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Findet ihr, dass man Namen Gesellschaftsschichten zuordnen kann ?

19. April 2007 um 17:01

Hallo,

ich würde gerne mal eure Meinung zu diesem Thema hören

Schon oft habe ich diese Vorurteile gehört, dass Namen wie Chantal, Justin, Samantha usw. am häufigsten in den unteren Gesellschaftsschichten vorkommen. Doch ist das wirklich so ?

Namen wie Naomi, Maliah, Liam, Noel usw. werden nicht ganz so in die unterste Schublade gesteckt, aber auch nicht viel weiter oben. Neulich habe ich in einem anderen Forum gelesen, dass die Eltern dieser Kinder besonders kreative und ausgefallene Namen für ihr Kind gesucht haben, jedoch der Nachname für deutschen Kinder überhaupt nicht dazu passt. Was sagt ihr dazu ?

Häufige und klassische Namen wie Julia,Katharina, Marie, Neele, Lukas,Alexander usw. sollen von den Leuten in den gesellschaftlich höheren Schichten bevorzugt werden.
Denkt ihr, dass es stimmt ?

Ich freue mich über eure Meinung Keine Sorge, keiner soll sich hier persönlich angegriffen fühlen ich würde nur mal gerne eure Meinung dazu hören.

LG

Marissa

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19. April 2007 um 17:13

-
Ich habe zu diesem Thema nur schonmal gehört, dass sich die "untere Schicht" gerne vom Fernsehn beeinflussen lässt und sie deswegen ihren Kindern (meist amerikanische) Modenamen geben. Aber ist mir eigentlich nicht so wichtig und das sind auch nur Klischees. Keiner ist wie der andere.

Ich persönlich bevorzuge Namen, die sich deutsch aussprechen lassen. Justin und Samantha fallen da leider durch. Ich finde, solange der Klang des Vornamens zum Nachnamen passt, ist es schön. Egal ob deutsch, persisch oder italienisch...

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19. April 2007 um 23:30

HHhhmmmmm
also es wurde mal ne Studie durchgeführt, hab auch nen Artikel dazu gelesen, wo das tatsächlich nachgewiesen wurde. Aber sicherlich gibts da auch Ausnahmen.
Ich hab nur die Erfahrung gemacht, dass die Justin, Kevin, Dustin, Travis- Mütter meist noch relativ jung sind. Also quasi selbst noch halbe Kinder, so dass sie vielleicht mit diesen Namen andere Dinge verbinden. Also ich denke teilweise stimmts schon. War mal unterwegs und sah ne Mutter( sah etwas ungepflegt aus, iregdwie assozial) mit ihrem Kind und dachte so bei mir, das Kind heißt sicher Justin oder so. Und was soll ich sagen, die Mutter rief: Dschaaassstiiiin.
Soviel dazu. Ok.ist vielleicht ein blöder Zufall. Ich denke da ist echt was dran, aber natürlich gibts auch Eltern aus anderen "Schichten", die ihren Kindern diese Namen geben.

Gruß Sannie

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20. April 2007 um 10:15

Also
Ich denke da ist schon was wahres dran. Natürlich kann man nicht alle über einen Kamm scheren. Aber Namen wie Jacqueline, Justin, Mandy oder Chantal sind bei der "Unterschicht" schon viel häufiger als in den anderen Schichten vertreten. Und bei der Mittel- oder Oberschicht sind solche Namen ja oft als "asozial" oder "billig" verschrien. Ich würde meinem Kind ganz sicher nicht so einen Namen geben, aber ich denke, dass eine Jacqueline nicht unbedingt asoziale Eltern haben muss. Vielleicht hat den Eltern einfach der Klang des Namens gefallen. Außerdem glaube auch ich, dass vor allem Teenie-Mütter sich darüber keine großen Gedanken machen.

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20. April 2007 um 11:18

Ganz eindeutig
ich bin neu hier.....
aber wollte mich mal zu diesem Thema äußern!
Wie die Vorredner schon sagten: Ausnahmen bestätigen die Regel, aber ich bin mir ganz sicher, dass das der Wahrheit entspricht!!!

Wenn man auch mal in der Presse genau hinsieht, dann heißen die Kinder, die misshandelt oder von Eltern unter aller Würde behandelt wurden, auch fast immer Kevin, Justin oder so.
Meine Schwester ist Lehrerin, und sie sagt, das sie mit solchen Namen (bzw. den dazugehörigen Kindern) auch zu 95% solch einschlägigen Erfahrungen gemacht hat.
Wenn ich in die beiden KiGa meiner beiden Mäuse sehe, dann kann ich dies nur auch wieder bestätigen!!
Gruß, Sunny19781

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20. April 2007 um 12:21

Seitdem ich hier ab und an vorbeischaue
habe ich erst eine ungefähre Ahnung von dem, was in Bezug auf Namensgebung wirklich abgeht.

Ich denke gestern war es Justin und davor Kevin - heute ist es Lennox, Finnley, oder Kimberley - Zweitnamen-Ben oder Zweitnamen-Luis.

Ich habe nicht das Gefühl, daß es nur ein Sozialschicht-Thema ist.

