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Erfahrungen mit Frühförderung gesucht

9. Mai 2017 um 14:54

Unser Sohn ist im März 2 geworden und bei der U7 wurde zu seiner motorischen Entwicklungsverzögerung eine Sprachentwicklungsverzögerung festgestellt und eine Überweisung ins Frühförderzentrum ausgestellt. Dort befinden wir uns noch mitten in der Eingangsdiagnostik. Im August soll er im Kindergarten starten, aber da ist noch fraglich ob er das schafft bzw. wenn ob er einen integrativen Platz braucht. In meinem Umfeld redet uns jetzt jeder gut zu weil wir uns halt doch sehr Sorgen um seine Zukunft machen , da heißt es er wird jetzt super aufholen, bestimmt kann er eine normale Grundschule besuchen, die Frühförderung wirds schon alles richten. Ganz ehrlich.. ich glaub da nicht so dran und wollte daher mal nach Erfahrungen fragen, wie sehr hat das Euren Kindern geholfen? Haben sie dadurch Rückstände wirklich aufholen können? Oder blieb die Entwicklung weiterhin immer nicht altersgemäß?

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9. Mai 2017 um 17:54

Gib der Frühförderung eine Chance! Dort arbeiten Heilpädagogen, Logopäden, Physiotherapeuten usw. Die können schon viel helfen!!! Diese arbeiten eng zusammen und sind im ständigen  Austausch, bei Wunsch auch mit der Kita! Ich hatte schon einige Kinder, die in der Ff große Entwicklungsschritte gemacht haben. Toll wäre sicher noch wenn er in eine integrative Kigagruppe kommen könnte. Dort sind i.d.R. anteilig weniger Kinder und mehr Personal. Wenn es eine gute ist, arbeiten dort dann auch speziell fortgebildete Erzieher oder sogar Heilpäds und kümmern sich dann intensiv um die Kinder. An die Schule würde ich jetzt noch nicht denken...

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9. Mai 2017 um 21:50

Unser Kindergarten ist ein integrativer. Bisher ist er für einen normalen Platz angemeldet, aber wenn die Frühförderung jetzt zu einem integrativen rät wäre das möglich. Allerdings bleibt er nichtmal fünf Minuten ohne uns irgendwo, auch nicht bei Oma und Opa die er täglich sieht, egal was wir auch versuchen. Und der Kindergarten gibt ja nur eine gewisse Zeit zur Eingewöhnung, dann dürfen sie einem den platz wieder kündigen. Daher rechne ich damit dass wir den Platz wieder verlieren. Für seine Entwicklung wäre das echt schlecht, aber man kann ihn ja nicht zwingen wenn er noch nicht soweit ist. 

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9. Mai 2017 um 21:51
In Antwort auf annis_12168918

Gib der Frühförderung eine Chance! Dort arbeiten Heilpädagogen, Logopäden, Physiotherapeuten usw. Die können schon viel helfen!!! Diese arbeiten eng zusammen und sind im ständigen  Austausch, bei Wunsch auch mit der Kita! Ich hatte schon einige Kinder, die in der Ff große Entwicklungsschritte gemacht haben. Toll wäre sicher noch wenn er in eine integrative Kigagruppe kommen könnte. Dort sind i.d.R. anteilig weniger Kinder und mehr Personal. Wenn es eine gute ist, arbeiten dort dann auch speziell fortgebildete Erzieher oder sogar Heilpäds und kümmern sich dann intensiv um die Kinder. An die Schule würde ich jetzt noch nicht denken...

Danke Dir für Deine Erfahrungen! Es fällt irgendwie schwer noch nicht zu weit in die Zukunft zu denken. 

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9. Mai 2017 um 22:01
In Antwort auf sanne1178

Unser Kindergarten ist ein integrativer. Bisher ist er für einen normalen Platz angemeldet, aber wenn die Frühförderung jetzt zu einem integrativen rät wäre das möglich. Allerdings bleibt er nichtmal fünf Minuten ohne uns irgendwo, auch nicht bei Oma und Opa die er täglich sieht, egal was wir auch versuchen. Und der Kindergarten gibt ja nur eine gewisse Zeit zur Eingewöhnung, dann dürfen sie einem den platz wieder kündigen. Daher rechne ich damit dass wir den Platz wieder verlieren. Für seine Entwicklung wäre das echt schlecht, aber man kann ihn ja nicht zwingen wenn er noch nicht soweit ist. 

