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Es muss einfach raus

30. Oktober 2010 um 22:39

Guten Abend,

ihr müsst wissen, dass ich seit Wochen überlege, ob ich hier darüber schreiben soll oder ob es besser wäre, es zu lassen....
Ich hab Angst vor Gemeinheiten, denn diese würden mich bei diesem Thema wirklich sehr treffen.
Da es nicht vermeidbar ist, nehme ich es in Kauf.....

Ich möchte es mir von der Seele schreiben.... Ich werde mich aber vor niemanden rechtfertigen, ich schaff es noch nicht einmal bei mir selbst....


Im Februar diesen Jahres hielt ich einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand....

Ja, wir waren fahrlässig...
Ja, wir haben nicht verhütet... Ich war so naiv, dumm und leichtsinnig zu denken, ich könne mir meine fruchtbaren Tage ausrechnen....

Als ich den Test sah, empfand ich nichts....
Keine Freude.... Keine Ablehnung.... Ich ignorierte es.... Verdrängte es.... Kaum zu glauben, aber ich "vergas", dass ich schwanger war.... Ich dachte nicht mehr drüber nach.... Für einige Wochen....

Ca. 6 Wochen später ging ich zum Arzt.... 10ssw....
Baby gesund, Herzschlag war da.....

Ich ging sehr emotionslos an die Sache.....

Es folgten weitere Untersuchungen....

"Es wäre sehr riskant das Kind auszutragen, ihre KS-Narbe ist noch nicht vollständig verheilt.... (ich hatte Wundheilungsprobleme nach der OP).... Es könnte zu einem Gebärmutterriss während der SS kommen, somit wäre das Leben des Kindes und Ihres sehr gefährdet.... Ich empfehle einen Abbruch!"

Ein Abbruch.... Ich.... Ich war immer dagegen, hatte nichts übrig für Frauen, die sowas taten... Dachte nur in schwarz und weiß.....

Ich unterhielt mich lange mit dem Arzt.... Er hatte einen festen Standpunkt....

Austragen=sehr hohes Risiko für Mutter und Kind....

Was wäre, wenn mir was passiert? Was wäre mit meinem Sohn gewesen?

Ich hatte keine Bindung zu meinem Kind im Bauch....

Dachte nicht weiter drüber nach.....

Bekam meine Überweisung.... Meldete mich in der Klinik an.... Vorgespräch, Untersuchung (auch der Arzt in der Klinik "drängte" zum Abbruch)....

Zwei Tage später hatte ich den Termin....

Ich führte ein Zäpfchen ein, welches den Muttermund weich machen sollte...
Lag auf einer Liege für zwei Stunden....
Wurde abgeholt, in den OP geschoben.... Und dann wurde es dunkel....

10min später war alles vorbei... Ich wachte auf, fühlte mich körperlich gut....
Draußen wartete meine Mutter....

Danach gingen wir in die Cafeteria und tranken Kaffee und ich aß ein Stück Käsekuchen....

Ich war erleichtert.... Hatte es doch nun hinter mir... Die Angst vor der OP.... Ich dachte nicht mehr drüber nach....

MIr ging es gut......

Die Wochen vergingen und so langsam begann es an mir zu nagen.....
Erst ein bisschen..... Jetzt frisst es mich auf......
Ich geh daran kaputt.....


Ich bin nur noch traurig, nur mein Sohn bringt mich zum Lächeln....
Innerlich fühle ich mich tot....
Ich weine jeden einzelnen Abend im Bett.... Die Beziehung leidet sehr... Mein Mann weiß nicht, wie er mir helfen kann, ist überfordert.... Tröstet mich immer mit den selben Worten "du hast das Richtige getan.... gib dir nicht die Schuld!".... Diese Sätze machen mich wütend.... Könnte schreien....

Ich vermisse dieses Kind.... Es war mein Kind.....
Wieso habe ich es nicht versucht? Wieso habe ich nicht mehrere Meinungen von Ärzten eingeholt? Ich hab es einfach hingenommen....

Mir tut es so leid, dass ich dieses Kind nicht liebte, als es noch unter meinem Herzen lebte.... Dass ich es ignoriert habe, weil ich so überfordert war mit dem Gedanken, noch ein Kind in die Welt zu setzen.....

Ich sehe mich immer wieder, wie ich mich auf den OP-Tisch legte.....

Am 18.Oktober wäre der ET gewesen....

Ich hasse mich, ja ich hasse mich abgrundtief, dass ich es getan habe....
Ich weiß nicht, wie ich da wieder raus komme.....

Ich weiß nicht, wie ich lernen soll, damit umzugehen....

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30. Oktober 2010 um 22:46

Meld dich
bei der ProFamilia!
Die können dir weiterhelfen.

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30. Oktober 2010 um 22:47
In Antwort auf kaefersamsa

Meld dich
bei der ProFamilia!
Die können dir weiterhelfen.

