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Erfahrungsberichte Kaiserschnitt

24. Juni 2017 um 1:24

Hallo ihr Lieben,
ich bekomme demnächst aus medizinischen Gründen einen Kaiserschnitt und würde gerne eure Erfahrungen wissen.

• Wie war der komplette Ablauf?
• Wann konntet ihr aufstehen?
• Hattet ihr Probleme mit dem Stillen?
• Wie war der Wundschmerz und die Nachwehen?
• Wie läuft das die erste Zeit mit der Körperhygiene (z.B. Binden wechseln) und dem Toilettengang?
• Was hättet ihr gerne vorher noch gewusst und könnt ihr mir jetzt noch mit auf den Weg geben?

Ich möchte noch anmerken, dass ich hier keine Grundsatzdiskussionen über das Für und Wider eines Kaiserschnittes haben möchte!

Vielen Dank im Voraus für eure Berichte!

Littlefrancine

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24. Juni 2017 um 6:38

Ich hatte zwei KS, einen in Vollnarkose und einen mit spinaler Betäubung. 

Der Ablauf mit der Spinalen war folgender:

Morgens in die Klinik, Blut abnehmen, letztes CTG schreiben, ausziehen, OP-Kleidung anziehen, ab in den OP, auf die OP-Pritsche setzen, den Anweisungen der Anästhesisten folgen, Betäubung erhalten, aus dem Sitzen direkt hinlegen, Abdeckung mit Tüchern, OP-Beginn.  
 
Ich bin am Folgetag unter Hilfe der Krankenschwestern aufgestanden. 

Probleme würde ich es nicht nennen, es ging nur mit Stillhütchen (Kind 2). Bei Kind 1 ging es überhaupt nicht. Daher habe ich abgepumpt.

Der Schmerz setzte etwa 1,5 Stunden nach Ende der OP ein und wurde zunehmend stärker. Ich verlangte frühzeitig ein Schmerzmittel. Es tut schon fies weh. Aber ich glaube nicht zu vergleichen mit richtigen Wehen, die manche Frau ja auch 24 bis 30 Stunden hat. Nachwehen hatte ich weder bei Kind 1 noch bei Kind 2. Zumindest habe ich die nicht als diese empfunden. 

Um die Hygiene, also den Bindenwechsel kümmert sich noch im Kreissaal die Hebamme. Die schaut regelmäßig unter die Decke auf dein schickes Netzhöschen und wechselt bei Bedarf. Auf Station tun das dann die Schwestern. Am zweiten Tag wird man aufgefordert duschen zu gehen, sofern man vorher erfolgreich aufgestanden ist. Mir war das mit dem Duschen zu früh, ich ging erst am dritten Tag duschen. Dann aber standfester und ohne Hilfe. Bevor du aufstehst hast du noch einen Blasenkatheter und musst nicht aufs Klo. Sobald du fest auf den Beinen stehst wird der gezogen. Die Schwestern gehen dann mit dir auf die Toilette, bis du dich selbst allein in der Lage dazu siehst.  

Ich fand die Spinale tausend Mal besser als die Vollnarkose, obwohl das Gerüttel und Geschüttel dabei richtig furchtbar ist. Aber es ist entspannter, du kriegst alles mit und die Schmerzen entstehen langsam, nicht von 0 auf 100 wie bei der Vollnarkose, wenn du wieder aufwachst. Deshalb würde ich eine Spinale nehmen, wenn du die Wahl hast. Ich hatte sie beim ersten Kind leider nicht, beim zweiten dagegen schon. 

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24. Juni 2017 um 8:11

Hi, vom Ablauf her war es bei mir genauso wie oben genannt. (Zwei geplante Kaiserschnitte)

aufgestanden bin ich bei beiden am gleichen Tag gegen vier ca, um neun morgens waren die Kinder jeweils da. 

Aufstehen tut gut die ersten Male schon weh, aber es wird mit jedem Mal besser (nicht zu lange liegenbleiben, das macht es schlimmer) und was ich ganz "angenehm" finde, man kann die Schmerzen ganz gut steuern, das heißt man weiß wie und bei welcher Bewegung es weh tut, und wie man sich am besten hinsetzt oder liegt ohne dass es weh tut. 
Lass dir genug Schmerzmittel geben, tapfer sein bringt nichts, außer dass du nachher stärkere Mittel brauchst und länger warten musst bis es wirkt. 
Am schlimmsten ist Niesen!

Heim bin bin ich einmal nach vier, einmal nach drei Nächten. 