Ich glaube gerade in Familien, die dem Durchschnitt zuzuordnen sind, tauchen immer mehr solche Namen auf. Natürlich sind die Eltern jung - sich ihrer Durchschnittlichkeit unterschwellig bewußt. Da soll dann wenigstens der Name dem Nachwuchs Größe und Unverwechselbarkeit verleihen.

Da nun aber der Durchschnittsmensch allgemein einen eher unverkrampftes Verhältnis zu Geschmack und Kultur hat, geht da oft im Kanon der Allgemeinheit der Gaul durch.

Ein schönes Beispiel ist das immer häufigere Auftauchen des Namens "Levi" in Bewertungslisten. Es fehlt da irgendwie das Gefühl dafür, daß hier im Gegensatz zu anderen hebräischstämmigen Namen, wie David oder Elias, eine übergeordnete Bedeutung des Namen "Levi" mitklingt.

Das Fehlen von Geschmackssicherheit und Bildung und sind mindestens genauso wesentliche Bedingungen, wie soziales Umfeld für die Namensvergabe.

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20. April 2007 um 12:32
In Antwort auf hajar_12126127

-
Ich habe zu diesem Thema nur schonmal gehört, dass sich die "untere Schicht" gerne vom Fernsehn beeinflussen lässt und sie deswegen ihren Kindern (meist amerikanische) Modenamen geben. Aber ist mir eigentlich nicht so wichtig und das sind auch nur Klischees. Keiner ist wie der andere.

Ich persönlich bevorzuge Namen, die sich deutsch aussprechen lassen. Justin und Samantha fallen da leider durch. Ich finde, solange der Klang des Vornamens zum Nachnamen passt, ist es schön. Egal ob deutsch, persisch oder italienisch...

Hallo
Ich denke auch dass die Namenswahl der Eltern Aufschluß auf den Bildungsgrad und den Lebensstil gibt. Natürlich gibt es Ausnahmen aber oft trifft diese Theorie allerdings zu. Wie war das eigentlich vor 30 oder 50 Jahren? Ich glaube damals gab es diese Unterschiede noch nicht (was vielleicht auch damit zusammen hängt, dass damals keine engl.-amer. Namen vergeben wurden).
LG

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20. April 2007 um 12:47

...
Hallo,

ich finde auch das man nicht alle über einen Kamm scheren kann...

Habe das hier gefunden:

Für Arbeiter mit einem Verdienst von durchschnittlich 1.869 Euro brutto pro Monat entscheidet der schöne Klang bei der Namenswahl des Kindes. Häufig wird sich dabei für englisch-klingende Namen entschieden.

Die häufigsten Jungennamen in Arbeiterfamilien: Tim, Mike, Sven, Nico, Lee, Nils, Robby, Tom, Marcel, Marc.

Die häufigsten Mädchennamen in Arbeiterfamilien: Cassidy, Jaqueline, Jeanette, Sky, Michelle, Leonie, Mary, Angie, Nina.

********************************

Der Mittelstand mit einem monatlichen Brutto-Verdienst von rund 3.216 Euro bevorzugt exotische Namen und lässt sich gern von Prominenten inspirieren.

Und das sind die beliebtestetn Jungennamen des Mittelstands: Justin, Joel, Joe, Kevin, Keanu, Pharell, Karim, Ben, Luca und Jannik.

Hier die Top-Mädchennamen des Mittelstands: Jessica, Jennifer, Lucy, Britney, Shania, Aaliyah, ... Vanessa, Anastasia, Angelina, Chiara.

********************************

Akademiker, die im Schnitt 4.084 Euro brutto im Monat verdienen, entscheiden sich meistens für überlieferte, klassische Namen.

Die Besserverdiener nennen Jungen am liebsten: Caspar, Alexander, Maximilian, Julian, Fabian, Florian, Christian, Michael, Emanuel oder Leander.

Die beliebtesten Mädchennamen in Akademikerfamilien: Katharina, Maria, Helene, Anna, Charlotte, Elisabeth, Emma, Friederike, Margarethe, Caroline.


LG Shanice mit Florian im Herzen und Luca, Yannik und Julien an der Hand

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20. April 2007 um 12:49
In Antwort auf suse_12352788

...
Hallo,

ich finde auch das man nicht alle über einen Kamm scheren kann...

Habe das hier gefunden:

Für Arbeiter mit einem Verdienst von durchschnittlich 1.869 Euro brutto pro Monat entscheidet der schöne Klang bei der Namenswahl des Kindes. Häufig wird sich dabei für englisch-klingende Namen entschieden.

Die häufigsten Jungennamen in Arbeiterfamilien: Tim, Mike, Sven, Nico, Lee, Nils, Robby, Tom, Marcel, Marc.

Die häufigsten Mädchennamen in Arbeiterfamilien: Cassidy, Jaqueline, Jeanette, Sky, Michelle, Leonie, Mary, Angie, Nina.

********************************

Der Mittelstand mit einem monatlichen Brutto-Verdienst von rund 3.216 Euro bevorzugt exotische Namen und lässt sich gern von Prominenten inspirieren.

