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Essverhalten Eurer 4 Jährigen und älteren Kinder

29. September 2014 um 13:12 Letzte Antwort: 29. September 2014 um 22:33

Huhu,

meine Tochter ist 4 Jahre alt und sehr sehr eigen mit dem Essen und dass geht mir so langsam auf die Nerven.

Sie will tausend Sachen nicht essen. Zum Frühstück möchte sie Beeren essen (ich mache mir morgens einen Waldbeer Shake und sie möchte dann die Früchte essen).

Zum Mittag reicht ihr ein Brötchen.

Und Abends eine Banane. Ich frage sie,ob ich was leckeres kochen soll. Nein will sie nicht. Zwischendurch stelle ich ihr einfach mal Obst und Gemüseteller hin, die isst sie dann auch. Aber so morgens ein normales Brot oder Abends was normales will sie einfach nicht und immer die Extrawünsche nerven mich.

Sie war leider schon immer so, manchmal gibt es gute Phasen und dann wieder nicht.

Wie ist es denn bei euch und was könnte ich ändern? Ihr einfach irgendwas kochen und sie dann "zwingen". Ich weiß,dass sie vieles mag, weil sie es isst, wenn andere Kinder da sind oder im Kindergarten isst sie auch alles mit.

Danke und LG

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29. September 2014 um 13:45

Mein
grosser ist 6j und mag kein Brot,ausser zum essen,also quasi als Beilage. Butter mag er auch nicht,dunkle Schokolade nicht, Berliner nicht wegen der Marmelade (sonst isst er aber Marmelade.. komisch oder?) naja ich glaube das ist einfach so und wird sich auch nicht aendern, Vllt ja in der pubertaet oder so. da hat sich bei mir der Geschmack veraendert. Wenn er morgens kein Brot isst,bekommt er eben Obst und Joghurt.ist doch auch okay. oder mal ne Paprika geschnitten,mag er sich sehr gerne.

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29. September 2014 um 13:47


Das istbei uns auch so ein Nerv-Thema.
Morgens gibt es bei uns meist Müsli (er durfte sich bei DM ein Kinder-Müsli aussuchen, das ist der auch tatsächlich) oder Cornflakes. Ich habe ihm auch schon öfter mal nen Smoothie gemacht. Der kommt immer gut an (mit Banane und Pfirsichen und mit O-Saft auffüllen z.B.). Wenn es noch etwas sättigender sein soll, gibt es so Instant-Flocken von Kölln, (die sind so ähnlich wie Schmelzflocken) die sich auch in kalten Getränken auflösen.
Mittags koche ich jeden Tag. Ich schaue schon, daß immer zumindest eine Beilage dabei ist, die er mag (Fleisch ißt er grundsätzlich keines).
1 Mal in der Woche darf er sich etwas wünschen, was ich dann auch koche (meist Pfannkuchen mit Marmelade).
Abends gibt's immer Brotzeit...

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29. September 2014 um 14:00

Huhu
Mit zwingen meinte ich eher "Es wird gegessen was auf dem Tisch kommt" oder so^^

Also im Kindergarten isst sie sehr gut. Sie kriegt dort nochmal ein 2. Frühstück, Mittagessen und einen Nachmittagssnack.

Sie ist schon sehr dünn, aber sie ist auch groß. Also es ist eher ihre Körperbau. Sie hat manchmal so Schübe, da könnte sie den ganzen Tag essen. Ich habe auch schon extra ein Kochbuch gekauft, dass ich mit ihr zusammen durchgehe und Rezepte überlege. Aber sie sucht sich nur Süße sachen aus.

Es ist nur so anstrengend, dass ich nicht einfach mal was kochen kann und sie isst mit. Nein, dass muss ich zwei Gerichte kochen und das dauert dann und sie schreit dann nach Hunger usw.

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29. September 2014 um 22:20

Unsere große Tochter
war bzw. ist z.T. noch so. Sie ist sehr speziell mit dem Essen. Irgendwann sind wir dazu übergegangen sie weitgehend so zu lassen wie sie is(s) t. Die Großeltern waren da der ausschlag gebende Zünder...sie haben gemeint, wir sollen sie doch einfach mal lassen....dann hab ich mir gedacht, was soll schon passieren....seit wir sie tatsächlich mal lassen (ausgenommen Süßigkeiten) fängt sie an normal zu essen. Sie wollte nie Brot und sie hasst Butter, sie mag keinen Frischkäse, kaum Fleisch, wenig Gemüse....aber, sie isst Obst, Joghurt, Nudeln....mittlerweile sogar Brot mit Marmelade oder Honig und abends mal ein Wurstbrot...oder Pfannkuchen. Hat sich verbessert seit wir weniger darauf achten.
Obst biete ich ihr oft an und das isst sie auch fast immer. Is auch toll....find ich mittlerweile.
Lg und alles Gute,
Manguuu

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29. September 2014 um 22:33

Die Beeren zum Frühstück
finde ich völlig ok. Klar, dass sie die will, wenn du sie verarbeitest.
Aber ich frage mich, wie das bei euch mit Familientisch ist. Gibt es kein gemeinsames Essen?
Ich frage auch definitiv nicht, ob ich was leckeres kochen soll. Ich lass mal entscheiden, ob es lieber Gericht A oder lieber Gericht B geben soll und da wir zu fünft sind, guckt da immer wieder einer in die Röhre...
Aber es steht für alle außer Diskussion, dass wir gemeinsam essen. Wer dann das absolut nicht mag oder auch mal keine Lust darauf hat (z. B. wenn meine Großen doch mal zur Abwechslung in der Schulmensa waren, die sie meist verschmähen und dann eben kein zweites warmes Essen am Tag wollen), dann bekommt er etwas anderes. Aber meist wird das gegessen, was auf den Tisch kommt, ohne dass ich da diskutiere. Manchmal kommt der Appetit auch erst beim essen bzw. beim zusammensitzen und reden.
Mein Jüngster ist echt auch ein schlechter Esser und wenn ich ihn frage, ob er Hunger hat, kommt immer ein "Nein!". Wenn ich frage, was ich kochen soll, dann kommt auch selten was. Aber wenn er dann am Tisch sitzt und den Teller vor sich hat, dann isst er einfach mit. Mal mehr, mal weniger. Ich mach da dann auch kein Drama draus, weil er z. B. auch ein Obst- und Gemüse-Freak ist und das wirklich von sich aus zwischendurch verlangt und es kein Weltuntergang ist, wenn er mal eine Hauptmahlzeit sausen lässt oder dort nur trockene Nudeln isst oder nur Salat zu sich nimmt, weil er das am Besten mag. Und wenn er dann ruft, er will lieber ein Müsli oder ein Brot, dann bekommt er das auch. Aber wenn ich ihn lapidar frage, ob ich was kochen soll, dann kommt "Neee, wir spielen lieber!"

Die Entscheidung, was es zu essen geben soll, halte ich in dem Alter auch echt zu verfrüht. Klar, darf ein Kind ablehnen und auch Dinge haben, die es partout nicht mag, aber als Mutter kann ich nicht vom Kind erwarten, dass es mir einen ausgewogenen Speiseplan diktiert, der warme und kalte Mahlzeiten, Snacks und Hauptspeisen sinnvoll beinhaltet.
Koch einfach, biete es an und schau was passiert. Frag da nicht so viel rum, auch wenn ich generell für allgemeines Mitspracherecht der Kinder bin und gegen das Aufzwingen von Nahrung. Nur halte ich es auch für Überforderung, wenn die Frage der Ernährung dem Kind überlassen wird.

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