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Es fällt mir schwer Dinge wegzuschmeißen - Wie schafft ihr das?

24. Januar 2017 um 15:33

Es fällt mir schwer,mich von Dingen zu trennen. Ich habe das Buch "Magic Cleaning" gelesen und es hat mich echt angesprochen. Unzählige Dingeim Haushalt, die man schon lange oder nie genutzt hat. War ein Geschenk, Fehlkauf...
Erschwert kommt noch dazu, dass wir am sanieren sind. Das heißt, wir wohnen mit der ganzen Family im Erdgeschoss.Kleinkind schläft im Wohnzimmer. Das andere Kinderzimmer wird gleichzeitig als Spielzimmer genutzt. Alles was später nach oben soll (Möbel), oder auf dem Dachboden (Babywiege, Babykleidung...) stapeln wir in unserem Schlafzimmer oder dort wo halt noch etwas Platz ist. Ich fühle mich so erdrückend. Am liebsten würde ich ALLES wegschmeißen. (Irgendwo habe ich mal gelesen, dass wir 80%von unseren persönlichen Dingen gar nicht brauchen.) Hat jemand für mich Tipps? Marie Kondo hat empfohlen bei den eigenen Klamotten anzufangen. Ich habe viele Sachen, die ich nicht mehr anziehe, weil ich stille und die zwar schick,aber total unbequem für stillen sind. Wer hat denn schon Lust Zig Knöpfe einer Bluse oder einem Pullover zu öffen, um dann endlich das Kind trinken zu lassen. Aber wegtun möchte ich die Sachen auch nicht, weil ich mir immer sage "Irgendwann wirst du die tragen..." Nur wann? Wir planen unser drittes Kind,und bei drei wird es, wenn alles gut geht, auch nicht bleiben. Kommen bei euch Sachen weg, die zwar total schön, aber schon echt out sind. Ich habe zwei echt schöne Pullunder. Aber sowas trägt doch keiner mehr.

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24. Januar 2017 um 16:11

Na wenn sie z.B. in ein paar Monaten nicht mehr stillt, oder zumindest tagsüber nicht, wär das für mich ein Grund nicht alle schönen Alt-Klamotten direkt wegzuscmeißen. Du wirst ja auch nicht Deine Skiausrüstung direkt los, bloß weils in einem Winter mal nicht schneit, um im Folgejahr neu zu kaufen.
Prinzipiell gebe ich Dir aber recht bei Deiner Aussage, alles, was über 1 Jahr nicht genutzt wurde, kritisch unter die Lupe zu nehmen.

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24. Januar 2017 um 17:11
In Antwort auf lillifee883

Es fällt mir schwer,mich von Dingen zu trennen. Ich habe das Buch "Magic Cleaning" gelesen und es hat mich echt angesprochen. Unzählige Dingeim Haushalt, die man schon lange oder nie genutzt hat. War ein Geschenk, Fehlkauf...
Erschwert kommt noch dazu, dass wir am sanieren sind. Das heißt, wir wohnen mit der ganzen Family im Erdgeschoss.Kleinkind schläft im Wohnzimmer. Das andere Kinderzimmer wird gleichzeitig als Spielzimmer genutzt. Alles was später nach oben soll (Möbel), oder auf dem Dachboden (Babywiege, Babykleidung...) stapeln wir in unserem Schlafzimmer oder dort wo halt noch etwas Platz ist. Ich fühle mich so erdrückend. Am liebsten würde ich ALLES wegschmeißen. (Irgendwo habe ich mal gelesen, dass wir 80%von unseren persönlichen Dingen gar nicht brauchen.) Hat jemand für mich Tipps? Marie Kondo hat empfohlen bei den eigenen Klamotten anzufangen. Ich habe viele Sachen, die ich nicht mehr anziehe, weil ich stille und die zwar schick,aber total unbequem für stillen sind. Wer hat denn schon Lust Zig Knöpfe einer Bluse oder einem Pullover zu öffen, um dann endlich das Kind trinken zu lassen. Aber wegtun möchte ich die Sachen auch nicht, weil ich mir immer sage "Irgendwann wirst du die tragen..." Nur wann? Wir planen unser drittes Kind,und bei drei wird es, wenn alles gut geht, auch nicht bleiben. Kommen bei euch Sachen weg, die zwar total schön, aber schon echt out sind. Ich habe zwei echt schöne Pullunder. Aber sowas trägt doch keiner mehr.
 