Binden solange ich noch nicht aufgestanden bin, die Schwestern, ab dem ersten Abend dann alles selber. 
Geht halt nur alles langsamer als sonst

ich hatte das Baby beim ersten mal kurz im op auf der Brust, danach war er mit Papa 20 Minuten alleine im Kreißsaal und hat da gewartet. 

Die kleine war sofort als sie da war bei mir, und blieb auch durchgehend bei mir. Selbst beim umbetten im op. 
 

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24. Juni 2017 um 8:56
In Antwort auf littlefrancine

Hallo ihr Lieben,
ich bekomme demnächst aus medizinischen Gründen einen Kaiserschnitt und würde gerne eure Erfahrungen wissen.

• Wie war der komplette Ablauf?
• Wann konntet ihr aufstehen?
• Hattet ihr Probleme mit dem Stillen?
• Wie war der Wundschmerz und die Nachwehen?
• Wie läuft das die erste Zeit mit der Körperhygiene (z.B. Binden wechseln) und dem Toilettengang?
• Was hättet ihr gerne vorher noch gewusst und könnt ihr mir jetzt noch mit auf den Weg geben?

Ich möchte noch anmerken, dass ich hier keine Grundsatzdiskussionen über das Für und Wider eines Kaiserschnittes haben möchte!

Vielen Dank im Voraus für eure Berichte!

Littlefrancine

Hallo,

Ablauf:

OP- und Anästhesieaufklärungsgespräch finden üblicherweise schon im Vorfeld statt.
am Vortag oder OP-Tag ins KH, Blutabnahme, CTG
am OP-Tag musst du nüchtern sein
Du bekommst, da sich das auch auf das Baby auswirken könnte, keine Beruhigungstablette/spritze vor der OP.

sowohl Spinalanästhesie als auch Vollnarkose werden dann direkt im OP gemacht

bei der Spinalen bekommst Du dann mit, dass an dir "gearbeitet" wird, ist ein komisches Gefühl, aber es tut sicher nicht weh!

in der Klinik, in der ich arbeite, darf der Papa bei einem geplanten KS in Spinalanästhesie mit in den OP, und die Mama darf ihr Baby nach der Entbindung noch im OP anschauen, streicheln und sich in den Arm legen lassen.
Natürlich unter der Voraussetzung, dass beide fit sind.
Dann gehen Papa und Baby ins Kreiszimmer kuscheln, und Mama folgt gleich nach OP-Ende nach.

Bei einer Vollnarkose kommt die Mutter nach OP-Ende noch für einige Zeit in den Aufwachraum.

Aufstehen: 
Prinzipiell kannst Du (anfangs bitte nur mit Hilfe!) aufstehen, sobald die Wirkung der Spinalanästhesie aufgehört hat, und dein Kreislauf stabil ist.
Ich bin noch am OP-Tag kurz aufgestanden. Duschen war ich dann am nächsten Tag.

Stillen:
war problemlos.
Erstes Anlegen sofort im Kreiszimmer nach der OP

Wundschmerz/Nachwehen:
Individuell sehr unterschiedlich!!

Ich hatte wohl Glück- hatte wirklich wenig Schmerzen.
Die Schwestern waren schon verwundert, weil ich sowenig Schmerzmittel brauchte (ab dem 3. Tag dann gar nix mehr).

Aber es gilt jedenfalls: verlang frühzeitig nach Schmerzmitteln!
"Tapfer sein" ist definitiv nicht nötig und auch nicht schlau.

Hygiene/WC:
anfangs- bist du sicher aufstehen kannst- hast du einen Harnkatheter. Wird also meist am ersten Tag nach OP entfernt.
Beim Bindenwechsel wirst du anfänglich von den Schwestern unterstützt.
Duschen ab dem ersten Tag  nach OP möglich.
Der Wochenfluss ist i.A. nach KS schwächer als nach einer normalen Entbindung.

Alles Gute!

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24. Juni 2017 um 10:49

2x sekundärer KS.

• Wie war der komplette Ablauf?

Beim Ersten musste es schnell gehen, da die Herztöne schlecht waren. Also schnell unterschreiben, ein paar Erklärungen auf dem Weg zum OP, dort wurde die Spinale und der Katheter gelegt, dann ging es auch zügig los, als ich nichts mehr gespürt habe.
Sohnemann ging dann mit meinem Mann zurück in den Kreissaal, wärend ich genäht wurde. Als das erledigt war, wurde ich auch gleich dahin gebracht.

Beim Zweiten habe ich nach Geburtsstillstand gesagt, jetzt machen wir KS.
Ablauf war ähnlich wie oben, nur entspannter und es musste keine Spinale gelegt werden, da ich ne PDA hatte.

• Wann konntet ihr aufstehen?

