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Erstickt an Erbrochenem

6. Dezember 2009 um 21:09

Zu Beginn des Kindergartenjahres hätten wir eigentlich einen Jungen in die Kita aufnehmen sollen.
Dieser ist zwei Wochen vor Kita Beginn an seinem eigenen Erbrochenen im Schlaf erstickt. Ich finde es total unfassbar.

Er muss wohl mit dem Hochstuhl umgekippt sein. War danach aber total okay. Die Mum muss dann einkaufen gewesen sein. Stiefvater und Geschwisterkind waren noch zuhause.
Der Kleine hat dann wohl zum Vater gesagt, "Ich geh nun ins Bett, bin müde!"

Als die Mutter zurück kam, lag er total verkrampft und blau in seinem Bett. Tod.

Ich finde das total unfassbar und schleppe dass nun auch schon einige Monate mit mir herum.

An der ganzen Geschichte ist wohl nun auch die Staatsanwaltschaft und die Kripo dran. Weil diese ganze Geschichte schon sehr dubios ist und es wohl viele Ungereimtheiten gibt.

Ich frage mich nun als Mutter, ob man sowas wirklich überhören kann. Ob es nicht ein unglaublicher Kampf ist. Jedoch sagt mir mein Verstand, dass in diesem Moment natürlich eigentlich kein Laut mehr kommen kann, weil das Kind ja nach Luft ringt.

Und wenn man merkt, dass sowas sich anbahnt, wie man reagieren sollte.

Und überhaupt...

Vielleicht gibt es hier ja irgendwen, der mir da weiterhelfen kann.

LG Lin

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6. Dezember 2009 um 21:33

Ich denke mir auch...
mal, dass es eine Obduktion gegeben haben wird. Aber wir als Kita bekommen natürlich nur Bruchstücke mit.
Denke mir auch mal, dass auf die Ergebnisse der Obduktion die Untersuchungen angefangen haben.

Was ich schon weiß, ist dass das JA das andere Kind ne Woche später aus der Family geholt hat.
Die Frau ist wohl aber schon wieder schwanger. Und das Kind wird wohl angeblich gar nicht in die Familie rein kommen.

Aber nachdem was du nun erklärt hast, könnte dass so einem gesunden Kind gar nicht passieren? Im Schlaf müssten diese Reflexe funktionieren?

Ich frage mich dass auch aus einem bestimmten Grund. Mein Sohnemann hat am vorletzten Wochenende sich nachts übergeben. Und Anfang der letzten Woche hatte er MagenDarm, auch da hat er sich nachts übergeben.

Und aktuell hat er wieder so ein absolut ekeleregendes Aufstoßen. Mache mir halt einfach Sorgen, dass er Nachts bricht und es dann irgendwie nicht merkt.

Danke für deine >Antwort!!!

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6. Dezember 2009 um 21:33

Hmm
ob man es hätte verhindern können glaube ich fast nicht...
Die Ärzte bei und im KH raten dazu wenn ein Kind gestürzt ist und nicht einfach nur auf die nase gefallen es im elternbett schlafen zu lassen und stündlich mal kurz zu wecken um zu gucken ob es eintrübt....pupillenkontrolle klar.
Mein Sohn hatte mal ne Platzwunde am Kopf und letzte woche ist er aufm einkaufswagen gesprungen und dabei gefallen jedesmal hat er danach bei uns geschlafen, wenn er bei mir im bett liegt werde ich wach sobald er sich bewegt.....das beruhigt mich dann immer......

aber wenn ein toter....egal ob kind oder erwachsener verkrampft und blau ist dann wars n kapf, und nach luft ringen hört man wie ein pfeifen oder leises schreien......
also wenn mein SOhn Krampfen würde würden wirs hören weil wir hören es jede nacht wenn er im schlaf gegen die gitterstäbe kommt!!!

