

Kaum ein Staatsbürger weiß, wie so die Steuergelder hinausgeblasen werden und noch hinzu kommt der Betrug an Spendern die helfen wollen.

In meinem Fall kostet die Unterbringung knapp 4000 Euro pro Monat. Hinzu kommen 376 Euro Fahrtkosten pro Monat, weil es seltenst eine heimatnahe Unterbringung gibt (in meinem Fall 570 km) - übrigens auch gesetzeswidrig (Wunsch- und Wahlrecht Kind + Mutter).

Krankenkassenbeiträge obliegen nach wie vor bei den Erziehungsberechtigten, denn das bin nach wie vor noch ich (ebenfalls eine Straftat).
Therapeutische Massnahmen werden separat von der Krankenkasse übernommen.

Weiterhin versorge ich mein Kind mit diversen Zuwendungen, wie Weihnachtsgeschenken, Geburtstagsgeschenken, Briefmarken, Telefonkosten, regelmässigen Paketen usw.!

Obwohl die Einrichtungen für die Kinder immense Beträge erhalten und ebenfall das Kindergeld, werden die Kinder nicht neu oder wenigstens vernünftig eingekleidet. In der Einrichtung gibt es quasi eine Grundausstattung, die lediglich von Kind zu Kind wandert. Es werden also keine neuen Kleidungsstücke aus den Unterbringungkosten des Kindes finanziert. Die Kleiderkammer der Einrichtung füllt sich dank barmherziger Spender. Nicht nur die Kleiderkammer, sondern auch alles andere.

Obst und Kartoffeln und auch Getreide werden von den ortsansässigen Bauern gespendet. Brot von den Bäckern, die finanziellen Spenden werden mit dem erweckten Mitleid eingetrieben.

Die Zimmer der Einrichtung werden auf Kosten des Jugendamtes vorgenommen. Wieder wird der Steuerzahler betrogen.

Universitätsstudien belegen, dass pro Kind, dass keinen besonders erhöhten Pflegebedarf aufweist (etwa durch Krankheit oder Behinderung) ein Betrag zwischen 7000 - 10000 Euro pro Monat zusammenkommt.

In Pflegefamilien verhält sich das ähnlich, nur in einem finanziell erheblich geringeren Rahmen.

Über die qualitative Pflege und Betreuung dieser entelterten Kinder gibt es zahlreiche Studien, die darüber befinden.

Wer vergleichsweise viele Familien, deren Geschichte und die Vorher-Nachher-Fotos kennt, dem stockt der Atem.

Damit man mich hier nicht falsch versteht: ich bin nicht gegen das Jugendamt. Um dessen Notwendigkeit ist mir völlig bewusst. Aber was ist mit all den Fällen, wo Familien zu Unrecht zerstört werden, Kinder versuchen, Selbstmord zu begehen, sich durch Autoaggressionen selbst immens verletzen, wo Eltern sich aus Hilflosigkeit das Leben nehmen????

Ein Appell an Pflegeeltern: Es sind nicht eure Kinder. Dies muss euch vorher bewusst sein. Hinterfragt, was man euch sagt. Hört euch die Eltern an.

Und: wer wirklich einem Kind helfen will, der verdient sich damit nicht die Rate für sein Eigenheim!!!







Sei mir nicht böse, aber UNGERECHTFERTIGT passiert von Seiten des Jugendamts gar nichts das wirst du dir eingestehen müssen.

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27. April 2010 um 10:30

Die andere Seite...
Ich bin in der Situation einen Verlobten zu haben, der seit Jahren darum kämpft, sein Kind aus der Pflegefamilie zu bekommen. Er als Vater ist nie gefragt worden, da er mit der Kindesmutter nicht verheiratet war. Von Anfang an wollte er das Kind nach der Trennung haben. Er hatte nie eine Chance.
Auch existiert wohl so ein Schriftstück, dass das Kind bis zum 18. Lebensjahr in der Pflegefamilie bleiben soll. Auch davon wusste er nichts.
Nach 5 Jahren musste seine Tochter aus der ersten Pflegefamilie herausgenommen werden und man gab sie in eine 2. Pflegefamilie. Auch da kam man nicht auf die Idee, dass da ein Vater ist, der sich rührend um seine Tochter kümmern will.
Wir wohnen mit meinen 2 Kindern zusammen und es ist einfach traumhaft zu sehen, wie toll er mit meinen Kindern umgeht, die im gleichen Alter seiner Tochter sind.
Wir werden nicht aufhören zu kämpfen. Seine Tochter ist mit Lügen aufgewachsen und das kann es einfach nicht sein.

