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Fehler wieder arbeiten gegangen zu sein?

16. Februar 2012 um 16:51

Hallo,
ich gehe seit 1 Jahr wieder arbeiten, damals war mein Sohn 2 Jahre alt. Er ist vergangene Woche 3 geworden und er geht auch in den Kindergarten.

Unser Tag ist so stressig und ich denke, dass es meinem Sohn dadurch schlecht geht.
Vielleicht einmal grob zu unserem Tagesablauf.

Vielleicht fangen wir abends/nachts an...:
Um halb 8 geht mein Sohn ins Bett... er wacht ca. 3x die Nacht auf weil er sich seine Decke wegstrampelt und ihm dann kalt wird. Dann ruft er mich... alleine zudecken möchte er sich überhaupt nicht und fängt dann an zu weinen. Meistens wacht er das erste mal gegen 24 Uhr auf, das zweite Mal gegen 2 Uhr und das dritte mal meist so gegen 4 Uhr nachts. Ich erreiche dadurch keine Tiefschlafphase und bin dementsprechend den ganzen Tag hundemüde. Ich bzw wir müssen morgens um 6 Uhr aufstehen, wir verlassen um kurz nach 7 Uhr morgens das Haus (von Frühstück und anziehen und Co. brauche ich gar nicht zu reden... jeden Tag total stressig... für's Frühstück haben wir nicht ausreichend Zeit. Im Schnitt nur ca. 10-15 Minuten),um 7:15 Uhr liefere ich ihn im Kindergarten ab und fahre dann sofort weiter zur Arbeit.

Wenn ich mittags von der Arbeit komme, hole ich ihn vom Kindergarten ab und wir müssen zu Hause zu ersteinmal den Haushalt machen... staubsaugen, aufräumen, waschen etc. Danach lese ich meinem Sohn meist ein Buch vor, manchmal basteln/malen wir auch. Es ist dann so, dass ich fast auf der Couch einschlafe - ich bin so hundemüde zu diesem Zeitpunkt. Die Arbeit schlaucht mich auch sehr - und ich gebe 100% auf der Arbeit und verrichte meine Arbeit auch sehr gut.

Ich würde mich gerne viel mehr um meinen Sohn kümmern und ihn fördern, aber mir fehlt am späten Nachmittag dazu einfach die Kraft
Natürlich spiele ich auch mit ihm Duplo, koche mit ihm usw. Aber im Großen und Ganzen denke ich, dass es viel zu wenig ist. Ich bin froh, wenn er abends im Bett liegt und ich mich ausruhen kann. Ich merke selber, dass ich total unausgeglichen bin und das mein Körper dieses Level (was natürlich auch durch den gestörten Schlaf kommt) nicht mehr lange mitmacht.

Mein Sohn ist seit ich angefangen habe zu arbeiten auch sehr aufmüpfig geworden...(er haut, beißt, schreit/redet laut, hört nicht...) Er hat Angst, wenn ich außerhalb meiner Arbeit mal weggehe (was höchstens 2-3 Mal im Monat vorkommt; und meine Mutter bzw mein Bruder dann auf ihn aufpasst abends). Er hat Verlassensängste und fragt mich jeden Abend vor dem Schlafengehen, ob ich "morgen frei habe" ... und "das ich nicht arbeiten gehen soll".

Mich macht das so fertig. Ich bin auch mehr oder weniger alleinerziehend. Vom Vater meines Sohnes bin ich getrennt, er kümmert sich auch nicht viel um ihn - aber er bezahlt den Unterhalt und kommt für einige finanzielle Dinge noch zusätzlich auf. Ich habe zwar einen Freund, welcher aber auch bis abends um 19 Uhr arbeiten muss; also keine Entlastung/keine Hilfe. Meine Eltern müssen beide auch arbeiten.

Meine Beziehung leidet sehr unter diesem Stresspegel. Ich bin abends so geschlaucht, dass ich einfach nur meine Ruhe haben möchte und schlafe jeden Abend mit dem Gewissen ein, dass ich meinen Sohn nicht vernünftig fördern kann.

