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Eure Erlebnisse im Krankenhaus-Geburt & Wochenbettstation

3. Juni 2016 um 20:07

Hallo Zusammen,
ich würde euch gerne in einer kurzen Zusammenfassung meine Erlebnisse aus dem Krankenhaus schildern. Mich interessiert wie ihr die Geburt und die Tage dannach im Krankenhaus verbracht habt und wie eure Erfahrungen sind. Ich habe leider auch schlechte Erfahrungen machen müssen und frage mich jetzt im Nachhinein, ob das nur mir so geht oder ob auch andere Frauen solche Erfahrungen gemacht haben.
Mein Sohn ist jetzt 19 Tage alt. Er ist 10 Tage nach dem ET zur Welt gekommen. Die Geburt musste eingeleitet werden. 1 woche nach dem ET war ich alle 2 Tage im KH zur Kontrolle. Jedes Mal sollte ich vorher anrufen, um zu fragen wie die Situation im Kreissaal ist. Teilweise habe ich auch niemanden erreicht, sodass wir einmal so hingefahren sind und dann aber sehr lange warten mussten. Später stellte sich heraus, dass immer nur eine Hebamme im Kreissaal ist. Das muss man sich mal vorstellen ! Und das in einer Großstadt, nicht etwa auf dem Dorf..

9 Tage nach dem ET waren wir dann wieder im KH um zu erfahren wie es weiter geht. Es wurde von der Ärztin alles etwas runter gespielt, so von wegen: Lassen Sie das Kind lieber spontan zur Welt kommen, wieso sind Sie denn so ungeduldig.. Nun ich glaube ich sprechen vielen Frauen aus der Seele, wenn ich sage, dass man 10 Tage nach dem ET einfach an Ende seiner körperlichen und seelischen Kräfte ist. Jedenfalls bin ich am nächsten Tag zur Einleitung wieder gekommen. Nachdem ich abends um 18:00 Uhr einen Wehencocktail bekommen habe, gingen bei mir nachts langsam die Wehen los. Um 03:30 platze meine Fruchtblase und um 04:00 habe ich meinen Mann angerufen, weil ich merkte, dass die Wehen nun losgingen. Er war um 05:00 Uhr da und da hatte ich schon richtige Schmerzen. Die Hebamme ging immer wieder aus dem Raum, weil sie zeitgleich noch eine andere Geburt betreuen musste. Das hat mich sehr nervös gemacht. Es war meine erste Geburt und ich hatte mit den Schmerzen echt zu kämpfen. Als meine erste Presswehe kam war die Hebamme gerade nicht da. Ich wusste nicht, ob ich überhaupt pressen darf habs dann aber gemacht weil ich so einen Drang dannach hatte. Ich finde es im Nachhinein echt ein Unding, dass man in so einer Situation alleine gelassen wird. Mein Mann war in dem Moment auch total überfordert (ich habe ihn angeschrien er soll die Hebamme holen, er wollte aber den Raum natürlich auch nicht verlassen). Wenig später war mein Sohn geboren und alles war erstmal gut.

Dann war ich noch 2 Tage auf der Wochenbettstation. Die Hebammen waren alle sehr nett, aber wie ich im Nachhinein von meiner Hebamme erfahren habe wurden mir falsche bzw. fragliche Infos gegeben. Z.B. zum Stillen: Mir wurden keine Still-Positionen gezeigt. Und man sagte mir, dass ich alle 4 Stunden stillen soll und wenn mein Baby schlafen sollte, soll ich ihn wecken. Laut meiner Hebamme soll ich meinen Sohn immer dann stillen, wenn er Hunger hat und wenn er schläft soll ich ihn schlafen lassen. Das hat bis jetzt gut funktioniert. Er trinkt alle 2 Stunden, schläft auch mal 3-4 Stunden durch. Er nimmt das zu was er zulegen mussl, also alles gut. Dann wurden uns bei der U2 Untersuchung vom Kinderarzt Tabletten gegen Karies etc. gegeben. Diese sollten wir unserem Sohn bis zm 2. Lebensjahr geben. Meine Hebamme hat uns davon abgeraten, weil diese Tabletten Nebenwirkungen auf den Darm haben und die Kinder dann Schmerzen bekommen und nur noch am Schreien sind. Sie hat uns stattdessen Tropfen gegeben mit denen ich auch keine Probleme habe. Das sind jetzt nur 2 Beispiele gewesen. Ohne meine jetzige Hebamme hätte ich bis jetzt einiges verkehrt gemacht. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt wirklich gut aufgehoben gefühlt. War froh als ich wieder zuhause war.

