Home / Forum / Mein Baby / Erfahrungsbericht: Schwanger nach Myom-Op

Erfahrungsbericht: Schwanger nach Myom-Op

10. Dezember 2007 um 0:58

Hallo liebe August Mütter,

ich (31) bin jetzt auch eine und muss aber unbedingt, erstmal meine Story loswerden, da ich gerne so eine gehabt hätte, bevor ich Schwanger geworden bin. Ich möchte damit jeder Hoffnung machen, die genau denselben Horror durchgestanden hat, oder noch durchstehen wird, wie ich es durchstehen musste.

Also vor ca. zwei Jahren habe ich plötzlich mehr als 5Tage meine Regelblutung gehabt, sonst keine weiterne Beschwerden und da ich neu in der Stadt war und immer am arbeiten und studieren war, hatte ich es bereits ca. 4Jahre (!!!!) versäumt zum Frauenarzt zu gehen, was mir gar nicht aufgefallen war. Zum Zahnarzt bin ich aber ständig gerannt. Wie blöd.
Naja, ich habe dann die Gelben Seiten aufgeschlagen und unter der Rubrik "Frauenärzte" einfach auf einen Namen getippt, es kam dabei eine Frau Dr. (ja sicher!) B. raus, gut, ich hin, Termin war nicht nötig und wartete dann darauf eingelassen zu werden. Das Wartezimmer kam mir sehr unsauber vor und ich dachte: Naja, ich bin hier schließlich beim Arzt, drinn' wird's bestimmt sauber sein."
Ich kam dran und was musste ich sehen? Die beste Beschreibung ist: Ein dreckiges Hinterzimmer, wie die aus den amerikanischen Filmen, bei denen eine illegale Abtreibung durchgeführt wird!!!
Ich stand unter Schock, musste aber unbedingt mit der Ärztin reden. Gut, gesagt getan, sie hat sich meine Beschwerden angehört und hat darauf bestanden, mich zu untersuchen. Ich habe dann doch etwas Angst gehabt, weil sie so alarmiert klang, dass ich mich doch auf den mit einer normalen Tagesdecke unterlegten Gynniestuhl gelegt habe. Alles war so eklig und ich habe gebetet, dass ich da ohne Infektion rauskäme. Gut, die Olle B. hat mich untersucht und rief plötzlich aus: "GANZ SCHLECHT, GANZ GANZ SCHLECHT.
Ich: "Was ist schlecht?"
Sie: "Sind sie schwanger?"
Ich: "HÄ? Nein!"
Sie: "Sind sie sicher?"
Ich: "JA! Sonst würden Sie ja doch was sehen!"
Sie: "Waren Sie schonmal schwanger?"
Ich: "Nein"
Sie: "Sind Sie sicher?"
Ich: "JA!!! WAS IST LOS?"
Sie: "'TSCHULDIGUNG, dass ich das so sage, aber sie haben Krebs!!"
Ich: ...
Sie: "blablablablbal, ausschaben, Gebärmutter entfernen, keine Kinder kriegen,.... blablabla,
Ich: .....
Naja, meine Welt ist zusammengebrochen. Sie hatte mir Blut abgenommen, ich habe nichts mehr gespürt, die hätten alles mit mir machen können. Ich stand unter Schock. Als ich zu Hause ankam, habe ich erstmal geheult ohne Ende und habe die nächsten vier Tage unter Schock verbracht und war auf der Suche nach einem anderen FA, jedoch vergeblich, keiner nahm mehr Patienten an (wäre ich eine Pivatpatientin hätten die mich mit Kußhand genommen). Als ich dann vier Tage später die Ergebnisse erfragen wollte, weigerte sich die Pflegerin mir diese mitzuteilen, bis ich denen mit Ärztekammer usw. drohen musste, gut, plötzlich war Frau Doktor dran und dann hieß es:
