Home / Forum / Mein Baby / Es wird wieder gestreikt in den Kitas

Es wird wieder gestreikt in den Kitas

21. April 2016 um 6:23 Letzte Antwort: 27. April 2016 um 19:34

meinen Kaffee heute früh trinke ich darauf, dass die Verhandlungen nicht schon wieder wochenlang andauern wie letztes Jahr....

Mehr lesen

22. April 2016 um 17:02

Erzieherjob in der Kita kann nicht mit jedem anderen
Beruf verglichen werden. Es geht tatsächlich um die Relevanz und Anerkennung dieses Berufes. Erst wenn sie streiken merken wir tatsächlich wie sehr die meisten auf sie angewiesen sind!!!
Wenn VerkäuferInnen ( weil hier Wurstverkäufer genannt wurde) ankündigen zu streiken, dann können wir uns darauf vorbereiten, wir können Essen vorkaufen und lagern, wir können bei Freunden und Bekannten nachfragen usw.

Die Bahn streikt ja auch öfters, aber notfalls fährt man mit dem Auto, mit dem Ersatzbus oder organisiert Fahrgemeinschaften oder man muss ein, zwei Stunden früher zur Arbeit fahren

Aber wenn die Betreuung fehlt, dann wirds problematisch. Verwandten wohnen weit weg, Freunde/Bekannte arbeiten alle, für die Kinder ist es zu stressig, jeden Tag eine anderen Babysitter zu haben, der Urlaub platzt, Arbeitsstunden fehlen, Lohn wird geküwrzt usw. us.
Soziale Berufe sind immer noch im Vergleich zu anderen Berufen schlechter bezahlt, werden seltener unterstützt- weil sie im kapitalistischen System kein materiellen Gewinn erzielen
Der Erzieherjob wird für die Arbeit und Wichtigkeit die sie leisten viel zu wenig bezahlt.
Ja klar, Frisöre verdienen auch nicht viel--- aber was passiert, wenn sie streiken? Nichts. Unsere Haare werden länger.

Und fehlende Anerkennung und Respekt sieht man ja schon hier: sie trinken nur Kaffee, sitzen rum, haben den ganzen Kinder um sich- was jaimmer sooooo schööön und toll ist

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. April 2016 um 19:29

An Villeneuve und Co....
....Und nur weil es noch beschissener bezahlte Jobs gibt und Jobs mit noch mieseren Arbeitsbedingungen dürfen Erzieher jetzt nix unternehmen sondern sollen wie man so schön sagt "klappe halten, weiter dienen"? Man braucht nicht darüber zu diskutieren das Jobs bei denen 1000 netto und weniger rauskommen ganz furchtbar sind, das sowas eigentlich verboten gehört weil die staatliche Zuwendung ja fast höher wäre.

Ich bleibe dabei, 1300-1500 netto ist gerade noch ok, aber es ist kein gutes Gehalt. Mit Kindern schon mal gar nicht.

Und es ist ja ganz toll das Erzieher mehr bekommen würden wenn sie vollzeit angestellt wären....hilft Ihnen das wenn sie die Chance dazu nicht haben?

Zu der Art und Weise wie hier teilweise die Arbeitsbedingungen und der stresspegel heruntergespielt und beschönigt werden sag ich lieber nix. Das ist einfach nur peinlich. Und auch da gilt, es wird nicht besser nur weil es anderen noch schlechter geht.

Ich finde das ist einfach ein falscher Denkansatz....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. April 2016 um 19:39
In Antwort auf 000ashni000

An Villeneuve und Co....
....Und nur weil es noch beschissener bezahlte Jobs gibt und Jobs mit noch mieseren Arbeitsbedingungen dürfen Erzieher jetzt nix unternehmen sondern sollen wie man so schön sagt "klappe halten, weiter dienen"? Man braucht nicht darüber zu diskutieren das Jobs bei denen 1000 netto und weniger rauskommen ganz furchtbar sind, das sowas eigentlich verboten gehört weil die staatliche Zuwendung ja fast höher wäre.

Ich bleibe dabei, 1300-1500 netto ist gerade noch ok, aber es ist kein gutes Gehalt. Mit Kindern schon mal gar nicht.

Und es ist ja ganz toll das Erzieher mehr bekommen würden wenn sie vollzeit angestellt wären....hilft Ihnen das wenn sie die Chance dazu nicht haben?