Und das sind die beliebtestetn Jungennamen des Mittelstands: Justin, Joel, Joe, Kevin, Keanu, Pharell, Karim, Ben, Luca und Jannik.

Hier die Top-Mädchennamen des Mittelstands: Jessica, Jennifer, Lucy, Britney, Shania, Aaliyah, ... Vanessa, Anastasia, Angelina, Chiara.

********************************

Akademiker, die im Schnitt 4.084 Euro brutto im Monat verdienen, entscheiden sich meistens für überlieferte, klassische Namen.

Die Besserverdiener nennen Jungen am liebsten: Caspar, Alexander, Maximilian, Julian, Fabian, Florian, Christian, Michael, Emanuel oder Leander.

Die beliebtesten Mädchennamen in Akademikerfamilien: Katharina, Maria, Helene, Anna, Charlotte, Elisabeth, Emma, Friederike, Margarethe, Caroline.


LG Shanice mit Florian im Herzen und Luca, Yannik und Julien an der Hand

Achja...
habe es bei RTL gefunden ...

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20. April 2007 um 12:55
In Antwort auf ima_11897179

Hallo
Ich denke auch dass die Namenswahl der Eltern Aufschluß auf den Bildungsgrad und den Lebensstil gibt. Natürlich gibt es Ausnahmen aber oft trifft diese Theorie allerdings zu. Wie war das eigentlich vor 30 oder 50 Jahren? Ich glaube damals gab es diese Unterschiede noch nicht (was vielleicht auch damit zusammen hängt, dass damals keine engl.-amer. Namen vergeben wurden).
LG

Das Thema Unverwechselbarkeit und
Überdurchschnittlichkeit stand beim Vornamen nicht so im Vordergrund.

Das Schlimme ist, daß Eltern, die Ihren Sohn "Neo-Tarik", oder "Ben-Liam" und ihre Tochter "Kimberley" oder "Liv-Linnea" nennen mehr über sich und ihren Hintergrund erzählen, als man eigentlich wissen wollte.

Sollten meine Kinder mal eine Freundin, oder einen Freund haben, die, oder der so heißt, kann ich mir nicht vorstellen, daß wir Eltern viele gemeinsame Interessen entdecken werden.

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20. April 2007 um 13:04

Noch ein toller Link
http://www.bild.t-online.de/BTO/tipps-trends/geld--job/topthemen/karriere/allgemein/name-karriere/art--name-karriere.html

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20. April 2007 um 13:04
In Antwort auf suse_12352788

Achja...
habe es bei RTL gefunden ...

Danke für diesen Post shanice!
Das bestätigt meine Vermutung, daß die Kreativsten bei den Vornamen momentan eher in der Mittelschicht zu suchen sind.

Ich sage ja - das Gefühl des eigenen Mittelmasses bestimmt den Grad der Begeisterung für wilde Vornamen - als Bekanntgabe der tief innen schlummernden Besonderheit. Erlaubt ist, was gefällt - die einzige Hürde sind die Standesämter - aber da gibt ja hier hilfreiche Tipps zum Umgehen von Vornamens-Einschränkungen.

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23. April 2007 um 10:52
In Antwort auf doreen_11879404

Das Thema Unverwechselbarkeit und
Überdurchschnittlichkeit stand beim Vornamen nicht so im Vordergrund.

Das Schlimme ist, daß Eltern, die Ihren Sohn "Neo-Tarik", oder "Ben-Liam" und ihre Tochter "Kimberley" oder "Liv-Linnea" nennen mehr über sich und ihren Hintergrund erzählen, als man eigentlich wissen wollte.

Sollten meine Kinder mal eine Freundin, oder einen Freund haben, die, oder der so heißt, kann ich mir nicht vorstellen, daß wir Eltern viele gemeinsame Interessen entdecken werden.

@ winterhexe
ich glaube nicht, dass das daran liegen würde, wenn die kinder einen etwas ungewöhnlich kombinierten namen haben, sondern dass du gewisse vorurteile gegenüber menschen aus anderen gesellschaftlichen "schichten" hegst, die du damit in verbindung bringst.

wenn man gemeinsamkeiten schon von vorneherein ausschließt, wird man auch eher nicht in die gelegenheit kommen, welche zu entdecken. schade eigentlich!

LG

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23. April 2007 um 11:52
In Antwort auf kinge_11892298

@ winterhexe
ich glaube nicht, dass das daran liegen würde, wenn die kinder einen etwas ungewöhnlich kombinierten namen haben, sondern dass du gewisse vorurteile gegenüber menschen aus anderen gesellschaftlichen "schichten" hegst, die du damit in verbindung bringst.

wenn man gemeinsamkeiten schon von vorneherein ausschließt, wird man auch eher nicht in die gelegenheit kommen, welche zu entdecken. schade eigentlich!

LG

@xknaeckebrotx - immer diese Gerede von gesellschaftlichgen Schichten
Um die geht es doch gar nicht.

Als wenn Kultur, Bildung und Geschmack erstrangig mit sozialer Schicht und Einkommen zu tun hätten.

Es ist halt nun einmal eine Tatsache, daß sich der Großteil der Menschen in kultureller Hinsicht nur noch via Film, Fernsehen und Video bildet.

Kulturelle, bildungsmäßige und geschmackliche Verarmung sind die Folge - die Erfindung aberwitziger Namenskombinationen, weit jenseits der Grenze des maßvollen Geschmacks - sind unter Anderem die Symptome.

Deshalb gehe ich davon aus - lasse mich aber gerne überraschen - , daß ich mit den Eltern des kleinen "Lennox-Wyatt" nicht viele gemeinsam interessierende Gesprächsthemen finden werde.

Schade finde ich das nur für den kleinen "Lennox-Wyatt". Denn er wird den Rest seines Lebens immer wieder darauf hinweisen müssen, daß nicht ER für seinen Namen verantwortlich war.

Oder glaubst Du wirklich, daß sich heute jeder "Kevin", "Justin", oder die "Chantal" darüber freuen, daß Ihre Eltern diese Vornamen damals für eine tolle Idee hielten?

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23. April 2007 um 12:17

Ich glaube schon,
wobei diese ganzen altdeutschen Namen ja all den gebildeten Leuten zugedacht ist. Ich finde solche Namen (Johanna, Friedrich, Gustav...)gräßlich und wünsche keinem Kind son eine Bürde!

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23. April 2007 um 13:14
In Antwort auf doreen_11879404

@xknaeckebrotx - immer diese Gerede von gesellschaftlichgen Schichten
Um die geht es doch gar nicht.

Als wenn Kultur, Bildung und Geschmack erstrangig mit sozialer Schicht und Einkommen zu tun hätten.

Es ist halt nun einmal eine Tatsache, daß sich der Großteil der Menschen in kultureller Hinsicht nur noch via Film, Fernsehen und Video bildet.

Kulturelle, bildungsmäßige und geschmackliche Verarmung sind die Folge - die Erfindung aberwitziger Namenskombinationen, weit jenseits der Grenze des maßvollen Geschmacks - sind unter Anderem die Symptome.

Deshalb gehe ich davon aus - lasse mich aber gerne überraschen - , daß ich mit den Eltern des kleinen "Lennox-Wyatt" nicht viele gemeinsam interessierende Gesprächsthemen finden werde.

Schade finde ich das nur für den kleinen "Lennox-Wyatt". Denn er wird den Rest seines Lebens immer wieder darauf hinweisen müssen, daß nicht ER für seinen Namen verantwortlich war.

Oder glaubst Du wirklich, daß sich heute jeder "Kevin", "Justin", oder die "Chantal" darüber freuen, daß Ihre Eltern diese Vornamen damals für eine tolle Idee hielten?

Die relativität des guten geschmacks...
Was "Justin" angeht, hab ich so meine eigenen Vorstellungen. Sehr schade eigentlich, dass der Name nur noch englisch ausgesprochen wird, denn Justin bzw. Justinus ist für mein Geschmacksempfinden ein sehr schöner Name.

Ich glaube, dass nicht unbedingt die mediale Geschmacks- und Meinungsbildung unserer Zeit den größten Einfluss auf die Namensgebung hat.

Ebenso wichtige Faktoren sind der gesteigerte Wunsch nach Individualität, der auch darin seinen Ausdruck findet, dass man für sein Kind einen besonderen Namen finden möchte, gerade in einer Zeit, in der das Kinderkriegen an sich mehr und mehr ein Ausdruck individueller Lebens- und Familienplanung geworden ist.

Und da bleibt es eben nicht aus, dass durch den zunehmenden Wegfall von familiären Traditionen in der Namensgebung die Geschmäcker immer verschiedener und natürlich auch konträrer werden.

Geschmäcker, die sich übrigens auch im Leben in Bezug auf den eigenen Namen ändern. Als Kind und Jungteenager hätte ich alles dafür gegeben, "Alice" oder "Jennifer" zu heißen. Ich glaube, dass mehr Kinder unter ihrem Namen leiden, weil andere Kinder einfach grausam sind und kleine, noch nicht gefestigte Persönlichkeiten wegen vielerlei Merkmalen unsicher sind.

Aber ich kenne auch viele mittlerweile Erwachsene, die mit ihrem ausgefallenen Namen letztendlich bestens zurecht kommen, genau so wie andere keine Probleme mit einem Namen haben, den ich persönlich aus Geschmacksgründen nie für mein Kind wählen würde. "Andreas", "Thorsten", "Markus"? Nein Danke!

Und deshalb halte ich die Einschätzung über die kulturelle Bildung anderer unter Zuhilfenahme der Stellgröße des "maßvollen Geschmacks" in punkto Namensgebung der Kinder für ziemlich fragwürdig, vor allem, weil ich da auch schon überraschende Gegenbeispiele kennengelernt habe

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23. April 2007 um 14:14
In Antwort auf kinge_11892298

Die relativität des guten geschmacks...
Was "Justin" angeht, hab ich so meine eigenen Vorstellungen. Sehr schade eigentlich, dass der Name nur noch englisch ausgesprochen wird, denn Justin bzw. Justinus ist für mein Geschmacksempfinden ein sehr schöner Name.

Ich glaube, dass nicht unbedingt die mediale Geschmacks- und Meinungsbildung unserer Zeit den größten Einfluss auf die Namensgebung hat.

Ebenso wichtige Faktoren sind der gesteigerte Wunsch nach Individualität, der auch darin seinen Ausdruck findet, dass man für sein Kind einen besonderen Namen finden möchte, gerade in einer Zeit, in der das Kinderkriegen an sich mehr und mehr ein Ausdruck individueller Lebens- und Familienplanung geworden ist.

Und da bleibt es eben nicht aus, dass durch den zunehmenden Wegfall von familiären Traditionen in der Namensgebung die Geschmäcker immer verschiedener und natürlich auch konträrer werden.

Geschmäcker, die sich übrigens auch im Leben in Bezug auf den eigenen Namen ändern. Als Kind und Jungteenager hätte ich alles dafür gegeben, "Alice" oder "Jennifer" zu heißen. Ich glaube, dass mehr Kinder unter ihrem Namen leiden, weil andere Kinder einfach grausam sind und kleine, noch nicht gefestigte Persönlichkeiten wegen vielerlei Merkmalen unsicher sind.

Aber ich kenne auch viele mittlerweile Erwachsene, die mit ihrem ausgefallenen Namen letztendlich bestens zurecht kommen, genau so wie andere keine Probleme mit einem Namen haben, den ich persönlich aus Geschmacksgründen nie für mein Kind wählen würde. "Andreas", "Thorsten", "Markus"? Nein Danke!

Und deshalb halte ich die Einschätzung über die kulturelle Bildung anderer unter Zuhilfenahme der Stellgröße des "maßvollen Geschmacks" in punkto Namensgebung der Kinder für ziemlich fragwürdig, vor allem, weil ich da auch schon überraschende Gegenbeispiele kennengelernt habe

@xknaeckebrotx
"Was "Justin" angeht, hab ich so meine eigenen Vorstellungen. Sehr schade eigentlich, dass der Name nur noch englisch ausgesprochen wird, denn Justin bzw. Justinus ist für mein Geschmacksempfinden ein sehr schöner Name."

Gebe ich Dir vollkommen recht - gemeint ist aber der "Tschastin"

"Und deshalb halte ich die Einschätzung über die kulturelle Bildung anderer unter Zuhilfenahme der Stellgröße des "maßvollen Geschmacks" in punkto Namensgebung der Kinder für ziemlich fragwürdig, vor allem, weil ich da auch schon überraschende Gegenbeispiele kennengelernt habe"

Auch da - durchaus rechtgeb Es ist ja nicht so, daß ich dem grundsätzlich keine Chance gäbe - nur... überraschende Gegenbeispiele sind ja deshalb überraschend wenn auch umso erfreulicher, weil eher die Ausnahme - und die Ausnahme bestätigt ja bekanntlich die Regel.

Heutzutage sind die Dämme gebrochen. Der Phantasie sind keine Grenzen mehr gesetzt. Und so wie die damals noch kleine Namensgruppe "Kevin", "Justin", "Chantal" und noch ein paar andere, heute stigmatisieren, so wird es meiner Meinung nach in Zukunft der wesentlich grössere Pool aktueller Namenskreationen ala "Liam-Nelson" usw. sein, der polarisiert.

Das Unwohlsein diesbezüglich ist ja auch Thema dieses Threads.


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23. April 2007 um 14:27
In Antwort auf doreen_11879404

@xknaeckebrotx
"Was "Justin" angeht, hab ich so meine eigenen Vorstellungen. Sehr schade eigentlich, dass der Name nur noch englisch ausgesprochen wird, denn Justin bzw. Justinus ist für mein Geschmacksempfinden ein sehr schöner Name."

Gebe ich Dir vollkommen recht - gemeint ist aber der "Tschastin"

"Und deshalb halte ich die Einschätzung über die kulturelle Bildung anderer unter Zuhilfenahme der Stellgröße des "maßvollen Geschmacks" in punkto Namensgebung der Kinder für ziemlich fragwürdig, vor allem, weil ich da auch schon überraschende Gegenbeispiele kennengelernt habe"

Auch da - durchaus rechtgeb Es ist ja nicht so, daß ich dem grundsätzlich keine Chance gäbe - nur... überraschende Gegenbeispiele sind ja deshalb überraschend wenn auch umso erfreulicher, weil eher die Ausnahme - und die Ausnahme bestätigt ja bekanntlich die Regel.

Heutzutage sind die Dämme gebrochen. Der Phantasie sind keine Grenzen mehr gesetzt. Und so wie die damals noch kleine Namensgruppe "Kevin", "Justin", "Chantal" und noch ein paar andere, heute stigmatisieren, so wird es meiner Meinung nach in Zukunft der wesentlich grössere Pool aktueller Namenskreationen ala "Liam-Nelson" usw. sein, der polarisiert.

Das Unwohlsein diesbezüglich ist ja auch Thema dieses Threads.


Ich finde
die Namen Samantha, Chantal und auch Naomi gehören in die mittlere Schicht. Namen wie Jerome oder John-Pierre sind eher Unterschichtsnamen. Na ja und Gustav und Co sind wohl so die Gutsnamen. Adel und so.

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24. April 2007 um 20:08

Nach langer Beobachtung:
Ich stimme der Aussage eindeutig zu.

Da hier in unserer Gegend sehr viele eingewanderte ostdeutsche Mitbürger wohnen, habe ich parallel dazu auch die Feststellung machen können, dass die zuvorderst aufgeführten Namen bei "Ossis" besonders beliebt sind.

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24. April 2007 um 22:17

Das Alter
spielt eine bedeutende Rolle bei der Namensvergabe der Kinder,das ist so meine Erfahrung.
Je jünger die Eltern sind ,desto abenteuerlicher klingen die Namen ihrer Kinder.Aber trotzdem stimme ich Dir zu ,daß die höhere Gesellschaftsschicht (ein blödes Wort!!) eher zu den klassischen Namen neigt.

Ich würde aber niemals vom Namen des Kindes auf seine Herkunft schließen wollen.

Liebe Grüße!

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25. April 2007 um 21:03

Mode

Bei der Namensvergabe geht der Großteil der Menschen nach den derzeitigen trends. Zur Zeit sind Namen aus dem englischsprachigem Raum sehr beliebt, daneben aber auch Evergreens wie Alexander und Marie. Selbsterdachte Kreationenen sind eher eine Ausnahmeerscheinung.

Ganz früher wurden Kinder nach Heiligen und Adligen benannt. Die Namensvergabe wird halt durch alle möglichen Faktoren beeinflusst (DDR russische Namen, oder halt ami-Namen wegen der Musik und Kino) Das ist immer so gewesen und wird auch immer so sein.

Und die "gehobenen" Schichten werden von den Trends nicht verschont. Viele Akademiker haben auch eine Chantal oder Kevin oder einen Lukas zu Hause. (müsst mal im fernsehen drauf achten, wenn Namen von den Kindern erwähnt werden. Also denke ich das man nicht verallgemeinern kann.

Lg Áine

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2. September 2008 um 19:45
In Antwort auf doreen_11879404

Das Thema Unverwechselbarkeit und
Überdurchschnittlichkeit stand beim Vornamen nicht so im Vordergrund.

Das Schlimme ist, daß Eltern, die Ihren Sohn "Neo-Tarik", oder "Ben-Liam" und ihre Tochter "Kimberley" oder "Liv-Linnea" nennen mehr über sich und ihren Hintergrund erzählen, als man eigentlich wissen wollte.

Sollten meine Kinder mal eine Freundin, oder einen Freund haben, die, oder der so heißt, kann ich mir nicht vorstellen, daß wir Eltern viele gemeinsame Interessen entdecken werden.

ADOLF
warum tauft niemend mehr einen ADOLF

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3. September 2008 um 12:22

Zustimmung
auf der ganzen Linie! Man kann sagen was man will, aber das mit den Schichten und dem Alter ist wirklich so.
Für mich käme ein Name wie Jaqueline, Michelle, Justin oder Kevin auf GAR keinen Fall in Frage! Ich zähle mit meinen 35 Jahren allerdings auch zu den Älteren, bin Akademikerin und gehobene Mittelschicht. Ganz statistiktreu bevorzuge ich klassische Namen.
Es ist aber auch eine regionale Sache. In Bayern zum Beispiel gibt es weitaus weniger Kevins oder Leons, dafür mehr Korbinians oder Benedikts.
LG Surveyor 32.SSW

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3. September 2008 um 21:35

War wohl ein Republikaner....
Ronald und Nancy Reagan......

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3. September 2008 um 21:43
In Antwort auf lyric_12358777

Ich glaube schon,
wobei diese ganzen altdeutschen Namen ja all den gebildeten Leuten zugedacht ist. Ich finde solche Namen (Johanna, Friedrich, Gustav...)gräßlich und wünsche keinem Kind son eine Bürde!

Sorry, aber ich finde das unverschämt!
Johanna ist ein klasse Name, und Friedrich und Gustav nicht unbedingt mein Geschmack aber Klassisch international! Nicht jeder möchte sein Kind als Angelina, Lennox, keanu herumlaufen lassen

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4. September 2008 um 13:19

Aus eigener Erfahrung
kenn ich das nicht.

Ich kenne eine Michelle und deren Eltern gehören werder der "Unterschicht" noch der "Oberschicht" an, das selbe gilt für Jaqueline, Alexander, Julia,... alles Mittelstand. Das könnte aber vielleicht daran liegen, dass wir am Land wohnen und selbst in der Stadt in der ich zur Schule ging, gabs von den sozialen Schichten her kaum einen Unerschied, und wenn, dann spiegelte der sich kaum in den Vornamen der Kinder wider. Wobei Michelle's und Jaqueline's sehr selten sind bei uns, Chantal, Kevin, Justin oder Samantha gibt es bei uns gar nicht (Es gibt aber auch fast keine Maries und keine Neele's)

In der Großstadt, wo wirklich arm auf reich trifft, ist das aber durchaus so. Ich habe erst einen Zeitungsbericht über dieses Thema gelesen, es betraf die Vornamensgebung in Amerika.
So geben Afro-Amerikanische oder Migranten deren Kindern oft ausgefallene und verrückte Namen (wie z.B. K8 = Kate oder America). Meist gehören eben genau diese Menschen eher der unteren sozialen Schicht an. Das Problem spiegelt sich auch in der Wirtschaft wieder: Menschen mit außgefallenen Vornamen werden von vorn herein dieser Schicht zugeordnet und haben es deswegen schwer, einen besser bezahlten Job oder eine höhere Stellung zu bekommen, weil Menschen mit normalen Vornamen bevorzugt werden.

