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Erzieherin ansprechen oder die Regeln einfach akzeptieren

4. März 2013 um 18:56

Bin im Zwiespalt. Und will einfach mal eure Meinung "hören"/lesen.

Meine Tochter (knapp 5) erzählte mir heute, dass sie im Kindergarten keinen Nachtisch bekommen hat.
Als ich fragte, warum, sagte sie "weil ich nicht aufgegessen hab". (es gab Kartoffelsuppe mit Würstchen)

Ich fragte dann, ob sie denn probiert hätte. Sie sagte "ja hab ich und hab dann auch der S. gesagt, dass es mir nicht schmeckt. Und dann wurden die Kinder gerufen, die Nachtisch bekommen dürfen".

Hmm... Ich finde das ein bissl zu streng oder sehe ich das falsch? Ich meine, wenns nicht schmeckt und das Kind wenigstens probiert hat, ist doch ok oder? SO hat sie heute scheinbar nur dort gefrühstückt.

Ich kenne nun die Seite der Erzieherin nicht. Ich weiß nur nicht, ob ich sowas ansprechen soll...

Es geht mir jetzt auch nicht um den Nachtisch an sich... Sondern eher, dass sie von heute morgen bis ich sie abholte (14.30) wohl so gut wie nichts gegessen hat...

wie seht ihr das? Ansprechen oder akzeptieren, dass es dort die Regel ist??

lg

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4. März 2013 um 19:05

Ich würde
es ansprechen, denn ich finde mit dem Essen sollte man einfach nicht so ein Heckmeck machen. Wenn du das Essen bezahlen musst, zahlst du auch den Nachtisch und ich finds nicht gut, wenn deine Tochter ihn dann nicht erhält. Bei Kindern ändert sich der Geschmack so oft und wir Erwachsenen essen auch, was wir mögen und zwingen uns nichts rein...Würde einfach mal nett nachfragen, ihne Druck zu machen oder zu meckern aber dennoch sagen, dass du es nicht okay findest, wenn ihr der Nachtisch vorenthalten wird....

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4. März 2013 um 20:06


würd das auch ansprechen.
ne echt. ich hasse sowas. "das wird aufgegessen, sonst... (kein nachtisch/bleibst du solange sitzen bis...)"

ich meine ICH bin schon sehr mäkelig was essen angeht. und da soll ich zugucken wie sich mein kind irgendwas reinzwängt was nicht schmeckt?
ich kenn solche methoden noch aus meiner kindergartenzeit und da bin ich ein gebranntes kind. geht gar nicht sowas.

das sie gekostet hat find ich super. schon allein deswegen hätte sie bei mir den nachtisch erhalten.

und am nachtisch werden sich die kinder auch nicht satt essen. das sind ja keine riesenportionen, nehm ich mal an.

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4. März 2013 um 20:45

Hallo
Als Erzieherin kann ich dir sagen, dass es immer andere Regeln im Kindergarten gibt als zu Hause. Wie soll es auch anders funktionieren bei bis zu 20 Kindern in einer Gruppe.

Kinder müssen bei uns probieren...und probieren heißt nicht, dass die Kinder gezwungen werden ihren Teller leer zu essen. Nein es wird eine Miniprobierportion gegessen und dann vom Rest mehr (Salat,Gemüse, Belagen....)! Dann bekommen die Kinder natürlich Nachtisch!

In eurem Fall weißt du ja tatsächlich nicht richtig wie es abgelaufen ist...hat sie denn die Wurst gegessen? Bestand ihr probieren darin, die Spitze des Löffels kurz in die Suppe zu dippen oder war es richtiges probieren? (Machen die Kinder immer gerne, ein Krümel als probieren ansehen )

Bei fast allen Eltern kommt automatisch die Löwenmama zum Vorschein wenn ihr Kind berichten, dass sie in ihren Augen "ungerecht" behandelt wurden.
Und die Argumentation, dass das Kind ja dann nur gefrühstückt hat....naja ich würde sagen, auch wenn sie jetzt nur den Nachtisch bekommen hätte, wäre dies sicherlich auch keine ädequate Nahrung für den Magen gewesen und als zufriedenstellenden Ersatz zu betrachten!
Und zu Hause hat sie ja dann sicherlich direkt etwas bekommen!

Also ich würde das Thema aufjedenfall nochmal mit der Erzieherin besprechen, um genau heraus zu finden wie es abgelaufen ist und auch damit du dich in Zukunft sicherer fühlst wenn es um das Thema geht!

Lg

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4. März 2013 um 20:58

Sprich es an
Bei uns ist es So das ALLE Kinder nachtisch bekommen. Wenn ein Kind probiert und sagt es schmeckt nicht, dann gibts halt ein Butter Brot das ist immer da. Und später eben nachtisch. Einfach Aus dem Grund lieber nur einen pudding im Magen als gar nichts

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4. März 2013 um 21:41

Ich sehe es wie Ulrike und Padmaa...
Und das hat auch nichts mit 50ern zu tun, wie hier geschrieben wurde.

Das mit dem Brot finde ich sehr amüsant. Also wenn ich Mittags anfangen würde 19 Brote zu schmieren... Prost Mahlzeit

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4. März 2013 um 22:12

Padmaa
hmm...

