Home / Forum / Mein Baby / Erziehung hochsensibles Kind!

Erziehung hochsensibles Kind!

10. Januar 2014 um 8:56

Guten morgen zusammen!!! bin eigentlich sonst eher stiller mitleser, aberjetzt muss ich auch mal was fragen!!! Ich hoffe dass ich hier vielleicht Infos oder ein bisschen mut bekomme...
Wir haben vor zwei tagen die info bekommen, dass unser Sohn (3) hochsensibel sei. Es passt auch wirklich alles auf ihn und irgendwie bin ich jetzt völlig überfragt.

Wir haben in zwei Wochen noch einen (unseren ersten) Termin im SPZ. Ich hab keine Ahnug was da gemacht wird und hab da auch etwas Angst davor. Bei ersten termin haben wir eine heiltherapeutische Untersuchung, vier wochen später die medizinische. Kann mir jemand sagen was da gemacht wird????

Unser sohn ist im Waldkindergarten, was ihm auch wirklich gut tut denke ich. Aber zuhause flippt er unheimlich schnell aus wenn etwas nicht so läuft wie er es haben möchte. dann schlägt er sich oft mit den händen an den kopf und schreit wie am spieß!! Ich hab keine Ahnung wie ich damit umgehen soll. Ich kann ihm doch nicht alles durchgehen lassen oder??? ich hab dann irgendwie das GEfühl er bestimmt über mich! Z.B. er will nicht einkaufen, ich habs mir aber vorgenommen, er brülllt dass er lieber zuhause bleiben will....oft funktionierts dann nur mit irgendwelchen bestechungen etc...dazu kommt dann noch denke ich etwas eifersucht auf seine kleine schwester (7monate), der ich ja auch gerecht werden will... Naja, die Hauptfrage ist eigentlich: Wie erzieht man ein hochsensibles Kind????????

Hoffe ich bekomme ein paar Antworten oder Erfahrungsberichte!! Vielen Dank!!

Eure Stephie

Mehr lesen

10. Januar 2014 um 9:28

...
Hi du,

was heisst das denn: Ihr habt erfahren dass euer Kind hochsensibel ist? Es gibt ja viele sehr sehr sensible Menschen (ich gehör da auch dazu, mein Sohn ebenso) - ist das das gleiche?
Wie äussert sich denn die Sensibilität, wer hat euch da drauf gebracht? Ich bin grad etwas unsicher, ob wir vom gleichen Phänomen reden...
Gibt es einen Verdacht auf ein bestimmtes Krankheitsbild und wer hat euch denn empfohlen euch an ein SPZ zu wenden?

Das was du oben schilderst kenne ich auch - Wutausbrüche, nicht akzeptieren wollen/können, wenn etwas nicht so läuft wie er es sich vorstellt. Bestechungen finde ich in dem Alter nicht sooo ungewöhnlich oder schlimm (solang du ihm nicht ständig was Süsses gibst damit euer Tagesablauf klappt...) - ich hab angefangen mit meinem Sohn "Deals" zu machen, Sachen zu verhandeln, ihn mit einzubeziehen, Sachen zu erklären. Damit wird es einfacher...

Was mir für meinen Sohn wichtig ist: Feste Routinen im Alltag, immer wieder Ruhephasen (also kein ständiges Nachmittagsprogramm nach dem Kiga), ihm möglichst vorher erzählen wenn wir was vorhaben. Er mag es nicht wenn zuviel Trubel herrscht und es laut ist - solchen Situationen setze ich ihn dann eben nicht zu lange aus. Ausserdem denke ich, dass es für ein sensibles Kind wichtig ist, Gefühle ausdrücken zu dürfen und in seiner Gefühlswelt akzeptiert und angenommen zu werden.

Hmm, so viel fällt mir auf die Schnelle erstmal ein...

Tiri

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 9:32

Hmm wie kams denn zu der "diagnose"?
Was du beschreibst hab ich hier auch zuhause.... Sogar im selben Alter.... Ich nenne es bockiges Kleinkind in einer totalen Trotzphase, das ganz viel Struktur und Begleitung benötigt und eine Mama die mal über gesellschaftlichen Anforderungen stehen muss und macht wie sie meint...

