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Flucht aus einer erdrückenden Situation...ich brauche dringend Rat!

21. Juni 2012 um 9:54

So, nachdem ich mich nun wochen- und monatelang mit dem selben Problem quäle, hoffe ich, hier vielleicht einen hilfreichen Rat zu finden.
Vor 5 Monaten kam mein kleiner Sonnenschein auf die Welt, dahinter steckte keine Planung, da ich mitten im Studium bin. Die Beziehung mit seinem Vater (wir studieren zusammen) verlief leider nur 3 Monate, doch sie basierte von meiner Seite aus auf starken Gefühlen, ich hätte mir sehr viel mehr mit ihm gewünscht. Er trennte sich jedoch von mir und einige Zeit später erfuhr ich von der SS, leider erst im 4. Monat. Zu spät, um einen Neustart mit ihm zu planen oder zumindest zu versuchen, er war zu dem Zeitpunkt bereits mit einer anderen zusammen, und meinte, dass es nun zu spät sei. Er sei jetzt in einer neuen Beziehung, hätten wir es früher gewusst, wäre die Voraussetzung eine andere gewesen. Dennoch bestand er darauf, nachdem er mich die komplette restliche Schwangerschaft alleine gelassen hatte, das Baby, als es auf der Welt war, mindestens einmal die Woche bei sich zu haben. Damit widersetzte er sich meinen Einwänden und meiner Verzweiflung über eine - für mich sehr schlimme und einsame Situation, da er sich moralisch hierzu im Recht sieht, er sei ja schließlich der Vater. Und er hat natürlich auch einen Großteil unserer Mitstudenten auf seiner Seite, sowie seine neue Freundin, Menschen, mit denen ich Tag für Tag konfrontiert bin. Mein Lebenstraum, eine glückliche Familie zu haben, ist nun erstickt..zertreten. Ich heule fast jeden Tag, da ich nicht damit zurecht komme, haltlos und ohne geliebt zu werden, alleine ein Kind großziehen zu müssen. Und ständig mit den Selbstvorwürfen konfrontiert, dass es so nicht hätte kommen müssen, wäre ich nur früher so schlau gewesen, einen Test zu machen.
Ein weiterer Frustrationspunkt an der Sache ist, dass ich in diesem Bedürfnis nach Halt mit einem Mann zusammenzog, mit dem ich zuvor eine Beziehung geführt hatte, und der mich nach wie vor liebt, für den ich jedoch kaum mehr als Freundschaft empfinde. Komplett alleine zu sein, ertrage ich nicht, ich würde dann auch nicht mal ansatzweise zum Lernen kommen.
Bitte helft mir und sagt mir, ob es sinnvoll wäre, in solch ener Situation in meine Heimatstadt in der auch meine Eltern leben zurückzukehren und dort mein Studium zu beenden.(in einigen Monaten wäre das möglich) Der Vater meines Babys sagt mir immer wieder, wie falsch das wäre, da er den Kleinen dann fast nicht mehr sehen könnte. Wie schlecht das auch für unser Kind wäre, ein Kind habe doch ein Recht, seinen Vater zu sehen. Aber wo bleibt mein Recht, nicht komplett zerstört zu werden, wenn ich schon kein Recht darauf habe, geliebt zu werden? Ich gehe hier unter, jedes Mal wenn ich den Kleinen bei ihm abhole und seine Freundin mit ihm auf dem Sofa sitzt, mir ihr grauenvolles Glück demonstrierend, mir zeigend, wie glücklich ich hätte sein können, wenn ich diesen Schwangerschaftstest nur 3 Wochen früher gemacht hätte. Er ist der Mann, den ich leider auch weiter lieben werde und der mich an seiner ausgestreckten Hand verhungern lässt.
Ist es feige, aus dieser Situation zu fliehen, zu meinen Eltern und Freunden in meiner Heimatstadt? Handle ich gegen die Interessen meines Kindes??

