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Fortbewegungsmittel für Kinder- fühl mich unter Druck gesetzt

24. Mai 2016 um 12:59

ich habe als Kind mit 6 richtig Fahrrad fahren gelernt, mit 8 Inlinern, davor einige Zeit mit Rollschuhen, aber auch erst mit 6 oder 7. Schwimmen gelernt habe ich auch so mit 5 oder 6 Jahren.
Seit ich so ein bisschen im Internet unterwegs bin lese ich ständig, dass Kinder schon mit 3 ihr erstes Fahrrad haben und auch schon ohne Stützräde fahren können. Rollschuhen wird auch schon ab 3 empfohlen.Laufräder oder Dreiräder für 5 -Jährige sieht komisch aus und schwimmen können auch schon viele ab 4 oder 5 Jahren. Ich sehe das auch draußen, dass viele Kleinkinder motorisch gut unterwegs sind.

Mein Sohn ist 5, wird im November 6. Er hat schon seit er 4 ist ein Fahrrad, aber es interessiert ihn nicht wirklich. Ich habs ein par mal mit ihm versucht, aber ergibt ziemlich schnell auf. Rollerfahren will er auch nicht.
Am liebsten will er noch weiterhin mit dem Laufrad unterwegs sein, aber sein altes ist ihm viel zu klein. Und ich weiß nicht, ob ich ihm ein neues kaufensoll, ob sich das lohnt? Außerdem müsste er sich ständig komische Kommentare anhören von den älteren bzw. größeren Kindern, dass Laufräder doch was für kleine Kinder sei.
Ich habe ihm Rollschuhe gekauft, dafür interessiert er sich tatsächlich.
Auf der Verpackung stand drauf, dass sie auch schon ab 3 Jahre sind.

Ich weiß nicht, ich habe alles viel später gelernt und ich dachte, ich hätte mit meinem Großen noch Zeit. ABer ich fühle mich irgendwie unter Druck gesetzt, dass ich ihm die Sachen schon jetzt beibringen muss. Dass ich mit einigen Dingen wie z.b Fahrrad fahren schon früher hätte anfangen sollen. Zumal kommt es dass er sich eigentlich für diese Dinge gar nicht interessiert und zugleich ängstlich ist.
War mit ihm ein par mal im Sport z.B Turnen- das wollte er gar nicht, hatte sogar geweint.
Ich dachte Kinder hätten von Natur aus einen Bewegungsdrang, aber bei ihm ist das überhaupt nicht. Obwohl wir oft draußen sind und ich ihm auch Angebote mache.

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24. Mai 2016 um 13:27

Also,
wenn er kein Interesse am Farhrrad oder ähnlichen hat, dann macht es finde ich auch wenig Sinn ihn dazu zu "zwingen". Klar, man kann es immer mal wieder rausholen, mal wieder versuchen. Aber wenn man da zu viel Ehrgeiz an den Tag legt, dann vergrault man es ihm doch eher erstrecht. Und irgendwann wird er schon kommen und es von alleine lernen wollen. Und wenn er dann etwas größer ist, dann gehts mit dem lernen oft auch schneller.

Meine Tochter ist 6 und bei zwei Freundinnen von ihr weiß ich, dass die noch nicht wirklich Radfahren können. Die eine hat zu ihrem 5ten auch nochmal ein größeres Laufrad bekommen. ich habe noch nie mitbekommen, dass sich da jemand lustig drüber gemacht hat. Also, OK, meine Tochter ist dann halt mal stolz, wenn sie sagt "ja, die XY kann ja noch nicht so gut Radfahren, und ich kann das schon" aber sie sagt das auf eine nette Art und Weise zur selbstbestätigung, nicht dem Kind gegenüber um es zu ärgern oder runter zu machen (und auch vorallem dann, wenn das entsprechende Kind etwas anderes vielleicht besser kann als sie, dann hat sie da eben auch etwas, was sie wiederum besser kann, dann ist es nicht so schlimm - weil jeder kann halt unterschiedliche Sachen gut und das eine früher, das andere später ).