Ähm, ist das so? Vertraglich geregelt und mit welcher Begründung? Oder ist das nur vorgeschoben von der Kita aus Bequemlichkeit?

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9. Mai 2017 um 22:04
In Antwort auf waldmeisterin1

Ähm, ist das so? Vertraglich geregelt und mit welcher Begründung? Oder ist das nur vorgeschoben von der Kita aus Bequemlichkeit?

Steht so im Vertrag mit der Gemeinde, wenn sich zeigt dass das Kind für Fremdbetreuung noch nicht geeignet ist  sind sie berechtigt den Vertrag wieder zu kündigen. 

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9. Mai 2017 um 22:07

Solche Gruppen zur Gewöhnung gibt es bei uns nicht. Das er nicht so lange bleibt wäre kein Problem denke ich, zumal wir im September nochmal Nachwuchs bekommen. Aber im Moment funktioniert es halt nichtmsk für Minuten.

Kinderturnen ist bei uns ab 2, da gehen wir seit seinem Geburtstag hin. Er kann zwar noch nicht viel mitmachen, hat aber andre Kinder um sich rum. Allerdings alles auch nur wenn er mich an der Hand hat, sonst weint er ganz schlimm. 

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9. Mai 2017 um 22:11
In Antwort auf sanne1178

Steht so im Vertrag mit der Gemeinde, wenn sich zeigt dass das Kind für Fremdbetreuung noch nicht geeignet ist  sind sie berechtigt den Vertrag wieder zu kündigen. 

Da beißt sich doch auch die Katze in den Schwanz - eine Integrationskita sollte doch für ebensolche Fälle da sein.
Ist das die einzige Kita in Eurem Ort?

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9. Mai 2017 um 22:36
In Antwort auf waldmeisterin1

Da beißt sich doch auch die Katze in den Schwanz - eine Integrationskita sollte doch für ebensolche Fälle da sein.
Ist das die einzige Kita in Eurem Ort?

Nein die Gemeinde hat mehrere Kitas, aber nur diese ist integrativ

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9. Mai 2017 um 22:39

Danke, das macht Mut! 
Der Kinderarzt geht bisher nur von Entwicklungsverzögerungen aus, aber ob es nicht doch neurologische Ursachen hat das wird ja jetzt auch nochmal im Frühförderzentrum von einem Kinderarzt getestet. Insofern ist das mit der Behinderung noch fraglich. 

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9. Mai 2017 um 23:44

Er ist unser erstes Kind. Im September bekommen wir wieder Nachwuchs und die Sorge ist schon riesig dass sich das alles wiederholt. Mit elf Monaten haben wir das erste mal Physiotherapie bekommen, da war schon klar dass er motorisch weit hinterher ist. Unser Kinderarzt überweist zur Frühförderung erst bei der U7, weil er sagt in den ersten zwei Jahren haben sie vielfach einfach ihr eigenes Tempo, holen wieder auf, oder haben ihre Stärke im sprachlichen wenn es motorisch hapert. Aber als nun erkennbar war dass unser Sohn keinerlei Stärken zeigt wurde es einfach Zeit für Hilfe. 

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10. Mai 2017 um 6:03
In Antwort auf sanne1178

Unser Sohn ist im März 2 geworden und bei der U7 wurde zu seiner motorischen Entwicklungsverzögerung eine Sprachentwicklungsverzögerung festgestellt und eine Überweisung ins Frühförderzentrum ausgestellt. Dort befinden wir uns noch mitten in der Eingangsdiagnostik. Im August soll er im Kindergarten starten, aber da ist noch fraglich ob er das schafft bzw.  wenn ob er einen integrativen Platz braucht. In meinem Umfeld redet uns jetzt jeder gut zu weil wir uns halt doch sehr Sorgen um seine Zukunft machen , da heißt es er wird jetzt super aufholen, bestimmt kann er eine normale Grundschule besuchen, die Frühförderung wirds schon alles richten. Ganz ehrlich..  ich glaub da nicht so dran und wollte daher mal nach Erfahrungen fragen, wie sehr hat das Euren Kindern geholfen? Haben sie dadurch Rückstände wirklich aufholen können? Oder blieb die Entwicklung weiterhin immer nicht altersgemäß? 

