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feste Schlafenszeiten

15. Mai um 21:30 Letzte Antwort: 20. Mai um 16:49

Hallo liebe Eltern,

habt ihr feste Schlafenszeiten für eure Kinder eingeführt?

Das ist ein Dauerthema zwischen meinem Mann und mir. Ich möchte unseren Sohn (11 Monate) immer um neun Uhr ins Bett bringen. Manchmal schläft er innerhalb einer Viertelstunde ein, manchmal braucht er fast eine Stunde. Ab neun Uhr gehe ich mit ihm ins abgedunkelte Schlafzimmer. Ich stille ihn, laufe mit ihm herum, lege ihn ins Bett. Wenn er quengelt, nehme ich ihn heraus und stille ihn noch mal. Bis er schläft.

Mein Mann kann das gar nicht nachvollziehen. Seiner Meinung nach schlafen Kinder einfach, wenn sie müde sind. Ich habe mich mal darauf eingelassen und eine Woche lang ein Experiment in Gelassenheit gemacht. Die Folge war, dass unser Sohn oft erst um elf, zwölf Uhr geschlafen hat. Meiner Meinung nach war er quengeliger als sonst - mein Mann würde an dieser Stelle widersprechen. Hinzu kam, dass es mich gestört hat, dass wir abends viel weniger Zeit zu zweit als Paar hatten. Denn wenn unser Kind geschlafen hat, war ich so müde, dass ich auch nur noch ins Bett wollte.

Am meisten stört mich, dass mein Mann die Schlafenszeit überhaupt nicht respektiert. Während unser Sohn dabei war, einzuschlafen, hat die Familie meines Mannes angerufen (Videoanruf). Ich verstehe absolut, dass sie ihren Enkel sehen wollen, habe meinen Mann aber schon mehrfach gebeten, seine Eltern auf die Schlafenszeit hinzuweisen. Er findet das verklemmt. Stattdessen macht er dann noch mal das Licht im Schlafzimmer an und hebt unseren Sohn aus seinem Bett. Jetzt gerade telefonieren sie im Nebenzimmer und ich weiß schon, dass er mir gleich ein vollkommen aufgedrehtes Kind bringen wird. Dann soll er ihn doch ins Bett bringen? Funktioniert leider nicht, weil er wieder arguementieren wird: "Wieso soll ich ihn ins Bett bringen, wenn er nicht schlafen will? Er schläft schon, wenn er müde ist."

Ich arbeite jetzt an meiner eigenen Gelassenheit, weil ich das Gefühl habe, dass alles andere sinnlos wäre.

Wie ist es bei euch? Seid ihr euch bei dem Thema einig?

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16. Mai um 14:11
In Antwort auf ninirose

Hallo liebe Eltern,

habt ihr feste Schlafenszeiten für eure Kinder eingeführt?

Das ist ein Dauerthema zwischen meinem Mann und mir. Ich möchte unseren Sohn (11 Monate) immer um neun Uhr ins Bett bringen. Manchmal schläft er innerhalb einer Viertelstunde ein, manchmal braucht er fast eine Stunde. Ab neun Uhr gehe ich mit ihm ins abgedunkelte Schlafzimmer. Ich stille ihn, laufe mit ihm herum, lege ihn ins Bett. Wenn er quengelt, nehme ich ihn heraus und stille ihn noch mal. Bis er schläft.

Mein Mann kann das gar nicht nachvollziehen. Seiner Meinung nach schlafen Kinder einfach, wenn sie müde sind. Ich habe mich mal darauf eingelassen und eine Woche lang ein Experiment in Gelassenheit gemacht. Die Folge war, dass unser Sohn oft erst um elf, zwölf Uhr geschlafen hat. Meiner Meinung nach war er quengeliger als sonst - mein Mann würde an dieser Stelle widersprechen. Hinzu kam, dass es mich gestört hat, dass wir abends viel weniger Zeit zu zweit als Paar hatten. Denn wenn unser Kind geschlafen hat, war ich so müde, dass ich auch nur noch ins Bett wollte.

Am meisten stört mich, dass mein Mann die Schlafenszeit überhaupt nicht respektiert. Während unser Sohn dabei war, einzuschlafen, hat die Familie meines Mannes angerufen (Videoanruf). Ich verstehe absolut, dass sie ihren Enkel sehen wollen, habe meinen Mann aber schon mehrfach gebeten, seine Eltern auf die Schlafenszeit hinzuweisen. Er findet das verklemmt. Stattdessen macht er dann noch mal das Licht im Schlafzimmer an und hebt unseren Sohn aus seinem Bett. Jetzt gerade telefonieren sie im Nebenzimmer und ich weiß schon, dass er mir gleich ein vollkommen aufgedrehtes Kind bringen wird. Dann soll er ihn doch ins Bett bringen? Funktioniert leider nicht, weil er wieder arguementieren wird: "Wieso soll ich ihn ins Bett bringen, wenn er nicht schlafen will? Er schläft schon, wenn er müde ist."

Ich arbeite jetzt an meiner eigenen Gelassenheit, weil ich das Gefühl habe, dass alles andere sinnlos wäre.

Wie ist es bei euch? Seid ihr euch bei dem Thema einig?

Bei meinem Großen war ich allein erziehend. 
Da gab es nichts zu streiten. 

Feste Schlafenszeiten gab es jedoch immer. 
Auch jetzt im Teenageralter noch. 

Beim Kleinen sind mein Mann und ich uns einige das es feste Schlafenszeiten geben wird wenn er etwas älter ist. 

Feste Rituale finde ich wichtig und notwendig. 
 

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16. Mai um 8:24

Lass mich raten: Du bist aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich und dein Mann kommt aus dem Süden?

​Finde ich gut, dass du an deiner Gelassenheit arbeitest.

Ich respektiere die festen Schlafenszeiten, die meine Freundin eingeführt hat, auch wenn ich halb sieben arg früh finde. Naja, ist auch eine andere Situation, da wir nicht mehr zusammen wohnen. Aber käme nie auf die Idee, danach anzurufen. Ich verstehe nicht, warum dein Mann das seiner Familie nicht einfach sagt.

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16. Mai um 12:44
In Antwort auf ninirose

Hallo liebe Eltern,

habt ihr feste Schlafenszeiten für eure Kinder eingeführt?

Das ist ein Dauerthema zwischen meinem Mann und mir. Ich möchte unseren Sohn (11 Monate) immer um neun Uhr ins Bett bringen. Manchmal schläft er innerhalb einer Viertelstunde ein, manchmal braucht er fast eine Stunde. Ab neun Uhr gehe ich mit ihm ins abgedunkelte Schlafzimmer. Ich stille ihn, laufe mit ihm herum, lege ihn ins Bett. Wenn er quengelt, nehme ich ihn heraus und stille ihn noch mal. Bis er schläft.

Mein Mann kann das gar nicht nachvollziehen. Seiner Meinung nach schlafen Kinder einfach, wenn sie müde sind. Ich habe mich mal darauf eingelassen und eine Woche lang ein Experiment in Gelassenheit gemacht. Die Folge war, dass unser Sohn oft erst um elf, zwölf Uhr geschlafen hat. Meiner Meinung nach war er quengeliger als sonst - mein Mann würde an dieser Stelle widersprechen. Hinzu kam, dass es mich gestört hat, dass wir abends viel weniger Zeit zu zweit als Paar hatten. Denn wenn unser Kind geschlafen hat, war ich so müde, dass ich auch nur noch ins Bett wollte.

Am meisten stört mich, dass mein Mann die Schlafenszeit überhaupt nicht respektiert. Während unser Sohn dabei war, einzuschlafen, hat die Familie meines Mannes angerufen (Videoanruf). Ich verstehe absolut, dass sie ihren Enkel sehen wollen, habe meinen Mann aber schon mehrfach gebeten, seine Eltern auf die Schlafenszeit hinzuweisen. Er findet das verklemmt. Stattdessen macht er dann noch mal das Licht im Schlafzimmer an und hebt unseren Sohn aus seinem Bett. Jetzt gerade telefonieren sie im Nebenzimmer und ich weiß schon, dass er mir gleich ein vollkommen aufgedrehtes Kind bringen wird. Dann soll er ihn doch ins Bett bringen? Funktioniert leider nicht, weil er wieder arguementieren wird: "Wieso soll ich ihn ins Bett bringen, wenn er nicht schlafen will? Er schläft schon, wenn er müde ist."

Ich arbeite jetzt an meiner eigenen Gelassenheit, weil ich das Gefühl habe, dass alles andere sinnlos wäre.

Wie ist es bei euch? Seid ihr euch bei dem Thema einig?

Nein wegen solcher Dinge haben wir nie Auseinandersetzungen gehabt. Wir sind uns (fast) immer einig, was Erziehung angeht.
da würde ich im allgemeinen schnell dran arbeiten, sonst spielt euch euer Kind später schnell gegeneinander aus. Das geht schneller als ihr glaubt und dann ist es für alle richtig blöd.

was Schlafenszeiten angeht, haben wir diese von Anfang an. Schlafen , essen, Rituale. 
Meine tochter (erstes Kind) war ein regelrechtes Uhrwerk und wirklich auf die Minute genau. Sie war so ausgeglichen. Auch heute, mit fast neun, braucht sie feste Zeiten. 

