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frage an die (ex)Alleinerziehenden, Eltern vom neuen Partner...

13. April 2017 um 12:42

ich hab mal ne frage an die alleinerziehenden damen mit neuem partner, bzw die schon mal ind er situation waren.

wie haben es die eltern vom partner "verkraftet", das die neue freundin vom (bis dahin kinderlosen) sohn ein kind mitbringt? waren sie erfreut oder weniger erfreut? wurde euer kind gut in die "neue" familie aufgenommen? herrschen spannungen?

bin auf eure geschichten gespannt...

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13. April 2017 um 12:48

Interessante Frage 
und wie nehmen die Kinder das auf? Freuen Sie sich weil es zusätzliche "Oma/Opas" gibt, oder sind das einfach die Eltern vom Partner des Elternteils?
ich denke wirklich interessant wird das ja auch erst wenn die neue Partnerschaft tiefgehend ist...

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13. April 2017 um 13:06

Bei uns war das wirklich ein Glücksgriff.
Als ich das erste Mal bei meinen Schwiegereltern war, meinten sie gleich zum Abschied "Das nächste Mal bringt ihr aber den Kleinen mit.". 
Sie haben ihn sofort angenommen...ohne wenn und aber, weil sie eigentlich davon ausgegangen sind, dass da kein Nachwuchs mehr von ihrem Sohn kommt. Er war sofort ein Enkel von 3. 

Für meine Sohn war das toll. So hatte er...wie viele andere Kinder auch...2 Omas und 2 Opas. Zumal er eigentlich nur einen Opa hatte, weil wir bis dahin auch keinen Kontakt zu meiner Mutter hatten.
Er sieht sie ganz normal als Oma und Opa. Er übernachtet dort, freut sich wahnsinnig auf sie, wenn er sie 1-2x in 2 Wochen sieht. Es sind halt Oma und Opa, die ihn verwöhnen. 

Spannungen herrschten anfangs mit meiner Schwägerin, weil sie eifersüchtig war, da ihre Kinder ja leiblich sind und mein Sohn ja nur "angenommen" ist. Da gab es ordentlich Gezicke ihrerseits, weil sie eifersüchtig war und Sorge hatte, dass ihre Kinder zu kurz kommen.
Mein Mann hatte ihr dann die Meinung gegeigt und meiner Schwiegereltern haben sich ihre 43 jährige Tochter ordentlich zur Brust genommen, da es für sie immer selbstverständlich war, weil sie bei ihren Kinder auch nie einen Unterschied gemacht haben und da mein Mann meinen Sohn als sein Kind angenommen hat, haben meine Schwiegereltern da auch nie einen Unterschied zu den anderen Enkelkindern gemacht und wollen da auch keinen Unterschied machen. Ihnen sind die Gene egal.

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13. April 2017 um 14:13

Ich glaube das kommt auch ganz arg auf die Eltern des Mannes an. Wir hatten da tatsächlich auch viel Glück. Mein Sohn ist von Anfang an ganz offen auf die Eltern meines Mannes zugegangen und sie haben sich immer besser aneinander gewöhnt. Als Oma und Opa sieht er sie nicht, trotzdem ist er gerne dort und unternimmt viel mit ihnen. Für sie ist er wie ein Enkel und meine SchwieMu sagt immer, dass es ein Geschenk ist. Sie hat sich das immer sehr für ihren Sohn und natürlich auch für sich gewünscht, keiner hat so plötzlich mit Nachwuchs oder generell einer Frau an seiner Seite gerechnet.  Mein Mann und ich haben noch eine gemeinsame Tochter bekommen und es werden keinerlei Unterschiede gemacht. 

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13. April 2017 um 14:40
In Antwort auf emmasmamma

ich hab mal ne frage an die alleinerziehenden damen mit neuem partner, bzw die schon mal ind er situation waren.

wie haben es die eltern vom partner "verkraftet", das die neue freundin vom (bis dahin kinderlosen) sohn ein kind mitbringt? waren sie erfreut oder weniger erfreut? wurde euer kind gut in die "neue" familie aufgenommen? herrschen spannungen?

bin auf eure geschichten gespannt...