Zu der Art und Weise wie hier teilweise die Arbeitsbedingungen und der stresspegel heruntergespielt und beschönigt werden sag ich lieber nix. Das ist einfach nur peinlich. Und auch da gilt, es wird nicht besser nur weil es anderen noch schlechter geht.

Ich finde das ist einfach ein falscher Denkansatz....

Ashni
So sehe ich das auch!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. April 2016 um 20:57
In Antwort auf 000ashni000

An Villeneuve und Co....
....Und nur weil es noch beschissener bezahlte Jobs gibt und Jobs mit noch mieseren Arbeitsbedingungen dürfen Erzieher jetzt nix unternehmen sondern sollen wie man so schön sagt "klappe halten, weiter dienen"? Man braucht nicht darüber zu diskutieren das Jobs bei denen 1000 netto und weniger rauskommen ganz furchtbar sind, das sowas eigentlich verboten gehört weil die staatliche Zuwendung ja fast höher wäre.

Ich bleibe dabei, 1300-1500 netto ist gerade noch ok, aber es ist kein gutes Gehalt. Mit Kindern schon mal gar nicht.

Und es ist ja ganz toll das Erzieher mehr bekommen würden wenn sie vollzeit angestellt wären....hilft Ihnen das wenn sie die Chance dazu nicht haben?

Zu der Art und Weise wie hier teilweise die Arbeitsbedingungen und der stresspegel heruntergespielt und beschönigt werden sag ich lieber nix. Das ist einfach nur peinlich. Und auch da gilt, es wird nicht besser nur weil es anderen noch schlechter geht.

Ich finde das ist einfach ein falscher Denkansatz....

.
Und ich bleibe dabei, es müssen Bruttogehälter und Vollzeitarbeit verglichen werden. Sonst wird die Statistik schlichtweg verfälscht. Es könnte ja jeder kommen und die Arbeiter im Einzelhandel auf 400 EUR-Basis als Argument für den schlechten Durchschnittslohn in der Branche kommen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. April 2016 um 20:58

Ach
mir sind die Gehälter der Erzieher langsam genauso egal, wie den Erziehern die Jobs der Eltern. Machen sich ja auch kein Kopf drum.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. April 2016 um 21:18
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Und ich bleibe dabei, es müssen Bruttogehälter und Vollzeitarbeit verglichen werden. Sonst wird die Statistik schlichtweg verfälscht. Es könnte ja jeder kommen und die Arbeiter im Einzelhandel auf 400 EUR-Basis als Argument für den schlechten Durchschnittslohn in der Branche kommen.

Ah...
...Es geht also um Statistik.... Na dann ^^

Der 400-euro jobber im Einzelhandel kann sich aber Problemlos nen vollzeitjob suchen.

Wenn ich richtig informiert bin ist das bei Erziehern nicht so einfach.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. April 2016 um 21:36

Wow
wie können manche nur so schäbig über diesen Beruf reden?
Was berechtigt einen denn dazu zu denken,dass das Gehalt der Tätigkeit angepasst zun sein hat?

Tja da hat die Tante doch selbst schuld,hätt sie eben was bessers gelernt.
Erzieherin. Ts. Was will sie denn? Die hat auf mein Kind aufzupassen und sonst nichts.

Wenns keine Erzieherinnen mehr gäbe,dann könnte so manche Dame hier gucken wie sie ihren natürlich so viel besseren Job machen kann.

Aber gut versorgen sollen die eure Kinder dann schon?
Na ich hoffe mal die bringen euren Kindern eines bei, Respekt vor jedem Beruf zu haben und das Anrecht darauf mehr Lohn zu bekommen,der hier wirklich nicht hoch ist.
Bah, der größte Feind der Mütter und Frauen sind wir doch selbst.


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. April 2016 um 21:48

.
Das sehe ich auch so. Das perfide ist, wie unten schon geschrieben, dass die AG (Kitaträger) sogar vom Streik profitieren: Statt Entlohnung der Erzieher zahlt die Gewerkschaft das Streikgeld. Im Gegenzug dazu erhalten sie nscheinend weiterhin vom Jugendamt die volle Bezuschussung des Platzes. Was für eine brilliante Ausgangslage für den Träger. Da besteht doch gar kein Interesse am Streikende.