Also
die bieten, genau wie die Diakonie, Beratungsstellen an und vermitteln auch an Selbsthilfegruppen für Frauen nach einem Abbruch.

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30. Oktober 2010 um 22:49

Ich verurteile dich garnicht.
du hast es pshychisch (richtig geschrieben? ) nunmal total unterdrückt, weswegen auch immer. aber du hast vollkommen recht.. was passiert ist, ist passiert. und du hast auch recht damit, dass du an deinen sohn denken musst, selbst wenn nur ein teilrisiko besteht, dass die was passieren kann.
mach dich nicht fertig. und wenn dich das wiklich so auffrist, nimm dir doch da prof hilfe.

alles gute!!!

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30. Oktober 2010 um 22:51

Ach Jenny
Wir haben ja damals geschrieben und ich weiß du hast im Grunde das richtige getan!!

Aber was viel wichtiger ist, Du weißt auch das es das Richtige war!
Was hätte Lukas davon gehabt, wenn du wirklich Probleme in der Schwangerschaft gehabt hättest, du stramm hättest liegen müssen, du nicht mit ihm hättest spielen können?!
Was hätte er davon gehabt, wenn du wirklich so starke Probleme gehabt hättest das dein Leben in Gefahr gewesen wäre!?

Du hättest dich vielleicht für dieses Kind entschieden, es realisiert und angefangen zu lieben, aber es hätte auch so aussehen können, das entweder das Baby sein Leben hätte verlieren können oder sogar ihr beide!

Schau dir deinen Lukas an und vorallem dein Leben mit D. und höre tief in dich rein!! Du liebst dein Kind und hast es genau deswegen eigentlich gehen lassen.

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30. Oktober 2010 um 22:53

Hmmm
Ich bin grundsätzlich auch gegen Abtreibung.

Ganz ehrlich: Ich denke du warst in dem Moment noch nicht ganz bei dir nach diesem Schock.

Bin keine Ärztin, aber in erster Linie hast du eine Verpflichtung gegenüber deinem Sohnemann und ob dieses Risiko mit der Narbe so gravierend gewesen wäre weiß ich nicht und kann ich nicht beurteilen - und du auch nicht. Du musstest dich auf die Aussagen und Meinungen der Ärzte verlassen.

Desweiteren denke ich, dass du dir das mit der Verhütung für die Zukunft wahrscheinlich schon gut überlegt hast und nicht mehr so leichtsinnig sein wirst. Darüber möchte ich nicht urteilen (mein zweites Kind ist ein Verhütungsunfall gewesen) und jetzt bestraft dich dein Gewissen schon genug.

Du solltest dir jemanden suchen, der dir bei diesem Thema wirklich weiterhelfen kann. Deine Familie muss schon darunter leiden und so kann es ja auch nicht ewig weitergehen.

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30. Oktober 2010 um 22:57


Ich brauche auch kein Mitleid, das hilft sowieso nicht weiter....

Und ich bin noch lange kein Freund von Abtreibung... Nach dieser Erfahrung sowieso nicht....

Und ja, ich verurteile Frauen, die rumf*****, nicht verhüten und alle 6 Monate einen Abbruch durchführen lassen....

Und ich verurteile mich selbst.....

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30. Oktober 2010 um 22:57

Tut mir leid für dich...
...

Aber du musst vorwärts sehen und für dein Kind stark sein, denn das braucht dich! Stürz dich nicht ins Selbstmitleid! Du hast eine Entscheidung getroffen und die ist nicht mehr zu ändern!

Deswegen musst du dich nicht fertig machen! Deine Entscheidung war nicht nur egoistisch! Ein Arzt hat die dazu geraten! Es ging auch um dein Leben und deine Schutzfunktion für deine bestehende Familie.

Es passiert und nun leb weiter.

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30. Oktober 2010 um 23:09


Deine Meinung kennen wir alle bereits....

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30. Oktober 2010 um 23:09


Hallo Rauchmelder,

ich möchte dir auch ein paar Worte dazu schreiben. Versuche es neutral und ohne Angriffe auf irgendjemanden zu halten, denn das ist nicht meine Absicht.

Ich bin grundsätzlich nicht gegen einen Abbruch. Es gibt in meinen Augen Situationen, die das erfordern für mich persönlich. Wo ich mit dir überein gehe ist dieses leidige Thema, man verhütet nicht, wird schwanger, will das Baby nicht und lässt einen Abbruch machen. ABER: die meisten, die darüber urteilen, waren nie in einer solchen Situation.

Ich möchte gar nicht auf die medizinischen Gründe für deinen Abbruch eingehen, denn ich kann das aufgrund deines Beitrages nicht unbedingt beurteilen.

Ich möchte dir sagen: Es gibt Situationen im Leben, in denen handelt man einfach. Man fühlt sich "so weit weg", kann mit der Situation schwer umgehen und tut einfach das, was einem gesagt wird. Man ist wie in einem Tunnel und sieht keinen anderen Weg. Ein Baby, auf welches man sich nicht freut, welches keine innigen Gefühle der Mama im Mutterleib spürt, welches in der Situation nicht gewollt ist.....