Wie erging es euch? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder war alles super in euren Augen?

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3. Juni 2016 um 20:17

Ich
habe nur eine Frage was für Tabletten? Karies? Unsere Kleine hat Vitamin D Tabletten bekommen, die hat sie nicht vertragen da sind wir jetzt bei Tropfen. Ist aber selten der Fall, dass Babys die nicht vertragen.

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3. Juni 2016 um 20:24

Also
Das tut mir wirklich leid für dich, wie es gelaufen ist. Ich kenne leider auch einige Frauen, die negative Erfahrungen gemacht haben. Aber mit dem Anlegen mindestens alle 4 Stunden hatten die Krankenschwestern schon recht. In den ersten Tagen sollte ein Kind ganz häufig angelegt werden, damit der Milcheinschuss gefördert wird. Manche sagen ja auch, nicht öfter als alle 4 Stunden, das ist auch falsch und in den ersten Tagen eigentlich zu wenig. Aber bei dir hat sich ja auch alles gut eingespielt.mLG

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3. Juni 2016 um 20:26
In Antwort auf eule20151

Ich
habe nur eine Frage was für Tabletten? Karies? Unsere Kleine hat Vitamin D Tabletten bekommen, die hat sie nicht vertragen da sind wir jetzt bei Tropfen. Ist aber selten der Fall, dass Babys die nicht vertragen.

Sie wird Fluorid-Tabletten
bekommen haben. Also D-Fluoretten o.ä. von der hebamme hat sie jetzt nur Vitamin D bekommen.

@TE: Informier dich bitge nich einmal welche Tabletten das aus dem KH waren. Und welche Vor- und Nachteile die Gabe von Fluorid hat.
Es wird dir noch öfter passieren, dass du unterschiedliche Infos erhältst (siehe Thema Stillen), das heißt aber nicht zwingend, dass eine Aussage davon falsch war. Es gibt einfach viele Wege und Ansichten; was bei uns passt, muss für euch nicht automatisch auch das Richtige sein.

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3. Juni 2016 um 20:30

Alles tutti
bei mir war alles super damals. war ein sehr stillfreundliches krankenhaus und alle waren sehr nett. aber die hebammen waren auch mächtig im stress. trotzdem sind sie gut auf mich eingegangen.

also ich hab keinerlei negative erinnerungen... naja doch... das krankenhausessen war so scheiße... mein mann musste mir aus der stadt ein döner mitbringen, sonst wäre ich da explodiert.


so ganz allgemein.... jede hebamme, jeder arzt hat doch irgendwie seine eigene meinung. macht das so oder so oder ganz anders.

mir hat man auch vieles erzählt im laufe der jahre.... aber ich bin mama, hab ein herz und ein hirn und ein bauchgefühl... darauf darf man sich schon mal verlassen. im zweifel auch einfach nerven und fragen, fragen, fragen.

vertrau auf dich und dein mutterinstinkt. vertrau deinem kind. (beim stillen scheint es doch supi zu klappen). ihr macht das schon so richtig wie es sein soll...

und herzlichen glückwunsch. alles gute...

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3. Juni 2016 um 21:00
In Antwort auf eule20151

Ich
habe nur eine Frage was für Tabletten? Karies? Unsere Kleine hat Vitamin D Tabletten bekommen, die hat sie nicht vertragen da sind wir jetzt bei Tropfen. Ist aber selten der Fall, dass Babys die nicht vertragen.