Redet miteinander, findet eine Lösung. Ihr macht euch sonst Probleme, wo keine sein bräuchten. 

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16. Mai um 14:11
In Antwort auf ninirose

Hallo liebe Eltern,

habt ihr feste Schlafenszeiten für eure Kinder eingeführt?

Das ist ein Dauerthema zwischen meinem Mann und mir. Ich möchte unseren Sohn (11 Monate) immer um neun Uhr ins Bett bringen. Manchmal schläft er innerhalb einer Viertelstunde ein, manchmal braucht er fast eine Stunde. Ab neun Uhr gehe ich mit ihm ins abgedunkelte Schlafzimmer. Ich stille ihn, laufe mit ihm herum, lege ihn ins Bett. Wenn er quengelt, nehme ich ihn heraus und stille ihn noch mal. Bis er schläft.

Mein Mann kann das gar nicht nachvollziehen. Seiner Meinung nach schlafen Kinder einfach, wenn sie müde sind. Ich habe mich mal darauf eingelassen und eine Woche lang ein Experiment in Gelassenheit gemacht. Die Folge war, dass unser Sohn oft erst um elf, zwölf Uhr geschlafen hat. Meiner Meinung nach war er quengeliger als sonst - mein Mann würde an dieser Stelle widersprechen. Hinzu kam, dass es mich gestört hat, dass wir abends viel weniger Zeit zu zweit als Paar hatten. Denn wenn unser Kind geschlafen hat, war ich so müde, dass ich auch nur noch ins Bett wollte.

Am meisten stört mich, dass mein Mann die Schlafenszeit überhaupt nicht respektiert. Während unser Sohn dabei war, einzuschlafen, hat die Familie meines Mannes angerufen (Videoanruf). Ich verstehe absolut, dass sie ihren Enkel sehen wollen, habe meinen Mann aber schon mehrfach gebeten, seine Eltern auf die Schlafenszeit hinzuweisen. Er findet das verklemmt. Stattdessen macht er dann noch mal das Licht im Schlafzimmer an und hebt unseren Sohn aus seinem Bett. Jetzt gerade telefonieren sie im Nebenzimmer und ich weiß schon, dass er mir gleich ein vollkommen aufgedrehtes Kind bringen wird. Dann soll er ihn doch ins Bett bringen? Funktioniert leider nicht, weil er wieder arguementieren wird: "Wieso soll ich ihn ins Bett bringen, wenn er nicht schlafen will? Er schläft schon, wenn er müde ist."

Ich arbeite jetzt an meiner eigenen Gelassenheit, weil ich das Gefühl habe, dass alles andere sinnlos wäre.

Wie ist es bei euch? Seid ihr euch bei dem Thema einig?

Bei meinem Großen war ich allein erziehend. 
Da gab es nichts zu streiten. 

Feste Schlafenszeiten gab es jedoch immer. 
Auch jetzt im Teenageralter noch. 

Beim Kleinen sind mein Mann und ich uns einige das es feste Schlafenszeiten geben wird wenn er etwas älter ist. 

Feste Rituale finde ich wichtig und notwendig. 
 

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16. Mai um 20:13
In Antwort auf heuel1

Nein wegen solcher Dinge haben wir nie Auseinandersetzungen gehabt. Wir sind uns (fast) immer einig, was Erziehung angeht.
da würde ich im allgemeinen schnell dran arbeiten, sonst spielt euch euer Kind später schnell gegeneinander aus. Das geht schneller als ihr glaubt und dann ist es für alle richtig blöd.

was Schlafenszeiten angeht, haben wir diese von Anfang an. Schlafen , essen, Rituale. 
Meine tochter (erstes Kind) war ein regelrechtes Uhrwerk und wirklich auf die Minute genau. Sie war so ausgeglichen. Auch heute, mit fast neun, braucht sie feste Zeiten. 

Redet miteinander, findet eine Lösung. Ihr macht euch sonst Probleme, wo keine sein bräuchten. 

Sie schreibt ja, dass es ein Dauerthema ist. Der Mann respektiert die festen Schlafenszeiten nicht und erzählt nicht mal seiner Familie davon, weil er das "verklemmt" findet.

Was wäre denn deiner Meinung nach eine Lösung? Ihr Mann scheint ja nicht sehr kompromissbereit bei dem Thema zu sein oder ihre Perspektive nachvollziehen zu können.

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16. Mai um 21:26
In Antwort auf leila_20364032

Lass mich raten: Du bist aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich und dein Mann kommt aus dem Süden?

​Finde ich gut, dass du an deiner Gelassenheit arbeitest.

Ich respektiere die festen Schlafenszeiten, die meine Freundin eingeführt hat, auch wenn ich halb sieben arg früh finde. Naja, ist auch eine andere Situation, da wir nicht mehr zusammen wohnen. Aber käme nie auf die Idee, danach anzurufen. Ich verstehe nicht, warum dein Mann das seiner Familie nicht einfach sagt.

Gut geraten.

Er meint, seine Eltern würden das nicht nachvollziehen können. Sie würden so eine Bitte einfach als "verklemmt" abstempeln. Er weckt den Kleinen nicht auf, wenn sie anrufen (das hat er tatsächlich einmal gemacht und wir hatten ziemlichen Streit deswegen), aber solange unser Sohn noch die Augen offen hat, respektiert mein Mann nicht, wenn er gerade dabei ist, einzuschlafen.

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16. Mai um 21:35
In Antwort auf heuel1

Nein wegen solcher Dinge haben wir nie Auseinandersetzungen gehabt. Wir sind uns (fast) immer einig, was Erziehung angeht.
da würde ich im allgemeinen schnell dran arbeiten, sonst spielt euch euer Kind später schnell gegeneinander aus. Das geht schneller als ihr glaubt und dann ist es für alle richtig blöd.

was Schlafenszeiten angeht, haben wir diese von Anfang an. Schlafen , essen, Rituale. 
Meine tochter (erstes Kind) war ein regelrechtes Uhrwerk und wirklich auf die Minute genau. Sie war so ausgeglichen. Auch heute, mit fast neun, braucht sie feste Zeiten. 

Redet miteinander, findet eine Lösung. Ihr macht euch sonst Probleme, wo keine sein bräuchten. 

Das freut mich, dass ihr euch überwiegend einig seid. Das vereinfacht die Erziehung natürlich sehr.

Ich hoffe, dass es nicht dazu kommt, habe aber die Befürchtung - auch in anderen Bereichen. Wir haben auch mal darüber geredet. Mein Mann findet meine Befürchtungen aber lächerlich und meint, dass ich gelassener werden muss.

Die Lösung momentan: Ich bringe unseren Sohn gegen neun Uhr ins Bett. Manchmal wird es etwas später, was ich versuche, mit Gelassenheit hinzunehmen. Wenn mein Mann unseren Sohn noch mal aus dem Bett und seinem Schlafsack nimmt, gelingt mir das nicht immer.

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16. Mai um 21:37
In Antwort auf merle_19387957

Bei meinem Großen war ich allein erziehend. 
Da gab es nichts zu streiten. 

Feste Schlafenszeiten gab es jedoch immer. 
Auch jetzt im Teenageralter noch. 

Beim Kleinen sind mein Mann und ich uns einige das es feste Schlafenszeiten geben wird wenn er etwas älter ist. 

Feste Rituale finde ich wichtig und notwendig. 
 

Danke für deine Antwort. Ich habe diesen Thread unter anderem verfasst, weil mein Mann behauptet hat, dass ich die einzige wäre, die ein waches Kind ins Bett bringt.

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16. Mai um 21:40
In Antwort auf leila_20364032

Sie schreibt ja, dass es ein Dauerthema ist. Der Mann respektiert die festen Schlafenszeiten nicht und erzählt nicht mal seiner Familie davon, weil er das "verklemmt" findet.

Was wäre denn deiner Meinung nach eine Lösung? Ihr Mann scheint ja nicht sehr kompromissbereit bei dem Thema zu sein oder ihre Perspektive nachvollziehen zu können.

Ja, wir haben da leider beide feste Vorstellungen, die nicht zusammenpassen. So wie auch bei Handynutzung und Süßigkeiten. Mein Mann ist sehr entspannt (vielleicht zu entspannt?), ich im Vergleich weniger .

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17. Mai um 0:02
In Antwort auf leila_20364032

Sie schreibt ja, dass es ein Dauerthema ist. Der Mann respektiert die festen Schlafenszeiten nicht und erzählt nicht mal seiner Familie davon, weil er das "verklemmt" findet.

Was wäre denn deiner Meinung nach eine Lösung? Ihr Mann scheint ja nicht sehr kompromissbereit bei dem Thema zu sein oder ihre Perspektive nachvollziehen zu können.

Na... dann bringt der Mann das übermüde und überreitzte Baby ins Bett und schaut wie anstrengend und nervenaufreibend es sein kann, ein Kind zum Schlafen zu bewegen.
Ich würde diesen Part im Leben nicht übernehmen, wenn Männlein meint, das bettgehritual durch ein Telefonat zu stören. Das Kind ist doch das Leid tragende in dem ganzen Streitthema. 


mag sein dass ich ebenso „verklemmt“ bin. Aber bei aller Gelassenheit schafft man sich nur Probleme, die nicht sein müssten. 
Abgesehen davon ist 21.00 eine echt gelassene Zeit.

und wie ich schon schrieb: Reden ist Trumpf. Da müssen sich 2 Kulturen zusammen setzen und Lösungen finden. Andernfalls ist das erziehen eines Kindes noch schwerer als es so schon ist. Familie heißt MITEINANDER und nicht GEGENEINANDER 

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17. Mai um 9:09
In Antwort auf ninirose

Danke für deine Antwort. Ich habe diesen Thread unter anderem verfasst, weil mein Mann behauptet hat, dass ich die einzige wäre, die ein waches Kind ins Bett bringt.