Also mir geht es wirklich nicht um den Nachtisch an sich. Es gibt zu Hause auch nicht regelmäßig Nachtisch. Meistens am WE.

Ich mache mir nur Gedanken, ob mein Kind heute hungernd im Kiga war. Und ich finde nicht, dass ein Kind das Gefühl von Hunger haben muss. Wenn Hungergefühl da ist, sollte es gestillt werden, wenn es möglich ist.
Ich rede nicht vom normalen Hungergefühl, was nicht gleich gestillt werden kann, weil man warten muss oder so.

Meine Tochter ist schon eine schwierige Esserin. Sie sagt auch nicht, wenn sie hunger hat. also nicht gleich.

Und auch in ihrem Alter passiert es, dass gewisse Gefühle/Bedürfnisse durch Spielen vergessen bzw. unterdrückt werden.

Generell akzeptiere ich die Regel schon.

Ich mache mir eben nur Gedanken, ob sie heute hungern musste.

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4. März 2013 um 22:18

Naja,
wenn aber alle meine 19 Kinder keine Suppe wollen, müsste ich wohl oder übel 19 Brote schmieren.

Bei uns gibt es sowas nicht! Habe es aber auch noch nicht erlebt, dass ein Kind gar nichts isst. Kartoffeln, Nudeln, Reis - Sachen die immer gehen. Ob nun mit Beilage oder ohne...

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4. März 2013 um 22:19

Achja... sie hat vorhin
ungelogen 5 Brote zu Abend gegessen. 3 mit Frischkäse und 2 mit Butter.

DAS ist nicht meine Tochter

Und sie isst normalerweise nicht gerne Brot!

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4. März 2013 um 22:26

@sally In jeder guten Kita
sollte der Speiseplan MIT DEN KINDERN erstellt werden. Aber das Problem ist, dass auf diese Großküchen-Pampe zurückgegriffen wird, weil die Kitas nicht in der Lage sind eine eigene Küche mit Koch zu realisieren.

Ich könnte mir vorstellen, dass hier kaum einer sowas kennt oder?

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4. März 2013 um 22:35
In Antwort auf kelsie_12917010

@sally In jeder guten Kita
sollte der Speiseplan MIT DEN KINDERN erstellt werden. Aber das Problem ist, dass auf diese Großküchen-Pampe zurückgegriffen wird, weil die Kitas nicht in der Lage sind eine eigene Küche mit Koch zu realisieren.

Ich könnte mir vorstellen, dass hier kaum einer sowas kennt oder?

Doch
im Kiga meiner Tochter ist eine Köchin. Sie kocht sehr sehr gesund. Da wird nur Naturreis, Nudeln etc. gekocht.
Ich finde sogar es schmeckt (durfte mal probieren )

Meine Tochter sagte sogar, dass die H. so ein Engel ist, weil sie so gut kocht

also ich denke nicht, dass das öfter vorkommt...

Aber MUSS es denn überhaupt vorkommen?

Ich hab jetzt auch nicht den Gedanken "Oh Gott, wie oft muss sie da hungern!"

Mir gehts nur um heute. Mich lässt der Gedanke nicht los, ob sie da heute hungern musste?!

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4. März 2013 um 22:45

War bei uns wohl auch so
im nachhinein tut mir das jetzt leid , das ich nie was gesagt hab. weil ich hab das mittagesssen inkl. nachtisch schliesslich bezahlt. zuhauae muss meine tochter auch nicht alles essen , wenn sie nicht mag. und wie du schon sagst , das kind bleibt so ganz ohne was zu essen und das geht gar nicht.

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4. März 2013 um 22:45

Eddie
also das war so: Sie fragte abends nach nem Marmeladenbrot. (bei uns gibts abends nichts mehr süßes)
Hab ihr dann erklärt, dass sie heute Nachmittag ein Eis hatte und im Kiga gabs ja auch Nachtisch.
Daraufhin sagte sie, dass sie aber keinen bekommen hat. Und daraus entstand halt das Gespräch... also ich fragte "warum denn nicht?"
Aber ich fand das in dem Moment nicht schlimm, weil meine Tochter dort öfter keinen Nachtisch (weil sie ihn nicht mag) isst. Also "traurig" war sie ja nicht...

Ich glaube auch nicht, dass es sie großartig beschäftigt... ICH mache mir nur Gedanken, ob sie dann heute dort hunger hatte...


versteht mich einer???

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4. März 2013 um 23:08

Ich verstehe
dieses Satz nicht
"Es kam nur heraus, weil sie ein Marmeladenbrot statt etwas anderem wollte, als Ersatz für den Nachtisch, d.h. der Süßjieper, der völlig normal und nachvollziehbar und völlig ok ist"

Sie hat abends zu Hause nach nem Marmeladenbrot gefragt. Nicht in der Kita als NAchtischErsatz. Oder verstehe ich dich jetzt falsch??

Denn sie hatte ja nachmittags von mir ein Eis bekommen. Und da wusste ich noch garnicht, was im Kiga war.

Neiiiiin, ich finde das jetzt nicht soooooo tragisch... deshalb hole ich mir ja hier den Rat "ansprechen oder nicht"

Und klar mach ich mir Gedanken, ob sie heute halt hunger hatte, obwohl es vielleicht nicht hätte sein müssen.