Ja..
es handelt sich um Vitamin D Tabletten

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3. Juni 2016 um 21:13


Bei meiner Großen habe ich leider auch das falsche KH erwischt. Demzufolge auch keine guten Erfahrungen gemacht, sowohl bei der Geburt als auch danach.
Bei der Geburt kam ich mir völlig allein gelassen vor. Hätte meine Tochter eigendlich auch alleine zur Welt bringen können
Irgendwie glaubte man mir nicht, dass ich bereits Presswehen bekam. Schließlich zeigte das CTG auch keine starken Wehen an. Die Hebamme verliess auch immer wieder den Raum. Zwischenzeitlich fragte ich immer, ob ich denn schon mitpressen dürfte, da ich eben einen Drang verspürte. Nie kam eine Antwort. Irgendwann dann hatte ich die Schn*** voll und presste bei der nächsten Wehe einfach mit. Unterdrücken ging einfach nicht mehr. Als ich mitpresste bekam mein Ex völlig Panik und rannte in den Flur und holte die Hebamme. Als die mich pressen sah, ging alles rasend schnell. Ich wurde halb in den Kreissaal rüber getragen, musste natürlich unbedingt noch umgezogen werden (lt. Hebamme und mit Presswehen wars garnicht so einfach ) und ca. 30 Minuten später war dann meine Tochter schon da.

Zum Thema Wochenbett: 1. Erlebnis - am selben Abend noch war das gewesen. Meine frischgeborene Tochter und ich waren bereits im Zimmer. Hatten da noch ein Einzelzimmer. Meine Tochter noch in Handtüchern eingewickelt und ich lag noch rum, weil Kreislauf spinnte. Ich klingelte und fragte, ob man meine Tochter nicht mal langsam was anziehen könne. Prompt wurde sie mir förmlich aus der Hand gerissen und weg war die Hebamme mit meinem Baby
Ich rief mein Ex an, der zwischenzeitlich auch schon nach Hause fuhr, und heulte wie sonst was, mir wurde gerade unser Baby weggerissen, ich hab keine Ahnung was die jetzt machen usw...... Nach einer gefühlten Ewigkeit kam mein Baby endlich wieder, gebadet und angezogen. Naja....
2. Erlebnis - Nächsten Morgen um 5:30Uhr gings weiter. Meine Tochter und ich schliefen Arm in Arm. Es klopfte und plötzlich standen da 3 Schwestern vor meinem Bett. Ich müsse auf einmal in einem anderem Zimmer umziehen, da eine Andere für dieses Einzelzimmer bezahlte. Wurde also quasi ausm Bett geschmissen, die eine Schwester hielt meine Reisetasche, die Andere meine Tasche, die 3. machte auch irgendwas und ich hielt eben mein Baby. Im neuen Zimmer angekommen durften wir dann also netterweise weiter schlafen.
3. Erlebnis - Ich bekam immer einen Becher mit einer Flüssigkeit drin und einen Becher mit einer Tablette drin. Auf Nachfrage wurde mir nie erklärt, was das sein soll. Ich sollte es jedenfalls immer einnehmen jeden Morgen. Naja, kaum war die Schwester draußen, nahm ich beide Becher mit ins Bad. Die Flüssigkeit landete im Waschbecken und die Tablette wurde im Klo runter gespült.
Und das 4. und letzte Erlebnis (soweit ich mich noch erinnere) - Es hieß, dass dieses KH ein stillfreundliches KH wäre. Heute sage ich " HAHAHA Witz lass nach!!!"
Ich wollte meine Tochter stillen. Es klappte nicht. Ich soll mal so versuchen und so versuchen und so und so. Es klappte einfach irgendwie nicht. Nach 24 Stunden drehte sich auch meine Tochter immer wieder weg. Dann hiess es, ich solle es bleiben lassen und stattdessen lieber abpumpen. Bei der Frage, warum genau das denn nicht klappt, kam die Antwort (wortwörtlich!!), ich hätte zwar eine schöne große Brust, die mit reichlich Milch gefüllt ist, jedoch das Baby aber mit der Zunge um meine Brustwarze nicht rumkommt und sich deswegen nicht festsaugen könne, da meine Brustwarzen einfach viel zu klein sind
Aha...... Ich wusste ewig nicht, ob ich mich mit der Antwort zufrieden geben sollte oder mich beleidigt fühlen sollte. Nur zur Info: meinen Sohn später konnte ich voll stillen


Bei meinem Kleinen widerrum war alles in Ordnung. Bin vollends zufrieden gewesen mit dem KH. War natürlich ein ganz anderes KH gewesen. Habe ich aufgrund vieler positiver Erfahrungsberichte dann ausgesucht und kann somit selber nur positives berichten. Geburtsbegleitung war top! Wochenbett war top (bekam sogar auf Wunsch Schmerztabletten wegen der Nachwehen)! Und Stillhilfe war absolut top!
Würde dieses KH immer wieder wählen