Nein, da bist du auf jeden Fall nicht die einzige.

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17. Mai um 9:09
In Antwort auf heuel1

Na... dann bringt der Mann das übermüde und überreitzte Baby ins Bett und schaut wie anstrengend und nervenaufreibend es sein kann, ein Kind zum Schlafen zu bewegen.
Ich würde diesen Part im Leben nicht übernehmen, wenn Männlein meint, das bettgehritual durch ein Telefonat zu stören. Das Kind ist doch das Leid tragende in dem ganzen Streitthema. 


mag sein dass ich ebenso „verklemmt“ bin. Aber bei aller Gelassenheit schafft man sich nur Probleme, die nicht sein müssten. 
Abgesehen davon ist 21.00 eine echt gelassene Zeit.

und wie ich schon schrieb: Reden ist Trumpf. Da müssen sich 2 Kulturen zusammen setzen und Lösungen finden. Andernfalls ist das erziehen eines Kindes noch schwerer als es so schon ist. Familie heißt MITEINANDER und nicht GEGENEINANDER 

Aber leidet das Kind dann nicht noch mehr?

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17. Mai um 9:09
In Antwort auf heuel1

Na... dann bringt der Mann das übermüde und überreitzte Baby ins Bett und schaut wie anstrengend und nervenaufreibend es sein kann, ein Kind zum Schlafen zu bewegen.
Ich würde diesen Part im Leben nicht übernehmen, wenn Männlein meint, das bettgehritual durch ein Telefonat zu stören. Das Kind ist doch das Leid tragende in dem ganzen Streitthema. 


mag sein dass ich ebenso „verklemmt“ bin. Aber bei aller Gelassenheit schafft man sich nur Probleme, die nicht sein müssten. 
Abgesehen davon ist 21.00 eine echt gelassene Zeit.

und wie ich schon schrieb: Reden ist Trumpf. Da müssen sich 2 Kulturen zusammen setzen und Lösungen finden. Andernfalls ist das erziehen eines Kindes noch schwerer als es so schon ist. Familie heißt MITEINANDER und nicht GEGENEINANDER 

Aber leidet das Kind dann nicht noch mehr?

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17. Mai um 16:48
In Antwort auf leila_20364032

Aber leidet das Kind dann nicht noch mehr?

Soll jedesmal die Mutter der Idiot sein, weil sie aufs Bauchgefühl hört und ein müdes Kind zu Bett bringt, was dann der Göttergatte vollends aus dem Gleichgewicht bringt?

ja an solch einem Abend ist das Kind das Leidtragende. Der Mann sagt doch aber, ein müdes Kind schläft dann einfach ein... DAS würde ICH ihm aber ganz bald demonstrieren, dass dem eben NICHT so ist.

stattdessen soll sich auch noch die Frau in Gelassenheit üben? Dein Ernst? 
Wenn man sich in so kleinen Dingen überhaupt nicht einig ist, bringt die größte Gelassenheit null, weil es immer streitpotential hat.

aber im Grunde muss das jeder für sich selbst entscheiden.
Ich bin halt sehr stilsicher in meiner Erziehung. Mir (und sicher vielen anderen Mamas) wurde schon oft reingequatscht... am Ende weiß aber die Mutter am ehesten was geht und was nicht geht. Vorallem wenn die Kinder noch sehr klein sind. Und da sollte man als Partner/ Freundin/ Familie ect Rücksicht drauf nehmen. 
Wenn man es doch besser weiß, soll Mans halt auch besser machen und die Verantwortung nicht noch dahin zurück geben, wo sie sonst geblieben wäre.

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17. Mai um 18:35
In Antwort auf heuel1

Soll jedesmal die Mutter der Idiot sein, weil sie aufs Bauchgefühl hört und ein müdes Kind zu Bett bringt, was dann der Göttergatte vollends aus dem Gleichgewicht bringt?

ja an solch einem Abend ist das Kind das Leidtragende. Der Mann sagt doch aber, ein müdes Kind schläft dann einfach ein... DAS würde ICH ihm aber ganz bald demonstrieren, dass dem eben NICHT so ist.

stattdessen soll sich auch noch die Frau in Gelassenheit üben? Dein Ernst? 
Wenn man sich in so kleinen Dingen überhaupt nicht einig ist, bringt die größte Gelassenheit null, weil es immer streitpotential hat.

aber im Grunde muss das jeder für sich selbst entscheiden.
Ich bin halt sehr stilsicher in meiner Erziehung. Mir (und sicher vielen anderen Mamas) wurde schon oft reingequatscht... am Ende weiß aber die Mutter am ehesten was geht und was nicht geht. Vorallem wenn die Kinder noch sehr klein sind. Und da sollte man als Partner/ Freundin/ Familie ect Rücksicht drauf nehmen. 
Wenn man es doch besser weiß, soll Mans halt auch besser machen und die Verantwortung nicht noch dahin zurück geben, wo sie sonst geblieben wäre.

Danke. Das sehe ich genau so. 

Vielleicht überwinde ich mich mal und setze deinen Vorschlag um. Auch wenn der Kleine dann wahrscheinlich erst wesentlich später schläft. Denn nach einem Telefonat ist er ja erst mal aufgedreht und so würde mein Mann ihn nicht ins Bett bringen. Dafür muss unser Sohn schon merklich müde und quengelig sein. Das ist dann auch für mich nicht einfach auszuhalten.

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17. Mai um 19:31
In Antwort auf ninirose

Hallo liebe Eltern,

habt ihr feste Schlafenszeiten für eure Kinder eingeführt?

Das ist ein Dauerthema zwischen meinem Mann und mir. Ich möchte unseren Sohn (11 Monate) immer um neun Uhr ins Bett bringen. Manchmal schläft er innerhalb einer Viertelstunde ein, manchmal braucht er fast eine Stunde. Ab neun Uhr gehe ich mit ihm ins abgedunkelte Schlafzimmer. Ich stille ihn, laufe mit ihm herum, lege ihn ins Bett. Wenn er quengelt, nehme ich ihn heraus und stille ihn noch mal. Bis er schläft.

Mein Mann kann das gar nicht nachvollziehen. Seiner Meinung nach schlafen Kinder einfach, wenn sie müde sind. Ich habe mich mal darauf eingelassen und eine Woche lang ein Experiment in Gelassenheit gemacht. Die Folge war, dass unser Sohn oft erst um elf, zwölf Uhr geschlafen hat. Meiner Meinung nach war er quengeliger als sonst - mein Mann würde an dieser Stelle widersprechen. Hinzu kam, dass es mich gestört hat, dass wir abends viel weniger Zeit zu zweit als Paar hatten. Denn wenn unser Kind geschlafen hat, war ich so müde, dass ich auch nur noch ins Bett wollte.

Am meisten stört mich, dass mein Mann die Schlafenszeit überhaupt nicht respektiert. Während unser Sohn dabei war, einzuschlafen, hat die Familie meines Mannes angerufen (Videoanruf). Ich verstehe absolut, dass sie ihren Enkel sehen wollen, habe meinen Mann aber schon mehrfach gebeten, seine Eltern auf die Schlafenszeit hinzuweisen. Er findet das verklemmt. Stattdessen macht er dann noch mal das Licht im Schlafzimmer an und hebt unseren Sohn aus seinem Bett. Jetzt gerade telefonieren sie im Nebenzimmer und ich weiß schon, dass er mir gleich ein vollkommen aufgedrehtes Kind bringen wird. Dann soll er ihn doch ins Bett bringen? Funktioniert leider nicht, weil er wieder arguementieren wird: "Wieso soll ich ihn ins Bett bringen, wenn er nicht schlafen will? Er schläft schon, wenn er müde ist."

Ich arbeite jetzt an meiner eigenen Gelassenheit, weil ich das Gefühl habe, dass alles andere sinnlos wäre.

Wie ist es bei euch? Seid ihr euch bei dem Thema einig?

..es ist zwar schöner, wenn sich beide Eltern auf Anhieb einigen können - klappt nur leider eher selten.

Und im Prinzip hat Dein Mann sogar recht - Kinder können und werden auch nicht ''auf Kommando'' einschlafen - ebenso wenig wie die Eltern.

Sicher ist aber - Ihr werdet beide noch einige Zeit viel 'Verzicht' auf Euch nehmen müssen - Nr. 1 ist jetzt erst mal das Baby - Baby kommt zuerst .... dann ne Weile garnüscht und irgendwann (später) dürft IHR vielleicht mal darüber nachdenken, ob es möglich ist mal wieder ins Kino zu gehen und hoffentlich mal wieder Zeit zu zweit verbringen zu können  

 

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17. Mai um 21:25

Na, leiden würde ich das jetzt nicht nennen, wenn der Papa mal abends das Kind ins Bett bringt. Aber vllt wäre es für den Papi ganz lehrreich! 
Schlafen ist etwas, dass Babies erst lernen müssen. Das Runterkommen, Schlaf zulassen, Kontrolle verlieren und schutzlos sein! Das geht nicht so einfach. Klar schlafen Kinder auch irgendwann ein, aber das ist dann wg. Erschöpfung und kein friedliches Einschlummern. 