Im Gegenzug dazu rotieren Familien wegen der ausfallenden Betreuung ihrer Kinder, es wird für ein schlechtes Arbeitsklima gesorgt wenn die Kinderlosen wiederholt für die ausfallenden Kollegen mit Kleinkindern einspringen müssen, und die familienfreundlichen Arbeitgeber, die willens sind Eltern einzustellen und Teilzeit anzubieten, kriegen die volle Breitseite ab, während familienunfreundliche Arbeitgeber quasi nicht tangiert sind.
Was für ein gesellschaftlicher Gewinn!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. April 2016 um 22:20

Dann
Sag doch, WIE die Erzieher sonst ein wirksames (!) Zeichen setzen können. Vielleicht wird es ja als universalwaffe eingesetzt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. April 2016 um 22:26
In Antwort auf an0N_1189688999z

Dann
Sag doch, WIE die Erzieher sonst ein wirksames (!) Zeichen setzen können. Vielleicht wird es ja als universalwaffe eingesetzt.

.
Das habe ich bereits unten geschrieben: Z.B. durch Sitzstreiks vorm Rathaus. Großangelegte Demos mit den Eltern zusammen. Blockieren des öffentlichen Lebens. Die Verhandlungspartner daheim abholen und zum Verhandlungstisch eskortieren. Das Thema muss an die große Öffentlichkeit. Sonst wird es nur als Gedöhns-Problem von Eltern angesehen und Eltern bekommen zukünftig Probleme bei der Stellensuche, weil jeder Arbeitgebe das frühjährliche Betreuungsproblem sieht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. April 2016 um 22:54

Nein ich weiß
Es war auch mit einem Augenzwinkern geschrieben. Ja, Streiks sind nicht optimal und treffen vor allem die Eltern. Anders als durch Streiks können sich die Erzieher momentan eben kein Gehör verschaffen. Vielleicht sollten die Eltern etwas für bessere Umstände und Arbeitsbedingungen in Kitas tun. Bspw. wenn der vorgeschriebene Personalschlüssel mal wieder nicht eingehalten werden kann, weil der Träger niemanden einstellt.

Aber man kann eben keine 3 oder mehr fehlende Arbeitskräfte "wegorganisieren", sodass die Erzieher entlastet werden. Man kann auch nicht oder kaum mit den Trägern irgendwie konstruktiv reden, da kommt "...oder Sie müssen streiken/...wenden Sie sich an Ihre Gewerkschaft/etc.". Man kann nur über die Gewerkschaft etwas erreichen und deren erstes Mittel ist momentan der Streik.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. April 2016 um 22:56
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Das habe ich bereits unten geschrieben: Z.B. durch Sitzstreiks vorm Rathaus. Großangelegte Demos mit den Eltern zusammen. Blockieren des öffentlichen Lebens. Die Verhandlungspartner daheim abholen und zum Verhandlungstisch eskortieren. Das Thema muss an die große Öffentlichkeit. Sonst wird es nur als Gedöhns-Problem von Eltern angesehen und Eltern bekommen zukünftig Probleme bei der Stellensuche, weil jeder Arbeitgebe das frühjährliche Betreuungsproblem sieht.

Und wann soll das passieren
Wenn nicht wöhrend der regulären Betreuungszeit?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
22. April 2016 um 23:26

Ich kann ja nur
Von meinen Erfahrungen und denen der Bekannten berichten. Zwei gingen zum Träger und forderten mehr (jeweils mit Kollegen). Da wurden sie einfach abgewiesen mit eben jenem Verweis auf die Gewerkschaft.

Ich stimme dir zu, dass die Gewerkschaften im ö.D. sehr dem AG zugetan sind aber ohne kommt man eben nicht weit, weil viele Angst um ihren Job und Sorge wegen des Betriebsklimas haben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 0:02
In Antwort auf an0N_1189688999z

Und wann soll das passieren
Wenn nicht wöhrend der regulären Betreuungszeit?

.
Wie unten geschrieben, 1 Woche solcher effektiver hauruck-aktionen würden sicherlich die meisten Eltern unterstützen. Besser als 6 Wochen den Trägern die Kohle in den hintern zu blasen, und sich von verdi für muskelspiele instrumentalisieren lassen auf jeden Fall.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 9:10

Na ja
Wenn ich deinen Text so lese, dann sehe ich dennoch, dass eher mehr Erzieher eingestellt werden sollten als der einzelnen Person mehr Geld zu geben. Die Überforderung wird doch nicht weniger, wenn man mehr Geld bekommt. Und weiterhin lese ich, dass weitere Tätigkeiten (wie dieses Listenführen) auch als Arbeitszeit gezählt werden sollen.

