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Erfahrungsberichte von arbeitenden Mamis dringend gesucht

17. Juni 2014 um 10:49

Wie alt war euer Kind als ihr wieder arbeiten gegangen seid? Wurde das Kind in der Kita oder von der Familie betreut? Wieviele Stunden wurde es täglich bereut? Würdet ihr irgendetwas anders machen so im Nachhinein? Habt ihr Arbeit, Kind und Haushalt gut unter einen Hut gebracht?

Bei mir geht es im Herbst wieder los.Meine kleine ist jetzt 14 Monate alt und wird dann ab Herbst in die Kita gehen, täglich von 7:30-16:30.Ich mach mir da jetzt schon so meine Gedanken ob ich alles gut schaffe mit Haushalt, Arbeit und der wenigen Freizeit unter der Woche mit meiner Tochter.
Ich würde mich sehr auf positive aber auch negative Erfahrungen von euch freuen

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17. Juni 2014 um 10:56

Mein Kind
war 10 Monate alt und wurde von einer Tagesmutter betreut, da mein Mann und ich unterschiedliche Arbeitszeiten hatten, war es möglich anfangs eine 6 h Betreuung zu schaffen. Das steigerte sich nun aber teilweise auf 10 h, ist aber von Tag zu Tag unterschiedlich. Generell habe ich den Haushalt und alles drum herum relativ gut hin bekommen, da ich das dann meist machte, als der Kleine im Bett lag. Wichtig ist natürlich eine gute Zeiteinteilung, damit man nicht in Stress gerät.

Ich bin froh diesen Weg eingeschlagen zu sein, unser Sohn hat sich extrem gut entwickelt. Er ist sprachlich weiter als Kinder in seinem Alter und hat durch inhomogene Betreuung auch manch andere Dinge früher lernen können.

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17. Juni 2014 um 11:24

Knapp 9 monate war er alt
Erst wurde er familiär betreut für 9-10 Stunden. Ab 1,5 Jahre ging er zum Tagesvater und wurde zusätzlich von der Familie betreut...waren auch insgesamt 10 Stunden.
Ich habe mir eine Mini-Wohnung genommen mit 46qm...das macht den Haushalt einfacher.
Ich habe allerdings ganz viel Hilfe...das muss ich dazu sagen. Ohne diese Hilfe würde nichts funktionieren. Ich bin momentan noch krank und ich musste mein Leben ein bisschen ändern, habe jetzt eine Haushaltshilfe, die den Grund in der Wohnung macht, damit ich einfach mehr Zeit für Kind und Freizeit habe.
Ich hatte damals keine andere Wahl, weil mir keine Gelder zugestanden haben und wir trotzdem leben mussten. Einfach Aushilsjobs hätten nichts gebracht und ALGII wollte ich auch nicht ewig bekommen...man wird ja nicht jünger. Ich musste beruflich neu starten und in den sauren Apfel beissen.
Ich würde es allerdings immer wieder machen, weil ich nicht nur das Muttertier bin. Ich brauche meine Arbeit.
Die eine Person steckt das besser weg und die andere Person eben nicht...das kommt auf die Person an.
Ich hatte anfangs auch ein schlechtes Gewissen, aber das hatte sich schnell gelegt.

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17. Juni 2014 um 11:29

Danke euch beiden
Eigentlich wollte ich komplett 2 Jahre Zuhause bleiben, wäre auch super gegangen mit dem Betreuungsunterhalt von meinem Ex.Aber ich hab so ein tolles Jobangebot bekommen, super Kollegen und gute Bezahlung, sehr sympathischer Chef der selber alleinerziehend mit ner 2 jährigen Tochter ist und da konnte ich nicht Nein sagen.

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17. Juni 2014 um 12:40

Meine Tochter
war knapp 2 Jahre alt als ich wieder arbeiten gegangen bin. Ich arbeite jetzt 20 Stunden die Woche und verteile das auf Montag bis Mittwoch, sprich 2 Tage ganz, einer halb.
Ich habe einen langen Fahrtweg, ca. 1 1/2 Stunden und da lohnt es sich nicht jeden Tag arbeiten zu gehen, also war das die beste Lösung.

Meine Kleine geht zu einer Tagesmutter, da haben wir zwar natürlich auch feste Zeiten zum Bringen und Abholen aber es ist viel flexibler, da ich oft das Problem habe, dass die Bahn Verspätung hat und ich sie so nicht rechtzeitig abholen kann. Da ist das zum Glück alles kein Problem.

