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Frage zu Schilddrüse in der Schwangerschaft

3. Oktober 2016 um 12:24

Hallo zusammen,

ich habe einen inzwischen 2jährigen Sohn, der sich bisher ganz toll entwickelt. Er kam mit 3400 Gramm und 50 cm 2 Wochen zu früh auf die Welt. Zusammengefasst: bisher ist alles bestens

Nun beschäftigt mich aber, dass ich in der Schwangerschaft mit ihm eine nicht optimal eingestellte Schilddrüse hatte. ich hatte lange eine ganz latente Unterfunktion, die nun aber nicht mehr vorhanden ist. In den ersten Wochen (bis zur 12. Woche ca.) habe ich damals meine Dosis von 50mg l-thyrox eingenommen. Jedoch hatte ich keinen tsh-basal-wert von 1 (laut meinem Hausarzt sollte dieser Wert angestrebt werden).
Nun habe ich gelesen, dass Kinder Folgeschäden davontragen können, wenn die Schilddrüse der Mutter nicht optimal eingestellt ist. Ich hatte im übrigen nur eine Unterfunktion. Nun meine frage: muss ich mir sorgen machen, dass mein Sohn irgendwelche, momentan noch nicht sichtbare, Folgeschäden haben könnte?
Ich rufe morgen natürlich direkt bei meinem Frauenarzt an, aber die Frage lässt mir keine Ruhe.

Über eine Antwort würde ich mich freuen, viele Grüße

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3. Oktober 2016 um 12:24

Hallo zusammen,

ich habe einen inzwischen 2jährigen Sohn, der sich bisher ganz toll entwickelt. Er kam mit 3400 Gramm und 50 cm 2 Wochen zu früh auf die Welt. Zusammengefasst: bisher ist alles bestens

Nun beschäftigt mich aber, dass ich in der Schwangerschaft mit ihm eine nicht optimal eingestellte Schilddrüse hatte. ich hatte lange eine ganz latente Unterfunktion, die nun aber nicht mehr vorhanden ist. In den ersten Wochen (bis zur 12. Woche ca.) habe ich damals meine Dosis von 50mg l-thyrox eingenommen. Jedoch hatte ich keinen tsh-basal-wert von 1 (laut meinem Hausarzt sollte dieser Wert angestrebt werden).
Nun habe ich gelesen, dass Kinder Folgeschäden davontragen können, wenn die Schilddrüse der Mutter nicht optimal eingestellt ist. Ich hatte im übrigen nur eine Unterfunktion. Nun meine frage: muss ich mir sorgen machen, dass mein Sohn irgendwelche, momentan noch nicht sichtbare, Folgeschäden haben könnte?
Ich rufe morgen natürlich direkt bei meinem Frauenarzt an, aber die Frage lässt mir keine Ruhe.

Über eine Antwort würde ich mich freuen, viele Grüße

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3. Oktober 2016 um 12:34

Diese Folgeschäden treten nur bei ....
.... Unterfunktion der Mutter auf, nicht bei Überfunktion, sprich wenn die Schwangere eine sehr starke Unterfunktion hat, dann leidet die Entwicklung des kindlichen Gehirns. Das ist also soweit richtig, allerdings passiert das erst, wenn wirklich kein tsh mehr vorhanden ist, welches das ungeborene für sich verwenden kann. Also sprich, da muss die Unterfunktion der Mutter ganz gravierend sein, und das hättest du ganz sicher gemerkt.

Ich habe ja gar keine Schilddrüse mehr, und war zu Anfang der Schwangerschaft sehr besorgt was die Einstellung angeht. Mein Endokrinologe meinte dazu, das sich immer zuerst das ungeborene versorgt, sprich wenn man in eine leichte Unterfunktion rutscht, geht es der Mama dann schlechter, das Kind nimmt sich aber zunächst was es braucht.

Überfunktion erhöht übrigens das Risiko einer Fehlgeburt, das Gehirn des ungeborenen leidet nicht darunter...

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3. Oktober 2016 um 12:49
In Antwort auf 000ashni000

Diese Folgeschäden treten nur bei ....
.... Unterfunktion der Mutter auf, nicht bei Überfunktion, sprich wenn die Schwangere eine sehr starke Unterfunktion hat, dann leidet die Entwicklung des kindlichen Gehirns. Das ist also soweit richtig, allerdings passiert das erst, wenn wirklich kein tsh mehr vorhanden ist, welches das ungeborene für sich verwenden kann. Also sprich, da muss die Unterfunktion der Mutter ganz gravierend sein, und das hättest du ganz sicher gemerkt.

Ich habe ja gar keine Schilddrüse mehr, und war zu Anfang der Schwangerschaft sehr besorgt was die Einstellung angeht. Mein Endokrinologe meinte dazu, das sich immer zuerst das ungeborene versorgt, sprich wenn man in eine leichte Unterfunktion rutscht, geht es der Mama dann schlechter, das Kind nimmt sich aber zunächst was es braucht.

Überfunktion erhöht übrigens das Risiko einer Fehlgeburt, das Gehirn des ungeborenen leidet nicht darunter...

Danke, das ist in jedem Fall schon mal beruhigend!
Ich mache mir vermutlich mal wieder zu große Sorgen, aber die Vorstellung, dass mein Sohn irgendwas hätte, weil meine Schilddrüse nicht richtig eingestellt war, ist wirklich schlimm für mich.

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3. Oktober 2016 um 20:16

Der tsh soll ca. bei 1 liegen, um das schwanger werden zu erleichtern und um eine Fehlgeburt in den ersten Wochen wg. der SD zu verhindern. Hättest du in der restlichen Ss richtig schlechte und für das Baby gefährliche Werte gehabt, wäre es dir so dreckig gegangen, dass du auf jeden Fall beim Arzt gewesen wärst. Und die wenigsten Schwangeren sind die ganze Ss über perfekt bei tsh 1eingestellt, einfach weil sich der Bedarf permanent ändert und die Bestimmung der Blutwerte nach Dosisanpassung eine gewisse Trägheit hat. Mach dir keine Sorgen. Und der Fa ist weder für die SD noch für Schäden beim Kind der richtige Ansprechpartner. Das wäre ein Endokrinologe oder Nuklearmediziner.

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