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17. Mai um 21:29
In Antwort auf gabriela1440

..es ist zwar schöner, wenn sich beide Eltern auf Anhieb einigen können - klappt nur leider eher selten.

Und im Prinzip hat Dein Mann sogar recht - Kinder können und werden auch nicht ''auf Kommando'' einschlafen - ebenso wenig wie die Eltern.

Sicher ist aber - Ihr werdet beide noch einige Zeit viel 'Verzicht' auf Euch nehmen müssen - Nr. 1 ist jetzt erst mal das Baby - Baby kommt zuerst .... dann ne Weile garnüscht und irgendwann (später) dürft IHR vielleicht mal darüber nachdenken, ob es möglich ist mal wieder ins Kino zu gehen und hoffentlich mal wieder Zeit zu zweit verbringen zu können  

 

vielleicht zum Thema noch verfrüht... aber ich hatte mich damals ziemlich innerlich aufgeregt über eine italienische Familie, die ihre kleinen Kinder noch nach 23 Uhr vor ihrer Pizzeria spielen ließ.
Etwas später lag das Kleinkind dann auf dem Schoß des Papas und es sah dabei so glücklich und entspannt aus, dass ich nur staunen konnte.

Und eben diesen Anblick hatte ich dann sehr oft überall dort, wo es diese Familien-Unternehmen gab.

Während unsere Deutschen schon nahe einem Herzanfall sind,wenn ihr Kind
nicht rechtzeitig ins Bett fällt.

Aber ist das ehrlich nur zum Wohl unseres Kindes und ncht doch mehr die eigene Ungeduld, die uns nervös macht, da wir selbst uns ja dann ''opfern'' müssten, wo wir doch selber so gern mal wieder Spaß haben wollen?

Und genau das weiß ich an den Südländern so sehr zu schätzen - SIE machen UNS vor, was wahre Kinderliebe ist. Die Kindheit ist Alles, wovon wir später entweder profitieren können und echtes Selbstbewusstsein erlangen - oder eben zu ängstlichen Maßnahmen greifen, die nicht aufkommen müssten, wenn unsere Eltern nicht zu sehr geklammert hätten, anstatt nur für uns da zu sein und in unserer Nähe. Unsere Kinder vertrauen uns genau so lange, wie sie uns vertrauen können, weil wir sie respektieren - was bereits im Kleinkindalter beginnen sollte.

Aber wenn eine Mama gerne einfacherere Rituale möchte, um selbst noch ihren kleinen Freiraum als Feierabend für sich nutzen will, Entschuldigung, aber dann muss sie sich gut vorbereiten, um es sich selbst nicht schwerer als nötig zu machen!

21 Uhr ist für ein Baby ganz einfach zu spät. Wenn es noch die Brust nimmt und Du noch viel Milch zu geben hast (bitte mal prüfen!), dann würde genügen, wenn es zwischen 18 und 19 Uhr in sein Bettchen kommt. Mama könnte ein Kuscheltier ihm ins Bettchen geben und sich neben ihm gemütlich (ist wichtig)
hinsetzen und warten bis aucu Söhnchen sich beruhigt hat. Mama singt dann ein leises Einschlaflied - sollst mal sehen, wie schnell er das künftig immer will!
Ich hoffe Du singst auch schön ? Falls Du lieber Märchen erzählst, eben das.
Aber auf keinen Fall Dinge tun, die ihn wach halten würden - er soll sich ja beruhigen von seinen aufregenden Tageserlebnissen. Denk doch mal bitte nach, was DICH früher beruhigt hat UND frage mal Deine Schwiegermama, wie das eigentlich bei ihrem Sohn war, das Einschlafen. Omas haben nämlich selbst viele Erfahrungen, die sie gerne mit Dir teilen würden, wenn Du sie einbeziehen würdest!  - für den Familienzusammenhalt immer positiv. Plane zum Einschlafen nicht länger als 20 Minuten ein. Und mit 11 Monaten muss er zum Essen / Trinken nicht mehr extra geweckt werden. Das setzt ja schon der Verdauungsprozess ein. Falls Du den Verdacht hast, dass er nicht mehr satt wird - wie gesagt, prüfen. Es gibt Frauen, die könnten jahrelang stillen, aber heute ist das nicht mehr die Regel. Ich gehe mal davon aus, dass bei Dir eigentlich schon abgestillt werden sollte - mal mit Arzt reden -  und er kann zugefüttert bekommen - aber das kannst Du fragen und Du wirst dann hören, was gerade gefüttert wird für ein 11 Monate altes Baby - und sollst mals sehen, wie gut das mit dem Schlafen klappt, so dass Ihr alle DREI zufrieden, glücklich und entspannt einschlafen könnt - bzw. Mama und Papa mal wieder kuscheln ...

Übrigens,,, wenn er schon Zähnchen hat, ruhig auch mal zwischendurch einen kleinen Brotkanten, den er schon halten kann, anbieten, wird er sicher gerne gleich in die kleine Schnute nehmen, vor allem, wenn er gerade 'zahnt'

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17. Mai um 23:20
In Antwort auf ninirose

Ja, wir haben da leider beide feste Vorstellungen, die nicht zusammenpassen. So wie auch bei Handynutzung und Süßigkeiten. Mein Mann ist sehr entspannt (vielleicht zu entspannt?), ich im Vergleich weniger .

Es scheint aber im Gesamten ein bisschen so, also wäre er nicht entspannt, sondern bequem. Dem Kind immer alles zu geben und es schlafen lassen, wann es will, ist natürlich sehr viel einfacher.

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18. Mai um 11:59
In Antwort auf gabriela1440

..es ist zwar schöner, wenn sich beide Eltern auf Anhieb einigen können - klappt nur leider eher selten.

Und im Prinzip hat Dein Mann sogar recht - Kinder können und werden auch nicht ''auf Kommando'' einschlafen - ebenso wenig wie die Eltern.

Sicher ist aber - Ihr werdet beide noch einige Zeit viel 'Verzicht' auf Euch nehmen müssen - Nr. 1 ist jetzt erst mal das Baby - Baby kommt zuerst .... dann ne Weile garnüscht und irgendwann (später) dürft IHR vielleicht mal darüber nachdenken, ob es möglich ist mal wieder ins Kino zu gehen und hoffentlich mal wieder Zeit zu zweit verbringen zu können  

 

Ich denke, wenn wir unseren Sohn immer um diese Zeit ins Bett bringen, gewöhnt er sich daran. Eine Zeit lang hat er tatsächlich regelmäßig nur eine Viertelstunde zum Einschlafen gebraucht. Inzwischen variiert das leider wieder, was bestimmt auch an unserer Inkonsequenz liegt.

Natürlich hat er Priorität. Kinder sollten immer Priorität haben. Ich finde dennoch, dass es wichtig ist, auch als Paar weiter zu existieren. Das muss ja nicht gleich der Kinobesuch sein, aber abends ein, zwei Stunden zu zweit zu verbringen, finde ich wichtig. Klar kann diese Zeit auch mal vom Baby unterbrochen werden. Das ist dann halt so.

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18. Mai um 12:02
In Antwort auf mikesch07

Na, leiden würde ich das jetzt nicht nennen, wenn der Papa mal abends das Kind ins Bett bringt. Aber vllt wäre es für den Papi ganz lehrreich! 
Schlafen ist etwas, dass Babies erst lernen müssen. Das Runterkommen, Schlaf zulassen, Kontrolle verlieren und schutzlos sein! Das geht nicht so einfach. Klar schlafen Kinder auch irgendwann ein, aber das ist dann wg. Erschöpfung und kein friedliches Einschlummern. 

Ich finde schon, dass der Kleine darunter leidet, wenn sein Papa auf müdes Quengeln erst mal mit Unterhaltung reagiert und der Kleine schon an einem Punkt sein muss, an dem er sich auch von der Unterhaltung nicht mehr ablenken lässt, damit er endlich ins Bett gebracht wird. Das ist dann nämlich eher Erschöpfung als friedliches Einschlummern.

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18. Mai um 12:20
In Antwort auf gabriela1440

vielleicht zum Thema noch verfrüht... aber ich hatte mich damals ziemlich innerlich aufgeregt über eine italienische Familie, die ihre kleinen Kinder noch nach 23 Uhr vor ihrer Pizzeria spielen ließ.
Etwas später lag das Kleinkind dann auf dem Schoß des Papas und es sah dabei so glücklich und entspannt aus, dass ich nur staunen konnte.

Und eben diesen Anblick hatte ich dann sehr oft überall dort, wo es diese Familien-Unternehmen gab.

Während unsere Deutschen schon nahe einem Herzanfall sind,wenn ihr Kind
nicht rechtzeitig ins Bett fällt.

Aber ist das ehrlich nur zum Wohl unseres Kindes und ncht doch mehr die eigene Ungeduld, die uns nervös macht, da wir selbst uns ja dann ''opfern'' müssten, wo wir doch selber so gern mal wieder Spaß haben wollen?

