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Erfahrungen mit Flutide ?!?

21. August 2016 um 23:57

Unser Junior hatte mit 3 Wochen RSV (Anfang Februar) 3 Nächte stationär mit Sauerstoff, Salbutamol und Flüssigkeit über die Vene ... seitdem hustet er, mal weniger mal mehr, immer mit klarem Schleim! Ende Mai wurde die erste obstruktive Bronchitis festgestellt... Salbutamol und Atrovent musste er inhalieren mit dem Pari. Es half schnell, aber es kam auch wieder schnell Ende Juni hatte er die nächste Bronchitis... Er bekam einen Vortex für Salbuhexal und wir setzten Langzeitinhalation mit Flutide an! Anfang August dann wieder... Im Urlaub letzte Woche erholte er sich super, jetzt hustet er schon wieder... Trotz Kortison!!! Wie kann das sein???

Die Ärztin meint, er wäre anfälliger, wegen dem Virus den er Anfangs hatte... Allergietests auf Milcheiweiss und -zucker waren negativ!

Ein Termin in der Kinderklinik steht noch aus um den Reflux zu untersuchen und einen Schweisstest soll er auch machen...

Ich bin so verzweifelt! Er ist doch koch so klein... und immer dieser Schleim

Jemiva mit D

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22. August 2016 um 9:37

Frag mal nach monteluklast/montelubronch
Das hat meiner mit 14 Monaten bekommen, nahm es bis 6 Jahre. Flutide 50 mite 1-0-1 nimmt erst seit 3 Jahren. Es ist ein gutes Mittel und bei richtiger Anwendung (Mund hinterher spühlen) auch nicht mehr so stark mit Nebenwirkungen behaftet, wie die "älteren" Mittel.

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22. August 2016 um 11:48

Ist eigentlich ein gutes Mittel..
....wir bekamen es das erste Mal als mein großer 1,5 Jahre alt war. Er hatte nach einem harten ersten kitawinter mit häufigen Bronchitiden, Krupp und Lungenentzündung im Juni dann plötzlich wieder Bronchitis und ab da bekamen wir das dauerhaft, den ganzen Sommer bis zum nächsten Frühjahr. Das hat die Krankheitsrate stark gemindert. Er hatte tatsächlich mal nur normale Erkältungen - vorher undenkbar....

Wir setzten es im Frühjahr ab und begannen im Herbst nach den ersten schlimmen bronchitiden wieder bis zum nächsten Frühjahr.

Im Winter als er drei war, bekam er es nicht und es war auch so ok. Er hatte zwar auch Bronchitis und auch kruppanfälle aber milder als die Zeit davor.

Letztes Jahr hatte er eine so schwere Lungenentzündung das er das erste Mal ins Krankenhaus kam. Deswegen mussten wir danach wieder durchgängig flutide inhalieren.

Ich bemerke langfristig keine Folgeschäden, er ist normal groß, schlank und hat gute Zähne und ist ein sehr aktives Kind.

Wichtig ist, das flutide nach dem inhalieren von der Schleimhaut zu entfernen... also Zähneputzen, was essen oder trinken....

Es ist ein Langzeitmedikament, es wirkt nicht sofort und verhindert auch nicht das Erkältung und Husten auftritt, sondern soll die Entzündungreaktionen der Bronchien mindern, bevor diese irgendwann chronisch werden.

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22. August 2016 um 15:54


Hallo,

falls es noch nicht so ist, solltet ihr auf jeden Fall einen guten Kinderpneumologen aufsuchen.

Als ebenfalls betroffene Mutter kann ich dir nur sagen, es wird besser mit den Jahren. Es ist hart, das weiß ich, aber dennoch möchte ich dir Mut machen.

Mein Sohn (heute 5) hatte mit 4 Monaten RSV. Er hatte allerdings auch schon vorher obstruktive Bronchitiden. Er war die ersten beiden Lebensjahre fast permanent krank. Jeder Schnupfen wurde zu einer dicken fetten Bronchitis trotz Flutide und Montelukast. Er hatte zusätzlich eine Milcheiweißallergie. Leider wurde es nach Einführung der milcheiweißfreien Ernährung nicht besser. Mit 3 wurde dann eine Hausstaubmilbenallergie festgestellt und er bekam ein anderes Kortisonpräparat (Viani), Montelukast musste er nicht mehr nehmen. Ab 4 wurde es besser. Wenn er hustet, ist er meistens fieberfrei und kann trotzdem rumtoben.

Er nimmt die Kortisonpräparate seit seinem vierten Lebensmonat und ist bestens entwickelt.

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23. August 2016 um 7:48
In Antwort auf made025


Hallo,

falls es noch nicht so ist, solltet ihr auf jeden Fall einen guten Kinderpneumologen aufsuchen.

Als ebenfalls betroffene Mutter kann ich dir nur sagen, es wird besser mit den Jahren. Es ist hart, das weiß ich, aber dennoch möchte ich dir Mut machen.

Mein Sohn (heute 5) hatte mit 4 Monaten RSV. Er hatte allerdings auch schon vorher obstruktive Bronchitiden. Er war die ersten beiden Lebensjahre fast permanent krank. Jeder Schnupfen wurde zu einer dicken fetten Bronchitis trotz Flutide und Montelukast. Er hatte zusätzlich eine Milcheiweißallergie. Leider wurde es nach Einführung der milcheiweißfreien Ernährung nicht besser. Mit 3 wurde dann eine Hausstaubmilbenallergie festgestellt und er bekam ein anderes Kortisonpräparat (Viani), Montelukast musste er nicht mehr nehmen. Ab 4 wurde es besser. Wenn er hustet, ist er meistens fieberfrei und kann trotzdem rumtoben.