Das mit dem "hungergefühl kennen sollen", das ist irgendwo eine Grundsatzdiskussion, wo hier viele Meinungen auseinander gehen.

Ich meine... wir können ja auch nicht andere Länder, denen es nicht so gut geht, mit "unserem" Land vergleichen.

Also ich verstehe deinen Satz so: "es gibt Menschen, die wirklich nichts zu essen haben, sie habens schlimmer".

Wenn das zutrifft: Das mag richtig sein, aber ich kann nicht danach gehen.

Wenn es nicht zutrifft : sorry!

Ich weiß natürlich schon was du meinst... Aber ich denke, ich frage morgen einfach mal, wie die das so handhaben... Vielleicht erzählt mir die Erzieherin auch morgen, dass meine Tochter nicht richtig probiert hatte oder dafür Gemüse gegessen hat oder oder oder... Dann hätte sich die Sache sowieso erledigt...

Es geht mir nur ums Prinzip. Hatte sie hunger? Hat sie wirklich probiert? usw...

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4. März 2013 um 23:11

Hmm,
sagen wir mal so, ich finde diese Regel "okay", es ist jetzt nichts, das man so gar nicht hinnehmen könnte, doer?

Ich denke, man sollte die Kiga-Regel akzepteren, auch wenn man es selbst anders handhabt.
Es wird immer irgendwelche Eltern geben, die mit irgendeiner Regel NICHT einverstanden sind. Wie soll das denn dann gehen?
Dann dürfte der Kiga ja fast gar keine Regeln mehr aufstellen, sondern einfach alle Kinder machen lassen...
Ich denke es ist einfach schwierig bzw. unmöglich, den Ansichten von z.B. 40 Elternpaaren allen gerecht zu werden.

Vor allem kann es ja gar nicht sein, dass ein Kind jetzt im Gegensatz zu allen anderen trotzdem Nachtisch bekommt. Oder dass diese Regel aufgehoben wird, obwohl die meisten Eltern diese Regel gut finden!

Deshalb glaube ich, ist es kaum möglich, allen gerecht zu werden!

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4. März 2013 um 23:28

....
ich glaub ich würde es nicht ansprechen,...kinder biegen sich ja gerne mal bisschen was so hin wie es passt ,...
also bei schwerwiegenden sachen, wie ein trauriges kind was bedrückt aus dem kiga kommt, verletzungen, unerklärliche blaue flecken usw. würde ich auch nachfragen,..
aber nur wegen nem nachtisch würd ich da jetzt kein extra gespräch suchen ( wenns grad mal reinpasst kann man ja immernoch beiläufig fragen)...
für deine tochter ist das thema ja schon lange vom tisch,also würde ich mich da jetzt nicht verrückt machen,..ich glaube nicht,das sie davon schaden genommen hat...selbst wenn sie deshalb heute vielleicht ein loch im bauch hatte- beim nächsten mal überlegt sie sichs vllt. einmal mehr, ob sie das jetzt wirklich nicht essen will ( also damit ist nicht gemeint, das ich dafür plädiere, das das kind was essen soll, was es nicht mag...aber mein sohn würde zb. auch die suppe nicht essen,wenn er weis zum nachtisch gibts was tolles...selbst wenn man sagt, das es das nachher noch gibt,da geht kein weg rein, er würde die suppe stehen lassen)

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5. März 2013 um 0:21


Na aber natürlich drauf ansprechen. Zum einen: Wieso wird ein Kind so gezwungen aufzuessen? Wir sind doch nich mehr im Mittelalter. Manche Dinge schmecken nunmal nicht.

Und zum anderen: du bezahlst das essen was sie nicht bekommen hat, na schönen dank auch.

Schon um Klarheit zu haben, würde ich nachfragen!

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5. März 2013 um 8:16

Schau doch erst einmal...
Ich denke, ich würde die betreffende Erzieherin freundlich ansprechen, zunächst erst einmal um auch die andere Seite zu hören. Dann kannst Du ja immer noch überlegen, ob Du ihr Handeln nachvollziehen kannst oder ob Du für Dich sagst "Das geht gar nicht".

Ich persönlich bin auch ein Fan davon, den Umgang mit Essen so "natürlich" wie möglich zu gestalten. Damit meine ich, dass Essen kein "Zwang" sein soll, ein paar klare Regeln und Respekt vor Nahrung müssen aber wohl dennoch sein.

LG

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5. März 2013 um 9:57

Ansprechen!!!!!
wir hatten dieses essensthema ganz schlimm.in der kita....mein sohn hatte zum schluss ganz vstarke probleme mit dem essen...

da gabs so viele regeln wegen der nachspeise.... wer beim essen aufs wc musste,bekam keine nachspeise.. wers aufräumen nicht geschafft hat der bekam auch nix.....und so weiter und so weiter..... eigentlich bekam er nie was... das geht so nicht fibde ich.....


sprich unbedingt mit den erziehern!!!!!

lg

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5. März 2013 um 10:56

Ansprechen
ob es eine Alternative gibt, also fürs Mittagessen...wir haben immer eine8nicht alle Kinder mögen ein Gericht, und es dann damit "Strafen" indem es kein nachtisch bekommt, na toll, finde ich ziemlich "unpädogogisch".....und Nachtisch gibt es immer...egal ob aufgegessen wurde, oder nicht...finde das ziemlich "strange".....

