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ESSENSDRAMA bei 5-jährigem - wie habt ihr das gelöst ?

7. Mai 2018 um 21:45

Ich habe mich wieder neu angemeldet,  weil das Thema mir keine Ruhe lässt. Gleich vorneweg: Schreibt doch bitte nur, wenn ihr ein ähnliches Problem habt und nach Möglichkeit eine gute Art gefunden habt, damit umzugehen. Kurz zur Vorgeschichte. Das Essen war schon immer nicht ganz einfach bei unserem Sohn, ein sturer Fläschchenverweigerer und das obwohl ich frühzeitig abatillen musste.  Er hat monatelang seine Flüssigkeit nur über Brei zu sich genommen,  weil nichts anderes ging, monatelang hat er Brei nur geschluckt,  wenn er nach jedem Bissen am Finger sauen dürfte, dann hat er nur wenige Breisorten akzeptiert. Zwischen 2 und 3 war es dann mal besser,  inzwischen wird wieder fast nichts gegessen.                                        Unser Eindruck ist, dass er richtig Angst vor Essen hat, das nicht so schmeckt,  wie er will. So lässt er sich auch mit Nachtisch nicht dazu überzeugen etwas zu probieren. Rohes Gemüse isst er sehr gerne...Also keine Nährstoffmangelgefahr, aber es nervt nur noch. Ich habe keine Lust immer das gleiche zu kochen und sobald es was anderes gibt, gibt es Angstgeheul und Gemecker, Steit ist vorprogrammiert. Wir haben verschiedenes ausprobiert - die harte Linie...Aber das klappt mal und dann boykottiert er wieder und leidet extrem darunter....Ich habe Erinnerungen daran, wie ich mich als Kind in solchen Situationen gefühlt habe und eigentlich will ich das meinem Kind auch nicht antun. Klar, es hat mit seiner Einstellung zu tun, aber die ändert man ja nicht mit Druck... Ich will auch nicht,  dass seine Erinnerung an gemeinsame Mahlzeiten Druck und Streit ist.                                                               Bei meiner Tochter haben wir es auch mal mit probieren müssen versucht und dadurch hat sie immer weniger gegessen und nicht mehr. Inzwischen kann ich sie mal überreden,  was neues zu probieren,  aber sie ist viel verstandgetriebener... Damals haben wir einfach verschiedenes auf den Tisch gestellt und sie hat gewählt, was sie wollte. Doch langsam habe ich die Schnauze voll.  Jeder Besuch bei Freunden ist ein Drama, bei unseren wie seinen. Er entscheidet sich zum Teil dafür gar nichts zu essen, weil er Angst hat, es könnte nicht schmecken. Leider müssen wir dann unter seiner schlechten Laune leiden, weil er dann super hungrig ist...Da haben wir auch keine Lust drauf. Die ganze Familie leidet, er genauso wie wir.      Wie habt ihr das Problem gelöst? Entspannen und Stress rausnehmen? Belohnen? Oder doch mit Druck durchziehen? Freue mich über alle Tipps,  aber bitte nur von Müttern problematischer Esser!!! DANKE!

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7. Mai 2018 um 22:18

Vorab: ich kann Dir leider nicht mit Erfahrung dienen, habe nur ein paar Gedankenansätze:
Wie isst er denn im Kindergarten? Nimmt er Flüssigkeiten mittlerweile zu sich, so dass er daraus seine Nährstoffe ziehen könnte (etwa Milchshake mit Früchten und Müsli püriert statt in einer Schale)? Und hat der Kinderarzt ihn mal diesbezüglich untersucht, ob er etwa anatomische Besonderheiten hat?

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7. Mai 2018 um 23:16

Es gibt einen alten Spruch: Kein Kind verhungert vor einem vollen Teller. Der Stimmt, vorausgesetzt es ist gesund. Dies solltest Du vorher unbedingt abklären.

Ansonsten Geduld Geduld und nochmals Geduld.

Kein Aufhebens wegen des Essens machen, Essen anbieten, wenn er nicht möchte, dann halt nicht. Allerdings auf ausreichend Flüssigkeit achten !!! Hat er dann schlechte Laune, dann müssen halt alle erstmal dadurch.

Nicht schimpfen, nicht belohnen nach dem Motto, wenn du das isst bekommt Du....machen wir was schönes.....nicht drängen zu probieren...und niemals zwingen. Allerdings auch keine Sonderwünsche mehr erfüllen. Es wird gegessen was auf den Tisch kommt da ist für jeden was dabei und wenn es nur trockene Kartoffeln sind.

Du musst die tägliche "Nahrungaufnahme" als was ganz alltägliches darstellen, was es ja auch ist. 

Oft wollen Kindern mit diesem Verhalten Aufmerksamkeit erhaschen, geht man darauf ein, sitzt man ganz schnell in der Falle und es wird schwierig da wieder herauszukommen.

Wenn Sie dann merken, dass Ihr Verhalten Sie nicht weiterbringt geben Sie es irgendwann auf. Dauert aber und man muss sehr konsequent bleiben.

 

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8. Mai 2018 um 9:23
In Antwort auf probyn

Es gibt einen alten Spruch: Kein Kind verhungert vor einem vollen Teller. Der Stimmt, vorausgesetzt es ist gesund. Dies solltest Du vorher unbedingt abklären.