"'Tschuldigung, dass ich Ihnen das sagen muss, aber sie haben kein Krebs." Ich der alten gesagt, dass sie meine Unterlagen kopieren soll, und dass ich die abholen werde und zu einem kompetenten Arzt wechseln werde. Leichter gesagt als getan, denn kein Arzt war, wie gesagt, bereit eine neue Patientin aufzunehmen. Bei der letzten die ich angerufen hatte, habe ich einen Zusammenbruch gehabt und nur geheult und ihr unter schluchzen alles erzählt. So habe ich einen Termin bei der weltbesten FA Frau Dr. A. bekommen. Meine kopierten Unterlagen habe ich dann doch nicht abgeholt, weil ich nicht wieder in diesen ekelhaften Laden gehen wollte.
Gut, ich zur guten FA, sie untersucht mich und stellt fest, dass ich Myome habe. Sie klärt mich auf und versucht den Schock den die Alte B. mir zugefügt hat auszubügeln, indem sie mir viele Informationen über Myome gab. Dann wurde ich zu Herrn Dr. W. geschickt um eine Bauchspiegelung machen zu lassen, in der Hoffnung die Myome so entfernen zu können. Tja, die Myome waren aber so riesig, dass die nicht einfach so hätten entfernt werden können, außerdem hatte ich noch eine schwarze Zyste an meinem linken Eileiter, der wahrscheinlich nicht mehr durchlässig war und vielleicht sogar entfernt werden müsste. Ich war am Boden zerstört, dass mein Körper mir solch einen Streich gespielt hat. Sonst bin ich jedes halbe Jahr beim FA gewesen und mir hat nie was gefehlt, und dann hab ich es vier Jahre aufgeschoben, und dann sowas.NIE WIEDER LASSE ICH MICH VON IRGENDWAS ABHALTEN MICH UM MEINE GESUNDHEIT ZU KÜMMERN!!!!! Das war mir eine Lehre. Ich habe sogar, nachdem mir gesagt wurde, dass ich doch kein Krebs habe, mit dem Rauchen aufgehört. Die Sache hatte also doch sein Gutes, obwohl ich bis dato auch "nur" höchsten sieben pro Tag geraucht hatte.
Okay, ich musste ins Krankenhaus, und die Myome und die Zyste mussten per Kaiserschnitt rausgenommen werden. Es gab jedoch keine Garantie dafür, dass ich meine Gebärmutter oder den linken Eileiter behalten könnte. Zwei Myome hatten ein Durchmesser von 7cm und weiter hatte ich in der Gebärmutter noch 6kleine und dann eben noch die Zyste. Ich wurde von einem FA Herr Dr. K. operiert und er hat meine Gebärmutter UND den Eileiter retten können, der auch noch durchlässig war und ist. Diese zwei Monate habe ich eigentlich nur in einem Trancezustand verbracht.
Nach meiner "Rettung" hieß es, dass ich Kinder kriegen könnte, aber ich müsste mindesten 6Monate, aber lieber doch ein Jahr warten, bis alles innen und außen verheilt sei. Aber ich solle mich beeilen, denn die Myome kämen vermutlich wieder, wenn ich Pech hätte. Ich hatte Glück, sie kamen nicht wieder. Ein Jahr habe ich dann gewartet, und dann haben mein Mann und ich (wir sind seit acht jahren zusammen) geheiratet und nun ist wieder ein Jahr vergangen und vor einem halben Jahr oder so habe ich angefangen, meine Temperatur zu messen, da ich einen Zyklus von 32-45 Tage gehabt habe. So habe ich meinen Körper besser kennengelernt und auch herausgefunden, dass ich am ersten Tag meiner Regel Migräne bekam und am letzten auch und was besonders praktisch ist, auch bei meinem Eisprung. Das war doch perfekt für mich, den allergrößten Sexmuffel aller Zeiten. Also hieß es in in meinem letzten Zyklus: "Schatz, ich hab' Migräne, komm ins Bett." So haben wir das erste Mal versucht ein Kind zu kriegen und es hat sofort geklappt. (Übrigens hilft "formvollendeter" Sex wirklich bei Migräne, ich dachte, diese Weisheit käme von den Männern.) Naja, da ich wusste, dass wir an meinem Eisprung miteinander