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5. März 2013 um 11:23
In Antwort auf jsna_12301749

Ansprechen!!!!!
wir hatten dieses essensthema ganz schlimm.in der kita....mein sohn hatte zum schluss ganz vstarke probleme mit dem essen...

da gabs so viele regeln wegen der nachspeise.... wer beim essen aufs wc musste,bekam keine nachspeise.. wers aufräumen nicht geschafft hat der bekam auch nix.....und so weiter und so weiter..... eigentlich bekam er nie was... das geht so nicht fibde ich.....


sprich unbedingt mit den erziehern!!!!!

lg


wenn ein Kind aufs WC muss, gibt es kein Nachtisch?????

Mein Kind wäre dort nie wieder gesehen!!!

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5. März 2013 um 16:06

Und
hast du es mal angesprochen? Ich kann sowas ja irgendwie nicht. War zum Glück aber auch noch nie in so einer Situation. Weiß allerdings auch nicht, wie die das bei uns handhaben. Müsste ich mal fragen.
Finde es aber auch nicht gut, wenn es keinen Nachtisch gibt. Wobei, als ich ein Jahr lang im Kiga gearbeitet habe, war das auch so. Aber ich war ja nur Praktikantin und jung und hab mir darüber noch keine Gedanken gemacht.
Wenigstens Brot als Ersatz sollte angeboten werden. Bei uns daheim gibts eigentlich eh nie Nachtisch, aber wenn meine Maus nix essen will, weil es ihr nicht schmeckt, bekommt sie ein Brot

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5. März 2013 um 16:47

Probieren
In der Krippe in die mein Sohn geht, muss auch probiert werden. Ich hab da bei der Eingewöhnung öfter mitbekommen, dass Kinder keinen Nachtisch bekommen haben, weil sie das Essen nicht mal gekostet haben. Finde ich auch richtig so.

Dass sie allerdings keinen Nachtisch bekommt, nur weil sie nicht aufgegessen hat, finde ich falsch. So werden dicke Kinder herangezogen!

Ich bin draufgekommen, dass man sich, wenn man sowas ansprechen muss, leichter tut, wenn man sich ein bisschen dumm stellt. So nach dem Motto: "Meine Kleine hat mir neulich das und das erzählt. Das hat sie doch sicher falsch verstanden, oder?"

Ich muss heute ansprechen, dass mein Sohn im Garten auf der Schaukel "vergessen" wurde. Ich seh vom Balkon aus in den Garten der Krippe und war grad am Wäsche aufhängen und seh ihn in der Schaukel, die Betreuerinnen alle mit anderen Kindern beschäftigt. Einen Wäschekorb und 10 min später saß er immer noch einsam und alleine da, während alle anderen Kinder schon rein gegangen sind. Alleine kommt er noch nicht runter. Mir ist fast das Herz gebrochen! Als alle anderen drin waren, ist doch einer Betreuerin aufgefallen, dass er noch da sitzt. Frag mich grad, wie ich das am besten anbringe...

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5. März 2013 um 17:48

....
erstmal würde ich die Erzieherinnen ansprechen und völlig wertfrei und unvoreingenommen nachfragen, wie das geregelt ist ?
Wer portioniert das Essen ? Die Erzieherinnen ? Die Kinder selbst ?
Bei uns war es so geregelt, dass die Kinder (außer die ganz kleinen), sich selbst ihre Portion nahmen: war was Unbekanntes dabei oder etwas, das ihnen nicht zusagte, sollten sie sehr kleine Portionen nehmen, um erstmal zu kosten. Wer sich gleich den Teller voll machte und im Anschluss sagte "schmeckt mir nicht !", bekam auch keinen Nachtisch. Allerdings wurde als Alternative dann Brot angeboten. Finde ich grundsätzlich nicht verkehrt.

Wenn allerdings ohnehin schon wenig genommen wurde oder die Erzieherinnen die Portionsgröße bestimmen und zu viel nehmen und das Essen nicht schmeckt, kann das Kind ja nix für. Dann sollte zur Alternative Brot eben auch noch eine Nachspeise erlaubt sein.

Aber wie eingangs erwähnt: ich würde nochmals bei den Erzieherinnen nachfragen, Kinder haben ab und an ihre "eigene Wahrheit", die manchmal nicht deckungsgleich mit der Realität sein muss.

Dich beschweren kannst du immer noch, wenn die Erzieherinnen die Aussage deiner Tochter bestätigen

Liebe Grüße
Friederike

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5. März 2013 um 19:06

Hey Mädels
aaaaaalso: Jetzt kann ich alles nachvollziehen und bin froh, nachgefragt zu haben

Also generell ist es dort so: Die Erzieherin teilt in der ersten Runde aus. Wenn die Kinder nochmal möchten, schöpfen sie selbst auf ihre Teller.
So.. Wenn das Essen nicht schmeckt, was die Erzieherin ausschenkt, kann das Kind was anderes haben (Obst,Gemüse, Brot etc.)
Wenn das Kind den erste Mal aufgegessen hat, sich dann nochmal was geholt hat und nicht mehr möchte, gibts wohl auch keinen Nachtisch.
Quasi so, wenn man das nicht mehr schafft, schafft man auch kein Nachtisch".
Schmeckt das Essen aber von vornherein nicht, gibt es trotzdem Nachtisch...