Ich dachte du bist wieder mit deinem exmann zusammen??

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13. April 2017 um 15:19

danke euch für eure erfahrungen... klingt ja alles doch eher positiv.

@fliefla... ja das thema war vor 2? jahren... wir hatten es versucht und es hat letztendlich nicht geklappt wieder eine stabile bindung aufzubauen. wir sind immernoch sehr gute freunde, können alles miteinander bequatschen. 
und wie es das schicksal so will, lernt man halt so aus dem nichts herraus und völlig unerwartet irgendwann jemanden kennen. sowohl mein ex als auch ich. 

 

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13. April 2017 um 15:50
In Antwort auf emmasmamma

danke euch für eure erfahrungen... klingt ja alles doch eher positiv.

@fliefla... ja das thema war vor 2? jahren... wir hatten es versucht und es hat letztendlich nicht geklappt wieder eine stabile bindung aufzubauen. wir sind immernoch sehr gute freunde, können alles miteinander bequatschen. 
und wie es das schicksal so will, lernt man halt so aus dem nichts herraus und völlig unerwartet irgendwann jemanden kennen. sowohl mein ex als auch ich. 

 

Was 2jahre schon wieder, dass ihr wieder zusammen ward? Krass!! 

Wann stellst du ihnen denn die tochter vor?

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13. April 2017 um 15:52
In Antwort auf fliefla

Was 2jahre schon wieder, dass ihr wieder zusammen ward? Krass!! 

Wann stellst du ihnen denn die tochter vor?

Ps wo hast ihn denn kennengelernt? Bin neugierig 

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13. April 2017 um 16:45
In Antwort auf fliefla

Ps wo hast ihn denn kennengelernt? Bin neugierig 

Ja so lang zieht sich das alles schon hin.

Wir wissen noch nicht genau wann wir uns seinen eltern vorstellen. Ist ja noch alles recht frisch und will nichts überstürzen. 
Lustigerweise kennen wir uns schon seit ca 8/9 jahren. Aber man hatte sich halt nie auf dem schirm. 

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14. April 2017 um 15:16

Ich denke es kommt viel aufs Alter der Kinder an. Zu einem Baby oder Kleinkind kann man glaub ich viel einfacher ne enge Bindung aufbauen als zu einem Schulkind oder gar Teenie. Was nicht heißt dass es nicht geht, dauert nur länger was ich so aus meinem Umfeld mitbekommen habe.

ansonsten, klar ist es einfacher einen Partner ohne Anhang zu haben, aber ich denke ab einem gewissen Alter ist das nicht mehr soo einfach, und im Endeffekt muss man eh schauen wo die Liebe hinfällt...

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14. April 2017 um 15:28

Ab einem gewissen Alter ist das halt auch nicht mehr so einfach...

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14. April 2017 um 19:21

Na was heißt verlangen.
Das würde, glaube ich, keiner verlangen, aber es ist einfach schön, dass es so ist. Es ist keine Selbstverständlichkeit...meine Schwiegereltern z.B. sehen das aber so und das rechne ich ihnen sehr hoch an.
Es ist auch keine Selbstverständlichkeit, dass mein Partner meinen Sohn so angenommen hat, wie er es getan hat. Ich hätte es auch akzeptiert, wenn er eben "nur" Mamas Freund und nur "die Eltern von..." gewesen wären. Aber es ist für meinen Sohn um so schöner, dass es jetzt ist wie es ist.
Es ist ja auch nicht so, dass man es voraussetzt.

