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Fortsetzung

12. April 2010 um 11:41

Ich muß mir einfach dei Ereignisse des Wochenendes von der Seele schreiben.. Wer sich davon genervt fühlt, den bitte ich einfach nicht weiter zu lesen!

Alles fing am Donnerstag damit an, dass es ein wunderschön sonniger tag war und ich mit dem Kleinen(10 Monate alt) den ganzen Tag draußen war und den Haushalt stehen ließ. Mein Mann ( ohne Trauschein, also doch vllt eher "Freund") war natürlich arbeiten und hatte deswegen nichts von dem schönen Wetter. Wir kamen fast gleichzeitig zu Haus an- ich hatte beste Laune, er wirkte sehr grummelig, sagte aber nichts- bis es aus ihm heraus platzte, ich würde NICHTS im Haushalt machen, ich würde es noch nicht mal ansatzweise so hinbekommen, dass er auch nur ein bißchen Lust hätte nach haus zu kommen, weil es hier IMMER luschig und ungemütlich aussehen würde! Er sei ein überhaupt nicht anspruchsvoller oder pngeliger Mensch, erst recht kein nörgler aber dass ich noch nichteinmal die Grundbasis hinbekäme, könne er nicht mehr hinnehmen! Wir hatten bis dahin nie Streit wegen des Haushaltes, ich räume morgens bevor ich frühstücke immer seine Nüsse, Gläser, Bier etc vom Vorabend weg ohne jemals was gesagt zu haben, ganz selbstverständlich. Ich wasche 2bis3 mal täglich ab, sauge, räume auf, etc.. Ich war perplex, fühlte mich zu unrecht angegriffen, ich wehrte mich, er wurde immer lauter, ohne richtige Einigung gingen wir ins Bett. Bei Streit, wenn er sich aufregt, will er danach immer seine Ruhe, große Versöhnungen liegen ihm nicht- daran hab ich mich schon gewöhnt.
Ein Tag später fuhren wir übers WE weg, im Auto war seine Stimmung die ganze Zeit eisig, nichts gelang mir seine Laune zu ändern. ich fragte ob er mit mir reden wolle- nach längerem fragen polterte er irgendwann wieder los meine Reaktion auf ihn sei das letzte gewesen, so wenig einsicht und dass ich mir dann auch noch heraus nehme, IHN anzuschimpfen! Es ging immer weiter, er wurde immer lauter..ich machte alle zugeständnisse, lenkte überall ein, war leise, hörte ihm zu, stritt nichts ab, machte kkeine Gegenvorwürfe, er wurde immer lauter, bemängelt dass ich bei ALLEN Sachen so nachlässig sei, brachte immer mehr Themen auf, ging immer weiter- jeder Versuch scheiterte von mir bei einem Thema zu bleiben, miteinander zu reden. Ich sagte ihm, dass ich finde wenn man bei "solchen" Themen so löospoltere wie er, dass es mir schwer falle zu glauben, dass es sonst nichts gebe. Das machte ihn noch saurer- überhaupt egal was ich sagte, wie ich es sagte, es machte ihn alles immer saurer- zum Schluß sagte ich nichts mehr, ich ließ alles über mich ergehen, mir blieben die Worte im Halse stecken, ich hatte Angst laut zu atmen, er warf mir Dinge an den Kopf, machte mir Vorwürfe, erzählte mir wie angenervt, engekotzt er von mir sei..ich wußte nicht wie mir geschiet. Mir war schon länger klar, dass mehr im argen liegen muß bei seinen Reaktionen auf mich aber was da über mich herrollte war für mich...ach ich kann es nicht sagen. Nochnichteinmal weinen konnte ich, ich war wie vereist. Irgendwann war er fertig, stille. Die ganze Fahrt. Er sagte wütend ich solle jetzt bloß nicht auf Selbstmitleid machen, schließlich wollte ich doch "die Wahrheit" hören- jetzt müsse ich auch damit leben.
Vor Ort angekommen, trafen wir uns sogleich mit seinen Geschwistern und gingen allesamt zu der Ausstellung weswegen wir hingefahren waren- wir hatten uns allesamt gefreut uns durch diese Aktion endlich wiederusehen und es gab sogleich untereinander viel Gesprächsstoff und selbstverständlich spaßte jeder viel mit dem baby- es viel so nicht auf, dass wir zwei nichts miteinander zutun hatten- sehr spät, müde und durch den Wein beim essen, angeschwipst kamen wir im Hotelzimmer an und gingen ohne miteinander zu sprechen zu Bett. Am nächsten Tag trafen wir uns schon sehr früh wieder alle zusammen- der Ton zwischen uns war wieder höflich und beruhigt, irgendwann, viele Stunden später, alle beieinander auf der Ausstellung, legte er seine hand auf meine und gab mir einen vorsichtigen Kuss. Am abend wollten wieder alle essen gehen- ich sagte, ich würde aus