Es ist egal ob es richtig oder falsch war. Es ist Vergangenheit und lässt sich nicht rückgängig machen. Es ist wichtig, dass du um dein Baby trauerst. Dein Baby ist dir nicht böse, dass du es hast zu den Engeln gehen lassen. Es wird verstehen, dass du nicht bereit für ein weiteres Kind warst zu diesem Moment. Dein Baby nimmt dir das nicht übel. Glaube nicht, dass du dein Baby weggestoßen hast. Es war in deinem Leben der falsche Moment und dein Baby wird vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu dir kommen. Es ist dir nicht böse!!!

Such dir einen guten Arzt mit dem du über deine jetzige Trauer sprechen kannst und verinnerliche immer wieder: Dein Baby fühlt sich nicht alleine und ist nicht enttäuscht von dir. Es hat deine Gefühle gespürt!

Ich wünsche dir und deiner Familie von Herzen alles Gute!
Kannst mir auch gern schreiben.

Alles Gute!!! Susanne

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30. Oktober 2010 um 23:11
In Antwort auf aimie_12869275


Hallo Rauchmelder,

ich möchte dir auch ein paar Worte dazu schreiben. Versuche es neutral und ohne Angriffe auf irgendjemanden zu halten, denn das ist nicht meine Absicht.

Ich bin grundsätzlich nicht gegen einen Abbruch. Es gibt in meinen Augen Situationen, die das erfordern für mich persönlich. Wo ich mit dir überein gehe ist dieses leidige Thema, man verhütet nicht, wird schwanger, will das Baby nicht und lässt einen Abbruch machen. ABER: die meisten, die darüber urteilen, waren nie in einer solchen Situation.

Ich möchte gar nicht auf die medizinischen Gründe für deinen Abbruch eingehen, denn ich kann das aufgrund deines Beitrages nicht unbedingt beurteilen.

Ich möchte dir sagen: Es gibt Situationen im Leben, in denen handelt man einfach. Man fühlt sich "so weit weg", kann mit der Situation schwer umgehen und tut einfach das, was einem gesagt wird. Man ist wie in einem Tunnel und sieht keinen anderen Weg. Ein Baby, auf welches man sich nicht freut, welches keine innigen Gefühle der Mama im Mutterleib spürt, welches in der Situation nicht gewollt ist.....

Es ist egal ob es richtig oder falsch war. Es ist Vergangenheit und lässt sich nicht rückgängig machen. Es ist wichtig, dass du um dein Baby trauerst. Dein Baby ist dir nicht böse, dass du es hast zu den Engeln gehen lassen. Es wird verstehen, dass du nicht bereit für ein weiteres Kind warst zu diesem Moment. Dein Baby nimmt dir das nicht übel. Glaube nicht, dass du dein Baby weggestoßen hast. Es war in deinem Leben der falsche Moment und dein Baby wird vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu dir kommen. Es ist dir nicht böse!!!

Such dir einen guten Arzt mit dem du über deine jetzige Trauer sprechen kannst und verinnerliche immer wieder: Dein Baby fühlt sich nicht alleine und ist nicht enttäuscht von dir. Es hat deine Gefühle gespürt!

Ich wünsche dir und deiner Familie von Herzen alles Gute!
Kannst mir auch gern schreiben.

Alles Gute!!! Susanne


Danke danke danke danke dir so sehr für die schönen Zeilen.....

Von Herzen Danke.....

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30. Oktober 2010 um 23:14

Da hilft nur eine therapie!
die solltest du unbedingt machen. anders gehst du wirklich kaputt dran. tu es auch für deinen sohn. denn was bringt ihm eine mama, die nur traurig ist?
er merkt es doch auch, das es dir nicht gut geht.

und zur abtreibung: was bringt es deinem sohn, weder eine mami zu haben noch ein geschwisterchen?

natürlich kann man immer sagen, was wäre wenn.

ja was wäre wenn du es versucht hättest?

man weiß es eben nicht...

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30. Oktober 2010 um 23:18


Ich will hier nicht den Eindruck erwecken, dass ich permanent mit schlechter Laune umher laufe und die Traurigkeit in Person bin....

Ich packe den Alltag sehr gut, lache sehr viel mit meinem Sohn, verdränge schlechte Gedanken....

Nur abends... Im Bett erwischt es mich....

Heute war es besonders schlimm....

In einem anderen Thread hab ich geschrieben, dass der Sohn einer Freundin im KH liegt....

Das selbe KH, in dem der Abbruch statt fand.....