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3. Juni 2016 um 21:19

Hmmm...
dass eine Eileitung nicht "überstürzt" wurde, finde ich gut. Ist doch toll, wenn man dem Baby - unter engmaschiger Kontrolle - die Zeit gibt, sich eventuell selbst auf den Weg zu machen.
Ich habe in einer eher kleineren Stadt (85.000 Einwohner) entbunden, zeitgleich waren 8(!) weitere Geburten auf zwei Hebammen. Ich wurde ab ET+6 eingeleitet (aufgrund medizinischer Indikation) und während der Geburt kam die Hebamme geschätzt alle 1,5 Stunden rein um nachzusehen wie es mir geht. Ich fand das prima so (mit meinem Mann alleine im Kreißsaal) und habe mich gut betreut gefühlt. Gegen Ende kamen zwei Ärzte dazu, weil es Komplikationen gab.

Das Stillen wurde mir später auf dem Zimmer gezeigt/erklärt (stillfreundliches Krankenhaus), aber es wurde zur U2 zum Zufüttern geraten, was ich aber vorerst ablehnte.
Ich habe mich rund um gut betreut gefühlt, auch weil sich die Ärzte und Schwestern aufgrund der ungewöhnlich vielen Geburten größte Mühe gaben.

Was die Tabletten (ich denke du meinst Vitamin D?) betrifft: da scheiden sich die Geister, uns wurden sie direkt im Krankenhaus mitgegeben und unsere Kinderärztin befürwortet sie sehr. Unsere Tochter hat sie auch immer gut vertagen.
Schade dass du die Geburt und ersten Tage als weniger schön in Erinnerung hast/haben wirst - bis auf die Sache mit dem Stillen klingt für mich alles ganz normal.

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3. Juni 2016 um 21:22
In Antwort auf pinguin122

Hmmm...
dass eine Eileitung nicht "überstürzt" wurde, finde ich gut. Ist doch toll, wenn man dem Baby - unter engmaschiger Kontrolle - die Zeit gibt, sich eventuell selbst auf den Weg zu machen.
Ich habe in einer eher kleineren Stadt (85.000 Einwohner) entbunden, zeitgleich waren 8(!) weitere Geburten auf zwei Hebammen. Ich wurde ab ET+6 eingeleitet (aufgrund medizinischer Indikation) und während der Geburt kam die Hebamme geschätzt alle 1,5 Stunden rein um nachzusehen wie es mir geht. Ich fand das prima so (mit meinem Mann alleine im Kreißsaal) und habe mich gut betreut gefühlt. Gegen Ende kamen zwei Ärzte dazu, weil es Komplikationen gab.

Das Stillen wurde mir später auf dem Zimmer gezeigt/erklärt (stillfreundliches Krankenhaus), aber es wurde zur U2 zum Zufüttern geraten, was ich aber vorerst ablehnte.
Ich habe mich rund um gut betreut gefühlt, auch weil sich die Ärzte und Schwestern aufgrund der ungewöhnlich vielen Geburten größte Mühe gaben.

Was die Tabletten (ich denke du meinst Vitamin D?) betrifft: da scheiden sich die Geister, uns wurden sie direkt im Krankenhaus mitgegeben und unsere Kinderärztin befürwortet sie sehr. Unsere Tochter hat sie auch immer gut vertagen.
Schade dass du die Geburt und ersten Tage als weniger schön in Erinnerung hast/haben wirst - bis auf die Sache mit dem Stillen klingt für mich alles ganz normal.

Achso auch dass deine Hebamme zum
stillen nach Bedarf, ohne aufwecken rät, ist nicht unumstritten. Wir haben sogar nachts alle drei Stunden geweckt, allerdings hatten wir auch Startschwierigkeiten beim Stillen/Gewichtszunahme.
Ganz am Anfang raten auch viele Stillberaterinnen (die meist deutlich mehr Kompetenz in Sachen stillen aufweisen als Hebammen) zum nächtlichen Wecken. Nach 4 Stunden würde ich definitiv ganz am Anfang auch wecken.