Und genau das weiß ich an den Südländern so sehr zu schätzen - SIE machen UNS vor, was wahre Kinderliebe ist. Die Kindheit ist Alles, wovon wir später entweder profitieren können und echtes Selbstbewusstsein erlangen - oder eben zu ängstlichen Maßnahmen greifen, die nicht aufkommen müssten, wenn unsere Eltern nicht zu sehr geklammert hätten, anstatt nur für uns da zu sein und in unserer Nähe. Unsere Kinder vertrauen uns genau so lange, wie sie uns vertrauen können, weil wir sie respektieren - was bereits im Kleinkindalter beginnen sollte.

Aber wenn eine Mama gerne einfacherere Rituale möchte, um selbst noch ihren kleinen Freiraum als Feierabend für sich nutzen will, Entschuldigung, aber dann muss sie sich gut vorbereiten, um es sich selbst nicht schwerer als nötig zu machen!

21 Uhr ist für ein Baby ganz einfach zu spät. Wenn es noch die Brust nimmt und Du noch viel Milch zu geben hast (bitte mal prüfen!), dann würde genügen, wenn es zwischen 18 und 19 Uhr in sein Bettchen kommt. Mama könnte ein Kuscheltier ihm ins Bettchen geben und sich neben ihm gemütlich (ist wichtig)
hinsetzen und warten bis aucu Söhnchen sich beruhigt hat. Mama singt dann ein leises Einschlaflied - sollst mal sehen, wie schnell er das künftig immer will!
Ich hoffe Du singst auch schön ? Falls Du lieber Märchen erzählst, eben das.
Aber auf keinen Fall Dinge tun, die ihn wach halten würden - er soll sich ja beruhigen von seinen aufregenden Tageserlebnissen. Denk doch mal bitte nach, was DICH früher beruhigt hat UND frage mal Deine Schwiegermama, wie das eigentlich bei ihrem Sohn war, das Einschlafen. Omas haben nämlich selbst viele Erfahrungen, die sie gerne mit Dir teilen würden, wenn Du sie einbeziehen würdest!  - für den Familienzusammenhalt immer positiv. Plane zum Einschlafen nicht länger als 20 Minuten ein. Und mit 11 Monaten muss er zum Essen / Trinken nicht mehr extra geweckt werden. Das setzt ja schon der Verdauungsprozess ein. Falls Du den Verdacht hast, dass er nicht mehr satt wird - wie gesagt, prüfen. Es gibt Frauen, die könnten jahrelang stillen, aber heute ist das nicht mehr die Regel. Ich gehe mal davon aus, dass bei Dir eigentlich schon abgestillt werden sollte - mal mit Arzt reden -  und er kann zugefüttert bekommen - aber das kannst Du fragen und Du wirst dann hören, was gerade gefüttert wird für ein 11 Monate altes Baby - und sollst mals sehen, wie gut das mit dem Schlafen klappt, so dass Ihr alle DREI zufrieden, glücklich und entspannt einschlafen könnt - bzw. Mama und Papa mal wieder kuscheln ...

Übrigens,,, wenn er schon Zähnchen hat, ruhig auch mal zwischendurch einen kleinen Brotkanten, den er schon halten kann, anbieten, wird er sicher gerne gleich in die kleine Schnute nehmen, vor allem, wenn er gerade 'zahnt'

Hallo, danke für deinen ausführlichen Beitrag. In der ersten Hälfte habe ich das Gefühl, dass du mich kritisierst, in der zweiten dann unterstützt?

"Aber ist das ehrlich nur zum Wohl unseres Kindes und ncht doch mehr die eigene Ungeduld, die uns nervös macht, da wir selbst uns ja dann ''opfern'' müssten, wo wir doch selber so gern mal wieder Spaß haben wollen?" Warum nicht beides? Für unseren Sohn ist es angenehmer ausgeruht und ausgeglichen zu sein. Und uns als Paar tut es gut, wenn ich nicht die ganze Zeit mit dem Baby beschäftigt bin, sondern auch mal Zeit mit meinem Mann verbringen kann. Das schließt sich ja nicht gegenseitig aus.

Warum ist 21 Uhr deiner Meinung nach zu spät? Zumal es vorher so klingt, als würdest du mir vorwerfen, ihn aus purem Egoismus zu einer festen Zeit ins Bett zu bringen ... Er hat ein bestimmtes Lied, das ich ihm zum Einschlafen vorsinge. Das hatte ich nicht erwähnt. Und auch sonst machen wir viel Musik.

Meine Schwiegermama kann mir da leider nicht weiterhelfen. Ihre Kinder hatten keine feste Schlafenszeiten, was sich bei meinem Mann heute noch bemerkbar macht. Er schläft irgendwann und ist irgendwann wach.

Da ich immer zu viel Milch habe, ist das Stillen kein Problem. Das dient ihm auch eher zur Beruhigung, denke ich. Tagsüber isst er ganz normal bei uns mit. Natürlich achte ich darauf, dass das Essen salzarm ist.

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18. Mai um 12:21
In Antwort auf user74306

Es scheint aber im Gesamten ein bisschen so, also wäre er nicht entspannt, sondern bequem. Dem Kind immer alles zu geben und es schlafen lassen, wann es will, ist natürlich sehr viel einfacher.

Ja natürlich. Bequem und entspannt schließt sich ja nicht aus. 

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18. Mai um 13:01
In Antwort auf gabriela1440

..es ist zwar schöner, wenn sich beide Eltern auf Anhieb einigen können - klappt nur leider eher selten.

Und im Prinzip hat Dein Mann sogar recht - Kinder können und werden auch nicht ''auf Kommando'' einschlafen - ebenso wenig wie die Eltern.

Sicher ist aber - Ihr werdet beide noch einige Zeit viel 'Verzicht' auf Euch nehmen müssen - Nr. 1 ist jetzt erst mal das Baby - Baby kommt zuerst .... dann ne Weile garnüscht und irgendwann (später) dürft IHR vielleicht mal darüber nachdenken, ob es möglich ist mal wieder ins Kino zu gehen und hoffentlich mal wieder Zeit zu zweit verbringen zu können  

 

Ich weiß ja nicht, welche Erfahrungen du gemacht hast. Aber ich finde es bedenklich, es so darzustellen, als wäre man 11 Monate fast nur mit dem Kind beschäftigt.

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18. Mai um 14:34
In Antwort auf gabriela1440

vielleicht zum Thema noch verfrüht... aber ich hatte mich damals ziemlich innerlich aufgeregt über eine italienische Familie, die ihre kleinen Kinder noch nach 23 Uhr vor ihrer Pizzeria spielen ließ.
Etwas später lag das Kleinkind dann auf dem Schoß des Papas und es sah dabei so glücklich und entspannt aus, dass ich nur staunen konnte.

Und eben diesen Anblick hatte ich dann sehr oft überall dort, wo es diese Familien-Unternehmen gab.

Während unsere Deutschen schon nahe einem Herzanfall sind,wenn ihr Kind
nicht rechtzeitig ins Bett fällt.

Aber ist das ehrlich nur zum Wohl unseres Kindes und ncht doch mehr die eigene Ungeduld, die uns nervös macht, da wir selbst uns ja dann ''opfern'' müssten, wo wir doch selber so gern mal wieder Spaß haben wollen?

Und genau das weiß ich an den Südländern so sehr zu schätzen - SIE machen UNS vor, was wahre Kinderliebe ist. Die Kindheit ist Alles, wovon wir später entweder profitieren können und echtes Selbstbewusstsein erlangen - oder eben zu ängstlichen Maßnahmen greifen, die nicht aufkommen müssten, wenn unsere Eltern nicht zu sehr geklammert hätten, anstatt nur für uns da zu sein und in unserer Nähe. Unsere Kinder vertrauen uns genau so lange, wie sie uns vertrauen können, weil wir sie respektieren - was bereits im Kleinkindalter beginnen sollte.

Aber wenn eine Mama gerne einfacherere Rituale möchte, um selbst noch ihren kleinen Freiraum als Feierabend für sich nutzen will, Entschuldigung, aber dann muss sie sich gut vorbereiten, um es sich selbst nicht schwerer als nötig zu machen!

21 Uhr ist für ein Baby ganz einfach zu spät. Wenn es noch die Brust nimmt und Du noch viel Milch zu geben hast (bitte mal prüfen!), dann würde genügen, wenn es zwischen 18 und 19 Uhr in sein Bettchen kommt. Mama könnte ein Kuscheltier ihm ins Bettchen geben und sich neben ihm gemütlich (ist wichtig)
hinsetzen und warten bis aucu Söhnchen sich beruhigt hat. Mama singt dann ein leises Einschlaflied - sollst mal sehen, wie schnell er das künftig immer will!
Ich hoffe Du singst auch schön ? Falls Du lieber Märchen erzählst, eben das.
Aber auf keinen Fall Dinge tun, die ihn wach halten würden - er soll sich ja beruhigen von seinen aufregenden Tageserlebnissen. Denk doch mal bitte nach, was DICH früher beruhigt hat UND frage mal Deine Schwiegermama, wie das eigentlich bei ihrem Sohn war, das Einschlafen. Omas haben nämlich selbst viele Erfahrungen, die sie gerne mit Dir teilen würden, wenn Du sie einbeziehen würdest!  - für den Familienzusammenhalt immer positiv. Plane zum Einschlafen nicht länger als 20 Minuten ein. Und mit 11 Monaten muss er zum Essen / Trinken nicht mehr extra geweckt werden. Das setzt ja schon der Verdauungsprozess ein. Falls Du den Verdacht hast, dass er nicht mehr satt wird - wie gesagt, prüfen. Es gibt Frauen, die könnten jahrelang stillen, aber heute ist das nicht mehr die Regel. Ich gehe mal davon aus, dass bei Dir eigentlich schon abgestillt werden sollte - mal mit Arzt reden -  und er kann zugefüttert bekommen - aber das kannst Du fragen und Du wirst dann hören, was gerade gefüttert wird für ein 11 Monate altes Baby - und sollst mals sehen, wie gut das mit dem Schlafen klappt, so dass Ihr alle DREI zufrieden, glücklich und entspannt einschlafen könnt - bzw. Mama und Papa mal wieder kuscheln ...