Ansonsten Geduld Geduld und nochmals Geduld.

Kein Aufhebens wegen des Essens machen, Essen anbieten, wenn er nicht möchte, dann halt nicht. Allerdings auf ausreichend Flüssigkeit achten !!! Hat er dann schlechte Laune, dann müssen halt alle erstmal dadurch.

Nicht schimpfen, nicht belohnen nach dem Motto, wenn du das isst bekommt Du....machen wir was schönes.....nicht drängen zu probieren...und niemals zwingen. Allerdings auch keine Sonderwünsche mehr erfüllen. Es wird gegessen was auf den Tisch kommt da ist für jeden was dabei und wenn es nur trockene Kartoffeln sind.

Du musst die tägliche "Nahrungaufnahme" als was ganz alltägliches darstellen, was es ja auch ist. 

Oft wollen Kindern mit diesem Verhalten Aufmerksamkeit erhaschen, geht man darauf ein, sitzt man ganz schnell in der Falle und es wird schwierig da wieder herauszukommen.

Wenn Sie dann merken, dass Ihr Verhalten Sie nicht weiterbringt geben Sie es irgendwann auf. Dauert aber und man muss sehr konsequent bleiben.

 

Danke fut deine Antwort.  Hast du diese "Methode" schon bei einem eigenen Kind ausprobiert?

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8. Mai 2018 um 9:25
In Antwort auf waldmeisterin1

Vorab: ich kann Dir leider nicht mit Erfahrung dienen, habe nur ein paar Gedankenansätze:
Wie isst er denn im Kindergarten? Nimmt er Flüssigkeiten mittlerweile zu sich, so dass er daraus seine Nährstoffe ziehen könnte (etwa Milchshake mit Früchten und Müsli püriert statt in einer Schale)? Und hat der Kinderarzt ihn mal diesbezüglich untersucht, ob er etwa anatomische Besonderheiten hat?

Inzwischen trinkt er normal. Frühstück ist ok. Und er liebt rohes Gemüse. Das Hauptdrama ist das Mittagessen. Er hat 3-4 Lieblingsgerichte, danach wird es schwierig 

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8. Mai 2018 um 9:56
In Antwort auf jaspina.1

Ich habe mich wieder neu angemeldet,  weil das Thema mir keine Ruhe lässt. Gleich vorneweg: Schreibt doch bitte nur, wenn ihr ein ähnliches Problem habt und nach Möglichkeit eine gute Art gefunden habt, damit umzugehen. Kurz zur Vorgeschichte. Das Essen war schon immer nicht ganz einfach bei unserem Sohn, ein sturer Fläschchenverweigerer und das obwohl ich frühzeitig abatillen musste.  Er hat monatelang seine Flüssigkeit nur über Brei zu sich genommen,  weil nichts anderes ging, monatelang hat er Brei nur geschluckt,  wenn er nach jedem Bissen am Finger sauen dürfte, dann hat er nur wenige Breisorten akzeptiert. Zwischen 2 und 3 war es dann mal besser,  inzwischen wird wieder fast nichts gegessen.                                        Unser Eindruck ist, dass er richtig Angst vor Essen hat, das nicht so schmeckt,  wie er will. So lässt er sich auch mit Nachtisch nicht dazu überzeugen etwas zu probieren. Rohes Gemüse isst er sehr gerne...Also keine Nährstoffmangelgefahr, aber es nervt nur noch. Ich habe keine Lust immer das gleiche zu kochen und sobald es was anderes gibt, gibt es Angstgeheul und Gemecker, Steit ist vorprogrammiert. Wir haben verschiedenes ausprobiert - die harte Linie...Aber das klappt mal und dann boykottiert er wieder und leidet extrem darunter....Ich habe Erinnerungen daran, wie ich mich als Kind in solchen Situationen gefühlt habe und eigentlich will ich das meinem Kind auch nicht antun. Klar, es hat mit seiner Einstellung zu tun, aber die ändert man ja nicht mit Druck... Ich will auch nicht,  dass seine Erinnerung an gemeinsame Mahlzeiten Druck und Streit ist.                                                               Bei meiner Tochter haben wir es auch mal mit probieren müssen versucht und dadurch hat sie immer weniger gegessen und nicht mehr. Inzwischen kann ich sie mal überreden,  was neues zu probieren,  aber sie ist viel verstandgetriebener... Damals haben wir einfach verschiedenes auf den Tisch gestellt und sie hat gewählt, was sie wollte. Doch langsam habe ich die Schnauze voll.  Jeder Besuch bei Freunden ist ein Drama, bei unseren wie seinen. Er entscheidet sich zum Teil dafür gar nichts zu essen, weil er Angst hat, es könnte nicht schmecken. Leider müssen wir dann unter seiner schlechten Laune leiden, weil er dann super hungrig ist...Da haben wir auch keine Lust drauf. Die ganze Familie leidet, er genauso wie wir.      Wie habt ihr das Problem gelöst? Entspannen und Stress rausnehmen? Belohnen? Oder doch mit Druck durchziehen? Freue mich über alle Tipps,  aber bitte nur von Müttern problematischer Esser!!! DANKE!