Was mir aber auffällt ist, dass meist jüngere Eltern ihren Kindern Modenamen geben wie Leni, Emely, Felix, Noel, wobei ältere bei den traditionellen Namen bleiben, die man in jeder Altersschicht findet, wie eben Katharina, Isabella, Barbara, Johanna, Alexander, Florian, Michael, johannes,...



Lg Carmen
mit Mercedes und Krümel 21 SSW inside

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4. September 2008 um 13:35
In Antwort auf wally161

ADOLF
warum tauft niemend mehr einen ADOLF

Hmmm,
Ich glaube eher weniger, dass es daran liegt, dass es gewisse Assoziationen zu Hitler hervorruft, weil Adolf hier, wo ich wohne, vor allem unter älteren Leuten, ein göngiger Name ist.

Früher war die Namensauswahl einfach: Die ersten Kinder meist nach den Eltern, die weiteren nach den Paten oder nach den Großeltern.

Inzwischen wird nach diesem Schema kaum noch getauft und wenn, dann sind die Namen der Verwanten Zweitnamen.

Irgendwann hatte eine Generation, die sich auch für die "Tsching Bum -Musik" interessierte, genug von Traditionen und rebellierten gegen alles, was die Alten für Gut hielten. Sie redeten sich gegenseitig mit der englischen Version ihrer Vornamen an, um sich von den Eltern abzuheben. So wurde der Josef ein Joe und die Aloisia eine Alice,...

Heute sind diese alten Namen out. Adolf gehört dazu. Es gibt ja auch keine Rudolf's mehr oder Leopold's oder Alois, ... oder würdest du deinen Sohn Rudolf nennen? Und dennoch, in 30 - 40 Jahren werden diese Namen wieder modern sein und sie werden einen Gefallen. Das selbe passierte ja auch mit Sophie, Rosa und Paula, oder??

Und: Die, die dieser Namensgebungslinie treu bleiben und deren Vater Adolf hieß, heißt auch heute noch der erste Sohn Adolf (entweder mit erst oder zweitnamen). Mein entfernter Nachbar ist 27 und heißt Adolf, von allen Adi oder Ado genannt.

Lg Carmen

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4. September 2008 um 15:29

Ehrlich gesagt ja
meine eigene Erfahrung zeigt, dass Namen wie Justin, Jason, Kevin, Chantal, Mandy... vorwiegend bei, ganz böse ausgedrückt, Assis vorkommen. Ich hoffe ich greife niemand an, aber bei uns (Raum Stuttgart) ist das echt so!!!!

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30. August 2010 um 7:46

No go!!!
Ganz schlimm ist "Erich", vorne "Er" und hinten "ich" !

Geht gar nicht, ist nicht nur asozial sondern auch schwul!

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30. August 2010 um 12:20

Ja
solche platten geschmacklosen Witze findet man immer..
Marie - mmmh arrr iiihh -
zu Sophie - Gesöff,siffig etc. wenn mans falsch betont-
auf was Wunderschönes muß man sich immer auch einlassen-wie auf alles..

Es kann einem zu Erich auch Erich Fried einfallen,der Wunderbare..

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30. August 2010 um 17:51


Ich glaube zwar auch an diesen Trend, allerdings denke ich, dass es da auch sehr viele Ausnahmen gibt. Und manche Namen einfach nur gehäufter in einer Schicht vorkommen.

Vor kurzer Zeit habe ich einen Bericht gelesen, dass die Startistik, Kevin würde gehäuft in der "Unterschicht" vergeben, falsch ist. In Wahrheit war die einzige Aussage der Statistik, dass Kevin häufig von jüngeren Eltern vergeben wird. Das junge Eltern nicht selten der " Unterschicht" angehören führte zu dieser Verwechslung.

Ich denke es gibt einfach verschiedene Motivationen bei der Namenswahl. Bei jungen Eltern sollte der Name möglichst modern sein, bei älteren Eltern spielt die Langlebigkeit eine Rolle und ob der Name auch für einen Erwachsenen angebracht ist. Sie machen sich einfach mehr Gedanken über die Komsequenzen der Namenswahl, was aber auch dazu führen kann, dass sie nicht mehr die Namen wählen, welche ihre eigendlichen Favoriten sind.

Vielen Eltern wollen sich durch bestimmte Namen für ihren Nachwuchs auch bewusst von gewissen Schichten abgrenzen oder einer Schicht zuordnen. So wollen Bildungsferne Elten nichts von den "langweiligen" Namen Frederik, Carl und Katharina wissen und Akademiker wollen ihren Kindern keine kurzlebigen Trends, wie Kevin und ... mit ins Leben geben und sich so auch noch der "unterschicht " zuordnen lassen.