Er nimmt die Kortisonpräparate seit seinem vierten Lebensmonat und ist bestens entwickelt.

Wir haben
jetzt einen Termin in der Kinderklinik in der Pneumologie, da wird er auf den Kopf gestellt!

Flutide gebe ich ihm immer vor der Abend- bzw Frühstücksflasche wegen der Pilzgefahr...

Er ist trotz des ständigen Hustens top fit, immer am lachen, er entwickelt sich prächtig!

ich hoffe und denke nicht, dass er etwas schlimmes hat wie Reflux oder Mukoviszidose... aber ich möchte es abgeklärt haben!

Danke für eure Nachrichten

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23. August 2016 um 8:26

Ich kann dir auch mut machen
Es wird mit der Zeit besser. Mein Sohn hatte mit 7 Monaten urplötzlich seine erste obstruktive Bronchitis. Selbst beim Kinderarzt waren sie erschrocken, wie schwer er atmete. Das zog sich ca. 3 Monate. Dann war erstmal wieder Ruhe eingekehrt. Im 1. Kitajahr war er durchgehend krank. Er hustete bis zum Erbrechen, gerade nachts, aber auch bei jeder noch so kleinen Belastung. Feuchtes Wetter war ganz schlimm, gerade Nebel. Auch Temperaturumschwünge von draußen eiskalt nach drinnen warm waren ganz schlimm. Was habe ich nachts an seinem Bett gesessen und mit ihm gelitten, wenn er wieder keine Luft bekam. Nach jedermenge Theater beim Kinderarzt bekam er mit 3 Jahren endlich sein 1. kortisonhaltiges Spray. Das war gut, aber es half ihm nicht ganz. Er konnte sich immer noch nicht anstrengen und auch der Husten kam wieder. Dann stiegen wir auf Viani um und als Notdallmedikament SalbuHexal. Ich hatte ein neues Kind. Anfangs mussten wir 4 x tgl. mit dem Aerochamber inhalieren. Dann nur noch 2x. Mittlerweile ist er seit ungefähr 1,5 Jahren anfallsfrei und nimmt auch meist keine Medis mehr, ganz selten ( vielleicht so 1x im Jahr ) das Notfallspray, wenn die Polllenbelastung im Frühjahr zu hoch ist und er Probleme hat. Aber das schlägt sich jetzt meist auf die Augen nieder und er bekommt tränende Augen von den Birkenpollen. Mein Sohn hat sich prächtig entwickelt. Er ist mittlerweile 7,5 Jahre alt, ein großer Junge mit ziemlich viel Selbstbewusstsein und Flausen im Kopf. lg

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23. August 2016 um 8:32
In Antwort auf wirbelwind2009

Ich kann dir auch mut machen
Es wird mit der Zeit besser. Mein Sohn hatte mit 7 Monaten urplötzlich seine erste obstruktive Bronchitis. Selbst beim Kinderarzt waren sie erschrocken, wie schwer er atmete. Das zog sich ca. 3 Monate. Dann war erstmal wieder Ruhe eingekehrt. Im 1. Kitajahr war er durchgehend krank. Er hustete bis zum Erbrechen, gerade nachts, aber auch bei jeder noch so kleinen Belastung. Feuchtes Wetter war ganz schlimm, gerade Nebel. Auch Temperaturumschwünge von draußen eiskalt nach drinnen warm waren ganz schlimm. Was habe ich nachts an seinem Bett gesessen und mit ihm gelitten, wenn er wieder keine Luft bekam. Nach jedermenge Theater beim Kinderarzt bekam er mit 3 Jahren endlich sein 1. kortisonhaltiges Spray. Das war gut, aber es half ihm nicht ganz. Er konnte sich immer noch nicht anstrengen und auch der Husten kam wieder. Dann stiegen wir auf Viani um und als Notdallmedikament SalbuHexal. Ich hatte ein neues Kind. Anfangs mussten wir 4 x tgl. mit dem Aerochamber inhalieren. Dann nur noch 2x. Mittlerweile ist er seit ungefähr 1,5 Jahren anfallsfrei und nimmt auch meist keine Medis mehr, ganz selten ( vielleicht so 1x im Jahr ) das Notfallspray, wenn die Polllenbelastung im Frühjahr zu hoch ist und er Probleme hat. Aber das schlägt sich jetzt meist auf die Augen nieder und er bekommt tränende Augen von den Birkenpollen. Mein Sohn hat sich prächtig entwickelt. Er ist mittlerweile 7,5 Jahre alt, ein großer Junge mit ziemlich viel Selbstbewusstsein und Flausen im Kopf. lg

!
Mein Sohn nimmt auch Viani mite und ich kann es nur bestätigen. Seit April '15 nimmt er es und er ist das erste mal in seinem Leben belastbar und er war nie wieder SO krank wie die kompletten 6 Jahre davor.
Man muss das richtige für sich finden, aber es ist schon echt Gold wert!

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Von: july10791
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22. August 2016 um 16:28

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