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3. Juni 2016 um 21:38

Hmm also vor und während der Geburt
habe ich eher negative Erfahrungen gemacht. Ich war beide male über dem Termin und es hatte sich bei mir wehenmäßig einfach nichts getan. Die Werte waren aber dennoch gut. Beim 1. mal habe ich gleich eine Einleitung bekommen, ich war 10 Tage drüber. Die Ärzte meinten es sei Zeit eine Einleitung durchzuführen- am Ende kam natürlich ein KS, weils einfach nicht geklappt hat. Ich war jung und unsicher und habe den Ärzten vertraut. Aber mein Gefühl sagt mir heute noch, dass ich noch hätte warten sollen, mein Kind war einfach noch nicht bereit. Und die KS ( unter Narkose über die manche Ärzte heute noch den Kopf schütteln warum die KS unter Narkose durchgeführt werden musste) hat meinem Kleinen nicht gut getan. Er lag danach noch eine Weile unter Beobachtung.
Beim 2.Mal wurde ich 6 Tage nach ET einfach dagelassen, mein Muttermund war schon weit offen, aber ich hatte einfach keine Wehen. Die Hebamme vor Ort meinte die ganze Zeit, wir warten und probieren es. Doch als dann plötzlich der Chefarzt da war, hieß es sofort - KS! Er hatte mir auch nicht wirklich die Wahl gegeben selbst zu entscheiden, hinterher hatte er sich zwar entschuldigt, dass er so streng war, aber die KS wäre das BEste gewesen. Ich hatte aber eher das Gefühl gehabt, dass er einfach nach Hause wollte, Feierabend machen.
Ich hatte bei beidem Male das Gefühl gehabt, nicht richtig informiert zu werden, es wurden Entscheidungen von ihnen getroffen, die sie mir nicht richtig erklärt haben, erst hinterher. Ich hatte bei beidem Mal das Gefühl, dass sie zwar im Wohle des Kindes entschieden haben, aber dass es auch so schnell wie möglich passieren sollte.
Ich ärgere mich heute noch, dass ich nicht einfach auf mich gehört habe. Ich hatte keine richtigen Wehen, die Werte waren gut, den Kindern ging es auch noch gut. Aber das KH wollte wohl einfach keine Risiken eingehen und ich ja irgendwie auch nicht.


Dafür waren beide Male das Wochenbett sehr gut, ich wurde hinterher sehr gut betreut, beraten und das Frühstücksbuffet war einfach Top!

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3. Juni 2016 um 21:40
In Antwort auf caputschino

Hmm also vor und während der Geburt
habe ich eher negative Erfahrungen gemacht. Ich war beide male über dem Termin und es hatte sich bei mir wehenmäßig einfach nichts getan. Die Werte waren aber dennoch gut. Beim 1. mal habe ich gleich eine Einleitung bekommen, ich war 10 Tage drüber. Die Ärzte meinten es sei Zeit eine Einleitung durchzuführen- am Ende kam natürlich ein KS, weils einfach nicht geklappt hat. Ich war jung und unsicher und habe den Ärzten vertraut. Aber mein Gefühl sagt mir heute noch, dass ich noch hätte warten sollen, mein Kind war einfach noch nicht bereit. Und die KS ( unter Narkose über die manche Ärzte heute noch den Kopf schütteln warum die KS unter Narkose durchgeführt werden musste) hat meinem Kleinen nicht gut getan. Er lag danach noch eine Weile unter Beobachtung.
Beim 2.Mal wurde ich 6 Tage nach ET einfach dagelassen, mein Muttermund war schon weit offen, aber ich hatte einfach keine Wehen. Die Hebamme vor Ort meinte die ganze Zeit, wir warten und probieren es. Doch als dann plötzlich der Chefarzt da war, hieß es sofort - KS! Er hatte mir auch nicht wirklich die Wahl gegeben selbst zu entscheiden, hinterher hatte er sich zwar entschuldigt, dass er so streng war, aber die KS wäre das BEste gewesen. Ich hatte aber eher das Gefühl gehabt, dass er einfach nach Hause wollte, Feierabend machen.
Ich hatte bei beidem Male das Gefühl gehabt, nicht richtig informiert zu werden, es wurden Entscheidungen von ihnen getroffen, die sie mir nicht richtig erklärt haben, erst hinterher. Ich hatte bei beidem Mal das Gefühl, dass sie zwar im Wohle des Kindes entschieden haben, aber dass es auch so schnell wie möglich passieren sollte.
Ich ärgere mich heute noch, dass ich nicht einfach auf mich gehört habe. Ich hatte keine richtigen Wehen, die Werte waren gut, den Kindern ging es auch noch gut. Aber das KH wollte wohl einfach keine Risiken eingehen und ich ja irgendwie auch nicht.


