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Es passt nicht hier rein, aber kann mir jemand Tipps zum Thema Mobbing geben?

6. Januar 2014 um 18:32

Hallo,

Weiss jemand wo man sich alles hin wenden kann, wenn man auf Arbeit gemobbt wird und zwar so schlimm, dass man es auch körperlich sieht und bemerkt.
Es geht nicht um mich, aber ich würde gerne helfen, denn die Person ist sehr hilflos. Nach mehreren Versuchen wieder auf Arbeit zu bleiben, ist sie jetzt wieder krank geschrieben, doch sie denkt, dass der Arzt sie nicht ständig krank schreiben wird. Er weiss aber von allem und hat auch ein Attest ausgestellt, wo drin steht, dass die Person versetzt werden muss. Allerdings würde diese Versetzung nichts ändern :'(. Sie kann aber auch nicht kündigen, da sie dann mindestens 3 Monate ohne Geld und Krankenversicherung da steht. Gekündigt wird sie aber auch definitiv nicht, da sie ihr dann eine sehr hohe Abfindung zahlen müssten.

Weiss jemand was es für Möglichkeiten gibt? Wo man sich hinwenden kann um Informationen zu bekommen usw?


Ich danke euch schon mal im voraus!
Liebe Grüße!

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6. Januar 2014 um 18:51

Wenn der Arzt
Deiner Bekannten ein Attest ausstellt, dass auf sein Anraten hin die Arbeitsstelle gekündigt wurde (eben weil eine Weiterbeschäftigung gesundheitliche Einschränkungen zur Folge hätte), dann kommt es auch bei Kündigung durch die Arbeitnehmerin NICHT zu einer Sperre von 3 Monaten...

VG

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6. Januar 2014 um 18:52
In Antwort auf xjaanbosx

Wenn der Arzt
Deiner Bekannten ein Attest ausstellt, dass auf sein Anraten hin die Arbeitsstelle gekündigt wurde (eben weil eine Weiterbeschäftigung gesundheitliche Einschränkungen zur Folge hätte), dann kommt es auch bei Kündigung durch die Arbeitnehmerin NICHT zu einer Sperre von 3 Monaten...

VG

Vergessen-
wenn sie das so auf dem Arbeitsamt vorträgt, bekommt sie dort ein Formular, was durch den behandelnden Arzt ausgefüllt wird und als so ein o.g. Attest fungiert...

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6. Januar 2014 um 19:23

Ganz einfach..
weil man wenn man gemobbt wird keine Kraft für alles hat...
Ich war selbst monatelang wegen Mobbing krankgeschrieben, hab dann gekündigt und Arbeitslosengeld bezogen (wie oben schon erwähnt mit Formular und Begründung geht das). Hatte das Glück dass mein Mann gleichzeitig versetzt wurde und wir so woanders ganz neu anfangen konnten.

Ich würde ihr dringend raten sich erstmal weiter krankschreiben zu lassen. Gleichzeitig soll sie eine Kur beantragen (das kann ruhig der AG noch zahlen) und in der Kur kann sie Kraft tanken um danach zu kündigen. So tät ich's im Nachhinein machen...Meist ist die Kiste so verfahren dass man mit niemandem in der Firma ernsthaft darüber sprechen kann...

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6. Januar 2014 um 20:10

Ich glaube, ich sehe hier eine Antwort nicht
Steht zwar da 4 antworten, aber ich sehe nur 3. Komisch.

Also eine kur hat sie schon deswegen gemacht. Bisher eskalierte es immer und danach war erst mal Ruhe, aber seit sie jetzt vor Weihnachten bei der grossen chefin war, gehts nicht mehr schlimmer.

Aber das mit dem Formular vom Amt werde ich ihr sagen.
Sie ist leider schon etwas älter und ich vermute, sie hat angst ins harz 4 zu rutschen. Bisher hat sie eher sehr gut verdient.

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6. Januar 2014 um 20:20
In Antwort auf sfsp

Ich glaube, ich sehe hier eine Antwort nicht
Steht zwar da 4 antworten, aber ich sehe nur 3. Komisch.

Also eine kur hat sie schon deswegen gemacht. Bisher eskalierte es immer und danach war erst mal Ruhe, aber seit sie jetzt vor Weihnachten bei der grossen chefin war, gehts nicht mehr schlimmer.

Aber das mit dem Formular vom Amt werde ich ihr sagen.
Sie ist leider schon etwas älter und ich vermute, sie hat angst ins harz 4 zu rutschen. Bisher hat sie eher sehr gut verdient.

