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Ernährung in der Schwangerschaft & Baby

23. Juni 2017 um 19:34

Hallo!

Also erstmal vorweg: Ich möchte KEINE Diskussion bezüglich richtig oder falsch starten. Es ist weder richtig noch falsch, es ist MEINE Entscheidung und dabei bleibt es.

Ich bin mit meinem ersten Kind schwanger und mache mir über meine Ernährung und die spätere Ernährung des Babys Gedanken.

Grundsätzlich lebe ich fast ohne tierische Produkte, da ich mich mit Ernährung gut auskenne habe ich auch keine Mängel und das ohne Tabletten zu schlucken.
Als ich ins Teenager-Alter kam, hab ich mir immer gewunschen, meine Eltern hätten mich nie im überdrüssigen Fleischkonsum aufgezogen, aber als Kind isst man, was man vorgesetzt bekommt und denkt nicht drüber nach.
Ich möchte meinem Kind die Entscheidung lassen, ob es sich vegan, vegetarisch, gemüselos oder sonst wie ernährt, bis es das kann möchte ich es gesund, vielseitig und trotzdem schmackhaft ernähren, ohne dass es später eventuell hinterfragen muss, wieviele tote tiere es im Leben gegessen hat. Und wenn es mal sagt, es möchte ein Schnitzel essen, bekommt es das auch.

Ich kenn mich mit der Ernährung wie gesagt gut aus, bin aber nicht gelernt und möchte mein Kind durch diese Entscheidung nicht gefährden.
Deshalb wird auch ein guter Ernährungsberater hinzugezogen.

Aber ich wollte mal so in die Runde fragen... Hat jemand Erfahrung mit veganer Ernährung von Kleinkindern? Gibt es etwas spezielles, das ich beachten muss?
Ich hab ja noch bis Jänner Zeit mich intensiv über das Thema schlau zu machen

Danke für eure KONSTRUKTIVEN Antworten (Ja, ich weiß, das Thema ist strittig, reißt euch bitte zusammen...)

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23. Juni 2017 um 22:32
In Antwort auf kittenish

Hallo!

Also erstmal vorweg: Ich möchte KEINE Diskussion bezüglich richtig oder falsch starten. Es ist weder richtig noch falsch, es ist MEINE Entscheidung und dabei bleibt es.

Ich bin mit meinem ersten Kind schwanger und mache mir über meine Ernährung und die spätere Ernährung des Babys Gedanken.

Grundsätzlich lebe ich fast ohne tierische Produkte, da ich mich mit Ernährung gut auskenne habe ich auch keine Mängel und das ohne Tabletten zu schlucken.
Als ich ins Teenager-Alter kam, hab ich mir immer gewunschen, meine Eltern hätten mich nie im überdrüssigen Fleischkonsum aufgezogen, aber als Kind isst man, was man vorgesetzt bekommt und denkt nicht drüber nach.
Ich möchte meinem Kind die Entscheidung lassen, ob es sich vegan, vegetarisch, gemüselos oder sonst wie ernährt, bis es das kann möchte ich es gesund, vielseitig und trotzdem schmackhaft ernähren, ohne dass es später eventuell hinterfragen muss, wieviele tote tiere es im Leben gegessen hat. Und wenn es mal sagt, es möchte ein Schnitzel essen, bekommt es das auch.

Ich kenn mich mit der Ernährung wie gesagt gut aus, bin aber nicht gelernt und möchte mein Kind durch diese Entscheidung nicht gefährden.
Deshalb wird auch ein guter Ernährungsberater hinzugezogen.

Aber ich wollte mal so in die Runde fragen... Hat jemand Erfahrung mit veganer Ernährung von Kleinkindern? Gibt es etwas spezielles, das ich beachten muss?
Ich hab ja noch bis Jänner Zeit mich intensiv über das Thema schlau zu machen

Danke für eure KONSTRUKTIVEN Antworten (Ja, ich weiß, das Thema ist strittig, reißt euch bitte zusammen...)