Ich bereite meinen Sohn vor.... Erzähle ihm den Tagesplan, wenn etwas ansteht auch auf die gefahr hin das ich hundert mal gefragt werde ob jetzt schon heute Nachmittag ist

Feste Abläufe bleiben auch fest bei uns.... Also wie wir uns morgend fertig machen und abends etc...

Bei vielen Sachen frag ich nicht mehr.... Ich habe gelernt das zuviel Entscheidungsfreiheit die Kleinen verunsichern.... Also nicht " Wollen wir gleich einkaufen" sondern " wir fahren jetzt einkaufen" dazu bekommt er hoch wichtige Aufgaben.... Muss mit mir auf dem Weg dahin den Einkaufszettel überlegen, den Euro in den Wagen stecken, den er später dann in seine Spardose tun darf... Er muss wichtige Sachen aus den Regalen holen wie Milch, Eier.... Das Gemüse, Obst aussuchen....halt so ganz viele Kleinigkeiten, die für ihn aber sehr wichtig sind und ihm auch kleinkindlich das Gefühl geben wichtig zu sein!

Und es ist schön zu sehen wie auch er merkt das er immer mehr kann und Mama ihm auch immet mehr zutraut....

Aber das ist natürlich alles schön und gut gesagt, nur weiss ich ja nicht ob bei euch noch was anderes dahinter steckt... Also vllt magst noch ein bisschen erzählen

Allerdings auch bei "hochsensiblen" Kindern vertrete ich die Meinung das es für sie durch "in Watte packen und Situationen meiden" nicht besser / leichter wird.... Strukuren, Regeln, Konsequenzen und gaaaaaaaaanz wichtig Loben Loben Loben

Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 9:54

Guten morgen!
Also wir haben zwar nicht die Diagnose Hochsensibel bekommen, aber mein grosser5 hat auch alle Anzeichen dafür wir sind nun nach 2Jahren rennerei mit Ihm weil wir nicht mehr wussten was wir tun sollen, Bei der Ergotherapie die uns endlich alle ungeklärten Fragen beantwortet hat WARUM....er sich nicht alleine anzieht WARUM er seine Windel nicht ablegen möchte usw....

Er denkt auch ER ist der Chef Zuhause und ist früher bei klleinsten Dingen regelrecht ausgeflippt wo wir als Erwachsener es nicht Verstehen konnten Warum!!!!

Aber mittlerweile verstehen wir es! Diese Kinde rnehmen verschiede Dinge ganz ganz anders war wie andere! Sie fühlen sich auch auch anders!!

Bei meinem Sohn wurde eine Wahrnehmungstörung festgestellt aber erst durch die Ergotherapeutin! Die im Spz meinten alle er wäre Normal nur sein Kopf ist viel viel weiter wie sein Körperliches!!

Es ist schwe rin manchen Situaion ruhig zu bleiben,vorallem mit zweitem Kind sein Bruder ist 2,5 und ist auch sehr sehr Eifersüchtig und hat nen grossen Gerechtigkeits sinn was denn Alltag sehr schwer macht!!!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 10:22

Hochsensibilität ist keine Krankheit!!!!
Meine Große ist es auch, ebenso wie ich.
Ich erkenne mich in ihr so wieder. Warum man damit ins SPZ muß, weiß ich nicht, denn es ist nichts, was man behandeln muß.
Es ist eine angeborenen Charakteeigenschaft.
Hochsensible nehmen ihre Umwelt, also Menschen, Ereignisse, Gerüche, Geschmäcker und Stimmungen mehr wahr als andere.
Ebenso sind sie schnell überreizt und überfordert.

Ich selbst merke, dass ich mit Streß nicht gut umgehen kann, das spüre ich bei der Arbeit immer wieder. Wenn 100 Sachen auf mich einprqasseln, könnte ich weinen, klar denken geht dann kaum noch. Als Erwachsener ist man aber in der Lage das Ganze ein Stück weit zu kompensieren.

Meiner Großen wird auch schnell alles zuviel. Menschenaufläufe, wie z.b. Weihnachtsmarkt, da will sie dann schnell wieder weg. Sie klagt desöfteren über Bauchweh, wenn eigentlich nichts ist. Oft hilft dann Ruhe und Zuwendung.