Dafür waren beide Male das Wochenbett sehr gut, ich wurde hinterher sehr gut betreut, beraten und das Frühstücksbuffet war einfach Top!

Also zusammengefasst:
das KH hatte mir nie richtig die Möglichkeit oder das Gefühl gegeben selbst über die Geburt zu bestimmen.

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3. Juni 2016 um 22:06

Also
wenn bei uns die richtige Geburt los geht, ist immer eine Hebamme dabei! Ohne Zusatzkosten! So iSt es bei uns in allen 3 KH.

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3. Juni 2016 um 22:42

Kreissaal top - Wochenbettstation flop
Während der Geburten fühlte ich mich von den Hebammen gut betreut! Anscheinend haben wir bei allen 3 Geburten Glück gehabt, dass gerade nicht viel los war. Die Hebamme ist anfangs oft rausgegangen, was völlig ok war, da ich ja meinen Mann dabei hatte. Als es richtig los ging, war die Hebamme aber immer dabei!

Stillen klappte bei meinem Großen von Anfang an gut. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mir im Krankenhaus Stillpositionen gezeigt wurden. Meinem Großen wurde - meiner heutigen Meinung nach völlig unnötigerweise - eine Glukoselösung gegeben. Das mit dem Stillen alle 4 Stunden wurde mir auch empfohlen. Am schlimmsten fand ich, dass nachts während ich schlief mein Baby aus dem Zimmer rausgeschoben wurde, um einen Hörtest zu machen, ohne dass mir vorher Bescheid gesagt wurde! Ich bin aufgewacht und mein Baby war weg!

Also die ganze Wochenbettsituation im Krankenhaus empfand ich als seeeehr anstrengend! Ich konnte in den 4 Tagen kaum schlafen, ständig kam jemand reingelaufen, das Licht durfte nie ganz ausgemacht werden usw. Zum Glück ging es mir nach den beiden anderen Geburten viel besser, so dass wir noch am gleichen Tag nach Hause konnten.

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3. Juni 2016 um 23:10

Ich habe in einem Krankenhaus
Mit hebammengeführtem Kreißsaal entbunden, das außerdem als sehr stillfreundlich gilt. Dort ist es tatsächlich eher wie in einem Geburtshaus als wie in einem Krankenhaus. Die Hebamme, die mich betreute, musste auch zwischendurch immer mal wieder raus, ich hatte aber immer das Gefühl dass sie sofort da war wenn ich sie brauchte (ab Ankunft im KKH dauerte es nur noch 3 Stunden bis mein Sohn da war). Während der Geburt selbst war auch eine Ärztin dabei, man merkte sofort dass die zwei ein eingespieltes Team sind, die Hebamme entschied aber wirklich was zu tun war. Um 6 hätten beide Feierabend gehabt, mein Sohn kam um 7:14, es war überhaupt keine Frage dass sie einen Schichtwechsel gemacht hätten. Danach ließ man uns in Ruhe, wir konnten gaaaanz lange kuscheln- der Kinderarzt schaute ihn auch erst an als sie mit nähen usw. bei mir fertig waren. Er war die ganze Zeit im Krankenhaus nie aus meinem Blickfeld (was mir grad im Nachhinein sehr wichtig war), zur Wöchnerinnenstation kann ich nichts sagen weil wir 4 Stunden nach der Geburt schon wieder Zuhause waren. Ich hab aber nur Gutes gehört. Aus diesen Gründen werd ich jetzt beim 2. auch wieder dorthin gehen, war sehr zufrieden