Ich könnte mir vorstellen, dass es schwierig wird, das durchzuziehen, sobald der Kontakt zu anderen Kindern da ist, etwa in der Kita (die bieten selten rein veganes Essen an).
Bedenke bitte auch, das Kinder oft sehr wählerisch sind und nicht immer das essen, was die Eltern zubereiten. Wenn Dein Kind zusätzlich zur veganen Ernährung mäkelig ist, wird es doppelt schwer, auf Ausgewogenheit zu achten.
Ich würde Dir empfehlen, es erstmal mit vegetarischer Ernährung zu versuchen, gerne aus ökologischer Landwirtschaft (Demeter-Hof), ggf. mit veganem Schwerpunkt.

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24. Juni 2017 um 8:35

Ich denke ein Mittelweg ist m sinnvollsten und für dich als Mutter auch am entspantesten.
Wir haben in der Kita eine Familie, die vegan lebt. Ich muss sagen ich bin fasziniert von ihnen und verstehe mich sehr gut mit ihnen.

Gerade als die Kinder aber in die Kita kamen, müssten sie als Familie entscheiden wie sie es handhaben wollen. Deswegen kamen die Kinder dann zu uns in die Kita. Unsere Kita ernährt rein vegetarisch. Sie wählten also diesen Alternativ Weg für sich und die Kinder.

De Kiner fehlt es an nichts. Meine Tochter geht gerne dort spielen und vieles von dem was es dort zu essen gibt soll ich dann zuhause nachkochen.
Wir selber leben nicht vegetarisch oder vegan. Aber unser Fleischkonsum beschränkt sich auf 2 Mal die Woche in etwa. Zumindest bei mir und der Kleinen. Mein Mann hat da seine eigenen Wahlmöglichkeiten.

Zusätzlich muss ich sagen, das die 2 beschriebenen Kinder beide sehr kräftig sind. Gewiss auch eine Veranlagungsache, aber neben den beiden ist meine Tochter echt ein Strich. Das lässt mich immer schmunzeln.
Die Eltern leben seid Jahrzenten vegan und das ohne Ergänzungsmittel. Es geht also scheinbar alles.

Tut mir leid das ich dir keine expliziten "Hilfen" geben kann. So sehr habe ich mich dann doch nicht damit beschäftigt. Aber es ist möglich und schadet keineswegs. Ansonsten ist die Variante mit dem vegetarisch in der Betreuung gewiss eine gute Alternative auch für den Haushalt des Kindes.

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24. Juni 2017 um 9:16
In Antwort auf sumselsum

Ich denke ein Mittelweg ist m sinnvollsten und für dich als Mutter auch am entspantesten.
Wir haben in der Kita eine Familie, die vegan lebt. Ich muss sagen ich bin fasziniert von ihnen und verstehe mich sehr gut mit ihnen.

Gerade als die Kinder aber in die Kita kamen, müssten sie als Familie entscheiden wie sie es handhaben wollen. Deswegen kamen die Kinder dann zu uns in die Kita. Unsere Kita ernährt rein vegetarisch. Sie wählten also diesen Alternativ Weg für sich und die Kinder.

De Kiner fehlt es an nichts. Meine Tochter geht gerne dort spielen und vieles von dem was es dort zu essen gibt soll ich dann zuhause nachkochen.
Wir selber leben nicht vegetarisch oder vegan. Aber unser Fleischkonsum beschränkt sich auf 2 Mal die Woche in etwa. Zumindest bei mir und der Kleinen. Mein Mann hat da seine eigenen Wahlmöglichkeiten.

Zusätzlich muss ich sagen, das die 2 beschriebenen Kinder beide sehr kräftig sind. Gewiss auch eine Veranlagungsache, aber neben den beiden ist meine Tochter echt ein Strich. Das lässt mich immer schmunzeln.
Die Eltern leben seid Jahrzenten vegan und das ohne Ergänzungsmittel. Es geht also scheinbar alles.

Tut mir leid das ich dir keine expliziten "Hilfen" geben kann. So sehr habe ich mich dann doch nicht damit beschäftigt. Aber es ist möglich und schadet keineswegs. Ansonsten ist die Variante mit dem vegetarisch in der Betreuung gewiss eine gute Alternative auch für den Haushalt des Kindes.