Hallo, 
das Problem kenn ich nur zu gut und mein ältester ist 8 Jahre und bei dem Kleinen (11Monate) wird es wahrscheinlich genauso.
Der Große isst eigentlich nur Nudeln, Reis (wenn es nichts anderes gibt) Soße (aber ja kein Fleisch darin), Kartoffelbrei (aber nur den aus der Tüte, den er einmal bekam als sehr Krank war und das ist sooo brrrrr), Kartoffeln nur als Bratkartoffeln oder Pommes, Bratwurst, Salami, Pizza, Milch mit Müsli oder Frühstücksflocken, Butter, Erdbeermarmelade und natürlich Süßigkeiten. Er isst kein anderes Fleisch, Gemüse - wirklich keins - und keinen Salat. Das einzige wozu ich ihn mittlerweile ab zu bekomme ist ne Brokkoliecreme-Suppe, aber auch nur wenn sie fast total durch Brot aufgesaugt wurde und ab uns zu ne Kürbissuppe. Wenn ich zwingen würde, würde er auch lieber nichts essen. Und es ist egal wo es essen gibt, er lässt es dann lieber ganz. Er ist nur ne halbe Portion, aber laut Kinderarzt gesund und er treibt viel Sport - Fussball und Kickboxen (was beides ja sehr körperlich ist)
Bis er 2,5 Jahre alt war, hat er alles gegessen, egal ob Roh oder nicht, doch dann, von jetzt auf gleich, als hätte einer einen Schalter umgelegt, nichts mehr, außer Nudeln mit Soße. Mitllerweile konnten wir das Essensangebot zum Glück erhöhen.
Wir haben es so gemacht, auch mit der Kita damals, das er zumindest probieren musste. Wirklich nur ein kleines bisschen und obwohl er sich am Anfang angestellt hat, als würde er mit jedem Bissen sterben, hat er sich heute gebessert. Er probiert ohne sich ins würgen reinzusteigern und das reicht mir schon - auch wenn er, so glaube ich, schon aus prinzig sagt, das es ihm nicht schmeckt. Ich habe ihm halt erklärt, das er doch gar nicht weiß ob es ihm schmeckt, wenn er es nicht probiert hat usw usw. Das war jedesmal eine Diskussionsrunde am Tisch, was ich manchmal echt genervt hat und ich mich sehr zusammen reisen musste.
Ich glaube nicht das es Angst ist, was dein Kleiner hat, ich glaube, das ist seine einzige Möglichkeit, das ihr reagiert. Wenn er sonst gesund ist, lasst ihn einfach. Es ist stress, jap, aber es wird besser. Ihr müsst nur dran bleiben, ohne viel Druck, mit verständniss und Geduld. Bietet es ihm an, erklärt ihm, das probieren nicht weh tut und wenn es ihm dann nicht schmeckt, muss er es nicht essen. 
Wenn wir zu Freunden essen gehen, habe ich immer gekockte Nudeln mit bei. Wenn ihm das nicht reicht, dann sag ich ihm, das er ruhig hiervon was essen kann oder er muss mit klar kommen was wir dabei haben. Mehr ist es nicht. 
Nimm den Stress raus, er ist fünf und kein Baby mehr, irgendwann wird das schon. Spätestens, wenn er in ein Paar Jahren mit seinen Freunden unterwegs ist. Ich wurde immer gezwungen einen ganzen Teller zu essen, obwohl ich es ecklig fand und ich habe heute ein echt gestörtes Verhältnis zum essen und will nicht, das meine Kinder das auch bekommen, deshalb zwinge ich nicht.
Mein Kleiner wird genauso. Noch bin ich im Stress gefangen, da er noch so klein ist, aber ich weiß, das sich das für mich ändert wenn er älter wird.
LG, alles Gute und ganz viel Ruhe und Geduld
EL

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8. Mai 2018 um 10:59
In Antwort auf jaspina.1

Danke fut deine Antwort.  Hast du diese "Methode" schon bei einem eigenen Kind ausprobiert?

Bei meinem Sohn habe ich entsprechend gehandelt...deswegen kam es auch nie zu einem solchen Drama.
Bei meinem Bruder  war es so ähnlich wie du schilderst, ich bin 10 Jahre älter als er. Jede Mahlzeit war ein Krampf und Mama und Oma haben viel verkehrt gemacht. 
Heute mit fast 40 immer noch ein schwieriger Esser.

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8. Mai 2018 um 16:45

So würde ich das nicht sagen. Haben wir auch auf Rat eines Freundes versucht und was soll ich sagen, er hat lieber gehungert. Nach zwei Tagen, in denen er nur Gefrühstückt und etwas Obst (er mag nur Äpfel) gegessen hat und mir klar wurde, das er sich satt trinkt, haben wir das ganze sofort abgebrochen. Wie lange hätte ich dieses Spiel weiter machen sollen??? Ich bin mir sicher, er hätte den längeren Atem gehabt.