Hallo sanne,
ich hatte Dir ja schon vor ca. 1 Jahr auf einen ähnliche thread geantwortet - da ich selber KiÄ bin und einige Zeit in einem SPZ gearnbeitet habe, weiß ich, wie lange manchmal Diagnosen dauern und gerade die Beantragung und Genehmigung zB von Frühförderung verschlingt manchmal echt viel wertvolle Zeit.
WIe die anderen hier würde ich auch zu einem integrativen Platz raten - daß die Gemeinde den Platz kündigen kan bei zu langsamer Eingewöhnung finde ich unverschämt!!! Ist da überhaupt rechtlich machbar???
Ob und wieviel er aufholen wird, kann man leider nicht sagen - häufig wird halt die Ursache einer Entw.-verz. nicht herausgefunden. ABer Frühförderung, Logo usw kann schon viel helfen - daher gib dem Ganzen einfach eine CHance, aber stecke Dir selber Deine Erwartungen nicht zu hoch.
 

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10. Mai 2017 um 6:54
In Antwort auf jankoli

Hallo sanne,
ich hatte Dir ja schon vor ca. 1 Jahr auf einen ähnliche thread geantwortet - da ich selber KiÄ bin und einige Zeit in einem SPZ gearnbeitet habe, weiß ich, wie lange manchmal Diagnosen dauern und gerade die Beantragung und Genehmigung zB von Frühförderung verschlingt manchmal echt viel wertvolle Zeit.
WIe die anderen hier würde ich auch zu einem integrativen Platz raten - daß die Gemeinde den Platz kündigen kan bei zu langsamer Eingewöhnung finde ich unverschämt!!! Ist da überhaupt rechtlich machbar???
Ob und wieviel er aufholen wird, kann man leider nicht sagen - häufig wird halt die Ursache einer Entw.-verz. nicht herausgefunden. ABer Frühförderung, Logo usw kann schon viel helfen - daher gib dem Ganzen einfach eine CHance, aber stecke Dir selber Deine Erwartungen nicht zu hoch.
 

Bezüglich der Kündigungsoption der Kita würde ich, wie Jankoli, definitiv noch einmal nachhaken beim Jugendamt, zur Not einen Rechtsanwalt nehmen. Euer Kind braucht Förderung und die hätten die Möglichkeit, euch und ihm den weiteren Lebensweg zu verbauen. Lasst euch das nicht gefallen. Es kann und darf nicht sein, dass eine integrative Kita aus Bequemlichkeit, und nichts anderes ist es, die Zukunft eures Sohnes verbockt.

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10. Mai 2017 um 7:14

Also finde das auch sehr ungewöhnlich, dass die kündigen dürfen. Kommt natürlich darauf an wann sie das machen. Kommt das Kind deswegen z.B. nur 2 mal die Woche in die Kita und besetzt nicht den Platz und das über Wochen, könnte ich es noch verstehen. Dann gibt es sicher Kinder, die den Platz dringend brauchen.
Wenn ihr aber bemüht seid und das Kind regelmäßig bringt und es einfach Zeit braucht, finde ich es sehr unmenschlich und unsozial von der Kita.
Ich würde mit den Erzieherinnen mal darüber reden. Vielleicht stellt sich ja raus, dass das so gut wie nie vorkommt.

Zur Frühförderung: Bekommen wir auch. Kann ich nur positives von sagen. Aber die Beantragung mit den verbundenen Arztbesuchen dauerte bei uns ca 4 Monate und das war schon schnell. Kann auch länger dauern.