In der Schule kommt sie aber gut klar. Sie ist recht langsam aber ist trotzdem eine der Klassenbesten. Sie ist eine Denkerin. Was sie macht, das macht sie mit Bedacht und kommt so zu den richtigen Lösungen. Der Klassenlehrerin fiel auch schon ihr außergewöhnliches Zahlenverständnis auf.

Manchmal ist es schwer, weil sie nicht so belastbar ist, aber sie ist wie ich und ich bin auch erwachsen geworden.

Lg sannie

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 11:26
In Antwort auf sannie79

Hochsensibilität ist keine Krankheit!!!!
Meine Große ist es auch, ebenso wie ich.
Ich erkenne mich in ihr so wieder. Warum man damit ins SPZ muß, weiß ich nicht, denn es ist nichts, was man behandeln muß.
Es ist eine angeborenen Charakteeigenschaft.
Hochsensible nehmen ihre Umwelt, also Menschen, Ereignisse, Gerüche, Geschmäcker und Stimmungen mehr wahr als andere.
Ebenso sind sie schnell überreizt und überfordert.

Ich selbst merke, dass ich mit Streß nicht gut umgehen kann, das spüre ich bei der Arbeit immer wieder. Wenn 100 Sachen auf mich einprqasseln, könnte ich weinen, klar denken geht dann kaum noch. Als Erwachsener ist man aber in der Lage das Ganze ein Stück weit zu kompensieren.

Meiner Großen wird auch schnell alles zuviel. Menschenaufläufe, wie z.b. Weihnachtsmarkt, da will sie dann schnell wieder weg. Sie klagt desöfteren über Bauchweh, wenn eigentlich nichts ist. Oft hilft dann Ruhe und Zuwendung.

In der Schule kommt sie aber gut klar. Sie ist recht langsam aber ist trotzdem eine der Klassenbesten. Sie ist eine Denkerin. Was sie macht, das macht sie mit Bedacht und kommt so zu den richtigen Lösungen. Der Klassenlehrerin fiel auch schon ihr außergewöhnliches Zahlenverständnis auf.

Manchmal ist es schwer, weil sie nicht so belastbar ist, aber sie ist wie ich und ich bin auch erwachsen geworden.

Lg sannie


Früher wurde das nicht soHoch gespielt weil eben alles anders war! Ich habe auch einen test gemacht und mich in vielen Dingen wieder gesehn sowie meine Mum auch,es ist wohl vererbbar!

Mein Sohn wird agressiv wenn zuviele Geräusche auf ihn eingehn oder eben etwas ohne vorher abgesprochen zu haben passiert!!

Sobald etwas anders läuft kann er damit (noch) nicht umgehen bzw weis sich auch nicht anders daraus zu helfen!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 12:19
In Antwort auf sannie79

Hochsensibilität ist keine Krankheit!!!!
Meine Große ist es auch, ebenso wie ich.
Ich erkenne mich in ihr so wieder. Warum man damit ins SPZ muß, weiß ich nicht, denn es ist nichts, was man behandeln muß.
Es ist eine angeborenen Charakteeigenschaft.
Hochsensible nehmen ihre Umwelt, also Menschen, Ereignisse, Gerüche, Geschmäcker und Stimmungen mehr wahr als andere.
Ebenso sind sie schnell überreizt und überfordert.

Ich selbst merke, dass ich mit Streß nicht gut umgehen kann, das spüre ich bei der Arbeit immer wieder. Wenn 100 Sachen auf mich einprqasseln, könnte ich weinen, klar denken geht dann kaum noch. Als Erwachsener ist man aber in der Lage das Ganze ein Stück weit zu kompensieren.

Meiner Großen wird auch schnell alles zuviel. Menschenaufläufe, wie z.b. Weihnachtsmarkt, da will sie dann schnell wieder weg. Sie klagt desöfteren über Bauchweh, wenn eigentlich nichts ist. Oft hilft dann Ruhe und Zuwendung.