Hab ich das jetzt verständlich erklärt?

Und es war wohl so, dass meine Tochter den ersten Teller auf aß, sich dann nochmal was drauf hat, gesehen hat, dass Einige schon ihren Nachtisch holen, da wollte sie plötzlich nicht mehr und sagte, es schmeckt ihr nicht

Das macht sie wohl öfter so. Ich fragte dann, ob es denn ne Option wäre, meine Tochter daran zu erinnern so nach dem Motto "überlege es dir gut" oder so ähnlich. Die Erzieherin meinte, dass sie das schon auch macht, aber meine Tochter einfach ein kleiner Sturkopf ist und sie denkt, dass sie da halt durch muss um es zu lernen

Jetzt finde ich es nachvollziehbar und kann damit leben. Zumal ich jetzt weiß, dass meine Tochter nicht gehungert hat.

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5. März 2013 um 19:20

Schnucki
naja... ich denke schon, dass ein 5jähriges Kind ganz gut einschätzen kann, ob es noch möchte bzw. noch schafft. Das soll sie ja dabei lernen. Und sie weiß ja auch, dass es danach noch Nachtisch gibt.

Also, wenn sie die Portion von der Erzieherin nicht aufgegessen hätte, hätte sie trotzdem Nachtisch bekommen.

Die Kinder sollen lernen, sich selbst einzuschätzen und ihre Portionen so zu wählen, wie sie meinen, dass sie schaffen können.

Ich dachte ja, mein Kind hat da NIX gegessen. Aber sie hat wohl gegessen und nur weil sie gesehen hat, wie ein anderes Kind, sich seinen Nachtisch holt, zu sagen "huch, jetzt schmeckts mir doch nicht mehr", das geht ja nicht. Finde ich schon richtig so.

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5. März 2013 um 19:27

Eeeeh??
warum wird nicht gewartet bis ALLE fertig sind mit essen (ob aufgegessen oder nicht...nachtisch geht immer ) und dann gibts erst nachtisch?!

ich esse bis ich satt bin, manchmal tu ich mir auch zuviel auf den teller...aber nachtisch passt trotzdem noch xD

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5. März 2013 um 19:32

Deswegen sollte man ein Kindergartenkind
auch nie alleine nehmen lassen, weil es die Portion nie einschätzen kann

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5. März 2013 um 19:43
In Antwort auf edwina_11984477

Eeeeh??
warum wird nicht gewartet bis ALLE fertig sind mit essen (ob aufgegessen oder nicht...nachtisch geht immer ) und dann gibts erst nachtisch?!

ich esse bis ich satt bin, manchmal tu ich mir auch zuviel auf den teller...aber nachtisch passt trotzdem noch xD

Johnny
also Nachtisch dürfen sie scheinbar auch 2x. wobei man hier sagen muss: Es gibt ja nicht nur süßes, sondern auch mal Obstsalat, ungesüßten Pudding, oder auch gesüßten Pudding etc.

Und sie sagte, dass alle Kinder gemeinsam das zweite Mal bekommen.

Ich kann es mir nur so vorstellen, dass jedes Kind unterschiedlich "langsam/schnell" isst, und wenn jetzt Kind 1 fertig ist und auf Kind 18 15 min. warten muss, bis es seinen Nachtisch bekommt, könnte da ne Unruhe reinkommen.

Ich kann da aber auch nochmal nachfragen... Das war heute nur nicht meine Priorität

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5. März 2013 um 19:45
In Antwort auf mimimalwieder11

Deswegen sollte man ein Kindergartenkind
auch nie alleine nehmen lassen, weil es die Portion nie einschätzen kann

Och
das würd ich jetzt so auch nicht sagen...

Ich meine, auch wenn es mal zu wenig nimmt, kann es ja immernoch was haben...
Ich glaube, die haben da ein ganz gutes Auge für.

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5. März 2013 um 19:56

Auf jedenfall ansprechen...
das würde ich auf jedenfall ansprechen.

ein Kind mit essen zu bestrafen geht gar nicht.
egal ob ein Kind auf isst oder nicht, ein Kind bekommt IMMER nachtisch.
und die erz. kennen ihre kinder und müssten wissen wer ungefähr wieviel isst und das auffülen beobachten und unterstützen.

sprich die erzieher drauf an, warum deine tochter nichts bekommen hat.

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5. März 2013 um 20:23

Ich würde mal die Erzieherin ansprechen
denn ich bin auch der Meinung dass man Kinder nicht zwingen soll. Es tut mir echt weh, die Vorstellung das deine kleine keinen Nachtisch bekommen hat.