Als wieder Gefühl in den Beinen war.

• Hattet ihr Probleme mit dem Stillen?

Der große war ein Frühchen. Der bekam dann die Flasche, weil die Milch nie wirklich in Gang kam und er auch lieber die Flasche nahm, wo man nicht so ackern musste (saugen)
Bei der Kleinen gab es keine Probleme.

• Wie war der Wundschmerz und die Nachwehen?

Beim Großen kein Problem.
2-3 Tage, danach nicht mehr wirklich nennenswert.

Bei der Kleinen gut 2-3 Wochen, da war die Wundheilung aber auch nicht so gut.

• Wie läuft das die erste Zeit mit der Körperhygiene (z.B. Binden wechseln) und dem Toilettengang?

Normal, wenn der Katheter raus ist.

• Was hättet ihr gerne vorher noch gewusst und könnt ihr mir jetzt noch mit auf den Weg geben?

Das Gefühl, kein Gefühl in den Beinen zu haben, ist sehr schräg, veeget aber in einigen Stunden.

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24. Juni 2017 um 10:50
In Antwort auf adenin

2x sekundärer KS.

• Wie war der komplette Ablauf?

Beim Ersten musste es schnell gehen, da die Herztöne schlecht waren. Also schnell unterschreiben, ein paar Erklärungen auf dem Weg zum OP, dort wurde die Spinale und der Katheter gelegt, dann ging es auch zügig los, als ich nichts mehr gespürt habe.
Sohnemann ging dann mit meinem Mann zurück in den Kreissaal, wärend ich genäht wurde. Als das erledigt war, wurde ich auch gleich dahin gebracht.

Beim Zweiten habe ich nach Geburtsstillstand gesagt, jetzt machen wir KS.
Ablauf war ähnlich wie oben, nur entspannter und es musste keine Spinale gelegt werden, da ich ne PDA hatte.

• Wann konntet ihr aufstehen?

Als wieder Gefühl in den Beinen war.

• Hattet ihr Probleme mit dem Stillen?

Der große war ein Frühchen. Der bekam dann die Flasche, weil die Milch nie wirklich in Gang kam und er auch lieber die Flasche nahm, wo man nicht so ackern musste (saugen)
Bei der Kleinen gab es keine Probleme.

• Wie war der Wundschmerz und die Nachwehen?

Beim Großen kein Problem.
2-3 Tage, danach nicht mehr wirklich nennenswert.

Bei der Kleinen gut 2-3 Wochen, da war die Wundheilung aber auch nicht so gut.

• Wie läuft das die erste Zeit mit der Körperhygiene (z.B. Binden wechseln) und dem Toilettengang?

Normal, wenn der Katheter raus ist.

• Was hättet ihr gerne vorher noch gewusst und könnt ihr mir jetzt noch mit auf den Weg geben?

Das Gefühl, kein Gefühl in den Beinen zu haben, ist sehr schräg, veeget aber in einigen Stunden.

Vergeht soll das da unten heißen.
Um den Rest könnt ihr ne Schleife machen. 

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24. Juni 2017 um 11:29

Der Ablauf wurde ja bereits geschildert deswegen erzähle ich das nicht nochmal
Ich hatte den Kaiserschnitt am Nachmittag, bin am nächsten Morgen aufgestanden und abends duschen gegangen 
ich fand die Schmerzen nicht so schlimm, mit Paracetamol oder Ibu gut auszuhalten 
Nachwehen hatte ich ziemlich stark
Ich bin am 3. Tag heimgegangen 
Anfangs hatte ich noch keine Milch, als ich zuhause war ging es los dafür dann umso mehr, konnte mein Baby problemlos voll stillen 

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24. Juni 2017 um 11:49
In Antwort auf littlefrancine

Hallo ihr Lieben,
ich bekomme demnächst aus medizinischen Gründen einen Kaiserschnitt und würde gerne eure Erfahrungen wissen.

• Wie war der komplette Ablauf?
• Wann konntet ihr aufstehen?
• Hattet ihr Probleme mit dem Stillen?
• Wie war der Wundschmerz und die Nachwehen?
• Wie läuft das die erste Zeit mit der Körperhygiene (z.B. Binden wechseln) und dem Toilettengang?
• Was hättet ihr gerne vorher noch gewusst und könnt ihr mir jetzt noch mit auf den Weg geben?

Ich möchte noch anmerken, dass ich hier keine Grundsatzdiskussionen über das Für und Wider eines Kaiserschnittes haben möchte!

Vielen Dank im Voraus für eure Berichte!