Haushalt bekomme ich ganz gut unter einen Hut, da ich ja 2 Tage eh zu Hause bin und mein Freund macht natürlich auch was.

Insgesamt bin ich sehr froh wieder arbeiten zu gehen, obwohl ich große Angst davor hatte, aber es ist doch sehr angenehm, wieder regelmäßig unter erwachsenen Leuten zu sein bzw. nicht ständig über Windeln, Babynahrung usw. sprechen zu müssen Mal ganz abgesehen vom finanziellen, das natürlich wesentlich besser ist.

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17. Juni 2014 um 12:52

Meine Maus war 10 Wochen alt
als ich wieder angefangen habe. Mein Mann bleibt Vollzeit zu Hause und kümmert sich super um sie. Ich stille noch, also ist auf Arbeit die Milchpumpe ein ständiger Begleiter.
Insgesamt ist es hart gewesen, wieder anzufangen, aber es hat sich ganz gut eingespielt. Ich habe die Nachtschichten, sie schläft bei mir im Bett. Meistens komme ich damit echt gut klar, ob man es glaubt oder nicht.
Ach ja, ich freue mich total auf den Feierabend und aufs Wochenende, da klebe ich dann förmlich an meiner Maus. Insgesamt bin ich inzwischen ganz glücklich mit unserer Lösung, obwohl es schwierige Zeiten gab.

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17. Juni 2014 um 14:29
In Antwort auf vanillemilchjunkie

Meine Maus war 10 Wochen alt
als ich wieder angefangen habe. Mein Mann bleibt Vollzeit zu Hause und kümmert sich super um sie. Ich stille noch, also ist auf Arbeit die Milchpumpe ein ständiger Begleiter.
Insgesamt ist es hart gewesen, wieder anzufangen, aber es hat sich ganz gut eingespielt. Ich habe die Nachtschichten, sie schläft bei mir im Bett. Meistens komme ich damit echt gut klar, ob man es glaubt oder nicht.
Ach ja, ich freue mich total auf den Feierabend und aufs Wochenende, da klebe ich dann förmlich an meiner Maus. Insgesamt bin ich inzwischen ganz glücklich mit unserer Lösung, obwohl es schwierige Zeiten gab.

Darf ich fragen
Warum du dich so entschieden hast?
Ich kann es mir kaum vorstellen, musste aber auch nicht. Deswegen kann ich mir kein Urteil erlauben

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17. Juni 2014 um 15:37


ich arbeite seit oktober 2013 wieder auf basis..mache 15-20 stunden die woche...

mein großer geht in die 2te klasse, danach in die mittagsbetreuung von der schule bis 14 uhr...mein mittlerer ist bis 14.30 uhr im kindergarten und meine tochter (2,5) bringe ich an den tagen, wo ich arbeite in ein mütterzentrum...da betreuen mütter und zwei pädagoginnen die kinder stundenweise...ich zahle auch stundenweise + mittagessen...

wenn mein mann frei hat oder spätdienst, betreut er die kleine und bringt sie dann ins MüZe, bis ich sie abhole...arbeite meistens bis 14 uhr..hole die kleine dann ab, fahre dann in kiga und dann heim...mein großer ist dann ca. 20 minuten alleine zuhause...was er aber super macht...er macht dann seine hausaufgaben und ich koche (oder auch nicht.. oft gibts bloß brotzeit)...die kinder essen ja meistens während der betreuung...

den haushalt mache ich unter der woche zwischendrin..entweder, wenn ich frei habe oder ich mach nur das "nötigste" und am wochenende wird dann großputz gemacht...wenn ich samstags arbeiten muss, dann machen wir das sonntag nach dem frühstück...die wäsche wasche ich alle drei tage...geht ja schnell..

mein großer hat noch zwei mal die woche handball und kung fu...da muss dann alles logistisch abgeklärt sein, damit alles passt!!

mein mann arbeitet unter der woche verschiedene schichten und hilft viel im haushalt und beim bringen/holen der kinder...

anfangs war es sehr holprig, weil alle gewöhnt waren, dass mama alles macht...doch mittlerweile läuft alles wie am schnürchen....die kinder haben sich schneller daran gewöhnt, dass sie länger betreut werden, als mein mann...