Prinzipiell gebe ich Dir recht. Aber nur weil sie gesund aussehen, heißt das noch nicht, dass ihre Blutwerte in Ordnung sind. Das gilt nicht nur für Veganer. Mangelerscheinungen müssen sich nicht physisch äußern.

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24. Juni 2017 um 9:40

Wie gesagt ich kenne die Eltern und schätze sie sehr. Sie haben das ganze im Griff und auch ärztlich sind die Kinder betreut und nicht auffällig.

Ich  finde es befremdlich zu sagen "Aber das kann gar nicht gehen" wenn es doch geht. Jeder darf leben wie er mag. Aber grundsätzlich sagen "das ist falsch oder nicht machbar" ist meines Erachtens der falsche Weg.

Die Folgen der Fleischindustrie sind ja auch nicht die tollsten. Mehr, billiger und vollgepumpt mit Antibiotika ist nämlich auch nicht ganz die beste Lösung oder?

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24. Juni 2017 um 16:58
In Antwort auf kittenish

Hallo!

Also erstmal vorweg: Ich möchte KEINE Diskussion bezüglich richtig oder falsch starten. Es ist weder richtig noch falsch, es ist MEINE Entscheidung und dabei bleibt es.

Ich bin mit meinem ersten Kind schwanger und mache mir über meine Ernährung und die spätere Ernährung des Babys Gedanken.

Grundsätzlich lebe ich fast ohne tierische Produkte, da ich mich mit Ernährung gut auskenne habe ich auch keine Mängel und das ohne Tabletten zu schlucken.
Als ich ins Teenager-Alter kam, hab ich mir immer gewunschen, meine Eltern hätten mich nie im überdrüssigen Fleischkonsum aufgezogen, aber als Kind isst man, was man vorgesetzt bekommt und denkt nicht drüber nach.
Ich möchte meinem Kind die Entscheidung lassen, ob es sich vegan, vegetarisch, gemüselos oder sonst wie ernährt, bis es das kann möchte ich es gesund, vielseitig und trotzdem schmackhaft ernähren, ohne dass es später eventuell hinterfragen muss, wieviele tote tiere es im Leben gegessen hat. Und wenn es mal sagt, es möchte ein Schnitzel essen, bekommt es das auch.

Ich kenn mich mit der Ernährung wie gesagt gut aus, bin aber nicht gelernt und möchte mein Kind durch diese Entscheidung nicht gefährden.
Deshalb wird auch ein guter Ernährungsberater hinzugezogen.

Aber ich wollte mal so in die Runde fragen... Hat jemand Erfahrung mit veganer Ernährung von Kleinkindern? Gibt es etwas spezielles, das ich beachten muss?
Ich hab ja noch bis Jänner Zeit mich intensiv über das Thema schlau zu machen

Danke für eure KONSTRUKTIVEN Antworten (Ja, ich weiß, das Thema ist strittig, reißt euch bitte zusammen...)

Ja, ich habe Erfahrung mit veganer Ernährung ab Beikost (innerhalb der Familie und des Freundeskreis) und rate dringend davon ab. Wenn du dich auskennst weißt du, dass es elementar ist, nicht nur Nährstoffkombinationen der Nahrungsmittel zu beachten, sondern eben auch die richtig dosierte Aufnahme von Zink, Eisen, Vitamin B12 (um nur eins zu nennen) usw usw. Das kannst du bei einem im Brei manschenden Säugling, bei dem du allenfalls erahnen kannst, wieviele Nährstoffe er tatsächlich aufnimmt nicht dosieren. Du wirst ihm dann auch mit deiner Muttermilch nicht "helfen" können, da du zwar für dich eventuelle Mängel durch Nahrung gelernt hast zu beheben, einen Mehrbedarf durch einen Säugling aber nur schätzen kannst und das ist zu unsicher. 
Alle Veganer in meinem Umfeld sind dem Kind zuliebe irgendwann auf vegetarische Ernährung umgestiegen und die ist völlig problemlos machbar. 
Vielleicht ist mein Beitrag dir nicht konstruktiv genug, aber ich muss - auch wenn es nicht gewünscht ist- davon abraten. 
 