Ich weiß nicht was ich tun soll... ich bin so verzweifelt. Natürlich fahren wir am Wochenende auch in den Zoo, ins Spielparadis... und ich kümmere mich um ihn an meinen freien Tagen auch viel intensiver - so wie es eigentlich auch sein müsste!
Aber unter der Woche ist es die reinste Katastrophe.

Habt ihr Tipps für mich?
Was soll ich denn bloß tun?

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16. Februar 2012 um 16:58

Ganz spontan
wäre mein Tip das Familienbett einzuführen. Du bekommst nachts mehr Schlaf, Dein Sohn schläft nachts besser udn die Nähe tut ihm sicher gut und vielleicht schläft er sogar durch.

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16. Februar 2012 um 17:04
In Antwort auf noah_12558413

Ganz spontan
wäre mein Tip das Familienbett einzuführen. Du bekommst nachts mehr Schlaf, Dein Sohn schläft nachts besser udn die Nähe tut ihm sicher gut und vielleicht schläft er sogar durch.


Hallo,
danke für deine Antwort.
Das mit dem Familienbett haben wir schon eine zeitlang versucht, aber mein Sohn mag "seinen Platz". Er sagt dann nach einer Weile von sich aus, dass er lieber in sein Bett gehen mag. Es passiert wohl häufig, dass er dann gegen 5 oder halb 6 noch zu uns ins Schlafzimmer rüberkommt und die "letzte Stunde" noch mit bei uns im Bett liegt. Aber mehr möchte er leider nicht

Aber vielen lieben Dank für deine Antwort!

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16. Februar 2012 um 17:11


Danke, das mit dem Schlafsack ist eine gute Idee!
Weißt du zufällig, wo man einen Schlafsack in großen Größen herbekommt?

Wie lange hat das damals mit eurer Tochter gedauert, bis sie sich von alleine zugedeckt hat nachts?

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16. Februar 2012 um 17:27

Hallo!
Ich glaube ehrlich gesagt nicht dass deine Arbeit das wesentliche Problem ist. Du bist total übermüdet, morgens um 7.15. Uhr los zu müssen ist zwar früh aber ausgeschlafen kein Problem mit einem Kind. Auch ein Halbtagsjob dürfte zu schaffen sein. Aber wenn man eben chronisch müde ist fehlt einem die Kraft für alles.
Der Schlafsack ist eine gute Idee.Fällt die Decke komplett runter? Dann vielleicht ein Bettgitter an die Seite? Ansonsten muß dein Kind schaffen alleine wieder einzuschlafen und ein bisschen freistrampeln darf kein Grund sein ständig die Mama zu rufen.Das kann man mit 3 Jahren auch langsam erklären. So hart es klingt, nicht immer gleich rennen, die Kinder wissen sich dann auch zu helfen irgendwann.
Vielleicht auch die Prioriäten überdenken? Ich nehme an du hast eine Wohnung... was ist da wirklich wichtig, kann staubsaugen nicht auch mal einen Tag warten, waschen geht doch nebenbei, kann nicht auch mal was liegen bleiben?
Zum Verständnis: ich habe drei kleine Kinder und arbeite, hab ein großes Haus und Garten. Mein Mann ist von MO-FR nicht da. Und es geht

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16. Februar 2012 um 20:25


Wie wäre es ihn im Kiga frühstücken zu lassen?
Und eine Bekannte steckt ihr Kind einfach mit den Sachen für den nächsten Tag ins Bett, damit lÄufts früh entspannter und wenn er früh besser mitmachen kann o will, dann gehts auch wieder mit früh anziehen.
Fand die Idee erst bißchen seltsam aber wenn es die gesamtsituation entspannt, ist auch mal querdenken legitim.
Schraub deinen Anspruch vielleicht etwas runter, putzen muss mannicht jeden tag. Vielleicht am Woende mal eine Stunde am Stück in der sich dein freund/ vater kümmert und du grundreinigst.
Unter der woche nur grob.
Es wird besser, der Kleine wird grösser und das mit dem schlafenwird auch anders!

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