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21. Juni 2012 um 15:46

Danke für deine Antwort
Du sprichst wirklich Dinge an, die man in solch einer Situation bedenken muss. Was ich bei der ganzen Sache nicht erwähnt habe, ist, dass der Mann, mit dem ich zusammenlebe, alles dafür tun würde, damit der Vater des Kleinen sein Kind NICHT sieht, da dieser in seinen Augen einer der unverantwortungsvollsten Menschen auf dieser Welt ist, ich ihm ja komplett egal bin und er damals (so ungefähr war es ja leider mehr oder weniger auch) mit mir lediglich seinen Spaß wollte - jetzt aber plötzlich kommt, und nach seinem Recht verlangt. Eine moralisch ziemlich schwierige Situation muss ich sagen. Jedes Mal, wenn er erfährt, dass der Kleine beim Vater war, ist er deprimiert und sauer und sagt, dass die Situation - mit mir zusammenzuleben - so immer schwieriger für ihn wird. Am Ende stehe ich tatsächlich komplett alleine da.
Aber du hast Recht: wie wird es später sein, werde ich es nicht möglicherweise doch bereuen, weggegangen zu sein, so wie ich es jetzt bereue, durch mein Verhalten ein potenzielles Familienglück zerstört zu haben? Vielleicht hilft es auch, noch diese Monate abzuwarten, zu schauen, ob ich besser mit der Situation klarkomme... wenn es so bleibt, wie es jetzt ist - mit nächtlichen Panikanfällen und zerstörerischen Selbstvorwürfen - dann schaffe ich es nicht.
Die Distanz wären übrigens ca 300 km, zur Not machbar, sie würden sich höchstwahrscheinlich auch noch einmal pro Monat sehen. Aber ich, ich müsste mir die grauenvollen Bilder, die die beiden abgeben, nicht weiter antun, ich müsste mir nicht weiter anhören: "Sorry, ich bin einfach nicht in dich verliebt" jedes Mal, wenn ich argumentiere, weshalb es besser wäre, dass der Kleine in einer Familie aufwächst.

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21. Juni 2012 um 16:41

Ja, das mit der Verfassung ist wahr
Ich will auch kein Kind haben, das traurig ist, weil seine Mama heult... Und du hast Recht, die Möglichkeit nach dem Studium wieder in seine Nähe zu ziehen, ist natürlich auch gegeben. Außerdem sollte ich das Studium jetzt erstmal schaffen -wir müssen so unglaublich viel lernen, und ich kämpfe jedes Mal mit mir selber, wenn ich über meinen Büchern sitze, mich auf das was ich da lese zu konzentrieren, da meine Gedanken ständig nur um diese blöde Situation und um ihn kreisen.
Danke dir ehrlich für deine Antwort, ich habe mich selber so schlecht und schuldig gefühlt, weil er mir immer immer wieder sagt, wie scheiße und verantwortungslos die Idee von mir wäre, wegzugehen... ich sollte mein eigenes Wohl gefälligst hinter das unseres Kindes stellen.

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22. Juni 2012 um 0:37

Noch lange...
Studium geht noch recht lange, ungefähr 4 Jahre. Klar, der Gute hätte schon genügend Zeit, um auch mal zu uns zu kommen. Er bricht sich mit dem Lernen ECHT keinen ab und führt noch ganz gechillt ein tolles Leben - ohne auf irgendwas zu verzichten. Nicht so wie ich, die gerade meistens jede Minute, in der der Kleine schläft, hinter den Büchern verbringt, weil es nicht anders geht. Das mit dem Wechseln ginge eh erst ab nächsten Februar. Aber glaub mir, es gab schon so viele Momente, in denen ich dachte, ich kann nicht mehr, ich halt das nicht mehr aus. Und nur der Gedanke daran, nach dieser Zwischenprüfung im Februar von hier wegzugehen hielt mich aufrecht und gab mir die Kraft weiterzulernen und weiterzukämpfen!!

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22. Juni 2012 um 20:29
In Antwort auf fabia_12059362

Noch lange...
Studium geht noch recht lange, ungefähr 4 Jahre. Klar, der Gute hätte schon genügend Zeit, um auch mal zu uns zu kommen. Er bricht sich mit dem Lernen ECHT keinen ab und führt noch ganz gechillt ein tolles Leben - ohne auf irgendwas zu verzichten. Nicht so wie ich, die gerade meistens jede Minute, in der der Kleine schläft, hinter den Büchern verbringt, weil es nicht anders geht. Das mit dem Wechseln ginge eh erst ab nächsten Februar. Aber glaub mir, es gab schon so viele Momente, in denen ich dachte, ich kann nicht mehr, ich halt das nicht mehr aus. Und nur der Gedanke daran, nach dieser Zwischenprüfung im Februar von hier wegzugehen hielt mich aufrecht und gab mir die Kraft weiterzulernen und weiterzukämpfen!!

Geh
Hallo,

Also ich finde auch du solltest gehn... Wie bekommst du das überhaupt mit der betreuung hin? Dein kind hâtte sicher viele vorteile, wenn er die großeltern in dernähe hätte!!! Und das beste eine glückliche mutter!!!

Wichtig fände ich jedoch, daß du versuchst die situation etwas realistischer zu betrachten, denn eine glückliche kleine familie wärt ihr sicher nicht geworden, es wäre immer "nur" wg dem kind.... Und das kann nicht gut sein!!!

Die argumentation des kindsvaters finde ich auch sehr egoistisch: so ist es halt für ihn bequemer, aber besuchen kann er den kleinen doch späper auch...... Und warts mal ab, der gute wird sicher seinen wohnsitz nicht ewig nach dir bzw dem kleinen richten.....

Viel glück

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22. Juni 2012 um 22:27
In Antwort auf kalani_12332983

Geh
Hallo,

Also ich finde auch du solltest gehn... Wie bekommst du das überhaupt mit der betreuung hin? Dein kind hâtte sicher viele vorteile, wenn er die großeltern in dernähe hätte!!! Und das beste eine glückliche mutter!!!

Wichtig fände ich jedoch, daß du versuchst die situation etwas realistischer zu betrachten, denn eine glückliche kleine familie wärt ihr sicher nicht geworden, es wäre immer "nur" wg dem kind.... Und das kann nicht gut sein!!!

Die argumentation des kindsvaters finde ich auch sehr egoistisch: so ist es halt für ihn bequemer, aber besuchen kann er den kleinen doch späper auch...... Und warts mal ab, der gute wird sicher seinen wohnsitz nicht ewig nach dir bzw dem kleinen richten.....

Viel glück

Ja stimmt,
auch wenn er jetzt immer so tut, als ob er der aufopferungsvollste Mensch auf der Welt WÄRE, würde ich ihn nur mehr Verantwortung übernehmen lassen. Er hat ihn jetzt 2 mal pro Woche, bei ihm in der Studibude (EZW) steht aber nicht mal ein Babybettchen, geschweige denn hat er iiirgendein Kleidungsstück für ihn gekauft. Mach ja eh alles ich. Und dann soll ich es in Erwägung ziehen, ihn bei ihm übernachten zu lassen? Dass sich seine Freundin nachts noch über den Kleinen drüber rollt?? Aber das hat ja mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun. Auf jeden Fall kann ich mir auch nicht vorstellen, dass ER ständig seinen Wohnsitz nach mir ausrichten würde. Haha, er hat sogar bei einem Gespräch vor 2 Monaten gesagt, wenn ich zu meinen Eltern ginge, dann würde er es sich evtl. sogar überlegen, für den Kleinen dort auch hinzuziehen. Was glaubt ihr, was das für einen Hoffnungsfunken in mir ausgelöst hat??? Wie dumm von mir auch nir irgendwas drauf zu geben! letzte Woche hat er es revidiert, natürlich will er nicht von seiner Freundin wegziehen. Er will einfach, dass alles so bequem und so perfekt wie möglich für ihn ist. Tolle Freundin, tolles Leben, super Studium, süßes Kind, das er ab und zu bei sich haben kann, alles perfekt!! Wie ich dabei leide, weil nicht nur meine Träume mit Füßen getreten, sondern auch meine Gefühle ohne irgendeine Rücksicht verletzt werden - sorry, das ist ihm scheißegal!!

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23. Juni 2012 um 0:23

An
Deiner stelle würde ich gehen! Er kann dich besuchen!
Wieso gibst du ihm dein baby mit?? Das musst du nicht!!! Mein ex und ich verstehen uns er darf mit ihr spazieren aber nicht weiters weg! dein baby wei net ohhh das ist papa...wenn dir das so weh tut soll er zu dir kommen und es da besuchen!! Lass dich net so unterbuttern!!

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23. Juni 2012 um 10:43

Jeder kann
die bestätigen,wenn es der mama gut geht,gehtes dem kind gut!
schau also das es dir wieder richtig gut geht.geh dorthin wo man dich unterstützt und nicht moralisch unter druck setzt.
der typ istein (sorry) ...
ich habe mit meinem ex schon eine tochter und wir erwarten unser zweites kind in 4 wochen (haben uns vor 2 monaten getrennt) und ihm ist ganz klar das er mich unterstüzt wo er kann,aber das er das baby erst mit ca 6 monaten zum erstenmal zu sich nach hause nehmen kann weil eine mutter und das kind am anfang nur sich brauchen.das soll jetzt nicht männerfeindlich klingen,ist aber von der natur aus einfach so.du stillst/fütterst das kind und kennst seine bedürfnisse.
gut,mein ex weis das noch von der ersten geburt das er für die mutter in der ersten zeit viel machen kann,aber das er für das kind nicht wirklich viel machen kann.
es macht mich für dich so traurig das du dich so quälst um dein kind willen und es doch nur dem papa recht machst.
es ist nun mal das schicksal getrennt lebender eltern das man nicht in der gleichen stadt/land lebt.
mein vater lebt in frankreich,wollte uns aber sehen und er hat uns JEDES wochenende abgeholt und wieder gebracht.
wo ein wille ist auch ein weg.
lass dich mit deinen mutter gefühlen niemals unter druck setzten.wir mamas müssen sowieso schon ständig mit schlechten gewissen kämpfen wo eigentlich gar keins angebracht/nötig ist.
sorry ist echt lang geworden.
eigentlich wollte ich dir nur sagen:kämpfe für dein glück!
alles liebe liselen

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27. Juni 2012 um 22:34
In Antwort auf jetta_12104952

Jeder kann
die bestätigen,wenn es der mama gut geht,gehtes dem kind gut!
schau also das es dir wieder richtig gut geht.geh dorthin wo man dich unterstützt und nicht moralisch unter druck setzt.
der typ istein (sorry) ...
ich habe mit meinem ex schon eine tochter und wir erwarten unser zweites kind in 4 wochen (haben uns vor 2 monaten getrennt) und ihm ist ganz klar das er mich unterstüzt wo er kann,aber das er das baby erst mit ca 6 monaten zum erstenmal zu sich nach hause nehmen kann weil eine mutter und das kind am anfang nur sich brauchen.das soll jetzt nicht männerfeindlich klingen,ist aber von der natur aus einfach so.du stillst/fütterst das kind und kennst seine bedürfnisse.
gut,mein ex weis das noch von der ersten geburt das er für die mutter in der ersten zeit viel machen kann,aber das er für das kind nicht wirklich viel machen kann.
es macht mich für dich so traurig das du dich so quälst um dein kind willen und es doch nur dem papa recht machst.
es ist nun mal das schicksal getrennt lebender eltern das man nicht in der gleichen stadt/land lebt.
mein vater lebt in frankreich,wollte uns aber sehen und er hat uns JEDES wochenende abgeholt und wieder gebracht.
wo ein wille ist auch ein weg.
lass dich mit deinen mutter gefühlen niemals unter druck setzten.wir mamas müssen sowieso schon ständig mit schlechten gewissen kämpfen wo eigentlich gar keins angebracht/nötig ist.
sorry ist echt lang geworden.
eigentlich wollte ich dir nur sagen:kämpfe für dein glück!
alles liebe liselen

Daanke..
irgendwie dachte ich zuerst, dass ich - wenn ich von solchen Gedanken hier im Forum schreibe - nur fertig gemacht werde und man mir mit Unverständnis begegnet und mir sagt: "ein Kind muss seinen Vater sehen und deshalb soll man immer schauen, dass man die Beziehung fördert, und sich nicht so haben, selbst wenn es einem selber dabei nicht gut geht"
weißt du, so ungefähr reagieren unsere Mitstudenten, klar, halt vor allem die, die mit ihm befreundet sind (und von denen ich damals noch dachte, sie wären auch mit mir befreundet). Er und seine Freundin schaffen es perfekt, mich als egoistisch und erspresserisch darzustellen, hab ich so den Eindruck, weil ich zu Anfang (als er 2!!! Monate alt war) gesagt habe, er darf ihn sehen, aber wenn möglich nur wenn ich dabei bin, einmal die Woche. Und "erpresserisch" weil ich ihm erklärt habe, dass ich mir überlege, wegzuziehen, weil ich verdammt nochmal leide und nicht mehr KANN, weil ich mir nichts mehr wünsche, als mit ihm zusammen zu sein und das mit ihm durchzuziehen, anstatt den Kleinen zu ihm zu bringen und seiner Freundin Hallo sagen zu müssen. Niemand von denen versucht da auch nur annähernd, meine Situation zu verstehen, aber klar, die haben halt alle auch noch keine Kinder und denken, ist doch kein Problem, erstens den Kleinen 3 mal die Woche für jeweils 6 Stunden zum Daddy zu geben und dann verstehen sie nicht, warum ich nicht einen auf "Happy Friendship" mit ihm und seiner Neuen mache, wäre ja alles viiiieeel einfacher so. Klar wäre es einfacher, aber WER bitte an meiner Stelle würde das hinbekommen????
Ach, ist ja auch egal. Dieses Semester ist bald rum, das nächste wird dann halt nochmal Horror und dann im März ist die Zwischenprüfung, dann wird hoffentlich alles besser.