Müdigkeit mit dem Kleinen früh zu Bett gehen- er verabschiedete mich nochnichteinmal. Am nächsten tag war ich sehr früh wach, war sehr leise um ihn nicht zu wecken und packte schonmal wieder die sachen zusammen- Ich versuchte mit vorsichtigem Ton ihm vorzuschalgen sich die Stadt anzugucken und ähnliches( unter anderem warf er mir immer fehlende Eigeninitiarive vor).Er wollte aber gleich nach Haus fahren. Im Auto war Eisesstille, ich versuchte Gesprächsthemen anzufangen(er sagte mir immer, dass wenn er sauer wäre, die Frau dafür verantwortlich wäre wieder eine gute Stimmung herzustellen) Er ignorierte mich- irgendwann bettelte ich darum, dass er doch biite irgenwas sagen solle, da schrie er wieder los wie enttäuscht er von mir sei, dass ich einen Tag zuvor nicht die Stimmung wieder hergestellt hätte und das ich keinen körperlich Kontaktversuch gestartet hätte und dass er doch so einfach zu händeln und so unkompliziert wäre und dass ich es noch nichtmal hinkriegen würde in so einer Situation die Laune wieder zu bessern- obwohl er doch wie immer das ganze WE finanziert hätte ( er ist allein Verdiener zZ- ich war vor der SS Studentin- das Baby war von ihm gewollt) Er wurde immer lauter, sagte, dass er inzwischen lieber allein wäre bis zu seinem Tod anstatt so eine Beziehung wie mit mir zu haben. Ich weinte und weinte und weinte. Er schwieg wieder, nach langem betteln, Entschuldigungen und Versöhnungsversuchen sagte er nur, ob mir das Arbeitsamt helfen könne eine Wohnung zu finden und ob das auch schnell gehen würde. ich war fassungslos. Den Rest der Rückfahrt war schweigen angesagt. Zu Haus angekommen wagte ich einen neuen Versuch, bat um ein RUHIGES Gespräch. Er war ruhig, er sagt, dass ihn einfach mein ganzer Grundcharakter auf die Nerven ginge, meine ganze Art zu reagieren, etwas zutun. Meine Eigenart, Dinge auf die lange Bank zuschieben, abzuwarten, Sachen zu verduseln, erinnert werden zu müssen, auf Sachen aufmerksam gemacht werden zumüssen, Dinge von allein nicht zuerkennen- er will eine taffe, eigenständige, selbstbewußte Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht, die aktiv ist, führend, weiß was sie will, kämpferisch ist- und all das bin ich überhaupt nicht, das sei ihm inzwischen klar geworden und er frage sich teilweise wie er so bescheuert sein konnte sich auf sowas wie mich einzulassen! Wir würden uns Null komma Null vesstehen, wenn er mich so vor sich sitzen sieht hat er Null das Bedürfnis mir Nahe zu kommen, uns trennen Welten. Ich versuchte ihn an de ganzen schönen Momente gerade der letten zeit zu erinnenr. er sagte, das sei ja das Problem, das es auch immer wieder so schön mit mir sei und er dadurch erfolgreich für eine zeit verdrängen könnte was er alles o unerträglich an mir und mitr mir findet aber dass es ihn durch eigentliche Kleinigkeiten wieder einholen würde und dann bringt es das Faß zum überlaufen und es eskaliert alles. Ich war so sprachlos und verzweifelt, er sagt ich sei eigentlich ein liebenswerter Mensch, er wolle mir auch garnichts böses aber er sei sich inzwischen überhaupt nicht mehr sicher ob er überhaupt noch irgenwas für mich empfinden würde. Er wolle damit "wir" uns wieder beruhigen können eine Pause- ich fragte ihn wie das aussehen solle- wir wohnen zusammen, haben ein gemeinsames baby, einen Alltag, wie soll da eine Pause aussehen? Er wurde wieder sauer, dass es ganz normal sei, dass mir mal wieder nichts einfalle und alle bei ihm hängen blibe! Ich war verzweifelt, sagte, dass ich nicht streiten wolle..Er mante mich mit diesen provozierenden Provokationen aufzuhören, sonst passiere noch was schrecklicheres! ich schwieg, was sollte ich auch noch sagen. nach kurzer Pause meinte er, wir würden uns wohl wieder zusammen raufen, nur Zeit bräuchte er jetzt dafür..dann sagte er mit drohenedr Stimme"aber eins schwöre ich Dir so wahr ich hier sitze- wenn es noch ein einziges mal so weit kommt, dass ich so reagieren muß dann warst das ein für alle mal- also überlege Dir genau was Du tust!"
Jetzt sitze ich hier und fühle mich so handlungsunfähigkeit, so verloren und verstehe die Welt nicht- etwas in mir hofft, dass es nur ein schlimmer Traum war..

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12. April 2010 um 13:39


Mir fehlen die Worte

Ich denke nicht, dass er sich ändern wird und mit seiner Drohung hat er alles kaputt gemacht.
Schließe mich meiner Vorrednerin an. Wenn er ne taffe Frau will dann versetz ihm nen Tritt in den A*** und schmeiß ihn raus.

Sowas mußt du dir nicht antun und auch für dein Kind ist das doch eine schreckliche Situation.

Ich hoffe, du findest die Kraft dich zu lösen.

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14. April 2010 um 9:38

Vielen Dank für Eure ganzen Beiträge!!!
Ich habe bis jetzt zu keinem Kommentar etwas geschrieben. Ich konnte irgendwie nicht.. Aber ich habe alles verfolgt, gelesen..Ich danke Euch, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt und die Mühe gegeben habt Euch mit meinem Problem auseinander zu setzen! Damit habt Ihr mir bereits sehr geholfen!
Ich brauchte ein wenig um das alles, was hier geschrieben wurde aufzunehmen, in mir wirken zu lassen.. Ich war die letzten Tage sehr, sehr viel spazieren, habe sehr viel nachgedacht..
Das Wetter war mir zudem sehr wohl gesonnen- die Sonne schien, es waren sehr viele menschen draußen spazieren mit ihren Hunden, mit Kinderwagen, die Spielplätze waren voll. Ich war mit meinem Kleinen schaukeln, wir haben uns mit vielen gut gelaunten Menschen unterhalten, ich war mit meiner Mutter Eis essen..ich hatte die Möglichkeit so auch ein wenig Abstand von meinen Gedanken und den Geschehnissen des WEs zu erlangen. Etwas ausgeruhter zu werden.
Mit meinem Freund hatte ich die letzten Tage eigentlich keinen Kontakt.. am Sonntag ( das habe ich ja bereits recht ausführlich geschrieben) schlief er auf dem Sofa im Wohnzimmer. Am Montag morgen bin ich mit meinem Kleinen morgens um 7uhr bereits auf den Spielplatz gegangen ohne ihn gesehen zu haben bevor er zur Arbeit fuhr. Wir hatten am Montag tagsüber keinerlei Kontakt. Am Abend als er Heim kam war ich dabei dem Kleinen sein abendbrei zu geben, ich war ruhiger als ich gedacht hätte- ich mußte mich nicht usammen reißen, ich war so auf den Kleinen konzentriert, hgabe mit ihm weiterhin gespielt, ihn aber auch lächelnd zu seinem vater gelegt- egal was mit unserer Beziehung ist oder wird, er ist und bleibt der Vater, ein liebender, zärtlicher Vater, ich möchte nichts tun oder sagen was das verhältnis irritieren könnte. Und egal wie ich mich fühle oder was in mir vor geht, ich werde NIEMALS das Kind instrumentalisieren um ihm zu schaden.
