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Frage an die Mama's von hochsensiblen Kindern (Thema Kiga)

20. April 2013 um 19:48

Hallo Ihr Lieben,

unser Sohn wird im Juli 3 Jahre alt und geht ab September in den Waldorfkindergarten.
Bisher geht er in eine betreute Spielgruppe mit 9 Kindern und 3 Erzieherinnen. Die Eingewöhnung dauerte hier 8 Wochen.

Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Thema Kiga-Eingewöhnung?

Da ich berufstätig bin haben wie für die Eingewöhnung 2 Wochen (im äußersten Notfall 3 Wochen) Zeit.

Was mache ich nur wenn sie nicht funktioniert und wir gesagt bekommen dass wir es in einem Jahr nochmals versuchen sollen?
Ich habe schon den Gedanken an eine Integrationshilfe, aber dann würde uns vermutlich der "normale" Platz gestrichen und wir hätten somit Pech gehabt.

Ich stelle meine Frage bewusst an Euch, denn Ihr wisst was in unseren Kindern vorgeht, wie sie sich verhalten und wie wir uns als Eltern in gaaaaaanz vielen Situationen oft fühlen.

Vielleicht hat ja Jemand Erfahrung und kann mir ein wenig davon berichten?

Liebe Grüße
Mone

PS: Unser Sohn hat sich nicht zum hochsensiblen Kind entwickelt, er wurde so bereits geboren.

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20. April 2013 um 20:05

Hallo,
im moment besteht bei uns der dringliche verdacht auf eine Wahrnehmungsstörung und/oder Hochsensibilität.

darf ich fragen wer euch diese Diagnose gegeben hat?

Ich würde dir wirklich ganz dringend empfehlen euch integrationshilfe zu beantragen!

Ich kann jetzt nur von meinem Sohn sprechen, aber er würde in einem normalen Regelkindergarten bzw. Waldorfkindergarten gnadenlos untergehen! ...und wäre absolut überfordert.

Wir haben nun seit 1,5 jahren frühförderung, werden vom SPZ betreut, mein Sohn hat nun i-Status und wird ab August in einer heilpädagogischen Kleingruppe von 5 Kindern betreut.

Hochsensible Kinder brauchen eine reizarme umgebung... dieses KANN einfach nicht in einem normalen Kindergarten gewährleistet werden!

wenn du dich austauschen magst - gerne!

LG Nina

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20. April 2013 um 20:14
In Antwort auf coral_12861868

Hallo,
im moment besteht bei uns der dringliche verdacht auf eine Wahrnehmungsstörung und/oder Hochsensibilität.

darf ich fragen wer euch diese Diagnose gegeben hat?

Ich würde dir wirklich ganz dringend empfehlen euch integrationshilfe zu beantragen!

Ich kann jetzt nur von meinem Sohn sprechen, aber er würde in einem normalen Regelkindergarten bzw. Waldorfkindergarten gnadenlos untergehen! ...und wäre absolut überfordert.

Wir haben nun seit 1,5 jahren frühförderung, werden vom SPZ betreut, mein Sohn hat nun i-Status und wird ab August in einer heilpädagogischen Kleingruppe von 5 Kindern betreut.

Hochsensible Kinder brauchen eine reizarme umgebung... dieses KANN einfach nicht in einem normalen Kindergarten gewährleistet werden!

wenn du dich austauschen magst - gerne!

LG Nina

Hallo Nina,
danke für Deine Antwort.

Wenn es für Dich okay ist, würde ich mich gerne mit Dir per PN austauschen.

Eine schwarz- auf weiß Diagnose haben wir nicht. Die Kinderärztin spricht von "hochsensibel" und wegen sozialer Ängstlichkeit wurden wir vor 2 Jahren ins SPZ überwiesen. Auch dort wurde der Begriff "Hochsensibilität" nur ausgesprochen und laut meinen jetzigen Kenntnissen nicht diagnostiziert.
Eine richtige Diagnose "Hochsensibel" gibt es doch sowieso nicht, oder?

Nach der Betreuung durch unsere Kinderärztin, der Therapie im SPZ, allen auf dem Markt zu Verfügung stehenden gelesenen Büchern zum Thema Hochsensibilität und einem Seminarbesuch bei Rolf Sellin stand für uns fest dass unser Sohn hochsensibel ist. Hinzu kommt natürlich ganz Klar das Verhalten unseres Sohnes seit seiner Geburt.

Wir gesagt, ich würde mich gerne per PN mit Dir austauschen wenn das für Dich okay wäre

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20. April 2013 um 20:30

Wow!
Das ist aj eine super tolle Entwicklung!

Ich denke es ist extrem wichtig dass die Erzieherinnen hinter dem Kind stehen und diese "Besonderheit" mittragen. Ohne deren Unterstützung wäre die Situation nicht tragbar.

Denkst Du ich sollte im Vorfeld bei einem Gespräch die Erzieherinnen auf die Hochsensibilität ansprechen? Ich möchte meinen Sohn ungern gleich vorab "kategorisieren" und bin der Meinung dass sie ihn selbst kennenlernen sollen/müssen. Andererseits wären sie vielleicht einfach gerne vorab darüber informiert

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20. April 2013 um 20:34

Danke für Deine Antwort
Bei diesem Kiga sind wir uns als Eltern 100% sicher dass unser Sohn dort gut aufgehoben sein wird. Reizärmer und ruhiger wird es sonst in der Gegend vermutlich in keinem Kiga zugehen.

Die Therapie im SPZ hat uns als Eltern extrem geholfen in den heiklen Situationen richtig zu handeln und unserem Sohn Stärke und Sicherheit zu vermitteln

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20. April 2013 um 20:46

...
Ja, ich bin auch hochsensibel.
Hauptsächlich im Bereich Reizaufnahme- und Verarbeitung und im Umgang mit langfristigen Veränderungen. Und das auch schon seit meiner Geburt. Leider...
Und mein Mann ist auch nicht Gerade der "Hallodire"

Bist Du auch hochsensibel bzw. ist Jemand aus Eurer Familie hochsensibel?

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20. April 2013 um 20:48
In Antwort auf monemelone1982

Hallo Nina,
danke für Deine Antwort.

Wenn es für Dich okay ist, würde ich mich gerne mit Dir per PN austauschen.

Eine schwarz- auf weiß Diagnose haben wir nicht. Die Kinderärztin spricht von "hochsensibel" und wegen sozialer Ängstlichkeit wurden wir vor 2 Jahren ins SPZ überwiesen. Auch dort wurde der Begriff "Hochsensibilität" nur ausgesprochen und laut meinen jetzigen Kenntnissen nicht diagnostiziert.
Eine richtige Diagnose "Hochsensibel" gibt es doch sowieso nicht, oder?

Nach der Betreuung durch unsere Kinderärztin, der Therapie im SPZ, allen auf dem Markt zu Verfügung stehenden gelesenen Büchern zum Thema Hochsensibilität und einem Seminarbesuch bei Rolf Sellin stand für uns fest dass unser Sohn hochsensibel ist. Hinzu kommt natürlich ganz Klar das Verhalten unseres Sohnes seit seiner Geburt.

Wir gesagt, ich würde mich gerne per PN mit Dir austauschen wenn das für Dich okay wäre

Klar gerne
bin auch froh wenn ich mal jemanden zum quatschen hab

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