geschlafen hatten, fielen mir viele Veränderungen auf, die man aber trotz allem der PMS zuschreiben konnte, das Einzige was neu war, waren die höllischen Unterleibschmerzen. Diese Schmerzen sind einfach unbeschreiblich schlimm. Der ganze Unterleib wird durchgewalkt, da tut sogar der Darm weh. Auch die Nierengegend und der Rücken werden nicht verschont. Ach, was noch merkwürdig war, war das meine Wangen geglüht hatten und noch immer glühen. Außerdem, wenn ich nicht grade superrosige Wangen habe, dann sehe ich so aus, als ob ich etwas zuviel Mörchensaft getrunken hätte, komischerweise sehe nur ich das, mein sonst so aufmerksamer Mann siehts nicht. Mir wurde auch kurze Zeit nach dem GV schwindelig und schlecht und ich hatte Angst, dass ich doch wieder Myome haben könnte und bin eine Woche nach diesen Symptomen zum FA gegangen, die haben gesagt, warten sie noch diese Woche ab, vielleicht handelt es sich um verstärkte PMS, ich: okay, wenns so ist, muss ich ja doch wieder kommen, also habe ich n Termin für Freitag den 07.12.2007 bekommen. Diese ganze Woche war ich total auf die Folter gespannt und dann endlich beim FA, auf dem Stuhl. Die gute Frau sagte nichts und untersuchte per Ultraschall und suchte und suchte, und druckte aus. Da sie nichts sagte, dachte ich "mach dich auf Myome gefasst", aber sie sagte: "Soll ich ihnen ein Weihnachtsgeschenk machen?" Da habe ich angefangen zu zittern und konnte nur noch nicken und sie hat gesagt: "Herzlichen Glückwunsch, Sie sind schwanger!" Ich habe zeitgleich gesagt: "Ich bin schwanger!" Sie genickt und dann fiel die ganze Anspannung der letzten zwei Wochen ab und ich habe richtig geweint und sie hat gesagt: "Das ich doch lieber jubeln sollte." Dann haben wir beide gelacht und danach habe ich nur noch blöde vor mich hingekichert, im Bus, in der Bahn, bei der Arbeit, die ich dann für den Tag hingeschmissen habe, da ich mich nicht konzentrieren konnte. Die FA hat mir erklärt, dass meine Gebärmutter wächst und da sie an mehreren Stellen vernarbt ist, spüre ich jedes zusammenziehen und weiten der Gebärmutter und leider wird es die ganzen neun Monate so weitergehen, da die Gebärmutter stets in Bewegung ist. Aber mittlerweile verbinde ich diese Schmerzen damit, dass meine Gebärmutter für mein Baby wächst und es daher alles gut verläuft. Leider hat sie mir nicht gesagt, in der wievielten Woche ich bin, aber ich denke, dass ich morgen in der 6. sein werde, wenn es das gibt, dann bin ich heute 5.Woche+6, oder so. Ich habe ja noch meine Temperaturkurve, wo ich alles notiert habe, wann was geschehen ist. Geburtstermin wird wahrscheinlich zwischen 10. und 15. August sein. Habt Ihr eigentlich schon irgendjemandem gesagt, dass Ihr Schwanger seid? Ich hab's gleich allen erzählt. Erzählt ist gut, ich bin geplatzt.
Naja, nun habe ich Angst, vor diesen drei Untersuchungen und auch noch davor, dass irgendwas schieflaufen könnte. Wenn diese drei Monate doch schon rum wären.
Habt Ihr auch angst, dass ich Euch an allem anstecken könntet? Ich werde noch total paranoid, bis ich die ersten Untersuchungen hinter mir habe, bin ich bestimmt schon so ein Freak wie der "Monk". Ich habe nämlich beschlossen, mir morgen Desinfektionstücher zu kaufen und in Bus und Bahn alles nur mit diesen Tüchern anzufassen.