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8. Mai 2018 um 21:07
In Antwort auf jaspina.1

Ich habe mich wieder neu angemeldet,  weil das Thema mir keine Ruhe lässt. Gleich vorneweg: Schreibt doch bitte nur, wenn ihr ein ähnliches Problem habt und nach Möglichkeit eine gute Art gefunden habt, damit umzugehen. Kurz zur Vorgeschichte. Das Essen war schon immer nicht ganz einfach bei unserem Sohn, ein sturer Fläschchenverweigerer und das obwohl ich frühzeitig abatillen musste.  Er hat monatelang seine Flüssigkeit nur über Brei zu sich genommen,  weil nichts anderes ging, monatelang hat er Brei nur geschluckt,  wenn er nach jedem Bissen am Finger sauen dürfte, dann hat er nur wenige Breisorten akzeptiert. Zwischen 2 und 3 war es dann mal besser,  inzwischen wird wieder fast nichts gegessen.                                        Unser Eindruck ist, dass er richtig Angst vor Essen hat, das nicht so schmeckt,  wie er will. So lässt er sich auch mit Nachtisch nicht dazu überzeugen etwas zu probieren. Rohes Gemüse isst er sehr gerne...Also keine Nährstoffmangelgefahr, aber es nervt nur noch. Ich habe keine Lust immer das gleiche zu kochen und sobald es was anderes gibt, gibt es Angstgeheul und Gemecker, Steit ist vorprogrammiert. Wir haben verschiedenes ausprobiert - die harte Linie...Aber das klappt mal und dann boykottiert er wieder und leidet extrem darunter....Ich habe Erinnerungen daran, wie ich mich als Kind in solchen Situationen gefühlt habe und eigentlich will ich das meinem Kind auch nicht antun. Klar, es hat mit seiner Einstellung zu tun, aber die ändert man ja nicht mit Druck... Ich will auch nicht,  dass seine Erinnerung an gemeinsame Mahlzeiten Druck und Streit ist.                                                               Bei meiner Tochter haben wir es auch mal mit probieren müssen versucht und dadurch hat sie immer weniger gegessen und nicht mehr. Inzwischen kann ich sie mal überreden,  was neues zu probieren,  aber sie ist viel verstandgetriebener... Damals haben wir einfach verschiedenes auf den Tisch gestellt und sie hat gewählt, was sie wollte. Doch langsam habe ich die Schnauze voll.  Jeder Besuch bei Freunden ist ein Drama, bei unseren wie seinen. Er entscheidet sich zum Teil dafür gar nichts zu essen, weil er Angst hat, es könnte nicht schmecken. Leider müssen wir dann unter seiner schlechten Laune leiden, weil er dann super hungrig ist...Da haben wir auch keine Lust drauf. Die ganze Familie leidet, er genauso wie wir.      Wie habt ihr das Problem gelöst? Entspannen und Stress rausnehmen? Belohnen? Oder doch mit Druck durchziehen? Freue mich über alle Tipps,  aber bitte nur von Müttern problematischer Esser!!! DANKE!

Hallo, meine Jüngste verweigert relativ viele Nahrungsmittel. Will am liebsten nur Nudeln essen usw. Wir haben vom Kinderarzt WG dem Essverhalten/ Problemen mit Verstopfung eine Ernährungsberatung verschrieben bekommen. Das hat sehr geholfen da sie zum einen angeschaut hat was isst das Kind/ zu welchen Lebensmittel kann man sie motivieren/ wie reagieren wenn sie verweigert usw. Außerdem hat sie mich letztlich auch noch auch zwei Unverträglichkeiten aufmerksam gemacht die sie vermutet und auf die ich nie gekommen wäre. Die Kleine isst nach wie vor nicht alles aber sie probiert viel und es ist insgesamt entspannter geworden am Tisch. Vielleicht wäre sowas ein Ansatz für euch, euch Mal professionell beraten zu lassen und abzuklären wo die Probleme liegen könnten. Ach so vor der Ernährungsberatung müssten wir zu einem Gastroendologen um abzuklären ob sie gesund ist. Lg

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8. Mai 2018 um 23:48

Danke für eure zahlreichen Meinungen zum Thema!  Das hilft mir schon weiter. Wir machen eigentlich auch keine Extrawurst, haben in letzter Zeit aber trotzdem oft einfach auf die Sachen zurückgegriffen, die er zumindest teilweise mag, weil wir keine Nerven für Diskussionen hatten...

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9. Mai 2018 um 10:52
In Antwort auf jaspina.1