Und wir saßen heute in der Cafeteria... Während ich noch an der Kasse stand, hat meine Freundin schon einen Tisch gesucht..... Sie hat sich an den selben Tisch gesetzt, an dem ich saß, nachdem ich den Eingriff hinter mir hatte... Oh, das war hart, mir nichts anmerken zu lassen.... Sie weiß nichts davon.... Nur meine Mutter und mein Mann....

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30. Oktober 2010 um 23:24

Ich weiß nicht so recht was ich sagen soll...
ehrlich nicht...ich bin total sprachlos irgendwie
muss das erstmal verdauen..

verurteilen möchte ich dich auch nicht auch wenn ich jetzt vielleicht anders gehandelt hätte.
aber darum gehts jetzt garnicht.

ich hab vielleicht etwas überlesen deshalb frag ich noch ein paar dinge nach:

wieso sollte dein leben gefährdet gewesen sein?
wie lang war nochmal der abstand zur geburt des 1. kindes?
das ihr nicht verhütet habt war natürlich doof,klar. aber man kann es nicht rückgängig machen.

ich hatte eine freundin die auch recht schnell nach einem KS wieder schwanger wurde. die kinder sind 18 mon. auseinander. die SS machte probleme,blutungen,liegen etc...und dann gabs noch verwachsungen und plazenta praevia heißt es glaub ich.
das kind kam zu früh, ihr gings sehr schlecht bei der geburt, hatte viele probleme und hohe blutverluste und musste später nochmal operiert werden,man musste ihr die gebärmutter rausnehmen.

du musst dir wirklich psychologische hilfe holen um es zu verarbeiten und abschied nehmen zu können.
vielleicht war es besser so und du kannst irgendwann in ruhe wieder ein kind mit deinem mann planen wenn dein körper auch dazu bereit ist,alles verheilt ist.
und du kannst weiterhin für deinen sohn da sein.

ich denke du hast einfach schnell im schock gehandelt...ohne dir wirklich gedanken darüber zu machen und eine 2. meinung einzuholen.
hass dich nicht selber dafür oder mach dich runter...der arzt hatte dir dazu geraten und du hast den rat befolgt.
schau in die zukunft..und versuche damit abzuschließen.
hol dir wirklich hilfe dafür...

ich bin eigentlich auch gegen abtreibungen,wirklich.
aber wenn aus medizinischen gründen es wohl notwendig ist..was soll man da machen.
und so wie ich es verstanden habe hast du mit der temp methode verhütet,also es ist ja nicht so das du dir garkeine gedanken über verhütung gemacht hast nicht?
auch wenn diese recht unsicher ist

ach mensch,ist das traurig...das tut mir wirklich sehr leid für dich. was ist denn jetzt mit dir und deinem mann eigentlich?

LG *anja*

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30. Oktober 2010 um 23:29
In Antwort auf coira_12865066

Ich weiß nicht so recht was ich sagen soll...
ehrlich nicht...ich bin total sprachlos irgendwie
muss das erstmal verdauen..

verurteilen möchte ich dich auch nicht auch wenn ich jetzt vielleicht anders gehandelt hätte.
aber darum gehts jetzt garnicht.

ich hab vielleicht etwas überlesen deshalb frag ich noch ein paar dinge nach:

wieso sollte dein leben gefährdet gewesen sein?
wie lang war nochmal der abstand zur geburt des 1. kindes?
das ihr nicht verhütet habt war natürlich doof,klar. aber man kann es nicht rückgängig machen.

ich hatte eine freundin die auch recht schnell nach einem KS wieder schwanger wurde. die kinder sind 18 mon. auseinander. die SS machte probleme,blutungen,liegen etc...und dann gabs noch verwachsungen und plazenta praevia heißt es glaub ich.
das kind kam zu früh, ihr gings sehr schlecht bei der geburt, hatte viele probleme und hohe blutverluste und musste später nochmal operiert werden,man musste ihr die gebärmutter rausnehmen.

du musst dir wirklich psychologische hilfe holen um es zu verarbeiten und abschied nehmen zu können.
vielleicht war es besser so und du kannst irgendwann in ruhe wieder ein kind mit deinem mann planen wenn dein körper auch dazu bereit ist,alles verheilt ist.
und du kannst weiterhin für deinen sohn da sein.

ich denke du hast einfach schnell im schock gehandelt...ohne dir wirklich gedanken darüber zu machen und eine 2. meinung einzuholen.
hass dich nicht selber dafür oder mach dich runter...der arzt hatte dir dazu geraten und du hast den rat befolgt.
schau in die zukunft..und versuche damit abzuschließen.
hol dir wirklich hilfe dafür...

ich bin eigentlich auch gegen abtreibungen,wirklich.
aber wenn aus medizinischen gründen es wohl notwendig ist..was soll man da machen.
und so wie ich es verstanden habe hast du mit der temp methode verhütet,also es ist ja nicht so das du dir garkeine gedanken über verhütung gemacht hast nicht?
auch wenn diese recht unsicher ist

ach mensch,ist das traurig...das tut mir wirklich sehr leid für dich. was ist denn jetzt mit dir und deinem mann eigentlich?