Außerdem sollten Pflegeeltern immer bereit sein, mit den Eltern zusammenzuarbeiten, so dass eine Rückführung ohne Probleme möglich wär und es für keinen schmerzhaft ist.
Wenn man ein eigenes Kind haben will, sollte man kein Pflegekind nehmen. Dies sollte nie ein Ersatz sein für eine unerfüllte Schwangerschaft.

Es tut einfach weh hier zu lesen, wie abwärtend über die leiblichen Eltern gesprochen wird.
Es stimmt nicht alles, was die Behörden sagen. In Deutschland läuft vieles nicht richtig und ich hoffe, dass in unserem Fall noch einige Köpfe rollen werden.

Seine Tochter sollte in eine Kurzzeitpflege kommen und dann sofort zu ihm zurückkommen (er hatte einen Krankenhausaufenthalt und konnte sich nicht um seine Tochter kümmern, als klar war, dass die Kindesmutter ihr Kind vernachlässigte).

Ich kann nicht weiterschreiben, es tut alles so weh und es ist so ungerecht...aber bitte liebe Pflegeeltern, vergesst bitte nie, dass es nicht eure Kinder sind, sondern dass ihr die Kinder unterstützen sollt in dem Zeitraum, in dem sich die Eltern nicht darum kümmern können, aus welchem Grund auch immer...

Es ist wichtig, dass ihr da seid und dass es euch gibt. Aber die Eltern könnt ihr oft nicht ersetzen. Denkt bitte daran.
Denkt an eure eigenen Kinder, wie wichtig sie euch sind. Und genauso vermissen die leiblichen Eltern, deren Kinder ihr habt, ihre Kinder. Es gibt nicht wenige, deren Kinder weggenommen wurden und die sich rein gar nichts zu Schulden haben kommen lassen.
Wenn es da nicht um Gelder geht, die geflossen sind, weiß ich es nicht.

Wo ich diesen ganzen Stress jetzt mitbekomme, würde ich nie, aber auch wirklich nie, ein Pflegekind nehmen wollen. Das würde ich nervlich nicht durchhalten. Es würde mich zerreißen.
Aber einer Kurzzeitpflege, wo das Kind höchstens 3 Monate bleiben darf, das würde ich machen. Das würde mir Spaß machen. Da kann man wirklich helfen und nicht so tun, als wär man der Retter der armen Würmer. Da kann man den Familien helfen.

Ich verzettel mich...es tut mir leid...nur wirres Zeug...kann man wohl nicht verstehen...hätte ich es nicht mit eigenen Augen erlebt, ich hätte es nie für möglich gehalten...

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25. Juli 2010 um 15:26
In Antwort auf kindweg

Iss auf alle fälle für dich ne gute einnahmequelle
Hallo Eltern! Paßt auf eure Kinder auf. Der Staat kann sie gut gebrauchen:

www.kinderklau.beep.de
www.beepworld.de/members/ich_will_nach_hause
www.beepworld.de/members/zum-wohle-des-kindes
www.kinderklau.net
www.jugendamt-terror.de
www.kinderklau.de.vu
www.beepworld.de/members/kinderschmerz
www.muenchhausen-opfer.de
www.enbeka.de
www.beepworld.de/members/leonoramihriban
www.opferjugendamt.2page.de