Als er Heimkam wirkte er garnicht mehr stark, sauer oder aggressiv. er war verlegen, sah mich nicht richtig an. Sprach ruhig, vorsichtig, leise, bedächtig, unsicher. Es tat ihm leid, dass ermir alles in dieser Form gesagt hatte- das merkte ich. Aber ich denke auch, dass er es dennoch inhaltlich mehr oder weniger so gemeint hatte. Ich erzählte von dem Tag des Kleinen, fragte ihn ob er ihn ins Bett bringen wolle. das wollte er und er schien sichtlich überrascht und ein wenig positiv irritiert, dass ich das so selbstverständlich ihm überließ. Ich sagte ihm, dass ich jetzt gehen werde in ein cafe nebenan. Ich mache seid einigen Monaten einen kleinen Englischkurs, den ich schon lange machen wollte- aber wie er ja auch an mir sehr stark kritisierd, bin ich da nicht sehr zielstrebig, sondern lasse anderen Dingen den Vorrang und mit dem baby gab es immer so viel zutun und zu erleben, dass ich die anderen dinge wie etwa den Kurs immer wieder verschob. er war es auch der mich immer wieder dazu ermutigte, der es sich von mir wunschte- er sagte, ihn würde es froh stimmen, wenn ich ETWAS tuen würde. Ich machte also wieter mit dem Kurs- natürlich auch für mich. Diesen Freitag morgen habe ich mich endlich angemeldet für die erste kleine Prüfung, dass was er ja auch immer wollte, woran er teils garnicht mehr geglaubt hatte- ein Grund mehr weswegen mich sein "Ausbruch" so verwunderte- den es war doch ein großer "Fortschritt".. Ich saß also in diesem Cafe und habe gelernt, ein Glas Wein getrunken. Es fiel mir nicht schwer, auch wenn ich teils natürlich gedanklich immer wieder abschweifte. ich kam spät wieder nach haus, ging wortlos an dem Wohnzimer vorbei und legte mich ins Bett. Normalerweise kenne ich es so von mir von Streitereien/Trennungen/Krisen, dass ich einen wahren Adrenalinschub erfahre, die ganze nacht umherlaufe, nicht schlafen kann- diesmal ist es irgendwie anders- ich konnte gut schlafen, schlief gleich ein, war müde, kaput, fühlte mich wie nach einem Marathon. Nachts wchte ich natürlich einige male auf ( mein Kleiner schläft noch in seinem Beistellbett gleich an meiner bettseite und möchte nachts noch manchmal gestreichelt werden, seinen Schnuller und trinkt auch noch zwei Fläschchen). Irgenwann, nachts, ich wurde nicht ganz wach, war schon zu sehr im tiefschlaf, merkte ich, dass er sich zu mir ins bett neben mich legte- ich muß zugeben etwas in mir hoffte plötzlich inständig"jetzt sucht er meine Nähe, er liebt mich doch, es tut ihm alles leid, jetzt wird er sich an mich schmiegen, mein Herz machte einen kleinen Hüpfer- aber nach einer sekunde war es auch schon vorbei- ich kenne ihn ja, in all den 3 jahren hat er nach einem Streit NIE die Nähe gesucht, das "kann er nicht- auch wenn er sich das häufig von seiner Partnerin wünschen würde" sagte er mal. Und so war es diesmal auch, er war ganz leise, ganz unauffällig, macht sich schmel, drehte mir den Rücken zu und schlief wohl auch schnell ein. Ich war zu müde um aufzustehen und selbst auf die Coatsch zu gehen oder ihn anzusprechen. ich denke, er hatte einfach Rückenweh auf dem