Ich finde einfach die Argumente passen nicht zu den Forderungen. In meinen Ohren klingt das als würde jemand ein Eis haben wollen, weil heute Nacht Vollmond ist. Das passt doch einfach nicht zusammen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 10:17
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Wie unten geschrieben, 1 Woche solcher effektiver hauruck-aktionen würden sicherlich die meisten Eltern unterstützen. Besser als 6 Wochen den Trägern die Kohle in den hintern zu blasen, und sich von verdi für muskelspiele instrumentalisieren lassen auf jeden Fall.

Blieb hier
Von jemandem die Kita wirklich 6 Wochen lang geschlossen? Unsere blieb insgesamt 8 tage zu.

Ganz ehrlich: du würdest lieber jedes Jahr eine ganze Woche mit solchen Aktionen unterstützen, als den Streik alle ein bis zwei Jahre? Sorry, das ist unglaubwürdig!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 10:22
In Antwort auf amaraluni

Na ja
Wenn ich deinen Text so lese, dann sehe ich dennoch, dass eher mehr Erzieher eingestellt werden sollten als der einzelnen Person mehr Geld zu geben. Die Überforderung wird doch nicht weniger, wenn man mehr Geld bekommt. Und weiterhin lese ich, dass weitere Tätigkeiten (wie dieses Listenführen) auch als Arbeitszeit gezählt werden sollen.

Ich finde einfach die Argumente passen nicht zu den Forderungen. In meinen Ohren klingt das als würde jemand ein Eis haben wollen, weil heute Nacht Vollmond ist. Das passt doch einfach nicht zusammen.

Der denkfehler dabei ist,
Dass die AG so oder so den Personalschlüssel erfüllen müssen. Tun sie das nicht, sind eigentlich wir Eltern in der Pflicht, auf die Straße zu gehen.

Wenn die Erzieher mehr Geld bekommen, darf der AG trotzdem nicht weniger einstellen, als lt. Gesetz festgeschrieben. Dass der Träger sich nicht sn geltendes Gesetz hält, ist nicht Aufgabe der Erzieherinnen. Sie können nur für das streiken, was auch im TV festgeschrieben werden kann.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 10:25

Siehe rebecca
Und außerdem besteht in dem Beispiel von dir kein Dauerschuödverhältnis, weshalb dieses Geld zurückgezahlt werden muss. Außerdem dürfen Mehreinnahmen durch die Kommune bei Kita Stteiks auch nur später für die Kinder verwendet werden. Bei der Gastro sieht das anders aus.

Wobei ich generell auch der Meinung bin, dass man Beiträge erstattet bekommen sollte be Kita Streiks. Das o.g. Ist nur die Begründung vieler Bundesländer und Kommunen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 10:29
In Antwort auf eddietheheadxxx

Ach
mir sind die Gehälter der Erzieher langsam genauso egal, wie den Erziehern die Jobs der Eltern. Machen sich ja auch kein Kopf drum.

Denkfehler
WIR sind auf die Kita angewiesen, nicht die Kita auf uns. Ob sie den Kita Beitrag von der Arge/vom Sozialamt bezahlt bekommen oder von arbeitenden Eltern, ist denen egal.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 10:53
In Antwort auf an0N_1189688999z

Denkfehler
WIR sind auf die Kita angewiesen, nicht die Kita auf uns. Ob sie den Kita Beitrag von der Arge/vom Sozialamt bezahlt bekommen oder von arbeitenden Eltern, ist denen egal.

.
Die kita bekommt hier aber bei arbeitslosen Eltern nur den Zuschuss für einen halbtagsplatz bis mittags.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 10:58
In Antwort auf an0N_1189688999z

Blieb hier
Von jemandem die Kita wirklich 6 Wochen lang geschlossen? Unsere blieb insgesamt 8 tage zu.

Ganz ehrlich: du würdest lieber jedes Jahr eine ganze Woche mit solchen Aktionen unterstützen, als den Streik alle ein bis zwei Jahre? Sorry, das ist unglaubwürdig!

.
Mein Bundesland war zum Glück nicht betroffen bis auf einen soli-streiktag. Ich war davon ausgegangen, dass es anderswo wirklich wochenlange Schließungen gab. Eine Mutti hatte berichtet dass sie deswegen gekündigt wurde.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 11:16
In Antwort auf 000ashni000

Ah...
...Es geht also um Statistik.... Na dann ^^

Der 400-euro jobber im Einzelhandel kann sich aber Problemlos nen vollzeitjob suchen.