LG *anja*


Mein Sohn war 7 Monate alt, als ich erneut schwanger wurde....

Mein Arzt sagte, dass es in der Spätschwangerschaft zu einem Gebärmutterriss kommen könnte, d.h. dass das Kind in die Bauchhöle rutscht und es somit zu inneren Blutungen kommen kann.... So die Worte des Arztes.....

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30. Oktober 2010 um 23:30

Ganz kurz nochmal...
ich denke aber du hättest dich für das kind entschieden wenn der arzt nicht zu einem abbruch geraten hätte.
das man erstmal keine bindung zu dem kind hat ist oft total normal,gerade wenn man noch ein anderes kleinkind hat,damit beschäftigt ist und es dazu ungeplant passiert.
war bei meinem 3. und 4. jetzt nicht anders..bei milla kam die bindung erst als sie geboren wurde und beim 4. jetzt so langsam vor SS-ende konnte mich auch nicht richtig freuen und damit anfreunden..
du hast es wirklich nur auf rat des arztes getan was wohl fast jeder gemacht hätte...
hast dabei auch an euren sohn gedacht. ..

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30. Oktober 2010 um 23:32
In Antwort auf coira_12865066

Ganz kurz nochmal...
ich denke aber du hättest dich für das kind entschieden wenn der arzt nicht zu einem abbruch geraten hätte.
das man erstmal keine bindung zu dem kind hat ist oft total normal,gerade wenn man noch ein anderes kleinkind hat,damit beschäftigt ist und es dazu ungeplant passiert.
war bei meinem 3. und 4. jetzt nicht anders..bei milla kam die bindung erst als sie geboren wurde und beim 4. jetzt so langsam vor SS-ende konnte mich auch nicht richtig freuen und damit anfreunden..
du hast es wirklich nur auf rat des arztes getan was wohl fast jeder gemacht hätte...
hast dabei auch an euren sohn gedacht. ..


Hätte der Arzt kein Veto eingelegt, wäre ich selbst nie auf die Idee gekommen, einen Abbruch in Erwägung zu ziehen....

Es wäre schwierig geworden, aber es wäre alles so schön gewesen..... Und komplett.....

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30. Oktober 2010 um 23:36

Hhhmmm...
du sagst, du schaffst den alltag und bist sonst auch fröhlich, nur abends kommt öfters die trauer hoch.
und genau DAS ist das schlimme.
im alltag verdrängst du alles und wenn du zur ruhe kommst, dann kommt alles hoch.
das ist deine art es wohl zu verdrängen.
es ist im alltag keine platz für trauer und verarbeitung.
oder sehe ich das falsch?

ich weiß zwar nicht wie es ist, einen abbruch zu machen, aber mir sind auch sehr viele schreckliche dinge passiert, ich hab nie mit jemanden darüber wirklich gesprochen, im alltag war alles in ordnung, abends kamen die tränen. eines tages war es soweit, ich konnte nicht mehr alles verheimlichen. und das ein oder andere mal bin ich heulend zusammen gebrochen.
irgendwann geht es ohne hilfe einfach nicht mehr, glaub mir.
ich hätte mir auch viel früher hilfe suchen sollen...

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31. Oktober 2010 um 2:06


ich habe gerade weinen müssen-noch nie habe ich einen abbruch von der seite der frau gesehen. immer habe ich sie verurteilt und nicht verstanden. tut mir leid... ich möchte dir mein beileid aussprechen, und wünsche dir, dass du wieder hoch kommst. ich denke, eine familientherapie wäre sehr wohltuend-auch für deinen mann.
liebe grüße

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31. Oktober 2010 um 10:40

Ich glaube
ich hätte so gehandelt wie du!
Du hast doch nun die Verantwortung für deinen SOhn übernommen! Und dafür gesorgt das er (womöglich) nicht ohne Mama aufwachsen muss! Ich bin eigendlich wie du gegen Abbrüche! DU kannst doch immer noch Kinder bekommen, wenn deine Narbe es zulässt! (achtung bitte kein gezicke ich meine kein ersatzkind oder so...ich meine nur wenn sie ein 2. möchte sollte sie warten bis der Gesundheitszustand es ohne absehbare komplikationen zulässt!)

GGLG

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31. Oktober 2010 um 12:24

Danke für die lieben Antworten
Ich bin eigentlich sehr überrascht.... Hätte nicht gedacht, dass es so friedlich abläuft, da es doch ein sehr empfindliches Thema ist, bei dem viele sehr emotional reagieren....

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31. Oktober 2010 um 12:37


Chrissy, ich glaube, du verstehst mich da falsch....

Ich gebe anderen nicht die Schuld....
Der Arzt hat mir nur seine Meinung gesagt und ich habe diese befolgt....

Ich gebe nur mir die Schuld....
Ich nehme mal an, dass ich sogar besser umgehen könnte, wenn ich die Verantwortung auf jemand anderen abwälzen könnte....

