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Erziehung - wie gehts und wo findet man hilfe?!

5. Mai 2016 um 11:36

Hallo Leute!

Wie lernt man wie man ein kind erzieht / aufzieht? Woher weiß man, was richtig ist was man eher nicht machen soll? Wie schafft man es, dass ein kleiner mensch zu einem ordentlichen und bestenfalls auch glücklichen erwachsenen wird? Was ist ok? Was sollte man vermeiden?
Gibt vielleicht so was wie eine "bedienungsanleitung"?

Meine Frage geht vor allem an alle nicht-super-mamis die zur kindererziehung geboren wurden

Lg novemii

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5. Mai 2016 um 12:11

Am
Besten du handelst aus dem Bauch heraus und mit viel liebe. Nur dann bist du authentisch und nur dann gelingt eine gelungene "Erziehung"
Mit gutem Beispiel voran gehen und eben du selbst sein

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5. Mai 2016 um 12:14

Viel
Aus dem Bauch heraus und oft helfen auch Mama und SchwieMa bei Fragen rund um Erziehung.

Wobei machst du dir denn am meisten Gedanken beim Thema Erziehung?

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5. Mai 2016 um 12:33
In Antwort auf pole4life

Viel
Aus dem Bauch heraus und oft helfen auch Mama und SchwieMa bei Fragen rund um Erziehung.

Wobei machst du dir denn am meisten Gedanken beim Thema Erziehung?

Ganz ehrlich?
Die meiste angst habe ich davor, so wie meine mutter zu werden!

Eine freundin vom mir erzieht ihre tochter so toll, ich bewundere sie wirklich. Mit viel liebe, geduld und so viel geschick. Die kleine ist brav und 100% glücklich.
Ich würde das auch gerne können. Ich hab sie auch gefragt, woher sie das kann und sie meint, sie macht es rinfach so wie ihre mutter. Die hat es gut gemacht.

Welche bücher könnt ihr empfehlen?

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5. Mai 2016 um 12:34
In Antwort auf silke_12893529

Am
Besten du handelst aus dem Bauch heraus und mit viel liebe. Nur dann bist du authentisch und nur dann gelingt eine gelungene "Erziehung"
Mit gutem Beispiel voran gehen und eben du selbst sein

Und
Wenn mein bauchgefühl falsch ist?

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5. Mai 2016 um 12:50
In Antwort auf safira_12648212

Ganz ehrlich?
Die meiste angst habe ich davor, so wie meine mutter zu werden!

Eine freundin vom mir erzieht ihre tochter so toll, ich bewundere sie wirklich. Mit viel liebe, geduld und so viel geschick. Die kleine ist brav und 100% glücklich.
Ich würde das auch gerne können. Ich hab sie auch gefragt, woher sie das kann und sie meint, sie macht es rinfach so wie ihre mutter. Die hat es gut gemacht.

Welche bücher könnt ihr empfehlen?

Was hat denn deine mutter
Falsch gemacht, dass du Angst hast so zu werden wie sie?

Wenn du das ganz konkret beantworten kannst, dann ist das schon mal ein Anfang, denn dann weißt du ja, was du NICHT machen willst. Das ist schon mal ein guter Anfang

Ich kann dir leider keine Bücher empfehlen aber ich denke, wenn du eine gute Beziehung führen kannst, gewisse Vorstellungen von Moral und Anstand hast und dir verinnerlichst, was du NICHT machen willst, dann wirst du dein Kind gut erziehen.

Wichtig ist Liebe, Geborgenheit und dass dein Kind die Basics des sozialen Miteinander mitbekommt.

Es gibt nur wenige "Falsch" in der Erziehung (bspw. körperliche und psychische Gewalt) und der Rest (bspw. Streng oder eher laissez-faire) ist Typabhängig. Du musst für dich und deine Tochter herausfinden, was für euch am besten passt. Dafür sind solche Ratgeber meist zu allgemein.

Allein, dass du dir Gedanken darum machst, zeigt dass du sehr über das Thema Erziehung nachdenkst und demnach ganz sicher eine gute Mutter wirst

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5. Mai 2016 um 15:01

Eine Bedienungsanleitung...
...die für alle Kinder passt, kann es gar nicht geben! Bedienungsanleitungen, die genau auf meine 3 Kinder angepasst sind, hätte ich auch gerne!

Du schreibst, dass du am meisten Angst davor hast so wie deine Mutter zu werden. Dieses Gefühl kenne ich sehr gut! Wenn die eigene Kindheit nicht so optimal gelaufen ist, möchte man bei den eigenen Kinder vieles anders machen. Das ist auch richtig so! Aber man ist auch sehr verunsichert, weil die positiven Vorbilder fehlen. Diese Verunsicherung kann nun dazu führen, dass man verzweifelt in allen möglichen Ratgebern nachliest und wegen jeder Kleinigkeit in Foren nachfragt wie man es denn nun richtig macht (kenne ich auch alles von mir selbst ), nur um dann festzustellen, dass es 100 verschiedene Meinungen dazu gibt und man letztlich doch aus dem Bauch heraus entscheiden muss. Womit ich nicht sagen will, dass es falsch ist in Ratgebern nachzulesen (Jesper Juul kann ich auch sehr empfehlen ) oder sich in Foren auszutauschen und Anregungen zu suchen. Nur übertreiben sollte man es halt nicht!