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5. März 2013 um 20:45

Kinder riechen doch meist schon viel eher,
wenn ihnen was nicht bekommt!! Ich persönlich finde, man kann ruhig versuchen, das Essen noch mal dem Kind schmackhaft zu machen und es zum probieren animieren, aber NICHT das Kind bedrängen, wenn es das nicht will..lass das Kind zum Frühstück schon 3 Eier gegessen haben und wenn es Mittags in der Kita dann Senfei gibt und es merkt, dass es das nicht verträgt, muss es aber essen, dann kann das schnell mal passieren, dass es ein leblang kein Ei mehr verträgt...Kinder riechen auch 3 Tage im Vorraus, wenn das Obst schon 'gärig' wird...und mit Nachspeise locken ist auch eine Form von Bedrängen...1.ist es meiner Ansicht nach völlig daneben manchen Nachtisch zu geben und manchen nicht 2. forciert man ja 1., dass das Essen entgegen dem eigenen Gespür reingestopft wird und 2., dass das Essen zur Belohnung UND Bestrafung wird (Entzug in Abgrenzung von den anderen) beides trägt hohes Potenzial zu ungünstigen Essgewohnheiten..naja und Leib und Seele hängen ja doch irgendwie zusammen..Ich würde schon mal nachhacken, wie da der Stand der Dinge ist ..auch mit der Weiterbildung...Du hast grade von Studien gelesen, indenen so und so (zum Beispiel, dass Kinder, die von Anfang an frei wählen dürfen, sich von Natur aus gesund ernähren) und wie das jetzt so ist...jede Kita hat auch Beauftragte, die immer die Zufriedenheit der Eltern erfassen und mit der Qualität der Einrichtung abgleichen.

Hmmm...ob man da 'n 'Drama' draus macht, hängt von ab, wie die Gesamtsituation ist und wie du das zu Hause auffangen kannst.

Liebe Grüße

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5. März 2013 um 21:00

@Portionen einteilen
also, wenn die Kinder sich selbst Portionen einteilen sollen, sich dann aber so sehr übernehmen und man sieht das schon an der Menge...dann würde ich auch nicht mit dem Nachtisch drohen, abgesehen vom Nachtischverbot an sich, greift man ja dann eh indirekt ein in das 'Selbstportionieren'...aber eben indem Essen zur Strafe genutzt wird...und das Kind von dem gemeinsamen Süßen ausgeschlossen wird ohne dass aber ein 'echter' Zusammenhang mit dem Ziel entshet, oder?-dann würde ich doch lieber direkt eingreifen...zuerst sanft, indem man nur erklärt WORUM es überhaupt geht (Essensverschwendung-man kann sich immer wieder noch mal was kleines nachnehmen, sollte es doch nicht reichen) und das Kind dazu animieren, einsichtig eine kleinere Portion zu nehmen...wenn es immer wieder, aus welches Grund auch immer, sich aber sooooo einen Berg drauf machen will, den es aber bei weiiitem nicht isst, dem Kind das so auch sagen und deshalb ankündigen, dass es vorübergehend seine Portion zugeteilt bekommt...Kinder wollen das doch alles selbst hinkriegen, von daher...

Liebe Grüße

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5. März 2013 um 21:10

Zutisch statt Nachtisch
ich glaube, seid meiner Kindergartenzeit udn so mache ich es zu Hause auch und ich glaube auch, dass bei mienem Sohn im Kindergarten das so ist, dass aber die 'Nachspeise' also ein Pudding oder Rohkost eigentlich gemeinsam mit dem Mittag auf dem Tisch steht? Also, ich kenne es so, dass sowieso für alles Kinder ein Schälchen zubereitet wurde und man kann es gleichzeitig mit dem Mittag essen...so gibt es gar keine Disskussion um 'wer darf jetzt wann noch Nachtisch'...Sowas allein macht ja in der Regel auch nicht satt und die Kinder holen sich doch genug von allem, wenn man denn auch gesund auftischt.
Außerdem hilft die Süßspeise doch auch, die Vitamine besser aufzunehmen? Oder verwechsel ich das?

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5. März 2013 um 21:47


Wenn dir die Regeln in dieser EInrichtung nicht passen, dann kannst du sie ja woanders hingeben oder dich gleich selbst um sie kümmern...Ich finds furchtbar wenn Eltern andere Regeln nicht akzeptieren und sich überall einmischen müssen. Wie gesagt: Kümmer dich selbst um sie, wenn du wegen solcher Kleinigkeiten mit der Erzieherin reden musst...

Und: Vor einem vollen Teller ist noch niemand verhungert.
Ich finds eher gut, wenn sich die Erzieher die Mühe machen, Regeln konsequent einzufordern- die meisten Kinder lernen sowas zuhause nicht mehr, weil das ja anstrengend ist. Lieber nachgeben und alles machen, was die kleinen Terrorzwerge wollen.

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5. März 2013 um 21:52


Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Einerseits heißt es hier bei manchen: Das sind kleine Kinder...

aber wenn es darum geht, dass ihr Eltern euch einschränken müsstet (Beispiel:Handygebrauch), da sind das auf einmal keine kleinen Kinder mehr, die besonderen Schutz brauchen (Beispiel: da werden sie der Strahlung einfach ausgesetzt).

Dieses zweierlei Maß stört mich.