Googelt unter Kinderklau und Jugendamtopfer - ihr werdet sehen: kein Einzelfall

Gute Einnahme Quelle
Hallo Eltern
Nicht nur die Pflegeeltern , sondern auch die Jugendämter wollen gut da stehen , denn Deutschland ist laut Frau Dr. Jäckel " ein Kinderfeindliches Land", dieses muß bereinigt werden .
Liebe Pflegeeltern ich hoffe bei euch , passiert nie mal eine Familientragödie, oder ihr seit mal nicht einer meinung mit Opa und oma , sonst kommt das KINDERKLAUAMT und Ihr seit aich dran.
Das ist uns passiert, bloss sie haben ein Kind genommen das von meinem Mann , mein Sohn da hab ich das alleinige Sorgerecht , da trauen sie sich nicht ran .
Und liebe Pflegeeltern noch was unserm Jungen , und das haben wir schrift lich wurde eingetrichtert , wenn er nicht bei uns herausgekommen wäre , wäre er verhungert .
Na komisch , genau diese machenschaften erläuter Frau Dr. Jäckel bei nun aufgepasst.: www.familyfair.tv .Das eva prinzip.
So nun denkt mal nacht , und bevor ihr hier eltern denen Kinder entzogen , geklaut oder sonst was worden ist erst mal nachfragen und nicht hier auf samarita machen.
Gruß susanne

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25. Juli 2010 um 15:40

Pflegeeltern in Ruhe lassen ????
Hallo

Ihr müsset Tag und Nacht überwacht werden , das was immer wieder über Pflegeeltern berichtet wird ist doch sehr erschreckend oder meinst Du nicht, vielleicht sollten nur fachlich Personal eingesetzt werden. Die paar Stunden beim JA berechtigen einen noch lange nicht ein fremdes Kind , als sein eigenes , dazu noch Gutachten abzugeben , bist Du dazu in der lage psychologisch alles zu beschreiben???
Herkunfsfamilien also Elternarbeit und gibt es das wirklich ??? oder doch nur schnell an ein Kind kommen ohne den langen weg der Bürokratie, denn ein schlechtes Gutachten heißt die Eltern bekommen ihr KIND nie wieder und Hy ihr habt dann suppi ein Kind und Staatsgelder dazu.

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26. Juli 2010 um 10:06

Hmm
Ich habe gerade gelesen das der ein oder andere versucht sein kind zurück zunbekommen..nun denkt mal jemana an
Die kinder? Wie kann man nur so auf sein recht bestehen und sein kind wieder haben wollen wenn es doch schon längst eine familie hat! Was bedeutet das für das kind? Jahre lang giebt es 2 personen die mama und papa waren und dann von heute auf morgen 2 neue eltern? Nein ich heisse sowas nicht für gut! Lasst die kinder da wo sie sind, wenn es ihnen dort gut geht!

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13. Januar 2012 um 11:26
In Antwort auf wunschzettel

Hmm
Ich habe gerade gelesen das der ein oder andere versucht sein kind zurück zunbekommen..nun denkt mal jemana an
Die kinder? Wie kann man nur so auf sein recht bestehen und sein kind wieder haben wollen wenn es doch schon längst eine familie hat! Was bedeutet das für das kind? Jahre lang giebt es 2 personen die mama und papa waren und dann von heute auf morgen 2 neue eltern? Nein ich heisse sowas nicht für gut! Lasst die kinder da wo sie sind, wenn es ihnen dort gut geht!

Ich denke
als leibliche Mutter und Vater hat man das Recht sein Kind wieder zu holen. Ich bin selber Pflegekind gewesen. Ich wurde eingesperrt geschlagen, und das manchmal täglich.
Nein nicht von meiner leiblichen Familie, nein von den Pflegeeltern. Seelisch wurde man täglich fertig gemacht, als Person selber und über die Ursprungsfamilie soviel Müll erzählt. Kontrollen vom Jugendamt gab es in in 16 Jahren nur einmal. Vorher wurde ich unter Druck gesetzt, wenn ich was falsches, in ihren Augen, sage , ins Heim abgeschoben werde.
Ich bin mit meiner Schwester zusammen da gewesen. Mit 18 Jahren sind wir regelrecht geflüchtet. Mit 14 Jahren wollten wir heimlich abhauen, wurden aber entdeckt.
Wir durften unsere Familie in der ganzen Zeit nie sehen!
Für Pflegekinder oder Adoptivkinder gibt es nichts schlimmeres als von ihrer Familie getrennt zu sein.
Das Jugendamt hatte denen monatlich 2000 DM gezahlt!!!
Meine Seele hat darunter gelitten, und der meiner Schwester. Und ich sehe meine biologische Mutter auch nur als einzige Mutter an die Pflegefamilie ( lustige Bezeichnung) sehe ich mehr wie Aufpasser in einem Heim an.