In der Schule kommt sie aber gut klar. Sie ist recht langsam aber ist trotzdem eine der Klassenbesten. Sie ist eine Denkerin. Was sie macht, das macht sie mit Bedacht und kommt so zu den richtigen Lösungen. Der Klassenlehrerin fiel auch schon ihr außergewöhnliches Zahlenverständnis auf.

Manchmal ist es schwer, weil sie nicht so belastbar ist, aber sie ist wie ich und ich bin auch erwachsen geworden.

Lg sannie

...
Hey du,

ich stimme vollkommen mit dir überein, dass HS keine Krankheit ist.
Aber: Der Umgang damit ist nicht einfach, egal ob als Kind oder als Erwachsener. Beachtung sollte man dem schon schenken, das erspart allen Beteiligten viele Tränen.

Ich lese das aus deinem Beitrag jetzt auch nicht unbedingt so negativ raus - wollte es nur geschrieben haben.


Tiri

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 12:45
In Antwort auf tirima

...
Hey du,

ich stimme vollkommen mit dir überein, dass HS keine Krankheit ist.
Aber: Der Umgang damit ist nicht einfach, egal ob als Kind oder als Erwachsener. Beachtung sollte man dem schon schenken, das erspart allen Beteiligten viele Tränen.

Ich lese das aus deinem Beitrag jetzt auch nicht unbedingt so negativ raus - wollte es nur geschrieben haben.


Tiri

Tirima
ja da hast du Recht, man muß im Umgang einiges beachten. Man muß im Alltag einen Weg finden, wie man damit am Besten umgeht.

Ich versuche die Grenzen meiner Tochter zu erkennen aber sie nicht in Watte zu packen, weil sie muss ja klar kommen in der für sensible "harten"Welt.

Für mich persönlich finde ich es im Arbeitsleben oft schwer, weil einem die Grenzen nicht zugestanden werden. Der AG verlangt Belastbarkeit, Flexibilität usw.
Ich habe für mich den Weg gefunden, eben momentan nur stundenweise zu arbeiten, da ich weiß ein größeres Pensum+Kinder+Haushlat würde ich nicht bewältigen können.

Ich habe Respekt vor all den Mamas, die das so gut bewältigen. Ich schaff es einfach nicht.

Trotzdem, das darf man nicht pathologisieren. Es ist eine Eigenschaft, die eben bei manchen Menschen besonders ausgeprägt ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 13:50

Danke!
Vielen dank für die vielen Antworten!!! Obwohl ich ja wohl leider nun der Anlass für einen anderen thread war....Aber ich hatte den Eindruck dass ihr mich hier ernst nehmt...!

Wie dem auch sei, die Aussage er sei hs hat eine heiltherapeutin gemacht, bei der wir uns beraten lassen wollten und uns auch gut aufgehoben fühlen. Auslöser für die ganze sache ist eigentlich dass er sich wenn ihm irgendwas zu viel wird oder er überreizt ist (auch wenn viel trubel ist und hier mal ein BEsuchskind da ist) ziemlich schnell völlig überdreht. Er schlägt sich dann oft selbst oder in ganz blöden fällen schlägt er sich den kopf auf den Steinboden o.ä. dabei verkrampft er dann völlig und wirkt als ob er richtig "neben sich steht"... generell ist seine toleranzgrenze sehr niedrig. das war auch schon immer so. Auch dauert es sehr lange bis er kontakt zu anderen menschen aufnimmt! Andererseits ist er ein sehr interessiertes und aufmerksames kind. er sieht Sachen, da denk ich mir jedes mal "wow"!
Ich hab dann auf rat unseres Kinderarztes im Spz angerufen. Dort hab ich innerhalb von 4 Wochen dann einen temrin bekommen, da die meinten, wenn sich ein kind selbst verletzt, wo das auf den boden scchlagen dazugehört, müsse man "zügig" handeln....auf grund dessen bin ich jetzt auch so verunseichert. dann wollten wir eine zweite meinung zu der sache und sindf zu der therapeutin. die meinte dann sie sei sich sicher er sei hs. Wir sollen aber trotzdem ins spz um das nochmal bestätigen zu lassen bzw anderes ausschließen zu können!!!