viel spaß bei deinem job

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17. Juni 2014 um 15:56

Meine war 8 Wochen alt
als ich wieder angefangen habe zu arbeiten. Da ich einen flexiblen Job habe, ging das zum Glück. Ich hab vor allem wenn sie geschlafen hat, mich an PC gesetzt und was gemacht.
Den Haushalt macht mein mann im quasi Alleingang und ich helfe ab und an. Im Gegenzug hilft er mir ab und an mit dem Baby. Zusätzlich ist dann meine Ma seit sie 5 Monate alt ist noch da, so dass ich an zwei Tagen in der Woche n bissel mehr schaffe. Das wurde halt nötig, weil ihre Wachphasen immer länger wurden, aber sie liebt Oma und Oma freut sich, Zeit mit ihr zu verbringen ( sie ist ja auch so haaaamer süß!)
Im Prinzip hat es gut geklappt, aber ich bin im Projekt ein bissel im Rückstand, deswegen nehme ich jetzt noch mal 3 Monate Elternzeit und mache weiter wie gehabt. Gelitten hat unter der Aktion wenn dann nur mein Job, aber nichts was man nicht aufholen kann. Meine Tochter hatte ich eigentlich immer mit wenn ich zu Meetings oder Präsentationen musste, mein Chef meinte dazu nur "pass nur auf, dass du Mikro und Baby nicht auf der selben Seite hast".
Es ist definitiv möglich beides unter einen Hut zu kriegen und zwar ohne dass das Kind einen Nachteil draus hat, aber es erfordert deutlich mehr an Disziplin und Organisationstalent. Außerdem wirst du einiges was vor der Schwangerschaft Hobby war kippen müssen oder eben anders organisieren ( ich hab zum Beispiel meine Sportarten so gewechselt, dass ich sie Chariot sei Dank mitnehmen kann). Definitiv ist es wichtig, Hilfe zu holen und vor Allem anzunehmen.

greetz

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17. Juni 2014 um 19:51
In Antwort auf delwyn_983378

Darf ich fragen
Warum du dich so entschieden hast?
Ich kann es mir kaum vorstellen, musste aber auch nicht. Deswegen kann ich mir kein Urteil erlauben

Ich bin bei uns
die Alleinverdienerin. Wir leben im Ausland, mein Mann hat derzeit keine Arbeitserlaubnis, da lag das so nahe. Irgendwo muss man eben auch die Konsequenzen ziehen, wenn man einen tollen Job hat, auf den andere neidisch sind.
Leicht hat mir die Entscheidung dann auch die Tatsache gemacht, dass hier in den USA Frauen generell sehr früh wieder anfangen zu arbeiten, da ist einfach auch sehr viel Wissen da, wie man das alles anstellt. Und wenn mein Mann dann endlich auch seine Arbeitsgenehmigung bekommt und auch arbeiten möchte (finanziell gesehen muss er das nicht), dann sind hier die KiTa-Plätze zwar teuer, aber immerhin vorhanden.
Ich könnte es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, länger daheim zu bleiben. Ich lebe in meinem Beruf und die Arbeit macht mich daheim deutlich ausgeglichener und meiner Tochter gegenüber auch geduldiger. Die Zeit im Mutterschutz habe ich gemerkt, dass das auf Dauer nicht unbedingt was für mich wäre. Deshalb habe ich die Entscheidung auch ohne schlechtes Gewissen fällen können. Aber wie gesagt: am Anfang war es wirklich sehr hart und ich hatte trotz allem dolle mit mir zu kämpfen. Ich bin im Endeffekt aber froh, dass ich es geschafft habe und auch jetzt alles unter einen Hut bekomme.

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17. Juni 2014 um 20:45

Meine
Tochter war 10,5 Monate alt. Ich habe die ersten 4 Monate 25 Std gearbeitet. Dann musste ich finanzielle auf 40 Stunden gehen.
Erst Tagesmutter, dann Kita, ab Sep. Schule +Hort.
Täglich wird sie so ungefähr 9,5 Stunden betreut. Meine Eltern leben für regelmäßige Einsätze zu weit weg. Der Vater kümmert sich seit 2 Jahren gar nicht mehr um sie.
Wenn ich könnte würde ich weniger arbeiten. Man verpasst soviel. Vieles bleibt auch einfach liegen.
Vor allem bleibt man auch selbst auf der Strecke.
Lg

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