Dein Kind ist noch sehr jung und da entwickelt sich noch sooo viel. Deine Sorge kann ich verstehen, aber dadurch dass er so jung ist und früh Hilfe bekommt, kann er enorm aufholen. 
Er wird seinen Weg machen. Und wenn er etwas zurück bleiben sollte, so seid ihr in professionellen Händen, die euch weiter helfen, beraten etc.
 

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10. Mai 2017 um 11:15
In Antwort auf pustewind79

Also finde das auch sehr ungewöhnlich, dass die kündigen dürfen. Kommt natürlich darauf an wann sie das machen. Kommt das Kind deswegen z.B. nur 2 mal die Woche in die Kita und besetzt nicht den Platz und das über Wochen, könnte ich es noch verstehen. Dann gibt es sicher Kinder, die den Platz dringend brauchen.
Wenn ihr aber bemüht seid und das Kind regelmäßig bringt und es einfach Zeit braucht, finde ich es sehr unmenschlich und unsozial von der Kita.
Ich würde mit den Erzieherinnen mal darüber reden. Vielleicht stellt sich ja raus, dass das so gut wie nie vorkommt.

Zur Frühförderung: Bekommen wir auch. Kann ich nur positives von sagen. Aber die Beantragung mit den verbundenen Arztbesuchen dauerte bei uns ca 4 Monate und das war schon schnell. Kann auch länger dauern.

Dein Kind ist noch sehr jung und da entwickelt sich noch sooo viel. Deine Sorge kann ich verstehen, aber dadurch dass er so jung ist und früh Hilfe bekommt, kann er enorm aufholen. 
Er wird seinen Weg machen. Und wenn er etwas zurück bleiben sollte, so seid ihr in professionellen Händen, die euch weiter helfen, beraten etc.
 

Danke für Deiner Erfahrungen!
Ich denke diese Klausel im Vertrag ist für die ganz extremen Fälle wo sich auch bei allem Bemühen und Zeit lassen das Kind keinerlei Fortschritte in der Eingewöhnung macht und einfach noch niocht bereit ist dafür. Da verstehe ich auch dass der Kindergarten sich nicht monatelang Zeit lassen kann mit der Eingewöhnung, das bringt ja auch deren Abläufe total durcheinander. Im Sommer werden wir ja nochmal ein Gespräch über alle Details haben, da werde ich nochmal vorsichtig nachfragen. Im Moment will ich da vorsichtig sein, die Leiterin scheint etwas sauer zu sein auf uns. Wir erwarten ja im September nochmal Nachwuchs, als die Anmeldung lief war ich grad ganz frisch schwanger und wir haben das nicht erzählt da ich letztes Jahr eine Fehlgeburt hatte und ich diesmal auch mit keinem guten Verlauf rechnete. Insofern gingen die davon aus ich gehe wieder arbeiten. Jetzt wissen sie von der Schwangerschaft und Plätze sind knapp, klar da sind sie nicht begeistert, hätte er ja noch zuhause bleiben können. Aber ich sehe das auch etwas egoistisch, sowohl Frühförderstelle und Kinderarzt haben uns gesagt wie extrem wichtig das für seine Entwicklung wäre , den Platz jetzt einfach freiwillig wieder abzugeben da täten wir ihm keinen Gefallen mit. Insofern fürchte ich halt aber werden sie sich vielleicht bei der Eingewöhnung weniger Mühe und Zeit geben, er kann ja noch ein Jahr mit mir und Baby zuhause bleiben.

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10. Mai 2017 um 11:18

Das Gehör wurde nach der U7 jetzt vom HNO gecheckt, da ist alles ok. 
Das ihr optimistisch an die Sache herangeht das bewundere ich!! Mir fällt das leider sehr schwer. Irgendwie trübt das auch meine ganze Freude über die Schwangerschaft und ich habe deshalb meinem Sohn gegenüber ein schlechtes Gewissen.