Littlefrancine

• Wie war der komplette Ablauf?
Ca. eine Woche davor Anmeldung in der Klinik. Akte anlegen, Anästhesievorbesprechung und noch ein Gespräch mit der Hebamme und dem ausführenden Arzt.
Dann am Tag des KS um ca. 6:30 Uhr auf der Station melden. Bett und OP-Kleidung bekommen, Blutabnehmen, dann abgeholt werden, CTG und US bekommen und dann ab in den OP. Im OP dann das Bett gewechselt, mein Mann wurde auch opfein gemacht, Spinalanästhesie wurde gelegt und dann ging es ab. Bisschen Gerüttel und Geschüttel, Baby da, auf meine Brust, dann mit Papa und Hebamme zur Untersuchung. Ich wurde zugenäht, in den Kreisssaal gebracht udn wurde dort schon von Papa + Baby erwartet.

• Wann konntet ihr aufstehen?
Ich MUSSTE am Abend zusammen mit der Schwester aufstehen. Es tat sauweh, auch noch das Aufstehen am nächsten morgen, aber danach ging es bergauf. 

• Hattet ihr Probleme mit dem Stillen?
Nein. Das lief gleich gut.

• Wie war der Wundschmerz und die Nachwehen?
Direkt nach der OP ganz schlimm, ich hab mir dann Schmerzmittel geben lassen und damit ging es (die Hebamme meinte auch zu mir, ich muss nicht leiden und man darf ruhig etwas nehmen).
Die Nachwehen waren zu Beginn schon etwas eklig aber das gab sich.

• Wie läuft das die erste Zeit mit der Körperhygiene (z.B. Binden wechseln) und dem Toilettengang?
Die Binden wechseln dir die Schwestern. Ich hatte einen Kathether, der wurde mir am Tag nach der OP gezogen und dann konnte ich alleine aufs Klo. Geduscht habe ich allerdings erst, als ich einen einigermaßen stabilen Kreislauf hatte und das war an Tag 2 nach der OP. Am Tag davor habe ich mich gewaschen bzw waschen lassen (die Schwester hat mir ein wenig geholfen)

• Was hättet ihr gerne vorher noch gewusst und könnt ihr mir jetzt noch mit auf den Weg geben?
Es ist normal, dass du nach einem Blasenkatheter erstmal kein Gefühl mehr hast, wann du mal wieder musst. Deswegen muss man sich nicht verrückt machen 
Die Schmerzen beim Husten und Niesen gehen auch rum. Achja, und der erste Stuhlgang wird schmerzhaft. Aber gut. Das wird auch.
Und - mach langsam. Niemand erwartet von dir dass du direkt nach einem OP wieder komplett fit bist. Gib dir und deinem Körper die Zeit, die ihr braucht.

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24. Juni 2017 um 12:00

Ich hatte eig. Einen "schönen" ks. Um halb 7 morgens kam ich auf die geburtsstation. Dann bekam ich alle möglichen medis (zugang hatte ich schon, lag schon seit mehreren wochen in kh). Um 10 gings in den kreissaal und ich bekam die rückenmarksnarkose. Das war etwas unangenehm, da 2 mal gestochen werden musste, aber auszuhalten. Dann begann die op und 5 min später kam mein sohn zur welt und nochmal 1 min später meine tochter. Das zunähen dauerte ca. 20 min. Meine kids wurde sofort weggebracht und ca. 5 min nach geburt wurden sie mir kurz gezeigt. Dann kam meine tochter auf die intensivstation und mein sohn auf die neo. Ich kam in den aufwachraum. Nach ca. 45 min bekam ich meinen sohn und durfte direkt anlegen. Währenddessen bekam ich noch oxytocin vom tropf. Na halbe stunde später musste ich einmal selbstständig aufstehen, da sie mich sonst nicht zu meiner tochter auf die intensiv gelassen hätten. Anschliessend ging es für uns alle auf die intensiv zu meiner tochter. Dort fing ich direkt mit dem pumpen für sie an. In der ersten nacht bin ich selbstständig zur toilette, allerdings kam eine schwester die mir beim gehen etw. Assistierte. Es war sehr schmerzhaft. Ich hab ibu 600 bekommen. Am nächsten tag war es aber schon viiiiiel besser und ich hab nur noch eine schmerztablette gebraucht. Alles in allem lief alles problemlos. Die hormone die nach der geburt ausgestossen werden sind wirklich wie doping 😂

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24. Juni 2017 um 12:11
In Antwort auf santigoldi

• Wie war der komplette Ablauf?
Ca. eine Woche davor Anmeldung in der Klinik. Akte anlegen, Anästhesievorbesprechung und noch ein Gespräch mit der Hebamme und dem ausführenden Arzt.
Dann am Tag des KS um ca. 6:30 Uhr auf der Station melden. Bett und OP-Kleidung bekommen, Blutabnehmen, dann abgeholt werden, CTG und US bekommen und dann ab in den OP. Im OP dann das Bett gewechselt, mein Mann wurde auch opfein gemacht, Spinalanästhesie wurde gelegt und dann ging es ab. Bisschen Gerüttel und Geschüttel, Baby da, auf meine Brust, dann mit Papa und Hebamme zur Untersuchung. Ich wurde zugenäht, in den Kreisssaal gebracht udn wurde dort schon von Papa + Baby erwartet.