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24. Juni 2017 um 18:28
In Antwort auf kamala_11901399

Ja, ich habe Erfahrung mit veganer Ernährung ab Beikost (innerhalb der Familie und des Freundeskreis) und rate dringend davon ab. Wenn du dich auskennst weißt du, dass es elementar ist, nicht nur Nährstoffkombinationen der Nahrungsmittel zu beachten, sondern eben auch die richtig dosierte Aufnahme von Zink, Eisen, Vitamin B12 (um nur eins zu nennen) usw usw. Das kannst du bei einem im Brei manschenden Säugling, bei dem du allenfalls erahnen kannst, wieviele Nährstoffe er tatsächlich aufnimmt nicht dosieren. Du wirst ihm dann auch mit deiner Muttermilch nicht "helfen" können, da du zwar für dich eventuelle Mängel durch Nahrung gelernt hast zu beheben, einen Mehrbedarf durch einen Säugling aber nur schätzen kannst und das ist zu unsicher. 
Alle Veganer in meinem Umfeld sind dem Kind zuliebe irgendwann auf vegetarische Ernährung umgestiegen und die ist völlig problemlos machbar. 
Vielleicht ist mein Beitrag dir nicht konstruktiv genug, aber ich muss - auch wenn es nicht gewünscht ist- davon abraten. 
 

Das kann aber auch eine fleischessende Mutter nicht dosieren? Also Vit B12 Zusatz und gut?!

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24. Juni 2017 um 19:14
In Antwort auf gruenspan

Das kann aber auch eine fleischessende Mutter nicht dosieren? Also Vit B12 Zusatz und gut?!

Nee, aber die Fleisch essende oder sich vegetarisch ernährende Mutter führt ihrem Säugling die nötigen Vitamine und Co durch die Muttermilch zu, sofern sie stillt. (Oder eben durch Pre. Pre fällt doch bei veganer Ernährung ebenfalls weg) Ernährst du dich vegan und nimmst keine Zusätze, wie die TE ja sagte, dann kannst du deinen Mehrbedarf für den Säugling nur schätzen. Schätzen birgt zu viele Fehlerquellen, wäre mir persönlich also zu gefährlich. 
Ich finde es ganz toll, sich vegan zu ernähren, aber für einen Säugling ist es zu gefährlich! 

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24. Juni 2017 um 22:27

Eine streng vegane Ernährung kann für ein Kind tödlich sein. So verhungerte und verdurstete ein sieben Monate altes Kind (trotz Zufuhr von Lebensmitteln), weil die Eltern ihm nur pflanzliche Milch und Superfood gaben. Sie wurden auf Bewährung verurteilt. 

https://amp.focus.de/familie/babyernaehrung/nicht-bemerkt-wie-alarmierend-der-zustand-war-tod-durch-superfood-belgisches-gericht-verurteilt-eltern-des-verhungerten-babys_id_7246550.html

Wenn du nicht stillen willst oder kannst wird es schon kritisch, weil du dann tierische Ersatzpulvermilch (Pre-Milch) füttern musst. Pflanzenmilch ist tabu. 

Und wenn du dein Kind im tatsächlich entscheidungsfähigen Alter (mit 4) die Entscheidung überlässt, ob es tierische Produkte essen möchte oder nicht, so kann es sich doch gar nicht mehr daran erinnern, ob es im 1., 2. und 3. Lebensjahr Tiere gegessen hat oder nicht. Diese Vorstellung und ggfls. Problematik projizierst du aufs Kind, mit der Realität hat das aber nichts zu tun. 

Ich würde ein Kind niemals vegan ernähren. Die Risiken sind einfach zu hoch. Und ein Baby braucht definitiv Milch, entweder Mutter- oder aber Pre-Milch. Und wenn du nicht mindestens sechs Monate stillen willst oder kannst fängt die Krux schon an. 

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