Wenn ich richtig informiert bin ist das bei Erziehern nicht so einfach.

Falsch
Die großen Ketten - Lidl, Aldi, Netto.... haben meist auch nur Teilzeitstellen - nur die Filialleitung ist meist Vollzeit

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 11:19

Weil immer die wo eh schon viel haben, noch mehr wollen
es ist doch immer so, dass die besser verdienenden den Hals nicht voll genug bekommen können.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 12:41

Wir
sind GSD auch nichr betroffen und ich kann das auch total verstehen, wenn man als Betroffene Person das Verständnis nicht aufbringen kann.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 12:43

Blöde Frage
Wenn man gezwungen ist, unbezahlten Urlaub zu nehmen, wer zahlt dann den verdienstausfall? Eigentlich die Kita, den der Betreuungsvertrag wurde ja von deren Seite nicht eingehalten?


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 12:53

Hast du schon mal
von dem Projekt gehört, in dem eine Kita in einem Altenpfelgeheim integriert ist?

Den Ansatz finde ich ja ganz toll.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 13:04
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Mein Bundesland war zum Glück nicht betroffen bis auf einen soli-streiktag. Ich war davon ausgegangen, dass es anderswo wirklich wochenlange Schließungen gab. Eine Mutti hatte berichtet dass sie deswegen gekündigt wurde.

Den bericht habe ich nicht gelesen
Bei uns waren es 8 Tage, angekündigt und mit Notfallbetreuung für die, die kein Frei bekommen. So lief es bei uns fast überall. Bei uns auf Arbeit hatten sich betroffene Mütter vorher abgesprochen, dass jede einen Tag frei nimmt und die Kinder in einem vom AG gestellten Raum "betreuen" kann. Sowas macht nicht jeder AG - das ist unstrittig. Aber dass eine Kita mehrere Wochen am Stück streikt hab ich so noch nie mitbekommen. DANN wären evtl rechtliche Schritte angebracht, denn das ginge definitiv zu weit!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 13:07
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Die kita bekommt hier aber bei arbeitslosen Eltern nur den Zuschuss für einen halbtagsplatz bis mittags.

Reicht ja auch
Bei uns werden auch vollzeit Plätze bezuschusst, wenn der/die Arbeitslose nachweisen kann, dass sich um Arbeit bemüht wird und/oder einem Minijob nachgegangen wird. Bin davon ausgegangen, dass es überall so ist

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 13:08
In Antwort auf eddietheheadxxx

Blöde Frage
Wenn man gezwungen ist, unbezahlten Urlaub zu nehmen, wer zahlt dann den verdienstausfall? Eigentlich die Kita, den der Betreuungsvertrag wurde ja von deren Seite nicht eingehalten?


Nein
Es gilt lt. Rechtsprechung als "höhere Gewalt" und ist daher nicht vom Träger zu vertreten. Eine Frechheit wie ich finde...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 13:14

Es geht doch gar nicht darum
Sich nicht aufzuregen. Ich kann mich aufregen und trotzdem die Aktion der Erzieher unterstützen, weil die Träger/Kommunen schuld sind. Wir Eltern sollten vor solchen Streiks vielleicht bei ebendiesen "stressen"

Und in 90 prozent aller Fälle werden die Streiks einige Zeit vorher angekündigt und bei manchen wird sogar eine Notfallbetreuung für Eltern ohne andere Möglichkeiten angeboten.

Ich verstehe, wenn man sagt "so eine Scheiße, jetzt streiken die wieder" und sich ärgert, weil man jetzt rotieren muss. Ich verstehe nur nicht, dass man den Erziehern das Streikrecht absprechen und sie mit Floskeln "in anderen Bereichen ist es auch stressig und die verdienen weniger" abzuspeisen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 13:16
In Antwort auf an0N_1189688999z

Es geht doch gar nicht darum
Sich nicht aufzuregen. Ich kann mich aufregen und trotzdem die Aktion der Erzieher unterstützen, weil die Träger/Kommunen schuld sind. Wir Eltern sollten vor solchen Streiks vielleicht bei ebendiesen "stressen"

Und in 90 prozent aller Fälle werden die Streiks einige Zeit vorher angekündigt und bei manchen wird sogar eine Notfallbetreuung für Eltern ohne andere Möglichkeiten angeboten.