Ich bereue es zutiefst, dass ich den Schritt gegangen bin, dass ich nicht andere Ärzte um Rat gebeten habe.... Dass ich in der Situation gefühlsmäßig total abgekühlt war....

Aber passiert ist passiert.... Was wäre wenn hilft auch nicht.....

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31. Oktober 2010 um 12:44

Hallo!
Wenn man das liest hat man den Eindruck, du hast das Kind verloren und dich gar nicht dagegen entschieden.. man merkt irgendwie, dass du das damals nicht richtig entscheiden konntest und wie in Watte gepackt warst.

Ich bin sehr stark gegen Abbrüche, allerdings nur, wenn eine Ss nicht die Gesundheit des Kindes und vor allem die Gesundheit der Mutter gefährden! Das sollte immer vor gehen.

Vielleicht hättest du in einer klareren Situation den Rat eines 2ten Arztes hinzugezogen, hast du aber nicht und warst nicht in der Lage soweit zu denken.
Wie Chrissi schreibt finde ich es sehr richtig, dass man für sein Handeln selber Verantwortung übernehmen soll, im Endeffekt musst du dann "nur" mit dir ins Reine kommen - das ist besser als nem Arzt oder sonst wem zu verzeihen.

Nun trauerst du um ein Kind - auch wenn es noch so klein war. Ich kann mir gut vorstellen, dass da ne Menge Gefühle auf einen einprasseln und es auch ein Wechselbad der Gefühle ist, gerade wenn man sich denkt, dass es nun schon "fertig" in deinen Armen liegen könnte... VIELLEICHT!!! Als ich meine Tochter verloren habe (allerdings in einem ganz späten Stadium der Ss) hat es mir vor allem geholfen mich mit anderen Betroffenen zu unterhalten. Es gibt alleine im Internet ne Menge Plattformen dafür und es ist gut zu wissen, dass man nicht alleine dasteht. Darüber reden und auch zulassen, dass man es evt. bereut, sich selbst hasst dafür. (Damit will ich nicht sagen, dass es nicht viell. die richtige Entscheidung war). Man muss um das verlorene Kind trauern und ihm ein Platz im Herzen einrichten, wo es immer bei einem ist. Trauerpflege ist wichtig, denn es ist nun mal ne große Sache für dich gewesen Ich habe mir auch angewöhnt mit meinem Sternenkind für sprechen (wie, wenn man betet oder so) und es auch in mein Leben zu lassen. Dann ist es nicht ganz so verloren... wenn du verstehst was ich meine. Ich hoffe, du hast einen Punkt, wo du hin kannst um um das Kind zu trauern.. ich weiß nicht, aber normalerweise gibt es auch für frühe Aborte eine Beerdigung.

Ich finde es sehr sehr schade, dass der Arzt dir nicht mehr Mut gemacht hat und dir unter die Arme gegriffen hat - du bist ja nicht die erste Frau, die so kurz nach der ENtbindung mit KS wieder s wird und du somit etwas weniger beeinflusst gewesen wärst und eine freie Entscheidung hättest treffen können.

Du wirst es schaffen damit zu leben und die Seele vom Kleinen wartet vielleicht auf ein nächstes Kind um zu dir zu kommen.. nunja, das sind so Vorstellungen, die es einfach leichter machen.

Ich drück dich unbekannter Weise und bewundere deinen Mut es hier zu schreiben.

LG JULIA mit Emma im Herzen.. weißt du, ob es ein Junge oder Mädchen geworden wäre?

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31. Oktober 2010 um 12:46


Ich finde es super, dass du es durchgezogen hast....


So sollte es sein.....

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31. Oktober 2010 um 13:09

Ich finde es doch erstaunlich
dass hier so kein einziger Stänkerkommentar kommt!

Wenn ich mich da so an die diversen Threads bezüglich Musikpoh erinnere, wo es ja schier unvorstellbar war, wie man SOWAS überhaupt in Erwägung ziehen konnte, denn es wäre ja gar nicht sicher, ob das Kind nicht doch hätte gerettet werden können.....

Respekt, dass hier kein einziger Kommentar kommt nach dem Motto "Du bist ja nichtmal sicher gewesen, ob das nicht doch alles hätte werden können und treibst ein gesundes Kind ab!"

Zumal sich laut meiner Erinnerung doch auch einige der Stänkerer auch hier geäussert haben? Oder hab ich das falsch in Erinnerung?

Zum Thema an sich: Ich denke persönlich, wenn die Gefahr besteht, dass die Mutter stirbt, wenn sie das Kind austrägt, hat sie genauso das Recht über das ungeborene Leben zu "bestimmen", als wenn sie vor der Frage steht, ob sie ein schwerstbehindertes Kind bekommen soll oder eben eine Spätabtreibung durchführt! Es geht in beiden Fällen um eine Abtreibung....