Übrigens,,, wenn er schon Zähnchen hat, ruhig auch mal zwischendurch einen kleinen Brotkanten, den er schon halten kann, anbieten, wird er sicher gerne gleich in die kleine Schnute nehmen, vor allem, wenn er gerade 'zahnt'

Erst willst du dir die "entspannten Südländer" zum Vorbild nehmen und dann behauptest du, dass Ninirose ihr Kind zu spät ins Bett bringt. Merkst du selber, oder?

Außerdem sind Südländer gar nicht immer so entspannt. Von meiner Verwandschaft (Griechen) kenne ich das so, dass die Kinder ewig lange wach sind und die Eltern (meistens die Väter) dann plötzlich genervt sind und sagen: "So ins Bett jetzt." Ohne Bettgehritual, von einem Moment auf den anderen.

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18. Mai um 14:38
In Antwort auf ninirose

Hallo, danke für deinen ausführlichen Beitrag. In der ersten Hälfte habe ich das Gefühl, dass du mich kritisierst, in der zweiten dann unterstützt?

"Aber ist das ehrlich nur zum Wohl unseres Kindes und ncht doch mehr die eigene Ungeduld, die uns nervös macht, da wir selbst uns ja dann ''opfern'' müssten, wo wir doch selber so gern mal wieder Spaß haben wollen?" Warum nicht beides? Für unseren Sohn ist es angenehmer ausgeruht und ausgeglichen zu sein. Und uns als Paar tut es gut, wenn ich nicht die ganze Zeit mit dem Baby beschäftigt bin, sondern auch mal Zeit mit meinem Mann verbringen kann. Das schließt sich ja nicht gegenseitig aus.

Warum ist 21 Uhr deiner Meinung nach zu spät? Zumal es vorher so klingt, als würdest du mir vorwerfen, ihn aus purem Egoismus zu einer festen Zeit ins Bett zu bringen ... Er hat ein bestimmtes Lied, das ich ihm zum Einschlafen vorsinge. Das hatte ich nicht erwähnt. Und auch sonst machen wir viel Musik.

Meine Schwiegermama kann mir da leider nicht weiterhelfen. Ihre Kinder hatten keine feste Schlafenszeiten, was sich bei meinem Mann heute noch bemerkbar macht. Er schläft irgendwann und ist irgendwann wach.

Da ich immer zu viel Milch habe, ist das Stillen kein Problem. Das dient ihm auch eher zur Beruhigung, denke ich. Tagsüber isst er ganz normal bei uns mit. Natürlich achte ich darauf, dass das Essen salzarm ist.

Dann nimm deinen Mann doch als Negativbeispiel. Oder hat er keine Probleme wegen der Schlafenszeiten? Arbeitet er nicht?

Und warum geht es jetzt plötzlich ums Essen?

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19. Mai um 8:27
In Antwort auf leila_20364032

Dann nimm deinen Mann doch als Negativbeispiel. Oder hat er keine Probleme wegen der Schlafenszeiten? Arbeitet er nicht?

Und warum geht es jetzt plötzlich ums Essen?

Das mit dem Essen war eine Antwort auf Gabriela1440, die das Thema angesprochen hat.

Mein Mann hat letzte Woche sein Studium beendet und sucht jetzt nach einer Doktorandenstelle. Er hat zwar Nebenjobs, aber unregelmäßig Zeiten, und geht da tatsächlich oft auch sehr übermüdet hin, weil er in der Nacht davor schlafen konnte.

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19. Mai um 9:13
In Antwort auf gabriela1440

vielleicht zum Thema noch verfrüht... aber ich hatte mich damals ziemlich innerlich aufgeregt über eine italienische Familie, die ihre kleinen Kinder noch nach 23 Uhr vor ihrer Pizzeria spielen ließ.
Etwas später lag das Kleinkind dann auf dem Schoß des Papas und es sah dabei so glücklich und entspannt aus, dass ich nur staunen konnte.

Und eben diesen Anblick hatte ich dann sehr oft überall dort, wo es diese Familien-Unternehmen gab.

Während unsere Deutschen schon nahe einem Herzanfall sind,wenn ihr Kind
nicht rechtzeitig ins Bett fällt.

Aber ist das ehrlich nur zum Wohl unseres Kindes und ncht doch mehr die eigene Ungeduld, die uns nervös macht, da wir selbst uns ja dann ''opfern'' müssten, wo wir doch selber so gern mal wieder Spaß haben wollen?

Und genau das weiß ich an den Südländern so sehr zu schätzen - SIE machen UNS vor, was wahre Kinderliebe ist. Die Kindheit ist Alles, wovon wir später entweder profitieren können und echtes Selbstbewusstsein erlangen - oder eben zu ängstlichen Maßnahmen greifen, die nicht aufkommen müssten, wenn unsere Eltern nicht zu sehr geklammert hätten, anstatt nur für uns da zu sein und in unserer Nähe. Unsere Kinder vertrauen uns genau so lange, wie sie uns vertrauen können, weil wir sie respektieren - was bereits im Kleinkindalter beginnen sollte.

Aber wenn eine Mama gerne einfacherere Rituale möchte, um selbst noch ihren kleinen Freiraum als Feierabend für sich nutzen will, Entschuldigung, aber dann muss sie sich gut vorbereiten, um es sich selbst nicht schwerer als nötig zu machen!

21 Uhr ist für ein Baby ganz einfach zu spät. Wenn es noch die Brust nimmt und Du noch viel Milch zu geben hast (bitte mal prüfen!), dann würde genügen, wenn es zwischen 18 und 19 Uhr in sein Bettchen kommt. Mama könnte ein Kuscheltier ihm ins Bettchen geben und sich neben ihm gemütlich (ist wichtig)
hinsetzen und warten bis aucu Söhnchen sich beruhigt hat. Mama singt dann ein leises Einschlaflied - sollst mal sehen, wie schnell er das künftig immer will!
Ich hoffe Du singst auch schön ? Falls Du lieber Märchen erzählst, eben das.
Aber auf keinen Fall Dinge tun, die ihn wach halten würden - er soll sich ja beruhigen von seinen aufregenden Tageserlebnissen. Denk doch mal bitte nach, was DICH früher beruhigt hat UND frage mal Deine Schwiegermama, wie das eigentlich bei ihrem Sohn war, das Einschlafen. Omas haben nämlich selbst viele Erfahrungen, die sie gerne mit Dir teilen würden, wenn Du sie einbeziehen würdest!  - für den Familienzusammenhalt immer positiv. Plane zum Einschlafen nicht länger als 20 Minuten ein. Und mit 11 Monaten muss er zum Essen / Trinken nicht mehr extra geweckt werden. Das setzt ja schon der Verdauungsprozess ein. Falls Du den Verdacht hast, dass er nicht mehr satt wird - wie gesagt, prüfen. Es gibt Frauen, die könnten jahrelang stillen, aber heute ist das nicht mehr die Regel. Ich gehe mal davon aus, dass bei Dir eigentlich schon abgestillt werden sollte - mal mit Arzt reden -  und er kann zugefüttert bekommen - aber das kannst Du fragen und Du wirst dann hören, was gerade gefüttert wird für ein 11 Monate altes Baby - und sollst mals sehen, wie gut das mit dem Schlafen klappt, so dass Ihr alle DREI zufrieden, glücklich und entspannt einschlafen könnt - bzw. Mama und Papa mal wieder kuscheln ...

Übrigens,,, wenn er schon Zähnchen hat, ruhig auch mal zwischendurch einen kleinen Brotkanten, den er schon halten kann, anbieten, wird er sicher gerne gleich in die kleine Schnute nehmen, vor allem, wenn er gerade 'zahnt'

"Aber ist das ehrlich nur zum Wohl unseres Kindes und ncht doch mehr die eigene Ungeduld, die uns nervös macht, da wir selbst uns ja dann ''opfern'' müssten, wo wir doch selber so gern mal wieder Spaß haben wollen?"

Wenn man natürlich bis nach 23 Uhr in einer Pizzeria sitzt, macht man dies natürlich NUR zum Wohle des Kindes. Spaß haben Eltern beim Essengehen natürlich überhaupt keinen.


"Und genau das weiß ich an den Südländern so sehr zu schätzen - SIE machen UNS vor, was wahre Kinderliebe ist."

Natürlich, deutsche Mütter lieben ihre Kinder nicht aufrichtig, dies machen ausschließlich die Südländer. Und zwar ALLE Südländer.