Lg

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 13:57


@padmaaa: okay, inzwischewn weiß ich dass das mit dem einkaufen ein blödes beispiel war... aber ich wollte halt auch nicht in meinem Ausgangsbeitrag gleich mal alles darlegen..
es gibt da andere beispiele, die deutlich extremer sind!

Ich weiß inzwischen wie schnell man hier auch mal
angegriffen wird. und prompt wird der andere thread eröffnet, ob es auch noch normale Kinder gibt! ich finde es echt traurig, wenn man ernsthaft um rat fragt und dann gleich verurteilt wird...ich versteh das wirklich nicht! naja, ich freu mich wenn mir jemand helfen will, andere Beiträge werde ich wohl ignorieren müssen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 14:07
In Antwort auf dena_12857160


@padmaaa: okay, inzwischewn weiß ich dass das mit dem einkaufen ein blödes beispiel war... aber ich wollte halt auch nicht in meinem Ausgangsbeitrag gleich mal alles darlegen..
es gibt da andere beispiele, die deutlich extremer sind!

Ich weiß inzwischen wie schnell man hier auch mal
angegriffen wird. und prompt wird der andere thread eröffnet, ob es auch noch normale Kinder gibt! ich finde es echt traurig, wenn man ernsthaft um rat fragt und dann gleich verurteilt wird...ich versteh das wirklich nicht! naja, ich freu mich wenn mir jemand helfen will, andere Beiträge werde ich wohl ignorieren müssen...

Versuch
das hier nicht so sehr an dich heranzulassen.Ich weiss,es ist leicht gesagt,geht mir auch manchmal so.
Ich jedenfalls verstehe dich.Du machst dir Sorgen und möchtest es abklaeren lassen.Warum auch nicht.
Lass den Termin imSPZauf dich zukommen.Es ist ja nix schlimmes.Beidemersten Gespraech wird sich viel mit den Eltern unterhalten,über die Entwicklung u.s.w und nebenher wird das Kind beobachtet.Mach dir am besten schon vorher eine Liste,mit Dingen die du ansprechen möchtest.Ich hab dann immer die Haelfte vergessen.
Wir sind nun schon ein jahr im SPZ und gehen etwa alle 6 Wochen dahin.
Ich finde es sehr hilfreich und habe dort einen Ansprechpartner.
Ich drück dich mal,du möchtest deinem Sohn helfen und das ist gut.
Alles Gute für euch.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 14:08
In Antwort auf motte2012

Versuch
das hier nicht so sehr an dich heranzulassen.Ich weiss,es ist leicht gesagt,geht mir auch manchmal so.
Ich jedenfalls verstehe dich.Du machst dir Sorgen und möchtest es abklaeren lassen.Warum auch nicht.
Lass den Termin imSPZauf dich zukommen.Es ist ja nix schlimmes.Beidemersten Gespraech wird sich viel mit den Eltern unterhalten,über die Entwicklung u.s.w und nebenher wird das Kind beobachtet.Mach dir am besten schon vorher eine Liste,mit Dingen die du ansprechen möchtest.Ich hab dann immer die Haelfte vergessen.
Wir sind nun schon ein jahr im SPZ und gehen etwa alle 6 Wochen dahin.
Ich finde es sehr hilfreich und habe dort einen Ansprechpartner.
Ich drück dich mal,du möchtest deinem Sohn helfen und das ist gut.
Alles Gute für euch.


oh man,meine Leertaste spinnt.Sorry.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 14:18

@motte
Vielen Vielen dank!!! das hat mir jetzt wirklich gut getan Darf ich fragen warum ihr ins spz seid? Ich habe eben irgendwie grundsätzlic ein problem damit über mein kind zu sprechen wenn er dabei ist! Ich will ja nicht dass er den Eindruck hat es sei irgendwas komisch...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 14:25
In Antwort auf dena_12857160

@motte
Vielen Vielen dank!!! das hat mir jetzt wirklich gut getan Darf ich fragen warum ihr ins spz seid? Ich habe eben irgendwie grundsätzlic ein problem damit über mein kind zu sprechen wenn er dabei ist! Ich will ja nicht dass er den Eindruck hat es sei irgendwas komisch...