Ich habe mich wieder neu angemeldet,  weil das Thema mir keine Ruhe lässt. Gleich vorneweg: Schreibt doch bitte nur, wenn ihr ein ähnliches Problem habt und nach Möglichkeit eine gute Art gefunden habt, damit umzugehen. Kurz zur Vorgeschichte. Das Essen war schon immer nicht ganz einfach bei unserem Sohn, ein sturer Fläschchenverweigerer und das obwohl ich frühzeitig abatillen musste.  Er hat monatelang seine Flüssigkeit nur über Brei zu sich genommen,  weil nichts anderes ging, monatelang hat er Brei nur geschluckt,  wenn er nach jedem Bissen am Finger sauen dürfte, dann hat er nur wenige Breisorten akzeptiert. Zwischen 2 und 3 war es dann mal besser,  inzwischen wird wieder fast nichts gegessen.                                        Unser Eindruck ist, dass er richtig Angst vor Essen hat, das nicht so schmeckt,  wie er will. So lässt er sich auch mit Nachtisch nicht dazu überzeugen etwas zu probieren. Rohes Gemüse isst er sehr gerne...Also keine Nährstoffmangelgefahr, aber es nervt nur noch. Ich habe keine Lust immer das gleiche zu kochen und sobald es was anderes gibt, gibt es Angstgeheul und Gemecker, Steit ist vorprogrammiert. Wir haben verschiedenes ausprobiert - die harte Linie...Aber das klappt mal und dann boykottiert er wieder und leidet extrem darunter....Ich habe Erinnerungen daran, wie ich mich als Kind in solchen Situationen gefühlt habe und eigentlich will ich das meinem Kind auch nicht antun. Klar, es hat mit seiner Einstellung zu tun, aber die ändert man ja nicht mit Druck... Ich will auch nicht,  dass seine Erinnerung an gemeinsame Mahlzeiten Druck und Streit ist.                                                               Bei meiner Tochter haben wir es auch mal mit probieren müssen versucht und dadurch hat sie immer weniger gegessen und nicht mehr. Inzwischen kann ich sie mal überreden,  was neues zu probieren,  aber sie ist viel verstandgetriebener... Damals haben wir einfach verschiedenes auf den Tisch gestellt und sie hat gewählt, was sie wollte. Doch langsam habe ich die Schnauze voll.  Jeder Besuch bei Freunden ist ein Drama, bei unseren wie seinen. Er entscheidet sich zum Teil dafür gar nichts zu essen, weil er Angst hat, es könnte nicht schmecken. Leider müssen wir dann unter seiner schlechten Laune leiden, weil er dann super hungrig ist...Da haben wir auch keine Lust drauf. Die ganze Familie leidet, er genauso wie wir.      Wie habt ihr das Problem gelöst? Entspannen und Stress rausnehmen? Belohnen? Oder doch mit Druck durchziehen? Freue mich über alle Tipps,  aber bitte nur von Müttern problematischer Esser!!! DANKE!

Wir haben auch so einen schwierigen Esser, fast 4 Jahre alt. Er isst aber zum Glück sein Kindermüsli, manchmal Brot und gern bestimmte Obst- und Gemüsesorten, außerdem isst er schon immer sehr sehr wenig, seine fast 2-jährige Schwester isst immer mindestens das doppelte (sieht aber auch aus wie ein Hungerhaken). Das größte Problem ist bei uns auch das Mittagessen, da mag er zwei drei Gerichte und sonst nur trockene Nudeln. Es gibt aber bei uns häufig mehrere Dinge, also Gemüse + Sättigungsbeilage+ evtl. Fleisch/Fisch, da ist dann oft zumindest eins bei was er mag. Ich mache da keinen Druck mehr, wenn er bockig sagt "das esse ich nicht" sage ich nur "dann lässt du es", es ist ja da und er könnte essen. Spätestens beim Abendbrot gibt's wieder was, wobei ich auch darauf achte dass es eben nachmittags keinen Kuchen/Eis oder sowas gibt wenn er nicht gut zu Mittag gegessen hat. Das sage ich ihm aber nicht, ist also keine "Strafe", ich möchte nur nicht dass er mittags nichts isst weil er weiß nachmittags gibt's Kuchen o.ä. 
Nach den Sommerferien muss er im KiGa Mittag essen (da wird dann kein Platz ohne Mittag mehr angeboten), leider ist es aber organisatorisch nicht anders machbar dass wir dann zuhause auch erst essen wenn er schon da Ist, d.h. er bekommt dort um halb 1 Mittag und hier um 2 noch mal, dann hat er halt das Glück dass er sich das rauspicken kann was er mag. Ich werde nicht extra für ihn mit kochen aber er kann sich dann gern dazu setzen, bei den Mini Mengen passt es trotzdem. Bei uns funktioniert es also wirklich ohne Druck am besten, ich weiß er ist gesund und holt sich was er braucht, der Rest ist mir egal. Entweder kommt's von allein oder eben nicht. 

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9. Mai 2018 um 10:58
In Antwort auf schildi159

Wir haben auch so einen schwierigen Esser, fast 4 Jahre alt. Er isst aber zum Glück sein Kindermüsli, manchmal Brot und gern bestimmte Obst- und Gemüsesorten, außerdem isst er schon immer sehr sehr wenig, seine fast 2-jährige Schwester isst immer mindestens das doppelte (sieht aber auch aus wie ein Hungerhaken). Das größte Problem ist bei uns auch das Mittagessen, da mag er zwei drei Gerichte und sonst nur trockene Nudeln. Es gibt aber bei uns häufig mehrere Dinge, also Gemüse + Sättigungsbeilage+ evtl. Fleisch/Fisch, da ist dann oft zumindest eins bei was er mag. Ich mache da keinen Druck mehr, wenn er bockig sagt "das esse ich nicht" sage ich nur "dann lässt du es", es ist ja da und er könnte essen. Spätestens beim Abendbrot gibt's wieder was, wobei ich auch darauf achte dass es eben nachmittags keinen Kuchen/Eis oder sowas gibt wenn er nicht gut zu Mittag gegessen hat. Das sage ich ihm aber nicht, ist also keine "Strafe", ich möchte nur nicht dass er mittags nichts isst weil er weiß nachmittags gibt's Kuchen o.ä. 
Nach den Sommerferien muss er im KiGa Mittag essen (da wird dann kein Platz ohne Mittag mehr angeboten), leider ist es aber organisatorisch nicht anders machbar dass wir dann zuhause auch erst essen wenn er schon da Ist, d.h. er bekommt dort um halb 1 Mittag und hier um 2 noch mal, dann hat er halt das Glück dass er sich das rauspicken kann was er mag. Ich werde nicht extra für ihn mit kochen aber er kann sich dann gern dazu setzen, bei den Mini Mengen passt es trotzdem. Bei uns funktioniert es also wirklich ohne Druck am besten, ich weiß er ist gesund und holt sich was er braucht, der Rest ist mir egal. Entweder kommt's von allein oder eben nicht. 