"Aber wenn eine Mama gerne einfacherere Rituale möchte, um selbst noch ihren kleinen Freiraum als Feierabend für sich nutzen will, Entschuldigung, aber dann muss sie sich gut vorbereiten, um es sich selbst nicht schwerer als nötig zu machen!"

Wenn man sich als Mama ums Kind kümmert, es beschäftigt und viel mit ihnen draußen ist, dann sind Kinder abends meist müde und gehen gerne ins Bett. Bei meinen war das definitiv so.(Es gibt auch sicher Ausnahmen, ich möchte da nicht von meinen Kindern auf alle Kinder schließen) Natürlich, wenn das Kindchen nur vor dem Fernseher geparkt wird, dann ist es eben nicht ausgelastet.
Meine Kinder hatten feste Schlafenszeiten, abends war dann ich dran. Sie wurden aber auch gut beschäftigt, tagsüber. Ja, auch als Mama hat man das Recht auch mal Zeit für sich zu haben. Und es hat geklappt. Ich denke es reicht, wenn man morgens um 5.30 Uhr aufsteht und sich den ganzen Tag um Kind, Haushalt, Essen kümmert-später dann wieder arbeitet. Da darf man dann selbstverständlich auch mal müde sein und feste Rituale einführen. Bei uns hats bei beiden Kindern wunderbar geklappt und ich würde es immer wieder so machen. Beide haben relativ früh druchgeschlafen und hatten mittags feste Schlafenszeiten. War ich spät dran, dann kam es vor, dass sie mittags nicht mehr schliefen und dann den ganzen Tag müde waren. Dann lieber heim und ins Bett mit den Kindern.

Natürlich haben Omas haufenweise Erfahrung, aber nicht immer ist diese sinnvoll oder hilft dem eigenen Kind. Oft auch veraltet und nicht zeitgemäß, dann lieber ein gutes Buch. Eine Mutter weiß immer noch am besten was IHR Kind benötigt, nicht die Oma, die das Kind nicht täglich sieht.
Ich konnte mit den gesamten Tipps der Omas überhaupt nichts anfangen.


 

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19. Mai um 9:15
In Antwort auf ninirose

Ich denke, wenn wir unseren Sohn immer um diese Zeit ins Bett bringen, gewöhnt er sich daran. Eine Zeit lang hat er tatsächlich regelmäßig nur eine Viertelstunde zum Einschlafen gebraucht. Inzwischen variiert das leider wieder, was bestimmt auch an unserer Inkonsequenz liegt.

Natürlich hat er Priorität. Kinder sollten immer Priorität haben. Ich finde dennoch, dass es wichtig ist, auch als Paar weiter zu existieren. Das muss ja nicht gleich der Kinobesuch sein, aber abends ein, zwei Stunden zu zweit zu verbringen, finde ich wichtig. Klar kann diese Zeit auch mal vom Baby unterbrochen werden. Das ist dann halt so.

Ich sehe das auch so. Wenn die Kinder dann eine Scheidung durchleben müssen, weil einer der beiden aus dem langweiligen Eheleben ausbricht und sich nicht gewertschätzt/geliebt fühlt, hat das Kind auch nichts davon. Ganz im Gegenteil.
Du machst das schon richtig.

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19. Mai um 9:16
In Antwort auf gabriela1440

..es ist zwar schöner, wenn sich beide Eltern auf Anhieb einigen können - klappt nur leider eher selten.

Und im Prinzip hat Dein Mann sogar recht - Kinder können und werden auch nicht ''auf Kommando'' einschlafen - ebenso wenig wie die Eltern.

Sicher ist aber - Ihr werdet beide noch einige Zeit viel 'Verzicht' auf Euch nehmen müssen - Nr. 1 ist jetzt erst mal das Baby - Baby kommt zuerst .... dann ne Weile garnüscht und irgendwann (später) dürft IHR vielleicht mal darüber nachdenken, ob es möglich ist mal wieder ins Kino zu gehen und hoffentlich mal wieder Zeit zu zweit verbringen zu können  

 

Nr. 1 ist jetzt erst mal das Baby - Baby kommt zuerst .... dann ne Weile garnüscht und irgendwann (später) dürft IHR vielleicht mal darüber nachdenken, ob es möglich ist mal wieder ins Kino zu gehen und hoffentlich mal wieder Zeit zu zweit verbringen zu können "

Wie gnädig von dir Aber ich denke nicht, dass du das Recht jemanden vorzuschreiben, wann er wieder über einen Kindobesuch nachdenken darf. Das bleibt -Gott sei Dank- jedem Paar selbst überlassen.
 

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19. Mai um 9:20
In Antwort auf leila_20364032

Ich weiß ja nicht, welche Erfahrungen du gemacht hast. Aber ich finde es bedenklich, es so darzustellen, als wäre man 11 Monate fast nur mit dem Kind beschäftigt.

Also ich denke auch, dass man sich anfangs hauptsächlich mit dem Kind beschäftigt, aber den Partner sollte man da nicht aus den Augen verlieren. Das gilt für Mann und Frau. Man ist auch noch ein Paar, und nicht nur Mama und Papa.
 

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19. Mai um 13:28
In Antwort auf julia013

Also ich denke auch, dass man sich anfangs hauptsächlich mit dem Kind beschäftigt, aber den Partner sollte man da nicht aus den Augen verlieren. Das gilt für Mann und Frau. Man ist auch noch ein Paar, und nicht nur Mama und Papa.
 

Vollste Zustimmung!

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19. Mai um 14:47
In Antwort auf julia013

"Aber ist das ehrlich nur zum Wohl unseres Kindes und ncht doch mehr die eigene Ungeduld, die uns nervös macht, da wir selbst uns ja dann ''opfern'' müssten, wo wir doch selber so gern mal wieder Spaß haben wollen?"

Wenn man natürlich bis nach 23 Uhr in einer Pizzeria sitzt, macht man dies natürlich NUR zum Wohle des Kindes. Spaß haben Eltern beim Essengehen natürlich überhaupt keinen.


"Und genau das weiß ich an den Südländern so sehr zu schätzen - SIE machen UNS vor, was wahre Kinderliebe ist."

Natürlich, deutsche Mütter lieben ihre Kinder nicht aufrichtig, dies machen ausschließlich die Südländer. Und zwar ALLE Südländer.


"Aber wenn eine Mama gerne einfacherere Rituale möchte, um selbst noch ihren kleinen Freiraum als Feierabend für sich nutzen will, Entschuldigung, aber dann muss sie sich gut vorbereiten, um es sich selbst nicht schwerer als nötig zu machen!"

Wenn man sich als Mama ums Kind kümmert, es beschäftigt und viel mit ihnen draußen ist, dann sind Kinder abends meist müde und gehen gerne ins Bett. Bei meinen war das definitiv so.(Es gibt auch sicher Ausnahmen, ich möchte da nicht von meinen Kindern auf alle Kinder schließen) Natürlich, wenn das Kindchen nur vor dem Fernseher geparkt wird, dann ist es eben nicht ausgelastet.
Meine Kinder hatten feste Schlafenszeiten, abends war dann ich dran. Sie wurden aber auch gut beschäftigt, tagsüber. Ja, auch als Mama hat man das Recht auch mal Zeit für sich zu haben. Und es hat geklappt. Ich denke es reicht, wenn man morgens um 5.30 Uhr aufsteht und sich den ganzen Tag um Kind, Haushalt, Essen kümmert-später dann wieder arbeitet. Da darf man dann selbstverständlich auch mal müde sein und feste Rituale einführen. Bei uns hats bei beiden Kindern wunderbar geklappt und ich würde es immer wieder so machen. Beide haben relativ früh druchgeschlafen und hatten mittags feste Schlafenszeiten. War ich spät dran, dann kam es vor, dass sie mittags nicht mehr schliefen und dann den ganzen Tag müde waren. Dann lieber heim und ins Bett mit den Kindern.

Natürlich haben Omas haufenweise Erfahrung, aber nicht immer ist diese sinnvoll oder hilft dem eigenen Kind. Oft auch veraltet und nicht zeitgemäß, dann lieber ein gutes Buch. Eine Mutter weiß immer noch am besten was IHR Kind benötigt, nicht die Oma, die das Kind nicht täglich sieht.
Ich konnte mit den gesamten Tipps der Omas überhaupt nichts anfangen.


 

Schön, dass es bei dir so gut mit den Schlafenszeiten geklappt hat. Mittags schläft mein Sohn auch immer zu einer festen Zeit. Das hat er selbst eingeführt, da ihm nach dem Mittagessen ganz von selbst immer die Augen zufallen. Draußen sind wir auch viel.

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19. Mai um 14:49
In Antwort auf julia013

Ich sehe das auch so. Wenn die Kinder dann eine Scheidung durchleben müssen, weil einer der beiden aus dem langweiligen Eheleben ausbricht und sich nicht gewertschätzt/geliebt fühlt, hat das Kind auch nichts davon. Ganz im Gegenteil.
Du machst das schon richtig.

Danke 

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19. Mai um 14:50
In Antwort auf julia013

Also ich denke auch, dass man sich anfangs hauptsächlich mit dem Kind beschäftigt, aber den Partner sollte man da nicht aus den Augen verlieren. Das gilt für Mann und Frau. Man ist auch noch ein Paar, und nicht nur Mama und Papa.
 

Das stimmt. Man ist ein Paar und eine eigenständige Person. Und sich das zuzugestehen, bedeutet ja nicht gleich, dass man das Baby vernachlässigt.