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30. Juni 2012 um 22:24

Ganz einfach,
weil der mit dem ich zusammenlebe, quasi mein Exfreund, den ich damals für den Vater des Kindes verlassen habe, ihn umbringen würde, wenn er ihn zu Gesicht bekäme. Ok, ganz so krass wäre es nicht, aber er - der ein sehr friedlicher Mensch ist - würde wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben jemandem eine reinhauen. Er will, dass dieser Typ, der in seinen Augen damal nur jemanden zum Spaß haben gesucht hat, sich aus unserem Leben und vor allem aus dem Leben des Kindes raushält. Ich hab da schon viel diskutiert und ich kann meinen Exfreund auch verstehen, er liebt mich nach wie vor und will das jetzt mit mir durchziehen. Ich empfinde hingegen Freundschaft für ihn, vertraue ihn, brauche ihn auch irgendwo, komplett alleine würde ich vor die Hunde gehen mit Lernen, Baby, Haushalt.. ohne richtig Freunde zu haben hier...absolut unmöglich. Aber dadurch spiele ich ihm auch irgendwo etwas vor, das so nicht da ist... Ein absolutes Dilemma.
Auch ein Grund zu überlegen, zu meinen Eltern und Freunden in die Heimat zu gehen..

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2. Juli 2012 um 11:06

Kopf hoch!
Ich glaube es ist eine Illusion, dass ihr zusammengeblieben wärd, wenn du den Test früher gemacht hättest. Ich finde er redet sich da ganz schön aus der Affäre. Er will doch nicht ernsthaft behaupten - hätte er früher von der Schwangerschaft gewusst, dann wäre er für immer bei dir geblieben und wäre nicht zu einer anderen gegangen?

Ganz ehrlich, er hätte diese Person auch dann noch verlassen können. Er könnte es auch heute noch. Für mich hat er sich schon ein Stück vor seiner Verantwortung gedrückt und braucht sich nun nicht zu beschweren, wenn du dir dein Leben so aufbauen möchtest, wie es für dich am besten ist.

Andererseits musst du aufhören, Dich so hineinzusteigern, dass er der einzige für dich ist. Oft ist es so, dass das was man nicht haben kann, besonders erstrebenswert scheint. Jemand, der einen verlässt, ist aber wohl kaum der Traumpartner fürs Leben. Vor allem, wenn er einen vorher noch schwängert, was ja auch nicht einfach so passiert ist, da hat er ja schon seinen Teil zu beigetragen und man hätte es ahnen können, dass etwas passiert ist, oder? (Kam seine Flucht am Ende sogar deswegen?)

Jedenfalls ist eine Woche Hilfe seinerseits nun einmal nicht genug und wenn Du jetzt die Unterstützung deiner Eltern brauchst, dann wäre das sicherlich der richtige Zeitpunkt dazu.

Du könntest ja auch erstmal für ein Semester nach Hause gehen und Dir immernoch überlegen, ob Du wegen ihm zurückkehrst. Genauso gut kann er sich aber auch überlegen ob er Dir hinterher zieht. Warum musst nur du Rücksicht nehmen?

Generell finde ich auch, dass ein Kind seinen Vater braucht und Du musst auf Dauer leider lernen mit der Situation umzugehen, trotzdem hast Du ein Recht auf freie Entscheidung und musst es nicht allen anderen Recht machen. In diesem Fall wären mir glaube ich alle anderen, vor allem Personen, die nichts direkt mit der Situation zu tun haben, vollkommen egal.

Was deinen neuen Partner angeht. Bist du sicher, dass die Eifersucht nicht deine neue "Liebe" überdeckt? Vielleicht hängst du ja doch mehr an deinem neuen Partner als dir bewusst ist, wie wäre das Gefühl, wenn er plötzlich nicht mehr da wäre, am besten noch ebenfalls eine neue Freundin hätte.

Man sagt ja auch, wenn die Eifersucht kommt ist die Liebe weg, vielleicht liebst du einen alten Partner gar nicht mehr, es ist nur die Eifersucht, die dir zu schaffen macht.

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