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Eure Erziehungstipps bitte

27. Juni 2014 um 20:39

Hallo,
Gerne würde ich mal Erziehung aus der Sicht anderer Mütter erfahren. Vielleicht hilft ja das ein oder andere in bestimmten Situation.

Erzählt mir mal was ihr für sinnvoll haltet bzw was gar nicht geht. Nix bestimmtes. Einfach was euch einfällt.

Ein dickes Danke schonmal

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27. Juni 2014 um 21:02

Ich weiß nicht genau
Ob du es so meinst aber ich lege sehr viel wert auf Höflichkeit und gute Umgangsformen. Also bitte und Danke, Tischmanieren, gute Tag sagen. Auch ist mir gegenseitiger Respekt sehr wichtig.

In dem Rahmen kann sie sich frei bewegen. Sie versteht ein nein und akzeptiert es meistens auch. Ich bin auch nicht der Typ der sich auf eine Stufe mit seinen Kind stellt. Ich bin der erwachsene, sie das Kind. Wenn ich was sage dann auch kurz warum sie das jetzt nicht darf\haben kann und lasse mich auf keine Diskussionen ein.

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27. Juni 2014 um 21:16
In Antwort auf junimalu

Ich weiß nicht genau
Ob du es so meinst aber ich lege sehr viel wert auf Höflichkeit und gute Umgangsformen. Also bitte und Danke, Tischmanieren, gute Tag sagen. Auch ist mir gegenseitiger Respekt sehr wichtig.

In dem Rahmen kann sie sich frei bewegen. Sie versteht ein nein und akzeptiert es meistens auch. Ich bin auch nicht der Typ der sich auf eine Stufe mit seinen Kind stellt. Ich bin der erwachsene, sie das Kind. Wenn ich was sage dann auch kurz warum sie das jetzt nicht darf\haben kann und lasse mich auf keine Diskussionen ein.


Ein nein ist ihre standartantwort zurzeit.

und deine sicht von erziehung finde ich persönlich super. Danke dir für die anreize

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27. Juni 2014 um 21:35

Mhh
Mein sohn ist noch nicht so alt. Deswegen kann ich nur schreiben, was ich mir vornehme.

Mir ist wichtig, dass er "entspannt" aufwächst. Dass er nicht von einem termin zum nächsten hetzten muss. Auch nicht mit mir.

Er soll und darf kind sein und das lange. Dazu gehört sber auch, dasd ich für ihn der erwachsene bin, der ihm grenzen aufzeigt und wege vorgibt. Das kind in mir möchte ich aber nicht verlieren. Die wege soll er aber selber gehen und sich auch mal irren dürfen.

Er darf sich dreckig machen und musd nicht auf seine klamotten aufpassen. Ich möchte zusammen mit ihm entdecken und erforschen.

In den anderen punkte stimme ich juni überein! Höflichkeit vor allem bitte und danke sind mir wichtig.

Zum thema essen, er muss nicht alles essen. Soll aber alles probieren.

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11. Juli 2014 um 11:46

Tischmanieren
Hallo liebe "inloove",

wir haben drei Kinder und das vierte ist unterwegs.Juhuuu!
Meinem Mann und mir sind Tischmanieren von Anfang an sehr wichtig gewesen. Man steht nicht auf wenn die anderen noch essen, bietet auch Freunden als erstes was an, fängt erst an zu essen wenn alle gemeinsam am Tisch sitzen diese Familienregeln tun den Kindern und uns gut. Und auch das Probieren von neuen Lebensmitteln mach ich ihnen so schmackhaft "heute gibt es was ganz besonderes und ihr dürft das alle mal probieren" das sie es kaum erwarten können ...wenn jeder mal probiert hat können sie immer noch entscheiden ob sie es mögen oder nicht unsere Kinder lieben fisch,Oliven, gegrillten Fenchel mit ein bisschen braunem Zucker.

Es gab jedoch eine Phase die mich verrückt gemacht hat.
Als unsere Kinder anfingen selber zu essen und mehr auf dem Boden lag als auf den Tellern und andauernd fiel ein Becher um. Es war so nervig und dann ging das über Monate.
Ich erkundigte mich im Netz und in Babymärkte nach schönen Lätzchen gar nicht so einfach bis ich auf "Lalatz" (ein langer Latz) stieß. Eine Großartige Erfindung! Ich bestellte erst einen, da ich recht skeptisch war. Unser ältester durfte das Lätzchen als erster probieren aber schnell stellte sich heraus das die anderen auch einen brauchten und auch wollten.
seither geht kaum noch was daneben. Einfach klasse!
Mein Mann ist auch ganz begeistert und das heisst was

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11. Juli 2014 um 14:10

Das klingt ja
Hier teilweise wie im erziehungscamp..
Mein kind muss nicht aufessen, wenn er fertig mit essen ist kann er aufstehen.
Probieren muss er auch nichts. Es gibt ja aivh Gerichte/lebensmittel die zwar gut schmecken, aber unappetitlich aussehen/ riechen (linseneintopf, gorgonzola mal als Beispiele)

Jeden Menschen begrüßen muss er auch nicht. Wenn er jemanden nicht mag soll er sich nicht verstellen. Wie hat mein Vater immer gesagt:"kind, wenn du denkst die person ist ein ... benimmt sich wie ein ... und behandelt dich wie ein ... dann sag ihm er ist ein ... auch wenns der prinz von mumbasa ist!" Haha. Naja, so wurde ich "erzogen".