GLG Katrin & Fynn (21 Monate) & Mia (4 1/2 Wochen)

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6. Dezember 2009 um 21:51

Auch...
...wir von Kitaseite haben eine solche Vermutung. Schon beim Anmeldungsgespräch, war er dem Sohn sehr auffällig gegenüber, ganz anders zu dem Mädchen. Ich will wirklich nicht wissen was bei denen so zu hause abgeht bzw. abgegangen ist. Und erst recht nicht, was an diesem Tag passiert ist.
Schon alleine, ein 3 Jähriger in einem Hochstuhl finde ich fast schon befremdlich. Mit 3 kann man ja schon auf nem Kinderstuhl oder normalen Stuhl sitzen.
Schlimm, dass sowas überhaupt erst passieren muss, denn schon vorher war das JA an der Familie dran. Und die hatten auch ne Familienhilfe drin.

Mein Jonah ist 15 Monate alt. Also kein Winzling mehr.

Eine der Mädels schrieb, dass sie ihren Sohn nachts immer hören, auch z.B. wenn er an die Gitterstäbe seines Bettchens kommt.
Ich höre aber manchmal noch nichtmal meinen Wecker morgens.

Grad denk ich mal wieder, dass ich übertreibe. Aber nachher wenn ich dann im Bett liege, kann ich aus besagtem Grund wieder nicht einschlafen... mit den riesen Sorgen, die man sich immer macht ist es doch echt blöd.

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6. Dezember 2009 um 22:03

Ihr seid...
....so toll!

Danke für eure lieben Antworten.

Und die Geduld bei meinen 1000 Fragen!!!!

Lin mit Joni

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25. Juni 2012 um 8:07

... sehr anschaulich )
Hallo, ich war gerade im Internet auf der Suche nach "an Erbrochenem erstickt" und da hat mich einer der ersten Links hierher gelotst. Mir persönlich ist es jetzt zum dritten mal passiert, dass sich im Schlaf "Magenflüssigkeit" verselbständigt und den Weg an die frische Luft (in meine Luftröhre) gesucht hat. Erst vorhin bin ich aufgewacht und da war's dann wieder dieses: "einfach sterben oder evtl. 'ne Runde weiterleben?"
Dieses Gefühl allein ist so widerlich, dass man eigenlich schon deswegen am liebsten Schluss machen könnte. Zum Glück ist da zumindest bei mir ein kleiner Rest an: "Schau'n wir mal ob ich da heil herauskomme?!"
Ich bin zum Glück jedesmal nüchtern gewesen und konnte die Entscheidung ob: "Tod oder Leben" zugunsten des Lebens treffen - worüber ich doch sehr glücklich und dankbar gewesen bin.

Hier also meine Gedanken zum Thema

Ich schlafe und bekomme gerade ne Ladung ätzende Magensäure in die Luftröhre. Ich stelle nun unmittelbar fest, dass ich gerade aufwache und keine Luft mehr bekomme, weil die Luftröhre komplett verschlossen ist. Hätte ich einen Spezialisten zur Hand, der mir mal schnell nen Luftröhrenschnitt verpasst und mich künstlich beatmet, ich würde vermutlich den Alarmknopf drücken und um mein Leben kämpfen. Da ich von dieser Situation, wie vermutlich alle anderen Betroffenen nur träumen kann, denke ich mir einfach nur: "Ich verkrampfe jetzt so gut es geht und laufe blau an." Vielleicht findet mich ja jemand und stellt es dann in irgend so ein nettes Forum ein.

Hehehe, kleiner Scherz


Ich hab gestern total viel "gefressen" und bin mit vollem Magen ins Bett und zu allem Übel habe ich auch noch 'ne halbe Flasche Multivitaminsaft getrunken, der mir dann sowieso fast immer hochkommt. (da möchte sich mein Magen vermutlich schon nach dem ersten Schluck übergeben)

Ich weiss woran es bei mir liegt und ich hoffe es passiert mir nie wieder!!!




Mein Tipp:

Man sollte nie mit vollem Magen ins Bett gehen.
Das mit dem Mulitivitaminsaft der sich in die falsche Richtung verselbständigt ist für mich der Grund in Zukunft keinen mehr zu trinken.
Wenn man diesen "Angriff" erst einmal abgewehrt hat und feststellt, dass man noch etwas Luft bekommt, hat man evtl etwas Milch zur Hand, mit der man dieses ätzende brennen etwas lindern und beseitigen kann.

Sollte man feststellen, dass man keine Luft mehr bekommt? Am besten gar nichts machen ... das geht nach spätestens 1-2 Minuten vorrüber.

- Ihrseidsosuess -


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