Sie hat doch erstmal
Anspruch auf ALG1... da muss sie doch gar nicht an Hartz4 denken... Wenn sie gut verdient hat, dann wird sie auch damit zurecht kommen.
Das Problem an Mobbing ist ja, dass die Dauer das Ganze so schlimm macht. Man ist nachher so klein und eingeschüchtert, dass man an sich selbst zweifelt, nur noch mit Bauchweh zur Arbeit geht und gar kein Gefühl mehr für Gut und Böse hat. Man lässt sich viel zu lang auf die Spielchen der Mobber ein und es ist schier unmöglich, sich aus seiner Rolle zu befreien.
Man muss sich einfach klar machen, dass diese Menschen wertvolle Lebenszeit rauben, inklusive sämtlicher Lebensqualität. Und man lebt nur einmal. Im schlimmsten Fälle wird man dadurch so krank, dass man einen Infarkt o.ä. erleidet. WOFÜR??!! Sie wird sich so befreit fühlen, Deine Bekannte. Niemand muss sich für irgendeine Arbeit so krank machen lassen, niemand... Bitte, rede mit ihr, immer und immer wieder.... Mobbing strickt seine hässlichen Krakenarme in alle Lebensbereiche, sowas wie ein Privatleben existiert nicht mehr. Der erste Gedanke im Urlaub ist der an die Arbeit und all die anderen befassen sich damit, wie lang es noch bis zum nächsten Arbeitstag dauert....

VG

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6. Januar 2014 um 20:56

...
Hi du,

ich würde ihr raten, sich vom Hausarzt an einen Psychologen überweisen zu lassen!
Also, vordringlich erstmal an einen Facharzt, der sie dann auch längerfristig krankschreiben und falls vorübergehend notwendig mit Medis versorgen kann. Und dann einen Therapieplatz suchen, am besten auch erstmal ne Kur machen, wie unten schon vorgeschlagen.
Ich vermute, dass deine Freundin sich zuviel bieten lässt, sich nicht gut wehren kann - das wäre "klassisch". Um das hinzukriegen, ist sie in einer Therapie am besten aufgehoben.
Wie ist das denn an ihrer Arbeitsstelle, wenn sie schon bei der obersten Chefin war - wird da nicht mal eingegriffen? Oder spielen die das runter? Wenn sogar der Hausarzt ein Attest ausstellen würde - ist das denen denn egal?

Tiri

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7. Januar 2014 um 7:46
In Antwort auf xjaanbosx

Sie hat doch erstmal
Anspruch auf ALG1... da muss sie doch gar nicht an Hartz4 denken... Wenn sie gut verdient hat, dann wird sie auch damit zurecht kommen.
Das Problem an Mobbing ist ja, dass die Dauer das Ganze so schlimm macht. Man ist nachher so klein und eingeschüchtert, dass man an sich selbst zweifelt, nur noch mit Bauchweh zur Arbeit geht und gar kein Gefühl mehr für Gut und Böse hat. Man lässt sich viel zu lang auf die Spielchen der Mobber ein und es ist schier unmöglich, sich aus seiner Rolle zu befreien.
Man muss sich einfach klar machen, dass diese Menschen wertvolle Lebenszeit rauben, inklusive sämtlicher Lebensqualität. Und man lebt nur einmal. Im schlimmsten Fälle wird man dadurch so krank, dass man einen Infarkt o.ä. erleidet. WOFÜR??!! Sie wird sich so befreit fühlen, Deine Bekannte. Niemand muss sich für irgendeine Arbeit so krank machen lassen, niemand... Bitte, rede mit ihr, immer und immer wieder.... Mobbing strickt seine hässlichen Krakenarme in alle Lebensbereiche, sowas wie ein Privatleben existiert nicht mehr. Der erste Gedanke im Urlaub ist der an die Arbeit und all die anderen befassen sich damit, wie lang es noch bis zum nächsten Arbeitstag dauert....

VG

Das werde ich machen.
Ich werde sie bestärken wo ich nur kann.

Danke dir!

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7. Januar 2014 um 7:56
In Antwort auf tirima

...
Hi du,

ich würde ihr raten, sich vom Hausarzt an einen Psychologen überweisen zu lassen!
Also, vordringlich erstmal an einen Facharzt, der sie dann auch längerfristig krankschreiben und falls vorübergehend notwendig mit Medis versorgen kann. Und dann einen Therapieplatz suchen, am besten auch erstmal ne Kur machen, wie unten schon vorgeschlagen.
Ich vermute, dass deine Freundin sich zuviel bieten lässt, sich nicht gut wehren kann - das wäre "klassisch". Um das hinzukriegen, ist sie in einer Therapie am besten aufgehoben.
Wie ist das denn an ihrer Arbeitsstelle, wenn sie schon bei der obersten Chefin war - wird da nicht mal eingegriffen? Oder spielen die das runter? Wenn sogar der Hausarzt ein Attest ausstellen würde - ist das denen denn egal?