Falls jemand fremde Kinder annimmt, so sollte doch das Jugendamt mindestens wöchentlich dahin, um zu gucken, wie es den Kinder da ergeht, und das ohne das die Pflegeeltern dabei sein können im Gespräch.
Und die Pflegeeltern müssten denen anvertrauten Kinder auch die Wahrheit erzählen von Anfang an, und nicht wenn das Kind Teenager oder älter ist.

Ich finde persönlich gut, das in den Ursprungsfamilien jetzt vermehrt geguckt , denen zu helfen, statt direkt raus zu nehmen.Blut ist dicker als Wasser.
In dem Sinne,
LG

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20. Januar 2012 um 11:34
In Antwort auf flocke1979

Ich denke
als leibliche Mutter und Vater hat man das Recht sein Kind wieder zu holen. Ich bin selber Pflegekind gewesen. Ich wurde eingesperrt geschlagen, und das manchmal täglich.
Nein nicht von meiner leiblichen Familie, nein von den Pflegeeltern. Seelisch wurde man täglich fertig gemacht, als Person selber und über die Ursprungsfamilie soviel Müll erzählt. Kontrollen vom Jugendamt gab es in in 16 Jahren nur einmal. Vorher wurde ich unter Druck gesetzt, wenn ich was falsches, in ihren Augen, sage , ins Heim abgeschoben werde.
Ich bin mit meiner Schwester zusammen da gewesen. Mit 18 Jahren sind wir regelrecht geflüchtet. Mit 14 Jahren wollten wir heimlich abhauen, wurden aber entdeckt.
Wir durften unsere Familie in der ganzen Zeit nie sehen!
Für Pflegekinder oder Adoptivkinder gibt es nichts schlimmeres als von ihrer Familie getrennt zu sein.
Das Jugendamt hatte denen monatlich 2000 DM gezahlt!!!
Meine Seele hat darunter gelitten, und der meiner Schwester. Und ich sehe meine biologische Mutter auch nur als einzige Mutter an die Pflegefamilie ( lustige Bezeichnung) sehe ich mehr wie Aufpasser in einem Heim an.

Falls jemand fremde Kinder annimmt, so sollte doch das Jugendamt mindestens wöchentlich dahin, um zu gucken, wie es den Kinder da ergeht, und das ohne das die Pflegeeltern dabei sein können im Gespräch.
Und die Pflegeeltern müssten denen anvertrauten Kinder auch die Wahrheit erzählen von Anfang an, und nicht wenn das Kind Teenager oder älter ist.

Ich finde persönlich gut, das in den Ursprungsfamilien jetzt vermehrt geguckt , denen zu helfen, statt direkt raus zu nehmen.Blut ist dicker als Wasser.
In dem Sinne,
LG

Ich
verstehe deine wut, wenn es dir in deiner pflegefamilie so schlecht gegangen ist, aber das ist wirklich nicht die norm!
ein kind kommt in eine pflegefamilie, weil die herkunftsfamilie es nicht schafft das kind aufzuziehen, oder weil es vernachlässigt, misshandelt, usw. wird.
Ich war selbst pflegemutter und dann haben ich und mein mannn unser pflegekind ( 4 J,) adoptiert.
Die leibliche Mutter war auch damit einverstanden und vor allem, meine Tochter wollte auf gar keine falls zurück zu ihrer leiblichen mutter.
Lügengeschichten haben wir nie erzählt, unsere kleine wusste immer, dass sie ein pflegekind war und jetzt, dass sie adoptiert ist.
Ich bin einer Meinung mit dir, dass mehr Kontrollen pflicht sein sollten.
Aber du wirst es schon verstehen, dass wenn ein Kind seit einigen Jahren in einer Pflegefamilie lebt und sich dort wohl fühlt und sich vor allem zu hause fühlt, dass es für das Kind traumatisch sein kann, wenn Mamma plötzlich wieder da steht.
Denn wenn eine Mutter ihr Kind zurückhaben will, muss sie dem Kind die Zeit geben sich daran zu gewöhnen, denn wie das Kind sich auf Druck daran gewöhnen musste, dass die Mutter ,als es sie am meisten brauchte, nicht da wahr, ist es eine Mutter dem Kind schuldig, dem Kind eine langsame Gewöhnung an sie zu erlauben!!!
Denn nur behaupten Blut ist dicker als Wasser ist nicht genug!!!

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