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Fragen zu Geburt

4. April 2006 um 19:01

Hallo,
würde gerne eure Erfahrungen hören, wie es war u. was habt ihr während und nach d. Geburt gedacht, ... , einfach alles.
Danke

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4. April 2006 um 19:15

Tolle geburt
ich gehöre zu denn wenigen frauen die eine kurze und fast schmerzfreie geburt hatten.bekamm um 24 uhr wehen und um 3 uhr war die kleine da ohne einleiten oder schmerzmittel.bin zwar gerissen und man musste mich nähen doch als meine kleine auf dem arm lag habe ich nichtmal bemerkt wie ich genäht worden bin.das gefühl ein kind zu bekommen ist unbeschreiblich das muss man miterlebt haben.

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4. April 2006 um 19:39

Hallo,
ich hatte in der 36 SSW einen Notkaiserschnitt, meine kleine kam direkt danach für drei Wochen auf die Frühchenstation und ich hatte sehr große Schmerzen danach. Was es mit Wehen auf sich hat und ein Baby nach der Geburt im Arm zu halten, weiss ich also "leider" nicht.

Lg Manu

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4. April 2006 um 20:25

Lange Geburt,
mein kleiner Mann kam in der 38 SSW auf die Welt. Am Freitag um 13 Uhr hatte ich einen Blasensprung, und er kam am nächsten Tag um 11 Uhr. Es hat sehr, sehr lange gedauert. Die Nacht war sehr anstrengend, ich war nicht im Krankenhaus gelegen, sondern meine Hebi war die ganze Nacht bei mir. Ich wollte es so. Mag Krankenhäuser nicht besonders. Die Wehen waren ab ca. 4 Uhr morgens sehr stark und um 8.30 Uhr hat mich meine Hebi ins Auto gepackt und ins Krankenhaus gefahren. Um 9 Uhr lag ich bereits im Kreissaal und in 2 Std. war das Baby da. Hatte einen Wehentropf, da ich schon sehr erschöpft war und nicht mehr viel Kraft hatte. Also, deswegen damit es schneller geht. Als das Baby kam, habe ich eigentlich gar nicht so richtig mitbekommen. Waren keine größen Schmerzen wie sonst. Bin gerissen, habe davon aber auch nichts mitbekommen. Wahrscheinlich deswegen nicht weil ich schon so fertig war. Aber als das Baby da war,und auf mir lag, waren die letzten 23 Std. vergessen. Es ist so ein tolles Gefühl, das man es einfach nur selber erleben muss. Das kann man nicht beschreiben. Danach lag ich 4 Tage im Krankenhaus und mein Zwerg war die ganze Zeit dabei. Bin in der Nacht stundenlang wachgelegen und habe mein Baby nur angeschaut und war überglücklich. Es war toll. Trotzt der super langen Eröffnungspfase.

LG Max

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4. April 2006 um 21:28

Geburt
die ganzen neun Monate hatte ich eine problemlose Schwangerschaft, habe sogar etwas Sport getrieben. Bin auch zur Geburtsvorbereitender Akupunktur gegangen, damit die Geburt schneller voran geht. Leider hat gar nichts geholfen. Mein Sohn kamm in der 39 SSW auf die Welt. Die Geburt verlief sehr langsam und scmerzhaft trotz PDA. Der Kleiner ist noch stecken geblieben, deswegen hat selbst die Austreibung ca. 3 Stunden gedauert. Natürlich hatte ich noch 10Stunden davor starke Wehen.
Als er rauskam, war ich so fertig, dass ich mich nicht mal freuen konnte. Erst auf der Wochenbettstation kamen bei mir die Freudestränen.
Direkt nach der Geburt habe ich gedacht "nie wieder"! Mittlerweile vergesse ich langsam den Schmerz.

LG
Jeannette

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4. April 2006 um 23:18

Hm, was denkt man beim Gebären...
ich habe die Erfahrung zweier Spontangeburten und einer Kaiserschnittgeburt gemacht. Bei letzter lag ich in Vollnarkose, schlafend also, nicht denkend.


Die erste Geburt war eine Zwölf-Stunden-Geburt. Körperlich arg anstrengend, die Wehen schienen überall. Im Bauch, im Rücken, in den Oberschenkeln. Das war so eine Art von Schmerz, dass mir jedes Fokussieren auf das endliche Ziel, die Geburt des Kindes, unentwegt aus dem Blickwinkel geriet. Ein absolutes sich Gehenlassen (recht jammervoll) in das Erleben Schmerz. Gedacht habe ich nur fortwährend 'Nie wieder! Sicher, nie wieder! Weshalb nur kam ich jemals auf die Idee ein Kind haben zu wollen!. Nach der Geburt meiner Tochter war einfach nur die totale Erschöpfung und Müdigkeit. Die Freudentränen blieben da noch aus. Einzig verwunderte mich dieses stirnrunzelnde Wesen, das so weise ins erste Licht dreinblickte.