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10. Mai 2017 um 11:27
In Antwort auf jankoli

Hallo sanne,
ich hatte Dir ja schon vor ca. 1 Jahr auf einen ähnliche thread geantwortet - da ich selber KiÄ bin und einige Zeit in einem SPZ gearnbeitet habe, weiß ich, wie lange manchmal Diagnosen dauern und gerade die Beantragung und Genehmigung zB von Frühförderung verschlingt manchmal echt viel wertvolle Zeit.
WIe die anderen hier würde ich auch zu einem integrativen Platz raten - daß die Gemeinde den Platz kündigen kan bei zu langsamer Eingewöhnung finde ich unverschämt!!! Ist da überhaupt rechtlich machbar???
Ob und wieviel er aufholen wird, kann man leider nicht sagen - häufig wird halt die Ursache einer Entw.-verz. nicht herausgefunden. ABer Frühförderung, Logo usw kann schon viel helfen - daher gib dem Ganzen einfach eine CHance, aber stecke Dir selber Deine Erwartungen nicht zu hoch.
 

Hallo Jankoli,
ja ich erinnere mich, wir hatten damals PNs geschrieben. Wir waren dann mit unserem KInderarzt so verblieben dass wir mit Physiotherapie erst einmal weitermachen wie gehabt weil er gerne die U7 abwarten wollte, seiner Erfahrung nach machen wohl viele Kinder zwischen 1,5 und 2 einen riesigen Sprung in der Entwicklung. Der blieb aber dann bei uns halt doch aus. Im Frühförderzentrum konnten sie uns aber zum Glück auch etwas beruhigen, dass viele Kinder erst sehr viel später kommen weil sie im Kindergarten aufällig sind und wir mit 2 echt früh dran wären und es insofern ein guter Zeitpunkt wäre ihm schon vor dem Kindergarten zusätzliche Hilfe zukommen zu lassen. Vorgestern hatten wir Diagnostik mit der Heilpädadagogin, am nächsten Montag dann bei der Ergotherapeutin, dann noch Logopäde und Ende Mai bei deren Kinderarzt. Die vier erarbeiten dann einen Maßnahmenplan für ihn. Bin gespannt wann es wirklich losgeht.

Sag mal Du kannst mir doch sicher den Unterschied zwischen SPZ und Frühförderzentrum erklären? SPZ sind meist ans Krankenhaus angeschlossen, also kann das ja nicht ein und dasselbe sein, das Frühförderzentrum hier gehört zur Lebenshilfe, die Werkstätten für Behinderte haben und so. War irgendwie erstaunt als wir eine Überweisung ins Frühföderzentrum bekamen und nicht zum SPZ. 

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10. Mai 2017 um 12:42

Hey, wenn Kinderärzte,  Eltern auf eine Verzögerung aufmerksam machen, zieht das fast allen Eltern erstmal den Boden weg. Die Gedanken  überschlagen sich, Ängste machen sich breit. 
Einmal durchatmen.......erstmal geht es um eine Verzögerung. Er kann also alles lernen,  evtl. aber etwas langsamer.  Es ist doch nicht so wichtig ob er mit 16 oder 17 die 10. Klasse absolviert. Unsere Pflegetochter war in der Frühforderung und ich habe gestaunt,  welche Möglichkeiten dort waren und wie gut ihr das tat.  Ihre Fortschritte waren gigantisch und sie wurde in einer Regelschule eingeschult und war eine mittelmäßige Schülerin. In der Pubertät holten sie die Schwierigkeiten wieder ein und sie machte einen Abschluß auf der Förderschule......so gut dass sie den Hauptschulabschluss nachholen konnte. Für die Berufswahl erhielt sie dann weitere Förderungen und zog ihre Ausbildung durch. Natürlich hatte ich andere Träume,  wie Abi.....usw. Sie hat ihren eigenen Weg gefunden und steht mit beiden Beinen im Leben. Sie ist eine glückliche junge Frau und selbständig.
Wir haben uns so gesorgt, können jetzt aber sagen, dass alle Möglichkeiten  zur Förderung gemeinsam mit einem tragenden Elternhaus, gute Chancen auf ein tolles Leben bieten. Vielleicht anders als von uns geplant,  aber selbstbestimmt,  lebensfroh und dem Wissen, genauso geliebt zu werden, wie man ist.
Verlier nicht den Mut. Ich wünsche dir Kraft und einen guten Weg  