• Wann konntet ihr aufstehen?
Ich MUSSTE am Abend zusammen mit der Schwester aufstehen. Es tat sauweh, auch noch das Aufstehen am nächsten morgen, aber danach ging es bergauf. 

• Hattet ihr Probleme mit dem Stillen?
Nein. Das lief gleich gut.

• Wie war der Wundschmerz und die Nachwehen?
Direkt nach der OP ganz schlimm, ich hab mir dann Schmerzmittel geben lassen und damit ging es (die Hebamme meinte auch zu mir, ich muss nicht leiden und man darf ruhig etwas nehmen).
Die Nachwehen waren zu Beginn schon etwas eklig aber das gab sich.

• Wie läuft das die erste Zeit mit der Körperhygiene (z.B. Binden wechseln) und dem Toilettengang?
Die Binden wechseln dir die Schwestern. Ich hatte einen Kathether, der wurde mir am Tag nach der OP gezogen und dann konnte ich alleine aufs Klo. Geduscht habe ich allerdings erst, als ich einen einigermaßen stabilen Kreislauf hatte und das war an Tag 2 nach der OP. Am Tag davor habe ich mich gewaschen bzw waschen lassen (die Schwester hat mir ein wenig geholfen)

• Was hättet ihr gerne vorher noch gewusst und könnt ihr mir jetzt noch mit auf den Weg geben?
Es ist normal, dass du nach einem Blasenkatheter erstmal kein Gefühl mehr hast, wann du mal wieder musst. Deswegen muss man sich nicht verrückt machen 
Die Schmerzen beim Husten und Niesen gehen auch rum. Achja, und der erste Stuhlgang wird schmerzhaft. Aber gut. Das wird auch.
Und - mach langsam. Niemand erwartet von dir dass du direkt nach einem OP wieder komplett fit bist. Gib dir und deinem Körper die Zeit, die ihr braucht.

Stimmt, einen Zugang bekam ich auch. Die erste Zeit bekommt man die Schmerzmittel auch intravenös.

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24. Juni 2017 um 13:35
In Antwort auf littlefrancine

Hallo ihr Lieben,
ich bekomme demnächst aus medizinischen Gründen einen Kaiserschnitt und würde gerne eure Erfahrungen wissen.

• Wie war der komplette Ablauf?
• Wann konntet ihr aufstehen?
• Hattet ihr Probleme mit dem Stillen?
• Wie war der Wundschmerz und die Nachwehen?
• Wie läuft das die erste Zeit mit der Körperhygiene (z.B. Binden wechseln) und dem Toilettengang?
• Was hättet ihr gerne vorher noch gewusst und könnt ihr mir jetzt noch mit auf den Weg geben?

Ich möchte noch anmerken, dass ich hier keine Grundsatzdiskussionen über das Für und Wider eines Kaiserschnittes haben möchte!

Vielen Dank im Voraus für eure Berichte!

Littlefrancine

Um das Stillen solltest du dich sofort kümmern. Das bleibt leider gänzlich hinten dran. Da heute keine Vollnarkose mehr gemacht wird solltest du darauf achten, dass dir dein Kind sofort auf die Brust gelegt wird. In den Arm nehmen ist nicht besonders effektiv. Der direkte Körperkontakt ist wichtig!!!
Vorher sollte das Kind nicht erst untersucht und gewaschen (was ohnehin widersprüchlich ist- sanft abreiben bei einer Sectio reicht vollkommen aus, eher sollte der Erstkontakt mit der Mutter stattfinden.
Bestenfalls dies mindestens 20 Minuten. In der Zeit können die Docs ja die Naht setzen. 