Ich würde sagen, irgendwann kommt das bei deinem Sohn auch ganz von selbst. Halt einfach immer wieder anbieten und mal versuchen. Und irgendwann macht es klick und er kann's auf einmal, oder hat plötzlich viel größeres Interesse dran, so dass er auch mehr durchhaltevermögen beim lernen zeigt. Und er ist ja gerade mal 5..zumindest bei uns hat es bisher (zum Glück) noch nicht mit solchem ärgern angefangen, dass es dann heißt man wäre ein baby, weil man irgendwas noch nicht kann oder so.

Und ich selbst kommte erst mit 8 Radfahren (Gleichgewichtsstörung)...wüss te nicht, dass mich da je wer ausgelacht hätte...obwohl es mit 8 selbst damals schon spät dran war .

Also, lass dich da nicht unter Druck setzen. Am Ende überträgst du das nur auf ihn, und dann bekommt er das Gefühl irgendwie unzureichend zu sein und das jetzt mal schleunigst können zu müssen.

Und zum größeren Laufrad kaufen: Also, ich würde mal gucken, vielleicht findest du ja ein günstiges second hand? In dem Alter kann es natürlich schon sein, dass er dann plötzlich in nem halben Jahr doch aufs Fahrrad umsteigen will, dann muss es ja vielleicht kein ganz neues super teures sein. Aber vom Prinzip her fände ich es nicht schlimm ihm nochmal ein größeres zu schenken, wenn der das gerne macht und Fahrrad eben noch nicht.

LG, Knallhamster

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24. Mai 2016 um 13:37

Kann man
nicht vllt von einem Fahrrad die Pedal abmachen und es als Laufrad verwenden? So bekommt er vllt yie Sicherheit und das Interesse es auch mal als Fahrrad zu probieren.
Ansonsten würde ich da auch keinen Druck machen. Lass ihn ausprobieren, was er mag und dann wird das Interesse schon kommen.

Geht er denn in die Kita? Dort gibt es doch auch oft einen großen Fuhrpark zum Ausprobieren...

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24. Mai 2016 um 17:32

.
Meine 4jährige hat null interesse am laufrad und mini interesse am rollern..dementsprechend kriegt sie auch kein rad noch..muss aber auch dazusagen, dass wir echt schlecht wohnen um diese dinge auszuprobieren/zu lernen..da muss man immer wo hinfahren extra und ohne auto ist das auch nicht so praktisch. Ich habs mittlerweile akzeptiert kinderturnen liebt sie aber

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24. Mai 2016 um 19:11

Das fahrradfahren
Hat hier auch mit 3 geklappt, allerdings musste ich sie zum anfahren festhalten (starthilfe)
Wir haben viele kinder draussen, und die meisten wollen es einfach lernen.
LG

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24. Mai 2016 um 19:52

Mir fallen dazu spontan 2 Dinge ein
Es gibt eine Theorie, dass sich im Leben eines jeden Menschen immer "Zeitfenster" öffnen. Wenn sich so ein Fenster öffnet, ist dieser Mensch dazu bereit das zu lernen, was hinter dem Fenster ist. Man kann sich also den Rest der Zeit auf den Kopf stellen, wenn das "Fenster Fahrradfahren-lernen" gerade verschlossen ist, wird das Kind es auch nicht lernen.

Das andere Argument, dass die Kinder, die öfter draussen sein können auch eher solche Dinge lernen kann ich mir auch gut vorstellen. Wenn man z.B. gaaaanz stark übertrieben sich das vorstellt: ein Kind dass noch nie einen See/ Pool gesehen hat wird auch nicht das schwimmen lernen, egal wie Alt es ist.

Versuche dich nicht zu verunsichern lassen, und schau darauf, was dein Kind schon kann - nicht was es noch lernen muss!
LG

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24. Mai 2016 um 19:55

Ach mein kind "hockt" auch bis 16.30h in der kita
wie ganz viele seiner Freunde und die konnten es auch mit 3-4 Jahren ohne Stützräder...ich glaube jedes Kind hat einfach sein eigenes Tempo.

