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Fremde Kinder maßregeln? Eure Meinung

27. Februar 2016 um 17:24

Hallo zusammen,
bräuchte einfach mal neutrale Meinungen von euch.
Es geht um eine Freundin von mir.30 Kinderlos.Wir hatten uns letztes mal riesig in den Haaren,wegen dem Thema Erziehung.
Ein Thema was mich da zb total gegen den Strich geht,war folgende Situation:
Sie ist die Patin meiner grosen(5) jährigen Tochter.Wir haben sie mit zum Laternenfest vom Kindi eingeladen,mit Kirche.
Es fing schon an,das Sie wärend des Gottesdienstes ständig zu dem (Baby knapp1 jahr) altem Jungen,der bei seiner Mama auf dem Arm war,und quängelte (für mich kein Wunder,der St.Martins Gottesdienst hatte sich echt so in die länge gezogen) ständig zu im psssttt machte,und mit der Hand zu ihm zeigte er soll leise sein .hab dann nur gedacht,mein gott das kind ist kein jahr alt,da kannst doch nicht verlangen,das er ne std stillschweigend da sitzt,zumal er echt nicht so laut war.Das jahr davor das selbe Thema in der Kirche beim Laternen gottesdienst.meine Tochter und 2 nichten saßen neben uns in der Kirche,weil die sich lieber bei uns sitzen wollte,als mit den anderen Kiddis vorne.So weit so gut.Meine beiden Schwestern saßen anfang der reihe.der gottesdienst ging knapp 1,5 std,und klar,die kinder wurden unruhig,haben sich auch mal unterhalten oder sind aufgestanden(nicht rumgelaufen).Ständig hat sie die kinder dann versucht zu maßregeln,die sollen leise sein,die sollen sich hinsetzten usw.

Jetzt vor kurzem hab ich eben das Gespräch mit ihr gesucht,war einfach soviel vorgefallen.hab das thema eben auch aufgegriffen,und gesagt das geht nicht,das sie ständig immer fremde Kinder versucht zu maßregeln. hab ihr gesagt wenn sowas ist,soll sie doch die eltern ansprechen,aber nicht fremde Kinder ansprechen. Sie sie da total anderer meinung,sie sagt wenn sie sich in der Kirche zb von den Kindern gestört fühlt,und in der Kirche haben die leise zu sein,das wäre alles erziehungsache,und man könnte von den kindern verlangen solange still da zu sitzen,hat sie das recht den kindern was zu sagen.und das es eben einfach erziehungssache ist,wenn die eltern die erziehung nicht hinbekommen,dann sagt sie eben was .und so gibt es immer wieder situationen. mich ärgert es einfach total,sie hat keine kinder,hat ihre rosarote seifenblase im kopf,wie kinder erziehung läuft.unsere freundschaft stand echt auf der kippe. sooo wie sehr ihr das.ist es in orndung fremde kinder anzu sprechen und zu maßregeln,oder findet ihr das auch nicht i.o?

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27. Februar 2016 um 17:44

Wenn das ne Veranstaltung vom Kindergarten war
wird sie wohl damit rechnen müssen, dass es auch in der Kirche von Kindern wimmelt.
Und nein, Kleinkinder setzen sich nicht 1,5 Stunden da hin wie Sandstein.
Allerdings hätte ich als Mutter (des Babies), würde sie mein U1 Kind anpssssten schon ganz fix den Zahn gezogen.

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27. Februar 2016 um 18:14

Nur
wenn es mein Kind betrift.

Folgende Situation;
Mein Sohn wurde von 2 Jungs geschubst und zu Boden gezerrt und die Mütter standen daneben und haben nichts gesagt.
Habe abgewartet aber es kam nix.
Habe dann was gesagt und finds in solchen Fällt richtig.

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27. Februar 2016 um 18:15

Och
die bekommt bestimmt auch mal Kinder und wird sich noch wundern wie "einfach" es ist seine eigenen Kinder zu erziehen . Also ich finde es nicht schlimm wenn andere mal was sagen. Wenn mein Sohn sich daneben benimmt finde ich es sogar gut, wenn er dann auch mal von anderen hört, dass sein Verhalten gerade nicht ok ist.
Von nem 1 jährigen allerdings erwarten dass er leise ist finde ich amüsant. ....Da ist man ja schon froh wen die nicht kreischen, weinen etc.
Aber ich ich denk mir da immer. ..sollen die erstmal selber Kinder haben.