Nach der Untersuchung des Kindes werden sie dir sicher sagen, dass du Ruhe braucht. Das ist auch richtig, aber mit deinem Kind. Diese BindungpHase ist enorm wichtig, und zwar für das ganze Leben!
Lass dir nichts einreden, bestenfalls verlässt du dich auf deinen Instinkt und orientierst dich an den Bedürfnissen DEINES Kindes, und deinen natürlich. 
Ein Bettgitter hilft dabei, dass dein Kind sicher bei dir liegt und du es nicht halten musst. 
Lass es auf deine Brust liegen, bis es versucht an der Brustwarze zu saugen.
Ggf. hilfst du ihm ein wenig. In der Regel schaffen es die Neugeborenen, dank ihren extrem ausgebildeten Saugreflexes, allein.
Lass es so lange die ersten Erfahrungen mit der "Nahrungsquelle" machen, wie es dies braucht. 

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24. Juni 2017 um 22:10

Ihr Lieben,

ich freue mich so über euren vielen Berichte. Ich denke dadurch bin ich jetzt etwas ruhiger geworden.

Vielen lieben Dank!


Eine Frage hab ich jetzt aber doch noch:

Knopfiline schrieb was von Klistier. Ist das so üblich, dass man vor dem Kaiserschnitt noch ein Abführmittel bekommt?

LG littlefrancine

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24. Juni 2017 um 22:28

Ich bekam Movicol vor der OP und musste das abends nehmen wobei ich das echt nicht schlimm fand.

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24. Juni 2017 um 22:52
In Antwort auf littlefrancine

Ihr Lieben,

ich freue mich so über euren vielen Berichte. Ich denke dadurch bin ich jetzt etwas ruhiger geworden.

Vielen lieben Dank!


Eine Frage hab ich jetzt aber doch noch:

Knopfiline schrieb was von Klistier. Ist das so üblich, dass man vor dem Kaiserschnitt noch ein Abführmittel bekommt?

LG littlefrancine

Klar, deine Nerven, die den Unterleib steuern werden doch unterbunden, also die Funktion.
Ist ein hygienische Sache, die keiner im OP braucht. 

Das ist nun mal so....

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24. Juni 2017 um 23:32
In Antwort auf siaccabadora

Klar, deine Nerven, die den Unterleib steuern werden doch unterbunden, also die Funktion.
Ist ein hygienische Sache, die keiner im OP braucht. 

Das ist nun mal so....

Stimmt so nicht, erstens bekommt man das ja auch nicht bei jeder anderen normalen op, und zweitens wurde ich gefragt ob ich eines für zu Hause den Abend vorher will. 
Es geht eher darum, dass man nach der op, wo eh alles weh tut, nicht auch noch Verstopfung, nen aufgeblähten Bauch oder so hat. 
Auch nach der op gabs leichte Abführmittel, aber das ist echt harmlos und verursacht keinen Durchfall, soll einfach alles etwas weicher machen. 

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24. Juni 2017 um 23:43
In Antwort auf kichererbsin

Stimmt so nicht, erstens bekommt man das ja auch nicht bei jeder anderen normalen op, und zweitens wurde ich gefragt ob ich eines für zu Hause den Abend vorher will. 
Es geht eher darum, dass man nach der op, wo eh alles weh tut, nicht auch noch Verstopfung, nen aufgeblähten Bauch oder so hat. 
Auch nach der op gabs leichte Abführmittel, aber das ist echt harmlos und verursacht keinen Durchfall, soll einfach alles etwas weicher machen. 

Wenn Betroffene das so sehen, dann ist ja gut.
Vorher ist sogar noch besser. 
Andere OPs haben auch eine andere Anästhesie. 

Danach brauchts die Mittelchen auch. 

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25. Juni 2017 um 9:30
In Antwort auf siaccabadora

Wenn Betroffene das so sehen, dann ist ja gut.
Vorher ist sogar noch besser. 
Andere OPs haben auch eine andere Anästhesie. 

Danach brauchts die Mittelchen auch. 

Hauptsache du weißt es 

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25. Juni 2017 um 23:36
In Antwort auf kichererbsin

Hauptsache du weißt es 

Es gibt ja immer zwei Seiten...
Und sorry, dass ich helfen wollte. Es gibt ja immer zwei Betrachtungsweisen, und es gibt die Mündigkeit des Patienten. 

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25. Juni 2017 um 23:42

Es geht auch um "leer". Es geht aber auch darum. dass du beim Schwitzen im OP, im Krankenzimmer, die für Wöchnerinnen, die auch ihre Babys dabei haben, warm gehalten werden. 
Hinzu kommt der Blutverlust, dann auch noch die Aufnahme der Milchproduktion. Am zweiten bis fünften Tag steht der Milcheinschuss an. 
Das alles braucht unglaublich viel Flüssigkeit. Vorbeugen heißt dann auch die Narbe zu schonen, und den Körper zu entlasten. 