Ich rate Dir, wenn Du noch immer so ein grosses Problem damit hast, dann wende Dich an eine Selbsthilfegruppe oder sowas! Ich denke nicht, dass man das allein schafft..... Ich würde mir an Deiner Stelle professionelle Hilfe suchen.....

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31. Oktober 2010 um 13:57

Wenn man weiß, dass man momentan kein Kind
möchte, dann sollte man (Frau und Mann) verantwortungsbewusst genug sein, um RICHTIG zu verhüten!

Ich denke, sie wird hier nicht verurteilt, weil sie
a) es schon getan hat
b) mit der Situation nicht zurecht kommt und
c) zu dem Zeitpunkt scheinbar das Ganze nicht richtig realisiert hat bzw. unter Schock stand.
Und der Punkt b ist wirklich schon Strafe genug (vielleicht gerecht?).

Ich persönlich wäre eher dafür, dass man das Kind austrägt und bei sich behält oder wenn es nicht anders geht zur Adoption frei oder in eine Pflegefamilie gibt. Es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten und man muss bei diesen Lösungen nicht immer das Kind gleich ganz abgeben.

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31. Oktober 2010 um 14:01
In Antwort auf darkangel0707

Wenn man weiß, dass man momentan kein Kind
möchte, dann sollte man (Frau und Mann) verantwortungsbewusst genug sein, um RICHTIG zu verhüten!

Ich denke, sie wird hier nicht verurteilt, weil sie
a) es schon getan hat
b) mit der Situation nicht zurecht kommt und
c) zu dem Zeitpunkt scheinbar das Ganze nicht richtig realisiert hat bzw. unter Schock stand.
Und der Punkt b ist wirklich schon Strafe genug (vielleicht gerecht?).

Ich persönlich wäre eher dafür, dass man das Kind austrägt und bei sich behält oder wenn es nicht anders geht zur Adoption frei oder in eine Pflegefamilie gibt. Es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten und man muss bei diesen Lösungen nicht immer das Kind gleich ganz abgeben.

Aber bei diesen Möglichkeiten
könnte man die Fassade einer perfekten Familie nicht beibehalten. Ich denke, dass das die Meisten abschreckt.

Aber was bringt es einem, wenn man heimlich abtreibt und man daran kaputt geht?

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31. Oktober 2010 um 14:07

Naja
aber die Threadstellerin sagt doch selbst, wie fahrlässig sie bei diesem Thema gehandelt hat - uns sowas verstehe ich nicht!

Wenn sie trotz Pille schwanger geworden wäre, okay. Aber so doch nicht!

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31. Oktober 2010 um 14:21

Das mit Musikpoh
habe ich nicht mitbekommen! Deswegen kann ich dazu nichts sagen.

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31. Oktober 2010 um 14:45

Das mit den Möglichkeiten
einer Adoption oder Pflegefamilie war jetzt eher allgemein gedacht.
Ich habe da eher an Frauen oder Mädchen gedacht, bei denen das Kind gerade nicht in die Lebensplanung passt.

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31. Oktober 2010 um 18:21

Hm...
Nun möchte ich doch auch mal etwas hierzu sagen, obwohl ich immer nur mitgelesen und nicht mitgeschrieben habe. Ich denke, das niemand hier möchte das Rauchmelder fertiggemacht wird, nur weil alle sagen "bei Musikpoh wurde gestänkert und hier nicht" Ich denke eher es geht hier allein um das Verständnis, wieso bei Musikpoh nicht auch alle so friedlich reagiert haben. Natürlich darf hier jeder seine Meinung vertreten, ich denke jedoch, das man sich in solchen Fällen, wo Mütter um ihr Kind trauern (was ja beide gleichermaßen tun) etwas zurückhalten könnte.

Ich denke auch, das die Aussage von Musikpoh "Ich habe mein Kind gehen lassen müssen" bestimmt nicht so gemeint ist wie das hier einige auffassen. Sie hat ja auch nicht gesagt, das sie keine Lust hat nem "Behinderten Sabber abzuwischen". Das hat nichts mit Lust zu tun, sondern damit ob man sich körperlich und psychisch in der Lage dazu fühlt, vor allem wenn man noch ein kleines Kind zu versorgen hat. Ehrlichgesagt tut sie mir leid...auch wenn ich jetzt gerade selber was dazu schreibe, aber nichtmal in diesem Thread, womit sie NICHTS zu tun hat könnt ihr (ich spreche damit nicht alle an) aufhören euch über ihre Abtreibung das Maul zu zerreißen. Diese Frau trauert genauso, wie jeder andere Mensch auch, dessen Kind gestorben ist.

Zu Rauchmelder kann ich nur sagen: Ich wünsche dir ganz viel Kraft um das Geschehene zu verarbeiten. Ich habe eine Freundin, die war in einer ähnlichen Situation...ja,sicherlich braucht es seine Zeit, aber glaub mir, es wird besser.