Mein Mann wollte z.B. lange keine Frau mit Kind. Das war für ihn lange ein Ausschlusskriterium, aber als er dann Mitte 30 war, hat er auch umgedacht, weil die Auswahl dann eben auch nicht mehr so groß ist. Und wenn man sich verliebt, dann ist es eben so...ob nun mit Kind oder ohne. Meiner hat sofort gewusst, dass ich Mutter bin, weil er mich gleich mit Kind gesehen hat. Klar hat er beim Kennenlernen auch überlegt und die Verantwortung abgewogen, weil er eben ein komplett anderes Leben gelebt hat, aber wenn es nunmal gefunkt hat, dann ist dieses "fremde" Kind kein Thema mehr.
Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass Männer da weniger Probleme mit haben als Frauen...obwohl das Kind ja überwiegend bei der Mutter lebt als beim Vater. Das Kind ist da nicht das Problem.
Ich kenne sehr viele Frauen, die gleich einen Rückzieher gemacht haben, als beim Kennenlernen angesprochen wurde, dass der Mann bereits ein Kind hat. Frauen haben oft mit dem Gedanken ein Problem, dass es ja da noch eine Mutter zu gibt und der Mann durch das Kind mit dieser Frau verbunden ist. Überwiegend ist da die Eifersucht ein großes Thema. Männer machen sich da weniger einen Kopf. Da ist entweder ein leiblicher Vater oder auch nicht. Denen ist der Ex egal. 

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14. April 2017 um 19:35
In Antwort auf carpe3punkt0

Na was heißt verlangen.
Das würde, glaube ich, keiner verlangen, aber es ist einfach schön, dass es so ist. Es ist keine Selbstverständlichkeit...meine Schwiegereltern z.B. sehen das aber so und das rechne ich ihnen sehr hoch an.
Es ist auch keine Selbstverständlichkeit, dass mein Partner meinen Sohn so angenommen hat, wie er es getan hat. Ich hätte es auch akzeptiert, wenn er eben "nur" Mamas Freund und nur "die Eltern von..." gewesen wären. Aber es ist für meinen Sohn um so schöner, dass es jetzt ist wie es ist.
Es ist ja auch nicht so, dass man es voraussetzt.

Mein Mann wollte z.B. lange keine Frau mit Kind. Das war für ihn lange ein Ausschlusskriterium, aber als er dann Mitte 30 war, hat er auch umgedacht, weil die Auswahl dann eben auch nicht mehr so groß ist. Und wenn man sich verliebt, dann ist es eben so...ob nun mit Kind oder ohne. Meiner hat sofort gewusst, dass ich Mutter bin, weil er mich gleich mit Kind gesehen hat. Klar hat er beim Kennenlernen auch überlegt und die Verantwortung abgewogen, weil er eben ein komplett anderes Leben gelebt hat, aber wenn es nunmal gefunkt hat, dann ist dieses "fremde" Kind kein Thema mehr.
Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass Männer da weniger Probleme mit haben als Frauen...obwohl das Kind ja überwiegend bei der Mutter lebt als beim Vater. Das Kind ist da nicht das Problem.
Ich kenne sehr viele Frauen, die gleich einen Rückzieher gemacht haben, als beim Kennenlernen angesprochen wurde, dass der Mann bereits ein Kind hat. Frauen haben oft mit dem Gedanken ein Problem, dass es ja da noch eine Mutter zu gibt und der Mann durch das Kind mit dieser Frau verbunden ist. Überwiegend ist da die Eifersucht ein großes Thema. Männer machen sich da weniger einen Kopf. Da ist entweder ein leiblicher Vater oder auch nicht. Denen ist der Ex egal. 

Ja aber in deinem fall ist ja gar kein vater da, nicht? (Wie bei uns) denkst du, dass hat es deinem mann erleichtert oder wärs ihm egal gewesen? ich finde auch, dass es mich als frau der gedanke mehr stört, dass da immer eine andere frau im leben sein wird..weniger das kind an sich (hab ja selbst eins ohne mann )...toll natürlich wenn die großeltern so reagieren. Kenne auch ein kind, dass gar keinen vater hat u wo die neuen großeltern sie voll u ganz akzeptiert haben!