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5. März 2013 um 22:14
In Antwort auf rosy_12119877


Wenn dir die Regeln in dieser EInrichtung nicht passen, dann kannst du sie ja woanders hingeben oder dich gleich selbst um sie kümmern...Ich finds furchtbar wenn Eltern andere Regeln nicht akzeptieren und sich überall einmischen müssen. Wie gesagt: Kümmer dich selbst um sie, wenn du wegen solcher Kleinigkeiten mit der Erzieherin reden musst...

Und: Vor einem vollen Teller ist noch niemand verhungert.
Ich finds eher gut, wenn sich die Erzieher die Mühe machen, Regeln konsequent einzufordern- die meisten Kinder lernen sowas zuhause nicht mehr, weil das ja anstrengend ist. Lieber nachgeben und alles machen, was die kleinen Terrorzwerge wollen.

'weil das ja zu anstrengend ist'
ich glaube eher, dass man es sich mit dieser Nachtisch-Sache zu einfach macht oder? Man kann auch anders an die Kinder rankommen...es geht um gesunde Ernährung, nicht um das Einhalten um Regeln. Die TE hatte Sorge, dass ihr Kind NICHTS gegessen hatte und in Zukunft auch NICHTS essen würde, weil das Kind das Essen nach dessen Aussage nicht essen konnte (nicht geschmeckt-und Geschmack ist ja eigentlich natürliches Signal für gut oder schlecht bekommen)..IM GESPRÄCH mit der Erzieherin kam raus, dass dies aber ganz anders war...warum also diese Gespräche nicht suchen? Zumal in den Einrichtungen, nur weil es Einrichtungen sind, nicht immer alles glatt läuft...die Einrichtungen müssen sich ja auch entsprechend anpassen, wenn auch die Kinder und deren Eltern sich den modernen Herausforderungen anpassen müssen.

Es gehört zum BERUF der Erzieher, mit den Eltern über die Kinder und den dortigen Tagesablauf und Regeln zu sprechen...miteinander Reden heißt nicht, sich gegenseitig die Köpfe einschlagen...Und warum einmischen? Sie muss doch das Kind dann am Nachmittag weiterhin nach ihren Werten betreuen..wie, wenn sie nicht erfährt, was an den Erzählungen ihrer Tochter dran ist? (Ob sie schon gegessen hat, ob die Mutter einverstanden mit der Ernährung dort ist..ob sie was abfangen muss oder notfalls eben wechseln).

Ich glaube auch nicht, dass die meisten gesund entwickelten Kinder vor gefüllten Tellern verhungern würden...aber mir persönlich wäre schon wichtig, DASS DAS auch so BLEIBT. Mit diesen konstruierten Essensregeln kann man nämlich diese Natur auch kaputt machen. Regeln aufstellen nur der Regeln wegen aus Angst, man könnte sonst einen Terrorzwerg kriegen und man muss jetzt zeigen wer hier der Chef ist, bringt nichts, wenn diese Regeln nur zum Befolgen da sind, aber mehr Schaden als Nutzen bringen...Welche Regeln man braucht, entscheidet natürlich jeder selbst, das wichtigste bleibt doch immer, ob man auch dahinter steht? Ich glaube eigentlich, man kann sich das auch gar nicht ohne Regeln zu einfach machen? Die Kinder würden früher oder später doch ohne hin nach ihren Regeln schreien...?

Liebe Grüße

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5. März 2013 um 22:20
In Antwort auf rosy_12119877


Wenn dir die Regeln in dieser EInrichtung nicht passen, dann kannst du sie ja woanders hingeben oder dich gleich selbst um sie kümmern...Ich finds furchtbar wenn Eltern andere Regeln nicht akzeptieren und sich überall einmischen müssen. Wie gesagt: Kümmer dich selbst um sie, wenn du wegen solcher Kleinigkeiten mit der Erzieherin reden musst...

Und: Vor einem vollen Teller ist noch niemand verhungert.
Ich finds eher gut, wenn sich die Erzieher die Mühe machen, Regeln konsequent einzufordern- die meisten Kinder lernen sowas zuhause nicht mehr, weil das ja anstrengend ist. Lieber nachgeben und alles machen, was die kleinen Terrorzwerge wollen.


ähm....

dich muss ich nicht ernst nehmen oder???


Danke

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6. März 2013 um 8:13

Ja Sally
sleep: ich meinte cherie

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6. März 2013 um 9:47

...
Nunja, erstmal ist es kein Drama, wenn das Kind EINEN Tag mal nicht so viel isst. Allerdings verstehe ich dich da durchaus, weil ich den Sinn dahinter nicht erkenne.

Auf Arbeit handhabe ich das so: Die Kinder bekommen eine kleine Portion auf ihren Teller. Ich halte sie dazu an, alles zu probieren. Ich esse selbst ja auch mit und sage dann immer, wie lecker es mir schmeckt usw. Wer aufgegessen hat, darf, sollte noch etwas da sein, nochmal haben.

So, manchmal lassen die Kinder bestimmte Sachen liegen, weil sie ihnen nicht schmecken. OK, die werden dann mit weggeräumt. Manchmal essen die Kinder allgemein nicht viel, weil sie gut gefrühstückt haben/ keinen Hunger haben/ krank werden. OK, das wird auch weggeräumt. Wenn es an diesem Tag einen Nachtisch gibt, bekommen sie ihn natürlich.