Mehr lesen

26. Dezember 2007 um 12:05

Schwanger nach myom OP
Hallo!
Wurde ebenfalls operiert und bin jetzt vermutlich 5+3schwanger.Mein FA-termin ist erst am 3. Januar08 und ich habe ständig Angst, dass noch etwas passieren könnte. Bin normalerweise ein sehr optimistischer Mensch....
Ich erzähl dir mal von mir:
Im letzten Jahr ging ich wie du nach meherern Jahren Versäumnis zur Frauenärztin. Sie fragte mich nach Kinderwunsch. Ich sagte, dass ich einmal Kinder will, aber bis jetzt den Gedanken daran noch nicht zugelassen habe (Ausbildung, erste Zeit im Beruf als Grundschullehrerin). Bei der Untersuchung stellte sie Myome fest und meinte, dass ich mit dem Kinderwunsch nicht mehr warten solle, da es sonst vielleicht zu spät wäre. Sie empfahl mir auch eine Bauchspiegelung. Danach sah die Diagnose so aus: Bei diesem Kartoffelsackuterus würde ich es mit dem Kinderkriegen erst gar nicht versuchen! Ich war geschockt und mir plötzlich sicher,dass ich ALLES versuchen würde, um Kinder zu kriegen. Man riet mir zu einer OP in einer Klinik, die 600 km von mir entfernt lag.Das war kurz vor Ostern!
Die Operation verlief vielversprechend, es wurden 11! Myome entfernt, davon 3 eiergroße, die anderen waren sehr klein. Ich sollte 6-8 Monate warten,bis ich versuche, schwanger zu werden. So hatte ich noch Zeit für fehlende Impfungen. Und natürlich stand für mich sofort fest, das ich schwanger werden will. Mein Freund wurde etwas überrollt, schließlich hatte er noch weniger daran gedacht als ich. Zudem ist er noch 2 Jahre jünger als ich (34).

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

26. Dezember 2007 um 23:47
In Antwort auf bopha_12885831

Schwanger nach myom OP
Hallo!
Wurde ebenfalls operiert und bin jetzt vermutlich 5+3schwanger.Mein FA-termin ist erst am 3. Januar08 und ich habe ständig Angst, dass noch etwas passieren könnte. Bin normalerweise ein sehr optimistischer Mensch....
Ich erzähl dir mal von mir:
Im letzten Jahr ging ich wie du nach meherern Jahren Versäumnis zur Frauenärztin. Sie fragte mich nach Kinderwunsch. Ich sagte, dass ich einmal Kinder will, aber bis jetzt den Gedanken daran noch nicht zugelassen habe (Ausbildung, erste Zeit im Beruf als Grundschullehrerin). Bei der Untersuchung stellte sie Myome fest und meinte, dass ich mit dem Kinderwunsch nicht mehr warten solle, da es sonst vielleicht zu spät wäre. Sie empfahl mir auch eine Bauchspiegelung. Danach sah die Diagnose so aus: Bei diesem Kartoffelsackuterus würde ich es mit dem Kinderkriegen erst gar nicht versuchen! Ich war geschockt und mir plötzlich sicher,dass ich ALLES versuchen würde, um Kinder zu kriegen. Man riet mir zu einer OP in einer Klinik, die 600 km von mir entfernt lag.Das war kurz vor Ostern!
Die Operation verlief vielversprechend, es wurden 11! Myome entfernt, davon 3 eiergroße, die anderen waren sehr klein. Ich sollte 6-8 Monate warten,bis ich versuche, schwanger zu werden. So hatte ich noch Zeit für fehlende Impfungen. Und natürlich stand für mich sofort fest, das ich schwanger werden will. Mein Freund wurde etwas überrollt, schließlich hatte er noch weniger daran gedacht als ich. Zudem ist er noch 2 Jahre jünger als ich (34).

Nach Myom OP
Angst bei Schwangerschaft ist völlig o.k.. Kann ja auch immer was sein, Leben ist kostbar und nicht alles läuft reibungslos, aber bis jetzt sieht es bei Dir doch prima aus. Also Kopf hoch !

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Dezember 2007 um 19:36
In Antwort auf bopha_12885831