Gern
ich kann dir nachfühlen.
Ja dein Sohni ist ja schon 3 und versteht natürlich was geredet wird.Die wissen das dort ja auch,darum kann ich mir vorstellen,dass ein Gespraech mit dir alleine geführt wird.
Wie gesagt,keine Angst.Dort sitzen Experten,die werden dir schon weiterhelfen.
Meine Tochter wird in wenigen Wochen 3 Jahre und wir haben die Autismusdiagnose bekommen.Die haben wir erst vor kurzem bekommen,das SPZ laesst sich Zeit mit der Diagnose.Ich finde das auch gut.Darum hat es fast ein jahr gedauert.In der Zeit waren wir eben sehr oft dort und die konnten sich immer mehr ein Bild von der Maus machen.
LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 16:47

Eigentlich
halte ich mich bei solchen Threads raus aber hier zu schreibe ich jetzt doch etwas.
Es gibt durch aus Kinder die hoch sensibel sind.
Das hat dann nichts mit bockig, zickig oder blöde Phase zu tun.
Diese Kinder nehmen alles aus ihrer Umwelt einfach extrem war und sind sehr schnell überfordert. Dies zeigt sich dann in massiven Ausrasten, schreien, toben. Jede Kleinigkeit kann das Fass zum überlaufen bringen. Diese Kinder brauchen ift stunden um sich wieder zu beruhigen.
Sie sind völlig außer sich. Wenn man es mal gesehen hat, vergleicht man es nicht mehr mit bockig.
Ich betreue Frühkindliche Autisten und in diesem Rahmen lernte ich auch hoch sensible Kinder kennen. Da muss man ständig aufpassen, wie was und wann nan etwas sagt.
Durse Kinder haben ihre Antennen wirklich breit aufgestellt und nehmen Alles auf. Können aber oft damit emotional noch nicht ungehen.
Ich habe hier auch ein temperamentvolles, fröhlich, bockiges Kleinkind, dass mich manchmal wahnsinnig macht aber das ist kein Vergleich zu den Kindern die ich Bei der Arbeit betreut habe.
Nur weil die TE hier ihre Situation evtl nicht anschaulich genug beschrieben hat , gibt es diese Diagnose durch aus und hat nichts mit dem Diagnose Wahn zu tun, den es tatsächlich leider zur Zeit gibt.

Liebe TE: wenn du magst schick mir doch eine PN. Vielleicht hab ich noch ein paar Adressen oder Ideen. Aber beim SPZ seit ihr gut aufgehoben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 17:11

Ihr macht das schon richtig.
du merkst ja scheinbar das was im argen ist und das dein kind probleme hat.

ich finde es super das du dich kümmerst.

es geht ja alleine schon darum zusammen mit euch methoden zu erarbeiten mit denen sich dein kind einfach schon viiiel besser regulieren kann und sich eben auch trotz der sensibilität im alltag wohl fühlt.

NICHTS tun halte ich für absolut falsch. je früher man erkennt ob man an etwas arbeiten muss, desto besser sind einfach die chancen, dass sich das kind auch wirklich GUT entwickelt und seine persönlichkeit entfalten kann.
und wenn man die termine gut plant (meistens liegen zwischen den terminen MONATE), wird das kind dabei auch definitiv keinen stress haben.

lg nina

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2014 um 21:57

...
Hi du,

es geht auch nicht darum die HS "wegzutherapieren" - das geht nämlich wie du schon sagst nicht. Und ich fände es auch daneben, denn das würde ja massiv in die Persönlichkeit und den Charakter eines Kindes eingreifen.
Aber man kann sowohl den Kindern (ab einem gewissen Alter, versteht sich) als auch den Eltern Möglichkeiten an die Hand geben, die das Leben einfacher machen. Das können z.T. ganz einfache Tips sein, die man aber im Alltag aus "Betriebsblindheit" einfach übersieht, das können aber auch komplexere Hilfestellungen sein.
Und dazu sind Therapeuten aus verschiedenen Fachrichtungen gut geeignet - wenn auch nicht bei jedem hochsensiblen Kind wirklich vonnöten.

Tiri

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Ist Liyana ein arabischer/islamischer Mädchenname?
Von: chanah_12278157
neu
10. Januar 2014 um 19:58
Diskussionen dieses Nutzers
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen