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Finanzierung einer Abtreibung

8. Mai 2007 um 14:14 Letzte Antwort: 1. Juli 2007 um 23:32

Hallo,
ich möchte jetzt hier bitte keine Grundsatzdiskussion entfachen, sondern mich lediglich über gewisse Dinge informieren.

Meine Situation ist folgende: Ich bin 18 Jahre alt, ungewollt schwanger geworden, jetzt in der 4. Woche. Ich wohne bei meinen Eltern zuhause, kann jedoch aus diversen Gründen nicht mit ihnen über die Situation sprechen. Ich bin selbst noch Schülerin, habe mich wirklich umfassend informiert und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ein Kind mich momentan wirklich komplett aus der Bahn werfen würde. Ich und mein Freund sind uns einig: Wir wollen das Kind abtreiben!

Das Problem ist jetzt jedoch, dass ich mir die ca. 400 für die Abtreibung nicht wirklich leisten kann. Mein Freund würde mir das Geld geben, jedoch ist er in einer Ausbildung und verdient selbst nur ca. 500 im Monat. Es wäre eine schwere Belastung für ihn das ganze zu bezahlen.

Nun habe ich schon erfahren, dass die Krankenkasse das ganze bei Geringverdienern übernehmen würde. Wird hier wirklich nur das Einkommen der Mutter (also meins = 0) einbezogen oder auch das Einkommen meiner Eltern? Diese könnten mir das ganze theoretisch bezahlen aber ich kann und will mit ihnen nicht drüber reden!

Würde die Krankenkasse die Abtreibung in meiner Situation übernehmen?

Danke schonmal für eure Hilfe im Voraus!
Liebe Grüße, Jule

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11. Mai 2007 um 17:29

Soweit ich weiß
alos ich kenn das so, dass du zu einer beratungsstelle gehen mußt. dieser frau mußt du dann schildern, warum du jetzt kein kind bekommen kannst. soweit ich das weiß sind sie sehr verständnisvoll (gerade in ostdeutschland) und wollen dich eigentlich auch nicht dazu überreden.
diese frau stellt dir dann eine bescheinigung aus, dass eine abtreibung berechtigt ist.
mit dieser gehst du dann zu krankenkasse und die bezahlt dann das ganze.

so war es jedenfalls vor 2 jahren noch, als ich meine ausbildung im krankenhaus gemacht hab.
daher weiß ich auch, dass die ärtze gar nicht so einfach abtreiben. die meisten wollen den schein der beratungsstelle sehen...


liebe grüße

saskia

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20. Mai 2007 um 16:24

Du willst wirklich ein Leben auslöschen??????
Hallo, Jule,

ich habe mehrere Fehlgeburten sowie eine Eileiterschwangerschaft hinter mir, eigentlich wollten mein Mann und ich Kinder adoptieren, doch nachdem wir unseren Adoptionsantrag gestellt hatten, kam das große Glück zu uns und ich bin inzwischen dreifache Mutter von drei wundervollen Jungs. Es gibt sehr, sehr viele Paare, die sich sehnlichst ein Kind wünschen und die Dein Kind mit Sicherheit sehr gerne adoptieren würden. Ich hatte nach meinen Fehlgeburten sehr schwere Depressionen und denke bei einer Abtreibung ist es nicht weniger schlimm. Ich bitte Dich, gib Deinem ungeborenen Kind eine Chance auf sein berechtigtes Leben, denn es hat mit Sicherheit auch jetzt schon eine kleine Seele und lass es nicht abtreiben, denn das Kleine hat bereits Gefühle!! Geh zu Deinem Jugendamt und lasse Dich dort über die Möglichkeiten einer Adoption beraten. Du kannst mit Sicherheit auch einen Sachbearbeiter vom Jugendamt bitten, mit Deinen Eltern und Dir zusammen und mit Deinem Freund über die für Dich momentan schwierige Situation zu reden. Es gibt viele Möglichkeiten der Adoption und auch Adoptionen, wo Du Dein Kind regelmäßig sehen kannst beziehungs-weise Kontakt zu ihm haben kannst.

Auch ich selbst war mal so jung wie Du und in dieser Situation, war aber damals Gott sei Dank nicht schwanger.
Ich kenne die Auswegslosigkeit, auch die, wenn man darüber nicht mit seinen Eltern reden kann oder Angst vor ihrer Reaktion hat. Aber glaube mir, Abtreibung ist nicht die einzige Lösung. Bitte ruf bei Deinem Jugendamt (Adoptionsstelle) an, vereinbare einen Termin und schildere der zuständigen Sozialarbeiterin Dein Problem (kannst Du ja auch zunächst alleine machen ohne Deinen Freund). Ich möchte Dir Mut machen, Dein Kind zu bekommen, denn es könnte sein, dass so eine Abtreibung Dein Leben psychisch noch mehr belastet als das Kind auszutragen oder zur Adoption freizugeben.
Es gäbe vielleicht auch die Möglichkeit, das Kind, solange Du in Ausbildung bist, in Pflege zu geben, aber die Pflegefamilie muss dann ganz in Deiner Nähe wohnen, damit Du täglich Kontakt hast zu Deinem Kind und es zu Dir die Bindung nicht verliert. Da wüsste Deine Sozialarbeiterin sicherlich auch eine Lösung. Ich würde Dir gerne anbieten, Dich in dieser schwierigen Situation zu begleiten als Dein persönlicher Beistand, ich wohne in Baden-Württemberg. Falls Du Dir das vorstellen könntest und Du nicht in einem total entfernten Bundesland von BW lebst, schicke mir einfach eine private Mail.

Kopf hoch, liebe Jule, Deine Situation ist nicht auswegslos. Ich kenne da ein altes Sprichwort:
"Wenn Du meinst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her" Dieses Sprichwort hat mir in meinem Leben schon oft weitergeholfen.


Liebe Grüße

Laudi

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1. Juli 2007 um 23:32

Also
hi erst mal

du kannst dich bei pro familia
darüber informieren
dann musst du zum jugendamt ( das schreiben muss min drei tage alt sein für pro familia) und zu deiner krankenkasse und alles abklären wegen der kosten übername usw. erts dann kommt es zu dem termin wegen dem schwangerschafts abbruch. an deiner stelle würde ich das mit nakose machen ich weiß das da meine freundin das nur mit beteubung machenlassen hat und ihr gings richtig scheiße danach weil du alles mit bekommst.

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