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4. Juni 2016 um 9:34


Also ich war auch 10 Tage drüber als eingeleitet wurde am 11 Tag kam er dann. Allerdings muss ich dir widersprechen, hätten die Ärzte mich gelassen hätte ich noch länger gewartet. Ich wollte meinem Sohn die Zeit geben die er braucht. Als ich dann in den wehen lag war ich die einzige, also war meine Hebamme die ganze Zeit bei mir. Es waren allerdings auch mehr da.
Die Geburt war toll und dauerte auch nicht lange, ich wäre auch am liebsten sofort nach Hause aber durch das Gewicht meines Sohnes wurde mir geraten 24h da zu bleiben.
Was ich mich frage ist warum sich so viele immer verunsichern lassen. Ich habe von Anfang an auf mein Bauchgefühl gehört.
Mein kleiner bekommt Vitamin D Tabletten hätte ich gemerkt das er davon Bauchweh bekommt ö.ä. Hätte ich selbst nach alternativen gesucht aber halt erst wenn es Eintritt. Jetzt hat der kia mir Tabletten mir flourid verschrieben aber diese werde ich ihm nicht geben. Man sollte nicht blauäugig auf alles hören was man gesagt bekommt. Dafür gibt es auch zu viele verschiedene Meinungen.
Gestillt bzw. Jetzt die Flasche bekommt er wenn er sich meldet. Ich hatte in der nachsorge auch eine Hebamme die meinte mir manche Sachen ein bisschen vorschreiben zu müssen (dachte wohl ich bekomme das als junge Mama nicht hin).
Ich habe daraus meine Schlüsse gezogen und werde beim 2ten Kind definitiv auf eine verzichten.
Im Krankenhaus an sich war Alles gut, alle soweit nett nur hatten alle eine andere Meinung
Ich hoffe wenn mal ein zweites kommt das ich dann ambulant entbinden kann.

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4. Juni 2016 um 12:35

Wie unterschiedlich wir da alle sind...
Hallo,

Es tut mir leid, dass Du das alles so negativ siehst, denke aber, das hängt viel mit Unsicherheit Deinerseits zusammen.

Einleitung... Ich finde es gut, wenn damit gewartet wird. Leider sind heute viele Kliniken ganz schnell damit, dabei ist es oft nicht medizinisch notwendig. Warum dem Kind nicht die Möglichkeit lassen, sich alleine auf den Weg zu machen! Also ich finde das kein negatives Erlebnis, sondern gut!

Dass die Hebamme immer wieder raus ist, ist normal. Ich WOLLTE z.B. so viel wie möglich alleine machen, allein gelassen werden. Mein Mann und ich bekamen ein Baby, da wollte ich keine andere Person immer so dazwischen haben. So unterschiedlich kann das sein.
Meine Hebamme blieb perfekt im Hintergrund und war einfach da, wenn ich nach ihr rief oder Fragen hatte..

Zu den Tabletten... Du wirst sehen, Mamaseins bedeutet oft, in einem Dschungel aus Informationen Deinen Weg zu finden und Entscheidungen zu treffen. Es gibt nicht DIE eine Weisheit, die für alle Babys gilt. Es gibt so viele Meinungen da draußen, das kann sehr verwirrend sein. Und wenn Du dann unterschiedliche Informationen bekommst, dann war nicht etwa jemand nicht aufmerksam genug, Dir und Deinem Baby gegenüber, sondern ergibt da halt verschiedene Ansichten zu.

Stillen. Erst mal ist es doch gut, wenn adir und dem Baby die Möglichkeit gegeben wird, sich aufeinander einzuspielen. Wenn Du Fragen hast, solltest Du diese Stellen. Hol Dir die Information, die Du brauchst, anstatt darauf zu warten, dass Sie Dir gegeben wird.

Stillen nach Bedarf ist super! Wenn das Baby zunimmt, fit ist und keine Probleme hat. Dann würde ich auch nicht wecken. Und wenn Du Fragen hast, suche Dir eine Stillberaterin.

So, und nun Nische ich Dir alles Gute mit Deinem Baby. Genieße diese wunderbare erste Zeit. Kuschel und genieße, und lerne es kennen.
Liebe Grüsse

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4. Juni 2016 um 13:36

Finde es gut,
wenn ein KH nicht so schnell ist mit Einleitung und eingreifen ins Geburtsgeschehen. Eine Hebamme, ja das kenne ich auch.

Mit diesen Tabletten-sicher Vitamin d, muss man selbst Erfahrung machen. Wir nahmen/nehmen bei allen 3 auch das Öl. Aber auch davon bekommen manche bauchweh.


Einmal stationär entbunden-geburt war toll. 2 Tage dort etwas nervig. Ständig vor und nach stillen wiegen...