Tüte auf, Sachen/Dinge rein, Tüte zu, Tonne auf, Tüte rein, Tonne zu.

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26. Januar 2017 um 7:57

Je weniger ich besitze, desto freier fühle ich mich. Ich will meine Zeit nicht damit verschwenden, mich mit unnötigem Kram zu beschäftigen. Also kaufe ich bewusst ein (ob Kleidung, Schuhe, Spielzeug, Elektronik, Möbel oder Lebensmittel) und miste regelmäßig aus. Auch wenn bei mir nichts herumliegt und z.B. mein Kleiderschrank nur halbvoll ist, bin ich immer wieder erstaunt, wie viel sich nochmal aussortieren lässt. Kleidungsstücke, die seit einem Jahr nicht mehr getragen wurden - kommen weg (Spende, Verkauf). Ich meine, es wird schon seine Gründe haben, warum wir dieses oder jenes Teil über einen langen Zeitraum ablehnen, wenn wir uns morgens anziehen. Man will sich wohl fühlen, hübsch angezogen, die Sachen sollen gut sitzen und nicht einengen, Körperteile wie Bauch/Po nicht freilegen, zeitgemäß, gut kombinierbar... und wenn man es sich so überlegt, ziehen wir im Grunde nur unsere Lieblingsstücke an. Mein Ziel ist es, dass mein Kleiderschrank nur aus solchen kompromisslosen Lieblingsteilen besteht. Ich behapte mal, dass dieses Ziel bereits zu 80-90% erreicht ist. Was das Ausmisten an sich angeht - man sollte systematisch vorgehen, sich nicht zu viel auf einmal auferlegen. Sich ein Bereich aussuchen - und vor allem ehrlich mit sich sein. Das witzige ist, dass ich bis jetzt keinen einzigen Gegenstand, der wegkam, vermisst habe. Nur Mut

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26. Januar 2017 um 10:19

Ich habe ehrlich gesagt seit 15 Jahren denselben Geschmack und deshalb nahezu nichts mehr im Schrank, was ich jetzt aus modischen Gründen nicht mehr anziehen würde. Das Problem ist eher, dass ich durch die Kinder 8-10 Kilo zugenommen habe und die auch nicht wirklich runter bekomme und ich kann mich auch nicht so recht entscheiden, ob ich das Abnehmen ernsthaft angehen soll oder mich mit der Situation abfinde. Im Moment schmeisse ich nur kaputte Sachen weg. Ich denke, bei dir ist es auch diese Unsicherheit, die dich zögern lässt.

Ich würde die Sachen noch nicht wegschmeissen, sondern in eine ludftdichte Tüte tun und aus dem Blick räumen.

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26. Januar 2017 um 12:20

Ich verstehe, was du meinst, aber die Schwanger-/Stillzeit ist doch nun wirklich eine begrenzte Periode im Leben. Ich würde mit dem Wegschmeissen wirklich warten, bis diese Periode abgeschlossen ist. Ich schmeisse ja im Sommer auch nicht all meine Wintersachen weg, weil ich sie gerade nicht brauche.   

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29. Januar 2017 um 21:31

Danke an alle.
honeyy hatte mich schon richtig verstanden. (Die Kinder von meiner Schwester hatten sich alle selbst früh abgestillt. Meine Kinder dagegen nicht. Ich bringe es einfach nicht übers Herz ihnen die Brust zu verweigern. Ausnahme: Schwangerschaft. Die Große musste ich unter Zwang abstillen.) 
Ich muss noch dazu sagen, dass mein Mann so gut wie gar nichts wegschmeißen kann. Sein Vater hat uns eine Zeitlang zugemüllt, mit Dingen die kein Mensch braucht. Wenn ich was wegschmeiße, dann heimlich. (Kondo sage, man solle nur die eigenen Sachen wegschmeißen, aber ich stolpere immer über seine Dinge, die er nie oder seit Jahren nicht benutzt hat.) Damals als wir in der Wohnung gewohnt haben, hat mich das nicht so gestört. Viel wurde auf dem Dachboden gelagert. Als wir umgezogen sind, habe ich erst bemerkt wie viel wir haben. Und Dank seinem Vater wurde es noch mehr. Da hat es bei mir Klick gemacht. Ich habe schon Dinge weggeschmissen und mein Mann oder sein Vater haben die Dinge wieder rausgeholt. Dafür steht es nicht mehr im Haus herum, sondern irgendwo draußen. Wird aber nicht genutzt. Ich sagte einmal ", Das brauchen wir nicht". Mein Mann "Du brauchst gar nichts". 
Ist das vererbt, nichts wegschmeißen zu können? 