Tut mir leid, ich habe einen wichtigen Punkt überlesen, den dass dein Sohn dann schlechte Laune hat weil er Hunger hat. Das hat meiner nicht, wenn ich ihn morgens los schicken würde und ihm den ganzen Tag nichts zu essen anbieten würde- er würde nicht danach fragen. Ich habe noch nie von ihm gehört dass er Hunger hat. Trotzdem würde ich es versuchen ihm klar zu machen dass er nicht immer extra essen bekommen kann das er gern mag, aber ihn auch nicht zwingen das zu probieren was er nicht möchte. 

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12. Mai 2018 um 18:48

Man kann ein Kind nicht zum essen zwingen. Der Versuch erreicht genau das Gegenteil. 

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14. Mai 2018 um 11:10

Das habe ich bei meiner Tochter mal aus Verzweiflung probiert, sie hat einen Bissen 1 Stunde heulend im Mund gehabt und danach hat sie noch weniger gegessen.  Nie wieder!  Hab mich im Nachhinein für meinen Versuch geschämt 

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14. Mai 2018 um 11:12

Ich weiß nicht... Irgendwie denke ich aber, dass es ein neues Phänomen ist... 

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14. Mai 2018 um 11:13

Danke! Das ermuntert mich, ruhig zu bleiben. 

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14. Mai 2018 um 11:26
In Antwort auf probyn

Es gibt einen alten Spruch: Kein Kind verhungert vor einem vollen Teller. Der Stimmt, vorausgesetzt es ist gesund. Dies solltest Du vorher unbedingt abklären.

Ansonsten Geduld Geduld und nochmals Geduld.

Kein Aufhebens wegen des Essens machen, Essen anbieten, wenn er nicht möchte, dann halt nicht. Allerdings auf ausreichend Flüssigkeit achten !!! Hat er dann schlechte Laune, dann müssen halt alle erstmal dadurch.

Nicht schimpfen, nicht belohnen nach dem Motto, wenn du das isst bekommt Du....machen wir was schönes.....nicht drängen zu probieren...und niemals zwingen. Allerdings auch keine Sonderwünsche mehr erfüllen. Es wird gegessen was auf den Tisch kommt da ist für jeden was dabei und wenn es nur trockene Kartoffeln sind.

Du musst die tägliche "Nahrungaufnahme" als was ganz alltägliches darstellen, was es ja auch ist. 

Oft wollen Kindern mit diesem Verhalten Aufmerksamkeit erhaschen, geht man darauf ein, sitzt man ganz schnell in der Falle und es wird schwierig da wieder herauszukommen.

Wenn Sie dann merken, dass Ihr Verhalten Sie nicht weiterbringt geben Sie es irgendwann auf. Dauert aber und man muss sehr konsequent bleiben.

 

Bravo.sehe ich auch so
eine freundin von mir erzog ihren sohn zum mäckler.sie kochte ihm jeden tag noch seine extrawünsche.gingen zu mac wenn der chef bock auf pommes hatte.da ass er dann 4 stück und das wars...furchtbar
bei meinen 3 kindern gab es zu essen was auf den tisch kam.klar stänkerte mal auch einer,aber alles musste probiert werden.
ein gesunded kind verhungert nicht am vollen teller

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16. Mai 2018 um 1:44
In Antwort auf uleana

Ich weiß nicht... Irgendwie denke ich aber, dass es ein neues Phänomen ist... 

Ich denke solche esser gab es immer, allerdings war es vielen Eltern "früher" recht egal. Die Kinder wurden gezwungen und fertig. Manchmal auch mittel androhung von Gewalt. Das kenne ich von einer Freundin. Sie wurde als Kind gezwungen zu essen bis sie erbricht. Es gibt einige Lebensmittel die man deshalb nichtmal mit Namen erwähnen kann und sie fängt an zu würgen und das ist kein Witz! 
Was ich allerdings schon tentenziell sehe ist, dass das Verhalten zum Essen anders ist. Früher wurde noch mehr Wert drauf gelegt zu erwähnen das andere vllt. gar nichts haben und man dankbar sein sollte. Das wird ja auch vielfach in Tischgebeten benannt. Ob das bei kleinen Kindern durchschlägt ist eine andere Frage und ob sie überhaupt schon wissen müssen das es Hunger gibt, auch.
 