Meine letzte Spontangeburt glich der ersten kaum. Es war eine rasche, eine dreistündige Geburt nur, doch ebenfalls sehr schmerzhaft. Allerdings konzentrierte sich der Wehenschmerz einzig auf den Bauch, so dass mir die Sache mit dem Veratmen der Wehen um einiges leichter fiel, da ich spürte 'Okay, da genau ist er der blöde Schmerz. Den machste jetzt fertig!'So habe ich brav versucht meine Atmung unter Kontrolle zu bekommen, stellte mir, eine sich öffnende Blume vor und konnte nebenher noch wunderbar fluchen, was das Zeug hielt. Ach, ins Kissen hab ich noch manchmal gebissen, ließ der Kontrollversuch der Atmung zu wünschen übrig. (Hihi, und ich hatte mich an diesem Vormittag so fein gemacht, bevors losging. Make-Up, samt knallroten Lippenstift schmierte ich dem Krankenhauspersonal durchs Kissenbeißen auf den weißen Bezug. ) Als ich meinen Sohn geboren hatte, ja, da weinte ich vor Freude, Ergriffenheit und Erschöpfung. Von seiner nackten Schönheit war ich ganz gerührt. Und: Da dieses dritte Geburtserlebnis ein sehr bewusst erlebtes war, (vermutlich auch, weil es sehr fix ging und ich recht wach und noch bei Kräften dadurch war)fühlte ich eines unglaublich stark; den Stolz auf mich und dieses Kind. Großen, gesunden Stolz! Man leistet ja doch einiges bei dem Durchlaufen einer Geburt. Man selbst und natürlich diese kleinen Wesen.


Was denkt man noch nach Geburten? Hm, ich war immer ausgesprochen dankbar dafür, gesunde Kinder geboren zu haben; bin es auch heute noch. Ich war auch immer erstaunt darüber, dass die Kleinen sogleich ihre Mama zu 'erkennen scheinen'. Ich war verwundert, wie rasch es geht dies sich total vernarrte ins Kind verlieben; trotz aller schlaflosen Nächte, trotz endlos scheinender Tage, die vielleicht voll vom Schreien kolikgequälter Babys sind. Trotz und gerade! Man geht ja so schnell, wie es in einer Paarbeziehung Erwachsener kaum sein kann, durch gemeinsame Höhen und Tiefen. Na, und das bindet vielleicht!


Liebe Grüße.

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4. April 2006 um 23:30

Um ehrlich zu sein war es sehr schlimm
ich wollte sogar während der geburt das baby nicht mehr haben, es wurde eingeleitet wegen eiweiß im urin, verkalkte gebährmutter und überfälligkeit. das einleiten war echt heftig, hatte nicht mal groß atempausen am ende, bekam so kaum luft, ich war froh als alles vorbei war, ich war nur noch wie in trance, dann legte man sie mir auf den bauch (4200g!)und ich fühlte mich wie erschlagen, dachte mir:endlich so lange musste ich auf dich warten. ich war einfach nur fertig, sie lag neben mir gleich an der brust. ich war hinterher total stolz alles ohne schmerzmittel gemeistert zu haben.
ich wurde geschnitten und daher genäht, aber das war dagegen ein kinderspiel, vor nem ks hätte ich nach wie vor mehr angst eher panik als wie eine evtl. weitere geburt.
es war übrigens eine spontangeburt von 3 stunden, dafür waren diese 3 stunden sehr heftig.
ich kann wirklich sagen: es war eine schwere geburt.

gruss happy

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5. April 2006 um 1:03
In Antwort auf happygirlmagic

Um ehrlich zu sein war es sehr schlimm
ich wollte sogar während der geburt das baby nicht mehr haben, es wurde eingeleitet wegen eiweiß im urin, verkalkte gebährmutter und überfälligkeit. das einleiten war echt heftig, hatte nicht mal groß atempausen am ende, bekam so kaum luft, ich war froh als alles vorbei war, ich war nur noch wie in trance, dann legte man sie mir auf den bauch (4200g!)und ich fühlte mich wie erschlagen, dachte mir:endlich so lange musste ich auf dich warten. ich war einfach nur fertig, sie lag neben mir gleich an der brust. ich war hinterher total stolz alles ohne schmerzmittel gemeistert zu haben.
ich wurde geschnitten und daher genäht, aber das war dagegen ein kinderspiel, vor nem ks hätte ich nach wie vor mehr angst eher panik als wie eine evtl. weitere geburt.
es war übrigens eine spontangeburt von 3 stunden, dafür waren diese 3 stunden sehr heftig.
ich kann wirklich sagen: es war eine schwere geburt.

gruss happy

Genau wie bei mir!
Bei mir ist es genau so abgelaufen!Einleitung der Geburt, fast gleich Wehen bekommen, nach 2 Stunden Agonie war mein Baby geboren. Aber was für 2 Stunden! Die Schlimmsten meines Lebens! Ich musste auch alles ohne PDA schaffen, es ist alles zu schnell passiert, keine Zeit für die nötige Vorbereitung. Dazu auch geschnitten und gerissen...ich hatte nämlich Recht auf alle mögliche Extras. Ich glaube, dass es kein zweites Mal für mich geben wird.

nette Grüsse von mir.

