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Fragen zur Hausgeburt -> Wie hat es das Geschwisterchen verkraftet?

4. März 2014 um 21:43 Letzte Antwort: 4. März 2014 um 22:36

Hallo ihr lieben!

Mir wurde heute eine Hausgeburt angeboten von meiner Hebamme ( ich wohne tatsächlich in einem Land wo das ziemlich einfach möglich ist und sogar ohne das ich was zahlen muss )

Meine Fragen sind nun:
Was mache ich mit meiner Tochter?
Wird sie das verkraften? (ich weiß, dass muss ich selbst wissen)
Was wenn man schreien muss oder weinen?
Was ist mit dem Blut und den Körperflüssigkeiten die man sonst so verliert?
Habt ihr eure Kinder irgendwie drauf vorbereitet?
Haben eure Kinder euch "Kraft" gegeben?

Ich wollte eigentlich ins "Geburtshaus" (ist eigentlich ne Hebammenstation, direkt am KKH dran) aber meine Hebamme meinte dadurch dass mein Mann dann nicht dabei sein kann (weil er unsere Große betreuen muss) soll ich mir eine HG überlegen.

Zur Info: meine Maus wird c.a. 3 Jahre alt sein wenn Baby 2 kommt.

Vielleicht könnt ihr mir von euren Erfahrungen berichten, das wär toll!!

LG Iri

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4. März 2014 um 22:36

Hallo Iri
Ich freue mich immer wieder zu lesen das es auch andere Mütter gibt, die sich eine HG " trauen".

Zu mir: Ich habe in etwa die Gleiche Alterangabe, meine Tochter war knapp 3 , als mein Sohn per Hausgeburt auf die Welt kam.

Anfangs habe ich auch gedacht das es doch schön ist wäre sie dabei, auch von anderen Hausgeburtsmüttern habe ich gehört das dies sehr gut geklappt hat, die KInder stolz waren bei der Geburt der Schwester/Bruder dabei zu sein, und liess diese Vorstellung erstmal so stehen.

Dann bekam ich 3 Wochen vor der Geburt immer wieder Vorwehen, sie waren recht schmerzhaft, so das ich einige Male recht laut veratmen musste, meine Tochter war sehr nervös, war ängstlich, und hatte "Sorgensfalten" auf der Stirn, und man sah ihr ihre Unsicherheit mehr als an. So das ich mich nach mehren male beobachten dafür Entschied sie nicht dabei haben zu wollen, und diese entscheidung bereue ich kein Stück, im Gegenteil, ich hatte 36 Std, und brauchte meinen Partner jede Minute, so das sich keine um meine Tochter hätte kümmern können, ich war sehr laut, und schrie auch ein paar mal, ich bin mir 100% sicher, das sie das so nicht hätte verarbeiten können. Sie ist als es los ging, zu meinem schwanger gegangen, der direkt nebenan im Haus wohnt, so konnte ich mich in aller Ruhe auf die Geburt einlassen.


Dieses Beispiel soll dich aber nicht abschrecken, deine Tochter ist anders "gestrickt", mach doch mal den Test, und fang langsam an mal ein wenig zu tönen, sage das du ein wenig Wehen hast,d as bald das Baby kommt, und schau wie sie reagiert, atme tief, stöhne, und übertreib auch mal ein wenig......und dann sieht du wie es ihr dabei ergeht.....

Manchmal hat meine Tochter mitgemacht, stellte sich auf auf den Vierfüssler Stand, und machte auch "A" und "O" Geräusche, aber ich wusste, das diente nur ihrer Beruhigung, und ich bat sie auch dazu, damit sie merkte es ist alles in ordnung......

Ich bin bei Facebook in einer Hausgeburtsgruppe, wenn du Erfahrungen sammeln willst, bist du dort etvl besser beraten.



Ich wünsche dir jetzt schon eine sehr schöne Geburtsreise, das sich der Traum einer HG erfüllt. Alles Liebe

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