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Extreme panikattacken...

9. August 2009 um 21:55

hallo an alle. ich leide schon seit 3 jahren an panikattacken, ständig bin ich unruhig und rede mir ein ich habe einen hirntumor oder sonst irgend eine krankheit, woran ich sterben muss. ich bin eine alleinerziehende mutter und ich mache mir ständig gedanken,was passiert, wenn ich einfach so umfalle aus meinem 11 monate alten kind wird. vor kurzen musste ich mit den krankenwagen eingeliefert werden hatte eine hyperventilation bei mir war alles taub, meine finger verkrampften, seit dem lebe ich wieder jeden tag mit der angst wenn das wieder passiert und ich hilflos bin. ich habe ständig immer eine freundin bei mir, weil ich angst habe das mir etwas passiert. ich habe ein so dämliches gefühl,ich kann nicht still sitzen nur am rum zappeln, dann immer diese unruhe ích kann einfach nicht mehr ich will diese gedanken nicht mehr haben, ich möchte einfach nur normal leben. bin nur am heueln u lass mich hängen, aber ich muss an mein sohn denken der mich braucht ich habe angst innerlich zu zerfallen, u eines tages nicht mehr in der lage zu sein mich um mein sohn zu kümmern. ich hasse mein leben mit dieser angst diesen scheiss angstzuständen, ständig in panik zu geraten. ablenken hilft bei mir auch nix. was soll ich nur tun, ich habe schon ein termin beim neurologen u pyschater. wie geht ihr mit dieser situation um?

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10. August 2009 um 13:30

Hallo du
hallo,

lass dich erstmal drücken..

ich kann es dir sowas von nachempfinden.. mein sohn ist jetzt 20 monate und bei mir ging das auch nach der geburt los mit den panikattacken. erst war mir wochenlang schwindlig und ich dachte, es stimmt was nicht mit mir. dann hatte ich angst als mein mann wieder arbeiten musste. er ist die ganze woche unterwegs und ich hatte angst was ist, wenn ich umfalle...
ja und der tag kam dann.ich war mit meinen freundinnen zum essen verabredet und im auto dann ist mir schwarz vor augen geworden. ich konnte nicht mehr. mir war hundeübel, blutdruck sehr hoch, kreidebleich. und es wurde immer schlimmer. bin dann den abend im krankenhaus mit blaulicht gelandet. die haben mich durchgecheckt und nichts festgestellt. ich sollte mich mehr schonen. witzig, mit einem 8 woche alten baby zu hause und noch allein. also, denkt man automatisch, nur nicht zuviel stres und anspannung. aber es lässt sich nun mal nicht verhindern. und die folge u. a. war dass ich mit meinem kind nicht mehr auto fahren konnte. hatte immer angst es passiert wieder und meine knie wurden schon im auto weich, da hatte ich noch nicht mal den zündschlüssel rumgedreht. das kann echt keiner nachempfinden, der so eine angst noch nicht erlebt hat. ich finde man kann es nicht vergleichen mit "normaler" angst, die man so aus kindertagen kennt. das ist viel heftiger und legt einen komplett lahm.

naja, in den nächsten wochen musste mich meine mutti immer mal mit dem kleinen holen, weil garnichts mehr ging. hab auch tage lang nur geheult, weil ich nicht wusste was mit mir los ist. erst eine freundin hat mich dann darauf gebracht, dass dies panikattacken sind, also psych. herkunft und mir körperlich garnichts fehlt. habe mir dann auch sofort einen termin bei der neurologin geholt. die hat mir dann antidepressiva verschrieben, die auch gegen angst helfen. aber mein glück war dass ich auch sofort einen termin beim psychiater bekommen habe. normal muss man 2 jahre warten. glaube in der zeit wäre ich verzweifelt!!

so, und die gespräche helfen echt gut. bekomme verhaltenstherapie, du bestimmt dann auch. man bekommt gesagt, was man machen uss wenn sich eine attacke nähert, aber auchwas man generell an sich und seinem verhalten ändern muss. es ist ja ein hilferuf vom eigenen körper. ich hatte schon ewig keine attacke mehr. klar, die angst ist irgendwo noch da. bin auch ansonsten nicht sehr belastbar. oft kaputt, kopfschmerzen, schwindel. aber zumindestens die sch...attacken haben wir im griff.
also, lass den kopf nicht hängen. es wird besser. ehrlich. und versuch dich zu zwingen, rauszugehen. deine , freundin ist nur ein alibi, für dich, für die angst. je öfter du es schaffst, alleine etwas zu machen, desto öfter besiegst du die angst und dein körper merkt, hey, es passiert ja garnichts.
und es geht echt vielen so. das ist auch manchmal für einen selber etwas beruhigend. habe auch an wochenende erfahren, dass mein nachbar mit panikattacken zu kämpfen hat und auch schon zum psychologen geht. hätte das auch nie gedacht bei ihm. also, wir sind nicht alleine. dein baby braucht dich. und du wirst sehen, mit den gesprächen wird alles besser. dort wird dir auch erklärt, warum dein körper so reagiert.

wenn du noch fragen hast, nur her damit. wünsche dir viel erfolg und du schaffst das. da bin ich mir sicher.

vlg

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13. September 2009 um 22:30

Panikattacken
Auch ich kann Dir nur empfehlen mit einem Psychater zu sprechen. Auch bei mir hat nur das und vorübergehende Einnahme von Antidepressiva geholfen. Dann war alles gut.

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