Ich verstehe, wenn man sagt "so eine Scheiße, jetzt streiken die wieder" und sich ärgert, weil man jetzt rotieren muss. Ich verstehe nur nicht, dass man den Erziehern das Streikrecht absprechen und sie mit Floskeln "in anderen Bereichen ist es auch stressig und die verdienen weniger" abzuspeisen.

Was können denn Eltern tun?
...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 13:16
In Antwort auf an0N_1189688999z

Den bericht habe ich nicht gelesen
Bei uns waren es 8 Tage, angekündigt und mit Notfallbetreuung für die, die kein Frei bekommen. So lief es bei uns fast überall. Bei uns auf Arbeit hatten sich betroffene Mütter vorher abgesprochen, dass jede einen Tag frei nimmt und die Kinder in einem vom AG gestellten Raum "betreuen" kann. Sowas macht nicht jeder AG - das ist unstrittig. Aber dass eine Kita mehrere Wochen am Stück streikt hab ich so noch nie mitbekommen. DANN wären evtl rechtliche Schritte angebracht, denn das ginge definitiv zu weit!

Achso
Das war übrigens beim letzten Streik. Da war ich nicht betroffen, hab das nur mitbekommen von Kolleginnen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 13:21
In Antwort auf an0N_1189688999z

Es geht doch gar nicht darum
Sich nicht aufzuregen. Ich kann mich aufregen und trotzdem die Aktion der Erzieher unterstützen, weil die Träger/Kommunen schuld sind. Wir Eltern sollten vor solchen Streiks vielleicht bei ebendiesen "stressen"

Und in 90 prozent aller Fälle werden die Streiks einige Zeit vorher angekündigt und bei manchen wird sogar eine Notfallbetreuung für Eltern ohne andere Möglichkeiten angeboten.

Ich verstehe, wenn man sagt "so eine Scheiße, jetzt streiken die wieder" und sich ärgert, weil man jetzt rotieren muss. Ich verstehe nur nicht, dass man den Erziehern das Streikrecht absprechen und sie mit Floskeln "in anderen Bereichen ist es auch stressig und die verdienen weniger" abzuspeisen.

..
"Und in 90 prozent aller Fälle werden die Streiks einige Zeit vorher angekündigt und bei manchen wird sogar eine Notfallbetreuung für Eltern ohne andere Möglichkeiten angeboten"

Nimms mir bitte nicht übel, aber das klingt eher nach beruhigung des eigenen schlechten gewissens.

Für manche ist das existenzbedrohend und für 99% der Eltern NICHT angenegm, wenn sie den AG mitteilen, dass sie aufgrund der fehlenden betreuung nicht arbeiten können.

Um die Konditionen meines jetzigen Arbeitvertrages habe ich hart gekämpft. Hindernis war mein Kind. Wenn ich jetzt ankommen würde.. wäre die Kündigung zwei Tage später im Briefkasten. Bin ja noch in Probezeit und habe niemanden, der 2 Wochen auf mein Kind aufpassen könnte. Desalb die Frage nach bezahlung unbezahlter Urlaub... aber 2 Wochen Verdienstausfall wären extrem unangenehm, müsste Schulden machen.

Wie man es dreht und wendet, Erzieher wollen mehr Geld. Schön. Aber auf den Rücken von anderen ausgetragen. Nicht schön. Es ist ja nicht so gewollt von Erziehern, aber es ist so.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 14:16
In Antwort auf eddietheheadxxx

..
"Und in 90 prozent aller Fälle werden die Streiks einige Zeit vorher angekündigt und bei manchen wird sogar eine Notfallbetreuung für Eltern ohne andere Möglichkeiten angeboten"

Nimms mir bitte nicht übel, aber das klingt eher nach beruhigung des eigenen schlechten gewissens.

Für manche ist das existenzbedrohend und für 99% der Eltern NICHT angenegm, wenn sie den AG mitteilen, dass sie aufgrund der fehlenden betreuung nicht arbeiten können.

Um die Konditionen meines jetzigen Arbeitvertrages habe ich hart gekämpft. Hindernis war mein Kind. Wenn ich jetzt ankommen würde.. wäre die Kündigung zwei Tage später im Briefkasten. Bin ja noch in Probezeit und habe niemanden, der 2 Wochen auf mein Kind aufpassen könnte. Desalb die Frage nach bezahlung unbezahlter Urlaub... aber 2 Wochen Verdienstausfall wären extrem unangenehm, müsste Schulden machen.