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24. Mai 2016 um 21:35

Es ist schon so, dass die Bedingungen bei uns nicht
gerade ideal sind, um spontan was auszuprobieren. Wir haben kein Hof, kein Garten und vor unserer Haustür sind Pflastersteine bzw. auch gleich die Straße.
Wir wollen bald auch mal nach was Neuem Ausschau halten, wenigstens mit einem kleinem Hof, damit die Kinder einfach mal von sich aus rumfahren können und ausprobieren können.

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24. Mai 2016 um 21:55

Danke
es ist tatsächlich so, dass mein Sohn sich viel mehr für andere Dinge interessiert. Er ist von Geburt an eher der Beobachter, er interessiert sichmehr für die kleinen Dinge , kleine Details, Insekten, Steine und kann sich auf eine Sache lange konzetrieren oder baut nachmittags stundenlang nur, aber dann siehts auch wirklich toll aus.
Ich ärgere mich selbst, dass ich ihn was Sport und Motorik angeht so sehr mit anderen vergleiche und setze ihn damit auch unter Druck, obwohl ich das gar nicht will.
Das ist so ne Kopfsache, echt ärgerlich.

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24. Mai 2016 um 21:59

Mein Großer ist genauso alt, wie deiner...
Er hat vor ein paar Wochen gelernt mit dem Fahrrad ohne Stützräder zu fahren. Davor ist er ein Jahr lang mit Stützrädern gefahren. Ohne Stützräder hatte er sich nicht getraut bzw. hatte nach dem ersten Mal Hinfallen keine Lust mehr.

Jetzt kam er aber von sich aus an und sagte, dass er es noch einmal versuchen möchte. Und siehe da, plötzlich klappt es und er ist stolz wie Bolle und möchte jetzt fast jeden Tag mit dem Fahrrad fahren. Dass viele andere Kinder schon früher Fahrrad fahren konnten, hat ihn glaube ich nicht besonders gestört. Seine Stärken liegen eher beim feinmotorischen bauen und tüfteln. Bei der Grobmotorik sind ihm andere Kinder immer etwas voraus. Aber schließlich lernt er es dann doch noch! Und dein Sohn wird es auch lernen! Und zwar dann, wenn er soweit ist!

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24. Mai 2016 um 22:16

Na das ist ja ne Theorie
Ich kenn viele Kinder, die bis 16/16:30 Uhr "im Kindergarten hocken müssen" und deswegen trotzdem früh Fahrrad fahren oder schwimmen können. Was das eine mit dem anderen zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht ganz. Auch die Kinder verbringen noch Zeit draußen und sowas wie ein Wochenende soll's auch geben Und Übrigen gibt es auch genug Nicht-Kitakinder, die nur zu Hause hocken. Klischeekiste lässt grüßen...

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24. Mai 2016 um 22:44

Ging auch nicht um die TE
sondern um deine Pauschalierung von Kita-Kindern. Find deinen Eindruck schon merkwürdig und kann ihn überhaupt nicht bestätigen. Meine Tochter ist auch gelegentlich bis 16 Uhr in der Kita und fuhr trotzdem mit knapp 4 schon Rad und macht gerade ihr Seepferdchen (4 3/4). Ein Großteil ihrer Freunde genauso. Nur weil sie länger als dein Kind in der Kita "hocken", haben sie doch daran nicht weniger Interesse. Und die Nachmittage/Wochenenden verbringen die Kinder genauso draußen. Aber gut, ich lass dir deinen Eindruck, nicht dass die Schubladen durcheinander kommen

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25. Mai 2016 um 9:06

Irgendwann kommt das Interesse
Mein Sohn liebte lange sein Laufrad, mit 4 bekam er dann ein Fahrrad, er fuhr ein Jahr mit Stützen, er hatte einfach Angst.