Die besten Lehrmeister sind auf jeden Fall die Kinder selbst. Beobachte sie, wie sie in bestimmten Situationen reagieren. Wann reagieren sie anders als gewünscht und warum? Bist du bereit ihr Verhalten hinzunehmen oder möchtest du etwas ändern? Wie kannst du ihnen am einfachsten und deutlichsten vermitteln was du willst? Das musst du selbst ausprobieren! Jedes Kind reagiert anders! Wichtig ist nur, dass du dich selbst reflektierst und erkennst welcher Weg für euch passt und welcher nicht. Es wird immer wieder vorkommen, dass eine Situation aus dem Ruder läuft und du dich abends ärgerst, weil du erkennst, dass du vielleicht übertrieben reagiert hast. Das wird mit Sicherheit auch deiner Freundin so gehen, die so toll mit ihrer Tochter umgeht! Aber nur wenn man selbst erkennt, dass man nicht optimal reagiert hat, kann man es beim nächsten Mal besser machen!

Dein Kind erwartet nicht von dir, dass du perfekt bist! Dein Kind braucht vor allem deine Liebe und viel Geduld - auch mit dir selbst!

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5. Mai 2016 um 15:46

Danke!
Für die lieben Raschläge, das mutmachen und auch die witzigen geschichten (windowcolourblumen gießen )

Gewalt ist auch für mich ein no go! Ich finde auch diese erziehungsmethoden, die mit angst, zwang und liebesentzug funktionieren, schlimm.

Was mir außerdem unglaublich wichtig ist, ist dem kind immer zu vermitteln: das was du getan hast war falscht, aber du bist okay. Ich hoffe ich kann das auch dem kind immer vermitteln.

Emma ist 2, wird im Spätsommer 3. Sie ist aber nicht meine tochter, sondern meine nichte, die bei mir lebt. Das macht es, finde ich, ein bisschen schwerer. Nicht weil ich sie nicht lieb hab (ich hab sie unglaublich lieb) sondern weil sie situation eben nicht so einfach ist.

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5. Mai 2016 um 15:52

Ich finde
Erziehung ist ein Lernprozess. Der auch mit jedem Kind wieder neu beginnt. In jeder Situation kann es sein, dass man alles richtig macht und manchmal macht man Fehler und denkt sich nur "warum?". Dann googlet man, beliest sich, fragt bei anderen nach und probiert das was einem logisch erscheint und was man umsetzen kann aus.
Allein wegen den Gedanken die du dir um das Thema Erziehung machst, wirst dein Kind richtig erziehen. Denn es bedeutet, dass du dich mit dir und deinem Kind und eurem Gefühlen auseinandersetzt.
Meine Mutter war z.b. keine schlechte Mutter aber auch keine Gute. Ich kann mich z.b. nicht an Umarmungen etc erinnern. Ich habe auch große Sorge ihr mal ähnlich zu werden. Aber meine Tochter ist jetzt 4 Jahre alt und ich merke ich mache vieles einfach aus dem Bauch heraus anders. Wenn ich mal das Gefühl habe, dass ich was anders machen sollte oder so nicht weiter komme, dann "teste" ich und lerne dazu. Oder wenn ich sauer bin, weil ich einfach mehr Geduld hätte haben müssen, dann schaue ich wie und ob ich es ändern kann. Ich lerne.
Mir ist wichtig, dass meine Kinder nicht geschlagen werden, dass ihre Gefühle beachtet werden und sie insgesamt zufrieden sind. Und das merkt man den Kindern an.
Genauso wirst du es an deinen Kindern merken.
Dein Gefühl wird dich leiten und da du etwas anders als deine Mutter machen willst, wirst du es auch machen. Wenn du dich dabei erwischst etwas so wie sie zu machen wovon du nicht überzeugt bist, dann wirst du dich verändern und es pö a pö anders machen.

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5. Mai 2016 um 15:53

Oh je
Es tut jedenfalls gut zu hören, dass auch andere menschen schlimme mütter hatten
Ich muss gestehen, dass ich oft erst heute in unterhaltungen mit freunden merke, wie krass meine mutter zu mir und meiner schwester manchmal war!

Ich will es auf jeden fall besser machen.

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5. Mai 2016 um 16:07

Nachtrag:
Zu meiner freundin noch. Ich weiß, dass sie nicht perfekt ist - niemand is das. Und sie ist nicht bestrebt, die perfekte mutter zu sein.
Aber wenn ich bei ihr bin und sehe, wie sie mit ihrem kind umgeht, und höre, was sie zu der kleinen sagt und erlebe, wie die familiendynik funktioniert, dann empfinde ich das als richtig und gut.

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5. Mai 2016 um 18:13

Ich denke
an erster Stelle stehen die eigenen Erwartungen. was ist einem selbst wichtig. Welche Werte willst du vermitteln? Mir z.b. ist ein respektvoller Umgang wichtig. d.h ich habe meinem Kind beigebracht, dass man sich entschuldigt, bitte und danke sagt, sich verabschiedet und begrüßt, nicht schlecht über andere Menschen redet, solche Sachen. Ist jetzt nur ein Aspekt. Wir haben klare regeln z.b Tischregeln beim Essen. Mein Sohn muss sein Spielzeug selber aufräumen. Es gibt Konsequenzen, wenn er sich nicht an Regeln hält. Gibt nauso wird er gelobt wenn er was schönes/nettes macht. Und wenn man mal zwischen den Stühlen steht, sollte man auf seinen Instinkt hören. Fehler macht jeder, dass gehört dazu. Aus Fehlern lernen wir und unsere Kinder wissen, dass wir nicht perfekt und auch nur Menschen sind.

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