Schwanger nach myom OP
Hallo!
Wurde ebenfalls operiert und bin jetzt vermutlich 5+3schwanger.Mein FA-termin ist erst am 3. Januar08 und ich habe ständig Angst, dass noch etwas passieren könnte. Bin normalerweise ein sehr optimistischer Mensch....
Ich erzähl dir mal von mir:
Im letzten Jahr ging ich wie du nach meherern Jahren Versäumnis zur Frauenärztin. Sie fragte mich nach Kinderwunsch. Ich sagte, dass ich einmal Kinder will, aber bis jetzt den Gedanken daran noch nicht zugelassen habe (Ausbildung, erste Zeit im Beruf als Grundschullehrerin). Bei der Untersuchung stellte sie Myome fest und meinte, dass ich mit dem Kinderwunsch nicht mehr warten solle, da es sonst vielleicht zu spät wäre. Sie empfahl mir auch eine Bauchspiegelung. Danach sah die Diagnose so aus: Bei diesem Kartoffelsackuterus würde ich es mit dem Kinderkriegen erst gar nicht versuchen! Ich war geschockt und mir plötzlich sicher,dass ich ALLES versuchen würde, um Kinder zu kriegen. Man riet mir zu einer OP in einer Klinik, die 600 km von mir entfernt lag.Das war kurz vor Ostern!
Die Operation verlief vielversprechend, es wurden 11! Myome entfernt, davon 3 eiergroße, die anderen waren sehr klein. Ich sollte 6-8 Monate warten,bis ich versuche, schwanger zu werden. So hatte ich noch Zeit für fehlende Impfungen. Und natürlich stand für mich sofort fest, das ich schwanger werden will. Mein Freund wurde etwas überrollt, schließlich hatte er noch weniger daran gedacht als ich. Zudem ist er noch 2 Jahre jünger als ich (34).

Herzlichen Glückwunsch,
warst Du schon beim FA, oder hast Du einen Test gemacht? Beim ersten FA Besuch hat die Frau bei mir noch nichts gemacht, weil sie gesagt hat, dass alles noch zu früh sei und da war ich 5+3.Aber ein Ultraschallbild hat sie noch von der Fruchtblase gemacht. Aber dann zwei Wochen später, haben wir sogar das Herzchen gesehen und da hab ich auch meinen Mutterpass bekommen. Diese zwei Wochen bis zum ersten Termin sind für mich echt die reinste Folter gewesen, wie für Dich jetzt wahrscheinlich. Ich habe mich kaum bewegt, habe mich viel entspannt und mit baby geredet. Eine Woche später habe ich dann meine Morgenübelkeit bekommen, die den ganzen Tag anhält und seitdem ists essig mit entspannen. Mir geht es saumässig dreckig.
Am 3. bekomme ich meine Testergebnisse und da bin ich wirklich sehr darauf gespannt. Wie geht es Dir denn so? Merkst du schon was von Deiner Schwangerschaft? Ich muss mich mehrmals am Tag übergeben und schlecht ist mir eh den ganzen Tag. Deswegen mache ich mir auch grosse Sorgen um mein Baby.
11Myome sind ja aber auch ne ganze Menge. Wahnsinn. Ach, dann ist ja Deine Gebärmutter auch vernarbt, spürst Du auch, wie Deine Gebärmutter wächst? Das sind höllische Schmerzen. Ich konnte die erste Zeit gar nicht schlafen, aber nun geht es einigermassen.
Hatten Du und Dein Freund denn nie übers kinder kriegen geredet? Bei meinem Mann und mir blieb das Thema nicht aus, da er acht Jahre älter ist als ich und eigentlich kein alter Vater werden wollte. Aber ich habe mich nicht drängen lassen. Bis die Sache dann mit der OP war. Da hat mein Körper gesagt: "Mädel mach mal hinne da!" Dem Ruf bin ich dann gefolgt und nun muss ich mich ständig übergeben. Seufz..

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. März 2010 um 0:20


habe vor zwei woche myom entvernen lassen , hoffentlich klappt ,alle meine freundinen haben kinder undi ich nur seit 6jahre . DANKE an allen ,ihr macht bei mir klein bischen hoffnung . kauf lieber sprei damit kannst du besser desinfiziren und stendig hände waschen nicht vergessen ,nach dem op hab ich auch davor angst . wunsch ich dir alles gute

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. Dezember 2010 um 12:28
In Antwort auf bopha_12885831