Wie man es dreht und wendet, Erzieher wollen mehr Geld. Schön. Aber auf den Rücken von anderen ausgetragen. Nicht schön. Es ist ja nicht so gewollt von Erziehern, aber es ist so.

Beruhigung
Des eigenen schlechten Gewissens? Nö, bin ja weder Träger noch Leiterin oder Angestellte einer Kita. Ich hab nur Freunde und Familie in diesem Beruf aber selber bin ich fernab des Erzieherberufs

Ich spreche nicht ab, dass Streiks durchaus existenzbedrohend sein können, sondern schildere meine Erfahrungen (bzw. die Erfahrungen betroffener Eltern und Erzieher).

Ich verstehe deine Einwände voll und ganz aber die Erzieher verhandeln in dem Fall - wie du es getan hast - für mehr Geld.

Die Eltern könnten sich in Ausschüssen zusammensetzen, vor dem Rathaus oder bekm Träger für die Einhaltung des Personalschlüssels und geltendes Arbeitsrecht einsetzen. Wäre der Personalschlüssel eingehalten, wäre schon vielen geholfen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 17:57

Sehe ich auch so.
Ich bin sehr dankbar, dass es in unserem Kiga solche "Sonderprogramme" nicht gibt. Sie spielen, basteln, malen, handwerken und das alles regelmäßig. Jede Woche gibt es einen Waldtag. Das wars. Keine Sprachen und kein gezieltes Schreiben lernen o.ä. Und streiken tun se auch nicht Ich habe keine Ahnung, was eine Erzieherin bei uns verdient. Wird nicht die Welt sein.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 18:27

Das
mag von einzelnen Trägern so ins Konzept geschrieben worden sein. Ist aber nicht vom Bildungsministerium vorgeschrieben, falls das mit "Bildungssystem" gemeint ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 19:53

Lehrer
Also bitte, ein Lehrer hat locker 12 Wochen bezahlte Ferien im Jahr. Da wird es ihm doch wohl möglich sein abends oder an einem Wochenende mal Vorbereitungen zu treffen. Zumal die reine Arbeitszeit von 8 bis maximal 15:15 Uhr ist, meist aber bis 13:30 Uhr.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 19:55

Es
ging hier doch nicht um Sprachförderung für Migrantenkinder...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 20:04

Ja als versuch...
wobei ich den ursprünglichen Ansatz auch ganz anders verstehe als oben beschrieben... Nun ja. Unser Kindergarten richtet sich nach anderen Lehren, ich bin sehr überzeugt, dass meine Kinder dort gut aufgehoben sind und das ist ja das wesentliche...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 20:10
In Antwort auf an0N_1276586899z

Lehrer
Also bitte, ein Lehrer hat locker 12 Wochen bezahlte Ferien im Jahr. Da wird es ihm doch wohl möglich sein abends oder an einem Wochenende mal Vorbereitungen zu treffen. Zumal die reine Arbeitszeit von 8 bis maximal 15:15 Uhr ist, meist aber bis 13:30 Uhr.

Willkommen
in der Ganztagsschule Und abends und am Wochenende MAL trifft wohl nur auf Lehrer mit wenig arbeitsintensiven Fächern oder wenig Anspruch an sich selbst zu. Der bezahlte Urlaub klingt auch gleich viel weniger attraktiv, wenn man einen Abiturjahrgang hat oder Klausuren über...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 20:33

.
Ich stimme im Wesentlichen mit Gabelung und Evangeline überein. Heutzutage schreiben sich viele Kitas ein riesiges Programm auf die Fahne, um den Ansprüchen der Eltern zu genügen: Frühenglisch, musikalische Früherziehung (früher wurde einfach nur gesungen), Naturwissenschaften, Kinderyoga zum Entspannen nach dem ganzen Stressprogramm. Fehlt nur noch Schach und Frühchinesisch.