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28. Juni 2017 um 9:42
In Antwort auf littlefrancine

Hallo ihr Lieben,
ich bekomme demnächst aus medizinischen Gründen einen Kaiserschnitt und würde gerne eure Erfahrungen wissen.

• Wie war der komplette Ablauf?
• Wann konntet ihr aufstehen?
• Hattet ihr Probleme mit dem Stillen?
• Wie war der Wundschmerz und die Nachwehen?
• Wie läuft das die erste Zeit mit der Körperhygiene (z.B. Binden wechseln) und dem Toilettengang?
• Was hättet ihr gerne vorher noch gewusst und könnt ihr mir jetzt noch mit auf den Weg geben?

Ich möchte noch anmerken, dass ich hier keine Grundsatzdiskussionen über das Für und Wider eines Kaiserschnittes haben möchte!

Vielen Dank im Voraus für eure Berichte!

Littlefrancine

Zu vielen Punkten wurde schon genug gesagt, aber eine Sache möchte ich noch hinzufügen:

Ich hätte vorher gerne gewusst, dass ich nach dem Kaiserschnitt ein Taubheitsgefühl habe. Hat mir keiner gesagt, im Krankenhaus ist es mir nicht aufgefallen und zuhause hab ich mich mega erschrocken.

(Hatte einen sekundären KS nach Geburtsstillstand, viel Zeit war nicht zum Erkären aber das hätte man mir auch danach noch mal sagen können  )
 

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15. September 2017 um 7:27
In Antwort auf littlefrancine

Hallo ihr Lieben,
ich bekomme demnächst aus medizinischen Gründen einen Kaiserschnitt und würde gerne eure Erfahrungen wissen.

• Wie war der komplette Ablauf?
• Wann konntet ihr aufstehen?
• Hattet ihr Probleme mit dem Stillen?
• Wie war der Wundschmerz und die Nachwehen?
• Wie läuft das die erste Zeit mit der Körperhygiene (z.B. Binden wechseln) und dem Toilettengang?
• Was hättet ihr gerne vorher noch gewusst und könnt ihr mir jetzt noch mit auf den Weg geben?

Ich möchte noch anmerken, dass ich hier keine Grundsatzdiskussionen über das Für und Wider eines Kaiserschnittes haben möchte!

Vielen Dank im Voraus für eure Berichte!

Littlefrancine

Hallöchen,

mein Kaiserschnitt ist ja nun schon eine Weile her und ich möchte hier kurz meine Erfahrungen zu meinen damaligen Fragen noch schildern:

• Wie war der komplette Ablauf

Ich hätte einen Blasensprung, musste dann mit Wehen den ganzen Papierkram (Aufklärungsbögen etc.) noch erledigen, bin dann in den OP gekommen, Spinalanästhesie, abdecken, Schnitt, Baby da 

• Wann konnte ich aufstehen

Einen Tag nach der OP sollte ich aufstehen. Es war der Horror! Einigermaßen wieder gehen (allerdings wie eine alte Omi) konnte ich nach 3 Tagen

• Probleme beim Stillen

Sagen wir es mal so: sie hat von Anfang an vorbildlich von der Brust getrunken - es gab keine kaiserschnittbedingten Probleme (nur das übliche Handlingsproblem von Erstmami's  . Allerdings hab auch ich die Erfahrung gemacht, dass einem viel zu schnell zur Flasche geraten wird (mein Kind hat am Tag nach der OP Gewicht verloren, was aber völlig okay ist)

• Wie war der Wundschmerz und die Nachwehen

Die Nachwehen waren pillepalle (ich hatte ja aber auch 3h richtige Geburtswehen, vielleicht empfindet man das dann nicht so) und der Wundschmerz war schon nicht ohne, OP-Tag und Tag 1 postoperativ hab ich schon ganz schön nach Schmerzmitteln gebettelt... allerdings hab ich es nicht so schmerzhaft empfunden wie die Wehen... Im Nachhinein zumindest 
Niesen und Lachen ist die erste Zeit ziemlich schmerzhaft 

• Körperhygiene und Toilettengang

Zum Bindenwechsel wurde alles gesagt. Duschen konnte ich ab Tag 2 nach der OP mit Hilfe - es war meeeega anstrengend!
Das erste Mal Urin lassen war die Hölle, allerdings gab es bei mir auch Probleme beim Katheter legen...
Ansonsten war der Toilettengang problemlos

• was hätte ich gern vorher noch gewusst

1. Dass das Katheter-Legen der absolute Horror sein kann (bei mir das allerschlimmste am gesamten Geburtsvorgang - keine Wehen und kein Wundschmerz waren so schlimm). Ich würde mir nie wieder im Vorfeld der OP einen Katheder legen lassen, sondern immer erst in Spinale!
Tut es beim ersten Versuch höllisch weh - nicht scheuen und weitere Versuche untersagen und im OP legen lassen!