So, manchmal gibt es Kinder, die zu Hause mit ihren Tricks durchkommen. Da sind sie die schlechten Esser und um überhaupt etwas ins Kind reinzubekommen, gibts immer genau das und genau dann, was und wenn es das Kind möchte. Es wird ein riesen Aufwanf betrieben, das Kind darf durcheinander und ungesund essen. Hautsache, es isst überhaupt etwas.

In der Kita probieren die Kinder das natürlich auch - mit dem Ergebnis, dass sie auch wenig essen. Weil: wenn es Kind sein Essen nicht möchte, räume ich es weg und es gibt dann auch kein zurück. Der Nachtisch ist erfahrungsgemäß nicht viel, also hat das Kind danach meist trotzdem noch Hunger und verlangt sein normales Essen zurück oder etwas ganz anderes. Und da bin ich dann konsequent und das Kind muss diesen Hunger aushalten. Nach ein paar Tagen hat sich das Problem dann oft selbst gelöst - das Kind weiß, dass gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Eine Alternative gibt es in der Kita nicht. Und wenn es das Hauptgericht nicht isst und nur den Nachtisch, hat er Pech gehabt.

Und Nachtisch komplett zu verweigern brauche ich da gar nicht.

Hätte ich allerdings ein Kind, das prinzipiell über einen längeren Zeitraum kein oder kaum das Hauptgericht isst, dann würde ich durchaus darüber nachdenken. Aber ich würde wohl vorher das Problem mit der Mutter besprechen.

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6. März 2013 um 13:38

Würde die
regeln akzeptieren.

das sind eben die regeln in der kita, und die würde ich so stehen lassen. kinder lernen recht schnell mit unterschiedlichen erziehungsstilen umzugehen und von daher würde ich es echt so lassen.

bei uns zu hause gibts auch keinen nachtisch, wenn man nicht richtig gegessen hat. nachtisch ist ja auch nicht zum sattessen, sondern nur ein kleines schmankerl obendrauf zum naschen.

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6. März 2013 um 14:00

Ich
les mir das nun nicht alles durch.

Natürlich ansprechen. Du bezahlst für das Mittagessen inkl. Nachtisch. Und wenn es einem Kind nicht schmeckt, dann braucht es das doch auch nicht zu essen. Niemand würde es wagen, das mit Menschen im Altenheim zu machen bzw. wenn so etwas passiert ist es - zu recht - ein großer Skandal. Bei Kindern ist so etwas immer noch üblich. So was macht mich wütend.

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6. März 2013 um 17:07
In Antwort auf rosy_12119877


Wenn dir die Regeln in dieser EInrichtung nicht passen, dann kannst du sie ja woanders hingeben oder dich gleich selbst um sie kümmern...Ich finds furchtbar wenn Eltern andere Regeln nicht akzeptieren und sich überall einmischen müssen. Wie gesagt: Kümmer dich selbst um sie, wenn du wegen solcher Kleinigkeiten mit der Erzieherin reden musst...

Und: Vor einem vollen Teller ist noch niemand verhungert.
Ich finds eher gut, wenn sich die Erzieher die Mühe machen, Regeln konsequent einzufordern- die meisten Kinder lernen sowas zuhause nicht mehr, weil das ja anstrengend ist. Lieber nachgeben und alles machen, was die kleinen Terrorzwerge wollen.

Natürlich sollten die eltern über sowas reden...
und sowas ist auch keine Kleinigkeit mm nach.

naja, klar gibt es regeln die konsequent durch gezogen werden sollen.
und auch beim essen kennt man seine Pappenheimer. und klar gibt es auch immer wieder kinder die länger vor ihrem teller sitzen müssen als andere.

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6. März 2013 um 18:48

Ich glaube, da fehlt grad das Zwischenverständnis
zu der Methode, die die Frauen hier ansprechen...wie das bei diesem Mädchen war, kam ja erst im Gespräch raus..doch bei diesen 'ich durfte keinen Nachtisch-weil nicht aufgegessen-Geschichten' klingeln bei den meisten hier alle Alarmglocken, weil es in Deutschland lange die Methode gab, die Kinder mit aller Macht die Teller aufessen zu lassen..in einigen (bekannten)Fällen ging es so weit, das Kinder die nicht vertragenen Sachen in erbrochener Form noch mal essen mussten...und überhaupt egal ob es das verträgt oder nicht---da man dieser Methode ein hohes Potenzial zuschreibt, diverse Essstörungen zu entwickeln, ist man eben dabei, diese 'veraltete' Methode (ähnlich Rohrstock) abzuschaffen.

Klar, als junges Wesen wächst man in so manches ganz anders rein und sicherlich ist Essen was wertvolles und wieder andere Kinder verhungern...das kann man aber nicht vergleichen...Wenn man die Vorraussetzung für eine gesunde Ernährung hat, dann muss man sich nicht nach 'schlechteren' Beispielen orientieren..

Ich glaube daher der Hintergrund. Laut Erzieherin, war das bei diesem Mädchen ja dann nur (hoffentlich) nicht sooo der Fall.

Liebe Grüße

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