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31. Oktober 2010 um 18:31


Danke Cong...

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31. Oktober 2010 um 20:26

Danke euch
Ich werde mir Hilfe suchen....

Ich hab mir heute Mittag schon ein paar Adresse und Telefonnummern rausgesucht und werde morgen mal schauen, wer in Kürze ein offenes Ohr für mich hat....

Ihr habt mir schon sehr geholfen und ich bin sehr dankbar, dass keine bösen, verletzenden Wörter gefallen sind.....

Liebe Grüße

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31. Oktober 2010 um 23:35

Waaaaaaahhhhh!
Oh nein...euch beide meinte ich doch damit garnicht Ich meinte damit eher die Leute, die damals bei Musikpoh so blöd reagiert haben und jetzt schonwieder hier ihre Meinung dazu kund tun und sagen, was sie falsch ausgedrückt hat und Rauchmelder nicht. Vielleicht habe ich mich etwas undeutlich ausgedrückt, tut mir leid Aber euch meinte ich echt überhaupt nicht mit dem "Mäuler zerreißen"

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1. November 2010 um 0:30

Hallo..
auch ich habe den Verlauf hier erst einmal beobachtet.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es schwer ist eine ungewollte Schwangerschaft zu realisieren. Mir ist das selbe widerfahren.
Wobei ich dazusagen muss, dass ich eigentlich rießig froh sein sollte, überhaupt meine Tochter heute in den Armen halten zu dürfen.

(Kurz zum Hintergrund meiner Freude trotz ungewollter SS)
Ich nehme seit 4 Jahren ein und dieselbe Pille. Meine damalige Frauenärztin hat mich weder gewogen noch gemessen um die Pille individuell auf mich abzustimmen. Also nahm ich 4 Jahre eine auf mich FALSCH abgestimmte Pille. Sie war für meinen Körper zu hoch dosiert, sodass mein Körper und mein Hormonhaushalt sich irgendwann wehrte.
Mein derzeitiger FA entließ mich nachdem ich von meiner SS erfuhr mit Folgenden Worten "Freuen Sie sich über Ihr Kind, es hätte viel schlimmer kommen können - zur Unfruchtbarkeit)

Ich kann deine Sorge und deine Vorwürfe in gewisser Hinsicht total verstehen. Sicher kommen auf deinen Text Sachen wie "..richtig verhüten" usw.
Aber dich in irgendeiner Weise zu verurteilen ist sehr unangebracht.
Ich weiß nicht, wie ich an deiner Stelle reagiert hätte.

Hätte ich dem Wurm unter meiinem Herzen eine Chance gegeben obwohl ich wusste, dass für mich möglicherweise das Leben auf dem Spiel steht ?

Ich weiß es nicht.
Im Nachhinein ist es schwer zu sagen was das Richtige war.
Nur kann auch ich dir nur raten professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und dir alles alle gute für die Zukunft zu wünschen !

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1. November 2010 um 13:07


Wow....
Ich rufe gerade bei einem nahegelegenem Psychotherapeuten an und bitte um einen Termin....

Erkläre kurz worum es geht....

"Haben Sie Suizidgedanken? Haben Sie den Drang, sich selbst zu verletzen oder anderen in Ihrer Umgebung?!

NEIN, NATÜRLICH NICHT!!!!!!!!

"Dann lassen Sie mich mal schauen... Den nächsten Termin kann ich Ihnen Mitte Februar anbieten!"....

Habe dankend abgelehnt....

Im Februar? Man sind die ausgebucht....
Und was sollten diese Fragen? Hätte ich "ja" gesagt, hätte ich wohl diese Woche noch einen Termin bekommen, was?

Tzzzzz....

Naja, schauen wir mal weiter... Und ich muss ehrlich sagen, dass es mir irgendwie besser geht..... Jetzt, wo ich versuche, das Problem anzupacken......

Danke euch nochmal.....

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1. November 2010 um 14:29


Ja, schon verständlich....

Wäre ja auch sehr schlimm, wenn es anders wäre und wirklich dringende Fälle warten müssten....

War eben nur sehr verblüfft über die Fragen.... Ist das erste Mal, dass ich einen Termin bei so einem Arzt mache....

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17. November 2010 um 20:55


verstehe dass du dir deinen körper nicht ruinieren willst- dein hirn kannst du dir ja schonnicht ruinieren.

unglaublich....

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18. November 2010 um 2:54

Butterflies
koooooooooooooooooooooootz

mehr fällt mir zu dir nicht ein

@rauchmelder
ich bin auch total gegen abtreibung aber
bei dir hatte es gesundheitliche gründe du hast es nicht einfachso gemacht wenn euch beiden etwas passiert wäre hätte dein kleiner auch keine mama mehr
mach dir bitte keine vorwürfe ich weis das ist leicht gesagt aber es ändert nichts ausser das du dich selber kaputt machst

kopf hoch

lg

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