Dann braucht man sich nicht wundern, wenn die Kosten aus dem Ruder laufen. Stattdessen könnte man die Kinder auch einfach mal Kinder sein und spielen lassen statt sie schon von Kindesbeinen an auf die Bedürfnisse unserer globalisierten Welt zu trimmen. Sprachförderung für Nichtdeutschsprachige steht nochmal auf einem anderen Blatt, aber dafür gibt es hier bei uns auch anteilig mehr Erzieherstellen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 20:42

Ich
sehe da aber gerade bei zu hause wenig geförderten Kindern eher die Gefahr der Überforderung. Was soll denn ein Kind, das nicht mal flüssig seine Muttersprache spricht mit Englisch? Sehr weit ab vom Thema des Threads...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 21:28
In Antwort auf an0N_1276586899z

Lehrer
Also bitte, ein Lehrer hat locker 12 Wochen bezahlte Ferien im Jahr. Da wird es ihm doch wohl möglich sein abends oder an einem Wochenende mal Vorbereitungen zu treffen. Zumal die reine Arbeitszeit von 8 bis maximal 15:15 Uhr ist, meist aber bis 13:30 Uhr.

Du hast absolut keine Ahnung vom
Lehrerberuf.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
23. April 2016 um 22:17
In Antwort auf an0N_1276586899z

Lehrer
Also bitte, ein Lehrer hat locker 12 Wochen bezahlte Ferien im Jahr. Da wird es ihm doch wohl möglich sein abends oder an einem Wochenende mal Vorbereitungen zu treffen. Zumal die reine Arbeitszeit von 8 bis maximal 15:15 Uhr ist, meist aber bis 13:30 Uhr.

Haha
als ich noch Vollzeit als Lehrerin gearbeitet habe, hatte ich teilweise 50 Stunden-Wochen, wohlgemerkt ohne Vorbereitungszeiten, und dass man in den Ferien nicht immer nur frei hat, sollte sich inzwischen auch rumgesprochen haben... so richtig frei hat man als Lehrer erst in den Sommerferien.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2016 um 9:45

Fernab
vom Thema, dass die Erzieherinnen streiken Da hat wohl jeder eine andere Meinung. Ich finde auch Fremdsprachen in der Grundschule überflüssig. Kannst du dir an jeder Waldorfschule angucken. Können zwar drei Worte Französisch aber nicht lesen und schreiben nach der 1. Klasse. Ich bin mit meinem wenig gebrauchten Schulenglisch bisher hervorragend durchs Leben gekommen. Ansonsten bin ich eher für Auslandsjahre oder -Semester.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2016 um 9:52

Hmm...
aber in Deutschland sind ja auch nicht alle gestört, obwohl ein solches Programm bisher nicht gefahren wurde. Im internationalen Vergleich zurück... ich kanns nicht mehr hören. Was möchte denn der Durchschnittsdeutsche international werden, was ihm mit Englisch im Kindergarten besser möglich wäre?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2016 um 9:55

Noch mal...
Es ging in obigen Texten nicht um Förderung von Migrantenkindern oder Kindern mit Defiziten im Spracherwerb. Es ging um frühe Fremdsprachen, musikalische Früherziehung, überzogene sportliche Anforderungen... Du magst gerne Dinge fehlinterpretieren oder?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2016 um 9:58
In Antwort auf ewangeliene

Noch mal...
Es ging in obigen Texten nicht um Förderung von Migrantenkindern oder Kindern mit Defiziten im Spracherwerb. Es ging um frühe Fremdsprachen, musikalische Früherziehung, überzogene sportliche Anforderungen... Du magst gerne Dinge fehlinterpretieren oder?

Heisst:
konzentrieren auf das wesentliche! Nämlich den Spracherwerb. Und das geht am besten, wenn man nicht noch Dutzende andere Baustellen aufmacht. Ich habe mich hier nirgends gegen I-Plätze ausgesprochen!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
24. April 2016 um 10:02

Apo
Dann bräuchtest du aber auch im Kindergarten curricula und aufeinander aufbauende Programme. Quasi wie in einer Schule. So wird den Eltern aber unter schlagkräftigen Stichworten wie "childrens academy" Englischunterricht angeboten, der de facto nur ein singen von Liedern und ein bisschen hello und thank you ist. Bei schuleintritt ist alles wieder vergessen. Das hochgepriesene "labor" ist ein Raum mit werkmaterialien. Das ist doch dann alles teure augenwischerei. Und dafür sehe ich nicht ein, dass das als Argument für das ach so verteuerte kitaprogramm wegen der ach so erhöhten elternansprüche herhalten soll. Da wäre eine konsequente Vorschule schon sinnvoller - hier leider abgeschafft.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Teste die neusten Trends!
experts-club