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10. Mai 2017 um 13:43

Also ich habe vor den Kindern selber lange als Erzieherin gearbeitet  (bin zur Zeit in Elternzeit).
Normalerweise musst Du nicht befürchten, dass sie sich weniger Mühe geben,  nur weil Du Zuhause bist. 
Habe ich noch nie erlebt.
Es geht ja ums Kind und man ist bemüht jedes Kind Einzugewöhnen. Man baut ja auch eine Beziehung zu dem Kind auf und ehrlich gesagt ist es den Erziehern total wurscht ob Du nun Zuhause bist oder arbeitest. Kann für die sogar total erleichternd sein, da Du jederzeit kommen kannst, eher abholen kannst, Dir mehr zeit nehmen kannst für die Eingewöhnung.
Eine berufstätige Mutter hat da schon mehr Druck.
Da ist Dir denke ich auch keiner böse, dass Du nichts von der Schwangerschaft gesagt hast. Das ist normal und passiert ja nunmal. Genauso hätte es ja sein können, dass Du erst im September schwanger geworden wärst.
 

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10. Mai 2017 um 13:45

Achso: ich habe noch nie erlebt dass gekündigt wurde. 
Zuvor müsste da ja auch erstmal mit euch gesprochen werden. Einfach aus Lust und Laune kündigen geht nicht.

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10. Mai 2017 um 14:10
In Antwort auf pustewind79

Also finde das auch sehr ungewöhnlich, dass die kündigen dürfen. Kommt natürlich darauf an wann sie das machen. Kommt das Kind deswegen z.B. nur 2 mal die Woche in die Kita und besetzt nicht den Platz und das über Wochen, könnte ich es noch verstehen. Dann gibt es sicher Kinder, die den Platz dringend brauchen.
Wenn ihr aber bemüht seid und das Kind regelmäßig bringt und es einfach Zeit braucht, finde ich es sehr unmenschlich und unsozial von der Kita.
Ich würde mit den Erzieherinnen mal darüber reden. Vielleicht stellt sich ja raus, dass das so gut wie nie vorkommt.

Zur Frühförderung: Bekommen wir auch. Kann ich nur positives von sagen. Aber die Beantragung mit den verbundenen Arztbesuchen dauerte bei uns ca 4 Monate und das war schon schnell. Kann auch länger dauern.

Dein Kind ist noch sehr jung und da entwickelt sich noch sooo viel. Deine Sorge kann ich verstehen, aber dadurch dass er so jung ist und früh Hilfe bekommt, kann er enorm aufholen. 
Er wird seinen Weg machen. Und wenn er etwas zurück bleiben sollte, so seid ihr in professionellen Händen, die euch weiter helfen, beraten etc.
 

Also die Eingewöhnung wird in den seltensten Fällen abgebrochen! Habe ich noch nie erlebt. Wenn ein Abbruch stattfindet, dann nur, weil es nach mehreren Wochen und Monaten sich abzeichnet, dass das Kind sich wirklich nicht lösen kann und man dann zum Wohle des Kindes entscheidet, das zu beenden. Denn das wäre purer Stress und auch nicht gesund für das Kind. Aber wie gesagt, habe ich noch nicht erlebt!!! Wenn euer Kind Ablösungsprobleme bisher hatte rechne mal Minimum 6 Wochen ein, in denen er weinen könnte oder die Dauer der Eingewöhnung sein wird. 
Vielleicht wird es aber auch schnell und unproblematisch  warte es ab. Da kann man vorher nie was sagen... Manchmal glaubt man es wird schwer und dann klappt es doch gleich gut! 
 

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10. Mai 2017 um 14:13

Ja das kann sich sehr gut auf deine Kinder auswirken! Vielleicht sind auch dann die Paukenröhrchen des Rätsels Lösung! Ich kann Frühförderung und integrative Einrichtungen bei Entwicklungsverzögerungen nur empfehlen! 

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