Sofa(er hat ein starkes Rückenleiden, dass ihm jetzt schon wieder bestimmt eine Woche sehr zu schaffen macht). Morgens redete ich höflich aber kühl das nötigste mit ihm. Tagsüber wechselten wir einige mails, die von ihm aus kamen sich aber nur auf oberflächliche Themen bezogen- bsp wie es meinem Ohr ginge- ich habe seid dem WE wieder eine Mittelohrentzündung, die einfach nicht wegeht. Als er abends nach hause kam, sagte er gleich mit fast sachlichem Ton was denn jetzt mit uns sei, alles wäre so komisch. Ich wollte erst reden wenn der Kleine im bett wäre. Er saß auf dem Sofa, seine Augen wirkten verweint, er sah klein aus, guckte mir nicht in die Augen, seine Stimme war leise und schwach, er sagte, er hätte wohl etwas übertrieben, irgendiw esei alles aus ihm rausgeplatzt, vllt sei er ja doch irgendwie ein launischer mensch, eigentlich würden wir doch ganz gut zusammen passen und es sei doch eigentlich alles recht harmonisch mit uns..Ich konnte meinen Ohren nicht glauben, miteinmal fühlte ich mich stark, sachlich und kühl. Ich hatte damit gerechnet, dass es ihm leid tat, dass er sooo fies zu mir gewesebn war und die Trennung so lang hatte heraus gezögert- aber das er jetzt beschwichtigt und das garnicht so gemeint hat!?!?! Ich wurde laut, ernst, etwas sauer aber vorallem empört, sagte ihm, dass er DAS nicht machen kann, das negative kann er so leidenschaftlich, emotional, detailiert vortragen und bei dem positiven druckst er rum und kann mir noch nichtmal in die Augen sehen, er wirke so überhaupt nicht überzeugend auf mich sondern als hätte er jetzt einfach Angst vor seiner eigenen Courage und den Folgen! Er solle sich überlegen WAS er denn nun wolle, dazu stehen, dabei bleiben und konsequent und glaubhaft sein! Er sagte, er liebe mich nicht einfach, sondern er sei sich sicher, dass er mich ganz doll liebe- dabei sah er auf den Boden. Er glaube auch garnicht an Beziehungspausen o.ä. entweder ganz oder garnicht. Da sagte ich, dass er aber garnicht nach dem Motto handele wenn er bei Streitthemen gleich meine ganze Person auseinander nimmt und immer die Beziehung in Frage stellt! Ich habe ihm nochmal seine schlimmsten Vorwürfe mir gegenüber aufgezählt und gesagt, dass wäre für mich sehr überzeugend gewesen, ich hatte nicht den Eindruck er hätte das "nur so gesagt" und ich finde, soetwas darf in beziehungen nicht passieren. Ich habe leider keine Verwandten, die ich jetzt für ein paar Wochen besuchen könnte, sonst wär ich jetzt schon weg aber ich halte es für notwendig, dass wir uns einige Zeit aus dem weg gehen damit ich zur Ruhe komme und er sich ernsthaft überlegen kann OB er was empfindet, WAS das ist und WIE er eine Beziehung will! Dann bin ich rausgegangen. seid dem haben wir nicht mehr gesprochen und er hat nichts mehr gesagt