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27. Februar 2016 um 18:19

Achso
ja da auch.

Meinte aber eher so Situation wie oben von der TE beschrieben.

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27. Februar 2016 um 18:33

Ich kann verstehen
dass sie sich in der Kirche davon gestört fühlte, andererseits war es ja ein Gottesdienst für Kinder, da gelten meiner Meinung nach etwas andere Maßstäbe. Ich war jetzt zu Weihnachten mit meiner Tochter beim Krippenspiel, und es war für mich der reinste Spießrutenlauf . Meine Tochter war laut, wollte nicht sitzenbleiben, hat einfach gestört. Ich wollte dann irgendwann gehen, aber da war das Krippenspiel auch gerade vorbei. Mir war es aber sehr unangenehm, und ich hätte verstanden, wenn andere etwas gesagt hätten. Und ich finde auch, dass man zu anderen Kindern etwas sagen darf, wenn sie beispielsweise wild durch den Supermarkt rennen oder auf dem Spielplatz kleinere Kinder ärgern. Sehe in dem Moment auch keinen Sinn darin, dann die Eltern anzusprechen, denn schließlich ist es ja das Kind, das sich nicht benimmt. Und das sollte ein ehrliches Feedback bekommen, wenn es sich in der Gesellschaft, in der es ja nunmal lebt, danebenbenimmt.

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27. Februar 2016 um 18:36

Wenn sich ältere kinder
Extrem daneben benehmen, sag ich schon selbst etwas, aber bei Babys und Kleinkindern geht das nicht.
LG

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27. Februar 2016 um 19:15

Ich verstehe
schon nicht, wie man sich mit anderen Müttern über Kindererziehung in die Haare bekommt; noch rätselhafter ist mir allerdings der Streit mit einer Nicht-Mama über dieses Thema! In dem Fall deiner Freundin würd ich müde lächeln und mir den bekloppten Vortrag über unerzogene Kinder anhören; vielleicht sogar aufnehmen, um ihn dann bei passender Gelegenheit (ihr zukünftiges Kind übergibt sich auf den Pfarrer, rennt mit Unterhose auf dem Kopf durch den Supermarkt...) abzuspielen.
Wenn meine Tochter Mist baut (und damit meine ich NICHT, dass sie keine 2 Stunden ohne Mucks im Gottesdient sitzt), dann erwarte ich sogar von meinem Umfeld, dass sie was sagen. Ich lasse meine Tochter nicht anbrüllen oder ihr Gewalt antun, aber wenn sie einem anderen Kind die Schippe über den Kopf zieht und ich hab's nicht gesehen/bin nicht schnell genug, dann darf sie gern einen Vortrag über Gewaltlosigkeit bekommen. (Als Beispiel.. )
Das Zitat mit dem Dorf ist genau das, worum es geht... Wir, als Eltern setzen die Weichen und gestalten eine hoffentlich schöne Kindheit mit unseren Werten und durch unsere Vorstellungen, aber wir leben nicht in einem luftleeren Raum und deswegen benötigen wir "das Dorf", um mitzugestalten, damit unser Kind empathisch wird und kein egozentrisches Biest.

Das anpsssten eines 1-jährigen Babys ist allerdings so albern, dass ich als Mama vermutlich einfach nur einen Vogel gezeigt hätte; das wäre dann die Bestätigung für die mangelnde Erziehung gewesen!

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27. Februar 2016 um 22:12


Das mache ich nicht. das einzige wo ich mich einmische, ist im notfall. wenn fremde Kinder in der Kirche stören, ist mir das recht egal. kann die Kinder sogar verstehen, dass sie sich langweilen. geht mir als Erwachsene genauso. meine Kinder maßregele ich auch nicht. als sie kleiner waren, sind wir in der Kirche raus gegangen. War immer ein super Grund für, mich vor einem Gottesdienst zu drücken. deine Freundin hätte Freude mit mir. meine Kinder wachsen antiautoritär auf und haben ein großes Mitbestimmungsrecht

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27. Februar 2016 um 22:19

Sie schränken niemanden ein
darauf achte ich schon. man kann gute Werte auch ohne gemeckert vermitteln.