Auch denke ich das die Religion eine große Rolle spielt. In der Arbeiterschicht bleibt meist wenig Platz für einen Glauben und er wird meist als Unfug angesehen. Viele Akademiker sind nach meiner Erfahrung jedoch glaubig und geben ihren Kindern so auch gerne Religiöse Namen.

Viele Ausländer gehören heutzutage leider auch der Unterschicht an und werden häufig nicht aussreichend eingegliedert. Sie geben ihren Kindern natürlich bei ihnen gebräuchliche Namen, was zu ausgefallennen Namen in den unteren "Schichten" führt.

Ausserdem finde ich das TV Sendungen diese Klischees noch verstärken, indem sie Klischee-Namen in Serien oder auch Alltagsdokus geziehlt einsetzen. So heißen bei der Super Nanny Beispielsweise viele Kinder Kevin, Justin, Jaqueline usw. was der Gesellschaft diese Vorurteile vorführt. Dazu muss gesagt werden, dass bei der Supernanny, wegen dess Jugendschutzes, die Namen der Kindern geändert werden müssen. Vorzugsweise in Kevin, Justin und co.

Um nochmal zu zeigen, dass es auch sehr viele Ausnahmen gibt, ich kenne eine Akerdemikerfamilie, die ihre Tochter Samantha genannt hat und sehr junge Eltern, die eine kleine Johanna haben. Also die Vorurteile stimmen nicht immer, wahrscheinlich nur bei ca 70 %.

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30. August 2010 um 18:32

Uff
Auch denke ich das die Religion eine große Rolle spielt. In der Arbeiterschicht bleibt meist wenig Platz für einen Glauben und er wird meist als Unfug angesehen. Viele Akademiker sind nach meiner Erfahrung jedoch glaubig und geben ihren Kindern so auch gerne Religiöse Namen.-Ich denke kaum ,dass sie das aus Glauben tun- mehr aus Traditionsbewußtsein und um sich abzugrenzen oftmals-Aber seinen Glauben muß man nicht per Namen zur Schau tragen-daran kann man das nicht ablesen!

Viele Ausländer gehören heutzutage leider auch der Unterschicht an und werden häufig nicht aussreichend eingegliedert. Uff -also unter den "Ausländern" den restlichen 99% der Welbevölkerung und gerade denen die hier inD.leben haben seeeehr viele akademische Ausbildungen- dürfen oder können aus Gründen der Diskriminierung-je nachdem woher sie kommen und welche Religion ,Kultur sie haben ihren Beruf oftmals nie wieder ausüben.Schätzungsweise sind unter den Muslima die dann bei H&M arbeiten 80%Akademikerinnen.Mit Kopftuch würden sie aber niemals! einen Job finden-außer evtl ohne als Türkischlehrerin-
Sie geben ihren Kindern natürlich bei ihnen gebräuchliche Namen, oftmals auch sehr religöse .. Gerade Muslima aber auch andere-mehr oder weniger-oft heißen dort auch Kinder Sophie etc.In einer befreundeten "Gastarbeiter"familie aus Italien wimmelt es vor Maries,Antonios und Angelas-wie unsere Kanzlerin...

was zu ausgefallennen Namen in den unteren "Schichten" führt. -ich denke eher das es was mit exotischen ,möglichst besondere Namen vergeben wollen ohne!kulturelle oder irgend eine Bewußtheit -manchmal- um sich aufzuwerten-oft verständlicher Weise-der"unteren"Schichten" zu tun hat-aber nicht mit Menschen aus anderen Ländern die hier in die"unteren"Schichten gezwungen werden.Schrecklich dieses Schicht-wort
lg

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21. Februar 2015 um 20:56
In Antwort auf berna_11904957

Zustimmung
auf der ganzen Linie! Man kann sagen was man will, aber das mit den Schichten und dem Alter ist wirklich so.
Für mich käme ein Name wie Jaqueline, Michelle, Justin oder Kevin auf GAR keinen Fall in Frage! Ich zähle mit meinen 35 Jahren allerdings auch zu den Älteren, bin Akademikerin und gehobene Mittelschicht. Ganz statistiktreu bevorzuge ich klassische Namen.
Es ist aber auch eine regionale Sache. In Bayern zum Beispiel gibt es weitaus weniger Kevins oder Leons, dafür mehr Korbinians oder Benedikts.
LG Surveyor 32.SSW

Ich kann doch gar nix für
Hey ,
Also ich versteh dich nicht ganz. Meine Mutter war 28 und mein Vater 29 als ich auf die Welt kam und das war vor 15 Jahren und da war der Name Michelle noch schön. Ich hatte auch früher nie ein Problem mit meinem Namen , aber dann kamen solche Menschen wie du. Dankeschön. Ich hasse meinen Namen , aber ich kann ihn nicht ändern. Sowas bringt einem nicht wirklich Selbstvertrauen aber Danke.
Lg
Michelle

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