Für essen und trinken wird sich bei uns zuhause auch nicht bedankt. Ist selbstverständlich.
Ich freue mich aber über ein Danke wenn ich ihm etwas schenke.

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11. Juli 2014 um 14:55

Puh....
Da traut man sich ja gar nichts zu schreiben, wenn man das hier so liest.

Ich würde bei mir nicht von Erziehung sprechen. Ich mag das Wort nicht und ich mag es auch nicht, was viele darunter verstehen.
Ich erziehe meinen Sohn nicht, denn dann würde ich aus ihm das machen, wie ich in ihm sehen will. Mein Kind ist aber nicht ich und er muss nicht so werden wie ich es will oder wie ich gern sein würde.
Ich lebe meinem Kind etwas vor...Tischmanieren, Bitte, Danke, wie man mit Menschen umgeht, Körperhygiene etc. Ich habe eine sehr hoch gesteckte Toleranzgrenze und unter dieser kann er sich frei bewegen. Bei mir gibt es kein "So ist es, so wird es gemacht und daran hast du dich zu halten.". Bei uns wird viel geredet und Kompromisse gefunden. Mein Kind darf schreien, toben, seinen eigenen Willen haben und er darf ihn bis zu einem gewissen Punkt durchsetzen...bis dahin, wo unsere Meinungen auf einen Nenner kommen...Kompromisse.
Mein Kind weiss ganz genau, wo meine Grenzen liegen und versucht auch sie immer wieder mal auszutesten. Wenn diese Grenze erreicht ist, dann gibt es bei mir auch kein wenn und aber. Kommt sehr selten vor, aber dann akzeptiert er auch diese Grenze ohne zu maulen, weil er weiss, dass ich da nicht mit mir reden lasse. Dafür muss aber wirklich viel passieren und überwiegend sind es dann Gefahrensituationen.

Viele nennen das eine lasche Erziehung, aber ich will mich nicht als Mutter auf ein Podest stellen. Ich bin nicht sein Chef und ein "Ich darf das, weil ich die Mama bin." wird es bei mir nie geben. Ich bin nichts besseres als er und er hat bei uns im Leben genauso viel Entscheidungsgewalt wie ich. Ich würde ihm nie seinen eigenen Willen absprechen und er darf trotzen wann und wo er will. Ich versuche nur einem Trotzanfall aus dem Weg zu gehen indem wir Kompromisse finden. Wenn er sich dann einfach mal auf den Boden werfen will, weil er nicht kompromissbereit ist oder seine kleine Welt mal wieder zusammen bricht, dann kann er das gern im vollem Umfang machen, denn ein Gewitter reinigt die Luft.

Wie gesagt...ich mag diese "Erziehung" nicht. Mein Kind ist ein eigenständiges Wesen, das Gefühle wie Wut haben darf und sich so entwickeln darf, wie er eben ist und nicht wie ich es will. Ich will aus ihm keinen anderen Menschen machen als er eigentlich ist, denn das würde ich machen, wenn ich ihn ziehe. Er kriegt Anstösse und ich leite ihn sanft, was er daraus macht, das ist seine Entscheidung. Ich lebe ihm alles vor, wie ich es mir auch von ihm wünschen würde, denn Kinder lernen durch Vorbilder und nicht durch ein "Tu dies und tu das.".
Es läuft gut und wenn es nicht laufen würde, dann würde ich etwas ändern. Ich bin durch diese Art ziemlich entspannt und er dadurch auch. Wir hatten jetzt mehrere Monate ne wirklich anstrengende Phase, wo er viel gebockt hat und einfach aus unerklärlichen Gründen geschrien und geweint hat. Es war echt anstrengend und ich musste mir oft auf die Lippen beissen, aber ich habe mir sagen lassen, dass wohl jedes Kind in dem Alter so ist...also habe ich es weiter ausgesessen und seit 2 Tagen ist alles weg. Kein Geheule, Geschreie und Getobe mehr. aber die nächste "Phase" wird kommen.

Er ist jetzt 3,5 Jahre alt.

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11. Juli 2014 um 15:42

Danke für das Kompliment,
Leider war er der knaller und treibt sein unwesen jetzt da oben, wo er bestimmt für ein paar lacher sorgen wird
Ich denke diese Erziehung hat aus mir einen starken, selbstbewussten Menschen gemacht, der zwar manchmal die klappe etwas zu weit aufreißt, aber auch hinter Menschen steht die sich nicht wehren können.
Und das ist doch nicht unbedingt das schlechteste.

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11. Juli 2014 um 15:43

Klingt
Super!

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