Schwanger nach myom OP
Hallo!
Wurde ebenfalls operiert und bin jetzt vermutlich 5+3schwanger.Mein FA-termin ist erst am 3. Januar08 und ich habe ständig Angst, dass noch etwas passieren könnte. Bin normalerweise ein sehr optimistischer Mensch....
Ich erzähl dir mal von mir:
Im letzten Jahr ging ich wie du nach meherern Jahren Versäumnis zur Frauenärztin. Sie fragte mich nach Kinderwunsch. Ich sagte, dass ich einmal Kinder will, aber bis jetzt den Gedanken daran noch nicht zugelassen habe (Ausbildung, erste Zeit im Beruf als Grundschullehrerin). Bei der Untersuchung stellte sie Myome fest und meinte, dass ich mit dem Kinderwunsch nicht mehr warten solle, da es sonst vielleicht zu spät wäre. Sie empfahl mir auch eine Bauchspiegelung. Danach sah die Diagnose so aus: Bei diesem Kartoffelsackuterus würde ich es mit dem Kinderkriegen erst gar nicht versuchen! Ich war geschockt und mir plötzlich sicher,dass ich ALLES versuchen würde, um Kinder zu kriegen. Man riet mir zu einer OP in einer Klinik, die 600 km von mir entfernt lag.Das war kurz vor Ostern!
Die Operation verlief vielversprechend, es wurden 11! Myome entfernt, davon 3 eiergroße, die anderen waren sehr klein. Ich sollte 6-8 Monate warten,bis ich versuche, schwanger zu werden. So hatte ich noch Zeit für fehlende Impfungen. Und natürlich stand für mich sofort fest, das ich schwanger werden will. Mein Freund wurde etwas überrollt, schließlich hatte er noch weniger daran gedacht als ich. Zudem ist er noch 2 Jahre jünger als ich (34).

Ne Frage zum Myom
Hi ich bin noch ziemlich neu hier...

Ich war letzte Woche Montag beim FA, weil ich dachte schwanger zusein (da mir seit mehren Wochen schlecht war und weil es im Unterleib zieht, und noch dazu vergass ich meine Pille).
Per zufall stellt dann die FA ein Myom 6cm Durchmesser hinter der Gebärmutter fest. Ich bin total geschockt. Ich bin 28Jahre und hab noch keine Kinder. Hab Angst vor dem nächsten Ktr Termin?

Ich weis jetzt nicht wie das alles weiter geht wegen dem Myom....

LG

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

15. Mai 2013 um 0:00

9 cm Myom, und 3 keinen
Hallo alle Frauen,

ich möchte euch meine Geschichte mit einem Happy-End erzählen

Ich ging 1mal jährlich zur Vorsorge Untersuchung, 5 jahre lang bei einem Frauenarzt. Er sagte immer alles in Ordnung . Ich bekam nie Befunde oder irgend Laborwerte zu sehen. Ich vertraute ihm, und war froh, daß ich gesund war ....., Dachte ich. Bis beim letzten Untersuchung Dez. 2012.

ER: Frau 37, Sie haben große Myom um die Gebärmutter herum. Die Gebärmutter muß raus
ICH: Ich blieb Stumm... im Schockzustand...
ER: Ich operiere jede woche im Frauenklinik, würde die OP durchführen.
ICH: Bin 37, und habe noch Kinderwunsch . Gibt es noch andere Möglichkeiten?
ER: Nein, die Myome sind um die Gebärmutter herum . Ich würde vorher noch eine Bauchspiegelung durchführen, um die exakte Lage und größe der Myom festzustellen.

Ich holte mir eine 2. und sogar eine 3. Meinung. Alles war gelogen, was der 1. Frauenarzt mir da erzählte.

Ich fand einen Radiologie Zentrum im Dachau, nah München. Die Radiologen dort sind darauf spezialisiert Gebärmutter-Erhaltend zu operieren.

Es wurde vorher Kernspintomagraphie gemacht, alle Myomen konnten man sehr gut sehen, sie lagen so, daß man ohne Bauchschnitt und Gebärmutter-Erhaltend operieren konnte

Ich bekam schnell einen Termin für eine ausführliche Aufklärungsgespräch beim Herr Dr. Herzog, vertrauensvoller, toller, kompetenter, ehrlicher Arzt. Er nahm sich viel Zeit und war sehr geduldig. Alle meinen Fragen wurden beantwortet .Herr Dr. Herzog gab mir wieder Hoffnung auf Kinderwunsch

Die OP (Embolisation, ohne Bauchschnitt und Gebärmutter-Erhaltend) verlief so gut, wie geplant.
Ich hatte nach der OP 4 Tage starke Schmerzen, was normal ist. Alles verlief so gut, weil Herr Dr. Herzog mich vorher gut aufgeklärt hatte, somit war ich auf die OP gut vorbereitet

Ich habe keinen Schmerzen mehr. Bin FIT, und habe wieder sehr viel Energie, sowie damals mit 22

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Teste die neusten Trends!
experts-club