2. Man die ersten ein/zwei Tage wirklich auf extrem viel Hilfe angewiesen ist! Kind selber versorgen - hochnehmen, wickeln, umziehen, tragen - ist nicht drin (so war es bei mir zumindest) und auch man selbst ist ein kleiner Pflegefall 

3.. Das ich wochenlang ausschließlich auf dem Rücken liegen kann. Selbst Seitenlage tut ganz schön weh...

LG Littlefrancine  

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15. September 2017 um 13:15

Vor 6 Monaten. 

Ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben aber es besserte sich bisher null 

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21. September 2017 um 4:42
In Antwort auf littlefrancine

Hallo ihr Lieben,
ich bekomme demnächst aus medizinischen Gründen einen Kaiserschnitt und würde gerne eure Erfahrungen wissen.

• Wie war der komplette Ablauf?
• Wann konntet ihr aufstehen?
• Hattet ihr Probleme mit dem Stillen?
• Wie war der Wundschmerz und die Nachwehen?
• Wie läuft das die erste Zeit mit der Körperhygiene (z.B. Binden wechseln) und dem Toilettengang?
• Was hättet ihr gerne vorher noch gewusst und könnt ihr mir jetzt noch mit auf den Weg geben?

Ich möchte noch anmerken, dass ich hier keine Grundsatzdiskussionen über das Für und Wider eines Kaiserschnittes haben möchte!

Vielen Dank im Voraus für eure Berichte!

Littlefrancine

Huhu,
hatte drei KS.
Ablauf- würde mir vorher nicht zu viele Grdanken darüber machen... wichtig war für mich, dass mein Mann jedes Mal dabei war.
Ich musste am gleichen Tag aufstehen. Morgens KS, am Abend aufstehen.
Zu Stillproblemen. Seltsamerweise erst nach dem dritten KS. Es lag am Kind.
Wundschmerz -ja. Wie nach jeder OP. Hält sich aber in Gränzen. Nachwehen waren kein Thema.
Sobald Du wieder gehen kannst, benutzt Du die Toilette. Binden ja.
Je älter man wird, desto schlechter verträgt man die KS - meine Erfahrung. 
Es ist ein großes und schönes Erlebnis auf diesem Wege ein Kind zu bekommen. Du brauchst Ruhe, im KH und daheim in der ersten Zeit. Mein Tipp- nicht zu viel Besuch.
Liebe Grüße 
 

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21. September 2017 um 4:43
In Antwort auf littlefrancine

Hallo ihr Lieben,
ich bekomme demnächst aus medizinischen Gründen einen Kaiserschnitt und würde gerne eure Erfahrungen wissen.

• Wie war der komplette Ablauf?
• Wann konntet ihr aufstehen?
• Hattet ihr Probleme mit dem Stillen?
• Wie war der Wundschmerz und die Nachwehen?
• Wie läuft das die erste Zeit mit der Körperhygiene (z.B. Binden wechseln) und dem Toilettengang?
• Was hättet ihr gerne vorher noch gewusst und könnt ihr mir jetzt noch mit auf den Weg geben?

Ich möchte noch anmerken, dass ich hier keine Grundsatzdiskussionen über das Für und Wider eines Kaiserschnittes haben möchte!

Vielen Dank im Voraus für eure Berichte!

Littlefrancine

Ach und ich hatte keine Vollnarkose, nur die pda.

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21. September 2017 um 8:59

Ich hatte bisher einen Kaiserschnitt aufgrund Geburtsstillstand in Vollnarkose... ich musste am Nachmittag schon wieder aufstehen. Am dritten Tag danach hätte ich schon nach Hause fahren dürfen weil es so prima lief. Ich entschied mich zu bleiben aufgrund Problemen beim stillen... würde ich heute anders machen und tatsächlich heim gehen. Hatte die ersten zwei Tage danach etwas Kreislaufprobleme und fühlte mich beim Laufen wie ne 100 jährige  aber ansonsten war ich schnell fit und gut drauf! Obwohl ich sonst echt schmerzempfindlich und ne  bin . Das zweite kommt im Februar... ich plane eine Spontangeburt -jetzt-... sollte der kleine Mann allerdings so groß und schwer wie der Bruder werden, lasse ich einen Kaiserschnitt vornehmen, da auch der große Bruder mit seinem Dickschädel (Den er heut noch hat) nicht durch mein enges Becken passte 

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Von: rubina3011
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