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19. Mai um 18:25

Ich habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen. Aber ich kann dir sagen, wie wir das regeln. Wir haben keinen festen Zeitpunkt, wann unsere Tochter ins Bett muss, aber eine Zeitspanne. Zwischen acht und halb zehn. So gibt es schon etwas Struktur, aber wir bringen kein Kind ins Bett, das noch gar nicht müde ist.

Denn du bist doch sicher auch nicht jeden Tag um genau dieselbe Zeit müde?

LG

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19. Mai um 20:03

Wir haben auch keine feste Schlafenszeiten für unsere Kinder. Oft gehen sie selber ins Bett oder schlafen wo sie gerade wollen. Bei uns sind immer alle Türen offen und so kann jeder schlafen wann und wo er oder sie möchte. Ausnahme ist wenn eines der Kinder sagt das es seine ruhe haben möchte. So ging letzte Nacht unsere Tochter um 8 von ganz allein in ihr Zimmer, während unser Jüngster mit seinem ältesten Bruder bis um 22 Uhr spielte und die beiden dann unter die selbe Decke krochen und unser mittlerer Sohn kletterte zwischen uns als wir gerade ins Bett gingen. Heute morgen wachten alle zwischen 7 und 9 uhr auf.

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19. Mai um 20:34
In Antwort auf zoezoe

Ich habe jetzt nicht alle Kommentare gelesen. Aber ich kann dir sagen, wie wir das regeln. Wir haben keinen festen Zeitpunkt, wann unsere Tochter ins Bett muss, aber eine Zeitspanne. Zwischen acht und halb zehn. So gibt es schon etwas Struktur, aber wir bringen kein Kind ins Bett, das noch gar nicht müde ist.

Denn du bist doch sicher auch nicht jeden Tag um genau dieselbe Zeit müde?

LG

Die Idee mit der Zeitspanne finde ich gut. Vielleicht machen wir das so, wenn unser Sohn etwas älter ist. Jetzt gerade finde ich es wichtig, dass er sich erst mal an einen Rythmus gewöhnt.

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19. Mai um 20:36
In Antwort auf regena_18861821

Wir haben auch keine feste Schlafenszeiten für unsere Kinder. Oft gehen sie selber ins Bett oder schlafen wo sie gerade wollen. Bei uns sind immer alle Türen offen und so kann jeder schlafen wann und wo er oder sie möchte. Ausnahme ist wenn eines der Kinder sagt das es seine ruhe haben möchte. So ging letzte Nacht unsere Tochter um 8 von ganz allein in ihr Zimmer, während unser Jüngster mit seinem ältesten Bruder bis um 22 Uhr spielte und die beiden dann unter die selbe Decke krochen und unser mittlerer Sohn kletterte zwischen uns als wir gerade ins Bett gingen. Heute morgen wachten alle zwischen 7 und 9 uhr auf.

Wie alt sind deine Kinder? Funktioniert das auch, wenn sie Schule / Kindergarten haben?

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19. Mai um 20:59
In Antwort auf ninirose

Wie alt sind deine Kinder? Funktioniert das auch, wenn sie Schule / Kindergarten haben?

Unsere Jungs sind 12 8 und 4 und unsere Tochter ist 4.
Ja das klappt auch wenn sie zur Schule oder Kindergarten gehen. Ich weiss das die Umstellung schwierig ist aber nach wenigen Wochen geht es dann auch bei anderen Familien

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19. Mai um 21:05
In Antwort auf regena_18861821

Unsere Jungs sind 12 8 und 4 und unsere Tochter ist 4.
Ja das klappt auch wenn sie zur Schule oder Kindergarten gehen. Ich weiss das die Umstellung schwierig ist aber nach wenigen Wochen geht es dann auch bei anderen Familien

Da ist ein Schreibfehler. Unsere Tocher ist 7 nicht 4

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20. Mai um 4:33
In Antwort auf julia013

Nr. 1 ist jetzt erst mal das Baby - Baby kommt zuerst .... dann ne Weile garnüscht und irgendwann (später) dürft IHR vielleicht mal darüber nachdenken, ob es möglich ist mal wieder ins Kino zu gehen und hoffentlich mal wieder Zeit zu zweit verbringen zu können "

Wie gnädig von dir Aber ich denke nicht, dass du das Recht jemanden vorzuschreiben, wann er wieder über einen Kindobesuch nachdenken darf. Das bleibt -Gott sei Dank- jedem Paar selbst überlassen.
 

...wenn Du mal nachguggst, tun alle hier nicht anderes als ich - nein, ich werde mich hüten, irgendwen etwas zu bestimmen oder gar abzusprechen. Ich war auch KEINE Supermama und musste auch streiten mit dem Papa - nur war es bei uns eher umgekehrt -ER hielt MIR immer seine ''Standpauken''. So dass ich schließlich froh war, wenn er erst nach Hause kam, wenn unsere Kinder bereits eingeschlafen waren.

Und fest steht auch, dass keine Familie genau gleich ist wie die andere - und auch die Eltern - wie wir hier lesen dürfe, sind sich leider nicht so einig, wie sie sein KÖNNTEN.

Ich stelle mir hier nur vor, dass unsere TE sich nur das herausfischt, was ihr genehm ist.
Nur dazu schreibe ich überhaupt was von meinen Gedanken hier auf - nicht für mich

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20. Mai um 14:59
In Antwort auf leila_20364032

Erst willst du dir die "entspannten Südländer" zum Vorbild nehmen und dann behauptest du, dass Ninirose ihr Kind zu spät ins Bett bringt. Merkst du selber, oder?

Außerdem sind Südländer gar nicht immer so entspannt. Von meiner Verwandschaft (Griechen) kenne ich das so, dass die Kinder ewig lange wach sind und die Eltern (meistens die Väter) dann plötzlich genervt sind und sagen: "So ins Bett jetzt." Ohne Bettgehritual, von einem Moment auf den anderen.

..nun, jetzt, mit etwas mehr an Infos, erkenne ich das eigentliche Problem - zumindest ansatzweise.

Das Kind ist erst 11 Monate alt. Müde wird der Kleine schon deshalb beizeiten sein, da er am Tag so viel Neues zu registrieren versucht - er zahnt; er will laufen - also wird er auch viel in Bewegung sein - das ist anstrengend, fast wie, wenn der Papa arbeitet.
Darum würde ich dem Papa auch dringend empfehlen, damit das Kind nicht eines Tages Störungen erleidet, die es nicht hätte, wenn es seine verdiente Ruhe bekommt - dringend seiner Frau, der lieben und fürsorglichen Mama -
solche Entscheidungen mit Freuden zu überlassen, da sie weiß, warum sie tut was sie macht - wer denn sonst?

Oder wie würde das dem Papa gefallen, wenn man IHN am Schlafen hindert, während er gerade ausgepowert ist?

Na, Ihr werdet es schon richten

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20. Mai um 16:48
In Antwort auf gabriela1440

...wenn Du mal nachguggst, tun alle hier nicht anderes als ich - nein, ich werde mich hüten, irgendwen etwas zu bestimmen oder gar abzusprechen. Ich war auch KEINE Supermama und musste auch streiten mit dem Papa - nur war es bei uns eher umgekehrt -ER hielt MIR immer seine ''Standpauken''. So dass ich schließlich froh war, wenn er erst nach Hause kam, wenn unsere Kinder bereits eingeschlafen waren.

Und fest steht auch, dass keine Familie genau gleich ist wie die andere - und auch die Eltern - wie wir hier lesen dürfe, sind sich leider nicht so einig, wie sie sein KÖNNTEN.

Ich stelle mir hier nur vor, dass unsere TE sich nur das herausfischt, was ihr genehm ist.
Nur dazu schreibe ich überhaupt was von meinen Gedanken hier auf - nicht für mich

"Ich stelle mir hier nur vor, dass unsere TE sich nur das herausfischt, was ihr genehm ist."

Entschuldige, das verstehe ich nicht so ganz. Weil ich geschrieben habe, dass wir abends auch Zeit zu zweit haben wollen, wenn das Baby eingeschlafen ist?

Natürlich sind wir uns nicht so einig, wie wir sein könnten. Da hast du vollkommen Recht. Und ich finde das sehr schade.

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20. Mai um 16:49
In Antwort auf gabriela1440

..nun, jetzt, mit etwas mehr an Infos, erkenne ich das eigentliche Problem - zumindest ansatzweise.

Das Kind ist erst 11 Monate alt. Müde wird der Kleine schon deshalb beizeiten sein, da er am Tag so viel Neues zu registrieren versucht - er zahnt; er will laufen - also wird er auch viel in Bewegung sein - das ist anstrengend, fast wie, wenn der Papa arbeitet.
Darum würde ich dem Papa auch dringend empfehlen, damit das Kind nicht eines Tages Störungen erleidet, die es nicht hätte, wenn es seine verdiente Ruhe bekommt - dringend seiner Frau, der lieben und fürsorglichen Mama -
solche Entscheidungen mit Freuden zu überlassen, da sie weiß, warum sie tut was sie macht - wer denn sonst?

Oder wie würde das dem Papa gefallen, wenn man IHN am Schlafen hindert, während er gerade ausgepowert ist?

Na, Ihr werdet es schon richten

Danke. So sehe ich es auch 

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