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Ersparnisse/Kapital bei Trennung?

12. Februar 2015 um 15:59

So, wie es aussieht, steuern mein Mann und ich momentan zielsicher auf die Trennung zu. Ich habe viel hin und her überlegt, gehofft, versucht zu reden, aber inzwischen glaube ich nicht mehr daran, dass es noch mal etwas wird.
Wenn, dann werde ich mit unserer Tochter ausziehen und er kann von mir aus in unserem Haus bleiben. Er hat es damals vor unserer Beziehung gebaut, und auch, wenn ich inzwischen mit im Grundbuch stehe, fände ich es unfair, ihn vor die Tür zu setzen.

Jetzt stelle ich mir aber die Frage, wie es mit der Aufteilung der Güter ist. Wir haben ein Bisschen was angespart, womit zum einen im nächsten Jahr der Kredit für das Haus abgezahlt werden soll, und zum anderen haben wir noch einen fünfstelligen Betrag auf der hohen Kante. Muss dazu sagen, dass er zu Beginn unserer Beziehung kein Guthaben hatte, daher sehe ich es auch mit als meinen Verdienst an, dass wir im Laufe der Jahre so viel sparen konnten.

Wie ist es denn, wenn ich jetzt ausziehe? Da die meisten Möbel hierblieben, bräuchte ich ja schon ein bisschen Startkapital. Aber soweit ich weiß, werden die Güter doch erst bei der Scheidung aufgeteilt, oder? Was, wenn er das Geld bis dahin "verprasst" hat? Gehe ich dann leer aus?
Auf der anderen Seite, wenn ich jetzt etwas von dem Geld verwende, um mich einzurichten, ist das ja auch nicht anders, als wenn er das Geld ausgeben würde... Versteht Ihr, was ich meine?

Vielleicht kennt sich ja jemand damit aus und kann mir auf die Sprünge helfen.

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12. Februar 2015 um 16:57

Ich würde
einfach die Hälfte von dem Geld nehmen und dies schriftlich festhalten

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12. Februar 2015 um 17:06
In Antwort auf fareed_11961031

Ich würde
einfach die Hälfte von dem Geld nehmen und dies schriftlich festhalten

Leider
läuft das Konto auf seinen Namen. .. Einfach nehmen wird dadurch schwierig.

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12. Februar 2015 um 17:15

Ist eine ausergerichtliche einigung möglich?
Ist dein Mann dafür vernünftig genug und würde er sich an die Vereinbarungen halten?
Ihr könnt damit viel Geld (Gericht und Anwälte), Zeit (meine Schwiegereltern streiten sich nun acht Jahre gerichtlich) und Nerven sparen.
Natürlich alles schriftlich festhalten.

Ansonsten am Besten vom Rechtsanwalt beraten lassen.

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13. Februar 2015 um 7:49

Ja
Mein Schwiegervater hat schon keinen Bock mehr. Und Schwiegermutter versucht soviel wie möglich aus ihm rauszuziehen. Am liebsten wäre es ihr er würde unter der Brücke wohnen und sie würde alles bekommen. Nichts ist ihr genug. Bald läuft seine Lebensversicherung aus. Da will sie natürlich auch was von haben. Achja, sie hat sich von ihm getrennt. Bei ihrem Verhalten könnte man meinen es wär anders rum.

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