2 mal ambulabt entbunden, wobei die letzte Geburt echt doof war. Alte Hebamme konnte nicht einfach nur abwarten und mich und die Natur machen lassen

Eine gute Nachsorge Hebamme ist schon Gold wert.
Alles gute

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4. Juni 2016 um 14:08

Ein paar sachen liefen schon blöd
zb war ich 2 tage nach der geburt am unterzuckern(hatte da schon über 15 jahre diabetes) wollte was suesses zum trinken oder zum essen...nööö dieschwester musste erst mal nen arzt rufen , da keiner da war ,musste ein anästestist mir erst mal ne kanüle legen,was schon schwierig war...darüber hab ich dann glucose bekommen...warum auch immer?? als ich die kanüle gezogen haben wollte , haben die sich ernsthaft geweigert und das ding blieb 24h drin... natürlich war es nicht nötig,dafür hatte ich dann schmerzen und einen fetten blauen fleck von der kanüle.
oder was auch mist war, nach dem ks waren die schmerzen heftig,die schwester hat mir dann einmal so ein schmerzzaepfchen? reingeschoben ...als ich ein 2.verlangte, sollte ich das schön selber machen. wer einen ks hatte , weiss wie schmerzhaft jede kleinste bewegung ist.
oder das stillen , kam nix bzw viel zu wenig milch... so wirklich geholfen hat man mir nicht, hab schlupfwarzen und das anlegen klappte nicht gut...richtig zeit hat sich keiner genommen. ich hab dann irgw sogar noch gelesen , das ich mich zu blöd anstelle(mit etwas anderen worten).
letzlich war ich aber lieber in der uni klinik, als in so nem kleinen provinz kh ,wo die nächste kinderklinik 50 km weit weg ist. ich hatte halt sorge das irgw schiefgeht und deswegen hab ich nicht bei uns im kh entbunden , sondern in der 90km weit entfernten uniklinik.
ach ja nach der geburt, war ich ewig allein in so nem raum, bis mein mann und die kleine zu mir gebracht wurden,wurden vergessen. irgw merkte ich das unten rum voll am bluten bin...ich dachte ich verblute...mein mann rief dann ne schwester, die brachte mir binden...das haette man vielleicht auch sofort machen können nach dem ks. so musste ich erst mal bettwaesche wechseln lassen. im nachhinein alles nur doofe erlebnisse,aber nicht wirklich schlimm.

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4. Juni 2016 um 22:11

Hallo
Bei der Geburt von meiner Tochter in der Nacht war die Hebamme auch alleine, mit mir waren noch 2 andere Frauen im Kreißsaal die kurz vor der Geburt standen. Sie lief immer von einem Raum in den anderen. Mein Mann hatte es nicht geschafft ( ÖVM in der Nacht fahren leider nicht regelmäßig und Auto stand zuhause und ich bin mit Krankenwagen ins KH) also war ich teilweise ganz allein. Aber da es schnell ging ( 2 1/2 std ) war es nicht so schlimm und ich habe im Nachhinein ( in dem Momemt hatte ich dafür keine Gedanken ) das Gefühl das die Hebamme genau wusste bei wem es ernst wird. Ich war die erste und sie rief die Ärztin dazu, als die kleine Maus da war machte die Hebamme sie fertig und die Ärztin kümmerte sich um mich. Dann bekam ich die kleine und war allein mir ihr, was ich als schön empfunden hatte. Die Hebamme kam zwischen durch kurz rein und fragte ob alles ok ist. Wir wurden dann in einen anderen Raum gebracht und mein Mann kam endlich. Kurz danach waren die anderen beiden babys da. Und ich glaube das waren nicht dir einzigen Geburten in der Nacht.

Wir hatten Start Probleme mit dem stillen, sie nahm nicht an und wenn schlief sie sofort wieder ein. Sie nahm ab und lag an der 10% Grenze sodass ich abpumpen musste und sie regelmäßig wecken musste was echt schwer war und teilweise die Schwestern und Hebammen kaum geschafft haben. Aber ich hatte Unterstützung beim anlegen, wir hatten es öfters probiert und ich sollte klingeln sobald sie wach ist damit jemand helfen konnte und mit mir verschiedene Positionen ausprobieren konnte.

Im Nachhinein macht sich wohl jeder Gedanken um die Geburt und was besser bzw schöner gewesen wär. Und was evtl anders verlaufen wär wenn...? . Ich bin froh das ich eine gesunde Tochter bekommen habe und die Std im KH stehen nicht im Vergleich zu dem was ich mit ihr bekommen habe. Vllt wäre es in einem anderen KH anders verlaufen aber ich wollte in einem KH mit kinderklinik entbinden und bereue es nicht.

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