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29. Januar 2017 um 22:00

Also ich miste regelmäßig und schmerzbefreit aus. Ich bin ordentlich veranlagt und bei viel Ramsch bekomme ich einen Koller. Einzig mein Arbeitszimmer ist heilig und da werfe ich nichts weg. 
Was ich auf jeden Fall wegwerfe, sind kaputte Sachen. Ich schaue auch die Spielsachen der Kinder sehr kritisch nach. Klamotten miste ich auch sehr regelmäßig aus. Ich habe nur Platz für einen kleinen Kleiderschrank und ich will meine mühsam gebügelten Sachen nicht da rein gestopft haben. Im Küchenschrank verfahre ich ähnlich und wenn jemand mir noch jemals eine einzelne süüüüüüße Tasse schenkt, werte ich das als persönlichen Angriff auf mein Ordnungsgefüge. Ja, ich habe da einen Spleen... 

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29. Januar 2017 um 23:21

Wegschmeißen fällt mir auch schwer! Ausmisten allgemein finde ich aber sehr befreiend! Wenn es irgendwie geht, verschenke oder verkaufe ich die Sachen. Bei ebay habe ich schon viel verkauft! Es macht zwar viel Arbeit und besonders viel kommt kommt dabei auch nicht rum, aber immerhin werden die Sachen weiterhin genutzt. Größere Sachen stelle ich bei ebay Kleinanzeigen rein. Viele Sachen - vor allem Kleidung - habe ich auch an Flüchtlingsunterkünfte oder eine Bahnhofsmission verschenkt.

Momentan bin ich dabei unser Bücherregal auszumisten (also genau genommen sind es 5 Regale ). Fast ein ganzes Regal wurde bis vor kurzem alleine von den Zeitschriften-Stehsammlern meines Mannes eingenommen. Er hat mir die Erlaubnis gegeben die Zeitschriften bei ebay reinzustellen. Knapp die Hälfte bin ich schon losgeworden! Bücher, die mit großer Wahrscheinlichkeit keiner von uns nochmal lesen wird, habe ich auch reingestellt - teilweise auch gleich als Bücherpakete.  Zerfledderte Bücher oder Bücher, von die ich wahrscheinlich sowieso nicht los werde, habe ich zum Teil auch weggeschmissen. Selbst der Berliner Büchertisch nimmt ja nicht alle Bücher geschenkt an. Ich hab z.B noch eine ganze Kiste mit Readers Digest Büchern, welche wir ständig von Schwiegermama geschenkt bekommen (sie ist absolut unbelehrbar!). Ich versuche es als Bücherpaket bei ebay, wenn ich sie da nicht loswerde, kommen sie in die Tonne!

Als nächstes ist der Keller dran . Da befinden sich z.B. noch Unmengen an altem Werkzeug, teilweise in 5-6-facher Ausführung. Alles Erbstücke von Schwiegerpapa. Ja, ich glaube die Unfähigkeit auszumisten, wird schon häufig vererbt, bzw. auch vorgelebt. In der Familie meines Mannes ist dies auf jeden Fall sehr stark ausgeprägt. Und ich muss es ausbaden *seuftz*.

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26. April 2017 um 15:12

Mir fällt wegwerfen auch nicht leicht, aber man muss sich auch nicht sklavisch an alle Ratschläge halten. Ich musste erst mal alles aus, was mir leicht fällt, das ist auch schon mal gut. Außerdem behalte ich, was ich in absehbarer Zeit brauche oder entscheide dann ob ich mich davon trenne, also Klamotten vor der Schwangerschaft entsorge ich erst ein Jahr später, wenn ich sehe, dass es unwahrscheinlich ist wieder reinzupassen. Von den Pullundern zb würde ich einen behalten. 
Ich kenne einige, die dann doch zuviel weg haben und es bereuen.

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26. April 2017 um 15:38

Danke, euch allen. Bei uns kam schon einiges weg. Aber wir haben immer noch viel zu viel. Wenn ich die Dinge sehe, kann ich gar nicht glauben, das 4 Leute soo viel Kram brauchen.

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Von: sonnenschein2251
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26. April 2017 um 14:00
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