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14. April 2017 um 19:48

Das spielt natürlich eine große Rolle.
Darüber haben wir uns auch mal unterhalten und mein Mann hat gesagt, dass ihm es trotzdem egal gewesen wäre. Er hätte dann dadurch nicht die Vaterrolle übernommen, aber hätte sich trotzdem nicht gegen uns entschieden.
Er sagte auch, dass er dadurch, dass mein Sohn mit seinem Erzeuger nichts am Hut hat, einen Vorteil hatte. Nicht, weil er sich darüber Gedanken machen müsste, dass es da noch ein Mann ist, sondern weil mein Sohn dadurch viel...wie soll ich es sagen...offener meinem Mann gegenüber war. Da war eben kein Mann im Leben von meinem Sohn und deswegen hatte es mein Mann viel einfacher bei meinem Sohn.  
Mein Sohn war noch sehr klein und hatte keinen Vater und deswegen hatte es mein Mann natürlich einfacher akzeptiert zu werden und in die Vaterrolle zu rutschen. Wenn da ein Vater gewesen wäre, dann wäre die Rolle besetzt gewesen und das wäre auch okay.
Meine Schwiegereltern hätten ihn trotzdem voll in die Familie integriert. Sie sind da sehr eigen bei der Gleichberechtigung und Familie ist Familie und da wird kein Unterschied gemacht. 

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14. April 2017 um 19:53
In Antwort auf carpe3punkt0

Bei uns war das wirklich ein Glücksgriff.
Als ich das erste Mal bei meinen Schwiegereltern war, meinten sie gleich zum Abschied "Das nächste Mal bringt ihr aber den Kleinen mit.". 
Sie haben ihn sofort angenommen...ohne wenn und aber, weil sie eigentlich davon ausgegangen sind, dass da kein Nachwuchs mehr von ihrem Sohn kommt. Er war sofort ein Enkel von 3. 

Für meine Sohn war das toll. So hatte er...wie viele andere Kinder auch...2 Omas und 2 Opas. Zumal er eigentlich nur einen Opa hatte, weil wir bis dahin auch keinen Kontakt zu meiner Mutter hatten.
Er sieht sie ganz normal als Oma und Opa. Er übernachtet dort, freut sich wahnsinnig auf sie, wenn er sie 1-2x in 2 Wochen sieht. Es sind halt Oma und Opa, die ihn verwöhnen. 

Spannungen herrschten anfangs mit meiner Schwägerin, weil sie eifersüchtig war, da ihre Kinder ja leiblich sind und mein Sohn ja nur "angenommen" ist. Da gab es ordentlich Gezicke ihrerseits, weil sie eifersüchtig war und Sorge hatte, dass ihre Kinder zu kurz kommen.
Mein Mann hatte ihr dann die Meinung gegeigt und meiner Schwiegereltern haben sich ihre 43 jährige Tochter ordentlich zur Brust genommen, da es für sie immer selbstverständlich war, weil sie bei ihren Kinder auch nie einen Unterschied gemacht haben und da mein Mann meinen Sohn als sein Kind angenommen hat, haben meine Schwiegereltern da auch nie einen Unterschied zu den anderen Enkelkindern gemacht und wollen da auch keinen Unterschied machen. Ihnen sind die Gene egal.

Toll !!! Finde ich super klasse!

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15. April 2017 um 12:34

Darf ich mich mit einer etwas ähnlichen und doch ganz anderen Frage dranhängen? Mich würde interessieren, wie es bei einer etwas anderen Konstellation mit Eltern von neuer Partnerin aussieht, also, was Ihr denkt?

Der Vater meiner Söhne hatte eine Affäre mit einer viel jüngeren, als wir noch zusammen waren. Da war mein Kleuner erst 10,5 Monate. Ich erfuhr nach 3 Minaten davon. Nach langem hin und her trennte ich mich. Er lebt jetzt mit ihr. Die Kinder mögen sie sehr, sie gibt sich auch echt Mühe. Sie will wohl keine eigenen Kinder. Sie wusste von Anfang an, dass er verheiratet war mit zwei kleinen Kindern.
Also, wie ist das jetzt mit IHREN Eltern? Wie würdet Ihr das finden, wenn die meine Jungs kennenlernen und da eine Beziehung entsteht?

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