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16. Mai 2018 um 10:06
In Antwort auf jaspina.1

Ich habe mich wieder neu angemeldet,  weil das Thema mir keine Ruhe lässt. Gleich vorneweg: Schreibt doch bitte nur, wenn ihr ein ähnliches Problem habt und nach Möglichkeit eine gute Art gefunden habt, damit umzugehen. Kurz zur Vorgeschichte. Das Essen war schon immer nicht ganz einfach bei unserem Sohn, ein sturer Fläschchenverweigerer und das obwohl ich frühzeitig abatillen musste.  Er hat monatelang seine Flüssigkeit nur über Brei zu sich genommen,  weil nichts anderes ging, monatelang hat er Brei nur geschluckt,  wenn er nach jedem Bissen am Finger sauen dürfte, dann hat er nur wenige Breisorten akzeptiert. Zwischen 2 und 3 war es dann mal besser,  inzwischen wird wieder fast nichts gegessen.                                        Unser Eindruck ist, dass er richtig Angst vor Essen hat, das nicht so schmeckt,  wie er will. So lässt er sich auch mit Nachtisch nicht dazu überzeugen etwas zu probieren. Rohes Gemüse isst er sehr gerne...Also keine Nährstoffmangelgefahr, aber es nervt nur noch. Ich habe keine Lust immer das gleiche zu kochen und sobald es was anderes gibt, gibt es Angstgeheul und Gemecker, Steit ist vorprogrammiert. Wir haben verschiedenes ausprobiert - die harte Linie...Aber das klappt mal und dann boykottiert er wieder und leidet extrem darunter....Ich habe Erinnerungen daran, wie ich mich als Kind in solchen Situationen gefühlt habe und eigentlich will ich das meinem Kind auch nicht antun. Klar, es hat mit seiner Einstellung zu tun, aber die ändert man ja nicht mit Druck... Ich will auch nicht,  dass seine Erinnerung an gemeinsame Mahlzeiten Druck und Streit ist.                                                               Bei meiner Tochter haben wir es auch mal mit probieren müssen versucht und dadurch hat sie immer weniger gegessen und nicht mehr. Inzwischen kann ich sie mal überreden,  was neues zu probieren,  aber sie ist viel verstandgetriebener... Damals haben wir einfach verschiedenes auf den Tisch gestellt und sie hat gewählt, was sie wollte. Doch langsam habe ich die Schnauze voll.  Jeder Besuch bei Freunden ist ein Drama, bei unseren wie seinen. Er entscheidet sich zum Teil dafür gar nichts zu essen, weil er Angst hat, es könnte nicht schmecken. Leider müssen wir dann unter seiner schlechten Laune leiden, weil er dann super hungrig ist...Da haben wir auch keine Lust drauf. Die ganze Familie leidet, er genauso wie wir.      Wie habt ihr das Problem gelöst? Entspannen und Stress rausnehmen? Belohnen? Oder doch mit Druck durchziehen? Freue mich über alle Tipps,  aber bitte nur von Müttern problematischer Esser!!! DANKE!

Bitte gehe zu einem Experten!

Bei euch ist ja der Wurm schon mindestens seit dem Abstillen drinne. Wenn ich dein Posting so lese, da kommt ihr nicht mehr alleine mit "Tipps anderer Mütter" raus. Das Problem wird nur weitergeschleppt und in die nächste Generation getragen... damit berichtige ich mich auch - das Problem ist wahrscheinlich schon in deiner Kindheit gestartet...

Ich habe selbst zwei Kinder in der erweiterten Verwandschaft bei beiden ist das Essen dauernd Thema. Zumindest eines der Kinder ist in meinen Augen zumindest geringfügig essgestört. Als Außenstehender sieht man richtig, wie der Machtkampf zwischen diesem Kind und seiner Mutter über das Essen ausgetragen wird. Nur die Mutter steckt natürlich dermaßen in ihrer Haut, dass sie da auch nicht rauskommt. So etwas kennt doch auch jede einigermaßen selbstreflektierte Mutter.


Mein Kleiner ist auch Mäkelesser (jetzt 18 Monate). Mich nervt das auch total und da verstehe ich dich. Ich weiß aber auch, dass ich an meinem Verhalten umso mehr arbeiten muss - bei dir lese ich von dir wenig bis gar nichts? Ich versuche es echt einfach in aller Ruhe zu ignorieren und hinzunehmen Damit hat es sich auch schon echt gebessert und daher denke ich, dass es sich hoffentlich auswächst.

Würde das Thema weiterbestehen, würde ich (ich denke so ab 2 spätestens 3 Jahren) zum Experten gehen. Denn je älter das Kind, desto schwieriger...


Zum Thema trinken: Ich weiß nicht, was hier manche denken, was Babies für Mengen trinken. Meine haben immer nur schluckweise mal getrunken anfangs. Wie ein Vögelchen. Das Geheimnis ist: immer wieder anbieten und Schlückchen um Schlückchen. Und nein, hierzulande stirbt ein gesundes Kind (sprich kein Durchfall kein Erbrechen) nicht so schnell an Dehydration...

Man muss seinem Kind vertrauen und selbst über seinen Körper entscheiden lassen. Das gehört zur Abnabelung. Beim Essen schwierig, wie ich dank meinem Mini nun weiß, aber dennoch umso notwendiger!

Das mit dem Probieren ist übrigens imo sowieso Schwachsinn. Auch ein Erwachsener probiert widerwillig nur, um sagen zu können, dass er es wirklich nicht mag und gibt dem ganzen gar keine echte Chance. Also dazu zwingen bringt schon mal genau nichts...
Ich bitte meine Kinder auch zu probieren, aber ohne jegliche Erwartungshaltung in irgendeine Richtung - weder dass probiert werden muss, noch dass es dann wie durch ein Wunder schmeckt...