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15. April 2010 um 10:13

Das "vorläufige Ende" der Geschichte..! ..
Hallo und guten Morgen Euch nochmal zusammen!

Nachdem Ihr die letzten Tage und die damit verbundenen Geschehnisse verfolgt habt und mir mit Rat zur Seite standet, möchte ich Euch jetzt auch verraten was am gestrigen Tag geschah und damit das "vorläufige Ende" der Geschichte verraten.

(diesmal auch um das lesen etwas zu vereinfachen ein paar Absätze im Text)

Den gestrigen tag verbrachte ich bei dem schönen Wetter mit einigen befreundeten Mütter und dem dazugehörigen Nachwuchs auf dem Spielplatz. Am"späten" Abend kam ich erst wieder nach Haus und laß meine Emails. Eine war von meinem Freund bereits am Mittag verfaßt. Er schrieb, dass es ihm schlecht ginge, er die eisige Stimmung zu Haus nicht mehr aushalte. Was passiert war, tat ihm alles sehr leid. vieles was er gesagt hätte, stimme inhaltlich mit dem was er denke und fühle überein; vieles aber auch überhaupt nicht und er schäme sich dafür, dass er es gesagt hätte im Rausch seiner Wut und er gebe unter anderem dem vielen Alkohol, den er aus Frust an dem Abend getrunken hatte die Schuld, wisse aber auch dass er ein sehr schwieriger Charakter sei, der zum Jähzorn neige und sich in Wutsituation nur schwer unter Kontrolle habe. Er schrieb, dass egal wie wütend er sei, nie wirklich an seinen Gefühlen zu mir gezweifelt habe, dass er mich von ganzem Herzen lieben würde und dass es ihm von Herzen leid tue, dass er mir durch seinen "Ausbruch" das Gefühl gegeben habe, dass ich daran zweifeln müßte und er sich nicht sicher sei- was nicht stimmen würde! Ich sei "seine Liebe und er sehr dankbar mich als seine Freundin bezeichnen zudürfen; ich sei die großartige, liebevolle Mutter seinen traumhaften Kindes; ich gehöre zu ihm wie die Sonne an den Himmel, wie die Blumen auf die Wiese; es tue ihm unendlich leid und er bittet mich ihm nur noch dieses eine mal zu verzeihen!" ..etc..

Das mein Herz beim lesen einen Satz machte, brauch ich wohl nicht zu erwähnen- zum Glück hat er das geschrieben und mir nicht gesagt, sonst wär ich ihm wohl in den Arm gefallen- so habe ich mir aber 2 Stunden zum reagieren gegeben und war somit so besonnen ihm per mail zu antworten, dass ich zwar froh bin über seine Worte aber auch immernoch besorgt, dass es überhaupt so weit kommen konnte. Am meißten jedoch, dass er so wenig Problem damit hat in seiner Wut extrovertiert, leidenschaftlich und überzeugend zusein- in seiner Liebe aber meißt introvertiert, zurückhaltend, passiv und "rumdrucksend".

Am abend kam er Heim- ich schrieb ihm, dass ich gern in Ruhe nochmal mit ihm reden würde. Erwar ganz leise und hatte Tränene in den Augen. Ich sagte ihm, dass er zu weit gegangen war. Dass ich unsicher sei, dass er mir diese schlimmen Dinge offen ins Gesicht sprechen (schreien) konnte- Liebesdinge aber eher gen Boden vor sich hinmurmelt. er sagte wenn er wütend sei, würde es wie aus einem Vulkan aus ihm herrausbrechen; die Gefühle der Liebe aber sanft und zärtlich in sich haben und er könnte sie nicht einfach so auf sich herrus brechen- er nahm mich zart in den Arm, küßte mich kaum merklich auf den Hals, sah mir tief in die Augen, sagte er wolle immer mit mir zusammen bleiben und es täte ihm leid."

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15. April 2010 um 12:53

...
Liebe Juni,

dieser Mensch ist ein Choleriker. Ich hatte mal enger mit einem Mann zu tun, der ähnlich unterwegs war. Gott sei Dank hab ich den Absprung geschafft. Das Schlimme ist, dass diese Männer danach wirklich alles sehr bereuen, aber diese Austicker doch immer wieder passieren und in diesen Situationen ist man vollkommen machtlos.
Ist denn so etwas schon häufiger vorgekommen? Hast du diese Art schon früher bemerkt?

Ich muss ehrlich sagen, ich denke, dass dein Mann eigentlich eine Therapie machen müsste (nicht nur dir, sondern auch dem armen Kind zuliebe).

Vielleicht lehne ich mich jetzt zu weit mit diesem Vorschlag aus dem Fenster... dein Text hat mich eben sehr berührt.

Lieben Gruß,

Lisa

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