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27. Februar 2016 um 22:42

Finde ich total okay
Wenn ein Kind sich eklig benimmt, mich belästigt, andere Kinder ärgert oder gar Tiere quält, dann maßregle ich dieses auch, ja.

Bestes Beispiel: Ein Junge macht an der Rutsche im Schwimmbad nur Mist und belästigt damit andere Gäste - den schnapp ich mir und maßregle ihn. Oder Kinder, die Tiere quälen - die bekommen von mir eine Standpauke gehalten.

Ein einjähriges Kind zu maßregeln finde ich allerdings unnütz und nicht berechtigt. Das Kind ist zu klein, das "pssst" versteht es auch gar nicht.

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27. Februar 2016 um 22:52

Situationsabhängig.
Über die Situation in der Kirche müssen wir nicht sprechen... das ist unnütz und lächerlich.

Hatte letztens eine ähnliche Situation. Ich war in der Kirche, neben mir 5-6 Kinder, ca 8-9 Jahre alt. Während der Predigt wurde ihnen langweilig und sie fingen wirklich an zu stören. Ich meinte dann, sie mögen bitte etwas ruhiger sein. Hat geklappt. Die Dame hinter mir hat beim kleinsten Mucks schon von hinten gefaucht... das hat Null gewirkt
Als man dann zur Kommunion vorgehen durfte, gingen die Kinder mit. Die Frau fauchte wieder "Dürft ihr denn überhaupt schon... ihr seid doch noch zu klein...". Tja... nur hatte der Pfarrer vor der Messe die Kinder eingeladen, auch nach vorne zu gehen und einen Segen zu erhalten...
Das war auch ein klarer Fall von lächerlich unf unnütz...

Andere Situation: Ein Kind läuft von der Mama weg, die gerade abgelenkt ist. Direkt Richtung Straße.
Da sage ich schon was!

Sind Kinder hier zu Besuch und bauen Mist, sage ich denen auch, dass das nicht mehr so laufen darf.
Ich erwarte auch, dass man das mit meinem Kind so macht, wenn ich nicht dabei bin.

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27. Februar 2016 um 23:42

Doch
eher schon.

Aber der Begriff Antiautorität ist sehr undefiniert.

Es kann autoriatativ bedeuten bzw demokratisch was der beste Erziehungsstil ist oder eben vernachlässigend/verwöhnened.

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28. Februar 2016 um 13:20

Nein
eben nicht.

Dann ist deine Tante nicht auf dem neusten Stand.
Autoritäre Erziehung und vernachlässigende hat die schlechteste Auswirkung...auch im hinblick auf Deliquenz und schulische Leistungen.
(wirst du noch in Studium lernen)
Das was du meinst trift eher auf Autoritativ zu. Da ist die Kontrolle/Regeln zwar hoch aber auch Zuneigung und Wertschätzung.
bei Autoritärer fehlt Wertschätzung und Zuneigung.Oft werden Kinder da auch stark bestraft und auch körperlich gezüchtigt.

Am einfachsten finde ich dieser Darstellung:

http://cdn.grin.com/images/preview-file?document_id=287148&hash=f3a98be9d8cd2ebf2faf758883b24a 00&file=OPS/Images/image006.gif

Hier sind noch ein paar dazugenommen:
http://www.haraldriedel.de/assets/images/Erziehungsstile-Ordnungsversuch.PNG


Antiautoritär wird eigentlich nicht mehr in der Pädagogik verwendet da es ja alles was nicht Autoriär ist zusammenfasst und nicht wirklich aussagekräftig ist.

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28. Februar 2016 um 14:07

Wie
gesagt cih finds komisch. Da es bei uns an der Uni anders gelehrt wird und diese sehr bekannt und auch zu den besten zählt.

Und bei Autoritärer erziehung eben oft gemeckert/geschimpf wird und das eben auch mit der mangelnden Wertschätzung einhergeht.

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28. Februar 2016 um 14:11
In Antwort auf binnichtcandy

Sie schränken niemanden ein
darauf achte ich schon. man kann gute Werte auch ohne gemeckert vermitteln.

Dann
ist es eber nicht unbedingt antiautoritär.
Wie schon untern aufgezählt es gibt nicht nur Autoritär und Antiautoritär(beides Extremen und nicht sehr förderlich)
Bei Autoritative Erziegung wird auch nicht gemeckern, bestraft, geschimpft usw

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