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16. Mai 2018 um 10:20

Achso noch zu meinem fast-5 Jährigen, der alterentsprechend "normal" isst. So ein wenig Tam-tam um's Essen machen die ja alle gerne hin und wieder.

Der sagt mir auch öfters beim Kochen schon, was er alles nicht essen wird. Da sage ich nur: "ok, musst du auch nicht." Dann muss er mir noch 3 mal mitteilen, dass er gar nichts davon essen wird: worauf ich bestätige, dass mir das egal ist. Er soll einfach entscheiden, was er von dem, was es dann gibt, isst und fertig. Und ganz ehrlich: Mir ist es auch egal, denn ich bin mir so sicher, dass er nicht verhungert.

Bei Tisch, isst er dann - zumindest Komponenten davon. Es geht da mehr darum, dass wir das vorher ausdiskutieren
Würde ich sagen, dass er das ganze essen muss - da brauche ich ihn dann gar nicht mehr zu Tisch bitten, denn dann hat er wieder einen Aufhänger...
 

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16. Mai 2018 um 20:25
In Antwort auf kreuzunge

Bitte gehe zu einem Experten!

Bei euch ist ja der Wurm schon mindestens seit dem Abstillen drinne. Wenn ich dein Posting so lese, da kommt ihr nicht mehr alleine mit "Tipps anderer Mütter" raus. Das Problem wird nur weitergeschleppt und in die nächste Generation getragen... damit berichtige ich mich auch - das Problem ist wahrscheinlich schon in deiner Kindheit gestartet...

Ich habe selbst zwei Kinder in der erweiterten Verwandschaft bei beiden ist das Essen dauernd Thema. Zumindest eines der Kinder ist in meinen Augen zumindest geringfügig essgestört. Als Außenstehender sieht man richtig, wie der Machtkampf zwischen diesem Kind und seiner Mutter über das Essen ausgetragen wird. Nur die Mutter steckt natürlich dermaßen in ihrer Haut, dass sie da auch nicht rauskommt. So etwas kennt doch auch jede einigermaßen selbstreflektierte Mutter.


Mein Kleiner ist auch Mäkelesser (jetzt 18 Monate). Mich nervt das auch total und da verstehe ich dich. Ich weiß aber auch, dass ich an meinem Verhalten umso mehr arbeiten muss - bei dir lese ich von dir wenig bis gar nichts? Ich versuche es echt einfach in aller Ruhe zu ignorieren und hinzunehmen Damit hat es sich auch schon echt gebessert und daher denke ich, dass es sich hoffentlich auswächst.

Würde das Thema weiterbestehen, würde ich (ich denke so ab 2 spätestens 3 Jahren) zum Experten gehen. Denn je älter das Kind, desto schwieriger...


Zum Thema trinken: Ich weiß nicht, was hier manche denken, was Babies für Mengen trinken. Meine haben immer nur schluckweise mal getrunken anfangs. Wie ein Vögelchen. Das Geheimnis ist: immer wieder anbieten und Schlückchen um Schlückchen. Und nein, hierzulande stirbt ein gesundes Kind (sprich kein Durchfall kein Erbrechen) nicht so schnell an Dehydration...

Man muss seinem Kind vertrauen und selbst über seinen Körper entscheiden lassen. Das gehört zur Abnabelung. Beim Essen schwierig, wie ich dank meinem Mini nun weiß, aber dennoch umso notwendiger!

Das mit dem Probieren ist übrigens imo sowieso Schwachsinn. Auch ein Erwachsener probiert widerwillig nur, um sagen zu können, dass er es wirklich nicht mag und gibt dem ganzen gar keine echte Chance. Also dazu zwingen bringt schon mal genau nichts...
Ich bitte meine Kinder auch zu probieren, aber ohne jegliche Erwartungshaltung in irgendeine Richtung - weder dass probiert werden muss, noch dass es dann wie durch ein Wunder schmeckt...

Det Expertentipp war eben Drück rauszunehmen.  Hat bei meiner Tochter funktioniert,  bei meinem Sohn gar nicht.  Eine Extrawurst kriegt er nicht.  Das Problem ist aber, dass wir leiden, wenn er nichts gegessen hat. 

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16. Mai 2018 um 20:28

Über den Familienhintetgrund kann ich sagen,  dass mich sicher beeinflusst,  dass meine Eltern der Meinung sind, dass ein Kind nicht mäklerisch sein darf, am Tisch lieb und freundlich sein muss. Wünsche ich mir ja auch...

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17. Mai 2018 um 19:06

Den Wunsch nach netten und angenehmen Tischmanieren verstehe ich vollkommen.

Aber warum darf ein Kind nicht mäkeln?

Ich finde für mich Mäkeln normal. Das Kind kommuniziert, dass es etwas nicht mag. Mal mehr, öfters weniger nett. Auch wenn es nervt (immerhin steht man und kocht), muss man da als Eltern drüber stehen. Wobei ich nicht sage, dass das immer leicht ist. Auch ich lasse natürlich mal einen genervten Kommentar ab.

Und mal ehrlich: Welcher Erwachsene isst alles? Ich kenne da niemanden. Ich mag selber vieles nicht. Das gestehe ich auch meinen Kindern zu.

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