Tiri

Danke.
Ja, es ist ihnen dort egal. Seit dem sie von dem Attest wissen, meinen sie nur noch sie wäre schuld und sie ist krank. Mittlerweile ist sie krank. Allerdings durch diese Leute und die halten zusammen. Sie ist ein sehr sensibler Mensch. Sie meinen, woanders wird es ihr noch schlimmer ergehen und sie hätte es dort gut. Doch ich kenne die Geschichten dort jetzt seit vielen Jahren. Das dort scheinen frustrierte Frauen zu sein, die nach aussen hin alles haben, geld, haus, mann, Kinder... ihren Frust lassen sie auf arbeit an den schwächeren aus. Und da sie immer jedem helfen möchte, ist sie erst recht angreifbar und natürlich hat sie viel Angst was aus ihr wird.
Aber mittlerweile geht es nicht mehr. Sie ist am ende. Und da es sich durch die Gespräche mit den 2 chefinnen nun zum schlimmsten verändert hat, wird das auch nix mehr dort werden. Sie hat ausgesprochen was nicht ok ist und dass die Chefin z.b. ihre Schweigepflicht gegenüber Mitarbeitern verletzt und nun ist sie der bumann.

Ich werde sie auf jeden fall unterstützen.

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7. Januar 2014 um 11:40

Wenn das
für betroffene Personen so einfach wäre, gäbe es kein effektives Mobbing und auch keine Opfer. Das ist ein ganz Komplexes Thema, was nicht einfach mit neu bewerben oder beraten lassen gern ist. Man ist klein, man schämt sich... Man ist kraftlos und hat große Existenzängste...
Wer das nicht miterlebt hat, der kann eigentlich gar nicht wirklich Wissen, wovon man spricht.

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7. Januar 2014 um 12:20
In Antwort auf sfsp

Danke.
Ja, es ist ihnen dort egal. Seit dem sie von dem Attest wissen, meinen sie nur noch sie wäre schuld und sie ist krank. Mittlerweile ist sie krank. Allerdings durch diese Leute und die halten zusammen. Sie ist ein sehr sensibler Mensch. Sie meinen, woanders wird es ihr noch schlimmer ergehen und sie hätte es dort gut. Doch ich kenne die Geschichten dort jetzt seit vielen Jahren. Das dort scheinen frustrierte Frauen zu sein, die nach aussen hin alles haben, geld, haus, mann, Kinder... ihren Frust lassen sie auf arbeit an den schwächeren aus. Und da sie immer jedem helfen möchte, ist sie erst recht angreifbar und natürlich hat sie viel Angst was aus ihr wird.
Aber mittlerweile geht es nicht mehr. Sie ist am ende. Und da es sich durch die Gespräche mit den 2 chefinnen nun zum schlimmsten verändert hat, wird das auch nix mehr dort werden. Sie hat ausgesprochen was nicht ok ist und dass die Chefin z.b. ihre Schweigepflicht gegenüber Mitarbeitern verletzt und nun ist sie der bumann.

Ich werde sie auf jeden fall unterstützen.

...
Hi du,

das mag jetzt erstmal übel klingen - aber zu einem Teil ist sie wirklich "selber schuld". Bewusst in "..." geschrieben, denn Schuld ist da was relatives!!
Soll heissen: Es gibt Verhaltens-/Persönlichkeitsmuster, die jemand zum Opfer werden lassen. Sensibiltät ist eines davon. Und genau an denen muss sie arbeiten, sonst wird sie über kurz oder lang untergehen, auch an einer anderen Stelle!

Bitte nicht falsch verstehen: Das Verhalten der anderen (Kolleginnen, Chefin) ist definitiv nicht in Ordnung - aber wenn deine Freundin was verändern will, muss sie auch bei sich anfangen. Nicht die Sensibilität verändern, aber andere Wege finden damit umzugehen, zum Beispiel.

Unterstütze sie, sie braucht jemand der ihr Mut macht, sie begleitet!!

Tiri

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5. Februar 2014 um 15:44

Mit gutem grund
also einem attest vom arzt , könnte sie schon kündigen. sicherheitshalber sollte sie aber vorher mit einem anwalt sich beraten. gibts keinen betriebsrat oder ne gewerkschadft , die für sie zuständig sind??

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5. Februar 2014 um 15:45
In Antwort auf ano100

Mit gutem grund
also einem attest vom arzt , könnte sie schon kündigen. sicherheitshalber sollte sie aber vorher mit einem anwalt sich beraten. gibts keinen betriebsrat oder ne gewerkschadft , die für sie zuständig sind??

Also sie würde mit dem arztlichen attest
keine sperre kriegen.

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