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Florian (7) auf Zebrastreifen totgerast

7. Februar 2013 um 10:26 Letzte Antwort: 7. Februar 2013 um 11:23

Florian (7) hatte keine Chance. Es war schon dunkel, als Pizzabote Martin G. (26) aus Halle (Sachsen-Anhalt) im November 2009 mit seinem Lieferwagen durch eine 50er-Zone rauschte mit Tempo 64


Florian wollte gerade den Zebrastreifen überqueren, da erfasste ihn das Auto. Der Erstklässler starb noch an der Unfallstelle. Gestern fiel das Urteil gegen den Todesfahrer wegen fahrlässiger Tötung: Martin G. muss eine Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu 30 Euro zahlen. Sprich: 4500 Euro insgesamt. Mehr nicht

Begründung des Richters
-der beklagte legte ein schuldgeständnis ab,und ist davor noch nie auffällig gewesen
-ausserdem kann der Führerschein erst ab 31 km/h zu schnell abgenommen werden,und nicht schon bei 14km/h


boahh das kotzt mich so an,erst
letztens wurde ein rentner,der nach ich glaub 58 jahren ehe,seiner frau sterbehilfe leistete(sie war schwer krank,er hatte sie gepflegt und sie hat immer um den tod und die erlösung gefleht)
er gab ihr schlafmittel und erschoss sie dann,zu zwei jahren haft verurteilt

begründung des richters,
es ist zwar tragisch,aber man kann bei der begründung nicht auf jedes einzelschicksal rücksicht nehmen






ja klar,aber wenn ein Jugendlicher zu tode vor ein Auto gehetzt wird,gibt es Bewährung

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7. Februar 2013 um 10:31


für die eltern muss das doch ein schlag ins gesicht sein...das wichtigste und wertvollste was sie haben mussten sie hergeben und der schuldige, zahlt dafür weniger als für sein auto,...grausam,..

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7. Februar 2013 um 10:47


Ich glaube es ist vollkommen,egal,ob absicht oder nicht.

Fakt ist man hat mit sowas zu rechnen,oder lässt das auto stehen,auf den bildern waren allerdings überall laternen zu sehen
,und ich glaube den Eltern ist es auch recht herzlich,egal,aus welchem grund er zu schnell fuhr

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7. Februar 2013 um 10:48


Also ich weiß nicht. Ich finde du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.

Ich finde es immer sehr schwer jemanden zu verurteilen, der fahrlässig und nicht vorsätzlich gehandelt hat. Ich hatte selbst letzten Winter einen schweren Autounfall, in dem ich bei Glätte die Kontrolle über das Auto verloren habe. Zum Glück sind keine Personen zu Schaden gekommen! Aber es hätten Personen zu Schaden kommen können! Wenn jemand auf dem Bürgersteig gewesen wäre, wenn ich in den Gegenverkehr gekommen wäre... Und ich wäre Schuld gewesen, weil ich für diese Straßenverhältnisse zu schnell gefahren bin! Was ich damit sagen will, Unfälle passieren sooooo schnell! Selbst wenn man eigentlich ein rücksichtsvoller und vorsichtiger Fahrer ist, kann es passieren, dass man kurz nicht aufpasst und etwas übersieht. In diesem Fall leider mit schrecklichen Folgen . Tempo 64 in der 50er Zone ist für mich auch noch kein rasen. Schlimm ist eben, dass er den Zebrastreifen und den Jungen offenbar nicht gesehen hat.

Der Fall mit der Sterbehilfe ist etwas ganz anderes und ebenfalls schwer zu verurteilen. Ich finde hier hätte der Richter sehr Wohl auf das Einzelschicksal Rücksicht nehmen sollen!

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7. Februar 2013 um 11:12

Ja, das finde ich auch!
Jeder hat die Pflicht hinterm Steuer aufmerksam zu sein und so zu fahren, dass man immer reagieren kann!

Genau deshalb finde ich sollte sich jeder erstmal an die eigene Nase fassen und so eine Geschichte als Mahnung nehmen lieber doch noch ein bisschen rücksichtsvoller und vorrausschauender zu fahren.

Ich finde aber nicht, dass jemand, der fahrlässig (und nicht grob fahrlässig!) so einen schweren Unfall verursacht hat, ins Gefängnis gehört! Ein Führerscheinentzug - zumindest für eine gewisse Zeit - wäre aber sicherlich angebracht.

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7. Februar 2013 um 11:17


Die mutter gab in ihrem Statement an,sie hätte sich gewünscht das ihm der Führerschein entzogen wird und er über sein Fehlverhalten erstmal nachdenken muss.

@blätter
wenn man ein vorsichtiger Fahrer wäre,würde man aber kaum auf die Idee kommen bei Glatteis,oder generell im Winter,zu schnell zu fahren.

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7. Februar 2013 um 11:23
In Antwort auf an0N_1196981599z


Die mutter gab in ihrem Statement an,sie hätte sich gewünscht das ihm der Führerschein entzogen wird und er über sein Fehlverhalten erstmal nachdenken muss.

@blätter
wenn man ein vorsichtiger Fahrer wäre,würde man aber kaum auf die Idee kommen bei Glatteis,oder generell im Winter,zu schnell zu fahren.


Ich habe nicht geschrieben, dass ich zu schnell gefahren bin, sondern das ich für diese Straßenverhältnisse zu schnell gefahren bin. Es war mit Salz gestreut, dass heißt die Straße war eigentlich frei, nur eben an dieser einen Stelle nicht. Ich bin langsamer gefahren als erlaubt war, aber eben nicht langsam genug. Ich denke niemand ist davor gefeit eine Situation einmal falsch einzuschätzen. Nichts desto trotz habe ich daraus gelernt und lasse jetzt bei Glatteis das Auto stehen oder wenn es nicht anders geht, fahre ich gaaaaaaaaaanz langsam, so dass die Fahrer hinter mir schon auf dem Lenkrad trommeln .

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