Nach ein Jahr kam er zu mir und ich durfte die Stützen abmachen, er setzte sich drauf und fuhr los, als ob er nie etwas anderes gemacht hätte.

Inliner hat er , die interessieren Ihn nicht, ergo er kann die nicht fahren, na und, nicht schlimm.

Schwimmen kann er noch nicht, aber bis zum letzten Sommer hatte er panische Angst mit dem Gesicht unter Wasser zu kommen, jetzt bessert es sich langsam und er hat mir schon gesagt er möchte im Sommerurlaub versuchen das schwimmen zu erlernen, ich soll es Ihn beibringen und wenn alles klappt macht er dann im Herbst einen Kurs mit, falls wir den Platz bekommen, er ist auf der Warteliste, da die Kurse sehr begehrt sind hier.

Dafür versucht er sich neusten mit dem Skatebord.

Er ist auch eher der Typ der viel bastelt und baut, draußen wird lieber gerannt und geklettert.

Im Hort fährt er aber die ganzen verschiedenen Fahrzeuge die sie haben, sogar so ein Teil mit einen größeren rad vorne udn hinten ist so ein kleines noch...

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und mit Zwang erreicht man gar nix.

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25. Mai 2016 um 9:15

Wer gut mit dem laufrad unterwegs ist
Lernt in der regel schnell fahrradfahren. Er ist jetzt im richtigen alter! Je aelter ,desto schwieriger wirds. Also mit 8 oder so waers schon arg spaet. Nicht weil eigentlich jeder dann rad fahren muss,das kind ist dann einfach nicht mehr so unbefangen was neues zu lernen.Versucht es jetzt einfach taeglich ein paar
minuten. Hat er den stuetzraeder dran? Fahrt ihr
eltern fahrrad?

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25. Mai 2016 um 9:31

Mein Kind hat gerade erst Fahrradfahren gelernt
kurz nach dem 9ten Geburtstag. Lass dich nicht stressen. Er wird es wollen, wenn er dazu bereit ist.

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25. Mai 2016 um 10:58

Zu der diskussion weiter unten
Meine tochter hat ihr seepferdchen in der kita gemacht. Haette es das angebot nicht seitens der kita gegeben,also den schwimmkurs,haette es sicher noch bis zum schulschwimmen gedauert. Sie konnte sich zwar schon vor dem kurs ueber wasser halten,haetten sie aber wahrscheinlich nicht zu einem kurs angemeldet. Fahrradfahren lernen ist hier sozusagen pflicht,sind ne fahrradstadt und hier kommt auf jeden einwohner mind. ein rad.

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25. Mai 2016 um 13:27

Nein zum Glück ja nicht
Mir persönlich gehts bzw ging es nicht darum dass mein sohn in etwas besser ist oder damiz angeben kann dass er schon was kann. Sondern hatte das Gefühl dass ich als erwachsene den optimalen zeitpunkt verpasse mit ihm das zu ueben, ihm das beizubringen. Oft ist es ja so dass wenn sie jünger sind schneller etwas lernen, je aelter man wird desto.mehr.denkt.man nach. Aber ihr habt alle vollkommen recht. Ich finde es.machmal echt schwer sich von gesellschaftlichen idealen loszuloesen und einfach das kind wachsen und es frei zu entfalten lassen. Es fängt ja auch schon bei anderen dingen an wie frühmusikalische Erziehung oder sprachfoerderung. Alle finden es so schade dass er nicht zweisprachig aufwaechst. Sein papa spricht spanisch und ich auch. Mein Sohn versteht es aber er will nicht sprechen und ich war als kind auch so. Ich habe dann aber spaeter im Ausland gelernt und ich denke das wird bei.meinem sohn auch so sein. Aber im Hinterkopf als Eltern denkt man immer mach ich irgendwas falsch, motiviere ich nicht richtig, muesste ich mehr mit ihm tun? Und mann sieht immer nut was fehlt und nicht was schon da ist.

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