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5. April 2006 um 14:25

Nach den ganzen Horrorerlebnissen,
hier auch meine Erfahrung.

Wir sind am Abend vor dem ET ins Krankenhaus gefahren, weil ich blutigen Ausfluss hatte und mir etwas Sorgen machte. Die diensthabende Hebamme hat mich untersucht und festgestellt, dass der Schleimpfropf abgegangen war, aber der Muttermund war noch nicht sehr weit. Da es aber bald losgehen könnte, und wir eine halbe Stunde vom Krankenhaus wegwohnen, konnten wir die Nacht da verbringen. Ich hatte schon ein richtig schlechtes Gewissen, da zu übernachten. Ich hatte keine Schmerzen, die kleine Maus fühlte sich noch wohl in meinem Bauch und mir gings auch sehr gut.

Am nächsten Morgen die nächste Untersuchung. Der Muttermund war etwas weiter und auf dem CTG sah man leichte Wehen. Ich spürte aber nichts. Trotzdem gings in den Kreßsaal.

Damit es endlich mal voran ging, bekam ich einen Einlauf (hätte ich mir schlimmer vorgestellt). Danach in die Wanne. (Ich wollte von Anfang an eine Wassergeburt, weil ich mir das sehr entspannend vorstellte. Aber die meisten, im Wasser begonnenen Geburten, enden an Land). Nach einer halben Stunde hatte ich dann auch die Nase voll vom Wasser.

Um 14 Uhr war Schichtwechsel und die Hebamme vom Abend zuvor war wieder da. Die hat mich dann noch einmal untersucht, und meinte nur, dass sie die Fruchtblase jetzt öffnen würde. Fand ich ein merkwürdiges Gefühl. Man liegt da, auf einmal wird alles naß und man kann nichts dagegen tun. Anschließend bekam ich dann noch einen Tropf. Nur die Wehen ließen auf sich warten.

Was soll ich sagen... Um 15.28 Uhr hatte ich unsere kleine Tochter im Arm. Ein unbeschreibliches, unvergessliches Erlebnis. Unmittelbar nach der Geburt, konnte ich schon nicht mehr sagen, ob ich während der Geburt Schmerzen hatte. (Ich hatte keine PDA) Es war anstrengend, ja, aber schmerzhaft??? Ich fand die Dammnaht im Anschluss als sehr viel unangenehmer. Da hab ich mehr als einmal "aua" gesagt.

Ich kann jeder werdenden Mutter eine solch schöne Geburt nur wünschen.

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5. April 2006 um 17:06
In Antwort auf jamie_12964431

Tolle geburt
ich gehöre zu denn wenigen frauen die eine kurze und fast schmerzfreie geburt hatten.bekamm um 24 uhr wehen und um 3 uhr war die kleine da ohne einleiten oder schmerzmittel.bin zwar gerissen und man musste mich nähen doch als meine kleine auf dem arm lag habe ich nichtmal bemerkt wie ich genäht worden bin.das gefühl ein kind zu bekommen ist unbeschreiblich das muss man miterlebt haben.

Auch ne tolle Geburt aber mit Stolperstein KH
Bei mir waren es vom Blasensprung bis zur Geburt 4 Stunden.
Die ersten 3 Stunden waren total auszuhalten und nicht schlimm.
Die letzte Stunde wurde schmerzhafter, aber war immernoch auszuhalten.
Habe mich dann 45 Min vor Geburt entschlossen ins KH zu fahren.
Dort stand ich mit Hebi und Mann vor verschlossener Tür mitten in der Nacht, weil die Notaufnahme verlegt wurde und wir das nicht wussten.
Ab diesem Zeitpunkt wurde es unangenehm, weil ich nur in Schlappen barfuß draußen im Schnee stand und mir der Kopf schon zwischen den Beinen steckte.
Ab da fing ich an zu schreien und bekam Panik.
Irgendwann kamen wir dann ins KH und die letzten 20 Minuten durfte ich dann doch noch den Kreißsaal von innen sehen.
Was ich gedacht habe? SCHEIßeeeeeeeeeeeee!!! Das tut weeeh!

Aber als es vorbei war, waren die Schmerzen wirklich wie weg geblasen. Nach einem Tag bin ich sogar wieder nach Hause.

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